Das wichtigste Menschenrecht

Moderator: Moderatoren Forum 8

SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Do 6. Feb 2014, 09:30

ThorsHamar » Mi 5. Feb 2014, 22:29 hat geschrieben:Nein, mein Leben hat sich gelohnt und ich werde auch die letzten Jahre noch glücklich sein, denn ich habe gute Kinder, süsse Enkel und Freunde.
Für mich ist es kein "Recht", sich als Mensch in einer Gesellschaft zu benehmen, sondern eine selbstverständliche Pflicht. ...


ThorsHamar, hast Du das durch Selbstbestimmung mit dem Respektieren der Selbstbestimmung anderer erreicht? Gibt es irgendeine Unzufriedenheit in menschlichen Gesellschaften, die durch Selbstbestimmung mit dem Respektieren der Selbstbestimmung anderer zustande kam?

Beim Bewußtmachen der Selbstbestimmung als wichtigstem Menschenrecht geht es vor allem um Sichtbarmachung und Abgrenzung zu einer ungewollten, rechtswidrigen Fremdbestimmung.

Beim Bewußtmachen der Selbstbestimmung als wichtigstem Menschenrecht geht es vor allem um Sichtbarmachung und Abgrenzung zu einer ungewollten, rechtswidrigen Fremdbestimmung.

Beim Bewußtmachen der Selbstbestimmung als wichtigstem Menschenrecht geht es vor allem um Sichtbarmachung und Abgrenzung zu einer ungewollten, rechtswidrigen Fremdbestimmung.

Bitte noch 97 mal an die Wand schreiben, die man oft vor der Nase hat. Danke.

Eigentlich hat Tantris deutlich gemacht, daß "Recht" ein Anspruch ist, der sich unmöglich selbst erfüllen kann. Beim wichtigsten Menschenrecht nach meinen Erkenntnissen der wichtigste Anspruch, dem ausschließlich der gleiche Anspruch anderer gegenübersteht, ohne die uns nicht das Geringste gelingt! Du irritierst dich selbst mit einem der vielen klassischen Denkfehler, von denen es im machtvollsten Steuerungsbereich unserer Gesellschaft auffallend viele gibt. Auch nachdem viele das Konto von Dr. jr. Ralf Höcker gefüllt haben.
Benutzeravatar
ThorsHamar
Beiträge: 21602
Registriert: Di 19. Mai 2009, 21:53
Benutzertitel: Jury Jury
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon ThorsHamar » Do 6. Feb 2014, 11:24

SIRENE » Do 6. Feb 2014, 03:30 hat geschrieben:
ThorsHamar » Mi 5. Feb 2014, 22:29 hat geschrieben:Nein, mein Leben hat sich gelohnt und ich werde auch die letzten Jahre noch glücklich sein, denn ich habe gute Kinder, süsse Enkel und Freunde.
Für mich ist es kein "Recht", sich als Mensch in einer Gesellschaft zu benehmen, sondern eine selbstverständliche Pflicht. ...


ThorsHamar, hast Du das durch Selbstbestimmung mit dem Respektieren der Selbstbestimmung anderer erreicht? Gibt es irgendeine Unzufriedenheit in menschlichen Gesellschaften, die durch Selbstbestimmung mit dem Respektieren der Selbstbestimmung anderer zustande kam?

Beim Bewußtmachen der Selbstbestimmung als wichtigstem Menschenrecht geht es vor allem um Sichtbarmachung und Abgrenzung zu einer ungewollten, rechtswidrigen Fremdbestimmung.

Beim Bewußtmachen der Selbstbestimmung als wichtigstem Menschenrecht geht es vor allem um Sichtbarmachung und Abgrenzung zu einer ungewollten, rechtswidrigen Fremdbestimmung.

Beim Bewußtmachen der Selbstbestimmung als wichtigstem Menschenrecht geht es vor allem um Sichtbarmachung und Abgrenzung zu einer ungewollten, rechtswidrigen Fremdbestimmung.

Bitte noch 97 mal an die Wand schreiben, die man oft vor der Nase hat. Danke.

Eigentlich hat Tantris deutlich gemacht, daß "Recht" ein Anspruch ist, der sich unmöglich selbst erfüllen kann. Beim wichtigsten Menschenrecht nach meinen Erkenntnissen der wichtigste Anspruch, dem ausschließlich der gleiche Anspruch anderer gegenübersteht, ohne die uns nicht das Geringste gelingt! Du irritierst dich selbst mit einem der vielen klassischen Denkfehler, von denen es im machtvollsten Steuerungsbereich unserer Gesellschaft auffallend viele gibt. Auch nachdem viele das Konto von Dr. jr. Ralf Höcker gefüllt haben.


