Kündigung wegen Pornodreh?

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Fuerst_48
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Fuerst_48 » So 29. Jan 2017, 15:05

Moses hat geschrieben:(29 Jan 2017, 14:43)

Beim Bundesheer? Kannst Du mal bitte die Quelle angeben, wo Du das gelesen hast!

Das Bundesheer. Zahlen und Fakten. Die Presse.com
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Moses
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Moses » So 29. Jan 2017, 15:15

Fuerst_48 hat geschrieben:(29 Jan 2017, 15:05)

Das Bundesheer. Zahlen und Fakten. Die Presse.com

:?: http://diepresse.com/home/innenpolitik/ ... und-Fakten :?:

Da steht - wie erwartet - nichts von Beamten, ausschließlich von Berufssoldaten und Grundwehrdienern und Zivilbedienstete . . .
Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Fuerst_48 » So 29. Jan 2017, 15:19

Moses hat geschrieben:(29 Jan 2017, 15:15)

:?: http://diepresse.com/home/innenpolitik/ ... und-Fakten :?:

Da steht - wie erwartet - nichts von Beamten, ausschließlich von Berufssoldaten und Grundwehrdienern und Zivilbedienstete . . .

Gib auf Google mal ein: Sind österreichische Offiziere Beamte? Von dort habe ich die Zahlen.
Ansonsten gern die Mailadresse von meinem Schwager, Vizeleutnant a.D. per PN.
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Moses
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Moses » So 29. Jan 2017, 15:26

Das ist interessant - https://de.wikipedia.org/wiki/Beamter_(%C3%96sterreich)

macht das öffentliche Recht einfacher aber auch undifferenzierter . . . scheint in Österreich aber zu funktionieren, Respekt!
Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Fuerst_48 » So 29. Jan 2017, 15:35

Moses hat geschrieben:(29 Jan 2017, 15:26)

Das ist interessant - https://de.wikipedia.org/wiki/Beamter_(%C3%96sterreich)

macht das öffentliche Recht einfacher aber auch undifferenzierter . . . scheint in Österreich aber zu funktionieren, Respekt!

Darfst mich im April auf ein Bier einladen... :D :thumbup: :thumbup:
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Alpha Centauri » Di 20. Jun 2017, 09:10

Gerade beim Thema Sex und Porno ist die Gesellschaft doch eh heuchlerisch ,verlogen, oder warum macht denn wohl die ach so schmutzige Porno und Sexfilmindustrie mehr finanziellen Umsatz als die so bewunderte Traumfarbik Hollywood??!
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon garfield336 » Di 20. Jun 2017, 09:48

Ich weiss nicht wie es in Deutschland im öffentlichen Dienst aussieht, aber in meinem Land ist es generell nicht erlaubt eine andere Tätigkeit als Beamter auszuüben.
Wenn man doch einen Nebenjob hat, mus man extra um Erlaubnis fragen. Wegen möglicher Interessenkonflikte ist das auch so geboten.
Und gerade für Personen in wichtigen Position, die wie hier ein Polizeibeamte durchaus inne hat.
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garfield336
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon garfield336 » Di 20. Jun 2017, 09:48

Polizisten dürfen hier rein gar nichts. Nicht mal selbständig kacken :D
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Merkel_Unser » Di 20. Jun 2017, 10:22

Hier geht es doch ganz klar nicht um die Frage, ob der Pornodreh eine Nebentätigkeit ist oder nicht - denn hier ist die Gesetzeslage klar! Keine Nebentätigkeit ohne Erlaubnis.
Wenn der Pornodreh jedoch nur eine unentgeltliche Freizeitbeschäftigung war - dann sind die Anschuldigungen haltlos! Nur weil einige Erzkonservative Pornos immernoch in die "Schmuddelecke" verorten, kann der ö.D. nicht vorschreiben, was jemand in seiner Freizeit tut. Homosexualität galt bis vor kurzem ja auch noch als "schmuddelig", bei Pornos ist die Gesellschaft wohl noch nicht soweit!
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Alpha Centauri » Di 19. Sep 2017, 22:19

Merkel_Unser hat geschrieben:(20 Jun 2017, 11:22)

Hier geht es doch ganz klar nicht um die Frage, ob der Pornodreh eine Nebentätigkeit ist oder nicht - denn hier ist die Gesetzeslage klar! Keine Nebentätigkeit ohne Erlaubnis.
Wenn der Pornodreh jedoch nur eine unentgeltliche Freizeitbeschäftigung war - dann sind die Anschuldigungen haltlos! Nur weil einige Erzkonservative Pornos immernoch in die "Schmuddelecke" verorten, kann der ö.D. nicht vorschreiben, was jemand in seiner Freizeit tut. Homosexualität galt bis vor kurzem ja auch noch als "schmuddelig", bei Pornos ist die Gesellschaft wohl noch nicht soweit!



