Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

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hafenwirt
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Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon hafenwirt » Mi 16. Jul 2014, 14:22

Hallo,

ausgehend von einem anderen Strang möchte ich dieses Thema mal seperat besprechen.

Zum Begriff:
Antiintellektualismus ist gekennzeichnet durch Feindseligkeit und Misstrauen gegenüber dem Intellekt, den Intellektuellen und allen intellektuellen Bestrebungen. Er äußert sich gewöhnlich durch Verspottung und Verunglimpfung von Bildung, Philosophie, Literatur, Kunst und Wissenschaft, die als nutzlos und verachtenswürdig empfunden werden.

[...]
Basis seiner Argumentation ist die Überzeugung, dass die gebildete Bevölkerung sowohl die politische Diskussion als auch die gesellschaftlichen Belange dominiert und als soziale Klasse völlig losgelöst von den alltäglichen Problemen der durchschnittlichen Bevölkerungsmehrheit existiert.


http://de.wikipedia.org/wiki/Antiintellektualismus

In vielen öffentlichen Debatten zeigt sich, dass Teile der Bevölkerung Kritik an Sachverhalten vehement ablehnen - und die "Intellektuellen" auffordern, sie sollen gefälligst Ruhe geben, nicht soviel meckern, die wahren Probleme angehen.

Als Beispiele kann man hier die Kritik an Deutschlandfarben während der WM, den "Aufschrei" beim Feminismus, oder die Auseinandersetzung mit Sarrazin nennen.

Nun kann es natürlich sein, dass es den Antiintellektualismus in der Gesellschaft schon immer gegeben hat, er sich nur heutzutage deutlicher zeigt, da nahezu jeder etwas mal eben in eine Kommentarspalte ins Internet schreiben kann.

Wie seht ihr das?

Hat die Feindlichkeit gegenüber Intellektuellen in Deutschland in den letzten Jahren zugenommen?

Ist Antiintellektualismus überhaupt signifikant verbreitet, oder die Sprache einer Minderheit?

Wer trägt Schuld an einer solchen Entwicklung, falls es sie gibt?

Wie kann man dieses Problem zwischen Intellektuellen und dem einfachen Volk auflösen?
Zuletzt geändert von hafenwirt am Mi 16. Jul 2014, 14:24, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Billie Holiday » Mi 16. Jul 2014, 14:25

ich wußte nicht, dass es sowas gibt...
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon frems » Mi 16. Jul 2014, 14:28

Billie Holiday » Mi 16. Jul 2014, 15:25 hat geschrieben:ich wußte nicht, dass es sowas gibt...

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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon frems » Mi 16. Jul 2014, 14:32

hafenwirt » Mi 16. Jul 2014, 15:22 hat geschrieben:Wie kann man dieses Problem zwischen Intellektuellen und dem einfachen Volk auflösen?

Nö, hast Du ja selbst zwischen Intellektuellen und innerhalb des "einfachen Volkes". In der Regel ist die Abneigung gegenüber jenen Dingen am größten, von denen man am wenigsten Ahnung (i.d.R. = Kontakt) hat, aber irgendwie wittert, sie hätten (zu) viel (negativen) Einfluß, egal ob Du nun Gebildete nimmst, Migranten, das Parteienwesen, den technischen Fortschritt, Frauen, die EU, etc. pp. Alles, was man aus dem Alltag nicht kennt und daher nicht so recht "greifen" kann, gilt es abzulehnen. Und viele streben ja nach Identifikation und da ist Ablehnung anderer meist am einfachsten. So lange "leben und leben lassen" gilt, ist doch aber alles sutsche.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Gilmoregirl » Mi 16. Jul 2014, 14:33

Billie Holiday » Mi 16. Jul 2014, 14:25 hat geschrieben:ich wußte nicht, dass es sowas gibt...



Man könnte es auch einfacher ausdrücken und VERBLÖDUNG sagen.
Aber dann wirkt man scheinbar nicht intellektuell genug.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Letzter-Mohikaner » Mi 16. Jul 2014, 15:05

Wer sich heutzutage so alles als "Intellektuelle" bezeichnet...

Ich habe höchsten Respekt vor wahren Intellektuellen... nicht jedoch vor so manchen Pseudo-Intellektuellen in so mancher Redaktion oder überhaupt in den weichgespülten Medien.
"Je stärker wir sind, desto unwahrscheinlicher ist der Krieg." Otto von Bismarck

"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. " Bertolt Brecht
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Dieter Winter » Mi 16. Jul 2014, 15:39

hafenwirt » Mi 16. Jul 2014, 14:22 hat geschrieben:Wie seht ihr das?