Deinen Denkfehler in der Definition des Menschenrechtes "Selbstbestimmung" sehe ich in Deiner Annahme, dass "Deine" Selbstbestimmung die Alternative zur Fremdbestimmung ist.
Deshalb ist "Deine" Selbstbestimmung nur ein Teilgebiet DER Selbstbestimmung, welche ich meine. Das ist unsere Diskrepanz.
Ich kann DIR also durchaus teilweise zustimmen, aber eben nicht Deinem Anspruch, aus Selbstbestimmung ein "Recht" zu machen.
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
Eric Arthur Blair
Benutzeravatar
denkmal
Beiträge: 1065
Registriert: Mo 16. Jun 2008, 09:24

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon denkmal » Do 6. Feb 2014, 12:43

Ist es nicht einfach so, dass die Menschen"rechte" eben nicht Rechte gegenüber anderen sind, sondern eher "Schutzrechte" gegen das Tun anderer mit einem?
Sind sie nicht aus dem Kontext der Weltkriege entstanden, insbesondere auch wegen der Behandlung von Menschen durch Diktaturen (z,B, Hitler, Stalin, Mussolini, etc.?)

Davon ab weist doch die Definition durch den Menschen selbst auf eine fehlende Kontrolle durch eine übergeordnete Instanz hin...
;)
Im Laufe ihres steinernen Daseins nehmen sogar manche Denkmäler menschliche Züge an.
© Martin Gerhard Reisenberg
(*1949), Diplom-Bibliothekar und Autor
Benutzeravatar
ThorsHamar
Beiträge: 21602
Registriert: Di 19. Mai 2009, 21:53
Benutzertitel: Jury Jury
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon ThorsHamar » Do 6. Feb 2014, 13:28

denkmal » Do 6. Feb 2014, 06:43 hat geschrieben:Ist es nicht einfach so, dass die Menschen"rechte" eben nicht Rechte gegenüber anderen sind, sondern eher "Schutzrechte" gegen das Tun anderer mit einem?
Sind sie nicht aus dem Kontext der Weltkriege entstanden, insbesondere auch wegen der Behandlung von Menschen durch Diktaturen (z,B, Hitler, Stalin, Mussolini, etc.?)

Davon ab weist doch die Definition durch den Menschen selbst auf eine fehlende Kontrolle durch eine übergeordnete Instanz hin...
;)


Tja, wie auch immer: Ein Recht ist eine juristische Kategorie, welche einem zusteht.
Und wenn man dieses Recht, wie berechtigt es auch sein mag, gar nicht einfordern oder gar einklagen kann, ist es eine theoretische, meist noch zynische Nutzlosigkeit.
Der kategorische Imperativ verbindet dagegen das theoretische "Recht" mit einer praktischen Forderung zur Pflicht an jeden Menschen ganz persönlich, nämlich alle Menschen so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte.
Das ist doch viel lebensnäher!
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
Eric Arthur Blair
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Do 6. Feb 2014, 16:32

ThorsHamar » Do 6. Feb 2014, 12:24 hat geschrieben:Deinen Denkfehler in der Definition des Menschenrechtes "Selbstbestimmung" sehe ich in Deiner Annahme, dass "Deine" Selbstbestimmung die Alternative zur Fremdbestimmung ist.
Deshalb ist "Deine" Selbstbestimmung nur ein Teilgebiet DER Selbstbestimmung, welche ich meine. Das ist unsere Diskrepanz.
Ich kann DIR also durchaus teilweise zustimmen, aber eben nicht Deinem Anspruch, aus Selbstbestimmung ein "Recht" zu machen.
Wenn das, was ich persönlich unter Selbstbestimmung verstehe, nicht mit der Selbstbestimmung anderer kollidiert, kann dir das völlig gleichgültig sein. Deshalb könntest Du nun wirklich mal aufhören, meinen Thread mit Denkfehlern zuzukleistern.

denkmal » Do 6. Feb 2014, 13:43 hat geschrieben:Ist es nicht einfach so, dass die Menschen"rechte" eben nicht Rechte gegenüber anderen sind, sondern eher "Schutzrechte" gegen das Tun anderer mit einem?
Sind sie nicht aus dem Kontext der Weltkriege entstanden, insbesondere auch wegen der Behandlung von Menschen durch Diktaturen (z,B, Hitler, Stalin, Mussolini, etc.?)

