Bevölkerungsentwicklung Deutschland: Was ist schief gelaufen?

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ThorsHamar
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Re: Bevölkerungsentwicklung Deutschland: Was ist schief gelaufen?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 31. Mär 2017, 20:31

Ammianus hat geschrieben:(31 Mar 2017, 21:07)

Das war vor 200 Jahren bei uns ja auch nicht anders. Dann kam nach und nach Hygiene, moderne Medizin und die sorgt eben auch in der 3. und 4. Welt dafür das die Bevölkerungszahl steigt. In China hat man schon vor Jahren erkannt, dass man damit in eine Katastrophe marschiert. Wobei die rigorose Ein-Kind-Politik auch ihre mehr als dunklen Schattenseiten hat. Traditionell will man männlichen Nachwuchs, treibt die Mädels ab und wundert sich dann, dass der männliche Nachwuchs nichts zum fortpflanzen findet. So ist eben Mensch.
Aktuell wäre es möglich, dass Teile Afrikas auf eine vielleicht ungeahnte Katastrophe zutreibt. Dürre macht einen Teil des Landes quasi unbewohnbar, die Landwirtschaft (Viehzucht) bricht zusammen, Hunger, Krankheit, Krieg, Südsudan, große Teile der jungen Männer sind arbeitslos ...


Ja, eben deshalb bin ich ja verwundert, wie man fragen kann, ob die Welt überbevölkert ist .....
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Re: Bevölkerungsentwicklung Deutschland: Was ist schief gelaufen?

Beitragvon Boraiel » Sa 1. Apr 2017, 09:22

Welfenprinz hat geschrieben:(31 Mar 2017, 20:47)

Hm,seltsame Interpretation.
Ich finde es eben gerade menschenfreundlicher,wenn mehr Platz für jeden da ist.
Die von dir unterstellte Menschenfeindlichkeit entsteht durch zuviel Mensch

Seltsame Interpretation? DU hast es als positiv bewertet, wenn in Deutschland 20-40 Millionen Menschen weniger leben würden. Soll man da applaudieren? Sagen, ach ja das wäre toll? Du hast doch nicht mehr alle Tassen im Schrank.
Nebenbei: Wenn auf der Grundfläche wenig Platz ist, dann baut man halt in die Höhe (oder Tiefe), so machen das Menschen in Städten seit geraumer Zeit.
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Re: Bevölkerungsentwicklung Deutschland: Was ist schief gelaufen?

Beitragvon Boraiel » Sa 1. Apr 2017, 09:28

ThorsHamar hat geschrieben:(31 Mar 2017, 20:16)

Oh je .....https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt ... hheit.html

Da steht alles drin.




Es ist keine Zukunftspersektive, 10 Kinder in die Welt zu setzen und zu hoffen, dass 3 davon überleben.

Oh je, ja da sagt du was, der Weltartikel hat zwar eine reißerische Überschrift, aber es wird nirgendwo dargelegt, das und warum die Welt überbevölkert sei.
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Re: Bevölkerungsentwicklung Deutschland: Was ist schief gelaufen?

Beitragvon Billie Holiday » Sa 1. Apr 2017, 09:40

Boraiel hat geschrieben:(01 Apr 2017, 10:22)

Seltsame Interpretation? DU hast es als positiv bewertet, wenn in Deutschland 20-40 Millionen Menschen weniger leben würden. Soll man da applaudieren? Sagen, ach ja das wäre toll? Du hast doch nicht mehr alle Tassen im Schrank.
Nebenbei: Wenn auf der Grundfläche wenig Platz ist, dann baut man halt in die Höhe (oder Tiefe), so machen das Menschen in Städten seit geraumer Zeit.


Wenn die Alten weggestorben sind und die Jüngeren weniger Kinder haben, wäre hier auf natürlichem Wege mehr Platz.
Was ist an einer Bevölkerung von 60 Mio denn so tragisch, werden wir alle verhungern, oder was?

Von Recourcenverbrauch, Wasserknappheit, verschmutzte Luft, Abrodung von Wäldern und Aussterben von Tierarten hast du offenbar noch nichts gehört. Hauptsache, es wird gepoppt und Kinder ohne Sinn und Verstand in die Welt geschmissen.

