Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

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lila-filzhut
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 17:21

Billie Holiday » Mi 16. Jul 2014, 17:17 hat geschrieben:wie macht sich denn diese Feindseligkeit bemerkbar?

Mir ist manchmal der bodenständige, zupackende,ehrliche "Proll" mit gesundem Menschenverstand lieber als der ewig ausdiskutierende, auf rosa Wolke lebende, vermeintlich intellektueller, mit zwei linken Händen ausgestatteter Verkopfte.
Beide haben ihre Vor- und Nachteile.


Wie sieht es aus mit dem nichtbodenständigen "Proll" mit zwei linken Händen? Nur Vorteile?
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Billie Holiday
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Billie Holiday » Mi 16. Jul 2014, 17:23

lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 18:21 hat geschrieben:
Billie Holiday » Mi 16. Jul 2014, 17:17 hat geschrieben:wie macht sich denn diese Feindseligkeit bemerkbar?

Mir ist manchmal der bodenständige, zupackende,ehrliche "Proll" mit gesundem Menschenverstand lieber als der ewig ausdiskutierende, auf rosa Wolke lebende, vermeintlich intellektueller, mit zwei linken Händen ausgestatteter Verkopfte.
Beide haben ihre Vor- und Nachteile.


Wie sieht es aus mit dem nichtbodenständigen "Proll" mit zwei linken Händen? Nur Vorteile?


kenne ich nicht :)

wer ist eigentlich intellektuell?

mein ehemaliger Chef, von mir verehrt und hochgeachtet, war sehr gebildet und hochintelligent - aber im Alltag verloren :(
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon frems » Mi 16. Jul 2014, 17:29

Billie Holiday » Mi 16. Jul 2014, 18:17 hat geschrieben:wie macht sich denn diese Feindseligkeit bemerkbar?

Mir ist manchmal der bodenständige, zupackende,ehrliche "Proll" mit gesundem Menschenverstand lieber als der ewig ausdiskutierende, auf rosa Wolke lebende, vermeintlich intellektueller, mit zwei linken Händen ausgestatteter Verkopfte.
Beide haben ihre Vor- und Nachteile.

Geht wohl weniger ums Individuum, als um Personengruppen, glaub ich.

lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 18:19 hat geschrieben:Die werden sich schon melden...
Experte ist son Wort.... ich les halt wat die behaupten - dann google ich - dann klick ich und präsentiere ein buntes Potpourri an Widerlegungen. Feminismus ist ein riesiges Blendwerk, da werden ständig tolle neue Begriffe erfunden und die Plaste-Brillen der Grrrrllz immer dicker. Eigentlich geht es nur um stumpfen Männehass - der als Wissenschaft verkauft werden soll.

Ein Beispiel, um zu verstehen worum es geht, hätte mir schon gereicht. Aber nun gut. :|
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 17:39

frems » Mi 16. Jul 2014, 17:29 hat geschrieben:
Billie Holiday » Mi 16. Jul 2014, 18:17 hat geschrieben:wie macht sich denn diese Feindseligkeit bemerkbar?

Mir ist manchmal der bodenständige, zupackende,ehrliche "Proll" mit gesundem Menschenverstand lieber als der ewig ausdiskutierende, auf rosa Wolke lebende, vermeintlich intellektueller, mit zwei linken Händen ausgestatteter Verkopfte.
Beide haben ihre Vor- und Nachteile.

Geht wohl weniger ums Individuum, als um Personengruppen, glaub ich.

lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 18:19 hat geschrieben:Die werden sich schon melden...
Experte ist son Wort.... ich les halt wat die behaupten - dann google ich - dann klick ich und präsentiere ein buntes Potpourri an Widerlegungen. Feminismus ist ein riesiges Blendwerk, da werden ständig tolle neue Begriffe erfunden und die Plaste-Brillen der Grrrrllz immer dicker. Eigentlich geht es nur um stumpfen Männehass - der als Wissenschaft verkauft werden soll.