Davon ab weist doch die Definition durch den Menschen selbst auf eine fehlende Kontrolle durch eine übergeordnete Instanz hin...
;)
Menschenrechte sind Schutzrechte, Abwehrrechte, die das Fundament für viele Einzelvorschriften bilden, und damit deren rechtswidrige Auslegung einschränken. Ganz beträchtlich sogar, wenn man weiß, daß beispielsweise in Deutschland die Gerechtigkeit höchste Leitlinie für Politik und Justiz ist, und Richter keineswegs so frei sind in ihren Entscheidungen wie der rechtsdumme Bürger das so gerne meint. So verpflichten Richter sich z. B. in ihrem Diensteid, auch der Wahrheit zu dienen, doch auch hier haben sie unter Umständen au§erordentliche Spielräume, wenn sie es mit rechtsdummen Bürgern zu tun haben, die nicht mal erklären können, was die Wahrheit ist und generell für wahr halten, was ihrer Wirklichkeit entspricht. Dumm-, Nichts- und Irrwissen, wohin man schaut bei den vielen kleinen Volksherrschern. Die können ihr Maul weit aufmachen, sich die Krone zurechtrutschen, haben aber praktisch kaum Einfluß auf das Handeln ihrer Regenten, weil sie nicht wissen, wie Recht funktioniert.

Das Volk möge sich bitte schämen.

Was meinst Du mit deinem letzten Satz, denkmal?

ThorsHamar » Do 6. Feb 2014, 14:28 hat geschrieben:Tja, wie auch immer: Ein Recht ist eine juristische Kategorie, welche einem zusteht.
Und wenn man dieses Recht, wie berechtigt es auch sein mag, gar nicht einfordern oder gar einklagen kann, ist es eine theoretische, meist noch zynische Nutzlosigkeit.
Nein, weil es über situationsbezogene Einzel-Gesetze, auch Rechtsnormgruppen bis hin zu Passagen in Verordnungen die Richtung vorgibt und damit, wie schon oben gesagt, den so gefährlichen und oft frustrierenden Interpretationsspielraum unserer Justieranstalten einschränkt. Das macht viel Sinn, denn damit müssen deutsche Juristen öfter leisten, was die jeweiligen §§ einer der besten Rechtsordnungen der Welt hergeben.

Der kategorische Imperativ verbindet dagegen das theoretische "Recht" mit einer praktischen Forderung zur Pflicht an jeden Menschen ganz persönlich, nämlich alle Menschen so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte.
Das ist doch viel lebensnäher!
Von Lebensnähe haben wir nichts. Die führte unter Adolf Hitler zu mehr als 50 Millionen Toten im Zweiten Weltkrieg. Ich denke mal, Hitler und alle, die ihn machtvoll als Einzelwesen unterstützten, handelten alle nach dem "Kategorischen Imperativ": „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ Wetten? Denk mal darüber nach. Denkfehlerfrei bitte. Danke.
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Fr 7. Feb 2014, 12:29

So sehr muß sich das Volk jetzt auch nicht schämen. Später vielleicht ... Denn daß es noch immer viele gibt, die nach Konfrontation mit dem wichtigsten Menschenrecht davon überzeugt sind, es gäbe kein einforderbares Selbstbestimmungsrecht, erklärt nicht nur manches.

Nach BROCKHAUS RECHT ist das Selbstbestimmungsrecht "das Recht des Einzelnen oder von Gruppen, die eigenen Angelegenheiten frei und eigenverantwortlich zu gestalten."

Die restlichen seitenlangen Erklärungen enden in diesem Schlußsatz:

"Solange in einem Vielvölkerstaat das Selbstbestimmungsrecht der Völker beachtet wird und das Verlangen eines Volkes oder einer Volksgruppe nach Autonomie oder Selbstregierung im Rahmen eines Föderalismus oder Regionalismus nicht gewaltsam unterdrückt oder eine formell gewährte Autonomie oder Föderalismusstruktur auf subtile Weise von der Zentralregierung unterlaufen wird, kann das Selbstbestimmungsrecht nicht in ein Recht auf Sezession münden. Vielmehr ist das Recht auf Sezession eine Konsequenz der Verweigerung des Selbstbestimmungsrechts."

In welchen Veröffentlichungen wurde das, was ich hier zum Thema gemacht habe, schon erörtert?
Benutzeravatar
aleph
Moderator
Beiträge: 6957
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 17:25
Benutzertitel: Hat den Überblick
Wohnort: ប្រទេសអាល្លឺម៉ង់

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon aleph » Sa 8. Feb 2014, 08:04

was nutzt das recht auf freiheit, wenn ich kein recht auf leben habe?
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein.
Walter Jens
Benutzeravatar
Katenberg
Moderator
Beiträge: 11998
Registriert: Mo 12. Dez 2011, 20:06
Benutzertitel: Das Böse unter der Sonne
Wohnort: Großherzogtum Hessen

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon Katenberg » Sa 8. Feb 2014, 13:35

Qurixx » Sa 8. Feb 2014, 09:04 hat geschrieben:was nutzt das recht auf freiheit, wenn ich kein recht auf leben habe?


