Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

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Dieter Winter
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Dieter Winter » Mi 16. Jul 2014, 19:49

Cat with a whip » Mi 16. Jul 2014, 19:45 hat geschrieben:Ein ganz neues Phänomen des Antiintellektualismus ist das der sogenannten "Skeptiker", die sich längst über das Internet zu wissenschaftlichen Themenkomplexen als lautstarke Meinungsmacher formieren.
Skeptiker kommen stets im Gestus der Aufklärer gegen einen vermeintlichen Mainstream des Wissenschaftsbetriebs, dem sie ihre eigene "Wahrheit" gegenüberstellen. Ein gerne gebrauchtes wohlfeiles Generalargument des Skeptikers gegen die Wissenschaft ist das des Profiinteresses, wodurch sie käuflich ist und somit nicht die "echte Wahrheit" liefert, sonder die gewünschte der Geldgeber. Umgekehrt kritisieren Skeptiker Wissenschaft als Verschwendung von Steuergeldern, wenn sie keinen Gewinn oder unmittelbaren volkswirtschaftliche Nutzen abwirft. Dabei stehen sie generell mit wissenschaftlicher Methodik auf Kriegsgfuß. Teilweise wird diese komplett abgelehnt, ist sie ja zu abstrakt, stattdessen wiegt er sich lieber in scheinbarer Gewissheit der intuitiven individuellen Alltagserfahrung als ultima ratio.


Nun ja, die Wissenschaft hat sich auch oft genug zum willigen Diener äußerst fragwürdiger Thesen gemacht. Ich erinnere hier nur an die Rassenlehre...
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Dieter Winter
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Dieter Winter » Mi 16. Jul 2014, 19:52

Cat with a whip » Mi 16. Jul 2014, 19:47 hat geschrieben:Zack, wenn man davon spricht.


Den anthropogenen Klimawandel kauf' ich dir nicht ab. :D

Guckst du:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 78654.html
Zuletzt geändert von Dieter Winter am Mi 16. Jul 2014, 19:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 19:59

Cat with a whip » Mi 16. Jul 2014, 19:45 hat geschrieben:... ist sie ja zu abstrakt, stattdessen wiegt er sich lieber in scheinbarer Gewissheit der intuitiven individuellen Alltagserfahrung als ultima ratio.


Die Erfahrung hab ich mit Online-Feministinnen und ihr Sympathisantinnen gemacht, da wird gerne "eine gute Freundin (wahlweise Wissenschaftlerin, Astronautin, Geschäftsfrau)" in die Argumentation eingebaut, welche die Behauptung auslebt. Meistens haben diese "Freundinnen" grüne-Tomaten-affine Vornamen.
Zuletzt geändert von lila-filzhut am Mi 16. Jul 2014, 20:02, insgesamt 2-mal geändert.
weil ich ja sowieso gewinn, da ich nen Filzi bin :)
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon frems » Mi 16. Jul 2014, 20:00

Dieter Winter » Mi 16. Jul 2014, 20:47 hat geschrieben:
frems » Mi 16. Jul 2014, 18:34 hat geschrieben: Zukunftsprognosen haben keinen Anspruch darauf exakt so einzutreten.


Gibt es denn auch andere Prognosen?

Es ist ein Oberbegriff, um Verwechslungen mit Unterkategorien zu vermeiden, wie z.B. Trendprognosen. Gleichzeitig grenzt sich die Zukunftsforschung damit auch von Prophezeiungen/Wahrsagern ab. Isoliert betrachtet bzw. verallgemeinernd kann man das "Zukunfts-" aber natürlich auch weglassen. Wenn's Dich wirklich interessiert, bist Du vermutlich schon hierauf gestoßen: http://en.wikipedia.org/wiki/Futures_studies
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Dieter Winter » Mi 16. Jul 2014, 20:07

frems » Mi 16. Jul 2014, 20:00 hat geschrieben: Isoliert betrachtet bzw. verallgemeinernd kann man das "Zukunfts-" aber natürlich auch weglassen.


