Was ist Rassismus?

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Dark Angel
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Dark Angel » Fr 22. Jun 2018, 16:48

Cat with a whip hat geschrieben:(22 Jun 2018, 17:23)

Wiedermal Ausrufungseichengebrülle und auf wichtig machende Unterstreichungen von der Moderatorin, aber halt auch falsch. Denn im Falle wenn ein Teil einer Ethnie sich abspaltet sind die Marker nicht zwingend geeignet um die neuen ethnischen Gruppen zu unterschieden. Denn dann sind sie auch durchaus weiterhin biologisch identisch. Wir erhalten zwei Ethnien trotz identischer genetische Marker. Daher ist Genetik eben kein zwingendes Unterscheidungsmerkmal.

Und natürlich haben sich früher auch verschiedene Ethnien vereint und dann waren sie eine Ethnie trotz unterschiedlicher genetischer Marker.

Der Begriff Ethnie ist nunmal nicht mit dem ganzen Set an möglichen Kriterien abgrenzbar und oft nur mit einem Teil der Kriterien praktikabel.

Wer hingegen behauptet genetische und biologische Merkmale wären immer eine Bedingung für die Unterscheidung von Ethnie und sogar der Selbstdefinition von Ethien wie es die Moderatorin Dark Angel wahrheitswidrig behauptet, bringt freilich den vulgären Rassebegriff der Rassisten durchs Hintertürchen hinein, auch wenn er vehement im Schlusssatz scheinheilig betont, dass Rasse nichts mit Ethnie zu tun hat. Das übliche Bullshitting wie man es von diesem Mitglied kennt.

Deine Behauptungen sind falsch!
Anhand genau dieser molekulargenetischen Marker SIND (ob dir die Betotnung durch Großschreibung nun passt oder nicht, ist mir Bockwurscht) Migrationsbewegungen, Trennungen und/oder Vereinigungen - und damit das Entstehen neuer Ethnien - sehr wohl nachweisbar.
Außerdem habe ich geschrieben, DASS molekulargenetische Marker NICHT das einzige Unterscheidungsmerkmal sind.
Ich schrieb:

"Ethnien definieren sich (selbst) über gemeinsame Herkunft, gemeinsame Sprache, gemeinsame Kultur etc."

und ich schrieb:
"..., sondern auch um biologische/genetische, mit deren Hilfe verschieden Ethien nach deren Herkunft unterscheidbar sind ==> X-chromosomale Marker."

Das Wörtchen "auch" bedeutet, dass molekulargenetische Marker ein zusätzliches Mittel der Unterscheidung sind, aus denen sich die Herkunft der Ethnie - also deren Migrationsbewegung(en) nachvollziehen lassen.

Also unterlass deine Falschbehauptungen und Unterstelllungen!
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Selina » Fr 22. Jun 2018, 16:59

Solange die molekularbiologische Zugehörigkeit zu den Germanen nicht dazu führt, sich für etwas Besseres zu halten und andere missliebige "Ethnien" auszugrenzen, solls mir recht sein :D
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon JFK » Fr 22. Jun 2018, 17:40

Selina hat geschrieben:(22 Jun 2018, 17:59)

Solange die molekularbiologische Zugehörigkeit zu den Germanen nicht dazu führt, sich für etwas Besseres zu halten und andere missliebige "Ethnien" auszugrenzen, solls mir recht sein :D


Und wozu soll denn dieser verkappte Arier- Titel sonst gut sein, wenn nicht um die Zuwanderer nach 1945 auch in zehn Generationen als Ausländer betiteln zu können.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Selina » Fr 22. Jun 2018, 17:47

JFK hat geschrieben:(22 Jun 2018, 18:40)

Und wozu soll denn dieser verkappte Arier- Titel sonst gut sein, wenn nicht um die Zuwanderer nach 1945 auch in zehn Generationen als Ausländer betiteln zu können.