Das Recht auf Leben gehört zum Recht auf Selbstbestimmung.
Weil der Meister uns gesandt
Verkünden wir den Untergang
Der Reiter der Boshaftigkeit
Füttert sein Geschwür aus Neid
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Sa 8. Feb 2014, 19:15

Sobald man lebt, möchte man möglichst viel selbst bestimmen, denn unsere Existenz ist komplett abhängig von anderen, die versuchen, auf unser Verhalten Einfluß zu nehmen und das aufgrund von mehr Macht auch hinkriegen. Ein Recht auf Leben, ist irgendwie daneben (ohne dir nahe treten zu wollen, Qurixx), denn Leben ist ja die Voraussetzung dafür, daß wir Rechte beanspruchen können.

Prof. Dr. Claus Loos von der FH Kempten hat das Büchlein "Recht: verstanden!" geschrieben, ein wunderschön geschriebenes Aufklärungswerk für Hunz und Kunz, das ich in Foren schon öfter empfohlen habe, auch wenn darin das Wichtigste elegant umgangen ist, das Problem der Rechtsauslegung, die in unserem Rechtssystem sozusagen als Gesetzgebungsbefugnis ohne Einverständnis des Volkes mißbraucht wird. Loos schreibt z. B. eingangs unter "Was ist Recht und wozu gibt es das Recht?" folgendes zum Begriff Recht: "Recht hat im Wesentlichen zwei Bedeutungen. Es beschreibt zum einen, im Sinne einer Rechtsordnung die Gesamtheit aller Rechtssätze, die innerhalb der "Rechtsgemeinschaft“ für alle "Rechtsgenossen" verbindlich gelten. Griffiger ist die zweite Bedeutung. Denn zum anderen steht Recht für den individuellen Anspruch, der sich im Einzelfall für eine Person aus dieser Rechtsordnung ergibt." Ich hatte auf einer Seite, auf der ich mal wichtige Rechtsbegriffe erklärte, weil viele nur sehr unklare Vorstellungen zu allem haben, was mit Recht zu tun hat, den Begriff Recht so erklärt: Rechte sind Ansprüche gegenüber anderen, die ohne entsprechende Erfüllungsverpflichtung wertlos sind. Alles läßt sich unter die Oberbegriffe Selbstbestimmung und Fremdbestimmung einordnen. Frei bist Du erst, wenn die Balance zwischen deiner Selbstbestimmung (= Fremdbestimmung deiner Partner) und deren Selbstbestimmung (= deine Fremdbestimmung) ausgeglichen ist.

Anmerkung zu den 3 Änderungen: ich hatte zweimal hintereinander "Qurixx" falsch geschrieben.
Zuletzt geändert von SIRENE am Sa 8. Feb 2014, 19:21, insgesamt 3-mal geändert.
Benutzeravatar
denkmal
Beiträge: 1065
Registriert: Mo 16. Jun 2008, 09:24

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon denkmal » So 9. Feb 2014, 12:45

SIRENE » Do 6. Feb 2014, 17:32 hat geschrieben: ...
Was meinst Du mit deinem letzten Satz, denkmal?

...


Mein Satz bezog sich auf die Eigenart des Menschen, die Spitze der gesellschaftlichen Entwicklung zu sein - oder eben nur, sich als solche zu betrachten.
Von daher ist es (für mich vielleicht nur) zumindest "unvollkommen", wenn man quasi sich selbst allgemeine Beschränkungen auferlegt und deren Einhaltung, respektive Verfehlungen eben durch sich selbst verfolgt und saktioniert.

Hinzu kommt die (aus "genetisch veranlagtem?" Konkurrenzdenken herrührende?) Eigenschaft des Menschen, in jeder Bestimmung Schlupflöcher zu finden, um eigennützige Interpretationen der Bestimmungen zu finden. Der Mensch ist des Menschen Wolf?

