Kündigung wegen Pornodreh?

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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon pikant » Fr 27. Jan 2017, 11:41

Uffhausen hat geschrieben:(27 Jan 2017, 00:53)

Hm. Also ich persönlich sehe nicht das Ansehen der Polizei insgesamt durch einen Porno-Dreh eines Einzelnen geschädigt, eher das Ansehen des Polizei-Schülers allein. Und selbiges wurde nicht durch die Veröffentlichung des Pornos an sich geschädigt, sondern durch das entsprechende Zutun seiner Mitschüler. Und wiederrum somit ensteht für mich erst Schaden für das Ansehen der Polizei, weil durch diese Geschichte offenbar wurde, dass der Polizei-Nachwuchs scheints gerne Pornos schaut. Peinliches Eigentor... :D :p


man sollte sich mal um das Gehaltsgefuege bei den Polizisten kuemmern, damit diese nicht nur Kurzfilme drehen koennen :D
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon pikant » Fr 27. Jan 2017, 11:42

Moses hat geschrieben:(27 Jan 2017, 11:40)

Das darfst DU gerne so sehen. Der ÖD ist jedoch an Gesetze und Vorschriften gebunden und wenn diese ein Einschreiten gebieten das ist das sehr wohl Aufgabe des ÖD.


dann muss man entbuerokratisieren und diese Gesetze abschaffen - Bundestag ist gefordert.
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 27. Jan 2017, 11:46

Moses hat geschrieben:(27 Jan 2017, 11:38)

Keine Ahnung, wie Du von einem Polizeibeamten auf die Bundeswehr kommst.


Also ehrlich gesagt ... da sehe ich nun wirklich in Bezug auf das Problem absolut keinen wesentlichen Unterschied. Ein Bundeswehroffizier ist ebenso wie ein Polizeibeamter ein unkündbarer Staatsangestellter, der sicherheitsrelevante Schutzaufgaben mit hoher Eigenverantwortung erledigt.
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon pikant » Fr 27. Jan 2017, 11:46

watisdatdenn? hat geschrieben:(27 Jan 2017, 05:24)

Das Ansehen der Polizei wird durch sowas nicht beschädigt.


Dass der Fokus in der Polizei anscheinend auf schmuddeligen filmen ist, anstatt bei der Aufklärung der volksbelügung stimmt mich aber nachdenklich.


der naechste wird dann entlassen, weil er einen Fim ins Internet stellt, wo er die rote Karte vom Schiedsrichter bekommt wegen der Bemerkrung 'Fick dich du Wichser'
schadet auch dem Ansehen der Polizei :D

kein Wunder, wenn wir immer weniger Polizisten auf Streife sehen, wenn man sich mit solchen Kleinigkeiten befasst.
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Moses » Fr 27. Jan 2017, 12:23

schokoschendrezki hat geschrieben:(27 Jan 2017, 11:46)

Also ehrlich gesagt ... da sehe ich nun wirklich in Bezug auf das Problem absolut keinen wesentlichen Unterschied. Ein Bundeswehroffizier ist ebenso wie ein Polizeibeamter ein unkündbarer Staatsangestellter, der sicherheitsrelevante Schutzaufgaben mit hoher Eigenverantwortung erledigt.


Puhh, wo fang ich an . . .

richtig, beide stehen in einem öffentlich rechtliche Dient- und Treueverhältnis zu ihrem Dienstherren

falsch, sie sind keine "Staatsangestellten" - der eine ist Beamter, im Regelfall Landesbeamter, der andere ist Soldat. Sowohl die Rechtsgrundlage als auch Auftrag, Aufgaben und Bewertungskriterien sind nicht ansatzweise vergleichbar.
Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Moses » Fr 27. Jan 2017, 12:25

pikant hat geschrieben:(27 Jan 2017, 11:42)

dann muss man entbuerokratisieren und diese Gesetze abschaffen - Bundestag ist gefordert.