Offenbar ist es ein paar Leutchen furchtbar langweilig, sodass sie Probleme aufbauschen, die nicht vorhanden sind.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Tantris » Mi 16. Jul 2014, 15:46

frems » Mi 16. Jul 2014, 15:28 hat geschrieben:
Billie Holiday » Mi 16. Jul 2014, 15:25 hat geschrieben:ich wußte nicht, dass es sowas gibt...



Man sollte ihm seine vielen "vielleicht" zu gute halten...

Eines der erfolgsgeheimnisse von beckenbauers medienwirkung ist übrigens, dass er nie vorgegeben hat, von irgendwas anderem als fussball ahnung zu haben. Er würde auch nie zu einer quiz show gehen, prominenten-wer-wird-millionär oder sowas. Er kennt seine grenzen. Das sollte ihm boris becker mal nachmachen.

Offenbar eine jugendsünde.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Helmuth_123 » Mi 16. Jul 2014, 15:54

Antiintellektualismus? Noch nie gehört. :? Ich persönlich habe höchsten Respekt vor Intellekt und Bildung. Und ich habe auch noch keinen Antiintelektualismus erlebt.
„Nu da machd doch eiern Drägg alleene!“-Friedrich August III. zugeschrieben
„Konservativ ist, Dinge zu schaffen, die zu erhalten sich lohnt.“-Arthur Moeller van den Bruck
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Tantris » Mi 16. Jul 2014, 15:56

Helmuth_123 » Mi 16. Jul 2014, 16:54 hat geschrieben:Antiintellektualismus? Noch nie gehört. :? Ich persönlich habe höchsten Respekt vor Intellekt und Bildung. Und ich habe auch noch keinen Antiintelektualismus erlebt.


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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 16:19

hafenwirt » Mi 16. Jul 2014, 14:22 hat geschrieben:Hallo,

ausgehend von einem anderen Strang möchte ich dieses Thema mal seperat besprechen.

Zum Begriff:
Antiintellektualismus ist gekennzeichnet durch Feindseligkeit und Misstrauen gegenüber dem Intellekt, den Intellektuellen und allen intellektuellen Bestrebungen. Er äußert sich gewöhnlich durch Verspottung und Verunglimpfung von Bildung, Philosophie, Literatur, Kunst und Wissenschaft, die als nutzlos und verachtenswürdig empfunden werden.

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Nun kann es natürlich sein, dass es den Antiintellektualismus in der Gesellschaft schon immer gegeben hat, er sich nur heutzutage deutlicher zeigt, da nahezu jeder etwas mal eben in eine Kommentarspalte ins Internet schreiben kann.

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Hat die Feindlichkeit gegenüber Intellektuellen in Deutschland in den letzten Jahren zugenommen?

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Wie kann man dieses Problem zwischen Intellektuellen und dem einfachen Volk auflösen?


Hab zwei Wörter ganz dick marktiert :D
weil ich ja sowieso gewinn, da ich nen Filzi bin :)
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon frems » Mi 16. Jul 2014, 16:36

lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 17:19 hat geschrieben:Hab zwei Wörter ganz dick marktiert :D

Damit das hier in einer Feminismusdebatte ausartet? Gibt's doch im Gender genug.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 16:40

frems » Mi 16. Jul 2014, 16:36 hat geschrieben:
lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 17:19 hat geschrieben:Hab zwei Wörter ganz dick marktiert :D

Damit das hier in einer Feminismusdebatte ausartet? Gibt's doch im Gender genug.


Muss es gar nicht, es ist nur Beispiel wie weit sich der Elfenbeinturm vom einfachen Volke entfernt hat.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Chruschtschow » Mi 16. Jul 2014, 16:43

Das Spannungsverhältnis zwischen Volk und Elite ist ewig.
Auflösen?
Gerechtigkeitsdebatte...
Siehe John Rawls....
Gerechtigkeitsprinzipien:
- Gleicheitsprinzip
- Leistungsprinzip
- ...
....
...

Bis heute die beste Definition von Gerechtigkeit?
Richtig..von Platon....
Jedem das Seine


Schichtendiskussion in Deutschland vor ca. 10 Jahren begonnen...
Elitegymnasien, Elitehochschulen, Einkommen, Sprache, Raum,.....

Hat sich die Einkommensspreizung in der BRD verkleinert?
Nein.
Mindestlohn...nächstes Jahr 8,50E
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon frems » Mi 16. Jul 2014, 16:45

lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 17:40 hat geschrieben:Muss es gar nicht, es ist nur Beispiel wie weit sich der Elfenbeinturm vom einfachen Volke entfernt hat.

