Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

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Sollen homosexuelle Paare heiraten dürfen?

Ja
52
73%
Nein
19
27%
 
Abstimmungen insgesamt: 71
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Boraiel
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Boraiel » Do 12. Jan 2017, 20:53

Provokateur hat geschrieben:Und ich sehe kein Problem damit, wenn das Ding "Ehe" heißt.

Aber darauf kannst du dich mit mir nun mal nicht einigen. Ich werde das nie Ehe nennen.
Provokateur hat geschrieben:Es ist ja egal, was du davon hältst. So sind ja sowohl ein Fiat Panda als auch ein Bugatty Veyron beide ein Auto. Auch wenn du den einen lieber vor der Haustüre stehen hättest als den anderen.

Ebenso wie die eingetragene Partnerschaft eines gleichgeschlechtliches Paares ist die standesamtlich geschlossene Ehe zwischen Mann und Frau eine eingetragene Partnerschaft. Genau.
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Ein Terraner
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Ein Terraner » Do 12. Jan 2017, 23:55

Boraiel hat geschrieben:(12 Jan 2017, 20:53)

Ebenso wie die eingetragene Partnerschaft eines gleichgeschlechtliches Paares ist die standesamtlich geschlossene Ehe zwischen Mann und Frau eine eingetragene Partnerschaft. Genau.


Also eine Ehe ist es für dich nur wenn ein Kirchenvertreter irgendwas dazu brabbelt?
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Hyde
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Hyde » Fr 13. Jan 2017, 07:49

Ich glaube, dass die Homo-Ehe das Thema ist, bei welchem öffentliche Meinung und Gesetzeslage am meisten im Widerspruch zueinander stehen. Die klare Mehrheit der Bevölkerung ist seit Jahren dafür und trotzdem passiert nichts.

Eine aufgeklärte Gesellschaft kann und darf sich diese Rückständigkeit, diese Diskriminierung nicht leisten. Die Politik steht in der Pflicht, die Homo-Ehe einzuführen und dem Willen der Bevölkerung nachzugeben. Es kann nicht sein, dass halb Lateinamerika oder auch Südafrika in dieser Frage moderner aufgestellt ist als wir in Deutschland.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Hyde » Fr 13. Jan 2017, 08:02

Boraiel hat geschrieben:(12 Jan 2017, 18:16)

Dagegen spricht, dass der Begriff "Ehe" damit deutlich um- und auch abgewertet wird. Mit der herkömmlichen Ehe ist mit einem Bild einer strahlenden Zukunft für das menschliche Leben verknüpft, ganz im Gegenteil dazu steht die sog. Homo-Ehe, bei der nur der Tod lauert.


Nach dieser Argumentation müsste man unfruchtbaren Frauen sowie Frauen, die über 50 Jahre alt sind, ebenfalls das Heiraten verbieten.

Provokateur hat geschrieben:(12 Jan 2017, 18:10)
Außerdem gibt es keine wissenschaftliche Studie, die eine Schädlichkeit von gleichgeschlechtlichen Eltern auch nur andeutet.


Ich war mal eine zeitlang gegen das Adoptionsrecht für Homo-Paare. Jedoch nicht, weil ich Homo-Eltern als schädlich für die Erziehung erachte, sondern weil ich befürchtete, dass diese Kinder gesellschaftlicher Diskriminierung oder Mobbing ausgesetzt sein könnten.
Mittlerweile denke ich, dass die Akzeptanz von Homosexualität langsam groß genug ist, sodass dieses Argument mehr und mehr wegfällt.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Hyde » Fr 13. Jan 2017, 08:18

Boraiel hat geschrieben:(12 Jan 2017, 20:44)

Können wir uns nicht wunderbar darauf einigen, dass gleichgeschlechtliche Paare "eingetragene Partnerschaften" oder vor mir aus auch "Lebenspartnerschaften" eingehen können, die mit den selben Rechten und Pflichten staatlicherseits einhergehen wie die Ehe zwischen Mann und Frau staatlicherseits?
Ich sehe da gar kein Problem. :)


Das Problem daran ist, dass man damit zwei Klassen schafft und Homosexuelle allein schon dadurch diskriminiert und ihnen ein Gefühl von "Falschheit" und "Unnormalem" gibt, weil man sie nicht für würdig erachtet, den Begriff Ehe zu tragen. Sie sind es nicht "wert", den Begriff Ehe zu "beschmutzen".