Eine furchtbare Vorstellung, überall Menschen zusammengefercht in Trabantenstädten. :dead:
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Re: Bevölkerungsentwicklung Deutschland: Was ist schief gelaufen?

Beitragvon ThorsHamar » Sa 1. Apr 2017, 09:43

Boraiel hat geschrieben:(01 Apr 2017, 10:28)

Oh je, ja da sagt du was, der Weltartikel hat zwar eine reißerische Überschrift, aber es wird nirgendwo dargelegt, das und warum die Welt überbevölkert sei.


Warum? Weil es zu viele Menschen gibt.
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Re: Bevölkerungsentwicklung Deutschland: Was ist schief gelaufen?

Beitragvon Boraiel » Sa 1. Apr 2017, 09:48

ThorsHamar hat geschrieben:(01 Apr 2017, 10:43)

Warum? Weil es zu viele Menschen gibt.

Und wie kann man erkennen, dass die Anzahl der Menschen zu hoch ist? :?:
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Re: Bevölkerungsentwicklung Deutschland: Was ist schief gelaufen?

Beitragvon Boraiel » Sa 1. Apr 2017, 09:58

Billie Holiday hat geschrieben:(01 Apr 2017, 10:40)

Wenn die Alten weggestorben sind und die Jüngeren weniger Kinder haben, wäre hier auf natürlichem Wege mehr Platz.
Was ist an einer Bevölkerung von 60 Mio denn so tragisch, werden wir alle verhungern, oder was?

Von Recourcenverbrauch, Wasserknappheit, verschmutzte Luft, Abrodung von Wäldern und Aussterben von Tierarten hast du offenbar noch nichts gehört. Hauptsache, es wird gepoppt und Kinder ohne Sinn und Verstand in die Welt geschmissen.

Eine furchtbare Vorstellung, überall Menschen zusammengefercht in Trabantenstädten. :dead:

Von 80 Mio. auf 60 Mio. Menschen in diesem Land runterzugehen, wäre eine schreckliche Entwicklung. Die grundlegende Vorstellung, dass menschlichen Leben etwas Positives ist, etwas was wir mehren, pflegen un beschützen wollen, ist bei einigen scheinbar noch nicht angekommen.
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Re: Bevölkerungsentwicklung Deutschland: Was ist schief gelaufen?

Beitragvon ThorsHamar » Sa 1. Apr 2017, 09:59

Boraiel hat geschrieben:(01 Apr 2017, 10:48)

Und wie kann man erkennen, dass die Anzahl der Menschen zu hoch ist? :?:


Zählen ....

.... und nachdenken über Resourcen, Hungersnöte, übervolle Städte und ganz besonders darüber, dass die Verteilung von immer mehr Menschen auf der vorhandenen Erdoberfläche keine mathematische Aufgabe ist!!
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Re: Bevölkerungsentwicklung Deutschland: Was ist schief gelaufen?

Beitragvon Billie Holiday » Sa 1. Apr 2017, 09:59

Boraiel hat geschrieben:(01 Apr 2017, 10:48)

Und wie kann man erkennen, dass die Anzahl der Menschen zu hoch ist? :?:


Wenn für nichts anderes mehr Platz ist.

Nun, jeder hat andere Vorstellungen von Lebensqualität. Und wer in einen Hochhausblock geboren wird mit 5000 Nachbarn, chemieverseuchtes, abgepacktes Essen kaufen muß und Wälder und Tiere nur vom Hörensagen kennt, wird es nicht anders kennen und sein Leben toll finden. Da ich es anders kenne, bevorzuge ich es eben anders.
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Re: Bevölkerungsentwicklung Deutschland: Was ist schief gelaufen?

Beitragvon Billie Holiday » Sa 1. Apr 2017, 10:03

Boraiel hat geschrieben:(01 Apr 2017, 10:58)

Von 80 Mio. auf 60 Mio. Menschen in diesem Land runterzugehen, wäre eine schreckliche Entwicklung. Die grundlegende Vorstellung, dass menschlichen Leben etwas Positives ist, etwas was wir mehren, pflegen un beschützen wollen, ist bei einigen scheinbar noch nicht angekommen.


Menschliches Leben um jeden Preis, ohne Rücksicht auf Natur. Ignoranz der Lebensqualität....super!

