„Dieses Gerede von Angst kotzt mich an“

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Re: „Dieses Gerede von Angst kotzt mich an“

Beitragvon Uffhausen » Sa 7. Jan 2017, 13:18

JJazzGold hat geschrieben:(07 Jan 2017, 13:01)

Was soll ich einem Wutbürger sagen, der mir ohne jegliche Neigung auf Argumente einzugehen repetitiv erklärt, dass in Deutschland der Bürgerkrieg unmittelbar bevorsteht, das Land kurz vor dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Untergang steht, da es droht von den Muslimen übernommen zu werden, die zukünftig alle Frauen unter das Kopftuch zwingen und die Kopf ab/Hand ab/Steinigungs-Scharia flächendeckend einführen wollen, ggfls. mit terroristischer Gewalt?

Ich gestehe, da gehe ich lieber auf Distanz.

(Wer weiß, vielleicht existiert ja doch die Mikrobe der Dummheit, wie Dr. med Hiob Prätorius vermutete)

Natürlich ist es besser bei derartigen Spinnern auf Distanz zu gehen. Aber diese sind ja zum Glück in der absoluten Minderheit. Die allermeisten Wutbürger sind noch sehr vernünftige Zeitgenossen, mit denen man reden kann.
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Re: „Dieses Gerede von Angst kotzt mich an“

Beitragvon Uffhausen » Sa 7. Jan 2017, 13:28

Julian hat geschrieben:(07 Jan 2017, 13:10)

Ich habe nicht behauptet, du würdest das tun! Einige aber bedienen sich dieser Taktik.

Ich finde es nur nachvollziehbar, dass sich einige viele nicht ihr Leben, Handeln und Denken von islamistischen Terror oder der Flüchtlingskrise allgemein bestimmen lassen. Du nicht?
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Re: „Dieses Gerede von Angst kotzt mich an“

Beitragvon Uffhausen » Sa 7. Jan 2017, 13:34

Excellero hat geschrieben:(07 Jan 2017, 13:14)

Statistisch ist es auch wesentlich wahrscheinlicher bei einem Vulkanausbruch zu sterben, als durch ein zerstörtes AKW. Dennoch werden AKWs jetzt abgeschaltet. Es ist auch wesentlich wahrscheinlicher daß man an saufen und rauchen stirbt, als an Tetanus, trotzdem impfen wir uns dagegen. Wenn man schon so argumentiert, dann kann man es sich auch gleich sparen. :rolleyes:

Ich habe eigentlich nicht argumentieren wollen, vieleher hinterfragen. Deine Einwände sind freilich berechtigt und korrekt. Ich persönlich habe auch kein Verständnis für einige viele, die sich an Pegida-Aufmärschen oder AfD-Demos beteiligen und hinterher erfährt man, dass es ihnen etwas ganz anderes Kummer/Sorgen/Angst bereitet, das in keinsterweise mit islamistischen Terror oder Flüchtlingen zutun hat.
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Re: „Dieses Gerede von Angst kotzt mich an“

Beitragvon Julian » Sa 7. Jan 2017, 14:02

Uffhausen hat geschrieben:(07 Jan 2017, 13:28)

Ich finde es nur nachvollziehbar, dass sich einige viele nicht ihr Leben, Handeln und Denken von islamistischen Terror oder der Flüchtlingskrise allgemein bestimmen lassen. Du nicht?


Selbstverständlich. Deswegen sollte man aber nicht die Hände in den Schoß legen und die Ursachen des Terrorismus, etwa die unkontrollierte Masseneinwanderung von Muslimen aus Bürgerkriegsregionen, leugnen.

Außerdem sollte man sich einmal vor Augen führen, wie Gesellschaften aussehen, in denen der Anteil von Muslimen eine gewisse Schwelle übersteigt. Ich will nicht, dass Deutschland so wird wie die Türkei, Syrien, Tunesien oder Saudi-Arabien. Ich will auch nicht, dass dies in 50 oder 100 Jahren passiert. Deswegen muss man den Anfängen wehren.
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Re: „Dieses Gerede von Angst kotzt mich an“

Beitragvon Uffhausen » Sa 7. Jan 2017, 14:17

Julian hat geschrieben:(07 Jan 2017, 14:02)

Selbstverständlich. Deswegen sollte man aber nicht die Hände in den Schoß legen und die Ursachen des Terrorismus, etwa die unkontrollierte Masseneinwanderung von Muslimen aus Bürgerkriegsregionen, leugnen.

