Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

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Sollen homosexuelle Paare heiraten dürfen?

Ja
52
73%
Nein
19
27%
 
Abstimmungen insgesamt: 71
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Alana4
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Alana4 » Mi 5. Jul 2017, 05:21

Ein Terraner hat geschrieben:(04 Jul 2017, 21:41)

Wozu braucht man einen Zettel wo draufsteht das man sich liebt ?

Noch nie 'ne Eheurkunde gesehen? Dass "man sich liebt" steht da jedenfalls nicht drauf.

Ach ja, und da wäre dann noch das es immer mehr Menschen die Religion und der Bund vor Gott komplett egal ist.

Na klar, im gesamten Kontext dieses Threads geht es eh um die standesamtlich geschlossene Ehe.
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Quatschki » Mi 5. Jul 2017, 06:45

Billie Holiday hat geschrieben:(05 Jul 2017, 05:27)

Wie bekundet ein Tier denn seine Zustimmung? Selten so einen Schwachsinn gelesen.

Das sind doch Formalitäten. Und wo bleibt denn da die Toleranz?
Im Grundgesetz steht schließlich nicht drin, dass "Familie" nur eine Verbindung zwischen Menschen ist. In anderen Ländern können Hunde zum Beispiel schon als Erbe eingesetzt werden.
Im canophoben Deutschland hingegen werden sie nach wie vor als "Sache" behandelt.
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Billie Holiday » Mi 5. Jul 2017, 06:54

Quatschki hat geschrieben:(05 Jul 2017, 07:45)

Das sind doch Formalitäten. Und wo bleibt denn da die Toleranz?
Im Grundgesetz steht schließlich nicht drin, dass "Familie" nur eine Verbindung zwischen Menschen ist. In anderen Ländern können Hunde zum Beispiel schon als Erbe eingesetzt werden.
Im canophoben Deutschland hingegen werden sie nach wie vor als "Sache" behandelt.


Nochmal: wie bekundet ein Tier seine Zustimmung?
Und warum muß die Ehe von zwei Schwulen zwingend mit Sodomie verglichen werden und damit herabgewürdigt? Sind Homos Tiere?
Wozu dieses Niveau?
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Quatschki » Mi 5. Jul 2017, 07:08

Billie Holiday hat geschrieben:(05 Jul 2017, 07:54)

Nochmal: wie bekundet ein Tier seine Zustimmung?
Und warum muß die Ehe von zwei Schwulen zwingend mit Sodomie verglichen werden und damit herabgewürdigt? Sind Homos Tiere?
Wozu dieses Niveau?

Dann nimm halt Polygamie.
Oder Androiden mit immer vollkommenerer KI, die in den nächsten Jahrzehnten als Partnerschaftsersatz entwickelt werden.
Für Leute, die keine Prinzipien haben und nicht Willens sind, sich zu Grenzen zu bekennen, kann das Argument, dass ja nirgendwo stünde, dass mit "Ehe" nur die Ehe zwischen Mann und Frau gemeint sei, und man deshalb den Begriff nach Belieben mit neuen Inhalten belegen kann, Argument und Türöffner für alles mögliche sein.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Billie Holiday » Mi 5. Jul 2017, 07:23

Quatschki hat geschrieben:(05 Jul 2017, 08:08)

Dann nimm halt Polygamie.
Oder Androiden mit immer vollkommenerer KI, die in den nächsten Jahrzehnten als Partnerschaftsersatz entwickelt werden.
Für Leute, die keine Prinzipien haben und nicht Willens sind, sich zu Grenzen zu bekennen, kann das Argument, dass ja nirgendwo stünde, dass mit "Ehe" nur die Ehe zwischen Mann und Frau gemeint sei, und man deshalb den Begriff nach Belieben mit neuen Inhalten belegen kann, Argument und Türöffner für alles mögliche sein.


Das einzige, das uns Sorgen machen sollte, ist, dass auch weiterhin Kinderehen verboten bleiben. Da sehe ich nicht schwarz, aber dunkelgrau.
Hat aber nichts mit der Ehe zwischen zwei mündigen, erwachsenen, ihrer Sinne mächtigen Homosexuellen zu tun.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Anderus » Mi 5. Jul 2017, 10:00

Die Ehe ist zur reinen Farce verkommen. Von der Ehe, wie sie vor 100 Jahren üblich war, ist so gut wie nichts erhalten geblieben. Noch vor 100 Jahren, war es völlig üblich, das, so wie bei den Muslimen, die Menschen verheiratet wurden. Die Eltern der Eheleute bestimmten, wer mit wem heiratete. Die Heirat, in der Menschen heiraten durften, die ineinander verliebt waren, gab es erst seit den Fünfzigern des vergangenen Jahrhunderts, in nennenswerter Form. Noch bis in die Siebziger hinein, ich war selbst des öfteren Augenzeuge, setzten Eltern immer noch, die Liebenden massiv unter Druck, einen anderen zu ehelichen.

