Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

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Sollen homosexuelle Paare heiraten dürfen?

Ja
24
77%
Nein
7
23%
 
Abstimmungen insgesamt: 31
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Teeernte
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Teeernte » Fr 13. Jan 2017, 20:36

Dark Angel hat geschrieben:(13 Jan 2017, 20:21)

Doch, das tust du! Da hilft dir auch nicht, wenn du das leugnest - du dikriminierst andere Menschen indem du a) die zivilrechtliche (standesamtliche) Ehe nicht als solche anerkennen willst und b) indem du gleichgeschlechtliche Paare davon ausschließen willst, eine zivilrechtliche Ehe einzugehen. Das IST Diskriminierung!


Traditionell wird die Ehe als dauerhafte Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau verstanden.
wiki ehe

Tradition (von lateinisch tradere „hinüber-geben“ oder traditio „Übergabe, Auslieferung, Überlieferung“) bezeichnet die Weitergabe (das Tradere) von Handlungsmustern, Überzeugungen und Glaubensvorstellungen u. a. oder das Weitergegebene selbst (das Traditum, beispielsweise Gepflogenheiten, Konventionen, Bräuche oder Sitten). Tradition geschieht innerhalb einer Gruppe oder zwischen Generationen und kann mündlich oder schriftlich über Erziehung, Vorbild oder spielerisches Nachahmen erfolgen. Die soziale Gruppe wird dadurch zur Kultur. Weiterzugeben sind jene Verhaltens- und Handlungsmuster, die im Unterschied zu Instinkten nicht angeboren sind. Dazu gehören einfache Handlungsmuster wie der Gebrauch von Werkzeugen oder komplexe wie die Sprache. Die Fähigkeit zur Tradition und damit die Grundlage für Kulturbildung beginnt bei Tieren (beispielsweise bei Krähen oder Schimpansen) und kann im Bereich der menschlichen Kulturbildung umfangreiche religiös-sittliche, politische, wissenschaftliche oder wirtschaftliche Systeme erreichen, die durch ein kompliziertes Bildungssystem weitergegeben wurden.

Der sichtbare Ausdruck der Traditionen einer Ethnie oder eines indigenen Volkes wird als Folklore bezeichnet (siehe auch Folklorismus).


Wenn natürlich die Tradition über Bord gehen MUSS - damit es ALLEN gut "geht" - damit jaaaaaa keiner Diskriminiert wird ?

Fortuna Düsseldorf darf sich dann Meister und FC Bayern nennen ?
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Ein Terraner
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Ein Terraner » Fr 13. Jan 2017, 20:40

Boraiel hat geschrieben:(13 Jan 2017, 20:33)

Die Möglichkeit besteht aber doch. Um das beispielhaft zu verdeutlichen: Angenommen nächstes Jahr leben 7,6 Mrd. Menschen auf der Erde, wenn die aktuelle Entwicklung weiter geht. Die leben dann ganz faktisch auf der Erde, ihr Leben ist also möglich. Hier kommt relativ und möchte bespielhaft, dass durch weniger Geburten nur 7,5 Mrd. Menschen nächstes Jahr auf der Erde leben. Er zieht es also vor, dass 100 Mio. Menschen nicht existieren.

Das würde nur Sinn ergeben wenn Menschen mehrmals hintereinander existieren würden.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Dark Angel » Fr 13. Jan 2017, 20:59

Boraiel hat geschrieben:(13 Jan 2017, 20:26)

An dem Umstand, dass durch Photosynthese alles Leben auf der Erde, auch das menschliche, erst möglich wird, daran wackelt irgendwas?
Ich erinnere mich an fast jedes Wort meiner Beiträge hier. Die Bewertung dieser deinerseits und auch durch einige andere Personen überrascht mich nicht. Der Mensch, gerade in der heutigen Zeit, wird durch sehr viele Dinge beeinflusst, sein Blick verzerrt. Ich hoffe, dass ich dir - und nicht andersherum - einen klareren Blick vermitteln konnte, auch wenn du diesen momentan ablehnt. ;)

