Was ist Rassismus?

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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Laertes » Mi 4. Nov 2015, 11:53

Nathan » Mi 4. Nov 2015, 08:16 hat geschrieben:Wer sich aber ein bisschen in der deutsch-türkischen Welt auskennt muss feststellen, dass diese Enklavenbildung hauptsächlich eine Folge systematischer Ausgrenzung durch Menschen und von diesen gebildete Institutionen ist.
Da bin ich anderer Ansicht. Es ist weniger Ausgrenzung als vielmehr Grenzüberschreitung. Und zwar immer dann, wenn Angehörige der (Sub)Kultur A mit Verhaltensweisen der (Sub)Kultur B konfrontiert werden, die sie als inakzeptable Verletzung der eigenen, (sub)kulturbildenden kulturellen Selbstverständlichkeiten empfinden. Das gilt auch für Keomas Beispiel, hat aber im Kern nichts mit Ethnien zu tun - solche Spannungen treten auch (willkürliches Beispiel) zwischen 'typisch deutschen Spießern' und 'Teilnehmern einer Christopher Street Day Parade' auf.

Natürlich wird kulturelle Identität nicht genetisch weiter gegeben sondern dem Individuum ansozialisiert. Aber daraus kannst du nicht schließen, dass sie (für jeden) einfach abzustreifen wäre. Nimm z. B. die Lebensgeschichten verschiedener Migranten (Hamed-Abel Samad, Ayan Hirsi Ali, etc.) als Beleg dafür, wie qualvoll, schmerzhaft und langwierig es sein kann sich von seinen Wurzeln zu lösen.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Nathan » Mi 4. Nov 2015, 12:05

Laertes » Mi 4. Nov 2015, 12:53 hat geschrieben:Da bin ich anderer Ansicht. Es ist weniger Ausgrenzung als vielmehr Grenzüberschreitung. Und zwar immer dann, wenn Angehörige der (Sub)Kultur A mit Verhaltensweisen der (Sub)Kultur B konfrontiert werden, die sie als inakzeptable Verletzung der eigenen, (sub)kulturbildenden kulturellen Selbstverständlichkeiten empfinden. Das gilt auch für Keomas Beispiel, hat aber im Kern nichts mit Ethnien zu tun - solche Spannungen treten auch (willkürliches Beispiel) zwischen 'typisch deutschen Spießern' und 'Teilnehmern einer Christopher Street Day Parade' auf.

Natürlich wird kulturelle Identität nicht genetisch weiter gegeben sondern dem Individuum ansozialisiert. Aber daraus kannst du nicht schließen, dass sie (für jeden) einfach abzustreifen wäre. Nimm z. B. die Lebensgeschichten verschiedener Migranten (Hamed-Abel Samad, Ayan Hirsi Ali, etc.) als Beleg dafür, wie qualvoll, schmerzhaft und langwierig es sein kann sich von seinen Wurzeln zu lösen.


Schlechte, weil sehr extreme Beispiele. Außerdem muss ich mich keineswegs "von meinen Wurzeln lösen" um zu akzeptieren, das andere eben andere Wurzeln haben. Niemand verlangt von uns, wir müssten uns von unseren Wurzeln lösen. Diese Unterstellung ist doch gerade Teil der Islamhetze!
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Laertes » Mi 4. Nov 2015, 12:16

Nathan » Mi 4. Nov 2015, 12:05 hat geschrieben:Niemand verlangt von uns, wir müssten uns von unseren Wurzeln lösen. Diese Unterstellung ist doch gerade Teil der Islamhetze!
Deine These ist: Das was die deutsche Gesellschaft als gelungene Migration bezeichnet, bedeutet nicht, dass die Migranten erhebliche Anteile ihrer kulturellen Identität (u. a. Muttersprache, tradierte Rollenverteilung) durch von uns bestimmte Normen ersetzen müssen?
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Nathan » Mi 4. Nov 2015, 12:44

Laertes » Mi 4. Nov 2015, 13:16 hat geschrieben:Deine These ist: Das was die deutsche Gesellschaft als gelungene Migration bezeichnet, bedeutet nicht, dass die Migranten erhebliche Anteile ihrer kulturellen Identität (u. a. Muttersprache, tradierte Rollenverteilung) durch von uns bestimmte Normen ersetzen müssen?