Frei übersetzt kann man deine Argumentation so zusammenfassen: du willst nicht, dass Homosexuelle den Ehe-Begriff "entehren" - diese Denkweise von dir ist homophob und diskriminierend.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Dark Angel » Fr 13. Jan 2017, 09:57

Boraiel hat geschrieben:(12 Jan 2017, 20:53)

Aber darauf kannst du dich mit mir nun mal nicht einigen. Ich werde das nie Ehe nennen.

Ebenso wie die eingetragene Partnerschaft eines gleichgeschlechtliches Paares ist die standesamtlich geschlossene Ehe zwischen Mann und Frau eine eingetragene Partnerschaft. Genau.

Nein - das ist eine Ehe und Punkt!
Eine Ehe ist per Gesetz eine "Gesellschaftsrecht begründete und anerkannte, zumeist gesetzlich oder rituell geregelte, gefestigte Form einer Verbindung zweier Menschen." Nicht mehr und nicht weniger!
Die standesamtlich geschlossene Ehe - und nur diese(!) - ist die gesetzlich geregelte, gefestigte Form einer Verbindung zweier Menschen - ist eine Ehe mit allen (gesetzlich geregelten) Rechten und Pflichten. Die in einer Kirche ("vor Gott") geschlossene Ehe ist es gerade nicht, weil diese staatlich/gesetzlich nicht anerkannt wird. Um staatlich/gesetzlich anerkannt zu werden, muss die Ehe zwingend standesamtlich geschlossen und beglaubigt werden. Ende!
Kein gleichgeschlechtliches Paar, das für sich das Recht fordert/beansprucht, eben diese gesetzlich geregelte Form einer Verbindung einzugehen, wertet die Ehe ab oder "beschmutzt" diesen Begriff.
Einzig und allein Typen wie DU nehmen eine Bewertung dieses Begriffes vor und diskriminieren damit gleichzeitig alle diejenigen Menschen, die nicht an Gott glauben!
Wer bist du eigentlich, dass du dir anmaßt, zu bestimmen, was eine Ehe ist und was nicht?
Du kannst auf gerade mal 2 Jahre (in Worten: zwei Jahre) Zusammensein mit einer Frau zurückblicken, hast somit keine Ahnung, was eine Ehe tatsächlich ausmacht, maßt dir aber die Definitionshoheit über den Begriff "Ehe" an.
Im Übrigen, sind da noch einige Fragen, auf die ich gerne eine Antwort hätte!
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 13. Jan 2017, 10:39

Etymologisch hat das Wort "Ehe" zum einen etwas mit "Recht und Gesetz" und zum anderen mit "Ewigkeit" zu tun. Das Versprechen einer auf Dauer angelegten Partnerschaft in etwa ... also, selbst wenn man sich auf Traditionsschutz beruft: Auf eine Beschränkung auf heterosexuelle Beziehungen läufts auch dann nicht hinaus.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Boraiel » Fr 13. Jan 2017, 11:15

schokoschendrezki hat geschrieben:(13 Jan 2017, 10:39)

Etymologisch hat das Wort "Ehe" zum einen etwas mit "Recht und Gesetz" und zum anderen mit "Ewigkeit" zu tun. Das Versprechen einer auf Dauer angelegten Partnerschaft in etwa ... also, selbst wenn man sich auf Traditionsschutz beruft: Auf eine Beschränkung auf heterosexuelle Beziehungen läufts auch dann nicht hinaus.

Wenn man die Verbindung zur Ewigkeit betrachtet, wird man schnell sehen, dass nur die Vereinigung von Mann und Frau eben auf jene Ewigkeit hindeutet.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Boraiel » Fr 13. Jan 2017, 11:19

Hyde hat geschrieben:(13 Jan 2017, 08:18)

Das Problem daran ist, dass man damit zwei Klassen schafft und Homosexuelle allein schon dadurch diskriminiert und ihnen ein Gefühl von "Falschheit" und "Unnormalem" gibt, weil man sie nicht für würdig erachtet, den Begriff Ehe zu tragen. Sie sind es nicht "wert", den Begriff Ehe zu "beschmutzen".