Öffentlich gelten Porno in einigen Kreisen immer noch als schmuddelig heimlich schaut solche Filme dir große Mehrheit und dass weltweit
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Senexx » Fr 22. Sep 2017, 05:12

Man sollte den Fall unter ästhetischen Gesichtspunkten beurteilen. War es ein guter Porno mit gutaussehenden Schauspielern sollte man eher an die Verleihung eines Bundesfiilmpreises denken.

Im anderen Falle ist der Möchtegern-Schauspieler zu entlassen. Schlechter Geschmack schadet dem Ansehen des Berufsbeamtentums.
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mi 11. Okt 2017, 21:58

Das sind so Probleme, die im 21. Jahrhundert deplaziert wirken. Erotik ist ja nichts ehrabschneidiges.
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Billie Holiday » Do 12. Okt 2017, 06:27

Senexx hat geschrieben:(22 Sep 2017, 06:12)

Man sollte den Fall unter ästhetischen Gesichtspunkten beurteilen. War es ein guter Porno mit gutaussehenden Schauspielern sollte man eher an die Verleihung eines Bundesfiilmpreises denken.

Im anderen Falle ist der Möchtegern-Schauspieler zu entlassen. Schlechter Geschmack schadet dem Ansehen des Berufsbeamtentums.


In Pornos für Männer geht es um Ficki Ficki und nicht um Erotik oder um Ästhetik, also bitte. :x
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Alpha Centauri » Do 12. Okt 2017, 06:59

Billie Holiday hat geschrieben:(12 Oct 2017, 07:27)

In Pornos für Männer geht es um Ficki Ficki und nicht um Erotik oder um Ästhetik, also bitte. :x



So verallgemeimern# kann man das micht sagrn, bei manchen Filmren wäre es besser gewesen man hatt auf die optische Attraktivität der Porno Darsteller geachtet :D

Und ein Erotikfilm hat nur bedingt was mit einem Porno zu tun.

Bei den sogenannten " FRAUENPORNOS" einer Erika Lust oder Petra Joy sind wiederum andere Kriterien ( vor allem.bei den männlichen Darstellern ( gefragt, :cool:
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Milady de Winter » Do 12. Okt 2017, 07:08

MOD - bevor das hier ent"gleitet": es geht nicht um die Inhalte von Pornos oder was Euch persönlich da am meisten zusagt. Konzentriert Euch auf die Frage im Eröffnungsbeitrag! Danke.
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Eritrea Ede » Di 17. Okt 2017, 09:57

Hyde hat geschrieben:Was haltet ihr davon? Ist es gerechtfertigt, den Arbeitnehmer für solche privaten Tätigkeiten zu bestrafen?


Natürlich nicht! Den Arbeitgeber hat es überhaupt nichts anzugehen, was sein Arbeitnehmer in seiner Freizeit macht: solange es nicht strafrechtlich oder arbeitsrechtlich relevant ist. Niemand sollte beispielsweise einen Porno auf der Arbeit drehen. Pornos unterliegen aber grundsätzlich der künstlerischen Freiheit und es ist ein Eingriff in dieses Grundrecht, ein Mitspielen darin zu untersagen. Noch böser wird es, wenn es sich um einen Privatporno handelt, der ursprünglich gar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war. Wenn der aus welchen Gründen auch immer an die Öffentlichkeit gelangt und diesem Menschen dafür auch noch arbeitsrechtliche Konsequenzen drohen, geht das gar nicht.

Wenn also Menschen für ihre Darstellerei in einem Porno gekündigt werden, ist das imho ein Skandal und ich hoffe, dass es Gerichte gibt, die solche Entscheidungen zurücknehmen.
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Re: Kündigung wegen Pornodreh?

Beitragvon Alpha Centauri » Di 17. Okt 2017, 22:18

Eritrea Ede hat geschrieben:(17 Oct 2017, 10:57)

Natürlich nicht! Den Arbeitgeber hat es überhaupt nichts anzugehen, was sein Arbeitnehmer in seiner Freizeit macht: solange es nicht strafrechtlich oder arbeitsrechtlich relevant ist. Niemand sollte beispielsweise einen Porno auf der Arbeit drehen. Pornos unterliegen aber grundsätzlich der künstlerischen Freiheit und es ist ein Eingriff in dieses Grundrecht, ein Mitspielen darin zu untersagen. Noch böser wird es, wenn es sich um einen Privatporno handelt, der ursprünglich gar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war. Wenn der aus welchen Gründen auch immer an die Öffentlichkeit gelangt und diesem Menschen dafür auch noch arbeitsrechtliche Konsequenzen drohen, geht das gar nicht.



Wenn also Menschen für ihre Darstellerei in einem Porno gekündigt werden, ist das imho ein Skandal und ich hoffe, dass es Gerichte gibt, die solche Entscheidungen zurücknehmen.




Korrekt :thumbup: .Dem.ist nichts hinzuzufügen

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