"Olympiade" der Todesursachen in Deutschland

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immernoch_ratlos
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"Olympiade" der Todesursachen in Deutschland

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 28. Jan 2017, 18:01

Da jeder hier, wenn es wieder mal ums vermeidbare / unvermeidbare Sterben geht, ein großer Hang zum gegenseitigen "Überbieten" praktisch jedes Thema erfasst - oft gleichgültig um was es da (jedenfalls nach dem Thementitel) geht, dachte ich die olympische Idee - schneller, größer weiter - dabei sein ist alles - lässt sich auch auf dieses wichtige Thema anwenden. :(

Soweit möglich sollen anerkannte Institutionen die notwendigen Zahlen liefern. Nun ja "anerkannt" - einige erkennen "außer ihrem eigenen Nabel" nicht an. Manchmal ganz lustig, meist aber eher ein nur höchst befremdlicher Mangel an Kognition.....

Schon einmal wichtig und gerecht, es bedarf keinerlei spezieller Anstrengungen - ALLE sind dabei ! :?

Einige drängen sich allerdings (wie überall) nach vorn, wollen aus den unterschiedlichsten Gründen "vorn dabei sein".

Nun ja "Wollen" ist bei "Suizid" (Selbstmord,Selbsttötung oder Freitod) [WHO Kapitel XXI - Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führen (Z00-Z99) Bezeichnung : ICD-10-WHO Z91.5 "Selbstbeschädigung in der Eigenanamnese - Parasuizid - Selbstvergiftung - Versuchte Selbsttötung] womöglich nicht ganz treffend - sei´s drum.

Aktuell (2015 ) starben 10.080 Menschen durch Suizid - die schon erwähnte ICD-10-WHO gibt im Kapitel XX in X60 bis X 84 eine exakte Auflistung welche "Werkzeuge" da in Frage kommen. Wobei man offen für noch unbekannte Methoden ist :
X84 = "Vorsätzliche Selbstbeschädigung auf nicht näher bezeichnete Art und Weise"

Wen wundert´s ? Im Knast entleiben sich deutlich mehr Menschen, als im übrigen Deutschland - was wohl widerlegt, das Leben wäre irgendwie allzu erfreulich in dt. Knästen.

Ebenfalls deutlich vorn liegen Männer in dieser "Disziplin" Eine gute Chance haben alle, die M 56,7 bzw. W 56,7 Jahre überleben. Der Hang zum Suizid nimmt so um 75 nochmal zu - zahlreiche Zipperlein und anderes Ungemach scheinen da nochmal "zuzuschlagen" - danach liegen Männer immer noch weiter vorn als gleichaltrige Frauen. Selbst neunzigjährige mögen das "natürliche Hinscheiden" aus denkbar verständlichen Gründen nicht mehr abwarten zu können....

Alles bestens erforscht und dokumentiert - nicht das dies die hier gut vertretenen "postfaktischen User" im geringsten stören würde. Erfreulich der Rückgang über die Jahrzehnte hinweg 2015 10.080 zu 1981 18.825 ein Minus von ~53,5 % der Selbsttötungen in D. Zu denken sollte die Summe von 435.371 Toten (die Einwohner einer größeren dt. Stadt) in den dort betrachteten 35 Jahren geben.

Warum sich allerdings "nur" 9.402 Menschen in 2007 selbst töteten und für 2015 die Zahl um 678 zugenommen hat ? Der unerfreuliche Durchschnitt seit 1980 liegt bei ~12.439 /a

Mit den insgesamt 2015 in D verstorbenen 925.200 Menschen, davon 449.512 Männer und 475 688 Frauen "verrechnet" sind darin mit ~1,09% ein recht kleiner Anteil - dennoch 10.080 eher recht traurige Einzelschicksale.

