Sind die Menschen im Allgemeinen umso intelligenter je näher sie an einem der Pole wohnen?

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Re: Sind die Menschen im Allgemeinen umso intelligenter je näher sie an einem der Pole wohnen?

Beitragvon gallerie » Do 26. Jan 2017, 18:56

Quatschki hat geschrieben:(26 Jan 2017, 18:36)

Man muß auch zum Beispiel Schriften und Bücher lagern. Oder Werkzeuge, Baumaterialien, Handelswaren. Textilien.
Wenn alles im Handumdrehen von Feuchtigkeit, Viechern und Pilzen zerfressen oder vom Rost zernagt wird, kann sich kein Kapital akkumulieren.
Das mag nichts mit Klugheit oder Dummheit zu tun haben, aber mit Erfolg.

Und wenn man am Polarkreis Erz oder Gold abbauen will, sind (ohne Fernversorgung und moderne Innovationen) 9 von 10 Leuten rund um die Uhr nur damit befasst, Heizmaterial und Essen zu beschaffen. Nur einer kann wirklich den eigentlichen Auftrag vorantreiben. Daran ist auch Stalins Erschließung Nordsibiriens mittels Zwangsarbeitern gescheitert.

Deshalb sind die hochentwickelten Staaten in der gemäßigten Zone, vorzugsweise am Meer (Seehandel).

...ich schreibe hier über die Herkunft von Kreativität/Ideenreichtum. Diese kommt, wie beschreiben aus den nördlichen besiedelten Gebietender Erde (Steinzeit).
Es gibt keine Aufzeichnungen über tropische Gebiete die kulturhistorisch ähnliches aufzeichnet.
Kreativität/Ideenreichtum war eine logische Notwendigkeit um zu Überleben in der Steinzeit. Und ich behaupte, daran hat sich in der Jetztzeit nicht viel geändert.
Ein Grund warum sich Südostasiaten so schwer tun mit Innovation.
Warum soll ich mir über das Morgen Gedanken machen, es passiert...
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Re: Sind die Menschen im Allgemeinen umso intelligenter je näher sie an einem der Pole wohnen?

Beitragvon twilight » Do 26. Jan 2017, 19:00

gallerie hat geschrieben:(26 Jan 2017, 18:56)

...ich schreibe hier über die Herkunft von Kreativität/Ideenreichtum. Diese kommt, wie beschreiben aus den nördlichen besiedelten Gebietender Erde (Steinzeit).
Es gibt keine Aufzeichnungen über tropische Gebiete die kulturhistorisch ähnliches aufzeichnet.
Kreativität/Ideenreichtum war eine logische Notwendigkeit um zu Überleben in der Steinzeit. Und ich behaupte, daran hat sich in der Jetztzeit nicht viel geändert.
Ein Grund warum sich Südostasiaten so schwer tun mit Innovation.
Warum soll ich mir über das Morgen Gedanken machen, es passiert...

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Re: Sind die Menschen im Allgemeinen umso intelligenter je näher sie an einem der Pole wohnen?

Beitragvon Hyde » Do 26. Jan 2017, 20:45

Boraiel hat geschrieben:(26 Jan 2017, 15:34)

In einer Welt in der es für den Menschen objektiv gesehen nur darum geht den menschlichen Körper mit ausreichend Energie und Baumaterial zu versorgen, ist naheliegend zu vermuten, dass dort die intelligentesten Menschen leben, wo dies am schwierigsten ist. Da die Sonneneinstrahlung an den Polen über das Jahr deutlich variiert, diese aber indirekt die wichtigste Energiequelle für den Menschen ist, liegt es nahe, dass in Ländern wie Norwegen, Island, Neuseeland die intelligentesten Menschen leben (weil Dumme da eher sterben) und in Äquatornähe die dümmsten. Im Sinne der Normalverteilung gibt es natürlich in allen Ländern beträchtliche Unterschiede in der Bevölkerung.
Stimmt dieses Bild mit der Realität überein? Sind daraus Schlussfolgerungen ableitbar?


Es ist doch seit Jahrhunderten (wenn nicht gar seit Jahrtausenden) wesentlich schwieriger, in Afrika zu überleben als in Norwegen, Schweden oder Kanada. Dieses Argument zieht daher nicht wirklich.