Nein, eine Bevölkerung von 50 oder 60 Mio wäre eine gute Entwicklung. Ficken und gebären um jeden Preis ist widerlich.
Das haben die jungen Frauen erkannt und belassen es bei 0, 1 oder 2 Kindern, die sie ernähren können und deren Hungertot sie nicht in Kauf nehmen müssen. :thumbup: :thumbup:

Qualität geht vor Quantität.

Die Natur wird es den Gebärfaulen danken.
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Re: Bevölkerungsentwichkung Deutschland: Was ist schief gelaufen?

Beitragvon Hyde » Sa 1. Apr 2017, 10:03

Schwachzocker hat geschrieben:(31 Mar 2017, 11:39)

Hat man denn zu Zeiten des Baby-Booms in den 60er Jahren mehr Betreuungsangebote gehabt?


Nein, genau darum geht es mir ja: damals waren die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen noch ganz andere. Damals war es die gesellschaftliche Norm, dass Frauen nicht am Erwerbsleben teilnahmen, sondern sich um die Kinder kümmerten. Daher brauchte man damals keine weiterführenden Betreuungsangebote. Damals war der damalige Weg genau richtig.
Seitdem hat sich aber die Rolle der Frauen in unserer Gesellschaft verändert (sie legen mehr Wert auf Beruf und Karriere), ohne dass man auf diese veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen reagiert hätte (indem man es verpasste, weiterführende Betreuungsangebote zu schaffen).

Und das war der große Fehler. Man kann auf die Herausforderungen der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts nicht mit Konzepten aus den 1950er Jahren antworten. Genau das hat aber die deutsche Politik im Bereich Kinderbetreuung bis vor wenigen Jahren gemacht.
Zuletzt geändert von Hyde am Sa 1. Apr 2017, 10:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bevölkerungsentwicklung Deutschland: Was ist schief gelaufen?

Beitragvon Welfenprinz » Sa 1. Apr 2017, 10:05

Boraiel hat geschrieben:(01 Apr 2017, 10:22)

Seltsame Interpretation? DU hast es als positiv bewertet, wenn in Deutschland 20-40 Millionen Menschen weniger leben würden. Soll man da applaudieren? Sagen, ach ja das wäre toll? Du hast doch nicht mehr alle Tassen im Schrank.
Nebenbei: Wenn auf der Grundfläche wenig Platz ist, dann baut man halt in die Höhe (oder Tiefe), so machen das Menschen in Städten seit geraumer Zeit.


Applaudieren brauchst du selbstverständlich nicht.
Nur es als meine Meinung akzeptieren.
In meinem Dorf leben seit den 50 er Jahren 750-800 Menschen,vorm Krieg 350.
Diese 350 haben auch geliebt,gelebt ,gegessen,gehasst sich wohlgefühlt. Ihr Leben gestaltet.

Es ist ja das bemerkenswerte der modernen Zeit,dass unser “mehrmehrmehr,höher,schneller,weiter“ gar nicht zu höherer Zufriedenheit und Lebensqualität führt.
350 m Abstand zum Nachbarn,dann ist das Leben schön. ;)

Btw: falls ich das zum besseren Verständnis noch hinzufügen muss: selbstverständlich befürworte ich keine von oben regulierte Bevölkerungsreduktion. Die positive Bewertung gilt für den Fall,dass die Bevölkerungszahl sich wegen der Entscheidungen der Einzelnen so entwickelt
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Bevölkerungsentwicklung Deutschland: Was ist schief gelaufen?

Beitragvon Billie Holiday » Sa 1. Apr 2017, 10:10

Welfenprinz hat geschrieben:(01 Apr 2017, 11:05)

Applaudieren brauchst du selbstverständlich nicht.
Nur es als meine Meinung akzeptieren.
In meinem Dorf leben seit den 50 er Jahren 750-800 Menschen,vorm Krieg 350.
Diese 350 haben auch geliebt,gelebt ,gegessen,gehasst sich wohlgefühlt. Ihr Leben gestaltet.

