Das wichtigste Menschenrecht

Moderator: Moderatoren Forum 8

SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 18:14

ThorsHamar » Mo 3. Feb 2014, 15:55 hat geschrieben:Ja, das könnte man meinen, wenn man, so wie Du, wollte ....
Ich will das aber nicht, weil ich Selbstbestimmungsrecht und Alleinbestimmungsrecht nicht verwechsle.

Doch das tust Du, Du verstehst das nur noch nicht, weil Du grundsätzlich von einer Verletzung des Selbstbestimmungsrechtes durch die Fremdbestimmung durch andere ausgehst. Dem Recht auf Selbstbestimmung steht das Recht anderer auf Selbstbestimmung gegenüber. Achtet man dies, kommt es nicht zu einer Rechtsverletzung. Die entstehen erst, wenn man nichts vom wichtigsten Recht weiß und dann auch unbewußt bis automatisch zu sehr über andere bestimmt.

Das Recht des Stärkeren gilt universell und überall, doch regeln Tiere und alle übrigen Erscheinungsformen so, daß sie sich nicht selbst ihre Existenzgrundlage zerstören. Nur Vernunftwesen schaffen das, sehr gründlich und unbelehrbar immer wieder. Weil sie nichts von ihrem wichtigsten Menschenrecht wissen, und nichts von dem Störenfried, der es mit raffinierten Selbsttäuschungen und Denkfehlern geschafft hat, daß wir das Recht auf ein selbstbestimmtes Dasein nur noch den Kopf schütteln und mit dem Schwanz wackeln lassen. Ich glaube, ich sagte das bereits ...
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 18:19

Dark Angel » Mo 3. Feb 2014, 17:42 hat geschrieben:Was schreibst Du für einen Unsinn zusammen?
Mein Verständnis von Unteilbarkeit? Ich frage mich ernsthaft, welche Interpretationsmöglichkeiten es für "unteilbar" geben soll?
Menschenrechte bedingen einander, sind gleichwertig und können daher nur in ihrer Gesamtheit verwirklicht werden.
Was ist daran so schwer zu verstehen?
Menschenrechte hat ein Mensch (jeder Mensch) ab seiner Geburt und bis zu seinem Tod. Mit dem Tod erlöschen alle Rechte.
Ohne Recht auf Leben - für den Lebenden - gibt es kein Selbstbestimmungsrecht, kein Recht auf Freiheit der Person und kein Recht auf körperliche Unversehrtheit, genauso wie es ohne Recht auf körperliche Unversehrtheit wiederum kein Recht auf Freiheit der Person, kein Selbstbestimmungsrecht und kein Recht auf Leben gibt und wenn Du irgendwo als Sklave/Leibeigener gehalten wirst, dann hast Du definitiv kein Recht auf Selbstbestimmung, kein Recht auf körperliche Unversehrtheit, ja nicht mal ein Recht auf Leben.
Dann entscheiden andere ob Du leben darfst oder nicht.
Wenn Du tot bist hast Du keine Rechten mehr, mal abgesehen davon, dass Dir dann eh alles wurscht ist, weil Tote nun mal keinen Einfluss auf irgendwas nehmen können.
Ist doch eigentlich ganz einfach.

Was allerdings der gequirlte Sermon des Zitats mit Menschenrechten oder auch nur Bürgerrechten zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht.


Wenn Du möchtest, daß ich lese, was dir so wichtig ist, um es mir mitzuteilen, solltest Du deine Rechtfertigungsanfälle anders beginnen. Beispielsweise so:

Sehr geehrte SIRENE, was Du schreibst, ist wirklich außerordentlich ...
Zuletzt geändert von SIRENE am Mo 3. Feb 2014, 18:19, insgesamt 1-mal geändert.
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 18:25

Praia61 » Mo 3. Feb 2014, 18:16 hat geschrieben::thumbup:
Klartext und mit Verstand.
Wohltuend nicht so wie viele Wischi Waschi Träumer hier
:thumbup:

Besten Dank für die unerwartete Zustimmung, Praja.
Die erstaunte mich doch ein wenig, nachdem es hier doch so viele gibt, die zusammen in ein Horn blasen ... :p
Benutzeravatar
ThorsHamar
Beiträge: 22786
Registriert: Di 19. Mai 2009, 21:53
Benutzertitel: Jury Jury
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon ThorsHamar » Mo 3. Feb 2014, 19:00

SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 12:04 hat geschrieben:
ThorsHamar » Mo 3. Feb 2014, 15:54 hat geschrieben:... Wenn ich aber ein Menschenrecht auf Selbstbestimmung habe, welches in der gesellschaftlichen Praxis nicht etwa " nicht ganz ideal", sondern völlig irrelevant ist, so ist dieses Recht eine rein theoretische Angelegenheit und somit praktisch unsinnig, nicht vorhanden, nicht einklagbar ...


Welche Art von Logik steckt denn hinter der Überzeugung, etwas, was in der Praxis bisher nicht näher signifikant bezeichnet worden ist, sei reine Theorie und damit nicht vorhanden, nicht einklagbar? Das muß ja eine sehr ungewöhnliche Theorie sein ...


Keineswegs.
Beispiel:
Das Deiner Meinung nach wichtigste Menschenrecht auf Selbstbestimmung gilt doch für alle Menschen, nicht wahr?
Ansonsten stimmte ja die Definition Menschenrecht nicht, richtig?
Nun kommen aber die Ausnahmen, nämlich alle Menschen, die unter der Bestimmungsgewalt von anderen Menschen leben, also Minderjährige ( in nicht allen Ländern ist die Volljährigkeit altersmässig gleich), in sehr vielen Ländern Frauen, Minderheiten, Befehlsempfänger, Gefangene und Menschen in Kriegsgebieten sowieso.
Ein anderes Problem ist die Indoktrination durch Religionen und Ideologien. Menschen, die unter solchen Bedingungen geboren werden, haben praktisch keine Chancen, ihr Leben selbstbestimmt führen zu können.
Und das sind nur einige Beispiele für die offensichtliche Diskrepanz zwischen der Menge "Mensch" und der Definition "Menschenrecht".
Das passt schon mal nicht.
Das heisst, ein theoretisches, hübsches Recht auf Selbstbestimmung für alle Menschen ist in der Welt praktisch nicht vorhanden, höchstens marginal bei einigen Wenigen.
Mit diesem theoretischen "Recht" kann man sich also praktisch den Arsch abwischen.
Das weiss der gesetzestreue Deutsche ebenso wie der Iraker, welchem eben die Demokratie beigebracht wurde.

Es ist eine Frage des Charakters, mit anderen Menschen zusammenleben zu wollen, also einen Kompromiss zu finden für sich selbst, wie auch für die Gesellschaft, an welcher man schliesslich beteiligt ist.
ICH finde, und das ist die Erfahrung meines relativ langen und intensiven Lebens, dass das höchste Menschenrecht darin besteht, ANDEREN Menschen genau dieses Menschenrecht ebenfalls zuzugestehen!
Letztlich ist es der kantsche kategorische Imperativ ...

Ein netter Charakter ist, wie der Kant'sche Imperativ, eine Wunschvorstellung. Mir geht es hier mehr um Rechte.


Um Respekt vor anderen Menschen zu haben, muss man nicht nett sein.
Mir geht es auch um Recht. Aber manche Rechte gibt es eben gar nicht!

Die sog. Menschenrechte sind gut gemeint und werden trotzdem jeden Tag milliardenfach verletzt, immerzu, in allen Gesellschaften, von Menschen selbst, welche das Selbstbestimmungsrecht für sich in Anspruch nehmen, um genau DAS anderen zu verwehren!!!
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
Eric Arthur Blair
Benutzeravatar
ThorsHamar
Beiträge: 22786
Registriert: Di 19. Mai 2009, 21:53
Benutzertitel: Jury Jury
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon ThorsHamar » Mo 3. Feb 2014, 19:04

SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 12:14 hat geschrieben:
ThorsHamar » Mo 3. Feb 2014, 15:55 hat geschrieben:Ja, das könnte man meinen, wenn man, so wie Du, wollte ....
Ich will das aber nicht, weil ich Selbstbestimmungsrecht und Alleinbestimmungsrecht nicht verwechsle.