Ein Beispiel, um zu verstehen worum es geht, hätte mir schon gereicht. Aber nun gut. :|



Bekommst du,
viewtopic.php?f=22&t=29743&p=2640528#p2640528

Jahrzehntelang wurde behauptet, daß gläserne Decken Frauen daran hindern Karriere zu machen. Nach ein paar Milliarden Taler für Frauenförderung stellt sich jetzt heraus, daß viele Frauen gar keine Karriere machen wollen - viel schlimmer noch, viele wollen Hausfrau werden. Sie wollen FREIWILLIG zurück in das "Ehegefängnis" - wie kann das sein? Wurden Frauen noch nicht genügend befreit? Müssen wir Frauen zur Karriere zwingen? Müssen wir sie zu Männern umoperieren? Auch das ist ja kein Problem - laut Frau Schwarzer, die meist gesendete Feministin und Sprachrohr des Feminismus in Deutschland.

Solche Fehleinschätzung beruhen auf einem einfachen Weltbild: Frau gut aber eingesperrt/ Mann böse und hat den Schlüssel - diese Theorie ist Grundpfeiler des Feminismus und deren "Wissenschaft"

Im gleichen Thema tauchen auch die "Weisen" und "Intellektuellen" auf - achte auf deren Reaktionen
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon frems » Mi 16. Jul 2014, 17:45

lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 18:39 hat geschrieben:Bekommst du,
viewtopic.php?f=22&t=29743&p=2640528#p2640528

Jahrzehntelang wurde behauptet, daß gläserne Decken Frauen daran hindern Karriere zu machen. Nach ein paar Milliarden Taler für Frauenförderung stellt sich jetzt heraus, daß viele Frauen gar keine Karriere machen wollen - viel schlimmer noch, viele wollen Hausfrau werden. Sie wollen FREIWILLIG zurück in das "Ehegefängnis" - wie kann das sein? Wurden Frauen noch nicht genügend befreit? Müssen wir Frauen zur Karriere zwingen? Müssen wir sie zu Männern umoperieren? Auch das ist ja kein Problem - laut Frau Schwarzer, die meist gesendete Feministin und Sprachrohr des Feminismus in Deutschland.

Vielleicht liegt es daran, daß Du die gewünschte Kausalität nicht hergestellt hast. Ob es so eine "gläserne Decke" gibt und was "viele" (?) Frauen privat wollen, sind zwei verschiedene Dinge. Ich kann auch sagen, daß "viele" männliche Akademiker nach ihrem Studium nicht promovieren möchten. Wie schwierig es ist an so eine Stelle zu kommen und woran dies dann liegt, sagt das aber nichts aus. Wenn Dich vermeintlich feministische Maßnahmen stören, wie z.B. Frauenförderung, dann ist in der Regel auch die Politik die bessere Adresse anstelle der Wissenschaft. Schwarzer paßt da auch nicht so ganz rein.

Solche Fehleinschätzung beruhen auf einem einfachen Weltbild: Frau gut aber eingesperrt/ Mann böse und hat den Schlüssel - diese Theorie zieht sich queer durch den Feminismus.

Okay. Vielleicht kommen ja noch jene, die Du angekündigt hast. Ich bin gespannt.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Chruschtschow » Mi 16. Jul 2014, 17:51

Lila, mach dir keinen Kopf...
ich mag dich so wie du bist...
musste schon mehrfach über deine lustigen und erhellenden Beschreibungen lachen.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 17:55

frems » Mi 16. Jul 2014, 17:45 hat geschrieben:
lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 18:39 hat geschrieben:Bekommst du,
viewtopic.php?f=22&t=29743&p=2640528#p2640528

Jahrzehntelang wurde behauptet, daß gläserne Decken Frauen daran hindern Karriere zu machen. Nach ein paar Milliarden Taler für Frauenförderung stellt sich jetzt heraus, daß viele Frauen gar keine Karriere machen wollen - viel schlimmer noch, viele wollen Hausfrau werden. Sie wollen FREIWILLIG zurück in das "Ehegefängnis" - wie kann das sein? Wurden Frauen noch nicht genügend befreit? Müssen wir Frauen zur Karriere zwingen? Müssen wir sie zu Männern umoperieren? Auch das ist ja kein Problem - laut Frau Schwarzer, die meist gesendete Feministin und Sprachrohr des Feminismus in Deutschland.