Frei übersetzt kann man deine Argumentation so zusammenfassen: du willst nicht, dass Homosexuelle den Ehe-Begriff "entehren" - diese Denkweise von dir ist homophob und diskriminierend.

Es stört mich nicht, dass du das so siehst. ;)
Ich halte das aber weder für homophob noch diskriminierend, allerdings muss Unterschiedliches auch unterschieden werden.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon pikant » Fr 13. Jan 2017, 11:20

Michi hat geschrieben:(12 Jan 2017, 18:05)

http://www.heute.de/grosse-mehrheit-der-deutschen-ist-fuer-die-ehe-von-homosexuellen-46298434.html


Wird langsam Zeit, dass die Politik da mal nachzieht. Die gesellschaftliche Einstellung ist längst viel weiter als die Gesetze.


wo ich wohne ist das laengst der Fall und der Staatschef ist mit einem Mann verheiratet - Angela hat ihn gestern besucht :D
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon pikant » Fr 13. Jan 2017, 11:21

Boraiel hat geschrieben:(12 Jan 2017, 18:16)

Dagegen spricht, dass der Begriff "Ehe" damit deutlich um- und auch abgewertet wird. Mit der herkömmlichen Ehe ist mit einem Bild einer strahlenden Zukunft für das menschliche Leben verknüpft, ganz im Gegenteil dazu steht die sog. Homo-Ehe, bei der nur der Tod lauert.


wer zu spaet kommt, den bestraft das Leben.
Ehe ist Ehe und da spielt das Geschlecht nur eine untergeordnete Rolle.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Ein Terraner » Fr 13. Jan 2017, 11:26

Boraiel hat geschrieben:(13 Jan 2017, 11:15)

Wenn man die Verbindung zur Ewigkeit betrachtet, wird man schnell sehen, dass nur die Vereinigung von Mann und Frau eben auf jene Ewigkeit hindeutet.


Dann fällt dir in deiner gefühlten Weisheit doch bestimmt eine Erklärung nicht allzu schwer.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Boraiel » Fr 13. Jan 2017, 11:36

Ein Terraner hat geschrieben:(13 Jan 2017, 11:26)

Dann fällt dir in deiner gefühlten Weisheit doch bestimmt eine Erklärung nicht allzu schwer.

Was ist denn darin erklärungsbedürftig?
Aber nochmal: Die Vereinigung von Mann und Frau, wie sie mit der Ehe beispielhaft zum Ausdruck gebracht wird, deutet, da sie auf Kinder angelegt ist, über das Leben der betreffenden Personen hinaus.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Ein Terraner » Fr 13. Jan 2017, 11:38

Boraiel hat geschrieben:(13 Jan 2017, 11:36)

Was ist denn darin erklärungsbedürftig?

Vielleicht die Behauptung die du in den Raum gestellt hast?

Aber nochmal: Die Vereinigung von Mann und Frau, wie sie mit der Ehe beispielhaft zum Ausdruck gebracht wird, deutet, da sie auf Kinder angelegt ist, über das Leben der betreffenden Personen hinaus.

Und wenn sie keine Kinder bekommen können?
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon relativ » Fr 13. Jan 2017, 12:17

Ammianus hat geschrieben:(12 Jan 2017, 19:27)



Und grundsätzlich sind die hohen Prozentzahlen etwas, was mir ein gutes Gefühl gibt. Es kann so schlimm nicht sein in diesem Land. Wobei allerdings bei solchen Umfragen manche Menschen davor zurückschrecken ihre Ablehnung von Homosexualität offen zu äußern.

Das wird z.B. daran deutlich, daß sich zwar eine große Mehrheit diesbezüglich als Tolerant gibt, aber eben allgemein, in ihrem näheren Umfeld sieht die Sache dann schon ein wenig anders aus. Auch dies haben die Umfragen ergeben.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon relativ » Fr 13. Jan 2017, 12:21

Boraiel hat geschrieben:(13 Jan 2017, 11:15)

Wenn man die Verbindung zur Ewigkeit betrachtet, wird man schnell sehen, dass nur die Vereinigung von Mann und Frau eben auf jene Ewigkeit hindeutet.