Doch das tust Du, Du verstehst das nur noch nicht, weil Du grundsätzlich von einer Verletzung des Selbstbestimmungsrechtes durch die Fremdbestimmung durch andere ausgehst. ...


Nein, das davon gehe ich nicht aus.
Ich gehe davon aus, dass ein Recht auf Selbstbestimmung in einer Gesellschaft IMMER mit der Realität kollidieren muss.
Es gibt einfach keine Selbstbestimmung in der Realität!!!
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
Eric Arthur Blair
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 14189
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon Dark Angel » Mo 3. Feb 2014, 19:34

SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 17:56 hat geschrieben:Ich habe mich auch geäußert. Zum wichtigsten Menschenrecht. Meines Erachtens beruhen die klassischen Bürgerrechte, mit denen beispielsweise Möchtegerndemokratien die Partnerschaft Staatsbürger-Staatsdiener regeln, auf den Menschenrechten. Sollte ich mir hier täuschen, bitte ich um Aufklärung unter Nennung der entsprechenden Vereinbarungen zwischen jenen, die das Recht haben, sowas verbindlich zu regeln.

Ja, Du täuschst Dich.
Menschenrechte sind einerseits Abwehrrechte der Bürger gegen den Staat zum Schutz seiner Freiheitssphäre, andererseits hat der Staat die Pflicht, diese Rechten gegen Angriffe Dritter zu schützen.
Menschenrechte stehen im Gegensatz zu den Bürgerrechten allen Menschen, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit zu.
Die Menschenrechte sind in der AEMR verankert, aber für den jeweiligen Staat nur dann bindend, wenn sie gleichzeitig in der Verfassunf des betreffenden Staates verankert sind ==> GG Deutschland.

Im Gegensatz dazu werden Bürgerrechte vom Staat nur den Menschen gewährt, die auch die Staatsangehörigkeit des jeweiligen Staates haben. Sie sind weiter gefasst als Menschenrechte, heißt es gibt Grundrechte und grundrechtgleiche Rechte - zumindest in Deutschland und hier sind Bürgerrechte - wie Versammlungsfreiheit, Wahlrecht etc - im GG verbindlich geregelt, aber eben nur für deutsche Staatsbürger.
Bürgerrechte sind für die Staatsbürger eines Staates verbindlich geregelt. Wer die Staatsbürgerschaft eines Staates nicht hat, der hat auch keine Bürgerrechte.

SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 17:56 hat geschrieben:Wie gut, daß ich "Das wichtigste Menschenrecht" als Thema gewählt habe, nicht wahr. Hätte ich "Das wichtigste Bürgerrecht" geschrieben, hättest Du meine Gedanken dazu vermutlich so ernst genommen, und was über Bürgerrechte geschrieben. Ich hoffe, es haut dich jetzt nicht um, wenn ich dir sage, daß das wichtigste Bürgerrecht identisch ist mit dem wichtigsten Menschenrecht, dem Recht auf ein selbstbestimmtes Dasein. Wenn Du anderer Meinung bist, bitte ich um dezidierte Darlegung deiner Gründe. Vergeltsgott. Oder der Teufel, je nachdem, wer dir großzügiger ist zu dir ... :s

Das einzige was mich so langsam umhaut, ist Deine Erkenntnisresitenz.
Es gibt KEIN Menschenrecht, welches wichtiger ist als ein anderes.
ich habe doch nun schon mehrfach erläutert, dass Menschenrechte universell - heißt für alle Menschen unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht und Religion gültig sind, dass sie unteilbar - heißt sie bedingen sich gegenseitig und können NICHT gegeneinander gewichtet werden, sondern nur in ihrer Gesamtheit verwirklicht werden UND sie sind unveräußerbar.
Ich empfehle dringend hierzu mal die AEMR aufmerksam zu lesen.