Vielleicht liegt es daran, daß Du die gewünschte Kausalität nicht hergestellt hast. Ob es so eine "gläserne Decke" gibt und was "viele" (?) Frauen privat wollen, sind zwei verschiedene Dinge. Ich kann auch sagen, daß "viele" männliche Akademiker nach ihrem Studium nicht promovieren möchten. Wie schwierig es ist an so eine Stelle zu kommen und woran dies dann liegt, sagt das aber nichts aus. Wenn Dich vermeintlich feministische Maßnahmen stören, wie z.B. Frauenförderung, dann ist in der Regel auch die Politik die bessere Adresse anstelle der Wissenschaft. Schwarzer paßt da auch nicht so ganz rein.

Solche Fehleinschätzung beruhen auf einem einfachen Weltbild: Frau gut aber eingesperrt/ Mann böse und hat den Schlüssel - diese Theorie zieht sich queer durch den Feminismus.

Okay. Vielleicht kommen ja noch jene, die Du angekündigt hast. Ich bin gespannt.


Die Frage ob Frauen wollen, hat der Feminismus gar nicht gestellt. Der Feminismus hat behauptet, daß Frauen wollen, aber nicht können, weil sie eben unterdrückt werden. Oder blockiert. Vom bösen Mann oder Männersystem. Die Ehe ist ein Konstrukt in dem Frauen eingesperrt werden - freiwillig würde keine Frau eine Ehe eingehen. Das ist feministische Rethorik aus den 90igern. Da wurde nicht nach Marktlage oder sonstiges nachgefragt. Sie studiert nicht Maschinenbauwesen weil er schuld ist.

Ich habe viele Dinge berücksichtigt, sonst hätte ich mit meinen Prognosen nicht recht gehabt. Ganz anders die Feministinnen, wo anscheinend keiner groß Belege gefordert hat - da Frauenmund ja Wahrheit kundtut.

Man muss sich einfach mal bewußt machen, was für ein Schwachsinn unter dem Label Feminismus in den 80ern/90ern abgesondert wurde und es scheinbar vollkommen unkommentiert von unseren Intulektülen in die Tagespresse geschafft hat.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 18:06

Und ganz interessant wird es, und jetzt greife ich nochmal auf Bontrupp & Flassbeck zurück (siehe youtube videos)

daß im neoliberalen Zeitgeist der letzten 30 Jahre Frauen aufgefordert wurden karrieretechnisch richtig durchzustarten, während Männer sich doch lieber zurückhalten sollen.

Was da für ein Frauentypus herausgekommen ist - NICHT MEHR DARSTELLBAR!
Zuletzt geändert von lila-filzhut am Mi 16. Jul 2014, 18:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon frems » Mi 16. Jul 2014, 18:13

Okay, nehmen wir mal an, es gibt Leute, die so vorgehen und reden, wie Du es sagst. Was sagt uns das nun über "Realitätsferne" und "Wissenschaft", um damit den Sprung zum "Antiintellektualismus" wieder hinzukriegen? :|
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 18:27

frems » Mi 16. Jul 2014, 18:13 hat geschrieben:Okay, nehmen wir mal an, es gibt Leute, die so vorgehen und reden, wie Du es sagst. Was sagt uns das nun über "Realitätsferne" und "Wissenschaft", um damit den Sprung zum "Antiintellektualismus" wieder hinzukriegen? :|


Der Eingangsthread suggierte doch, daß Antifeminismus eine Haltung des bildungsfernen (Antiintellektualismus) Pöbels ist. Feminismus dagegen eine Spielwiese der Intulektülen. Da muss man sich die Spielwiese doch erstmal ansehen. Die Spielprognosen - die Endergebnisse. Da kommt dann die Realitätsferne ins Spiel und anhand fehlerhafter Prognosen/Behauptungen/Leistungsvorhersagen die Frage ob sowas auch noch als Wissenschaft verkauft werden sollte.

Eigentlich ganz einfach :)
http://www.youtube.com/watch?v=g0vMt97tAaM


Und da sind wir auch schon wieder beim Italiener. Nicht alles intellektuell-wirkende ist auch intellektuell
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon frems » Mi 16. Jul 2014, 18:34

lila-filzhut hat geschrieben:Der Eingangsthread suggierte doch, daß Antifeminismus eine Haltung des bildungsfernen (Antiintellektualismus) Pöbels ist. Feminismus dagegen eine Spielwiese der Intulektülen. Da muss man sich die Spielwiese doch erstmal ansehen. Die Spielprognosen - die Endergebnisse. Da kommt dann die Realitätsferne ins Spiel und anhand fehlerhafter Prognosen/Behauptungen/Leistungsvorhersagen die Frage ob sowas auch noch als Wissenschaft verkauft werden sollte.