Du liegst falsch! Photosynthese hat das Leben auf der Erde nicht erst ermöglicht, sondern bereits existierende Lebewesen haben Photosynthese entwickelt.
Das erste Leben auf der Erde, war anaerobes Leben (Prokarioten) Erst die nächste Stufe der Evolution - die Eukarioten - entwickelten Photosynthese. Gleichzeitig entwickelten diese Einzeller Mechanismen, sich gegen das "Zellgift" Sauerstoff zu schützen.
Im Gegensatz zu den Prokarioten, die keinen Zellkern besitzen, besitzen Eukarioten eine Solchen und dieser ist die Voraussetzung für a) Zellteilung und b) zunehmende Spezialisierung und zunehmende Komplexität. Die erste Stufe zunehmender Komplexität war die Bildung von Zellkollonien.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Welfenprinz » Fr 13. Jan 2017, 21:00

Boraiel hat geschrieben:(13 Jan 2017, 20:33)

Die Möglichkeit besteht aber doch. Um das beispielhaft zu verdeutlichen: Angenommen nächstes Jahr leben 7,6 Mrd. Menschen auf der Erde, wenn die aktuelle Entwicklung weiter geht. Die leben dann ganz faktisch auf der Erde, ihr Leben ist also möglich. Hier kommt relativ und möchte bespielhaft, dass durch weniger Geburten nur 7,5 Mrd. Menschen nächstes Jahr auf der Erde leben. Er zieht es also vor, dass 100 Mio. Menschen nicht existieren.


Zum einen hatte ich das auf das gleichgeschlechtliche Paar bezogen aufgefasst. Also -ausgenommen die soziale Variante des angenommenen Nachwuchses-besteht für die die Möglichhkeit der Nachkommen erst gar nicht,deswegen ergeben sich die Kategorien erwünscht oder abgelehnt erst gar nicht. Die Ebene sie als -gewollt-lebensfeindlich zu bezeichnen eröffnet sich also in keinster Weise.
Das war meine Fehlinterpretation deines Wortes lebensfeindlich zur hiesigen Thematik.

Zum anderen: deine Darlegung wie ich sie bisher so nicht verstanden habe.
Im Unterschied zur erwähnten Einzellerkultur auf Nährboden haben wir Menschen ein gewisses Mass :D an Erkenntnisfähigkeit ,Intelligenz,Bewusstsein,Kontrolle und Planung. Ich bin wie du eher technologieoptimistisch eingestellt. Es KANN sein,dass die Fusionsreaktion unendlich Energie bereit stellt,es KANN sein,dass wir die Stoffkreisläufe so effizient beherrschen,dass wir xyz Menschen ernähren und versorgen können.

Aber es ist definitiv nicht lebensfeindlich auf diese Zukunft möglichst immer mit der “Bevölkerungszahl: maximum -1“ zuzusteuern.
Bei Maximum + 1 sind wir nämlich da,wo die Einzellerkultur am Ende immer hinkommt. ;)

Und -das müssen wir in aller Bescheidenheit anerkennen-:
Wir wissen es einfach nicht,wo dieses Max ist.
Wir wissen es nicht.
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Ein Terraner » Fr 13. Jan 2017, 21:06

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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon luc » Sa 14. Jan 2017, 11:33

Was hat jetzt diese unsägliche Diskussion über Demographie zu suchen? Es geht um die Eheöffnung und sie wird ganz bestimmt keine Konsequenz auf die Umwelt, die Demographie und die Zubereitung von Kohlerouladen haben.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Fuerst_48 » Sa 14. Jan 2017, 11:44

Ein Terraner hat geschrieben:(13 Jan 2017, 21:06)

Ehe für alle.

Auch für Geschiedene...sozusagen für Wiederholungstäter... :D :cool:
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Hyde » Sa 14. Jan 2017, 11:48

Boraiel hat geschrieben:(13 Jan 2017, 18:35)

Ich würde vorschlagen bzgl. all dieser Punkte lassen wir das so wie bisher. :)


Dann zieht aber dein Argument nicht, dass es Homos wegen ihrer Unfähigkeit Kinder zu bekommen verboten werden sollte, Ehen einzugehen. Wenn es dir wirklich um dieses Argument ginge, dann müsstest du auch ein Problem damit haben, wenn nicht fortpflanzungsfähige Hetero-Paare heiraten. Das zeigt, dass dieses Argument (Ehe = zukünftiges Leben) nur vorgeschoben ist, um die eigene Homophobie ausleben zu können.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Boraiel » So 15. Jan 2017, 00:16