Die Meinung der deutschen Gesellschaft kenne ich ehrlich gesagt nicht und ich bezweifle sogar, dass es so etwas überhaupt gibt.

Allein für mich gesprochen lautet die Antwort "Ja". Anpassung muss nicht Assimilierung bedeuten und Toleranz bedeutet auch nicht, Fremdes nur nach Aufgabe dessen eigener kultureller Identität zu akzeptieren. Einen Türken, der sich komplett wie ein Deutscher benimmt müsste ich nicht groß tolerieren, der würde mir ja nicht mal mehr auffallen.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Marie-Luise » Mi 4. Nov 2015, 12:59

Tom Bombadil » Mi 4. Nov 2015, 00:47 hat geschrieben:Echt? So fühlst du dich, wenn du in einem fremden Land bist? Da bist du aber wirklich zu bemitleiden, du Armer.


Das sind die Touristen;)

Lange gelebt hat er wohl nicht im Ausland.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Nathan » Mi 4. Nov 2015, 14:58

Marie-Luise » Mi 4. Nov 2015, 13:59 hat geschrieben:
Das sind die Touristen;)

Lange gelebt hat er wohl nicht im Ausland.


Nein, hatta nich. Is sich Deitscha, mag er Deitschland, aber im Gegensatz zu dir rede ich nicht schlecht über Länder von denen ich nichts weiß.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Keoma » Mi 4. Nov 2015, 15:01

Nathan » Mi 4. Nov 2015, 15:58 hat geschrieben:
Nein, hatta nich. Is sich Deitscha, mag er Deitschland, aber im Gegensatz zu dir rede ich nicht schlecht über Länder von denen ich nichts weiß.


Darf ich über Länder schlecht reden, über die ich etwas weiß?
Moralische Entrüstung ist Eifersucht mit einem Heiligenschein.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 4. Nov 2015, 15:46

Keoma » Mi 4. Nov 2015, 15:01 hat geschrieben:
Darf ich über Länder schlecht reden, über die ich etwas weiß?


Nur über die USA und Israel, alles andere ist rassistisch :cool:
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Nathan » Mi 4. Nov 2015, 16:04

Keoma » Mi 4. Nov 2015, 16:01 hat geschrieben:
Darf ich über Länder schlecht reden, über die ich etwas weiß?


Nein. Ich Chef du nix.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon hafenwirt » Mi 4. Nov 2015, 16:59

Tom Bombadil » Mittwoch 4. November 2015, 12:16 hat geschrieben:Diese "Gefahr" wird es sehr lange nicht geben, das ist schon klar, aber die Tendenzen sind doch klar ersichtlich, durch die Globalisierung gleicht sich das Leben schon jetzt überall immer mehr an. Die Städte ähneln sich immer mehr, Dialekte sterben aus, lokale Sitten und Gebräuche werden immer weniger gepflegt. Natürlich das ist der Lauf der Zeit, trotzdem wird das Leben dadurch ein bisschen weniger bunt, ein bisschen weniger spannend. Im Gegenzug kommt auch Neues ins Land, aber auch das wird sich über die Zeit hin abschleifen und irgendwann wird sich überall alles so weit angeglichen haben, dass es egal ist, ob man jetzt in Tokio oder Nairobi ist. Selbstverständlich werden wir das nicht erleben, dazu dauern solche Vorgänge viel zu lange, aber trotzdem finde ich so eine Utopie wenig erbaulich.