Dieser Thread zeigt das ja auch auf, dass Menschen diese angeblich allgemeingültigen "Rechte" völlig unterschiedlich interpretieren.
Im Laufe ihres steinernen Daseins nehmen sogar manche Denkmäler menschliche Züge an.
© Martin Gerhard Reisenberg
(*1949), Diplom-Bibliothekar und Autor
Benutzeravatar
denkmal
Beiträge: 1065
Registriert: Mo 16. Jun 2008, 09:24

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon denkmal » So 9. Feb 2014, 12:58

ThorsHamar » Do 6. Feb 2014, 14:28 hat geschrieben:
denkmal » Do 6. Feb 2014, 06:43 hat geschrieben:Ist es nicht einfach so, dass die Menschen"rechte" eben nicht Rechte gegenüber anderen sind, sondern eher "Schutzrechte" gegen das Tun anderer mit einem?
Sind sie nicht aus dem Kontext der Weltkriege entstanden, insbesondere auch wegen der Behandlung von Menschen durch Diktaturen (z,B, Hitler, Stalin, Mussolini, etc.?)

Davon ab weist doch die Definition durch den Menschen selbst auf eine fehlende Kontrolle durch eine übergeordnete Instanz hin...
;)


Tja, wie auch immer: Ein Recht ist eine juristische Kategorie, welche einem zusteht.
Und wenn man dieses Recht, wie berechtigt es auch sein mag, gar nicht einfordern oder gar einklagen kann, ist es eine theoretische, meist noch zynische Nutzlosigkeit.
Der kategorische Imperativ verbindet dagegen das theoretische "Recht" mit einer praktischen Forderung zur Pflicht an jeden Menschen ganz persönlich, nämlich alle Menschen so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte.
Das ist doch viel lebensnäher!


Ich bin ja kein Jurist (wie man vielleicht merkt ;) ), natürlich soll man sein Recht einklagen können, aber eben nicht als absoluten Anspruch. Sie konkurrieren halt mit den Ansprüchen der anderern Menschen. Deshalb sollten in erster Linie (meiner Meinung nach) diese Rechte dem Schutz des einzelnen Menschen vor Gruppen, die sich aus unterschiedlichen Motiven zusammentun, dienen. In erster Linie also der Beschränkung von Machtgruppen dienen.

In dem Zusammenhang, wo du neben den Rechten auch die Pflichten ins Spiel bringst (gehört meiner Meinung nach unteilbar zusammen, denn das Recht des einen ist die Pflicht des anderen und ungekehrt), fand ich vor einiger Zeit diesen Aufsatz recht interessant.

Menschenrechte
Menschenpflichten
Im Laufe ihres steinernen Daseins nehmen sogar manche Denkmäler menschliche Züge an.
© Martin Gerhard Reisenberg
(*1949), Diplom-Bibliothekar und Autor
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » So 9. Feb 2014, 13:09

Danke denkmal! Gegen dieses Problem gibt es auch ein Kraut: KONSENS. Nur sollte man dafür sorgen, daß der nicht durch verständnislose Machtkommuniktion zu gruppeninteressengesteuert gerät.

Aus dem Profil einer Forensau, die die Frechheit besitzt, meinen Avatar zu benutzen: :D "DAS WAFFENSYSTEM DER OHNMÄCHTIGEN HEISST INTERNET. DIE WUNDERWAFFE KONSENS! Engagiert sich einer, passiert ein bißchen was. Kümmern sich alle ohne Mißverständigung, ist Gerechtigkeit nicht mehr aufzuhalten. - [i]PIMP YOUR RIGHT! … Nicht erst, wenn's zu spät ist."[/i]

Qualifizierte Konsense kann man herstellen, nur muß man dafür wissen, worum es geht und was das Erreichen dieses Zieles erschwert.

Recht hast Du mit der Wichtigernehmung von Gruppeneinflüssen im Steuer- und Kontrollsystem unserer Gesellschaften. Ich habe vorhin was zu diesem Aspekt im Thread über die wahren Ursachen zum Kampf der Geschlechter geschrieben.

Danke für die LINKs. Den Aufsatz von Prof. Dr. Georg Lohmann "Müssen die Menschenrechte durch eine Allgemeine Erklärung der Menschenpflichten ergänzt werden?" werde ich gerne lesen.
Bakelit

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon Bakelit » So 9. Feb 2014, 13:21

wunderbar, das gute alte Pimp..da war noch Travestie in echt und jetzt haben wir es nur noch in der wirrtuellen Welt. Pimp ging Pleite , der Stiefelknecht nach Kießling ins Unrecht.

Also, let´s pimp up our rights, ......or lefts ??

Und nur nochmal für alle Einfachgestrickten:

Das Selbstbestimmungsrecht ist ein Gedanke der Menschenrechte. Jeder Mensch und jede Gruppe hat demnach das Recht, seine eigenen Angelegenheiten frei und ohne die Einmischung von anderen – insbesondere von staatlichen Stellen – zu regeln, soweit sie sich im Einklang mit den anerkannten Regeln der jeweiligen Gemeinschaft befinden.