Richtig. Dazu dient es das Ganze ;) Die Neurechten brauchen unbedingt ihre Hassfiguren. Dazu bedient man sich auch schon mal der Molekularbiologie ;)
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon JFK » Fr 22. Jun 2018, 17:58

Selina hat geschrieben:(22 Jun 2018, 18:47)

Richtig. Dazu dient es das Ganze ;) Die Neurechten brauchen unbedingt ihre Hassfiguren. Dazu bedient man sich auch schon mal der Molekularbiologie ;)


Hauptsache Mauern bauen, auch wenn sie nur Genetisch sind ;)
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Dark Angel » Fr 22. Jun 2018, 18:47

Selina hat geschrieben:(22 Jun 2018, 17:59)

Solange die molekularbiologische Zugehörigkeit zu den Germanen nicht dazu führt, sich für etwas Besseres zu halten und andere missliebige "Ethnien" auszugrenzen, solls mir recht sein :D

Molekulargenetisch nicht molekularbiologisch.
Und immer noch nicht den Unterschied zwischen abgrenzen und ausgrenzen begriffen?
Aber anderen erklären wollen, was Rassismus ist. tststs

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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Dark Angel » Fr 22. Jun 2018, 18:49

Selina hat geschrieben:(22 Jun 2018, 18:47)

Richtig. Dazu dient es das Ganze ;) Die Neurechten brauchen unbedingt ihre Hassfiguren. Dazu bedient man sich auch schon mal der Molekularbiologie ;)

War ja klar - alles was du nicht kapierst, ist rääächts.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Neandertaler » Fr 22. Jun 2018, 20:21

Selina hat geschrieben:(22 Jun 2018, 16:59)

Und Sie leiden unter Kurzsichtigkeit. Denn das Ganze ist ein Zitat. Da macht sich ein Autor über den "Biodeutschen" lustig. Und das ist gelungen, wie man sieht :D


Biodeutscher ist eine Fremdbezeichnung für deutsche ohne Migrationshintergrund geprägt von deutschen mit Migrationshintergrund.

Sich explizit über Biodeutsche Lustig zu machen ist also eigentlich ein klassischer Fall von Rassismus.
Hier müsste man wohl von Autorassismus oder so sprechen.
Zuletzt geändert von Neandertaler am Fr 22. Jun 2018, 20:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Neandertaler » Fr 22. Jun 2018, 20:40

Selina hat geschrieben:(22 Jun 2018, 16:49). ...Und nicht nur in ihm: Wir alle sind Migranten. Schon ein Blick um wenige tausend Jahre zurück zeige: Alle Europäer haben Wurzeln in Afrika, dem Nahen Osten oder Anatolien....

Warum so kleinlich und spezifischtisch den Blick wenige Millionen Jahre weiter zurück und unsere Heimat und Wurzeln sind im Meer.

...weil es eine deutsche Ethnie - nennt man sie nun »arische Rasse« oder »Biodeutsche« nie gab. Nicht vor der Flüchtlingskrise. Nicht vor den »Gastarbeitern«. Nicht einmal im Teutoburger Wald. Die abschließende Antwort auf die Existenzfrage aller »Biodeutschen« lautet deshalb: Euch gibt es nicht. ...

Daß man unliebsamen Ethnien ihre Existenz abspricht ist nichts neues Vergleiche Kurden als Bergtürken bezeichnen oder Palistinäser die Existenz als Volk absprechen.
Auch das man einen Angestrebten Zielzustand propagandistisch n die Vergangenheit verlegt, hier die entstehende Multiethische Gesellschaft, ist nichts neues.

Das haben die Nazis mit der agressiven reinen überlegenen Herrenrasse so gemacht, oder viele Herrschergeschlechter, auch die Jahwe allein Bewegung der frühen Israeliten ging so vor. Also nichts neues nur sicher keine redliche Wissenschaft.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Neandertaler » Fr 22. Jun 2018, 21:07

JFK hat geschrieben:(22 Jun 2018, 18:40)

Und wozu soll denn dieser verkappte Arier- Titel sonst gut sein, wenn nicht um die Zuwanderer nach 1945 auch in zehn Generationen als Ausländer betiteln zu können.