Damals war ein Ehevertrag, automatisch die Garantie für den Ehemann, seine Frau sexuell "benutzen" zu dürfen. Die Frau hatte mitzumachen und konnte sich noch nichtmal gegen Vergewaltigung wehren. Eine Ehe konnte geschieden werden, wenn die Frau nicht bereitwillig mitmachte. Sogar Lust musste sie dabei empfinden. War das nicht möglich, konnte der Ehemann die Ehe scheiden lassen. Das nannte man dann "seelische Grausamkeit".

Diese Regelungen sind 1977 gekippt worden. Allerdings, durfte der Ehemann, bis Mitte der Neunziger, seine Ehefrau immer noch straflos vergewaltigen. Ab Mitte der Neunziger, hatte der Ehemann, bezüglich Sex, dann keinerlei Rechte mehr. Er war zum absoluten Bittsteller bei der Frau degradiert.

Heute weis man, das die Verliebtheit beim Sex, ein rein chemischer Vorgang ist, und ein Trick, der aus der Evolution kommt. Nach spätestens 2 Jahren, ist bei über 90%, die Liebe vorbei. Dann gibt es wenn überhaupt, nur noch sexuelle Lust. Aber auch die, ist bei den Frauen, zu über 90%, das kann man mit dem Plethysmographen beweisen, nach 10 Jahren erloschen. Damit reduzieren sich dann die Ehen, in über 90% der Fälle, zu reinen freundschaftlichen, partnerschaftlichen wirtschaftlichen Unternehmen, wenn man Glück hat. (Man ist dann wieder an dem Punkt, wo man vor 100 Jahren schonmal war, allerdings ohne Sex.) Viele dieser Ehen, werden in den Jahren nach dem Sex, geschieden. Dann gibt es dort noch nichtmal mehr Freundschaft oder Partnerschaft.

Damit ist die Ehe, zur reinen Geschmacksfrage verkommen. Meinen Geschmack, trifft es eher weniger. Völlig unverständlich, warum Homosexuelle auf so ein Modell fliegen. Ich kenne mich zwar nicht mit dem Sexuellen Verlangen von Homosexuellen aus, und auch nicht bei der Dauer des Verlangens, aber mein Gefühl sagt mir, das es bei Homosexuellen, kaum anders sein dürfte, als bei den Heterosexuellen. Die Wahrscheinlichkeit dürfte daher groß sein, das nach anfänglichem Jubel über die Ehe für Alle, nach 10 Jahren, der Katzenjammer kommt, und die Homoehen in hoher Zahl geschieden werden.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Keoma » Mi 5. Jul 2017, 10:06

Und weil auch Homoehen geschieden werden können, sind sie abzulehnen?
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Anderus » Mi 5. Jul 2017, 10:15

Keoma hat geschrieben:(05 Jul 2017, 11:06)

Und weil auch Homoehen geschieden werden können, sind sie abzulehnen?


Nein! Die Scheidung ist ein wesentlicher Bestandteil des Eherechtes. Wer als Homo eine Ehe eingeht, und davon ausgeht, das diese, im Gegensatz zur Heteroehe nicht geschieden werden darf, dürfte einfältig sein.

Ich persönlich lehne das Ehemodell, wie es heute existiert, in seiner Gänze ab. Für mich käme es nicht mehr in Frage, außer, wenn ich es als reines Kalkül machen würde. Aber auch davor dürfte ich mit meinen 66 Jahren, geschützt sein. Ich persönlich lehne die Ehe in ihrer Gesamtheit ab, und verschenke auf jeder Einladung zur Hochzeit, das Buch, "Die versteckte Lust der Frauen".
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Alana4 » Mi 5. Jul 2017, 10:26

Anderus hat geschrieben:Ich persönlich lehne das Ehemodell, wie es heute existiert, in seiner Gänze ab.