Alles was ich dazu jetzt schreiben könnte würde gegen Forenregeln verstoßen.
Belassen wirs dabei: Du darfst das gerne so sehen. :|
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon relativ » Fr 27. Jan 2017, 12:34

Also der Fall ist ja noch gar nicht entschieden. Sollte er aber ohne wissen des Arbeitgebers sowas Nebentätlich und Öffentlich getan haben, ist seine Eignung für diesen Beruf mehr als fraglich.
Da er sogar noch Auszubildender ist, wars dies wohl mit seiner Beamtenlaufbahn.
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Hyde » So 29. Jan 2017, 00:09

Moses hat geschrieben:(27 Jan 2017, 11:35)
Es geht hier auch nicht darum, ob der Beamte Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partner betreibt - es geht um die öffentlich Darstellung.


Dann solltest du aber auch rationale Argumente dafür liefern, warum an der öffentlichen Darstellung von Sexualität (in Form von Pornographie) etwas auszusetzen ist, was also daran verwerflich ist, bösartig ist oder inwiefern dies der Menschheit schadet.
Denn wenn man dafür keine Argumente hat, dann würde es keinen Sinn machen, diese Sexualität zu sanktionieren und Menschen dafür zu bestrafen.

Inwiefern also geht es Deutschland schlechter, wenn es Polizisten gibt, die sich in ihrer Freizeit beim Sex filmen?
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Cobra9 » So 29. Jan 2017, 06:34

pikant hat geschrieben:(27 Jan 2017, 11:42)

dann muss man entbuerokratisieren und diese Gesetze abschaffen - Bundestag ist gefordert.


Ja weil Ich glaube es muss persönliche Freiheit geben und Entfaltung. Nein weil Ich selber mal lange Uniform bei der BW trug. Man ist auch direkt mit seinen Handlungen ein Faktor. Außendarstellung, Wahrnehmbar sind viele Einflüsse. Deshalb ingesamt muss es Regeln geben, welche aber für Mich in Teilen zu pauschal sind
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Moses » So 29. Jan 2017, 12:13

Hyde hat geschrieben:(29 Jan 2017, 00:09)

Dann solltest du aber auch rationale Argumente dafür liefern, warum an der öffentlichen Darstellung von Sexualität (in Form von Pornographie) etwas auszusetzen ist, was also daran verwerflich ist, bösartig ist oder inwiefern dies der Menschheit schadet.
Denn wenn man dafür keine Argumente hat, dann würde es keinen Sinn machen, diese Sexualität zu sanktionieren und Menschen dafür zu bestrafen.

Inwiefern also geht es Deutschland schlechter, wenn es Polizisten gibt, die sich in ihrer Freizeit beim Sex filmen?


Zum einen muss ich gar nichts liefern, ich bin weder der Ankläger des Beamten noch sein Disziplanrvorgestzter.
Und "bösartigkeit" und "den Menschen schadet" war kein Kriterium - lies noch mal nach, was ich geschrieben haben, es geht ausschließlich um das Ansehen des Amtes als solches und des Dienstherren im speziellen. Wenn der Dienstherr hier ein Fehlverhalten feststellt, welches einen Ansehensverlust herbeiführen kann, so muss er handeln.

Den Unterschied zwischen Tarifbeschäftigten und einem öffentlich- rechtlichen Dienst- und Treueverhältnis hatte ich in epischer Breiter dargestellt, das wiederhole ich jetzt nicht noch mal.
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon JJazzGold » So 29. Jan 2017, 12:31

pikant hat geschrieben:(27 Jan 2017, 11:42)

dann muss man entbuerokratisieren und diese Gesetze abschaffen - Bundestag ist gefordert.


Wie bitte?
Es hat seinen guten Grund, weshalb dem Arbeitgeber eine weitere Beschäftigung zu melden und dessen Zustimmung einzuholen ist. Das sind nicht zuletzt Sicherheitsgründe. Diese Regelung jetzt abzuschaffen, weil ein Polizistenschüler nebenberuflich poppt und in ggfls. in Kauf nimmt, sich damit nicht nur physisch im Nebenjob auszupowern, sondern auch noch sich und damit seinen Arbeitgeber angreifbar zu machen, bietet keinen Anlass die bestehende Regelung abzuschaffen.