Ursachen gibt es viele - in der Flüchtlingskrise/Einwanderung ich persönlich weniger Ursache, eher mehr Möglichkeit. Eine Ursache ist - wenn schon - unsere westliche Freiheitlichkeit. Hätten wir uns ebenso wie diverse osteuropäischen Länder der Flüchtlingsaufnahme verweigert, hätten IS & Co halt bspw. "Touristen" zu uns ins Land geschickt. Für einen Anschlag Marke Berlin braucht es keine langwierige Vorbereitung oder Terrorschulung, nur Spontanität und Kreativität. Ohne Flüchtlinge wäre die Gesamtgefahr nicht geringer geworden - man (Politik & Gesellschaft) hätte ihr nur weniger Aufmerksamkeit geschenkt.

Julian hat geschrieben:(07 Jan 2017, 14:02)
Außerdem sollte man sich einmal vor Augen führen, wie Gesellschaften aussehen, in denen der Anteil von Muslimen eine gewisse Schwelle übersteigt. Ich will nicht, dass Deutschland so wird wie die Türkei, Syrien, Tunesien oder Saudi-Arabien. Ich will auch nicht, dass dies in 50 oder 100 Jahren passiert. Deswegen muss man den Anfängen wehren.

Ich auch nicht. Ich will aber auch keine "Putinisierung" Deutschlands oder Westeuropas. Putin ist keinen Deut besser als Erdogan, er ist nur nicht so laut.
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Re: „Dieses Gerede von Angst kotzt mich an“

Beitragvon Teeernte » Sa 7. Jan 2017, 14:45

Uffhausen hat geschrieben:(07 Jan 2017, 14:17)
hätten IS & Co halt bspw. "Touristen" zu uns ins Land geschickt....


Touri zeigt bitte x00 eu /Tag, Rückflugticket und voll-Versicherung vor.....

Bei Durchschnittshaftung von 2 Mio $ je "Totem" .....öhmmmmmm - ich möchte ja nicht Behaupten , dass es ein Geschäft werden könnte... aber dann darf der Terror kommen... :D :D :D

Die "Versicherung" trennt und sortiert dann....
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Re: „Dieses Gerede von Angst kotzt mich an“

Beitragvon Julian » Sa 7. Jan 2017, 15:11

Uffhausen hat geschrieben:(07 Jan 2017, 14:17)

Ursachen gibt es viele - in der Flüchtlingskrise/Einwanderung ich persönlich weniger Ursache, eher mehr Möglichkeit. Eine Ursache ist - wenn schon - unsere westliche Freiheitlichkeit. Hätten wir uns ebenso wie diverse osteuropäischen Länder der Flüchtlingsaufnahme verweigert, hätten IS & Co halt bspw. "Touristen" zu uns ins Land geschickt. Für einen Anschlag Marke Berlin braucht es keine langwierige Vorbereitung oder Terrorschulung, nur Spontanität und Kreativität. Ohne Flüchtlinge wäre die Gesamtgefahr nicht geringer geworden - man (Politik & Gesellschaft) hätte ihr nur weniger Aufmerksamkeit geschenkt.


Es ist sehr schwierig, ein Visum für Deutschland zu bekommen, wenn man aus einem Chaos-Land in Afrika oder dem Nahen Osten kommt. Es ist doch gerade der Sinn von Visa, uns solche Leute vom Hals zu halten, während man Kanadier oder Japaner willkommen heißt. Deswegen kommen die Terroristen ja auch mit den Flüchtlingen. Selbst französische und belgische Staatsbürger nutzen diese Route, weil sie ansonsten als Syrien-Rückkehrer am Flughafen von der Polizei begrüßt würden.