Erklär mal bitte. Meinst Du mit Elfenbeinturm z.B. Forscher, die sich mit dem "Phänomen" Feminismus beschäftigt haben und dazu Forschungen anstellten? Und wieso ist das eine Entfernung vom Volke?
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 16:57

frems » Mi 16. Jul 2014, 16:45 hat geschrieben:
lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 17:40 hat geschrieben:Muss es gar nicht, es ist nur Beispiel wie weit sich der Elfenbeinturm vom einfachen Volke entfernt hat.

Erklär mal bitte. Meinst Du mit Elfenbeinturm z.B. Forscher, die sich mit dem "Phänomen" Feminismus beschäftigt haben und dazu Forschungen anstellten? Und wieso ist das eine Entfernung vom Volke?


Ich will keine Femidebatte lostreten. Aber es gibt tatsächlich feministische Wissenschaften - auf die geh ich jetzt nicht näher ein.

Stellen wir uns folgende einfache Frage: Wie kann es sein, daß ein abiturloser Tagelöhner wie Filzi ohne Bibo-Ausweis in seinen Prognosen bzgl. Männlein und Weiblein regelmässig ins Schwarze trifft, während Prognosen von Feministinnen (auch in Form feministischer Wissenschaften) regelmässig von der Realität kassiert werden. Wenn du meine Werke im Genderbereich verfolgst, wirst du schnell erkennen, daß ich feministische Behauptungen/Zukunftsvisionen der letzten Jahrzehnte einfach mit Zahlen/Statistiken widerlege. Wie kann das sein? So ein ungebildeter Holzklotz muss sich doch ständig irren, warum isser nicht "überrascht" - so wie die Schmierfinken der feministischen Systempresse?

Das stört den feministischen Elfenbeinturm und seine Knechte/Möchtegern-Mitvaginen wollen Filzi durch Beleidigungen zum Schweigen bringen. Argumentieren können die auch nicht - aber beim Edelitaliener auf italienisch bestellen - da raunt das Dorf.

Zusammengefasst:
Man sollte doch an feministischen Wissenschaften/Expertinnen zweifeln, da Feminismus eine Ideologie ist, deren Behauptungen schon so oft widerlegt wurden. So, und um die Lügen weiterhin zu glauben bedarf es Schutzräume - und diese Schutzräume müssen ganz weit weg vom Pöbel errichtet werden.

Das gleiche auch bei der Integrationsdebatte: Es reicht einfach nicht aus einmal im Jahr den Gutmenschen auf dem Fest der Kulturen zu präsentieren.
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 78707.html

und um auch Chruschi in die Diskussion einzubinden:
Laut Bontrupp und Flassbeck wurde sich jahrezehntelang in den W.Wissenschaften nur Neoliberalismus gepredigt. Herausgekommen sind neoliberale Intellektuelle. Intellektuelle.
Zuletzt geändert von lila-filzhut am Mi 16. Jul 2014, 17:14, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Chruschtschow » Mi 16. Jul 2014, 17:09

Antiintellektualismus....
Fehlanzeige....
Geheimprojekt der Eliten, um den aufkommenden vorrevolutionären Zustand zu begegnen und auszuhebeln.
oder doch neue Form von völkischem Nationalsozialismus?
Deshalb harte und klare Abstrafung Fall Hoeness...Fall Zumwinkel.....
Beruhigungspillen...
Proletentum in Deutschland......stressig und dumm....ackern wie blöde für wenig Geld schieben unterschwelligen Hass auf Frauen.
Kapitalismus...Profit nur wenige...
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon frems » Mi 16. Jul 2014, 17:10

lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 17:57 hat geschrieben:Ich will keine Femidebatte lostreten. Aber es gibt tatsächlich feministische Wissenschaften - auf die geh ich jetzt nicht näher ein.

Schade. So oft wie sie angedeutet werden (zumindest in diversen Strängen), fände ich es schön, wenn mal jemand schreibt, was er sich darunter konkret vorstellt.

Stellen wir uns folgende einfache Frage: Wie kann es sein, daß ein abiturloser Tagelöhner wie Filzi ohne Bibo-Ausweis in seinen Prognosen bzgl. Männlein und Weiblein regelmässig ins Schwarze trifft, während Prognosen von Feministinnen (auch in Form feministischer Wissenschaften) regelmässig von der Realität kassiert werden. Wenn du meine Werke im Genderbereich verfolgst, wirst du schnell erkennen, daß ich feministische Behauptungen/Zukunftsvisionen der letzten Jahrzehnte einfach mit Zahlen/Statistiken widerlege. Wie kann das sein? So ein ungebildeter Holzklotz muss sich doch ständig irren, warum isser nicht "überrascht" - so wie die Schmierfinken der feministischen Systempresse?

Nee, hab ich nicht gelesen. Das letzte, was ich dort las, war was zum Thema Bafög. War aber nicht von Dir, glaub ich. Zukunftsforschung ist aber übrigens keine sonderlich präzise Wissenschaft. Die dort tätigen Wissenschaftler reden auch lieber von Szenarien und Zukünften im Plural. Normalerweise geht's da auch um Trends.