Oder möchten Sie gerne in einem Flugzeug sitzen, dessen Abfertiger sich eher mit dem Gedanken beschäftigt, wie er ihn beim nächsten Dreh auch sicher hoch kriegt, statt das Flugzeug, dass er bearbeitet und in dem Sie sitzen?
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Cobra9 » So 29. Jan 2017, 13:43

Es auch wichtig zu beachten jede Nebentätigkeit auch zu melden wäre vorab.Bsp. um Bestechlichkeit auszuschließen. Wenn der junge Mann für den Auftritt Geld bekommen hat, ist auch das ein möglicher Kündigungsgrund. Es gab einen ähnlichen Fall, aber schlimmer

http://www.spiegel.de/karriere/blaulich ... 18704.html
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Fuerst_48 » So 29. Jan 2017, 13:49

JJazzGold hat geschrieben:(29 Jan 2017, 12:31)


Wie bitte?
Es hat seinen guten Grund, weshalb dem Arbeitgeber eine weitere Beschäftigung zu melden und dessen Zustimmung einzuholen ist. Das sind nicht zuletzt Sicherheitsgründe. Diese Regelung jetzt abzuschaffen, weil ein Polizistenschüler nebenberuflich poppt und in ggfls. in Kauf nimmt, sich damit nicht nur physisch im Nebenjob auszupowern, sondern auch noch sich und damit seinen Arbeitgeber angreifbar zu machen, bietet keinen Anlass die bestehende Regelung abzuschaffen.

Oder möchten Sie gerne in einem Flugzeug sitzen, dessen Abfertiger sich eher mit dem Gedanken beschäftigt, wie er ihn beim nächsten Dreh auch sicher hoch kriegt, statt das Flugzeug, dass er bearbeitet und in dem Sie sitzen?

Ich weiß nicht, ob Piloten immerzu an SEX denken, aber dein Beispiel ist gut.
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Fuerst_48 » So 29. Jan 2017, 13:51

Moses hat geschrieben:(27 Jan 2017, 12:23)

Puhh, wo fang ich an . . .

richtig, beide stehen in einem öffentlich rechtliche Dient- und Treueverhältnis zu ihrem Dienstherren

falsch, sie sind keine "Staatsangestellten" - der eine ist Beamter, im Regelfall Landesbeamter, der andere ist Soldat. Sowohl die Rechtsgrundlage als auch Auftrag, Aufgaben und Bewertungskriterien sind nicht ansatzweise vergleichbar.

Unsere Offiziere sind Beamte. Ist das bei euch nicht so`??
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Moses » So 29. Jan 2017, 14:06

Fuerst_48 hat geschrieben:(29 Jan 2017, 13:51)

Unsere Offiziere sind Beamte. Ist das bei euch nicht so`??


Nein ist es nicht,
Offiziere der Bundeswehr sind Soldaten
Vergleichbare Polizisten (gehobener und höherer Polizeidienst) sind Beamte

Soweit ich das österreichische Bundesheer kenne, ist das bei Euch genau so. Offiziere sind Soldaten und keine "uniformierten Beamten"
Zuletzt geändert von Moses am So 29. Jan 2017, 14:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Cobra9 » So 29. Jan 2017, 14:06

Fuerst_48 hat geschrieben:(29 Jan 2017, 13:51)

Unsere Offiziere sind Beamte. Ist das bei euch nicht so`??