Imho muss man das sogar. Eine Vorhersage kann sich nach meinem Verständnis NUR auf die Zukunft beziehen.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Zinnamon » Mi 16. Jul 2014, 20:09

[quote=frems]
Schade. So oft wie sie angedeutet werden (zumindest in diversen Strängen), fände ich es schön, wenn mal jemand schreibt, was er sich darunter konkret vorstellt.

(...)[/quote]

Oh bitte bitte nicht!

Für diese Leute wurde im alten Pf extra ein kleiner, abgeschlossener Bereich erstellt, der ja auch hier nicht von ungefähr weitergeführt wird, ..weil sie jedes Subforum, egal zu welchem Thema mit ihrem Geschlechterkampfscheiss und Monothematik infiltrierten und mit ihren Umleitungsschildern zu zementierten. Dann konnte man sie wenigstens verschieben.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon frems » Mi 16. Jul 2014, 20:11

Dieter Winter » Mi 16. Jul 2014, 21:07 hat geschrieben:Imho muss man das sogar. Eine Vorhersage kann sich nach meinem Verständnis NUR auf die Zukunft beziehen.

Nein, muß man nicht, wenn es sich im bestimmten Falle anbietet. Das ginge auch, wenn man sie in Zusammenhang bzw. in Abgrenzung zur Zukunftsgenese stellt. Aber das ist nun recht kleinkariert. Zum Klimawandel: Das ist relativ ulkig. Einem gefällt irgendetwas nicht, aber man kann es nicht so recht in Worte fassen, was es mit diesem Bauchgefühl eigentlich auf sich hat. Also stellt man an Personen Ansprüche, von denen man vorweg schon weiß, daß sie diese (wie kein Mensch auf dieser Welt) nicht erfüllen können, um daraus zu schlußfolgern, daß irgendwie alles doch total falsch sei; wenn nicht gar gegenteilig. ;)
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon frems » Mi 16. Jul 2014, 20:12

Zinnamon » Mi 16. Jul 2014, 21:09 hat geschrieben:Oh bitte bitte nicht!

Für diese Leute wurde im alten Pf extra ein kleiner, abgeschlossener Bereich erstellt, der ja auch hier nicht von ungefähr weitergeführt wird, ..weil sie jedes Subforum, egal zu welchem Thema mit ihrem Geschlechterkampfscheiss und Monothematik infiltrierten und mit ihren Umleitungsschildern zu zementierten. Dann konnte man sie wenigstens verschieben.

'tschuldige. :|
Zuletzt geändert von frems am Mi 16. Jul 2014, 20:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Dieter Winter » Mi 16. Jul 2014, 20:27

frems » Mi 16. Jul 2014, 20:11 hat geschrieben:
Nein, muß man nicht, wenn es sich im bestimmten Falle anbietet. Das ginge auch, wenn man sie in Zusammenhang bzw. in Abgrenzung zur Zukunftsgenese stellt. Aber das ist nun recht kleinkariert.


Trotzdem betrifft eine Prognose immer die Zukunft - also ist's unsinnig diese der Vorhersage voran zu stellen.

Die Prognose (griechisch, πρóγνωσις prognosis ‚Vorwissen‘ oder ‚Voraus-Kenntnis‘), deutsch Vorhersage oder Voraussage
(wikipedia)

Ersetze Prognose durch das deutsche Wort und du erhältst eine Zukunftsvorhersage. So ein Begriff einfach nur Quatsch


frems » Mi 16. Jul 2014, 20:11 hat geschrieben: Zum Klimawandel: Das ist relativ ulkig. Einem gefällt irgendetwas nicht, aber man kann es nicht so recht in Worte fassen, was es mit diesem Bauchgefühl eigentlich auf sich hat. Also stellt man an Personen Ansprüche, von denen man vorweg schon weiß, daß sie diese (wie kein Mensch auf dieser Welt) nicht erfüllen können, um daraus zu schlußfolgern, daß irgendwie alles doch total falsch sei; wenn nicht gar gegenteilig. ;)