In Deutschland wird dieses Recht vor allem durch Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz geschützt. Jedem Menschen wird darin das Recht auf die „freie Entfaltung seiner Persönlichkeit“ garantiert, „soweit er die Rechte anderer nicht verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt“. (Vgl. dazu auch: Allgemeine Handlungsfreiheit.)

aus wiki

Und weil Gedanken nicht justiziabel sind , braucht der Gedanke Vehikel um sich im Recht durchsetzen zu können. Diese Vehikel sind in den ersten Artikeln des GG z.B. dem Mesnchen zur Nutzung an die Hand gegeben. Gut genutzt sind sie die Säulen für das Dach der Selbstbestimmung.

mehre isse nisch..

echt :)
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » So 9. Feb 2014, 16:56

denkmal, ich habe die Angewohnheit, mir empfohlene Texte zunächst auf einige wesentliche Begriffe abzuklopfen, bevor ich mich eingehender mit ihnen beschäftige. Was ich dann finde, zeigt mir schnell, ob die Verfasser, was in der Regel anzunehmen ist, mit dem üblichen "elastischen Wissen" arbeiten, das um das Bewußtseinsloch herum entstanden ist, auf das ich hier auch schon näher eingegangen bin. Das ist auch im Text von Prof. Lohmann der Fall. Daß auch DIE ZEIT-Schreiber seit Vorstellung der Erklärung zu den Menschenpflichten durch das InterAction Council nicht viel dazu gelernt haben, ist mir nach Auseinandersetzung mit dem ZEIT-Spezial des letzten Jahres mit dem Titel "Was ist das gute Leben?" bewußt geworden, in dem eine ganze Reihe von renommierten Persönlichkeiten vorgestellt worden sind, die es eigentlich hätten wissen müssen, was das gute Leben ausmacht und ermöglicht. Pustekuchen. Bis auf wenige Highlights aufgewärmter alter Käse.

Zum Begriff "Selbstbestimmung" fand ich folgendes bei Lohmann:

    "Die universelle Achtungsmoral, von der auszugehen ist, beinhaltet, daß es die Fähigkeit zur Selbstbestimmung oder Autonomie (in einem nicht moralischen Sinne) ist, deren Ausübung wir bei allen in gleicherweise zu respektieren[10] (negative Pflichten) und in Notfällen in gewissen Graden zu fördern (positive Pflichten) verpflichtet sind. Diese grundlegenden negativen und positiven Pflichten der Aufklärungsmoral, die den wechselseitigen Respekt vor der Autonomie einer jeden Person ausdrücken, setzen freilich wechselseitige Wertschätzung der Selbstbestimmungsfähigkeit jeder Person voraus."

Im weiteren Text erwähnt er dann noch das Wesentliche, das die Selbstbestimmung aber nicht genügend abhebt von der Frembestimmung und damit als wichtigstes Menschenrecht universalisiert, auch wenn er von der "individuellen Selbstbestimmungsfähigkeit, die wir wechselseitig bei uns und anderen respektieren und schätzen ..." spricht.

Bakelit » So 9. Feb 2014, 14:21 hat geschrieben:... Und nur nochmal für alle Einfachgestrickten:

Das Selbstbestimmungsrecht ist ein Gedanke der Menschenrechte. Jeder Mensch und jede Gruppe hat demnach das Recht, seine eigenen Angelegenheiten frei und ohne die Einmischung von anderen – insbesondere von staatlichen Stellen – zu regeln, soweit sie sich im Einklang mit den anerkannten Regeln der jeweiligen Gemeinschaft befinden.

In Deutschland wird dieses Recht vor allem durch Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz geschützt. Jedem Menschen wird darin das Recht auf die „freie Entfaltung seiner Persönlichkeit“ garantiert, „soweit er die Rechte anderer nicht verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt“. (Vgl. dazu auch: Allgemeine Handlungsfreiheit.)

aus wiki

Und weil Gedanken nicht justiziabel sind , braucht der Gedanke Vehikel um sich im Recht durchsetzen zu können. Diese Vehikel sind in den ersten Artikeln des GG z.B. dem Mesnchen zur Nutzung an die Hand gegeben. Gut genutzt sind sie die Säulen für das Dach der Selbstbestimmung.

mehre isse nisch..

echt :)


Interpretiere ich das richtig, daß Du die ersten Artikel unseres Grundgesetzes, einschließlich des Art. 2 (!), als Ermöglicher der Selbstbestimmung betrachtest?
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » So 9. Feb 2014, 22:36

Qurixx » Sa 8. Feb 2014, 09:04 hat geschrieben:was nutzt das recht auf freiheit, wenn ich kein recht auf leben habe?
Katenberg » Sa 8. Feb 2014, 14:35 hat geschrieben:Das Recht auf Leben gehört zum Recht auf Selbstbestimmung.