Es ist ja das bemerkenswerte der modernen Zeit,dass unser “mehrmehrmehr,höher,schneller,weiter“ gar nicht zu höherer Zufriedenheit und Lebensqualität führt.
350 m Abstand zum Nachbarn,dann ist das Leben schön. ;)

Btw: falls ich das zum besseren Verständnis noch hinzufügen muss: selbstverständlich befürworte ich keine von oben regulierte Bevölkerungsreduktion. Die positive Bewertung gilt für den Fall,dass die Bevölkerungszahl sich wegen der Entscheidungen der Einzelnen so entwickelt


Was eine Regulierung von oben bewirkt, sieht man in China. Millionen junge Männer, die keine Frau finden.
Hab mal gelesen, dass Schätzungen von 80 Mio Frauen ausgehen, die im asiatischen Raum fehlen.
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Re: Bevölkerungsentwichkung Deutschland: Was ist schief gelaufen?

Beitragvon Schwachzocker » Sa 1. Apr 2017, 12:28

Hyde hat geschrieben:(01 Apr 2017, 11:03)

Nein, genau darum geht es mir ja: damals waren die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen noch ganz andere. Damals war es die gesellschaftliche Norm, dass Frauen nicht am Erwerbsleben teilnahmen, sondern sich um die Kinder kümmerten. Daher brauchte man damals keine weiterführenden Betreuungsangebote. Damals war der damalige Weg genau richtig.
Seitdem hat sich aber die Rolle der Frauen in unserer Gesellschaft verändert (sie legen mehr Wert auf Beruf und Karriere), ohne dass man auf diese veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen reagiert hätte (indem man es verpasste, weiterführende Betreuungsangebote zu schaffen)....

Keine Angst, ich hatte das schon verstanden.
Frauen wollen heute die Vorteile von Beruf und Karriere. Die Nachteile von Beruf und Karriere wollen sie aber nicht. Und der Nachteil ist nun einmal, dass man für andere Dinge weniger Zeit hat. Dies ist aber bei Männern genauso.

Wenn heute vermehrt Betreuungsangebote gemacht werden, dann geschieht das wohl weniger aus Gründen der Gleichstellung und auch nicht aus sozialromantischen Gründen, sondern aus dem ganz irdischen Grund, dass gut ausgebildete Frauen in der Wirtschaft bitter benötigt werden. Dies mag sich aber wieder ändern.

Im übrigen habe ich bei der Diskussion über Betreuungsangebote bei allem Verständnis für die Belange der Frauen eines nie verstanden:
Viele Frauen beklagen sich darüber, dass sie sich zwischen Kindererziehung und Beruf entscheiden müssen.
Männer müssen diese Entscheidung aber auch treffen, und sie haben sie auch schon immer getroffen. Der Umstand, dass sie sich meistens für den Beruf entscheiden, ändert nichts dran, dass diese Entscheidung zu treffen ist.
Und nun meine ich, Frauen können das auch entscheiden!
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Re: Bevölkerungsentwichkung Deutschland: Was ist schief gelaufen?

Beitragvon Billie Holiday » Sa 1. Apr 2017, 14:14

Schwachzocker hat geschrieben:(01 Apr 2017, 13:28)

Keine Angst, ich hatte das schon verstanden.
Frauen wollen heute die Vorteile von Beruf und Karriere. Die Nachteile von Beruf und Karriere wollen sie aber nicht. Und der Nachteil ist nun einmal, dass man für andere Dinge weniger Zeit hat. Dies ist aber bei Männern genauso.

Wenn heute vermehrt Betreuungsangebote gemacht werden, dann geschieht das wohl weniger aus Gründen der Gleichstellung und auch nicht aus sozialromantischen Gründen, sondern aus dem ganz irdischen Grund, dass gut ausgebildete Frauen in der Wirtschaft bitter benötigt werden. Dies mag sich aber wieder ändern.

Im übrigen habe ich bei der Diskussion über Betreuungsangebote bei allem Verständnis für die Belange der Frauen eines nie verstanden:
Viele Frauen beklagen sich darüber, dass sie sich zwischen Kindererziehung und Beruf entscheiden müssen.
Männer müssen diese Entscheidung aber auch treffen, und sie haben sie auch schon immer getroffen. Der Umstand, dass sie sich meistens für den Beruf entscheiden, ändert nichts dran, dass diese Entscheidung zu treffen ist.
Und nun meine ich, Frauen können das auch entscheiden!


Männer können beides haben, da die Mütter oft freiwillig beim Kind bleiben, um erst viel später die Nachteile am eigenen Leibe zu erfahren. Die wenigsten Mütter wollen gleich nach der Geburt vollzeit ran.
Ich erlebe viel Unflexibilität, meistens arbeiten die Väter vollzeit und die Mütter halbtags, machen den Haushalt und kümmern sich um die Belange der Kinder. So wie früher.