Im Unterschied dazu können Bürgerrechte unabhängig voneinander betrachtet und gewichtet werden und zwar solche, die nicht von der AEMR abgedeckt sind, die ausschließlich für die Staatsbürger des jeweiligen Staates gelten.
Das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit (beinhaltet das Selbstbestimmungsrecht) ist ein Menschenrecht und steht somit über dem Bürgerrecht und als solches ist es NICHT wichtiger als andere Menschenrechte, sondern gleichwertig und damit auch gleich wichtig.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 14189
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon Dark Angel » Mo 3. Feb 2014, 19:36

SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 18:19 hat geschrieben:Wenn Du möchtest, daß ich lese, was dir so wichtig ist, um es mir mitzuteilen, solltest Du deine Rechtfertigungsanfälle anders beginnen. Beispielsweise so:

Sehr geehrte SIRENE, was Du schreibst, ist wirklich außerordentlich ...

Aber sonst haste keine Schmerzen :cool: ?
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Bakelit

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon Bakelit » Mo 3. Feb 2014, 20:09

völlig richtig, dark angel.

das was wir unter die menschenrechte packen , bedingt sich gegenseitig, ist deshalb unteilbar. eineis gibt es noch zu bedenken. die menschenrechte unterteilen sich in der art. siehe wiki-beitrag.

das recht aug selbstbestimmung fällt unter die menscenrechte der sozialen art. daher ist eine interpendenz zu dem sozialen gegeben. dahetst die behauptete wichtigkeit im sinne von der in dieser hier behaupteten wichtigkeit nicht von entscheidender bedeutung. das recht auf selbstbestimung wird nicht beschnitten in seinem wert. da aber der wesentliche teil der selbstbestimmung auf intrinsichen bedingungen fusst, ist die abhängigkeit diseses rechts von den anderen rechten bedeutsam. dsher kann aus diesem grund das revht auf selbstbestimmung nie über den anderen stehen.

............nur bei denen, denen vermeintlich oder tatsächlich ein anderes recht in ihrem sinne nicht zugebiligt wurde. da soll das recht auf selbstbestimmung die erlittene verwundung heilen.
das ist abrr kein pronlem des rechts, sondern ein problem des individuums

echt :D

sorry für die rfs schreibe vom berg herab.

Fremdwort verhunzt :rolleyes:
Zuletzt geändert von Bakelit am Mo 3. Feb 2014, 20:23, insgesamt 1-mal geändert.
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 20:26

Bakelit » Mo 3. Feb 2014, 21:09 hat geschrieben:das was wir unter die menschenrechte packen , bedingt sich gegenseitig, ist deshalb unteilbar. eineis gibt es noch zu bedenken. die menschenrechte unterteilen sich in der art. siehe wiki-beitrag.

das recht aug selbstbestimmung fällt unter die menscenrechte der sozialen art. daher ist eine interpendenz zu dem sozialen gegeben. dahetst die behauptete wichtigkeit im sinne von der in dieser hier behaupteten wichtigkeit nicht von entscheidender bedeutung. das recht auf selbstbestimung wird nicht beschnitten in seinem wert. da aber der wesentliche teil der selbstbestimmung auf intrinsichen bedingungen fusst, ist die abhängigkeit diseses rechts von den anderen rechten bedeutsam. dsher kann aus diesem grund das revht auf selbstbestimmung nie über den anderen stehen.

............nur bei denen, denen vermeintlich oder tatsächlich ein anderes recht in ihrem sinne nicht zugebiligt wurde. da soll das recht auf selbstbestimmung die erlittene verwundung heilen.
das ist abrr kein pronlem des rechts, sondern ein problem des individuums

echt :D

sorry für die rfs schreibe vom berg herab.