Es gibt nun doch einige Wissenschaftler, die den anthropogenen Einfluss stark bezweifeln.

http://www.climatescienceinternational.org/

Auch diese sind ja wohl Intellektuelle?
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon frems » Mi 16. Jul 2014, 20:32

Dieter Winter » Mi 16. Jul 2014, 21:27 hat geschrieben:Ersetze Prognose durch das deutsche Wort und du erhältst eine Zukunftsvorhersage. So ein Begriff einfach nur Quatsch

Freut mich, daß Du das meinst.

Es gibt nun doch einige Wissenschaftler, die den anthropogenen Einfluss stark bezweifeln.

http://www.climatescienceinternational.org/

Auch diese sind ja wohl Intellektuelle?

Du wirst schon wissen, wem Du vertraust.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Dieter Winter » Mi 16. Jul 2014, 20:33

frems » Mi 16. Jul 2014, 20:32 hat geschrieben:Du wirst schon wissen, wem Du vertraust.



Ich sehe halt, dass die Kernkraft in F und GB fröhliche Urständ feiert...
Auch Obama sprach beim Klimaschutz vom Ausbau der Kernenergie.
Zuletzt geändert von Dieter Winter am Mi 16. Jul 2014, 20:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon hafenwirt » Mi 16. Jul 2014, 20:35

Helmuth_123 » Mittwoch 16. Juli 2014, 15:54 hat geschrieben:Antiintellektualismus? Noch nie gehört. :? Ich persönlich habe höchsten Respekt vor Intellekt und Bildung. Und ich habe auch noch keinen Antiintelektualismus erlebt.


Nicht?

Dann allein als Beispiel. Als der Guttenberg wegen seiner Doktorarbeit in der Kritik stand, da haben ja auch viele Wissenschaftler dies scharf kritisiert.

Immerhin wird damit die Arbeit herabgewürdigt, die tagtäglich Wissenschaftler jeglicher Fachrichtung jeden Tag erledigen.

Und die Reaktionen der einfachen Leute?
"Was habt ihr gegen den Guttenberg? Es wird doch eh überall in den Wissenschaften getrickst und gefälscht!"
"Jeder der Wissenschaftler hat doch selbst Dreck am Stecken!"
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon frems » Mi 16. Jul 2014, 20:38

Dieter Winter » Mi 16. Jul 2014, 21:33 hat geschrieben:Ich sehe halt, dass die Kernkraft in F und GB fröhliche Urständ feiert...
Auch Obama sprach beim Klimaschutz vom Ausbau der Kernenergie.

Und wegen dieser drei Regierungen, meinst Du also, daß Klimaschutz bedeutungslos sein muß und es folglich keinen menschlichen Einfluß aufs Klima gibt. Gut, danke, leuchtet ein.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon hafenwirt » Mi 16. Jul 2014, 20:39

frems » Mittwoch 16. Juli 2014, 14:32 hat geschrieben:
Und viele streben ja nach Identifikation und da ist Ablehnung anderer meist am einfachsten. So lange "leben und leben lassen" gilt, ist doch aber alles sutsche.


Sicherlich.

Aber andererseits, sehe ich es nicht von Vorteil, wenn Politik (die ja von Politikexperten im Hintergrund mitbestimmt wird) maßgeblich abgelehnt wird, und stattdessen Populisten nach und nach vermehrt hinterhergelaufen wird, weil es ausreicht zu sagen, dass die Menschen auf ihr Bauchgefühl und das was sie täglich sehen hören sollen und nicht diese Wissenschaftler.
Zuletzt geändert von hafenwirt am Mi 16. Jul 2014, 20:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon frems » Mi 16. Jul 2014, 20:50

hafenwirt » Mi 16. Jul 2014, 21:39 hat geschrieben:
frems » Mittwoch 16. Juli 2014, 14:32 hat geschrieben:
Und viele streben ja nach Identifikation und da ist Ablehnung anderer meist am einfachsten. So lange "leben und leben lassen" gilt, ist doch aber alles sutsche.