In den USA sieht man sich stolz als deutscher(oder Irre, Norwegen etc.) wenn man einen deutschen Grossvater hat auch wenn man keine drei deutschen Wörter kann. Das hindert einen natürlichen nicht daran ein stolzer patroitischer US Amerikaner zu sein. In Deutschland dagegen gilt die Frage nach denn offensichtlich nicht von hier stammenden Eltern seit neuem als rassistische Beleidigung aber kaum ein deutscher mit Migrationshintergrund würde sich hier als deutscher bezeichnen :rolleyes:

Im übrigen wird das Ganze die Cyborgs Designermenschen und KI's die in 10 Generationen hier leben, einen Dreck interessieren genauso wie andere 21Jahrhundert Befindlichkeiten.
Zuletzt geändert von Neandertaler am Fr 22. Jun 2018, 22:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon JFK » Fr 22. Jun 2018, 21:54

...
Zuletzt geändert von JFK am Fr 22. Jun 2018, 21:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon JFK » Fr 22. Jun 2018, 21:55

Neandertaler hat geschrieben:(22 Jun 2018, 22:07)

In Deutschland dagegen gilt die Frage nach denn offensichtlich nicht von hier stammenden Eltern seit neuem als rassistische Beleidigung


Beleidigend nicht, aber diskriminierend, du sagst ja selber "offensichtlich" warum dann das offensichtliche ansprechen wenn dahinter keiner diskriminierender und entwürdigender ansatz steckt, entscheidend ist sowieso immer der Kontext, das begreifen viele Rechte nicht, bewusst oder unbewusst mal dahingestellt, die wollen in der Öffentlichkeit politisch inkorrekt sein, so wie sie es auch in ihren Wohnzimmern sein können, im Sympathischen Kreiß quatscht man über Gott und die Welt, da redet man auch gerne über seinen Migrationshintergrund, wie eben auch bei US Amerikanern, unangebracht hingegen ist die Diskussion wenn es um Öffentliche und Staatliche Belange geht, ob das Kanzleramt einen Migrationshintergrund hat, oder der Nationalspieler zu dunkele Haare und einen Komischen Namen, zudem noch die historische Belastung....

Diskusion darüber ob Omaba Präsident sein kann, weil Teile seiner Vorfahren durch die Sklaverei imigriert sind, und keine so tollen Seefahrer und Imperialisten waren, hat deswegen auch nie in der Öffentlichen US Diskusionen stattgefunden, außer am rande der Gesellschaft in KKK nahen, Unpatriotischen und Verfassungsfeindlichen Kreisen.

Also so als Lehrstunde in punkto Patriotismus, in einer Leistungsgesellschaft entscheidet die Leistung, nicht die Herkunft oder aussehen, selbst ein behinderter/halbschwuler Arabischer Jude deutscher Staatsbürger kann seinen bescheidenen Anteil für die Gesellschaft und der Verfassung, und dem damit verbundenen Patriotismus beitragen.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon JFK » Fr 22. Jun 2018, 22:06

Neandertaler hat geschrieben:(22 Jun 2018, 21:21)

Biodeutscher ist eine Fremdbezeichnung für deutsche ohne Migrationshintergrund geprägt von deutschen mit Migrationshintergrund.

Sich explizit über Biodeutsche Lustig zu machen ist also eigentlich ein klassischer Fall von Rassismus.
Hier müsste man wohl von Autorassismus oder so sprechen.


Biodeutsche sind Deutsche die Bio Produkte konsumieren, vielleicht ist das ja Grünen bashing, wenn ich irgendwo "Biodeutsche" schreiben würde, Zb den Namen einer Supermarktkette, dann würde ich das auch Grün schreiben, also kommt das hin.

Zum diskretieren von angeblichen "Biodeutschen" hat "Arier" noch lange die Oberhand.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Selina » Fr 22. Jun 2018, 22:19

Dark Angel hat geschrieben:(22 Jun 2018, 19:47)

Molekulargenetisch nicht molekularbiologisch.
Und immer noch nicht den Unterschied zwischen abgrenzen und ausgrenzen begriffen?
Aber anderen erklären wollen, was Rassismus ist. tststs

Von Ausgrenzen war nirgends die Rede!