Fremdwort verhunzt :rolleyes:

Könntest Du das bitte nochmal allgemeinverständlich erklären, damit einfache Mitleser (wie ich) nicht das Gefühl bekommen, Du würdest in illegitimer Weise andere fremdbestimmen?
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 20:51

ThorsHamar » Mo 3. Feb 2014, 20:00 hat geschrieben:Das Deiner Meinung nach wichtigste Menschenrecht auf Selbstbestimmung gilt doch für alle Menschen, nicht wahr?
Ansonsten stimmte ja die Definition Menschenrecht nicht, richtig?
Nun kommen aber die Ausnahmen, nämlich alle Menschen, die unter der Bestimmungsgewalt von anderen Menschen leben, also Minderjährige ( in nicht allen Ländern ist die Volljährigkeit altersmässig gleich), in sehr vielen Ländern Frauen, Minderheiten, Befehlsempfänger, Gefangene und Menschen in Kriegsgebieten sowieso.
Ein anderes Problem ist die Indoktrination durch Religionen und Ideologien. Menschen, die unter solchen Bedingungen geboren werden, haben praktisch keine Chancen, ihr Leben selbstbestimmt führen zu können.
Und das sind nur einige Beispiele für die offensichtliche Diskrepanz zwischen der Menge "Mensch" und der Definition "Menschenrecht".
Das passt schon mal nicht.
Das heisst, ein theoretisches, hübsches Recht auf Selbstbestimmung für alle Menschen ist in der Welt praktisch nicht vorhanden, höchstens marginal bei einigen Wenigen.
Mit diesem theoretischen "Recht" kann man sich also praktisch den Arsch abwischen.
Das weiss der gesetzestreue Deutsche ebenso wie der Iraker, welchem eben die Demokratie beigebracht wurde.

... Mir geht es auch um Recht. Aber manche Rechte gibt es eben gar nicht!

Es langweilt mich, immerwieder darauf hinzuweisen, daß jedem Recht eine Pflicht für den Rechtsbeansprucher gegenübersteht, das durch das entsprechende Recht anderer entsteht mit deren Pflicht, dieses Recht zu gewähren, es zu respektieren. Das gilt auch für das wichtigste Menschenrecht. Wäre das nicht so, wäre die Selbstbestimmung nur ein Wunsch. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Wer was dagegen hat, soll bitte versuchen, das mit allgemeingültigen Denk-, Rechts- und Erfahrungssätzen anzugreifen oder wenigstens mit verständig lebensnaher Betrachtungsweise in Zweifel zu ziehen.

Die sog. Menschenrechte sind gut gemeint und werden trotzdem jeden Tag milliardenfach verletzt, immerzu, in allen Gesellschaften, von Menschen selbst, welche das Selbstbestimmungsrecht für sich in Anspruch nehmen, um genau DAS anderen zu verwehren!!!

Du gehst also davon aus, daß die Mißachtung von Rechten ihr Nichtvorhandensein begründet. Lustige Logik. Mehr aber wirklich nicht.

Ich gehe davon aus, dass ein Recht auf Selbstbestimmung in einer Gesellschaft IMMER mit der Realität kollidieren muss.
Es gibt einfach keine Selbstbestimmung in der Realität!!!

Davon gehe ich auch aus, doch lassen sich viele Kollisionen verhindern, wenn das Recht auf Selbstbestimmung mehr geachtet wird, und damit die durch das Partnerprinzip unvermeidliche Fremdbestimmung auf ein Ma§ reduziert wird, das man im besten Falle in demokratische Regeln fassen kann.

Ich stelle fest,
bisher kam nur Bestätigung für meine Erkenntnis,
daß das Recht auf ein selbstbestimmtes Dasein das wichtigste Menschenrecht ist.


Ich habe nichts anderes erwartet, weil der Veröffentlichung dieses Rechtes sehr viel Auseinandersetzung mit Recht, Rechten, Gerechtigkeit und mit dem, was Experten dazu beisteuern können, vorausgingen.
Zuletzt geändert von SIRENE am Mo 3. Feb 2014, 20:52, insgesamt 1-mal geändert.
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 20:57

Dark Angel » Mo 3. Feb 2014, 20:36 hat geschrieben:
SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 18:19 hat geschrieben:Wenn Du möchtest, daß ich lese, was dir so wichtig ist, um es mir mitzuteilen, solltest Du deine Rechtfertigungsanfälle anders beginnen. Beispielsweise so:

Sehr geehrte SIRENE, was Du schreibst, ist wirklich außerordentlich ...