Tja, da bliebe dann nur die böse Globalisierung abzuschaffen und Menschen erst zu erlauben, eine Fremdsprache zu erlernen, wenn sie ihren eigenen Dialekt sprechen können. Als Bayer gibt es Strafe, wenn man nicht aufs Oktoberfest geht.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Atheist » Mi 4. Nov 2015, 18:07

Manche flüchten vor der Verwestlichung in islamischen Fundamentalismus, andere vor der Globalisierung in die Deutschtümelei. Allerdings wird beiden die Realitätsflucht nicht gelingen.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Marie-Luise » Mi 4. Nov 2015, 18:09

Rassismus ist, wenn Weiße etwas Negatives gegen Nicht-Weiße sagen.

Umgekehrt ist das kein Rassimus. Wie könnte es auch?
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Atheist » Mi 4. Nov 2015, 18:13

Marie-Luise » Mi 4. Nov 2015, 19:09 hat geschrieben:Rassismus ist, wenn Weiße etwas Negatives gegen Nicht-Weiße sagen.

Umgekehrt ist das kein Rassimus. Wie könnte es auch?


Verrat und Nestbeschmutzung sind, wenn Weiße etwas Negatives gegen Weiße sagen.

Sagen Weiße Positives über Weiße, dann ist das realitätsnahe Selbstdarstellung.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Jekyll » Mi 4. Nov 2015, 19:25

Keoma » Mi 4. Nov 2015, 15:01 hat geschrieben:
Darf ich über Länder schlecht reden, über die ich etwas weiß?
Kommt drauf an, was du unter dem Begriff "Land" subsumierst.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Antonius » Do 5. Nov 2015, 13:21

Antonius » Di 3. Nov 2015, 10:26 hat geschrieben:Rassismus gibt es - leider Gottes - wohl in allen Gesellschaften.
Er tritt vor allem dort auf, wo Ideologien herrschen, die die Menschen in Gruppen einteilen und gegeneinander stellen,
beispielsweise in islam-dominierten Ländern, in denen die Menschen in Gläubige und Ungläubige aufgeteilt werden.

Die bekannte Schriftstellerin und Islamdissidentin Ayaan Hirsi Ali hat in einem ihrer Bücher(*) davon berichtet.
Sie schreibt über ihre Zeit als Schülerin in Saudi-Arabien. Dort lebte sie einige Zeit mit ihrer Mutter und Schwester.

    Die Lehrerin war Ägyterin, und sie schlug mich häufig. Ich bin mir sicher, daß sie es auf mich abgesehen hatte, weil ich das einzige schwarze Kind war.
    Wenn sie mich mit dem Lineal verprügelte, nannte sie mich Aswad Abda, "schwarzes Sklavenmädchen".
    Ich haßte Saudi-Arabien.

(*) Ayaan Hirsi Ali: Mein Leben, meine Freiheit. Piper-Verlag, München, Zürich. 2006.
Umetarek » Di 3. Nov 2015, 11:59 hat geschrieben:
Ja, die Lehrerin in meiner Grundschule hat auch immer die Ausländer geschlagen. Rassimus beschränkt sich nicht auf einzelne Länder.

Schön, Umetarek, daß Du zumindest meinem Eingangssatz zustimmst...

Ansonsten ist Deine Aussage ein TU-QUOQUE-Argument.
Ein Verbrechen kann nicht dadurch relativiert oder abgemildert werden, daß auch ein anderer ein solches Verbrechen begeht...
Das ist nach den Gesetzen der Logik so, da wirst Du mir zustimmen, da sind wir Naturwissenschaftler uns doch sicherlich einig. :)

Also, TU-QUOQUE-Argumente sind argumentativ wertlos und daher nichtig.
Zuletzt geändert von Antonius am Do 5. Nov 2015, 13:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Antonius » Do 5. Nov 2015, 13:24

Marie-Luise » Mi 4. Nov 2015, 18:09 hat geschrieben:Rassismus ist, wenn Weiße etwas Negatives gegen Nicht-Weiße sagen.