Auch nicht wirklich erstaunlich, wer in Angst lebt "durch fremde Hand gemeuchelt zu werden" tut gut daran zuvörderst auf sich selbst aufzupassen ! :thumbup:

    von 2015 in D verstorbenen 925.200 Menschen starben durch :
  • Wurden 2015 von 925.200 Menschen ~296 Menschen in D zum Mordopfer in Promille : ~0,32 oder 0,032%
    Danach fiel alle 1,2 Tage (~30h) ein Mensch einem Mord zum Opfer
  • 2015 starben 470 Menschen durch tödliche Arbeitsunfälle (diese Opferzahlen hatten 1993 mit 1.543 einen traurigen Höchstpunkt) in Relation ~0,51 Promille oder 0,051% alle ~18,5 Std erleidet so ein Mensch einen tödlichen Arbeitsunfall
  • Selbst der die Anzahl der Verkehrstoten 2015 mit 3.459 machen (glücklicherweise)"nur" ~3,74 Promille oder ~0,37% aus (war schon mal schlimmer)
    Danach fielen nahezu täglich (oder alle 2,5h 1 Mensch)10 Menschen einem Verkehrsunfall zum Opfer
  • 2015 starben 8.675 Menschen durch "häusliche Unfälle) immerhin 9,38 Promille oder ~0,94% Erschreckend genug, stirbt so alle Stunde ein Mensch Zuhause in seiner vermeintlich "sicheren Umgebung". Dabei stürzen sich >80% der Opfer meist zu Tode. Dagegen ist das Risiko ermordet zu werden also ~29mal KLEINER
  • Die direkte Bedrohung durch sich (Suizid) selbst lag in 2015 bei knapp 11 Promille oder ~1,09%
    Durch vollendeten Suizid starben 2015 täglich (oder alle 52 Minuten 1 Mensch) beinahe 28 Menschen.

Was nun noch fehlt sind die "übrigen" eher "natürlichen" 902.220 Sterbefälle - die schon genannten (22.980) waren mit ~2,48% ein vergleichbar kleiner Anteil.

Traurig genug, sterben müssen am Ende alle, wie und warum sollte da schon von Interesse sein. Besonders, wenn man / frau den Zeitpunkt zumindest teilweise, selbst mehr in die Zukunft verschieben kann....
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Re: "Olympiade" der Todesursachen in Deutschland

Beitragvon Quatschki » Sa 28. Jan 2017, 23:08

Das sind wenigstens seriöse Zahlen.
Im Gegensatz zu in der Presse gern zitierten Studien, die die Toten durch Schweinefleisch, CO2 oder Süßigkeiten zählen.
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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"Olympiade" der Todesursachen in Deutschland

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 31. Jan 2017, 13:31

DieBananeGrillt hat geschrieben: Es gibt so viele Gefahren auf der Welt und im täglichen Leben, das ein etwas Mehr noch kein Umdenken bewirkt, alleine durch Bewusstsein, das hier Gefahr besteht.
Dazu habe ich ein passendes WIKI gefunden, welches in 19 Punkten besser wiedergibt, als ich das könnte. Daher eine Kopie - bei einem Link ist es nach hiesigen Erfahrungen eher fraglich ob den überhaupt noch jemand aufruft und "sorgfältig" liest. Gerade bei allen Gefahren die "quasi aus 2. - 3. Hand" kommen, bleiben große Chancen das "mental unerwünschte" weitgehend zu verdrängen. :?

    Psychometrisches Paradigma
    .
  1. Freiwilligkeit: In welchem Ausmaß man sich dem Risiko freiwillig aussetzt.
    .
  2. Unmittelbarkeit: In welchem Ausmaß die Konsequenzen unmittelbar feststellbar sind.
    .
  3. Gewissheit des Ausgesetztseins: In welchem Ausmaß ein Mensch weiß, ob er dem Risiko ausgesetzt ist.
    .
  4. Expertenwissen: In welchem Ausmaß Experten das Risiko bekannt ist.
    .
  5. Kontrollierbarkeit*: In welchem Ausmaß ein Betroffener die Schwere der Auswirkungen kontrollieren kann.
    .
  6. Neuheit: In welchem Ausmaß das Risiko für die Gesellschaft neu ist.
    .
  7. Katastrophenpotenzial*: Wie viele Todesfälle zum selben Zeitpunkt auftreten.
    .
  8. Furcht*: In welchem Ausmaß die Auswirkungen gefürchtet werden.
    .
  9. Schweregrad*: In welchem Ausmaß die Konsequenzen der Aussetzung schwerwiegend sind.
    .
  10. Verzögerung: In welchem Ausmaß die Konsequenzen mit Verzögerung eintreten.
    .
  11. Unmittelbare Letalität*: In welchem Ausmaß die Aussetzung unmittelbar zum Tod führt.
    .
  12. Anstieg*: In welchem Ausmaß das Risiko über die Zeit ansteigt.
    .
  13. Vermeidbarkeit*: In welchem Ausmaß das Risiko vermeidbar ist.
    .
  14. Ungleichheit*: In welchem Ausmaß Risiken und Nutzen nicht gleichmäßig auf die Gesellschaft verteilt sind.
    .
  15. Zukünftige Generationen*: In welchem Ausmaß zukünftige Generationen betroffen sind.
    .
  16. Globale Katastrophe*: In welchem Ausmaß eine globale Katastrophe möglich ist.
    .
  17. Reduzierbarkeit*: In welchem Ausmaß das Risiko leicht reduziert werden kann.
    .
  18. Persönliche Wirkungen*: In welchem Ausmaß das Risiko den Interviewten persönlich betrifft.
    .
  19. Beobachtbarkeit: In welchem Ausmaß die Auswirkungen beobachtbar sind.