Aber sonst haste keine Schmerzen :cool: ?


Mich schmerzt es nicht, wenn Du hier etwas hinschreibst, und es war für die Katz, weil Unsinn drin stand und jeder, der klar denken kann, feststellen wird, daß dein "Sermon" "gequirlt" ist und nicht meiner.
Benutzeravatar
ThorsHamar
Beiträge: 22786
Registriert: Di 19. Mai 2009, 21:53
Benutzertitel: Jury Jury
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon ThorsHamar » Mo 3. Feb 2014, 21:12

SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 14:51 hat geschrieben:
Du gehst also davon aus, daß die Mißachtung von Rechten ihr Nichtvorhandensein begründet. Lustige Logik. Mehr aber wirklich nicht. ...


Nein, irgendwie willst Du wohl nicht .... :p

ICH weiss, dass es formulierte Menschenrechte gibt. Ich weiss, wann die wo notiert wurden.
So weit die Theorie.
DIE PRAXIS des Lebens auf der Erde ignoriert diese Menschenrechte vollständig.
Eine juristische Relevanz von Menschenrechten, also eine Rechtsbeanspruchung, wie Du sie anmahnst, ist unsinnig, weil die sog. Menschenrechte mit der Realität aller relevanten Gesellschaftsformen der Menschheit kollidieren.
Nun gut, das soll es dazu gewesen sein.
Zuletzt geändert von ThorsHamar am Mo 3. Feb 2014, 21:13, insgesamt 1-mal geändert.
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
Eric Arthur Blair
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 22:34

SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 14:51 hat geschrieben:Du gehst also davon aus, daß die Mißachtung von Rechten ihr Nichtvorhandensein begründet. Lustige Logik. Mehr aber wirklich nicht. ...
ThorsHamar » Mo 3. Feb 2014, 22:12 hat geschrieben:Nein, irgendwie willst Du wohl nicht .... :p

ICH weiss, dass es formulierte Menschenrechte gibt. Ich weiss, wann die wo notiert wurden.
So weit die Theorie.
DIE PRAXIS des Lebens auf der Erde ignoriert diese Menschenrechte vollständig.
Eine juristische Relevanz von Menschenrechten, also eine Rechtsbeanspruchung, wie Du sie anmahnst, ist unsinnig, weil die sog. Menschenrechte mit der Realität aller relevanten Gesellschaftsformen der Menschheit kollidieren.
Nun gut, das soll es dazu gewesen sein.

Kein Recht hat eine "BETRIEBSAUTOMATIK", die sicherstellt, daß sich alle an das Recht halten. Es gibt Menschen, die auf die Frage, wozu gibt es Gesetze, "um sie zu brechen" antworten. Wie recht sie damit haben, wissen sie selbst nicht, weil die Evolution tatsächlich nur durch Rechtsverletzungen entstanden ist. Es kommt nur auf das von allen akzeptierte Maß an. Und selbst extreme Rechtsverletzungen hatten ihren Sinn. Ohne Mutationen könntest Du heute nicht deine Positionen (Rechte) mir gegenüber artikulieren, weil es uns beide gar nicht gäbe.

Würde man dem Recht auf Selbstbestimmung sein Existenzrecht absprechen, weil die Menschenrechte weltweit nicht in allen menschlichen Gesellschaften 100% verwirklicht werden, offensichtlich weil Juristen sich nicht genug Geltung verschaffen können, müßte man konsequenterweise auf Justizen verzichten. Die sollen sich ja auch nur um möglichst viel Beachtung der Rechte kümmern. Das wichtigste Menschenrecht, bzw. sein Bekanntwerden und die damit entstehende Möglichkeit, es zu nutzen, kann wie kein anderes die durch Gesetze, Rechtsnormen, Verordnungen usw. legitimierte Fremdbestimmung auf das Maß beschränken, das unsere Rechtsordnung vorgibt und die Justiz verwirklichen soll.