Ohne das permanent verwirklichte Recht auf Leben haben wir gar keine Rechte, ja nicht mal das Recht zu sterben.

Da wir uns mit zunehmendem Alter in Überzeugungen verbeißen, obwohl die so seltene Einsichtsfähigkeit uns weit über die Denkgewohnheiten anderer stellen würde, erlaube ich mir noch den allgemeinen Hinweis, daß es vorrangig um den Nutzen zugesicherter Rechte geht. Die mit den unterschiedlichsten Rechten beabsichtigte geregelte Einschränkung unserer Selbstbestimmung und eines Zuviels unerwünschter Fremdbestimmung kann nur funktionieren, wenn man sich seines Selbstbestimmungsrechtes bewußt ist. Welche Rechte nun im Einzelnen mit diesem wohl wichtigsten "Erfüllungsgehilfen" dann verwirklicht werden, ist für die Bewußtmachung der Bedeutung des Selbstbestimmungsrechtes unerheblich.

Freiheit der Person, Gleichheit vor dem Gesetz, Gleichberechtigung der Geschlechter, Glaubens-, Gewissens-, Bekenntnisfreiheit, das Recht auf Verweigerung des Kriegsdienstes, das Recht, Meinungen frei äußern zu dürfen, oder auch das Recht, mit einem Furzverstärker in einer Versammlung aufzutauchen und zu behaupten, das sei Kunst oder es geschehe für die Wissenschaft, sowie all die anderen Grundrechte und nachrangigen Rechte in den verschiedensten Gesetzbüchern lassen sich auf vielfältige Weise manipulieren, einschränken oder gar verweigern, wenn man sich seines Rechtes auf Selbstbestimmung nicht bewußt ist.

Wenn die ersten Artikel des GG die Säulen des Daches der Selbstbestimmung sind, sehe ich keinen Grund, nicht in Nurdachhäusern zu leben. Tiere leben so mit ihrem Instinkt. Nur der Mensch schuf sich mit seinem bißchen mehr Hirn Säulen, Pergolen, Veranden und Keller für die Opfer seiner Hinrichtungen.
Zuletzt geändert von SIRENE am So 9. Feb 2014, 22:36, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Antonius
Beiträge: 4098
Registriert: Mo 9. Jun 2008, 22:57
Benutzertitel: SURSUM CORDA
Wohnort: BRD

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon Antonius » Mo 10. Feb 2014, 10:20

Wenn ich mal hier etwas einbringen darf:
Das wichtigste Menschenrecht ist doch ohne Zweifel das Recht auf Arbeit (Art. 23). :rolleyes: :rolleyes:
Oder etwa nicht?
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant (1724-1804)
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Mo 10. Feb 2014, 11:40

Antonius » Mo 10. Feb 2014, 11:20 hat geschrieben:Wenn ich mal hier etwas einbringen darf:
Das wichtigste Menschenrecht ist doch ohne Zweifel das Recht auf Arbeit (Art. 23). :rolleyes: :rolleyes:
Oder etwa nicht?

Klar, deshalb ist es auch nicht so wichtig, was Du bekommst für deine Anstrengungen. Solche Menschen wie dich braucht das System! Dann genau die lassen die Reichen in den Penthäusern direkt unter dem Dach der Selbstbestimmung in Saus und Braus leben und sogar auf Inanspruchnahme des Menschenrechtes verzichten, das dir das wichtigste ist ... :D
Benutzeravatar
denkmal
Beiträge: 1065
Registriert: Mo 16. Jun 2008, 09:24

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon denkmal » Mo 10. Feb 2014, 12:47

SIRENE » So 9. Feb 2014, 17:56 hat geschrieben:denkmal, ich habe die Angewohnheit, mir empfohlene Texte zunächst auf einige wesentliche Begriffe abzuklopfen, bevor ich mich eingehender mit ihnen beschäftige. Was ich dann finde, zeigt mir schnell, ob die Verfasser, was in der Regel anzunehmen ist, mit dem üblichen "elastischen Wissen" arbeiten, das um das Bewußtseinsloch herum entstanden ist, auf das ich hier auch schon näher eingegangen bin. Das ist auch im Text von Prof. Lohmann der Fall. Daß auch DIE ZEIT-Schreiber seit Vorstellung der Erklärung zu den Menschenpflichten durch das InterAction Council nicht viel dazu gelernt haben, ist mir nach Auseinandersetzung mit dem ZEIT-Spezial des letzten Jahres mit dem Titel "Was ist das gute Leben?" bewußt geworden, in dem eine ganze Reihe von renommierten Persönlichkeiten vorgestellt worden sind, die es eigentlich hätten wissen müssen, was das gute Leben ausmacht und ermöglicht. Pustekuchen. Bis auf wenige Highlights aufgewärmter alter Käse.

