Was ist Rassismus?

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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Quatschki » Mo 23. Apr 2018, 22:05

Tom Bombadil hat geschrieben:(23 Apr 2018, 23:02)
Eine Person einzig und alleine wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer Religion in allgemeiner und absoluter Form zu bewerten, das ist rassistisch.

Bei der Zugehörigkeit zur Anhängerschaft eines Fußballvereins auch?
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 23. Apr 2018, 22:14

Das Thema ist imho zu ernst für Blödelei.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon van Kessel » Mo 23. Apr 2018, 22:19

wahrscheinlich ist wikipedia exakter als man meint. So ist der landläufige Rassismus nicht biologischer, sondern politischer Natur. Unter Hominiden vom Schlage der Sapiden kann es keinen Rassismus geben; nur Fremdenfeindlichkeit oder die feindliche EInstellung gegenüber anderer Lebensweise, Ideologie oder Hautfarbe...was weiß ich, was man für Unterschiede kreiert, um sein Süppchen kochen zu können.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Skeptiker » Mo 23. Apr 2018, 22:24

Tom Bombadil hat geschrieben:(23 Apr 2018, 23:02)
Das geht aus der Definition aber nicht hervor, Kritik sollte auf Tatsachen beruhen und konkret und sachlich vorgetragen werden. Eine Person einzig und alleine wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer Religion in allgemeiner und absoluter Form zu bewerten, das ist rassistisch.

Richtig, aber die Grenzen was sachliche Kritik und was allgemeine und absolute Bewertung ist, ist fließend und wird vollkommen unterschiedlich wahrgenommen. Da ist der Rassismusvorwurf immer in Reichweite.

Es werden viele Menschen einzig aufgrund ihrer politischen Einstellung allgemein und absolut bewertet. Ich war in einer Kabarettvorstellung in welcher der Kabarettist Pegidisten als Arschlöcher bezeichnet hat. War das Rassismus? Es ist ja eine allgemeine und absolute Abwertung einer Gruppe zum Schaden der Opfer als Ergebnis einer Aggression.

In meinen Augen war es einfach eine Beleidigung, aber gemäß Definition wäre es ggf. eine rassistische Beleidigung (ausgerechnet Pegidisten die Opfer von Rassismus ;) )
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Skeptiker » Mo 23. Apr 2018, 22:32

Quatschki hat geschrieben:(23 Apr 2018, 23:05)
Bei der Zugehörigkeit zur Anhängerschaft eines Fußballvereins auch?

Mag nach Unsinn klingen, aber nach der Definition wäre es Rassismus zu sagen "Bayern Fans sind Arschlöcher". Oder verstehe ich die Definition irgendwie falsch?

Natürlich halte ich das persönlich nicht für Rassismus, aber das ist ja eben der Punkt. Passt die Definition?
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Quatschki » Mo 23. Apr 2018, 22:34

Tom Bombadil hat geschrieben:(23 Apr 2018, 23:14)

Das Thema ist imho zu ernst für Blödelei.

Das typisch deutsche Hobby, möglichst allgemeingültige und zugleich allen spezifischen Sonderfällen Rechnung tragende "Definitionen" für irgendwelche Begriffe zu finden, die dann bei nächstbester Gelegenheit doch wieder nach Gusto benutzt werden - Das nimmst du ernst?
Wozu?
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Quatschki » Di 24. Apr 2018, 08:08

Wenn Rassismus auf die Ablehnung von Religion und das Mobbing ihrer Anhänger ausgeweitet wird, ist dann Peppone in "Don Camillo und Peppone" ein Rassist?
Oder wenn Kinder einen Mitschüler mobben und hänseln, weil er vielleicht regelmäßig betet,
(soll zum Beispiel in der DDR bei den "Jungen Pionieren" häufiger vorgekommen sein), sind das Rassisten?

Da frag ich mich doch, was die damit bezwecken, eigentlich klar umrissene Begriffe bis zur Beliebigkeit zu verwischen?
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 24. Apr 2018, 10:04

Skeptiker hat geschrieben:(23 Apr 2018, 23:24)

Da ist der Rassismusvorwurf immer in Reichweite.