Umgekehrt ist das kein Rassimus. Wie könnte es auch?
Sehr feiner Sarkasmus, Marie-Luise! ;)
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Cloudfox » Do 5. Nov 2015, 13:34

Ja, die "Weißen" sind schon sehr benachteiligt.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Billie Holiday » Do 5. Nov 2015, 13:36

Cloudfox » Do 5. Nov 2015, 13:34 hat geschrieben:Ja, die "Weißen" sind schon sehr benachteiligt.


Finde ich nicht.
Bei ihnen wird nur genauer geguckt und hingehört.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Skeptiker » Mo 23. Apr 2018, 21:46

Durch die folgende Diskussion ist mir klar geworden, dass meine Vorstellung von Rassismus wohl eine andere ist, als diejenige, die in den Wissenschaften aktuell favorisiert wird.
Alexyessin hat geschrieben:(21 Apr 2018, 08:56)
Daraus könnte sich jetzt durchaus eine interessante Diskussion entwickeln. Nur denke ich das der Thread hier dafür nicht geeignet ist.

Lt. Alber Memmi ist Rassismus wie folgt definiert:
Der Rassismus ist die verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines Opfers, mit der seine Privilegien oder seine Aggressionen gerechtfertigt werden sollen

https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus ... bert_Memmi

Eine Definition welche die Unterschiede auf biologische Unterschiede eingrenzte, war offensichtlich nicht korrekt (auch wenn ich die ggf. sogar für treffender halte).

Ungeachtet der Tatsache, dass niemand aufgrund seiner selbst willen diskriminiert werden darf, so ist doch die Frage, ob obige Definition nicht etwas weitreichend ist.

Um es mal salopp zu formulieren: Wirst Du aufgrund IRGENDWELCHER Unterschiede in verallgemeinerter gemobbt, dann ist das Rassismus. Ist das so?

Darunter fällt nicht nur die Hautfarbe oder Herkunft, darunter fallen auch Eigenschaften die man durchaus beeinflussen kann und die auch nicht wertneutral sind, z.B. die Religion. Die ist im Grundgesetz nochmal separat geschützt. Es gilt aber offenbar als Rassismus jemanden aufgrund seiner Religion offen missfallen gegenüber zu äußern. Genau genommen darf ich mich jederzeit kritisch zu Glaubensinhalten äußern. Die Person aber die diesen Glaubensinhalt als ihre Religion wahrnimmt, die zu kritisieren wäre Rassismus.

Wenn also Gesinnungen auch dazu gehören, wie sieht es dann mit der Minderheit der Wertkonservativen Menschen aus? Diese werden regelmäßig von der mächtigen Mehrheit der liberalen in die Nähe des Rechtsextremismus gebracht, wenn sie sich (wie international üblich für diese politische Position) als "rechts" bezeichnen.
Tom Bombadil hat geschrieben:(23 Apr 2018, 11:59)
Eben weil es "allgemein akzeptiert" ist, ist die Bezeichnung "rechts" oder "neurechts" als Synonym für "rechtsextrem" für die althergebrachte Verwendung für "rechts" als Synonym für "konservativ" verbrannt. Kein Konservativer kann sich heute noch als rechts bezeichnen, die müssen heute alle "Mitte" sein, "rechts" ist AfD oder noch schlimmer.

Man stelle sich vor jeder Linke in Deutschland würde mit Linksextremisten gleichgesetzt.

Wo also fängt Rassismus an und wo hört er auf. Ist es sinnvoll jeglichen Diskriminierungstatbestand aufgrund von Unterschieden Rassismus zu nennen?
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 23. Apr 2018, 22:02

Skeptiker hat geschrieben:(23 Apr 2018, 22:46)

Die Person aber die diesen Glaubensinhalt als ihre Religion wahrnimmt, die zu kritisieren wäre Rassismus.

Das geht aus der Definition aber nicht hervor, Kritik sollte auf Tatsachen beruhen und konkret und sachlich vorgetragen werden. Eine Person einzig und alleine wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer Religion in allgemeiner und absoluter Form zu bewerten, das ist rassistisch.
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