Falsche Prognosen sind nun keine genannt worden, aber wenn sie "falsch" sind, ist das nicht ungewöhnlich. Zukunftsprognosen haben keinen Anspruch darauf exakt so einzutreten. Das können sie auch nicht. Fragwürdig wären größere methodische Fehler, die man als unwissenschaftlich bezeichnen könnte. Aber "Feminismus" ist keine wissenschaftliche Disziplin und Frau Schwarzer in erster Linie (politische) Autorin. Haut irgendwie alles so nicht hin. Abi hin oder her. :|
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Cat with a whip » Mi 16. Jul 2014, 18:37

hafenwirt » Mi 16. Jul 2014, 14:22 hat geschrieben:Wie seht ihr das?

Hat die Feindlichkeit gegenüber Intellektuellen in Deutschland in den letzten Jahren zugenommen?

Ist Antiintellektualismus überhaupt signifikant verbreitet, oder die Sprache einer Minderheit?

Wer trägt Schuld an einer solchen Entwicklung, falls es sie gibt?

Wie kann man dieses Problem zwischen Intellektuellen und dem einfachen Volk auflösen?


Das A.zugenommen hätte kann ich nicht sagen, ich denke der A. äussert sich auf alle Fälle gerne an Modethemen die gesellschaftspolitisch relevant werden. Eines der markantesten letzten Beispiele ist die Wahrnehmung der Problematik des anthropogenen Klimawandels. (Verschwörungtheorien, Feindbild Wissenschaftler)

Der A. wird zum Teil auch populistisch zur Anbiederung an die Masse geschürt. (Der einfache Mann ist viel schlauer und weiß schon was richtig ist).
Auch die Medien tragen eine Mitschuld durch falsche Darstellung von wissenschaftlicher Arbeit. So wird die jahrelange wiss. Kleinarbeit nicht gewürdigt, stattdessen werden Thesen der wissenschaftlichen Formalsprache in der medialen Darstellung zu stark vereinfachten und sinnlosen Behauptungen, die dann sehr oft einen Widerspruch erzeugen, der dann natürlich bei Laien ein negatives und ablehnendes Urteil erzeugt.

Das Problem wird man nie lösen können. Und es stellt sich so als Widerspruch gar nicht dar , man denke nur an die Intellekuellen im Bann des Nationalsozialismus der A. par excellenz war. Und von einer Gewissheit können Sie ausgehen: Die Mutter der Dummheit ist immer schwanger.
Zuletzt geändert von Cat with a whip am Mi 16. Jul 2014, 18:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Alana4 » Mi 16. Jul 2014, 18:38

"Antiintellektualismus"

Mir wird schon bei dem Wort-Ungetüm ganz schummerig...............
Aber so ähnlich (nicht ganz so schlimm) geht es mir auch bei "Feminismus"
Und das, obwohl ich sowohl feminin als auch intelligent bin (sagen jedenfalls Leute, die mich kennen). Ach ja- und wenn "intellektuell" sowas wie "studiert" bedeutet, dann bin ich das auch noch..... nu is awer ma jut.......
Aber jetzt muss ich echt erst einmal an die frische Luft
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 18:40

frems » Mi 16. Jul 2014, 18:34 hat geschrieben:
lila-filzhut hat geschrieben:Der Eingangsthread suggierte doch, daß Antifeminismus eine Haltung des bildungsfernen (Antiintellektualismus) Pöbels ist. Feminismus dagegen eine Spielwiese der Intulektülen. Da muss man sich die Spielwiese doch erstmal ansehen. Die Spielprognosen - die Endergebnisse. Da kommt dann die Realitätsferne ins Spiel und anhand fehlerhafter Prognosen/Behauptungen/Leistungsvorhersagen die Frage ob sowas auch noch als Wissenschaft verkauft werden sollte.