Hyde hat geschrieben:(14 Jan 2017, 11:48)

Dann zieht aber dein Argument nicht, dass es Homos wegen ihrer Unfähigkeit Kinder zu bekommen verboten werden sollte, Ehen einzugehen. Wenn es dir wirklich um dieses Argument ginge, dann müsstest du auch ein Problem damit haben, wenn nicht fortpflanzungsfähige Hetero-Paare heiraten. Das zeigt, dass dieses Argument (Ehe = zukünftiges Leben) nur vorgeschoben ist, um die eigene Homophobie ausleben zu können.

Mit dem Begriff der Ehe verbinden wir verschiedene Assoziationen, u.a. den Start einer neues Familie, aber auch langjährige Partnerschaft, Liebe und solches Zeug. ;) Es haben auch schon Leute geheiratet, die sich abgrundtief gehasst haben. Wo das offensichtlich war, wurde das aber in den meisten Fällen auch von anderen Stellen verhindert. Und so machen wir das auch mit gleichgeschlechtlichen Paaren, damit der Begriff der Ehe insgesamt diese positiven Assoziationen behält und nicht um- und abgewertet wird.
Der Seiende als das Zeitliche ist in seiner ganzen zeitlichen Erstreckung aus der Ewigkeit des Seins zur Gegenwart ermächtigt.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Hyde » So 15. Jan 2017, 00:27

Boraiel hat geschrieben:(15 Jan 2017, 00:16)

Mit dem Begriff der Ehe verbinden wir verschiedene Assoziationen, u.a. den Start einer neues Familie, aber auch langjährige Partnerschaft, Liebe und solches Zeug. ;) Es haben auch schon Leute geheiratet, die sich abgrundtief gehasst haben. Wo das offensichtlich war, wurde das aber in den meisten Fällen auch von anderen Stellen verhindert. Und so machen wir das auch mit gleichgeschlechtlichen Paaren, damit der Begriff der Ehe insgesamt diese positiven Assoziationen behält und nicht um- und abgewertet wird.


Für mich hätte der Ehe-Begriff eine noch positivere Assoziation, wenn ich wüsste, dass er nicht bestimmte Gruppen ausschließt, niemanden diskriminiert, sondern für jeden Menschen offensteht. Damit würde man den Ehebegriff für mich nochmals aufwerten und die positiven Assoziationen, die ich mit "Ehe" verbinde, noch weiter verstärken.
Um den Ehebegriff aufzuwerten, sollte man also endlich die gleichgeschlechtliche Ehe einführen.

Unsere Gesellschaft sollte genügend Individualität aushalten, dass jeder selbst entscheiden darf, was Ehe für ihn bedeutet und warum man heiraten möchte. Die einen wegen der puren Romantik, die anderen wegen steuerlichen Vorteilen, und nochmals andere wegen konservativen Familienbildern mit Nachwuchs und allem drum und dran. In einer solchen Individualität spielt es keine Rolle, ob man das andere Geschlecht heiratet oder gleichgeschlechtlich heiratet. Ehe ist für jeden etwas individuelles und es wäre falsch, hier anderen Individuen eine Deutungshoheit vorzuschreiben und bestimmte Leute davon auszuschließen, etwa weil sie homosexuell sind.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Hyde » So 15. Jan 2017, 00:43

Boraiel hat geschrieben:(13 Jan 2017, 19:11)
Aber natürlich weiß ich nicht genau, wo wir auf "der Kurve" stehen. Ohne ein gewisses Gottvertrauen, wird man ihm Leben meiner Ansicht nach nicht glücklich werden. Deshalb vertraue ich auf Gott, die Wissenschaft und die beständige Erhöhung der Produktion. ;)


Ich glaube, ich könnte Religion deutlich mehr akzeptieren, wenn sie nicht ständig mit Intoleranz einhergehen würde.

Wenn es wirklich einen Gott gäbe und wenn der so gutmütig wäre, wie alle immer sagen, dann bin ich mir sicher: Gott würde sich schämen für Leute, die andere Menschen diskriminieren, und die das mit Religion begründen.