Was stimmt ist, dass Länder in der Regel je weiter sie vom Äquator weg sind, umso weiter entwickelt sind (wirtschaftlich, politisch). Ich vermute aber, dass dies vor allem mit dem Klima zusammenhängt: in gemäßigten Klimazonen können die Menschen wesentlich effizienter ihre Berufe ausführen (und damit die Wirtschaft entwickeln) als in Ländern, wo es viel heißer ist. Wir merken ja immer schon in Deutschland, wenn im Juli die Hitzewelle kommt und in jedem Büro 500 Ventilators an sind und die Schweißperlen von der Stirn tropfen, wie anstrengend es ist, sich auf die Arbeit zu konzentrieren.

Dass die entwickelten Industriestaaten daher weitgehend nördlich (bzw auf der Südhalbinsel südlich) liegen, ist wohl keine Überraschung.
Ich habe auch mal gelesen, dass die Menschen in den Industrieländern einen höheren IQ hätten als die Menschen in den Entwicklungsländern. Der Grund dafür ist aber lediglich, dass aufgrund von den höheren Standards bezüglich Gesundheit, Ernährung, Frühbildung etc der IQ in der Kindheit besser entwickelt bzw besser "ausgeschöpft" wird. Wächst ein Kind aus einem Entwicklungsland in einem Industriestaat auf mit den dortigen Standards, gibt es dann keine Unterschiede beim IQ.
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Re: Sind die Menschen im Allgemeinen umso intelligenter je näher sie an einem der Pole wohnen?

Beitragvon Teeernte » Do 26. Jan 2017, 21:22

Hyde hat geschrieben:(26 Jan 2017, 20:45)

Es ist doch seit Jahrhunderten (wenn nicht gar seit Jahrtausenden) wesentlich schwieriger, in Afrika zu überleben als in Norwegen, Schweden oder Kanada. Dieses Argument zieht daher nicht wirklich.

Was stimmt ist, dass Länder in der Regel je weiter sie vom Äquator weg sind, umso weiter entwickelt sind (wirtschaftlich, politisch). Ich vermute aber, dass dies vor allem mit dem Klima zusammenhängt: in gemäßigten Klimazonen können die Menschen wesentlich effizienter ihre Berufe ausführen (und damit die Wirtschaft entwickeln) als in Ländern, wo es viel heißer ist. Wir merken ja immer schon in Deutschland, wenn im Juli die Hitzewelle kommt und in jedem Büro 500 Ventilators an sind und die Schweißperlen von der Stirn tropfen, wie anstrengend es ist, sich auf die Arbeit zu konzentrieren.

Dass die entwickelten Industriestaaten daher weitgehend nördlich (bzw auf der Südhalbinsel südlich) liegen, ist wohl keine Überraschung.
Ich habe auch mal gelesen, dass die Menschen in den Industrieländern einen höheren IQ hätten als die Menschen in den Entwicklungsländern. Der Grund dafür ist aber lediglich, dass aufgrund von den höheren Standards bezüglich Gesundheit, Ernährung, Frühbildung etc der IQ in der Kindheit besser entwickelt bzw besser "ausgeschöpft" wird. Wächst ein Kind aus einem Entwicklungsland in einem Industriestaat auf mit den dortigen Standards, gibt es dann keine Unterschiede beim IQ.


Ob es "inelligent" ist sich selbst den A... auf Arbeit aufzureissen...sei mal dahingestellt.

In Afrika ists SCWIERIG ? ....für junge Frauen hmmmm...ja. Als Mann schickt man seine Frauen los - sitzt/liegt in der Sonne - oder im SCHATTEN....

Alles was hier und Nördlich wohnt - ist vertrieben - oder unzufrieden.... Auf der Suche nach dem GELOBTEN Land.

Ist das "Intelligent ?"

Löwe...
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Re: Sind die Menschen im Allgemeinen umso intelligenter je näher sie an einem der Pole wohnen?

Beitragvon Brainiac » Do 26. Jan 2017, 21:23

Den Verfechtern der Strangthese sei mal ein Survival-Urlaub in zB Panama, Uganda, Südindien oder im australischen Outback angeraten, um nachzuvollziehen, wie easy dort das Überleben tatsächlich ist. Geht los beim Thema Wasser. Entweder hat man grössere Anstrengungen zu unternehmen, um den täglichen Bedarf zu decken, oder es schüttet sintflutartig.

Btw, weil das Überleben in den gemässigten / milden Breiten eindeutig am einfachsten ist, müssten dort (zB Europa) gem. der Strangthese eigentlich die dümmsten Menschen leben. ;)
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Re: Sind die Menschen im Allgemeinen umso intelligenter je näher sie an einem der Pole wohnen?

Beitragvon Unité 1 » Do 26. Jan 2017, 21:24

ThorsHamar hat geschrieben:(26 Jan 2017, 17:09)

Stimmt! Ich wohne relativ dicht an Polen und merke schon was ....