Es wird immer Leute geben, die solche Definitionen missbrauchen und für ihre eigenen Zwecke instrumentalisieren. Soll man deswegen darauf verzichten zu definieren, was Rassismus ist? Was du zitiert hast, ist ja nicht die einzige Definition, es wird auch nie DIE allgemeingültige und perfekte Defintion von Rassismus geben, aber deswegen existiert Rassismus trotzdem, er existiert und feiert gerade ein Comeback nach dem anderen.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Skeptiker » Di 24. Apr 2018, 12:27

Quatschki hat geschrieben:(24 Apr 2018, 09:08)
Wenn Rassismus auf die Ablehnung von Religion und das Mobbing ihrer Anhänger ausgeweitet wird, ist dann Peppone in "Don Camillo und Peppone" ein Rassist?
Oder wenn Kinder einen Mitschüler mobben und hänseln, weil er vielleicht regelmäßig betet,
(soll zum Beispiel in der DDR bei den "Jungen Pionieren" häufiger vorgekommen sein), sind das Rassisten?

Da frag ich mich doch, was die damit bezwecken, eigentlich klar umrissene Begriffe bis zur Beliebigkeit zu verwischen?

EBEN! Das folgt einem Zweck.

Unter Rassismus versteht das ältere Semester soetwas wie Benachteiligung aufrund von Fremdheit und äußerer Merkmale der Fremdheit. So wird das in wissenschaftlichen Kreisen - wie die sich auch immer rekrutieren - aber nicht mehr definiert.

Nun heißt es auf einmal wer jemanden aufgrund der Religion benachteiligt, der ist ein Rassist. Damit werden alle Tatbestände die Kritik an der Religion, zum Teil auch nachvollziehbar und berechtigt, in die nähe inakzeptabler Verhaltensweisen gerückt (denn für mich und für die meisten anderen ist Rassismus selbstverständlich vollkommen inakzeptabel).

Das folgt dem selben Prinzip wie auch die Nazikeule und der Ausdehnung der interpretation dessen was sexuelle Belästigung ist. Es ist die Methode für eine immer größere Bandbreite von Vergehen eine immer größere Keule zu verwenden. Anders ausgedrückt ist es Law and Order auf "links", nämlich der Abbau jeglicher "Toleranz" gegenüber dem von ihnen als falsch empfundenen Verhaltensweisen. Die Reaktion darauf, nämlich das Erstarken der Rechten, wird dann wiederum als Beispiel dafür verwendet, dass man bei der "Verteidigung" der liberalen Werte umso mehr Gas geben muss. -> Das ist die Polarisierung der Gesellschaft durch Ideologen.

Daher halte ich diese Definition für keine erbsenzählerische Banalität. Sie drückt den Kampf um eine Deutungshoheit aus, die von einer linken Meinungselite in Salamitaktik beeinflusst wird.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Skeptiker » Di 24. Apr 2018, 12:34

Tom Bombadil hat geschrieben:(24 Apr 2018, 11:04)
Es wird immer Leute geben, die solche Definitionen missbrauchen und für ihre eigenen Zwecke instrumentalisieren. Soll man deswegen darauf verzichten zu definieren, was Rassismus ist? Was du zitiert hast, ist ja nicht die einzige Definition, es wird auch nie DIE allgemeingültige und perfekte Defintion von Rassismus geben, aber deswegen existiert Rassismus trotzdem, er existiert und feiert gerade ein Comeback nach dem anderen.

Es ist nicht die einzige, aber es ist die anerkannteste - und das ist sie aus gutem Grunde.

Für mich folgt sie der Logik eines Kampfes um die Deutungshoheit, wie er seit sehr langer Zeit betrieben wird. Mir ist diese Definition jedenfalls viel zu undifferenziert und es ist bedenklich, dass sie als anerkannteste Definition Grundlage für linke Agitation liefert.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 24. Apr 2018, 12:46

Diese Defintion ist lt. Wiki in der Rassismusforschung die am "breitesten akzeptierte". Und? Inwiefern tangiert dich das, bist du in der Rassismusforschung tätig? Man kann alle Religionen kritisieren, Kritik hat aber sachlich und konkret zu erfolgen, einen Menschen abzulehnen, nur weil er einer Religion angehört ist keine Kritik.