Außerdem darf man nicht unterschätzen, dass sich Muslime auch jederzeit in Deutschland radikalisieren können, auch zu späteren Zeiten und in späteren Generationen. Viele muslimische Männer sind enttäuscht, wenn sich ihre Hoffnungen in Deutschland zerschlagen und fühlen sich angeekelt durch die westlichen Freiheiten. Der Islamismus ist ja nicht zuletzt eine Reaktion auf die Modernisierung, auf die Verwestlichung, und dieser Zusammenprall findet nicht zuletzt im muslimischen Migrantengemeinden Westeuropas statt. Je mehr enttäuschte Muslime es gibt - und die wird es geben mangels Sprachkenntnissen und beruflichen Qualifikationen und der Verprechungen der Schlepper (Haus, Auto und Geld für jeden) und auch der deutschen Behörden (siehe entsprechende Werbefilme des BAMF) - desto größer der Pool an Menschen, die sich potentiell radikalisieren lassen.

Uffhausen hat geschrieben:(07 Jan 2017, 14:17)
Ich auch nicht. Ich will aber auch keine "Putinisierung" Deutschlands oder Westeuropas. Putin ist keinen Deut besser als Erdogan, er ist nur nicht so laut.


Putin ist ein KGB-Mann und damit wie der Islamist Erdogan bereit, über Leichen zu gehen.

Ich will auch keine Putinisierung Deutschlands, und es geht auch nicht an, dass Russland Gebiete anderer Staaten annektiert und die baltischen Staaten bedroht. Dennoch ist Deutschland in einer anderen Lage als die USA; wir haben sehr viel engere wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen zu Russland. Und Russland wird für Deutschland immer ein geopolitischer Machtfaktor sein, mit dem man sich besser arrangiert.

Langfristig sehe ich Russland nicht als die Herausforderung des 21. Jahrhunderts an. Ganz im Gegensatz zu den islamischen Ländern steuert Russland auf eine demographische Implosion zu. Der Druck auf Deutschland und Europa wird aus Afrika und dem Nahen Osten kommen, zumal der muslimische Bevölkerungsanteil in Westeuropa steigen wird.

Gerade bei den jungen Alterskohorten werden autochthone Deutsche immer mehr zu einer Minderheit werden, und dann wird es relevant sein, inwiefern junge Muslime bereit sein werden, sich für Deutschland und seine Werte einzusetzen. Viele tun dies; die Muslime sind insofern ja kein einheitlicher Block. Trotzdem ist keineswegs ausgemacht, dass unsere liberalen Traditionen eine Fortsetzung finden werden.
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Re: „Dieses Gerede von Angst kotzt mich an“

Beitragvon Excellero » Sa 7. Jan 2017, 15:23

Uffhausen hat geschrieben:(07 Jan 2017, 13:34)

Ich habe eigentlich nicht argumentieren wollen, vieleher hinterfragen. Deine Einwände sind freilich berechtigt und korrekt. Ich persönlich habe auch kein Verständnis für einige viele, die sich an Pegida-Aufmärschen oder AfD-Demos beteiligen und hinterher erfährt man, dass es ihnen etwas ganz anderes Kummer/Sorgen/Angst bereitet, das in keinsterweise mit islamistischen Terror oder Flüchtlingen zutun hat.


Viele merken einfach das "etwas nicht mehr stimmt". Aber die meisten können nicht sagen was nicht mehr stimmt. Dieses Gefühl entsteht wenn einem der eigene Verstand sagt: Achtung! es läuft was schief, aber Medien und Politik einem sagen "es ist alles bestens". Politik und Medien nennen das dann "Postfaktisch" aber denen sollte man nicht glauben. Man sollte auf seinen Verstand vertrauen der einen warnt. Insofern ist es richtig und wichtig, daß man bei Pegida mitmacht. Denn bevor man garnichts tut, macht man lieber irgendwas.
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Re: „Dieses Gerede von Angst kotzt mich an“

Beitragvon Excellero » Sa 7. Jan 2017, 15:31

Uffhausen hat geschrieben:(07 Jan 2017, 14:17)

Ich auch nicht. Ich will aber auch keine "Putinisierung" Deutschlands oder Westeuropas. Putin ist keinen Deut besser als Erdogan, er ist nur nicht so laut.


Putin unterscheidet sich sehr wohl von Erdowahn.