Ich war mal relativ dicht in Polen und hab nüscht mehr gemerkt.
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Re: Sind die Menschen im Allgemeinen umso intelligenter je näher sie an einem der Pole wohnen?

Beitragvon Teeernte » Do 26. Jan 2017, 21:26

Brainiac hat geschrieben:(26 Jan 2017, 21:23)

Den Verfechtern der Strangthese sei mal ein Survival-Urlaub in zB Panama, Uganda, Südindien oder im australischen Outback angeraten, um nachzuvollziehen, wie easy dort das Überleben tatsächlich ist. Geht los beim Thema Wasser. Entweder hat man grössere Anstrengungen zu unternehmen, um den täglichen Bedarf zu decken, oder es schüttet sintflutartig.

Btw, weil das Überleben in den gemässigten / milden Breiten eindeutig am einfachsten ist, müssten dort (zB Europa) gem. der Strangthese eigentlich die dümmsten Menschen leben. ;)


Männer am WASSER ? ...zum Baden, Jagen....Boot fahren...... NIEEEEEE zum Wasser holen
- es sei denn in 10.000 L Tanks mit Pumpe.(zum "Spielen")
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Re: Sind die Menschen im Allgemeinen umso intelligenter je näher sie an einem der Pole wohnen?

Beitragvon Wasteland » Do 26. Jan 2017, 21:29

gallerie hat geschrieben:(26 Jan 2017, 18:16)

...Unsinn, niemand bedarf einer Lagerhaltung in den Tropen wenn alles jederzeit frisch geerntet werden kann.
Und wenn es mal eine Überschwemmung gab, dann wurden Insekten verspeist, noch heute eine Delikatesse in Südostasien.
Das alles ist kulturhistorisch nachlesbar.


Ich empfehle dir unbedingt dieses Buch. Da wird das alles genau erklärt, unter anderem auch warum deine Aussage/Annahme (und die des Strangerstellers) falsch ist.

https://www.amazon.de/Arm-Reich-Schicks ... 3596172144
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Re: Sind die Menschen im Allgemeinen umso intelligenter je näher sie an einem der Pole wohnen?

Beitragvon gallerie » Do 26. Jan 2017, 21:31

Adam Smith hat geschrieben:(26 Jan 2017, 18:41)

Aus dem Grund waren die Germanen den Römern also überlegen.

...sicherlich nicht!
Die Römische Kultur wurde erst in der Renaissance wiederbelebt.
Ich hingegen rede von der Steinzeit, dem Urdenken der Menschheit, wo Kreativität in Nordeuropa Überleben bedeutete..
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Re: Sind die Menschen im Allgemeinen umso intelligenter je näher sie an einem der Pole wohnen?

Beitragvon Zinnamon » Do 26. Jan 2017, 21:32

Ein Terraner hat geschrieben:(26 Jan 2017, 17:08)

Was für eine Erkenntnis, der Nobelpreis dürft ihm sicher sein.


Und so ist es ja auch.. . :x

Das sehen die meisten ja nicht, Personen und Gruppen, ihr Denken und Handeln, richtig einzuschätzen, darin sind einige recht schlecht. Selbst ich oder du machen das nicht immer richtig, aber viel besser als der Durchschnitt. Das kann monetär uns, du nutzt es momentan sicherlich mehr als ich, sehr förderlich sein. Aber für diese Fähigkeit bezahlt man auch einen Preis, ich werde morgen früh aus dem Haus gehen und Menschen treffen, Menschen wie z.B. Nathan; von 99% der Menschen, die ich treffe, kann ich mit annähender Sicherheit sagen, dass sie weniger intelligent sind als ich und dass sie weniger über die Welt wissen.
Manchmal empfinde ich das als Belastung, aber ich würde insgesamt nicht tauschen wollen, nicht zurückgehen wollen.
Zudem weiß ich auch, dass es Leute wie mich in der Vergangenheit gab, in der Gegenwart gibt und in der Zukunft geben wird. Das und mein Glaube an das Potenzial in jedem Menschen hilft mir, wenn ich den besagten 99% und insbesondere den unteren Anteilen davon begegne.

P.S.: Ich möchte nicht arrogant wirken, auch wenn das vielleicht nicht zu vermeiden ist, aber es wäre falsche Bescheidenheit, das zurückhaltender darzustellen.

Zitat Strangersteller

:thumbup:
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Re: Sind die Menschen im Allgemeinen umso intelligenter je näher sie an einem der Pole wohnen?