Eine Benachteiligung wegen Religionszugehörigkeit ist auf jeden Fall ein grundgesetzwidriges Verhalten. Von "Benachteiligung" oder "Kritik" steht auch nichts in der Definition, da geht es um Differenz und Bewertung. Und wenn diese Bewertung in verallgemeinerter und verabsolutierter Form vorgenommen wird, dann ist es Rassismus.

Wie würdest du denn Rassismus definieren?
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Julian » Di 24. Apr 2018, 13:06

Skeptiker hat geschrieben:(24 Apr 2018, 13:34)

Es ist nicht die einzige, aber es ist die anerkannteste - und das ist sie aus gutem Grunde.

Für mich folgt sie der Logik eines Kampfes um die Deutungshoheit, wie er seit sehr langer Zeit betrieben wird. Mir ist diese Definition jedenfalls viel zu undifferenziert und es ist bedenklich, dass sie als anerkannteste Definition Grundlage für linke Agitation liefert.


Ich kann es nicht mehr anders deuten, als dass der maximal ausgeweitete Rassismusbegriff ein zentrales Instrument für die Erhaltung der Deutungshoheit der linken Multikulturalisten ist.

Ich würde mich selbst als Antirassisten bezeichnen, wobei ich aber eine sehr enge Definition des Rassismus habe. So finde ich es falsch, Menschen aufgrund biologischer Merkmale, etwa der Hautfarbe, eine geringere oder größere Wertigkeit zuzuschreiben, oder sie aufgrund der Hautfarbe zu bevorzugen oder zu benachteiligen.

Nun, mit diesem engen Begriff lässt sich natürlich keine ideologische Politik durchsetzen. Deswegen wurde der Rassismusbegriff eben so stark erweitert, dass jede Gruppe darunter fallen kann, die als Opfer der westlichen Kultur und damit der weißen Männer gesehen werden kann. So ist es eben auch Rassismus, wenn man Anhänger einer nicht-westlichen Religion kritisiert, obwohl Religion kein biologisches Merkmal ist, sondern letztlich eine Ideologie, die sich irrationaler Elemente bedient, insbesondere der Idee von einem oder mehreren höheren Wesen oder Geistern. Damit macht man einen Schritt zurück in voraufklärerische Zeiten, als Religionen gegen Kritik auch immun waren.

Wichtig ist die anti-westliche, anti-koloniale, anti-aufklärerische Stoßrichtung des multikulturalistischen Rassismusbegriffes. So ist es beispielsweise kein Rassismus, wenn Menschen aufgrund ihrer schwarzen Hautfarbe vorgezogen werden (affirmative action), und Weiße können in der Regel gar kein Opfer von Rassismus sein - sie sind ja die Täter, insbesondere natürlich die weißen, privilegierten Männer. Auch darf man durchaus bestimmte Gruppen in einer Weise herabsetzen, die die Rassismusdefinition erfüllen, solange die Stoßrichtung passt. Blondinenwitze sind ebenso unproblematisch wie Beschimpfungen von Wählern der AfD als "dumme Wichser" oder der AfD-Fraktion als "debiles Dreckspack".

Der Rassismusbegriff wird eben so definiert, wie es gerade passt, um die eigene Agenda, die eigene Idnetitäts- und Klientelpolitik durchzusetzen, und um Kritiker mit moralischer Kraft zum Schweigen zu bringen, ohne dabei auf eine Diskussion oder Argumente angewiesen zu sein.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 24. Apr 2018, 13:12

Wo steht in der Definition, dass man keine Kritik an eine Religion üben dürfe, weil das dann Rassismus sei? Das muss mir mal jemand erklären. Kernpunkte der Definition sind Differenz und Bewertung.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Alexyessin » Di 24. Apr 2018, 13:13

Julian hat geschrieben:(24 Apr 2018, 14:06)

Ich kann es nicht mehr anders deuten, als dass der maximal ausgeweitete Rassismusbegriff ein zentrales Instrument für die Erhaltung der Deutungshoheit der linken Multikulturalisten ist.