1. Putin muss nicht "über Leichen" gehen. Denn er hat die breite Unterstützung im Volk. Während Erdowahn seine Gegner bekämpfen muss.
2. Ist Putin und sein Stab wesentlich intelligenter als Erdowahn. Und das meine ich nicht zwangsläufig nur im Sinne von IQ Zahlen sondern vor allem in der Methodik die sich der beiden bedienen.
3. Ist Putin ein Mann des Friedens, weil er genau weiß daß er mit einem Krieg nur verlieren kann. Und bei Erdowahn bin ich mir ziemlich sicher, ist das nicht so.
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Re: „Dieses Gerede von Angst kotzt mich an“

Beitragvon Uffhausen » Sa 7. Jan 2017, 16:06

Julian hat geschrieben:(07 Jan 2017, 15:11)

Es ist sehr schwierig, ein Visum für Deutschland zu bekommen, wenn man aus einem Chaos-Land in Afrika oder dem Nahen Osten kommt. Es ist doch gerade der Sinn von Visa, uns solche Leute vom Hals zu halten, während man Kanadier oder Japaner willkommen heißt. Deswegen kommen die Terroristen ja auch mit den Flüchtlingen. Selbst französische und belgische Staatsbürger nutzen diese Route, weil sie ansonsten als Syrien-Rückkehrer am Flughafen von der Polizei begrüßt würden.

Diese Terror-Organisationen sind leider nicht so dumm und so durchschaubar, wie wir sie gerne hätten - ansonsten hätten wir nämlich keine Probleme mit ihnen. Identitätenfälschung zwecks Visa-Erleichterung dürfte ihnen kaum Schwierigkeiten bereiten. Und sie brauchen ja nicht täglich einen Attentäter nach Europa zu schicken - ein einziger ("erfolgreicher") pro Jahr reicht schon aus und Europa verfällt in einen derart chaotischen Zustand, dass man meinen könnte, der endgültige Weltuntergang stünde bevor! Sorry, aber da mache ich nicht mit.

Julian hat geschrieben:(07 Jan 2017, 15:11)Außerdem darf man nicht unterschätzen, dass sich Muslime auch jederzeit in Deutschland radikalisieren können, auch zu späteren Zeiten und in späteren Generationen. Viele muslimische Männer sind enttäuscht, wenn sich ihre Hoffnungen in Deutschland zerschlagen und fühlen sich angeekelt durch die westlichen Freiheiten. Der Islamismus ist ja nicht zuletzt eine Reaktion auf die Modernisierung, auf die Verwestlichung, und dieser Zusammenprall findet nicht zuletzt im muslimischen Migrantengemeinden Westeuropas statt. Je mehr enttäuschte Muslime es gibt - und die wird es geben mangels Sprachkenntnissen und beruflichen Qualifikationen und der Verprechungen der Schlepper (Haus, Auto und Geld für jeden) und auch der deutschen Behörden (siehe entsprechende Werbefilme des BAMF) - desto größer der Pool an Menschen, die sich potentiell radikalisieren lassen.

Da stimme ich dir komplett bei - aber bleiben wir beim Thread-Thema: Was hilft Angsthaben vor islamistischen Terrorismus - egal ob ausländisch oder inländisch?

Julian hat geschrieben:(07 Jan 2017, 15:11)Ich will auch keine Putinisierung Deutschlands, und es geht auch nicht an, dass Russland Gebiete anderer Staaten annektiert und die baltischen Staaten bedroht. Dennoch ist Deutschland in einer anderen Lage als die USA; wir haben sehr viel engere wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen zu Russland. Und Russland wird für Deutschland immer ein geopolitischer Machtfaktor sein, mit dem man sich besser arrangiert.

Langfristig sehe ich Russland nicht als die Herausforderung des 21. Jahrhunderts an. Ganz im Gegensatz zu den islamischen Ländern steuert Russland auf eine demographische Implosion zu. Der Druck auf Deutschland und Europa wird aus Afrika und dem Nahen Osten kommen, zumal der muslimische Bevölkerungsanteil in Westeuropa steigen wird.