Ich kenne ein einziges junges Paar, wo beide auf 30 Stunden reduziert haben und somit beide Zeit für Kinder und Haushalt haben. Mit Kindergeld scheint es zu gehen, und offenbar benötigen sie keinen Luxus. In der Summe müßten beide Gehälter so sein, als wenn einer vollzeit und der andere halbtags arbeitet. : :thumbup:
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Re: Bevölkerungsentwicklung Deutschland: Was ist schief gelaufen?

Beitragvon Odin1506 » Sa 1. Apr 2017, 15:21

Billie Holiday hat geschrieben:(01 Apr 2017, 10:40)

Wenn die Alten weggestorben sind und die Jüngeren weniger Kinder haben, wäre hier auf natürlichem Wege mehr Platz.
Was ist an einer Bevölkerung von 60 Mio denn so tragisch, werden wir alle verhungern, oder was?

Von Recourcenverbrauch, Wasserknappheit, verschmutzte Luft, Abrodung von Wäldern und Aussterben von Tierarten hast du offenbar noch nichts gehört. Hauptsache, es wird gepoppt und Kinder ohne Sinn und Verstand in die Welt geschmissen.

Eine furchtbare Vorstellung, überall Menschen zusammengefercht in Trabantenstädten. :dead:


Wieso? Erzeugt es nicht eine kuschlige Nestwärme?
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Re: Bevölkerungsentwicklung Deutschland: Was ist schief gelaufen?

Beitragvon Unité 1 » Sa 1. Apr 2017, 15:22

Boraiel hat geschrieben:(01 Apr 2017, 10:58)

Von 80 Mio. auf 60 Mio. Menschen in diesem Land runterzugehen, wäre eine schreckliche Entwicklung. Die grundlegende Vorstellung, dass menschlichen Leben etwas Positives ist, etwas was wir mehren, pflegen un beschützen wollen, ist bei einigen scheinbar noch nicht angekommen.

Ich gehe grundlegend davon aus, dass jeder Mensch ein Arschloch ist, bis er das Gegenteil bewiesen hat. :p
Im ernst, warum sollte menschliches Leben etwas grundlegend positives sein? Ich sehe nicht, wie eine Abwägung der Ansichten und Lebensqualitäten von lebenden Menschen mit einer Existenzpflicht potentieller Menschen, dem menschlichen Leben, zugunsten des letzteren ausschlagen könnte. Wenn Menschen es als ihre Herzensangelegenheit betrachteten, mehr Menschen zu zeugen, warum tun sie es dann nicht?
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Re: Bevölkerungsentwicklung Deutschland: Was ist schief gelaufen?

Beitragvon Quatschki » Sa 1. Apr 2017, 15:29

Boraiel hat geschrieben:(01 Apr 2017, 10:58)

Von 80 Mio. auf 60 Mio. Menschen in diesem Land runterzugehen, wäre eine schreckliche Entwicklung. Die grundlegende Vorstellung, dass menschlichen Leben etwas Positives ist, etwas was wir mehren, pflegen un beschützen wollen, ist bei einigen scheinbar noch nicht angekommen.

Ich würde sagen, Menschen, die ein Verantwortungsbewußtsein für das Leben auf dem Planeten in seiner Gesamtheit entwickelt haben, sind in ihrem Erkenntnisprozess schon wesentlich weiter.
Wohingegen Vermehrungsfetischisten, die auf "möglichst viele Kinder machen" konditioniert sind, sich nicht sehr wesentlich von einer weißen Maus unterscheiden...
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Re: Bevölkerungsentwicklung Deutschland: Was ist schief gelaufen?

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 1. Apr 2017, 19:08

Allein schon die Frage im Zusammenhang "Bevölkerungsentwicklung Deutschland: Was ist schief gelaufen?" ist befremdlich :?:

Was soll den angeblich "schief gelaufen" sein ? Das Bevölkerungswachstum ist immer exponentiell. Das zu verstehen und bei allen Gedanken dazu auch immer zu beachten, fällt Menschen generell schwer. Es liegt nicht in unserer Natur, exponentielle Veränderungen ohne Mindestkenntnisse in Mathematik zu erkennen und wie überall sichtbar, auch zu verstehen.