Mit Euch meinst Du die BW denke Ich. Das Beamten- und Besoldungsrecht unterscheidet Beamte, Richter und Soldaten bei uns . De facto ist das allerdings das gleiche, aber eben nur fast. Soldaten sind keine Beamten. Als Soldat ist man nie Beamter. Man ist Soldat. Gehen Wir ins Detail. Ein Blick ins Soldatengesetz und ins Beamtengesetz hilft uns weiter. Es gibt in Deutschland im öffentlichen Dienst Beamte, Richter, Angestellte , Soldaten und Arbeiter.
Bei Beamten richtet sich das Dienstverhältnis nach den jeweiligen (Landes)Beamtengesetzen (oder Bundesbeamtengesetz. Bei den Richtern nach dem jeweiligen Richtergesetz (Bund/Land). Bei Angestellten und Arbeitern nach den jeweiligen Tarifverträgen. Und bei Soldaten eben nach dem Soldatengesetz. Mit der Ernennungsunrkunde wird man auch in kein Beamtenverhältniss berufen, sondern eben in das Dienstverhältnis eines Soldaten (SaZ/BS).
Das einzige was Richter, Beamte und Soldaten gemeinsam haben ist, daß sie in einem öffentliche Dienst- und Treueverhältnis stehen.
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon JJazzGold » So 29. Jan 2017, 14:31

Fuerst_48 hat geschrieben:(29 Jan 2017, 13:49)

Ich weiß nicht, ob Piloten immerzu an SEX denken, aber dein Beispiel ist gut.


Die Herren der Gilde “ich habe noch Crewobst auf dem Zimmer, wollen wir das gemeinsam verspeisen“, dürfen sich auch gerne angesprochen fühlen. ;) Ich hatte aber die Flugzeugabfertiger gemeint. Die gehören zum Bodenpersonal.
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Fuerst_48 » So 29. Jan 2017, 14:39

Cobra9 hat geschrieben:(29 Jan 2017, 14:06)

Mit Euch meinst Du die BW denke Ich. Das Beamten- und Besoldungsrecht unterscheidet Beamte, Richter und Soldaten bei uns . De facto ist das allerdings das gleiche, aber eben nur fast. Soldaten sind keine Beamten. Als Soldat ist man nie Beamter. Man ist Soldat. Gehen Wir ins Detail. Ein Blick ins Soldatengesetz und ins Beamtengesetz hilft uns weiter. Es gibt in Deutschland im öffentlichen Dienst Beamte, Richter, Angestellte , Soldaten und Arbeiter.
Bei Beamten richtet sich das Dienstverhältnis nach den jeweiligen (Landes)Beamtengesetzen (oder Bundesbeamtengesetz. Bei den Richtern nach dem jeweiligen Richtergesetz (Bund/Land). Bei Angestellten und Arbeitern nach den jeweiligen Tarifverträgen. Und bei Soldaten eben nach dem Soldatengesetz. Mit der Ernennungsunrkunde wird man auch in kein Beamtenverhältniss berufen, sondern eben in das Dienstverhältnis eines Soldaten (SaZ/BS).
Das einzige was Richter, Beamte und Soldaten gemeinsam haben ist, daß sie in einem öffentliche Dienst- und Treueverhältnis stehen.

Habe extra nachgeschaut: Offiziere und Unteroffiziere ud sogar einige Chargen sind als Berufsoffiziere BEAMTE. Insgesamt 16.500 ( 2.800 davon Offiziere).
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Moses » So 29. Jan 2017, 14:43

Fuerst_48 hat geschrieben:(29 Jan 2017, 14:39)

Habe extra nachgeschaut: Offiziere und Unteroffiziere ud sogar einige Chargen sind als Berufsoffiziere BEAMTE. Insgesamt 16.500 ( 2.800 davon Offiziere).


Beim Bundesheer? Kannst Du mal bitte die Quelle angeben, wo Du das gelesen hast!
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Fuerst_48 » So 29. Jan 2017, 15:03

JJazzGold hat geschrieben:(29 Jan 2017, 14:31)

Die Herren der Gilde “ich habe noch Crewobst auf dem Zimmer, wollen wir das gemeinsam verspeisen“, dürfen sich auch gerne angesprochen fühlen. ;) Ich hatte aber die Flugzeugabfertiger gemeint. Die gehören zum Bodenpersonal.

Die haben bestimmt auch Vitaminbedarf !! :D :D :thumbup:

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