Auch hier volle Zustimmung.
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Re: „Dieses Gerede von Angst kotzt mich an“

Beitragvon Uffhausen » Sa 7. Jan 2017, 16:17

Excellero hat geschrieben:(07 Jan 2017, 15:23)

Viele merken einfach das "etwas nicht mehr stimmt". Aber die meisten können nicht sagen was nicht mehr stimmt. Dieses Gefühl entsteht wenn einem der eigene Verstand sagt: Achtung! es läuft was schief, aber Medien und Politik einem sagen "es ist alles bestens". Politik und Medien nennen das dann "Postfaktisch" aber denen sollte man nicht glauben. Man sollte auf seinen Verstand vertrauen der einen warnt. Insofern ist es richtig und wichtig, daß man bei Pegida mitmacht. Denn bevor man garnichts tut, macht man lieber irgendwas.

Also befürwortest du unüberlegtes Handeln? :?: :s

Wie wäre es, wenn diese Leute sich erstmal grünlich überlegen, wo ihnen der Schuh drückt. Und dann, ob bspw. Pediga dafür der richtige "Ansprechpartner" ist, oder nicht vielleicht doch der Schuhmacher! ;)
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Re: „Dieses Gerede von Angst kotzt mich an“

Beitragvon Uffhausen » Sa 7. Jan 2017, 16:25

Excellero hat geschrieben:(07 Jan 2017, 15:31)

Putin unterscheidet sich sehr wohl von Erdowahn.

1. Putin muss nicht "über Leichen" gehen. Denn er hat die breite Unterstützung im Volk. Während Erdowahn seine Gegner bekämpfen muss.
2. Ist Putin und sein Stab wesentlich intelligenter als Erdowahn. Und das meine ich nicht zwangsläufig nur im Sinne von IQ Zahlen sondern vor allem in der Methodik die sich der beiden bedienen.
3. Ist Putin ein Mann des Friedens, weil er genau weiß daß er mit einem Krieg nur verlieren kann. Und bei Erdowahn bin ich mir ziemlich sicher, ist das nicht so.

Aha. Und, wie ist das Wetter bei euch so, hm? :|
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Re: „Dieses Gerede von Angst kotzt mich an“

Beitragvon Misterfritz » Sa 7. Jan 2017, 16:27

Excellero hat geschrieben:(07 Jan 2017, 15:23)

Viele merken einfach das "etwas nicht mehr stimmt". Aber die meisten können nicht sagen was nicht mehr stimmt. Dieses Gefühl entsteht wenn einem der eigene Verstand sagt: Achtung! es läuft was schief, aber Medien und Politik einem sagen "es ist alles bestens".
Aha, es entsteht ein Gefühl, wenn Dein Vestand Dir sagt, etwas läuft schief. Klingt eher nach vernebelten Hirn.
Entweder mein Verstand begreift ein Problem und kann es dann auch benennen, oder das Gefühl übernimmt die Hoheit und vernebelt das Gehirn.
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Re: „Dieses Gerede von Angst kotzt mich an“

Beitragvon Excellero » Sa 7. Jan 2017, 16:49

Uffhausen hat geschrieben:(07 Jan 2017, 16:17)

Also befürwortest du unüberlegtes Handeln? :?: :s

Wie wäre es, wenn diese Leute sich erstmal grünlich überlegen, wo ihnen der Schuh drückt. Und dann, ob bspw. Pediga dafür der richtige "Ansprechpartner" ist, oder nicht vielleicht doch der Schuhmacher! ;)


Nein wenn man merkt daß etwas schief läuft, soll man dagegen protestieren. Von mir aus auch auf linken Kundgebungen. Hauptsache die Volksvertreter bekommen Druck. So war das gemeint. :rolleyes: Natürlich ist es besser informiert zu sein, aber dabei läuft man auch wieder gefahr falsch informiert zu werden. Aber zum informieren gehört auch der Wille dies zu tun... und den haben halt leider viele nicht.
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Re: „Dieses Gerede von Angst kotzt mich an“

Beitragvon Excellero » Sa 7. Jan 2017, 16:50

Uffhausen hat geschrieben:(07 Jan 2017, 16:25)

Aha. Und, wie ist das Wetter bei euch so, hm? :|


:rolleyes: der wetter thread is wo anders...
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Re: „Dieses Gerede von Angst kotzt mich an“

Beitragvon Uffhausen » Sa 7. Jan 2017, 18:08

Excellero hat geschrieben:(07 Jan 2017, 16:49)