Ich denke das deine Deutung wieder mal falsch ist. Der Unterschied zwischen Kritik auf der einen Seite und Vorverurteilung aufgrund von Herkunft und Religion sollte schon genannt werden dürfen. Das du hier wieder einen auf "linke Multi" bla bla bla machen musst zeigt doch, das du unbedingt die Religion aus der Rassismusdebatte ausblenden möchtest - eben um deinen Vorurteilen zu fröhnen. Und dann frag mal, wo du hier die Ideologie siehst.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Quatschki » Di 24. Apr 2018, 13:16

Tom Bombadil hat geschrieben:(24 Apr 2018, 13:46)

Diese Defintion ist lt. Wiki in der Rassismusforschung die am "breitesten akzeptierte". Und? Inwiefern tangiert dich das, bist du in der Rassismusforschung tätig? Man kann alle Religionen kritisieren, Kritik hat aber sachlich und konkret zu erfolgen, einen Menschen abzulehnen, nur weil er einer Religion angehört ist keine Kritik.

Nach deiner Logik sind Monty Pythons Rassisten, weil sie im "Leben des Brian" Gläubige als Einfaltspinsel darstellen?!
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Julian » Di 24. Apr 2018, 13:27

Tom Bombadil hat geschrieben:(24 Apr 2018, 14:12)

Wo steht in der Definition, dass man keine Kritik an eine Religion üben dürfe, weil das dann Rassismus sei? Das muss mir mal jemand erklären. Kernpunkte der Definition sind Differenz und Bewertung.


Naja, wenn ich eine Religion - sagen wir doch, um keine falschen Assoziationen aufkommen zu lassen: das Mormonentum - bescheuert finde, finde ich vielleicht auch ihre Anhänger einfältig - solange sie sich nicht von wesentlichen Lehrsätzen ihrer Religion distanzieren.

Mit der Definition lässt sich meiner Meinung nach nicht wirklich arbeiten, denn diese besteht nur noch aus Gelaber - man hört hier deutlich white privilege usw. heraus:

Der Rassismus ist die verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines Opfers, mit der seine Privilegien oder seine Aggressionen gerechtfertigt werden sollen


Dann ist es ja auch rassistisch, wenn ich als Professor einem Studenten einen Studienplatz verweigere, weil ich ihn für zu dumm halte. Auch der ganze Diskussionsstrang zur AfD hier im Forum wäre als rassistisch zu werten, weil hier regelmäßig verbale Aggressionen gegen AfD-Anhänger gerechtfertigt werden, indem jene verallgemeinert und verabsolutiert als dämlich und böse hingestellt werden.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Julian » Di 24. Apr 2018, 13:29

Quatschki hat geschrieben:(24 Apr 2018, 14:16)

Nach deiner Logik sind Monty Pythons Rassisten, weil sie im "Leben des Brian" Gläubige als Einfaltspinsel darstellen?!


Es war schon immer eine Eigenschaft der Linken, wenig Humor zu haben. Stattdessen gibt es aber viele Tabus, heilige Kühe und beschwörende Sprache, ganz wie in voraufklärerischen Zeiten.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Ammianus » Di 24. Apr 2018, 13:40

Rassismus ist für mich die Beurteilung von Menschen auf Grund ihrer Rassenzugehörigkeit. Rassen sind für mich ein Teil unserer Geschichte als Homo sapien sapiens seit dem sich dieser herausgebildet hat und über den gesamten Erdball verbreitete. Dabei entstanden die typischen morphologischen Merkmale, Absonderungen und Vermischungen wie wir sie heute antreffen.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 24. Apr 2018, 13:44

Quatschki hat geschrieben:(24 Apr 2018, 14:16)

Nach deiner Logik sind Monty Pythons Rassisten, weil sie im "Leben des Brian" Gläubige als Einfaltspinsel darstellen?!

Lasse deine Unterstellungen. Das Thema ist außerdem zu ernst für deine andauernde Blödelei mit hirnverbrannten Beispielen.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Senexx » Di 24. Apr 2018, 13:48

"Rassismus" fällt in die breitere Kategorie des "Vorurteils". Von politisch interessierten Kreisen wurde der Begriff Begriff inzwischen so aufgebläht, dass er fast identisch mit "Vorurteil" ist und damit fast unbrauchbar wird - außer natürlich als politischer Kampfbegriff.

Den Aufblähern geht es natürlich nicht um Bekämpfung von Vorurteilen, sondern um die Diskriminierung politisch Anderdenkender, um deren Unterdrückung und Benachteiligung und um die Erringung politischer und sozialer und wirtschaftlicher Vorteile zu Lasten der anderen.
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