Beitragvon Brainiac » Do 26. Jan 2017, 21:33

Teeernte hat geschrieben:(26 Jan 2017, 21:26)

Männer am WASSER ? ...zum Baden, Jagen....Boot fahren...... NIEEEEEE zum Wasser holen
- es sei denn in 10.000 L Tanks mit Pumpe.(zum "Spielen")

Ja, Küsten- oder Binnenseeanrainer haben es natürlich einfacher. Wolltest du das sagen? :?:
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Re: Sind die Menschen im Allgemeinen umso intelligenter je näher sie an einem der Pole wohnen?

Beitragvon Ein Terraner » Do 26. Jan 2017, 21:40

Zinnamon hat geschrieben:(26 Jan 2017, 21:32)

Und so ist es ja auch.. . :x


Zitat Strangersteller

:thumbup:

Die Welt ist zu klein für so ein Ego, der Thread ist mitunter der größte Schwachsinn den ich jemals lesen musste. Und das schlimme daran ist, der meint das ernst. :dead:

Der soll jetzt erstmal ein Paper zu seiner Theorie verfassen, dann kann sich die Welt dran machen Sie zu falsifizieren. :thumbup:
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Re: Sind die Menschen im Allgemeinen umso intelligenter je näher sie an einem der Pole wohnen?

Beitragvon gallerie » Do 26. Jan 2017, 21:44

Ein Terraner hat geschrieben:(26 Jan 2017, 21:40)

Die Welt ist zu klein für so ein Ego, der Thread ist mitunter der größte Schwachsinn den ich jemals lesen musste. Und das schlimme daran ist, der meint das ernst. :dead:

Der soll jetzt erstmal ein Paper zu seiner Theorie verfassen, dann kann sich die Welt dran machen Sie zu falsifizieren. :thumbup:

...etwas Bildung sollte schon Voraussetzung sein dem thread zu folgen...
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Re: Sind die Menschen im Allgemeinen umso intelligenter je näher sie an einem der Pole wohnen?

Beitragvon Teeernte » Do 26. Jan 2017, 21:51

Brainiac hat geschrieben:(26 Jan 2017, 21:33)

Ja, Küsten- oder Binnenseeanrainer haben es natürlich einfacher. Wolltest du das sagen? :?:


.....da wo Wasser knapp ist - 10 km geschleppt werden muss..... Männer ? (Gegen Geld...) aber privat ????
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Re: Sind die Menschen im Allgemeinen umso intelligenter je näher sie an einem der Pole wohnen?

Beitragvon Wasteland » Do 26. Jan 2017, 21:51

gallerie hat geschrieben:(26 Jan 2017, 18:16)

...Unsinn, niemand bedarf einer Lagerhaltung in den Tropen wenn alles jederzeit frisch geerntet werden kann.
Und wenn es mal eine Überschwemmung gab, dann wurden Insekten verspeist, noch heute eine Delikatesse in Südostasien.
Das alles ist kulturhistorisch nachlesbar.


Hier eine Ergänzung, habe einen Artikel zu dem Buch gefunden, der es knapp zusammenfasst.

http://www.zeit.de/1998/18/Das_Wetter_war_schuld

Wir hier im (nicht ganz im Norden, Mitteleuropa etc., ganz im Norden waren/sind die Ureinwohner ja auch fast alle Naturvölker) Norden haben die mildesten Überlebensbedingungen. Milde Winter, milde Sommer, perfekte Bedingungen für Landwirtschaft und Lagerung von Überschüssen.
Ohne Kühltechnik ist eine Lagerung von Überschüssen in den Tropen zum Beispiel nicht möglich, was die Nahrungsbeschaffung zu einer Ganztagsaufgabe jeden Tag macht und dadurch Arbeitskräfte abgezogen werden, die auf andere Bereiche angewendet werden können. Dadurch blieben viele Völker Jäger und Sammler, sie hatten keine Wahl. Mit Intelligenz hat das nichts zu tun, wie Jared Diamond auch ausführt.
Zuletzt geändert von Wasteland am Do 26. Jan 2017, 21:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sind die Menschen im Allgemeinen umso intelligenter je näher sie an einem der Pole wohnen?

Beitragvon Teeernte » Do 26. Jan 2017, 21:53

Zinnamon hat geschrieben:(26 Jan 2017, 21:32)

Und so ist es ja auch.. . :x


Zitat Strangersteller

:thumbup:


Angenäht ??
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Re: Sind die Menschen im Allgemeinen umso intelligenter je näher sie an einem der Pole wohnen?