Falsche Prognosen sind nun keine genannt worden, aber wenn sie "falsch" sind, ist das nicht ungewöhnlich. Zukunftsprognosen haben keinen Anspruch darauf exakt so einzutreten. Das können sie auch nicht. Fragwürdig wären größere methodische Fehler, die man als unwissenschaftlich bezeichnen könnte. Aber "Feminismus" ist keine wissenschaftliche Disziplin und Frau Schwarzer in erster Linie (politische) Autorin. Haut irgendwie alles so nicht hin. Abi hin oder her. :|



http://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Studies
Die verschiedenen Forschungsrichtungen der Gender Studies gehen ursprünglich von einem feministischen Ansatz aus


Die Gender Studies entwickelten sich aus den Women’s Studies, die in den 1960er und 70er-Jahren in einigen US-amerikanischen Universitäten entstanden. Die Women’s Studies beschäftigten sich mit der wissenschaftlichen Betrachtung von Frauen in einer von Männern dominierten Gesellschaft – dies allerdings zum ersten Mal aus feministischer Sicht.


Das läuft unter Wissenschaft oder nicht?


Was ist die feministische Sicht?
Frau gut Opferin Mann böse Täter

Da haste die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Schwarzer
Zuletzt geändert von lila-filzhut am Mi 16. Jul 2014, 18:43, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon frems » Mi 16. Jul 2014, 18:47

lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 19:40 hat geschrieben:http://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Studies
Die verschiedenen Forschungsrichtungen der Gender Studies gehen ursprünglich von einem feministischen Ansatz aus

Und ein Satz weiter revidiert sich die Historie auch wieder. Feminismus mit Geschlechterforschung gleichzusetzen, haut daher nicht so hin. Erkennt man auch im Wikipedia-Artikel, wenn man etwas weiterliest und z.B. erkennt, daß sich viele Feministen an den Ergebnissen der Wissenschaft stören. Da hat Dir Alice wohl den Kopf verdreht. :p

Die Genderforschung ist auch nicht so präsent und allmächtig, wie manch einer befürchtet. Da geht es nur ganz banal darum, warum z.B. in diversen Bereichen (z.B. Medizin bzw. Symptome) Unterschiede zwischen den Geschlechtern erkennbar sind und woran diese liegen könnten. Also wenn das schon ausreicht für Antiintellektualismus (welch kurioses Wort), na denn. Dann beschäftige Dich mal weiter mit Unterschieden zwischen den Geschlechtern, Du Genderforscher. ;)
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon jack000 » Mi 16. Jul 2014, 18:48

hafenwirt » Mi 16. Jul 2014, 15:22 hat geschrieben:Hat die Feindlichkeit gegenüber Intellektuellen in Deutschland in den letzten Jahren zugenommen?

Wieso ist es denn gleich eine Feindlichkeit, wenn man mit den Ansichten von sogenannten "Intellektuellen" nicht einverstanden ist?

hafenwirt » Mi 16. Jul 2014, 15:22 hat geschrieben:Ist Antiintellektualismus überhaupt signifikant verbreitet, oder die Sprache einer Minderheit?

m.E. ist es weit verbreitet wenn "Antiintellektualismus " die Ablehnung einer verbrieften Meinungsführerschaft ist, die Intellektuelle offensichtlich gerne hätten versinkt dadurch, dass auf den eher einfach gestrickteren Menschen der Zugang zu Informationen (Internet) möglich ist. Inwiefern das dann auch genutzt wird steht natürlich auf einem anderen Blatt Papier.

hafenwirt » Mi 16. Jul 2014, 15:22 hat geschrieben:Wer trägt Schuld an einer solchen Entwicklung, falls es sie gibt?

Möglicherweise die Intellektuellen selbst? (Einigkeit ist ja auch nicht unbedingt deren Stärke)


hafenwirt » Mi 16. Jul 2014, 15:22 hat geschrieben:Wie kann man dieses Problem zwischen Intellektuellen und dem einfachen Volk auflösen?

Nehmen wir mal an, das Problem wäre gelöst. Wie sieht dann die Lösung aus? "Intellektuelle" bestimmen was richtig und was falsch ist und der Rest läuft wie Lemminge hinterher ohne auch nur irgendwas kritisch zu hinterfragen?