Zum Begriff "Selbstbestimmung" fand ich folgendes bei Lohmann:

    "Die universelle Achtungsmoral, von der auszugehen ist, beinhaltet, daß es die Fähigkeit zur Selbstbestimmung oder Autonomie (in einem nicht moralischen Sinne) ist, deren Ausübung wir bei allen in gleicherweise zu respektieren[10] (negative Pflichten) und in Notfällen in gewissen Graden zu fördern (positive Pflichten) verpflichtet sind. Diese grundlegenden negativen und positiven Pflichten der Aufklärungsmoral, die den wechselseitigen Respekt vor der Autonomie einer jeden Person ausdrücken, setzen freilich wechselseitige Wertschätzung der Selbstbestimmungsfähigkeit jeder Person voraus."

Im weiteren Text erwähnt er dann noch das Wesentliche, das die Selbstbestimmung aber nicht genügend abhebt von der Frembestimmung und damit als wichtigstes Menschenrecht universalisiert, auch wenn er von der "individuellen Selbstbestimmungsfähigkeit, die wir wechselseitig bei uns und anderen respektieren und schätzen ..." spricht.

Bakelit » So 9. Feb 2014, 14:21 hat geschrieben:... Und nur nochmal für alle Einfachgestrickten:

Das Selbstbestimmungsrecht ist ein Gedanke der Menschenrechte. Jeder Mensch und jede Gruppe hat demnach das Recht, seine eigenen Angelegenheiten frei und ohne die Einmischung von anderen – insbesondere von staatlichen Stellen – zu regeln, soweit sie sich im Einklang mit den anerkannten Regeln der jeweiligen Gemeinschaft befinden.

In Deutschland wird dieses Recht vor allem durch Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz geschützt. Jedem Menschen wird darin das Recht auf die „freie Entfaltung seiner Persönlichkeit“ garantiert, „soweit er die Rechte anderer nicht verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt“. (Vgl. dazu auch: Allgemeine Handlungsfreiheit.)

aus wiki

Und weil Gedanken nicht justiziabel sind , braucht der Gedanke Vehikel um sich im Recht durchsetzen zu können. Diese Vehikel sind in den ersten Artikeln des GG z.B. dem Mesnchen zur Nutzung an die Hand gegeben. Gut genutzt sind sie die Säulen für das Dach der Selbstbestimmung.

mehre isse nisch..

echt :)


Interpretiere ich das richtig, daß Du die ersten Artikel unseres Grundgesetzes, einschließlich des Art. 2 (!), als Ermöglicher der Selbstbestimmung betrachtest?


Wenn ich dich richtig verstehe, willst du also eine "Hierarchie" der Menschenrechte in der Form (korrigiere mich bitte, falls ich das falsch verstanden habe)
1. Selbstbetimmung des einzelnen Indivduums muss zuallererst respektiert oder gar gefördert werden.
2. Darunter angesiedelt sind die "anderen" Menschenrechte?

Ist es aber nicht eher so, dass gerade die "anderen" Menschenrechte der Begrenzung der Selbstbestimmung dienen (sollen)? Zum Schutz der - ich nenne sie mal "Schwachen" vor den "Starken" ? Oder habe ich da einen 'Denkfehler... ?
Im Laufe ihres steinernen Daseins nehmen sogar manche Denkmäler menschliche Züge an.
© Martin Gerhard Reisenberg
(*1949), Diplom-Bibliothekar und Autor
Zweiundvierzig

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon Zweiundvierzig » Mo 10. Feb 2014, 16:46

Das wichtigste Grundrecht ist selbstverständlich im Art. 2 Abs. 1 GG verbrieft: die Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit. Denn das schließt das Recht auf Dummheit mit ein.
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Mo 10. Feb 2014, 18:39

Stimmt, Einzelne dürfen sogar in Foren schreiben.

Zurück zu „8. Gesellschaft“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Dieter Winter, watisdatdenn? und 2 Gäste