1871 scheint mir ein gutes Jahr für eine rückwärts gerichteten Betrachtung. Jeden der nicht nur seltsame Meinungen zum besten geben möchte, kann sich das relevante Zahlenmaterial im WEB besorgen. 1871 lebten auf dem dt. Reichsgebiet 41 Millionen Deutsche. Bei durchschnittliche knapp unter 5 Kinder pro Frau. Zwischen 1905 und 1910 sank dieser Durchschnitt unter 4 Kinder. In den Jahren des WK I sank die Zahl erstmals knapp unter 2 Kinder. Letztmalig erreichten die Zahl der Geburten um 1920 ~3,4 Kinder.

Von da an wurden niemals mehr diese Zahl erreicht. Im Nachkriegsboom ~2,5. seit den 70er Jahren deutlich weniger als 2 - über Jahre nun ~1,4 Kinder im Durchschnitt bis heute.


Wer sich die Bevölkerungszahl seit 1871 betrachtet, kann sich diese Zunahme der Gesamtbevölkerung nur über die exponentielle Veränderung erklären. Zugleich wird sichtbar, ein Rückgang der durchschnittlichen Geburten bewirkt über lange Zeit lediglich ein langsameres Ansteigen. Wie sonst sollte man verstehen, das ~2001 die dt. Bevölkerung trotz erheblichem Rückgang der durchschnittlichen Geburten, dennoch 82,4 Millionen erreichte ? Eine Verdoppelung in 130 Jahren. Inzwischen sinkt die Bevölkerung seit 2005 sehr langsam.

Zu langsam - warum sollte ein Land, welches zu Beginn der Industrialisierung problemlos mit 41 Millionen auskam sich in Zeiten, wo menschliche Arbeitskraft längst eine Belastung darstellt, nicht nach dem Absterben seines zu hohen Altenteils, mit erhaltenden durchschnittlichen 2,1 Kinder pro Frau dauerhaft aus dieser Bevölkerung bestehen ?

Welchen "Gewinn" bringt eine Bevölkerung die in einem Missverhältnis zu den Ressourcen ihres Landes existiert ? Sind die weltweiten Ressourcen nicht auch heute schon in sehr vielen Bereichen überstrapaziert ?

Was sehr problematisch ist, ist das Verhältnis Alt zu jung. Das wird allerdings kaum besser, wenn man "sich jemanden von außen holt" - eine relativ geringe Zahl wird nichts wesentlich verändern (glücklicherweise !)

Da ohne Katastrophen, Kriege, Seuchen u.ä. nicht eine bestimmte Zahl, sondern ein relativ voraussehbarer Prozentsatz einer Bevölkerung alters- und krankheitsbedingt stirbt, ist auch die Abnahme exponentiell. Leider mit dem dann umgekehrten Effekt. Die Abnahme wird bei gleichbleibendem Prozentsatz jährlich geringer.

Beispiel, eine Stadt mit 14.000 Einwohnern verliert (warum auch immer) jährlich 10% ihrer Bevölkerung - also einen gleichbleibenden Prozentsatz !
Im 1. Jahr sind das wenig erstaunlich 1.400 Personen.
Bereits im 2. Jahr verringert sich diese Zahl auf 1.260 Personen, im 3. auf 1.134, im 4. auf 1.021, im 5. auf 919, im 6. auf 827, im 7. auf 744 Personen.

Ungefähr alle 7 Jahre halbiert sich die verbleibende Zahl der Einwohner. Der Graph dazu ist eine Exponentialkurve - eine "fallende Kurve".... Das es dabei gewisse Schwankungen gibt, liegt in der "Natur" der Angelegenheit.

Bis diese Stadt "am Ende ist" - "verlieren" könnte ja auch heißen jährlich wandern 10% der Bevölkerung aus - oder werden umgesiedelt, vergeht eine relativ lange Zeit. Jeder darf selbst mal nachrechnen wann der Letzte das Licht ausmacht...

Wer das tut, wird herausfinden, sollte es sich wirklich um eine Umsiedlung handeln, dann ginge das einfach zu langsam. Drehen wir den Spieß um, verringern nun die Bevölkerung um jeweils 1.400 (10% im ersten Jahr). Nun wird schnell klar, die jährlichen Umsiedler bleiben gleich (1.400) jedoch muss steigt jetzt der jährliche Prozentsatz bezogen auf die noch Verbleibenden. Nach bereits 9 Jahren rücken die letzten 1.400 ab.