Ist es denn so wie beschrieben:
Er äußert sich gewöhnlich durch Verspottung und Verunglimpfung von Bildung, Philosophie, Literatur, Kunst und Wissenschaft, die als nutzlos und verachtenswürdig empfunden werden.

oder eher so, dass wie bereits hier in dem Strang erwähnt der nachvollziehbare Wunsch besteht, auch mal diejenigen gefragt werden sollten, die vor Ort mit einem bestimmten Thema direkt beschäftigt sind?
Und warum müssen sich die Meinung des einen mit der Meinung des anderen ausschließen anstatt eine Ergänzung anzustreben?
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 19:06

frems » Mi 16. Jul 2014, 18:47 hat geschrieben:

Und ein Satz weiter revidiert sich die Historie auch wieder. Feminismus mit Geschlechterforschung gleichzusetzen, haut daher nicht so hin. Erkennt man auch im Wikipedia-Artikel, wenn man etwas weiterliest und z.B. erkennt, daß sich viele Feministen an den Ergebnissen der Wissenschaft stören. Da hat Dir Alice wohl den Kopf verdreht. :p

Die Genderforschung ist auch nicht so präsent und allmächtig, wie manch einer befürchtet. Da geht es nur ganz banal darum, warum z.B. in diversen Bereichen (z.B. Medizin bzw. Symptome) Unterschiede zwischen den Geschlechtern erkennbar sind und woran diese liegen könnten. Also wenn das schon ausreicht für Antiintellektualismus (welch kurioses Wort), na denn. Dann beschäftige Dich mal weiter mit Unterschieden zwischen den Geschlechtern, Du Genderforscher. ;)


Ich setz es nicht gleich, ich schau wohin es krude feministische Menstruationshütten-Theorien geschafft haben - in die Wissenschaft
Die Gender Studies entwickelten sich aus den Women’s Studies, die in den 1960er und 70er-Jahren in einigen US-amerikanischen Universitäten entstanden. Die Women’s Studies beschäftigten sich mit der wissenschaftlichen Betrachtung von Frauen in einer von Männern dominierten Gesellschaft – dies allerdings zum ersten Mal aus feministischer Sicht.


Einer der ersten Studiengänge für Gender Studies wurde zum Wintersemester (WS) 1997/98 an der Humboldt-Universität zu Berlin eingerichtet (siehe auch Susanne Baer und Helga Hörz), zugleich eröffneten zwei Studiengänge zur Frauen- und Geschlechterforschung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg:


Frau Baer:
Mein Glück ist ja, dass ich das Grundgesetz auf meiner Seite habe. Da für mich Feminismus das Engagement für Gleichstellung ist, steht im Grundgesetz praktischerweise, dass der Staat die Aufgabe hat, die tatsächliche Gleichstellung von Männern und Frauen zu verwirklichen, und dass auch noch drinsteht - soviel zu Gender und nicht nur Geschlecht - dass niemand diskriminieren darf aufgrund der Herkunft und, und, und.


Als Studentin hörte ich einen Vortrag von Catharine MacKinnon über die amerikanische Verfassung – und war tief beeindruckt, wie jemand so frei von Pathos und so scharfsinnig binnen einer halben Stunde eine Welt für mich öffnen kann. Dass sie damals in den USA so umstritten war, weil sie gegen Pornografie anging, davon hatte ich keine Ahnung. Ich lernte eine intellektuell brillante Person kennen, die unerbittlich in der Schärfe ihrer Argumentation war – und die einfach mit mir diskutierte. Das kannte ich aus der deutschen Universität nicht.


http://de.wikipedia.org/wiki/Catharine_MacKinnon
Jede Form von Sex, sogar einvernehmlicher Sex zwischen Verheirateten, ist ein gegen Frauen verübter Gewaltakt.»


Tja, so macht man im Frauenstaat Karriere

Da sieht man mal, was so in den Köppen der Geschlechterforscherinnen rumspukt - aber die werden von anderen Feministinnen so dolle kritisiert - wie Schwarzer in den letzten 30 Jahren :rolleyes:



gehen wir mal auf die Inhalte ein


die Geschlechterzuweisung durch Kultur und anderen gesellschaftlichen Organisationsformen,
die Machtverhältnisse, die aus der Unterscheidung von „männlich“ und „weiblich“ resultieren,
der Prozess des Unterscheidens zwischen den Geschlechtern sowie dessen Hintergründe und Auswirkungen.
soziale Ungleichheit zwischen den Geschlechtern (systematische Benachteiligung im Beruf und in Sozialpolitik usw. wegen des Geschlechts), insbesondere durch Androzentrik[9]
soziale Stellung der Geschlechter innerhalb der Gesellschaft (Patriarchat, Matriarchat, Frauenwahlrecht)
vergeschlechtlichte Arbeitsteilung als Gesellschaftsstruktur (etwa durch die kapitalistische Unterscheidung von Produktion und Reproduktion)
Praktiken der Erzeugung der Geschlechterdifferenz („doing gender“)
mediale Präsentationen und Repräsentationen von Geschlecht, z. B. in Film, Literatur, Kunst, Werbung usw.
Verschränkung der Differenzachsen Geschlecht, Klasse (oder Schicht, Milieu usw.), Ethnizität/Hautfarbe, Sexualität.
Geschlechterpädagogik[10]
Queer-Theorie[9]
Frauen- und Männerforschung gemeinsam und getrennt.[9]


http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html

Spezialgebiet des Vereins ist Jungenarbeit. Von dieser hat Dissens eine sehr eigene Vorstellung, denn es geht dabei auch darum, Jungs früh zu Kritikern des eigenen Geschlechts zu erziehen. Es gibt ein einprägsames Beispiel, wie die Gender-Theorie Eingang gefunden hat in die angewandte Pädagogik.

So spielten Dissens-Mitarbeiter bei einer Projektwoche mit Jungs in Marzahn einen "Vorurteilswettbewerb", an dessen Ende die Erkenntnis stehen sollte, dass sich Männer und Frauen viel weniger unterscheiden als gedacht. Es entspann sich eine heftige Debatte, ob Mädchen im Stehen pinkeln und Jungs Gefühle zeigen können, Sätze flogen hin und her. Am Ende warfen die beiden Dissens-Leute einem besonders selbstbewussten Jungen vor, "dass er eine Scheide habe und nur so tue, als sei er ein Junge", so steht es im Protokoll.

Einem Teenager die Existenz des Geschlechtsteils abzusprechen ist ein ziemlich verwirrender Anwurf, aber das nahmen die Dissens-Leute in Kauf, ihnen ging es um die "Zerstörung von Identitäten", wie sie schreiben. Das Ziel einer "nichtidentitären Jungenarbeit" sei "nicht der andere Junge, sondern gar kein Junge".


Fassen wir zusammen: Extreme Männerverachtung getarnt als Wissenschaft und Menschenexperimentierfeld. Kritik daran wird als Antiintellektualismus wahrgenommen.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Cat with a whip » Mi 16. Jul 2014, 19:45

Ein ganz neues Phänomen des Antiintellektualismus ist das der sogenannten "Skeptiker", die sich längst über das Internet zu wissenschaftlichen Themenkomplexen als lautstarke Meinungsmacher formieren.
Skeptiker kommen stets im Gestus der Aufklärer gegen einen vermeintlichen Mainstream des Wissenschaftsbetriebs, dem sie ihre eigene "Wahrheit" gegenüberstellen. Ein gerne gebrauchtes wohlfeiles Generalargument des Skeptikers gegen die Wissenschaft ist das des Profiinteresses, wodurch sie käuflich ist und somit nicht die "echte Wahrheit" liefert, sonder die gewünschte der Geldgeber. Umgekehrt kritisieren Skeptiker Wissenschaft als Verschwendung von Steuergeldern, wenn sie keinen Gewinn oder unmittelbaren volkswirtschaftliche Nutzen abwirft. Dabei stehen sie generell mit wissenschaftlicher Methodik auf Kriegsgfuß. Teilweise wird diese komplett abgelehnt, ist sie ja zu abstrakt, stattdessen wiegt er sich lieber in scheinbarer Gewissheit der intuitiven individuellen Alltagserfahrung als ultima ratio.
Zuletzt geändert von Cat with a whip am Mi 16. Jul 2014, 19:47, insgesamt 2-mal geändert.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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Dieter Winter
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Dieter Winter » Mi 16. Jul 2014, 19:47

frems » Mi 16. Jul 2014, 18:34 hat geschrieben: Zukunftsprognosen haben keinen Anspruch darauf exakt so einzutreten.


Gibt es denn auch andere Prognosen?
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Cat with a whip
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Cat with a whip » Mi 16. Jul 2014, 19:47

Zack, wenn man davon spricht.
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