Hauptsächlich bei (zunächst scheinbar) nicht auf seine eigene Person anwendbare Gefahren, glauben nicht wenige, fest daran "sie selbst werden davon niemals betroffen sein". Besonders Nr. 11 Unmittelbare Letalität (die es bei Ereignissen, welche "nur" rein statistisch nachweisbar sind) scheint die Bedrohung "unerheblich".

Das ist besonders erstaunlich, weil andererseits politische Motivation u.U. genau gegensätzlich konnotiert wird. Hier (Feinstaub & Co) sind allein in D ~60 bis 65.000 Menschen "statistisch" betroffen, bei Mord, wo mit der Möglichkeit 65.000 zu 82.000.000 also jeder 1.261te statistisch mit "seinem Tod" rechen muss , bei "Mord" =
Opfer eines Mordes gemäß § 211 StGB. Demnach ist der Tatbestand des Mordes erfüllt, wenn aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, ein Mensch getötet wird.
stehen 82.000.000 Einwohnern in D 2015 296 Mordopfer gegenüber. also in Retrospektive lediglich jeder 277.027te mit seiner Ermordung rechen musste.

Nimmt man versuchten und vollendeten "Mord und Totschlag" als "Bedrohungsszenario" waren 2015 immerhin 2.457 Menschen - bedroht bzw. sind einem Totschlag / Mord tatsächlich zum Opfer gefallen. Da sieht es schon etwas düsterere aus, immerhin musste so 2015 jeder 33.374te mit dieser Bedrohung rechen. Unklar, lediglich WER das nun "letztendlich" sein könnte. Allerdings hat es "echt" 2.116 Menschen in D getroffen was also dann für jeden 38.752ten zur tödlichen Realität wurde.

Je kleiner also diese Zahl die sich rein statistisch ergibt, desto größer die Wahrscheinlichkeit selbst betroffen sein zu können.

Da liegt die Frage schon nahe, warum finden die am unwahrscheinlichsten Bedrohung eine solch große Beachtung und andere die bis zu dem 200fachen tatsächlich größer sind (Mord vs. Tod durch Feinstaub)werden geradezu geleugnet ?

Vermutlich ist der Tod durch Mord irgendwie bedrohlicher, als die Aussicht seine Krebserkrankung "dank" Feinstaub nicht zu überleben. Offensichtlich wir letzteres als "natürlicher" empfunden, als ein vergleichsweise "überraschender Tod" durch die buchstäbliche einzelne Mörderhand. Tun sich also eine anonyme Anzahl von Feinstaubemittenten zusammen, wird der daraus abgeleitet gemeinsame "Totschlag" nicht mehr so wichtig genommen. Das es "jemanden" > 200mal eher treffen kann, hat dabei anscheinend einen nahezu völlig unwichtigen Bezug. :?

Weil ich nun einige Dinge zueinander in "Relation" gesetzt habe, habe ich keinesfalls etwas "relativiert". Gibt es doch für all das eigene Gesetze, die danach trachten den (juristischen) "Erfolg" zu verhindern. In diesem Sinn ist es schlicht lächerlich, erst dann zu reagieren, wenn 65.000 Tote die über die kausale Kette "Feinstaub" irgendwo tot herumliegen - und falls dies so nicht zu beobachten ist, NICHTS zu unternehmen

Wieder Mord und Totschlag - bei Gift, ist es die "Dosis" die letztendlich den Tod herbeiführt. Doch dort ist auch der Versuch strafbar - warum also bei anderen Ereignissen nicht über die "Dosis" den Versuch jemanden zu schädigen und letztendlich auch zu töten, festmachen ?