Nein, bei dir nicht. Aber bei mir war davon die Rede. Warum beginnt man wohl in einem Rassismus-Thread über Ethnien zu reden? Warum wohl? Die "eigene Ethnie" scheint so wichtig und so interessant zu sein, dass man sich lang und breit darin ergehen muss, warum man das für so großartig und fantastisch hält. Nochmal: Mensch ist Mensch. Und Arschloch ist Arschloch. Da ist die Ethnie völlig schnurz.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Selina » Fr 22. Jun 2018, 22:22

Dark Angel hat geschrieben:(22 Jun 2018, 19:49)

War ja klar - alles was du nicht kapierst, ist rääächts.
Mein Gott, wie kann man nur so verbohrt sein. :s


Witzig, wie du immer "hier" schreist, sobald es um die Neue Rechte geht :D
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Selina » Fr 22. Jun 2018, 22:26

Neandertaler hat geschrieben:(22 Jun 2018, 21:21)

Biodeutscher ist eine Fremdbezeichnung für deutsche ohne Migrationshintergrund geprägt von deutschen mit Migrationshintergrund.

Sich explizit über Biodeutsche Lustig zu machen ist also eigentlich ein klassischer Fall von Rassismus.
Hier müsste man wohl von Autorassismus oder so sprechen.


Dieses "biodeutsch" oder "Biodeutscher" ist in Anführung geschrieben, was eine Distanzierung von diesem Begriff und seine Ironisierung bedeutet. Das sind halt die Feinheiten der Sprache.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Zunder » Fr 22. Jun 2018, 22:27

Selina hat geschrieben:(22 Jun 2018, 23:19)
Nochmal: Mensch ist Mensch. Und Arschloch ist Arschloch.

Und ein Arschloch ist kein Mensch?
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Zunder » Fr 22. Jun 2018, 22:33

Selina hat geschrieben:(22 Jun 2018, 23:26)

Dieses "biodeutsch" oder "Biodeutscher" ist in Anführung geschrieben, was eine Distanzierung von diesem Begriff und seine Ironisierung bedeutet. Das sind halt die Feinheiten der Sprache.

Der Begriff "biodeutsch" ist in Anführungszeichen geschrieben, weil es sich um ein Zitat handelt. In Bezug auf Anke Engelke stehen in diesem Artikel keine Anführungszeichen.
Dem Autor scheint entgangen zu sein, daß die Bezeichnung "biodeutsch" als ironischer Gegensatz zum "Passdeutschen" von Cem Özdemir in den öffentlichen Diskurs eingebracht wurde. Einen ironischen Begriff ironisieren zu wollen, klappt nicht wirklich gut.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Selina » Fr 22. Jun 2018, 22:43

Zunder hat geschrieben:(22 Jun 2018, 23:27)

Und ein Arschloch ist kein Mensch?


Natürlich. Das war ja nicht als Gegensatz gedacht, sondern als Aufreihung.
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Re: Was ist Rassismus?

Beitragvon Selina » Fr 22. Jun 2018, 22:49

Zunder hat geschrieben:(22 Jun 2018, 23:33)

Der Begriff "biodeutsch" ist in Anführungszeichen geschrieben, weil es sich um ein Zitat handelt. In Bezug auf Anke Engelke stehen in diesem Artikel keine Anführungszeichen.
Dem Autor scheint entgangen zu sein, daß die Bezeichnung "biodeutsch" als ironischer Gegensatz zum "Passdeutschen" von Cem Özdemir in den öffentlichen Diskurs eingebracht wurde. Einen ironischen Begriff ironisieren zu wollen, klappt nicht wirklich gut.


Nö, der Text und insbesondere die Textstelle, die ich daraus zitierte, ist Ironie pur. Diesen ganzen Deutsche-Ethnien-Quatsch kann man auch nur ironisieren. Nähme man es ernst, rollten sich einem vor Langeweile die Fußnägel hoch :D
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