Beitragvon gallerie » Do 26. Jan 2017, 21:56

Wasteland hat geschrieben:(26 Jan 2017, 21:51)

Hier eine Ergänzung, habe einen Artikel zu dem Buch gefunden, der es knapp zusammenfasst.

http://www.zeit.de/1998/18/Das_Wetter_war_schuld

Wir hier im (nicht ganz im Norden, Mitteleuropa etc., ganz im Norden waren/sind die Ureinwohner ja auch fast alle Naturvölker) Norden haben die mildesten Überlebensbedingungen. Milde Winter, milde Sommer, perfekte Bedingungen für Landwirtschaft und Lagerung von Überschüssen.
Ohne Kühltechnik ist eine Lagerung von Überschüssen in den Tropen zum Beispiel nicht möglich, was die Nahrungsbeschaffung zu einer Ganztagsaufgabe jeden Tag macht und dadurch Arbeitskräfte abgezogen werden, die auf andere Bereiche angewendet werden können. Dadurch blieben viele Völker Jäger und Sammler, sie hatten keine Wahl. Mit Intelligenz hat das nichts zu tun, wie Jared Diamond auch ausführt.

...ich schrieb über Kreativität in der Vorzeit, nicht über den Status in der Jetztzeit.
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Re: Sind die Menschen im Allgemeinen umso intelligenter je näher sie an einem der Pole wohnen?

Beitragvon Brainiac » Do 26. Jan 2017, 21:59

Teeernte hat geschrieben:(26 Jan 2017, 21:51)

.....da wo Wasser knapp ist - 10 km geschleppt werden muss..... Männer ? (Gegen Geld...) aber privat ????

Ja sicher doch. Habe ich selbst erlebt und (die Kanister) mitgeschleppt, in Nigeria.

Svhon klar, aufgrund der typischerweise eher patriarchalisch orientierten Aufgabnteilung in den meisten solcher Gegenden ist Wasserholen meistens Frauensache. Siehe auch Dschungelbuch-Verfilmung "And I'll send her to fetch the water". Heisst aber nicht, dass die Männer nicht mithelfen, wenn es notwendig ist.
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Re: Sind die Menschen im Allgemeinen umso intelligenter je näher sie an einem der Pole wohnen?

Beitragvon Ein Terraner » Do 26. Jan 2017, 22:02

gallerie hat geschrieben:(26 Jan 2017, 21:56)

...ich schrieb über Kreativität in der Vorzeit, nicht über den Status in der Jetztzeit.

Dir Bildungsminister sollte eigentlich klar sein das Tierische Proteine das ausschlaggebende für Intelligenzentwicklung beim Menschen war.

http://www.spektrum.de/news/der-mensch- ... er/1312935
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Re: Sind die Menschen im Allgemeinen umso intelligenter je näher sie an einem der Pole wohnen?

Beitragvon Wasteland » Do 26. Jan 2017, 22:04

gallerie hat geschrieben:(26 Jan 2017, 21:56)

...ich schrieb über Kreativität in der Vorzeit, nicht über den Status in der Jetztzeit.


Ich schrieb auch über die Vorzeit. Es gibt bestimmte Zentren in denen die Menschheit sich anderen Dingen als dem nackten Überleben widmen konnte, aufgrund der Umwelt die sie vorfanden. Dazu zählen bspw. China (Yangtze-Delta), der fruchtbare Halbmond und Europa. Dort fanden die Völker eine reiche Mixtur an nutzbaren Pflanzen und Nutztieren vor, die es so auf anderen Kontinenten nicht gibt.
Dies hat es für uns vereinfacht Überschüsse zu erwirtschaften, sie zu lagern und Zivilisationen aufzubauen die über den Jäger und Sammler Status hinausgingen, weil wir nicht den ganzen Tag damit beschäftigt waren Wild zu erlegen oder Beeren pflücken zu müssen.
Mit Intelligenz hat das alles nichts zu tun. 13 Spezies von domestizierbaren Nutztieren die uns immense Arbeit in allen Lebensbereichen abnahmen findet man in Eurasien, eine in Südamerika und keine im Rest der Welt. Zebras kann man nicht domestizieren, Gazellen auch nicht, Wasserbüffel auch nicht...Etc.pp. (ist in der Neuzeit durch europäische Forscher versucht worden und nicht gelungen)
Selbiges gilt für Nutzpflanzen. Das Gros gab es bei uns und in diversen anderen Gebieten Eurasiens.

Wir fanden einfach die günstigeren Lebensbedingungen vor, das ist alles.

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