Und wenn Gott absichtlich Menschen anders geschaffen hat (z.B. Homosexuelle) und er es deshalb gerechtfertigt sieht, dass man sie diskriminieren darf, dann ist dieser Gott scheiße!
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Adlerauge » So 15. Jan 2017, 01:28

Ich denke,dass es kein sogenanntes höheres Wesen gibt.
Eines Tages wird die Wissenschaft mehr wissen als heute.
Die ganzen Bibelgeschichten wurden von Menschen geschrieben.
In der Nazizeit gab es den Spruch:Religion ist Opium für das Volk.
Ich habe zwar mit dieser Zeit nichts am Hut,aber vielleicht ist an diesem Ausspruch etwas Wahres dran.
Ich denke, dass Homosexualität einmal garnichts mit Gott zu tun hat.
Es ist eine Veranlagung,weiter nichts.
Wer damit leben will,soll es auch dürfen.
Recht muss Recht bleiben, dem Unrecht muss das Recht entzogen werden!
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Quatschki » So 15. Jan 2017, 01:46

Fuerst_48 hat geschrieben:(14 Jan 2017, 11:44)

Auch für Geschiedene...sozusagen für Wiederholungstäter... :D :cool:

Oder für eineiige Zwillinge?
Die stehen sich einander oft emotional näher als Ehepaare und würden gewiß auch in gleichem Maße füreinander einstehen.
Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken!
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Adlerauge » So 15. Jan 2017, 04:44

Soviel ich weiss,sind in Frankreich Geschwisterehen erlaubt,in Deutschland nicht!
Recht muss Recht bleiben, dem Unrecht muss das Recht entzogen werden!
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon luc » So 15. Jan 2017, 10:48

Adlerauge hat geschrieben:(15 Jan 2017, 04:44)

Soviel ich weiss,sind in Frankreich Geschwisterehen erlaubt,in Deutschland nicht!


Nein, in Frankreich gibt es keine Geschwisterehen.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon luc » So 15. Jan 2017, 10:57

Boraiel hat geschrieben:(15 Jan 2017, 00:16)

Mit dem Begriff der Ehe verbinden wir verschiedene Assoziationen, u.a. den Start einer neues Familie, aber auch langjährige Partnerschaft, Liebe und solches Zeug. ;) Es haben auch schon Leute geheiratet, die sich abgrundtief gehasst haben. Wo das offensichtlich war, wurde das aber in den meisten Fällen auch von anderen Stellen verhindert. Und so machen wir das auch mit gleichgeschlechtlichen Paaren, damit der Begriff der Ehe insgesamt diese positiven Assoziationen behält und nicht um- und abgewertet wird.


Auch wenn Homos heiraten, behält der Begriff der Ehe insgesamt diese positiven Assoziationen. Es gibt langjährige Homopartnerschaften , es gibt Homos , die sich lieben, es gibt Homos , die eine Familie gründen. Und dazu gewinnt der Begriff Ehe zusätzliche Komponenten der Aufklärung, nämlich Toleranz, Offenheit und Integrationsbereitschaft. (Letzteres ist wahrscheinlich, das was dich stört).
Deine Argumente sind verdammt schwach.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Dark Angel » So 15. Jan 2017, 11:28

Boraiel hat geschrieben:(15 Jan 2017, 00:16)

Mit dem Begriff der Ehe verbinden wir verschiedene Assoziationen, u.a. den Start einer neues Familie, aber auch langjährige Partnerschaft, Liebe und solches Zeug. ;) Es haben auch schon Leute geheiratet, die sich abgrundtief gehasst haben. Wo das offensichtlich war, wurde das aber in den meisten Fällen auch von anderen Stellen verhindert. Und so machen wir das auch mit gleichgeschlechtlichen Paaren, damit der Begriff der Ehe insgesamt diese positiven Assoziationen behält und nicht um- und abgewertet wird.