Nur weil jemand das für sich nicht wahrhaben möchte ? Wie krank wäre das denn...
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Re: "Olympiade" der Todesursachen in Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » Di 31. Jan 2017, 14:25

Klugscheissermodus: Ähm .... eine Olympiade ist der Zeitraum zwischen 2 Olympischen Spielen, dauert also 4 Jahre. Wenn man also was Wichtiges zu sagen hat, sollte die Schlagzeile schon sorgfältig recherchiert sein ....
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Re: "Olympiade" der Todesursachen in Deutschland

Beitragvon schokoschendrezki » Di 31. Jan 2017, 15:10

immernoch_ratlos hat geschrieben:(28 Jan 2017, 18:01)
Ebenfalls deutlich vorn liegen Männer in dieser "Disziplin" Eine gute Chance haben alle, die M 56,7 bzw. W 56,7 Jahre überleben.

International gesehen ist die Suizid-Diskrepanz zwischen Männern und Frauen umso ausgeprägter je höher das Durchschnittseinkommen ist. Was sagt einem das?
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Re: "Olympiade" der Todesursachen in Deutschland

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 31. Jan 2017, 15:46

"Koinzidenz" oder "Korrelation" oder "Kausalzusammenhang" oder "cum / post hoc ergo propter hoc" ?

Beliebtesten Methoden der Fehlleitung / Fehlbeurteilung - besonders politische Ränder lieben "ihre jeweiligen Sichtweisen"

Dort entstehen gemäß der jeweiligen Grundhaltung diverse Sekundärhaltungen - mal zu "Flüchtlingen", mal zu "Mord und Totschlag" obwohl permanent abnehmend, wird die Gefahr extrem "hochgejubelt" und div. Scheinzusammenhänge konstruiert.

Das Risiko zu sterben liegt bei 100% :? Alle anderen Risiken - das warum und durch welche "Ereignisse" ist offen. :?

Doch schokoschendrezki - zu Deiner Anmerkung kommend - gibt es da nachlesbares - oder ist das einfach nur "besser Arm dran, als Arm ab" :D
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Re: "Olympiade" der Todesursachen in Deutschland

Beitragvon Billie Holiday » Di 31. Jan 2017, 16:03

schokoschendrezki hat geschrieben:(31 Jan 2017, 15:10)

International gesehen ist die Suizid-Diskrepanz zwischen Männern und Frauen umso ausgeprägter je höher das Durchschnittseinkommen ist. Was sagt einem das?


Dass Glück, Liebe und Lebensfreude wenig mit dem Einkommen zu tun haben.
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Re: "Olympiade" der Todesursachen in Deutschland

Beitragvon Joker » Di 31. Jan 2017, 18:35

Billie Holiday hat geschrieben:(31 Jan 2017, 16:03)

Dass Glück, Liebe und Lebensfreude wenig mit dem Einkommen zu tun haben.

Wenn es am Einkommen liegt
Dann kostet es Millionen Fach leben wenn wir Weiber wie Männer entlohnen

Du gehst hier über Leichen ,für deine Ideologie
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Re: "Olympiade" der Todesursachen in Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » Di 31. Jan 2017, 19:20

immernoch_ratlos hat geschrieben:(31 Jan 2017, 15:46)

Das Risiko zu sterben liegt bei 100% :? Alle anderen Risiken - das warum und durch welche "Ereignisse" ist offen. :?


So gesehen ist der Tod gar kein Risiko, sondern eine, mit der Geburt verbundene, unabänderliche Tatsache. Es ist die einzige Gewissheit, die ein vernunftbegabter Mensch hat.
Das letztendlich nicht kalkulierbare Risiko ist das Leben dazwischen .... :cool:
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Re: "Olympiade" der Todesursachen in Deutschland

Beitragvon jack000 » Di 31. Jan 2017, 21:31

Billie Holiday hat geschrieben:(31 Jan 2017, 16:03)

Dass Glück, Liebe und Lebensfreude wenig mit dem Einkommen zu tun haben.

So ist es! Gerade ein hohes Aufkommen von Geld und Besitz erzeugt Streit!
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

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Re: "Olympiade" der Todesursachen in Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » Di 31. Jan 2017, 22:04

jack000 hat geschrieben:(31 Jan 2017, 21:31)

So ist es! Gerade ein hohes Aufkommen von Geld und Besitz erzeugt Streit!