Diese Kleinstadt wurde mit ausreichend AB-Pillen, Kondomen versorgt oder man hat den die Männer einfach kastriert um Ordnung ins System zu bekommen.

Das geht mit der "Welt" nicht ganz so einfach. Während ein relativ einfach zu berechnender Teil der Weltbevölkerung "ordnungsgemäß" und "altersgerecht" stirbt, müssen einige "überredet" werden, Katastrophen, Kriege, Seuchen u.ä. sind schon schwieriger einzuschätzen, aber da diese Welt z.Z. mit 1,1 bis 1,3% "netto" weiterwächst - das waren in 2016 [7,4 Milliarden]~80 Millionen "Neubürger plus", ist absehbar, wann die nächste Verdoppelung stattfinden wird. Mit der einfachen Formel "70 / Prozentsatz" (70/1,1 = 63 Jahre = 2080 ) - (70/1,1 = 58 Jahre = 2074 ) - (70/1,1 = 53 Jahre = 2070 ) werden dann ~14,8 Milliarden Mensche sich den Rest der Ressourcen teilen müssen. Würde durch ein eher unwahrscheinliches Wunder die Bevölkerung am Morgen 6 Uhr gleich bleiben, würde sich also eine durchschnittliche Fertilität von 2,1 einstellen, müssten dennoch die gegenwärtigen 7,4 Milliarden mit dem vorlieb nehmen was wir bis morgen früh um 6 Uhr noch nicht verbrannt, zerstört, vergiftet oder ausgerottet haben.

"Wir" sind so viele geworden, weil wir lauter so wunderhübsche Erfindungen gemacht haben und daraus kollektiv schlossen, ab sofort können wir uns problemlos vermehren. Einige, die glauben das immer noch. Das ist verzeihlich, bei all denen, welche einen Bildungshorizont von ~0,01 haben. Bei jedem, der wenigstens einen Hauptschulabschluss hat, ist es völlig unverständlich.

Ein echt makaberes Beispiel um allen gleich vorzuführen, das eine Rückführung auf halbwegs verträgliche ~2 ... 4 Milliarden, sehr lange dauern wird, keineswegs mit ein ... zwei Weltkriegen à la WK II "optimiert" werden könnte. In den ungefähr 6 Jahren Krieg, Völkermord, Massenverhungern usw. liegen die "oberen Schätzungen" bei ~ 80 Millionen toter Menschen weltweit. Dafür wurden ganze 6 ! Jahre benötigt. Da schafft die Weltbevölkerung in nur einem Jahr einen Nettozuwachs von ~ 80 Millionen.

Wenn also etwas "schiefgelaufen" ist, dann einfach die Tatsache, das der technologische Fortschritt und die Bevölkerungszunahme verstärkt hat bzw. Bevölkerungsabnahme günstigstenfalls exponentiell (wenn überhaupt) verläuft.

Menschliche Arbeit wird zunehmend billig wie Dreck. Doch selbt, wenn Menschen (wie zu Beginn der Industrialisierung) 70 ... 80 Std pro Woche arbeiten, kann das von aktueller Technologie problemlos mit 7 x 24 = 168, mehr als verdoppelt werden. Und das klaglos an 52 Wochen im Jahr. Die Zeiten, wo menschliche Arbeitskraft noch "Motor" des Fortschritts war, sind längst vorbei. Ein immer geringerer und zugleich höchstqualifizierter Anteil der "Erwerbsbevölkerung" wird tatsächlich für die Produktion all der Güter und Rohstoffe benötigt. Ein immer größerer Teil beschäftigt sich günstigstenfalls mit sich selbst. Ungefähr das 11fache der hiesigen Bevölkerung lebt permanent am Rande des physischen "Existenzminimum" - einige wohl auch darunter.

Trotz der beschriebenen Nettozunahme :

1 Kind unter 5 Jahren stirbt jede 6. Sekunde an Unterernährung
11 Kinder jede Minute ...
600 Kinder jede Stunde ...
15.000 Kinder jeden Tag ...
5.6 Millionen Kinder jedes Jahr ...
Jedes Jahr sterben 10 Millionen Kinder im Alter von fünf Jahren oder jünger. Unterernährung ist die Ursache in 55 Prozent dieser Sterbefälle: geschätzte 5,6 Millionen Kinder sterben jährlich an Unterernährung.