"Liebe und solches Zeug" ist der entscheidende Grund, warum Menschen eine Ehe eingehen, alles andere ist diesem Grund nachgeordnet! - WEIL sie sich lieben, wollen sie ihr Leben miteinander verbringen ==> langjährige Partnerschaft, WEIL sie sich lieben, wollen sie auch gemeinsame Kinder haben ==> Familie gründen.
Auch gleichgeschlechtliche Paare lieben einander, wollen ihr Leben miteinander verbringen, füreinander einstehen und wollen ggf auch eine Familie gründen - heißt Kinder adoptieren, die sonst in Heimen aufwachsen müssten.
Es gibt also nichts, was den Begriff "Ehe" abwerten oder "negative Assotiationen" hervor rufen würde.
Deine "Argumente" resultieren aus einer zutiefst homophoben Einstellung, aus der heraus du Menschen diskriminierst (indem du ihnen Rechte absprichtst und verwehrst) nur aus einem einzigen Grund - ihrer sexuellen Orientierung.

"Es haben auch schon Leute geheiratet, die sich abgrundtief gehasst haben" - achja - wann denn? Wer hat das denn verhindert?
Die Zeiten, in denen Ehen allein aus wirtschaftlichen oder dynastischen Gründen arrangiert wurden und Gefühle füreinander keine Rolle spielten, sind lange vorbei!
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Teeernte » So 15. Jan 2017, 12:55

Dark Angel hat geschrieben:(15 Jan 2017, 11:28)


"Es haben auch schon Leute geheiratet, die sich abgrundtief gehasst haben" - achja - wann denn? Wer hat das denn verhindert?
Die Zeiten, in denen Ehen allein aus wirtschaftlichen oder dynastischen Gründen arrangiert wurden und Gefühle füreinander keine Rolle spielten, sind lange vorbei!


....Ach deshalb werden die Mädels ja VERKAUFT -

Deutschland verändert sich:
Arrangierte Kinderehen wie hier in Ägypten auch in Deutschland kein Problem für die Millionen Migranten

Das deutsche Richter gerne den muslimischen "Neubürgern" gestatten eine Ehe in unserem Land zu führen, wo z.B. der Ehemann 50 Jahre alt ist und seine Ehefrau noch ein Kind von nur 12 Jahren, und damit sämtliche Gesetze beugen die das Wohl von Kindern schützen, daran haben wir uns noch nicht gewöhnt, aber die Medien haben bereits Berichte gebracht und die Deutschen auf große Veränderungen im Land eingeschworen.

Viele wissen aber gar nicht, das es in sehr vielen muslimischen Ländern Tradition ist, Kinderehen früh zu arrangieren, dann werden z.B. wie hier diese kleine Paar auf dem Foto, der zwölfjährige Omar und seine Cousine Gharam kurzerhand vom Vater des Sohnes arrangiert, einander versprochen und später dann vermählt. Gharam ist gerade einmal elf Jahre alt.
https://plus.google.com/+DasSchlüsselkind/posts/A1f8ZSjNt9h

Ja - demnächst erbt dann alles der Dackel oder die Ziege.... irgendwo ist Schluss. dieses "Irgendwo" sollte man schon festlegen und "halten".
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Dark Angel » So 15. Jan 2017, 16:46

Teeernte hat geschrieben:(15 Jan 2017, 12:55)

....Ach deshalb werden die Mädels ja VERKAUFT -

https://plus.google.com/+DasSchlüsselki ... 1f8ZSjNt9h

Ja - demnächst erbt dann alles der Dackel oder die Ziege.... irgendwo ist Schluss. dieses "Irgendwo" sollte man schon festlegen und "halten".

Ne seriöse Quelle hast du nicht zufällig?
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Teeernte » So 15. Jan 2017, 17:51

Dark Angel hat geschrieben:(15 Jan 2017, 16:46)

Ne seriöse Quelle hast du nicht zufällig?


aber immer...

Kinderehen in Deutschland bald verboten
Stand: 12.10.2016 16:32 Uhr

Kinderehen soll es in Deutschland bald nicht mehr geben. Union und SPD wollen ein Gesetz verabschieden, in dem festgelegt ist, dass Ehepartner mindestens 18 Jahre alt sein müssen. Ein Grund: die steigende Zahl verheirateter minderjähriger Flüchtlinge.

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann fasste die gemeinsame Linie so zusammen: "Wir wollen keine Kinderehen. Zur Ehe gehören zwei volljährige Partner. Ich finde es unerträglich, dass schon 14-Jährige in Ehen gezwungen werden."
http://www.tagesschau.de/inland/kinderehe-103.html

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