Okay, das jetzige "Ehemodell" lehnsrt du also ab.
Welches "Ehemodell" lehnst du NICHT ab?
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Unité 1 » Mi 5. Jul 2017, 10:56

gödelchen hat geschrieben:(04 Jul 2017, 07:43)

a) Die Ausrichtung ist (noch nach den bisherigen Denkgesetzen über den Staat) falsch. Der Staat ist nur dem Gemeinwohl verpflichtetet. Dem Gemeinwohl im Sinne eines staatlichen Gedanken ist ein Persönliches Recht einbezogenen, wie es in den wenigen Artikel des GG darüber zum Ausdruck kommt. Die Würde des Menschen ist über allem stehend und hat mit dem Thema Ehe etc in dem Zusammenhang nichts zu tun. Die Würde ist nur in der Freiheit des Mensch manifestiert, seinen Gestaltungswillen frei entfalten zu können. Wie er damit umgeht im Rahmen einer Verfassung ist sein Bier.

Die Existenz eines Staates ist doch kein Selbstzweck, sondern er hat u.a. die Bewahrung und den Schutz der von ihm umschlossenen gesellschaftlichen Form zum Weck. In Fall Deutschlands ist das eine liberale, rechtsstaatliche Demokratie, in der die freie Entfaltung des Persönlichkeit grundgesetzlich garantiert ist. Das übersetzt sich in die Förderung eines individuellen Wohls dergestalt, dass staatlicherseits dem keine ungerechtfertigten Grenzen gesetzt werden dürften, wozu aber fraglos diskriminierende Praxen gehören. Es ist somit ein Interesse des Staates gewesen, die Ungleichbehandlung zu beenden. Die Freiheit des Menschen kann sich nur dann entfalten, wenn die Gesetze es ihm erlauben. Kurz: Wie der Mensch mit seiner Freiheit umgeht, ist seine Sache und nicht die des Staates, die Gewährung der Möglichkeit dazu ist hingegen die Aufgabe des Staates. Ohne Gewährung des individuellen Wohls würde der bestehende Staat sich selbst seiner Grundlage der Bewahrung der individuellen Freiheit berauben. Dass das logisch mit der Förderung und Wahrung des Gemeinwohls verknüpft ist, steht auf einem anderen Blatt.

Die Würde berührt die Ehefrage insoweit als sie noch eine Frage der Diskriminierung war - die ist entwürdigend. (Wir müssen uns jetzt nicht darüber streiten, dass das Konkrete die Menschenwürde nur streift, wenn überhaupt, vom abstrakten Prinzip her gehört das mMn deutlich dazu.)


b) Glück ist kein Staatsziel. Die Möglichkeit sich durch individuelle Möglichkeiten ein glückliches Leben schaffen zu können , fördert das Gemeinwohl , dafür schafft der Staat Regelungen. Dabei können Interessensunterschiede entstehen, wo der Staat etwas fördern will, weil es nach dem Staatsgedanken vorrangig, das Individuum etwas anderes will. Den Interessenausgleich führt man in einem freien demokratischen Staat mit den dafür vorgesehen Regularien.
Gesetze sind da üblich. Wie die Ehe für Homosexuelle nun auch eines wird.

Wenn der Staat die Ehe allein auf das beziehen will, was dem normalen menschlichen Gedanken der Existenzsicherung von Gemeinschaft bisher am besten diente, das Individuelle also weniger ( hier durch Rechtsinstitut eingetragenen Lebenspartnerschaft - für die übrigens das Zeugnisverweigerungsrechts ebenfalls dient ) fördert, ist das sicher verständlich. Menschen die das menschliche Leben umfassender betrachten , denken halt so. Das Individuum ist halt in der Form der Gleichgeschlechtlichkeit "nur" endlich, nur das Individuum, das sich "fortpflanzt", ist für den Staat eigentlich interessant.
Sei unbesorgt, es wird niemand schwul wegen der Ehe für alle. *lach*

Ist doch ein konstruierter Grund, jedenfalls ist im bisherigen Ehegesetz nichts von einer Pflicht des Kinderkriegens zu lesen.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Anderus » Mi 5. Jul 2017, 11:03

Alana4 hat geschrieben:(05 Jul 2017, 11:26)

Okay, das jetzige "Ehemodell" lehnsrt du also ab.
Welches "Ehemodell" lehnst du NICHT ab?


Ich kenne die Intension, die hinter einer solchen Frage steckt. Das lernt man in jedem Rhetorikkurs.

Trotzdem sollst Du eine Antwort bekommen. Ich könnte ein Ehemodell unterstützen, wenn:

1. Das Brimborium beim Standesamt aufhört, und Ehen beim Notar geschlossen werden, wo sie bei Bedarf, auch wieder "gekündigt" werden.