Nein wenn man merkt daß etwas schief läuft, soll man dagegen protestieren. Von mir aus auch auf linken Kundgebungen. Hauptsache die Volksvertreter bekommen Druck. So war das gemeint. :rolleyes:

Aber gegen was protestieren? Sollte man sich darüber nicht erstmal im Klaren sein? :?:

Ansonsten ist davon auszugehen, dass die ganzen Pegida- und AfD-Mitläufer gar nicht wissen, was sie wollen - sollte es darumhalber noch verwunderlich sein, wenn diese Menschen hernach von der Politik nicht ernst genommen werden, hm? :rolleyes:

Ist aber ein typisch deutsches Problem - Große Klappe und nichts dahinter! :mad:

Excellero hat geschrieben:(07 Jan 2017, 16:49)
Natürlich ist es besser informiert zu sein, aber dabei läuft man auch wieder gefahr falsch informiert zu werden. Aber zum informieren gehört auch der Wille dies zu tun... und den haben halt leider viele nicht.

Und dein obiges Putin-Gewäsch ist keine Falschinformation? Ganz sicher? Quelle, Fakten, Nachweise - wenn ich bitten darf! :cool:

Jede Wette, Putin selbst würde über den albernen Heiligenschein, den du ihm da aufgesetzt hast, vor Lachen zerplatzen! :p
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Re: „Dieses Gerede von Angst kotzt mich an“

Beitragvon Hyde » Sa 7. Jan 2017, 18:52

Ich denke, das sich die heutige Zeit vor allem in einem von früher unterscheidet: es gibt nicht mehr Krisen als früher, sondern die Leute sind wegen der Globalisierung lediglich sensibler geworden gegenüber Krisen auf der Welt, sie nehmen sie stärker wahr.

Heute wird oft gesagt, die Welt sei unsicherer geworden, da wird dann auf die Krise im Nahen Osten verwiesen, auf Putins Russland, auf den IS, auf die Entwicklungen in der Türkei.

Aber früher war die weltpolitische Lage doch noch viel schlimmer als heute. Wenn man sich allein die 80er anschaut: fast die gesamte Dekade lang wütete der Irak/Iran-Krieg, Südamerika war voll von Militärdiktaturen, in Südafrika herrschte die Apartheid, Europa war geteilt und wurde zur Hälfte diktatorisch geführt. Afghanistan war von der Sowjetunion besetzt. In der Türkei gab es im Gegensatz zu heute nicht nur einen PutschVERSUCH, sondern tatsächlich eine Militärdiktatur.
Nichts war damals besser oder sicherer als heute in der Welt, eher im Gegenteil!

Oder die 90er: da herrschte in Afghanistan durchgängig Bürgerkrieg, der nicht weniger schlimm war als heute in Syrien, bloß dass es damals im Westen niemanden interessierte. Wie viele Bürgerkriege und Putsche gab es allein in Afrika damals? Im Vergleich zu damals ist Afrika ja heute fast schon ein Hort der Demokratie. In Europa gab es die Kriege in Jugoslawien, in Nahost den zweiten Golfkrieg. An Demokratie war damals im Nahen Osten noch weniger zu denken als heute.

Die Welt ist nicht unsicherer geworden. Eigentlich wurde und wird die Welt mit jedem Jahrzehnt sicherer, gleichzeitig stieg aber auch unsere Sensibilität gegenüber Krisenregionen beständig an. Da zeigen sich die Effekte der Globalisierung.

Da wir Krisen auf der Welt nun stärker wahrnehmen als früher, führt das zu mehr gefühlter Angst und gefühlter Unsicherheit, obwohl objektiv gesehen die Welt im letzten Jahrhundert sicherlich viel unsicherer und kriegerischer war als heute.
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Re: „Dieses Gerede von Angst kotzt mich an“

Beitragvon Excellero » Sa 7. Jan 2017, 19:16

Uffhausen hat geschrieben:(07 Jan 2017, 18:08)

Aber gegen was protestieren? Sollte man sich darüber nicht erstmal im Klaren sein? :?:

Ansonsten ist davon auszugehen, dass die ganzen Pegida- und AfD-Mitläufer gar nicht wissen, was sie wollen - sollte es darumhalber noch verwunderlich sein, wenn diese Menschen hernach von der Politik nicht ernst genommen werden, hm? :rolleyes:

Ist aber ein typisch deutsches Problem - Große Klappe und nichts dahinter! :mad:


Und dein obiges Putin-Gewäsch ist keine Falschinformation? Ganz sicher? Quelle, Fakten, Nachweise - wenn ich bitten darf! :cool:

Jede Wette, Putin selbst würde über den albernen Heiligenschein, den du ihm da aufgesetzt hast, vor Lachen zerplatzen! :p


Es ist von Vorteil wenn man weiß wogegen man Protestiert, aber wie gesagt haben das einige nicht. Und es geht dann hauptsächlich darum seinen Unmut auszudrücken, und durch öffentlichen Protest Druck auf die Regierung auszuüben. Demonstrieren ist ein Grundrecht, also machen wir doch davon Gebrauch. Und eben nicht nur eine Große Klappe haben und vor sich hin grummeln...

Bevor du mein "Putin Gewäsch" als Fehlinformation betitelst, will ich bitteschön tragfähige Quellen die das Gegenteil bezeugen. :) Die "Lügenpresse" werde ich als Quelle nicht akzeptieren. Du siehst das Spielchen kann ich auch...
Was Putin dazu sagt ist wohl Spekulation.
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Re: „Dieses Gerede von Angst kotzt mich an“

Beitragvon Misterfritz » Sa 7. Jan 2017, 19:31

Excellero hat geschrieben:(07 Jan 2017, 19:16)

Es ist von Vorteil wenn man weiß wogegen man Protestiert, aber wie gesagt haben das einige nicht. Und es geht dann hauptsächlich darum seinen Unmut auszudrücken, und durch öffentlichen Protest Druck auf die Regierung auszuüben. Demonstrieren ist ein Grundrecht, also machen wir doch davon Gebrauch. Und eben nicht nur eine Große Klappe haben und vor sich hin grummeln...

Unmut worüber? Das schlechte Wetter oder wie?
Wenn ich Druck auf die Regierung ausüben will, dann sollte ich schon wissen, an welcher Stelle ich drücken soll - sonst kommt evtl. das völlige Gegenteil dabei raus.
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Re: „Dieses Gerede von Angst kotzt mich an“

Beitragvon Uffhausen » Sa 7. Jan 2017, 21:11

Excellero hat geschrieben:(07 Jan 2017, 19:16)

Es ist von Vorteil wenn man weiß wogegen man Protestiert, aber wie gesagt haben das einige nicht. Und es geht dann hauptsächlich darum seinen Unmut auszudrücken, und durch öffentlichen Protest Druck auf die Regierung auszuüben. Demonstrieren ist ein Grundrecht, also machen wir doch davon Gebrauch. Und eben nicht nur eine Große Klappe haben und vor sich hin grummeln...

Aber man muss doch wissen, welche Art Unmut einen plagt! Wenn ich zum Arzt gehe, muss ich doch auch wissen , wo's mir wehtut! Wenn ich im Supermarkt stehe, muss ich doch wissen, was im Kühlschrank fehlt! Und wenn ich Angst habe, sollte ich doch wissen wovor!

Gehörst du auch zu denen, die nicht wissen, was sie bewegt? :?:

Excellero hat geschrieben:(07 Jan 2017, 19:16)
Bevor du mein "Putin Gewäsch" als Fehlinformation betitelst, will ich bitteschön tragfähige Quellen die das Gegenteil bezeugen. :) Die "Lügenpresse" werde ich als Quelle nicht akzeptieren. Du siehst das Spielchen kann ich auch...
Was Putin dazu sagt ist wohl Spekulation.

Bevor du jetzt schnippisch wirst, möchte ich dich dran erinnern, dass ich dich nicht um deine Putin-Verklärung gebeten habe. :p

Du kannst deine gute Meinung über ihn behalten - es ist schließlich deine und gottseidank nicht meine - aber erzähle Leuten lieber nichts von "falschen Informationen", wenn du hinterher nicht in der Lage bist, dich deinem eigenem Vorwurf zu stellen. Das ist nur peinlich. ;)
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