Sicherlich.

Aber andererseits, sehe ich es nicht von Vorteil, wenn Politik (die ja von Politikexperten im Hintergrund mitbestimmt wird) maßgeblich abgelehnt wird, und stattdessen Populisten nach und nach vermehrt hinterhergelaufen wird, weil es ausreicht zu sagen, dass die Menschen auf ihr Bauchgefühl und das was sie täglich sehen hören sollen und nicht diese Wissenschaftler.

Als ich das letzte mal "Freiheit statt Demokratie" schrieb, fühlte sich sogar manch ein Diskutant dazu genötigt, mit meinem Kommentar einen neuen Strang zu eröffnen, damit die Empörungswelle losbrechen konnte. :)
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Dieter Winter » Mi 16. Jul 2014, 20:51

frems » Mi 16. Jul 2014, 20:38 hat geschrieben:Und wegen dieser drei Regierungen, meinst Du also, daß Klimaschutz bedeutungslos sein muß und es folglich keinen menschlichen Einfluß aufs Klima gibt.


Nicht nur, aber es passt halt in's Bild.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon frems » Mi 16. Jul 2014, 20:52

Dieter Winter » Mi 16. Jul 2014, 21:51 hat geschrieben:
frems » Mi 16. Jul 2014, 20:38 hat geschrieben:Und wegen dieser drei Regierungen, meinst Du also, daß Klimaschutz bedeutungslos sein muß und es folglich keinen menschlichen Einfluß aufs Klima gibt.


Nicht nur, aber es passt halt in's Bild.

Weil Frankreich, Großbritannien und die USA per se immer falsch liegen. Das ist eine schöne, einfache Erklärung.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Dieter Winter » Mi 16. Jul 2014, 20:57

frems » Mi 16. Jul 2014, 20:52 hat geschrieben:Weil Frankreich, Großbritannien und die USA per se immer falsch liegen.


Meinst du?

So allgemein gehalten würde ich das nicht unterschreiben. Aber der Atomlobby passt der Hype natürlich hervorragend in's Konzept. Und salonfähig hat die Sache nun mal die Eiserne Lady gemacht...
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon frems » Mi 16. Jul 2014, 20:58

Dieter Winter » Mi 16. Jul 2014, 21:57 hat geschrieben:
frems » Mi 16. Jul 2014, 20:52 hat geschrieben:Weil Frankreich, Großbritannien und die USA per se immer falsch liegen.


Meinst du?

So allgemein gehalten würde ich das nicht unterschreiben. Aber der Atomlobby passt der Hype natürlich hervorragend in's Konzept. Und salonfähig hat die Sache nun mal die Eiserne Lady gemacht...

Nein, meinst Du offenbar, weil Du bisher keine andere Begründung nanntest außer einfach drei Länder aufzuzählen und lustige Dinge von diesen Entscheidungen abzuleiten.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon hafenwirt » Mi 16. Jul 2014, 20:59

frems » Mittwoch 16. Juli 2014, 20:50 hat geschrieben:
hafenwirt » Mi 16. Jul 2014, 21:39 hat geschrieben:
Sicherlich.

Aber andererseits, sehe ich es nicht von Vorteil, wenn Politik (die ja von Politikexperten im Hintergrund mitbestimmt wird) maßgeblich abgelehnt wird, und stattdessen Populisten nach und nach vermehrt hinterhergelaufen wird, weil es ausreicht zu sagen, dass die Menschen auf ihr Bauchgefühl und das was sie täglich sehen hören sollen und nicht diese Wissenschaftler.

Als ich das letzte mal "Freiheit statt Demokratie" schrieb, fühlte sich sogar manch ein Diskutant dazu genötigt, mit meinem Kommentar einen neuen Strang zu eröffnen, damit die Empörungswelle losbrechen konnte. :)


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