Ich sehe z.B. heutzutage gar kein Problem darin, wenn weltweit weniger Kinder geboren werden würden, was ja nicht der Fall ist. Im Gegenteil, ich würde es sogar begrüßen.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Dark Angel » Fr 13. Jan 2017, 12:32

Boraiel hat geschrieben:(13 Jan 2017, 11:15)

Wenn man die Verbindung zur Ewigkeit betrachtet, wird man schnell sehen, dass nur die Vereinigung von Mann und Frau eben auf jene Ewigkeit hindeutet.

Nöö - wird man nicht, weil 1. die Ehe als Verbindung zweier Menschen sehr viel älter ist als Christentum und althochdeutsche Sprache, 2. Ehe im Althochdeutschen auch Recht und Gesetz bedeutet und 3. die so genannte "Ewigkeit" sich nach Kirchenrecht lediglich auf die Unauflösbarkeit dieser Verbindung bezog - "bis der Tod euch scheidet"
Eine Beschränkung auf die Verbindung von Mann und Frau lässt sich daraus nicht ableiten. Es gab und gibt schon immer Ehepaare, die kinderlos blieben und bleiben - aus den verschiedensten Gründen.
Was du als "jene Ewigkeit" da hinein zu interpretieren versuchst, ergibt sich aus der Etymologie des Begriffes nicht!
Eine Ehe ist immer von den gesellschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen abhängig und unterliegt, genau wie Gesellschaft und Kultur einem ständigen Wandel. Somit hat die RKK eben nicht die Definitionshoheit darüber, was eine Ehe ist und was nicht und sie befindet sich auch nicht im Besitz einer absoluten Wahrheit, auch wenn die Institution RKK und ihre Mitglieder/Anhänger, diese für sich beanspruchen.
Dieser Anspruch zeigt nur eines sehr deutlich - nämlich die Intoleranz von (römisch-katholischen) Christen, Anderen gegenüber. Sie fordern zwar vehement Toleranz von anderen ein, sind aber selbst nicht bereit Toleranz zu üben, wie die Aussage: "Ebenso wie die eingetragene Partnerschaft eines gleichgeschlechtliches Paares ist die standesamtlich geschlossene Ehe zwischen Mann und Frau eine eingetragene Partnerschaft." sehr deutlich zeigt.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Dark Angel » Fr 13. Jan 2017, 12:41

Boraiel hat geschrieben:(13 Jan 2017, 11:19)

Es stört mich nicht, dass du das so siehst. ;)
Ich halte das aber weder für homophob noch diskriminierend, allerdings muss Unterschiedliches auch unterschieden werden.

Eine Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren unterscheidet sich (rechtlich) nicht von einer Ehe zwischen Mann und Frau! In einer Ehe sind die persönlichen sowie wirtschaftlichen Rechte und Pflichten (Zugewinngemeinschaft, Unterhalt, gemeinsame steeuerliche Veranlagung etc) der Ehepartner geregelt.
Das gilt für gleichgeschlechtliche Ehen, wie für die Ehe zwischen Mann und Frau gleichermaßen und genau darin besteht der Unterschied zur eingetragenen Lebenspartnerschaft - und nur darin!
Was du hier von dir gibst, ist homophob und diskriminierend, diskriminierend sogar im allerhöchsten Maße, da du ja sogar eine ausschließlich standesamtlich geschlossene Ehe (zwischen Mann und Frau) nicht als solche anerkennen willst. Intoleranz und Arroganz in Reinkultur! :mad:
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Boraiel » Fr 13. Jan 2017, 12:51

relativ hat geschrieben:(13 Jan 2017, 12:21)

Ich sehe z.B. heutzutage gar kein Problem darin, wenn weltweit weniger Kinder geboren werden würden, was ja nicht der Fall ist. Im Gegenteil, ich würde es sogar begrüßen.

Dir ist klar, dass du damit lebensfeindliche Ansichten vertrittst?
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Ein Terraner » Fr 13. Jan 2017, 12:52

Boraiel hat geschrieben:(13 Jan 2017, 12:51)

Dir ist klar, dass du damit lebensfeindliche Ansichten vertrittst?


Kannst du das Erklären ?
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