Das stört den feministischen Elfenbeinturm und seine Knechte/Möchtegern-Mitvaginen wollen Filzi durch Beleidigungen zum Schweigen bringen. Argumentieren können die auch nicht - aber beim Edelitaliener auf italienisch bestellen - da raunt das Dorf.

Es wäre noch immer nützlich zu wissen, wer das nun eigentlich sein soll. :?

Zusammengefasst:
Man sollte doch an feministischen Wissenschaften/Expertinnen zweifeln, da Feminismus eine Ideologie ist, deren Behauptungen schon so oft widerlegt wurden. So, und um die Lügen weiterhin zu glauben bedarf es Schutzräume - und diese Schutzräume müssen ganz weit weg vom Pöbel errichtet werden.

Hältst Du Dich nicht selbst für einen Feminismusexperten? So erscheinen jedenfalls Deine Äußerungen zum Thema.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon Billie Holiday » Mi 16. Jul 2014, 17:17

wie macht sich denn diese Feindseligkeit bemerkbar?

Mir ist manchmal der bodenständige, zupackende,ehrliche "Proll" mit gesundem Menschenverstand lieber als der ewig ausdiskutierende, auf rosa Wolke lebende, vermeintlich intellektueller, mit zwei linken Händen ausgestatteter Verkopfte.
Beide haben ihre Vor- und Nachteile.
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Re: Antiintellektualismus in der deutschen Gesellschaft

Beitragvon lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 17:19

frems » Mi 16. Jul 2014, 17:10 hat geschrieben:
lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 17:57 hat geschrieben:Ich will keine Femidebatte lostreten. Aber es gibt tatsächlich feministische Wissenschaften - auf die geh ich jetzt nicht näher ein.

Schade. So oft wie sie angedeutet werden (zumindest in diversen Strängen), fände ich es schön, wenn mal jemand schreibt, was er sich darunter konkret vorstellt.

Stellen wir uns folgende einfache Frage: Wie kann es sein, daß ein abiturloser Tagelöhner wie Filzi ohne Bibo-Ausweis in seinen Prognosen bzgl. Männlein und Weiblein regelmässig ins Schwarze trifft, während Prognosen von Feministinnen (auch in Form feministischer Wissenschaften) regelmässig von der Realität kassiert werden. Wenn du meine Werke im Genderbereich verfolgst, wirst du schnell erkennen, daß ich feministische Behauptungen/Zukunftsvisionen der letzten Jahrzehnte einfach mit Zahlen/Statistiken widerlege. Wie kann das sein? So ein ungebildeter Holzklotz muss sich doch ständig irren, warum isser nicht "überrascht" - so wie die Schmierfinken der feministischen Systempresse?

Nee, hab ich nicht gelesen. Das letzte, was ich dort las, war was zum Thema Bafög. War aber nicht von Dir, glaub ich. Zukunftsforschung ist aber übrigens keine sonderlich präzise Wissenschaft. Die dort tätigen Wissenschaftler reden auch lieber von Szenarien und Zukünften im Plural. Normalerweise geht's da auch um Trends.

Das stört den feministischen Elfenbeinturm und seine Knechte/Möchtegern-Mitvaginen wollen Filzi durch Beleidigungen zum Schweigen bringen. Argumentieren können die auch nicht - aber beim Edelitaliener auf italienisch bestellen - da raunt das Dorf.

Es wäre noch immer nützlich zu wissen, wer das nun eigentlich sein soll. :?

Zusammengefasst:
Man sollte doch an feministischen Wissenschaften/Expertinnen zweifeln, da Feminismus eine Ideologie ist, deren Behauptungen schon so oft widerlegt wurden. So, und um die Lügen weiterhin zu glauben bedarf es Schutzräume - und diese Schutzräume müssen ganz weit weg vom Pöbel errichtet werden.

Hältst Du Dich nicht selbst für einen Feminismusexperten? So erscheinen jedenfalls Deine Äußerungen zum Thema.


Die werden sich schon melden...
Experte ist son Wort.... ich les halt wat die behaupten - dann google ich - dann klick ich und präsentiere ein buntes Potpourri an Widerlegungen. Feminismus ist ein riesiges Blendwerk, da werden ständig tolle neue Begriffe erfunden und die Plaste-Brillen der Grrrrllz immer dicker. Eigentlich geht es nur um stumpfen Männehass - der als Wissenschaft verkauft werden soll.
Zuletzt geändert von lila-filzhut am Mi 16. Jul 2014, 17:23, insgesamt 2-mal geändert.
weil ich ja sowieso gewinn, da ich nen Filzi bin :)
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