... aber auch der Wunsch eines Hungerleiders, Geld und Besitz haben zu wollen .... :cool:
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Re: "Olympiade" der Todesursachen in Deutschland

Beitragvon jack000 » Di 31. Jan 2017, 22:06

ThorsHamar hat geschrieben:(31 Jan 2017, 22:04)

... aber auch der Wunsch eines Hungerleiders, Geld und Besitz haben zu wollen .... :cool:

In der Tat ... Ich habe keinen Porsche und keine Villa ... würde aber nie auf die Idee kommen deswegen zu morden ...
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Re: "Olympiade" der Todesursachen in Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » Di 31. Jan 2017, 22:08

jack000 hat geschrieben:(31 Jan 2017, 22:06)

In der Tat ... Ich habe keinen Porsche und keine Villa ... würde aber nie auf die Idee kommen deswegen zu morden ...


.... sparen reicht auch schon .....
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Re: "Olympiade" der Todesursachen in Deutschland

Beitragvon jack000 » Di 31. Jan 2017, 22:27

ThorsHamar hat geschrieben:(31 Jan 2017, 22:08)

.... sparen reicht auch schon .....

Leider nicht ... :(
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Re: "Olympiade" der Todesursachen in Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » Di 31. Jan 2017, 22:30

jack000 hat geschrieben:(31 Jan 2017, 22:27)

Leider nicht ... :(


Wie "leider nicht"? Sparen mit Hilfe eines Geldinstitutes ist Gewalt gegen irgendjemanden auf der Welt, der Deine Zinsen bezahlen muss ....
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Re: "Olympiade" der Todesursachen in Deutschland

Beitragvon jack000 » Di 31. Jan 2017, 22:32

ThorsHamar hat geschrieben:(31 Jan 2017, 22:30)

Wie "leider nicht"? Sparen mit Hilfe eines Geldinstitutes ist Gewalt gegen irgendjemanden auf der Welt, der Deine Zinsen bezahlen muss ....

Was denn für Zinsen? Im Gegenteil plane ich ein neues (gebrauchtes) Auto zu kaufen um das Geld los zu werden und um was in der Hand zu haben ...
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Re: "Olympiade" der Todesursachen in Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » Di 31. Jan 2017, 22:45

jack000 hat geschrieben:(31 Jan 2017, 22:32)

Was denn für Zinsen? Im Gegenteil plane ich ein neues (gebrauchtes) Auto zu kaufen um das Geld los zu werden und um was in der Hand zu haben ...


ähm... ich hatte mich auf "Streit" und auf's "morden" bezogen ...
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Re: "Olympiade" der Todesursachen in Deutschland

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 1. Feb 2017, 09:43

jack000 hat geschrieben:(31 Jan 2017, 21:31)

So ist es! Gerade ein hohes Aufkommen von Geld und Besitz erzeugt Streit!

Durchaus möglich. Sehe ich auch so. Lediglich ein so niedriges Einkommen, das existenzielle Probleme bereitet (Hunger zum Beispiel) erzeugt am anderen Ende auch Streit.

Nur: Die Frage bleibt immer noch, warum es gerade die Männer sind (und nicht die Frauen), die sich dann dreimal so häufig umbringen ...
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Re: "Olympiade" der Todesursachen in Deutschland

Beitragvon Billie Holiday » Mi 1. Feb 2017, 11:45

schokoschendrezki hat geschrieben:(01 Feb 2017, 09:43)

Durchaus möglich. Sehe ich auch so. Lediglich ein so niedriges Einkommen, das existenzielle Probleme bereitet (Hunger zum Beispiel) erzeugt am anderen Ende auch Streit.

Nur: Die Frage bleibt immer noch, warum es gerade die Männer sind (und nicht die Frauen), die sich dann dreimal so häufig umbringen ...


Weil Männer in vielem extremer sind als Frauen.
Es gibt mehr männliche Massenmörder und mehr männliche Genies. Die Skala reicht in beide Richtungen weiter.
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Re: "Olympiade" der Todesursachen in Deutschland

Beitragvon Fuerst_48 » Mi 1. Feb 2017, 12:03

Billie Holiday hat geschrieben:(01 Feb 2017, 11:45)

Weil Männer in vielem extremer sind als Frauen.
Es gibt mehr männliche Massenmörder und mehr männliche Genies. Die Skala reicht in beide Richtungen weiter.

Frauen...sind das nicht die, welche beim Tanzen rückwärts gehen?? :D :D :D

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