2. Beim Termin, wird festgelegt, warum die Ehe geschlossen wird. Geht es um Sex? Geht es um Kinder? Geht es um finanzielle Sicherheit? Geht es ums Zusammenleben? Geht es um .....

3. Wenn es um Sex geht, müssen sich die Eheleute festlegen wie sie sich das vorstellen. Das muss detailliert aufgeführt werden, und kann jederzeit mit beiderseitigem Einverständnis erweitert oder gekürzt werden. Muss aber eingehalten werden, wenn nicht wichtige unvorhergesehene Dinge dagegensprechen. Sollte sich nicht an die Vereinbarungen gehalten werden, kann die Ehe, "Schuldig" geschieden werden, was teilweise zu Lasten desjenigen geht, der sich nicht an die Vereinbarungen hält.

Das wären die Mindestanforderungen, die ich an einen Ehevertrag stellen würde, den ich unterstützen könnte.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Unité 1 » Mi 5. Jul 2017, 11:06

Anderus hat geschrieben:(05 Jul 2017, 12:03)


1. Das Brimborium beim Standesamt aufhört, und Ehen beim Notar geschlossen werden, wo sie bei Bedarf, auch wieder "gekündigt" werden.

3. Wenn es um Sex geht, müssen sich die Eheleute festlegen wie sie sich das vorstellen. Das muss detailliert aufgeführt werden, ...

Du bist Notar?
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Ein Terraner » Mi 5. Jul 2017, 11:10

Anderus hat geschrieben:(05 Jul 2017, 12:03)

3. Wenn es um Sex geht, müssen sich die Eheleute festlegen wie sie sich das vorstellen. Das muss detailliert aufgeführt werden, und kann jederzeit mit beiderseitigem Einverständnis erweitert oder gekürzt werden. Muss aber eingehalten werden, wenn nicht wichtige unvorhergesehene Dinge dagegensprechen. Sollte sich nicht an die Vereinbarungen gehalten werden, kann die Ehe, "Schuldig" geschieden werden, was teilweise zu Lasten desjenigen geht, der sich nicht an die Vereinbarungen hält.


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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Alana4 » Mi 5. Jul 2017, 11:13

Anderus hat geschrieben:(05 Jul 2017, 12:03)

Ich kenne die Intension, die hinter einer solchen Frage steckt. Das lernt man in jedem Rhetorikkurs.

Hast aber wohl nicht viele solche Kurse belegt, oder?

1. Das Brimborium beim Standesamt aufhört, und Ehen beim Notar geschlossen werden, wo sie bei Bedarf, auch wieder "gekündigt" werden.

jo, denkbar. Aber wo wäre da der Unterschied? Da sitzt in dem einen Fall das Paar einer Amtsperson gegenüber ebenso wie in deiner Variante- aber gut.

2. Beim Termin, wird festgelegt, warum die Ehe geschlossen wird. Geht es um Sex? Geht es um Kinder? Geht es um finanzielle Sicherheit? Geht es ums Zusammenleben? Geht es um .....

Das ist schon verdammt weltfremd. Aber lustig!

3. Wenn es um Sex geht, müssen sich die Eheleute festlegen wie sie sich das vorstellen. Das muss detailliert aufgeführt werden,

Jetzt ......muss ich......pruuuust.......
Das Paar soll also eine Liste für die...sagen wir nächsten 10 Jahre mitbringen, fein säuberlich aufgelistet, wann welcher Art Sex "geplant" ist?

Du hast Humor, das muss man dir lassen....

und kann jederzeit mit beiderseitigem Einverständnis erweitert oder gekürzt werden. Muss aber eingehalten werden, wenn nicht wichtige unvorhergesehene Dinge dagegensprechen. Sollte sich nicht an die Vereinbarungen gehalten werden, kann die Ehe, "Schuldig" geschieden werden, was teilweise zu Lasten desjenigen geht, der sich nicht an die Vereinbarungen hält.

einfach köstlich! :D :D

Das wären die Mindestanforderungen, die ich an einen Ehevertrag stellen würde, den ich unterstützen könnte.

wie schön, dass Gewissheit darüber herrschen kann, dass solche wie du NIEMALS über Dinge wie diese entscheiden.

Aber wirklich....ein Spaß bist du...... :D :D :D
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 5. Jul 2017, 11:15

Ein Terraner hat geschrieben:(05 Jul 2017, 12:10)

Du willst also keine Ehefrau sondern eine gratis Nutte ?