... 1,4 Milliarden Menschen leben in extremer Armut – mehr als ein Viertel der Bevölkerung der Entwicklungsländer“

Die Anzahl Menschen die von weniger als 2 Dollar pro Tag lebt, nämlich 2,5 Milliarden Menschen, ist nahezu gleich geblieben in der Periode zwischen 1981 und 2005.

Was versteht man international unter "extremer Armut" ?
Die international gebräuchliche Norm für extreme Armut ist $1,25 2005 PPP pro Tag. Was bedeutet das?
PPP steht für “Purchasing Power Parity”: $1,25 2005 PPP ist die Kaufkraft von $1,25 in den USA im Jahr 2005. Das bedeutet, dass die 1,4 Milliarden Menschen die in extremer Armut leben, pro Tag weniger ausgeben können als was man in 2005 für 1,25 Dollar in den USA kaufen konnte.
Das bedeutet, dass das tatsächliche Einkommen, wenn man von die Wechselkurse des Dollar und der Währungseinheiten von Entwicklungsländern zugrunde legt, noch viel tiefer liegt.

Die Kaufkraft des Dollars in Entwicklungsländern ist nämlich viel höher als in den USA . Jeder Reisende weiß, dass man in einem Entwicklungsland für einen Dollar – oder Euro – viel mehr kaufen kann als in den USA oder in Europa.

Hinzu kommt dass in der Einschätzung von Armut nicht nur die finanziellen Einkünfte, sondern auch Nahrung und andere Dinge die die Menschen selbst produzieren einbezogen werden. Der Gesamtkonsum der Bevölkerung wird auf de Grundlage von Verbraucherzahlen einzelner Haushalte festgestellt.

Die internationale Armutsgrenze ist eine Schätzung des absolut zum Überleben notwendigen Minimums. Fast jeder vierte Mensch lebt unter dieser Armutsgrenze. Darüber hinaus hatten 22% in 2005 ein PPP Einkommen von nur 1,25 bis 2,00 Dollar pro Tag.


Ob die gnadenlose Vermehrung menschlichen Lebens unter diesen Umständen noch etwas positives sein kann, kann wohl nur von sehr gestörten Menschen positiv konnotiert werden...

Als die Weltbevölkerung noch unter 1 Milliarde Menschen zählte, Das damalige größeren dt. Reich 41 Millionen Menschen zählte war also schrecklich ? Wie bekloppt ist eine solche Denkweise ....

Wer stirbt und nicht völlig sinnlos gleich X-fach ersetzt wird, das ist also schrecklich ? Sind Menschen ein Massenartikel, der planlos möglichst mit größtem Zuwachs vermehrt werden muss ? Was ist an einer geplanten und an die Umwelt angepasste Anzahl von Menschen "schrecklich" :?:
Bei 41 Millionen würde sich durch die Erhaltungsquote (2,1 Geburten pro Frau) an der Gesammtzahl der Bevölkerung nichts ändern. Alle notwendigen Leistungen wären ohne großen Aufwand nicht nur berechenbar, sondern auch zu bewältigen.

Wenn nicht wenigsten die Länder, welche die Möglichkeiten haben, sich wieder einem vernünftigen Verhältnis - Ressourcen vs. Bevölkerung - zu nähern, wer dann :mad2:
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Re: Bevölkerungsentwicklung Deutschland: Was ist schief gelaufen?

Beitragvon Brainiac » Sa 1. Apr 2017, 19:28

Boraiel hat geschrieben:(01 Apr 2017, 10:48)

Und wie kann man erkennen, dass die Anzahl der Menschen zu hoch ist? :?:

So zB:

Neun Milliarden Menschen auf der Welt, die sich alle ernähren wie die Bewohner der Industrienationen: Bei diesem Szenario bräuchte man fast doppelt soviel Ackerland, wie es heute verfügbar ist. Das berechneten Forscher vor kurzem.

[...]

Eine Ausweitung von Anbauflächen ist problematisch [...]
http://m.spiegel.de/wissenschaft/mensch/a-914457.html
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