..... die noch waschen, bügeln und kochen kann :D
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Anderus » Mi 5. Jul 2017, 11:52

Alana4 hat geschrieben:(05 Jul 2017, 12:13)
jo, denkbar. Aber wo wäre da der Unterschied? Da sitzt in dem einen Fall das Paar einer Amtsperson gegenüber ebenso wie in deiner Variante- aber gut.

Bei einem Notar, steht wenigstens das Verhandlungsergebnis im Vordergrund. Beim Standesamt handelt es sich um eine reine Show.

Das ist schon verdammt weltfremd. Aber lustig!

Freut mich, wenn ich dich zum lachen gebracht habe. Machst ja einen ganz sympathischen Eindruck.

Ja, es ist mir Ernst. Was den Sex angeht, schlittern die Eheleute zu über 90% in eine Ungewissheit, die dann im Laufe der Jahre zu Problemen führen, die man besser vermieden hätte, indem man klar informiert hätte, und klare Vereinbarungen getroffen hätte. Anhand der Probleme, die bei Scheidungen erörtert werden, dürfte es ein Leichtes sein, ein Vertagswerk zu basteln, das Vereinbarungen enthält, wie man solche Probleme vermeiden will.

Jetzt ......muss ich......pruuuust.......

Verschluck dich nicht! Ich möchte mich noch oft mit Dir austauschen.

Das Paar soll also eine Liste für die...sagen wir nächsten 10 Jahre mitbringen, fein säuberlich aufgelistet, wann welcher Art Sex "geplant" ist?

Ich habe es doch oben geschrieben. Man soll aus Scheidungen lernen, bei welchen Sachen es beim Sex Probleme geben kann, und man soll vorsorglich Lösungen suchen. Was könnte daran so witzig sein?

Du hast Humor, das muss man dir lassen....

Bei einem solchen Thema, fällt mir Humor schwer. Wenn ich mir das Leid derjenigen betrachte, die sich getrennt haben, und die ich kenne, vergeht mir das Lachen.

einfach köstlich! :D :D

Nun krieg dich mal wieder ein, der Gesundheit zu Liebe.

wie schön, dass Gewissheit darüber herrschen kann, dass solche wie du NIEMALS über Dinge wie diese entscheiden.

Nun ja, wenn ich mir die Pappnasen ansehe, die für die Änderungen der letzten 40 Jahre verantwortlich sind, könnte ich durchaus eine Chance haben. Der Unterschied zu diesen Pappnasen könnte nämlich sein, das meine Vorschläge funktionieren und Besserungen bringen. Das was sich die Pappnasen ausgedacht und geleistet haben, hat zu einem Chaos, Verweigerung und zu einer Hoffnungslosigkeit geführt, wo entweder die Lachfalten oder die Wutadern bemüht werden.

Aber wirklich....ein Spaß bist du...... :D :D :D

Danke, ich hoffe Du meinst es ehrlich?
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Anderus » Mi 5. Jul 2017, 11:59

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(05 Jul 2017, 12:15)

..... die noch waschen, bügeln und kochen kann :D


Ich kenne Männer, (Ich war mal Hausmann.) die das auch können. Stell dir vor, ich konnte damals sogar Windeln wechseln und Fläschen geben.

Und das mit der N. (Hure)? Weist Du eigentlich was das für tolle Frauen sind? Wenn jeder Mann das wüsste, würde er eine Hure heiraten. Immerhin, wir klären hier "Ehe für Alle". Warum sollte man die Ehe für Huren, nicht auch "legalisieren"?
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon becksham » Mi 5. Jul 2017, 12:05

Anderus hat geschrieben:(05 Jul 2017, 12:59)

... Warum sollte man die Ehe für Huren, nicht auch "legalisieren"?

Es ist nicht verboten, eine Prostituierte zu heiraten.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Alana4 » Mi 5. Jul 2017, 12:08

becksham hat geschrieben:(05 Jul 2017, 13:05)

Es ist nicht verboten, eine Prostituierte zu heiraten.


und es dürfte sogar welche geben, die verheiratet sind.
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Re: Deutliche Mehrheit für Ehe für alle

Beitragvon Keoma » Mi 5. Jul 2017, 12:28

Irgendwie erinnert das mit dem Sexualleben an die katholische Beichte, wobei manchem Pfarrer der Hut hochgeht, wenn er ihn auf dem Schoß liegen hat.
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