Das das stattfindet, kann nur den Kräften nicht recht sein, die sich bisher das Recht herausgenommen haben, andere mit ihrer Kompetenz und ihrer Gewaltbefugnis zu sehr fremdzubestimmen.

------------------------

Welches "Basisrecht", das für alle Menschen gilt, kann wie das Selbstbestimmungsrecht unterstützen, daß sich das Selbst eines Menschen möglichst unbeeinträchtigt vom Selbst anderer Geltung verschaffen und entfalten kann? Das Recht auf Menschenwürde? Das Recht auf Freiheit der Person, Freie Persönlichkeitsentwicklung? Das Recht auf Glaubens- und Meinungsfreiheit? Das Recht auf Leben? Das Recht auf körperliche Unversehrtheit? Das Recht auf Aufmerksamkeit, Achtung, Respekt, Akzeptanz? Das Recht auf Desinteresse, Ignoranz? Das Recht auf Wohnraum, Familie, Arbeit, Eigentum, Versammlung, Asyl? Das Recht auf Rechtsverwirklichung, Rechtsdurchsetzung? Usw. ...?
Benutzeravatar
ThorsHamar
Beiträge: 22786
Registriert: Di 19. Mai 2009, 21:53
Benutzertitel: Jury Jury
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon ThorsHamar » Mo 3. Feb 2014, 22:50

SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 16:34 hat geschrieben:
SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 14:51 hat geschrieben:Du gehst also davon aus, daß die Mißachtung von Rechten ihr Nichtvorhandensein begründet. Lustige Logik. Mehr aber wirklich nicht. ...


...Wie recht sie damit haben, wissen sie selbst nicht, weil die Evolution tatsächlich nur durch Rechtsverletzungen entstanden ist. ....


Wenn das Dein Ernst ist, wundert mich nun nichts mehr .... :p
Ich weiss gar nicht, ob ich darauf eingehen soll.
Evolution ist keine Rechtsverletzung, sondern ein Prozess. Und genau der Klang dieses Wortes ist die einzige Gemeinsamkeit von Juristerei und Evolution.
Was soll's ..... :cool:
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
Eric Arthur Blair
Benutzeravatar
Tantris
Beiträge: 37991
Registriert: So 22. Jun 2008, 08:13
Benutzertitel: Sihanoukville

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon Tantris » Di 4. Feb 2014, 00:13

ThorsHamar » Mo 3. Feb 2014, 22:12 hat geschrieben:
SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 14:51 hat geschrieben:
Du gehst also davon aus, daß die Mißachtung von Rechten ihr Nichtvorhandensein begründet. Lustige Logik. Mehr aber wirklich nicht. ...


Nein, irgendwie willst Du wohl nicht .... :p

ICH weiss, dass es formulierte Menschenrechte gibt. Ich weiss, wann die wo notiert wurden.
So weit die Theorie.
DIE PRAXIS des Lebens auf der Erde ignoriert diese Menschenrechte vollständig.
Eine juristische Relevanz von Menschenrechten, also eine Rechtsbeanspruchung, wie Du sie anmahnst, ist unsinnig, weil die sog. Menschenrechte mit der Realität aller relevanten Gesellschaftsformen der Menschheit kollidieren.
Nun gut, das soll es dazu gewesen sein.


In staaten wie D kannst du die grundrechte sehr wohl einklagen. Aber, es gibt halt zuviele ausnahmen: Kinder müssen in die schule oder zum zahnarzt, zum beschneiden etc. ob sie wollen oder nicht, und abends sogar noch ins bett, und wenn du verhaftet wirst, ists auch erstmal vorbei mit der menschenwürde und der selbstbestimmung, davon gibts im knast nicht sehr viel.
Benutzeravatar
ThorsHamar
Beiträge: 22786
Registriert: Di 19. Mai 2009, 21:53
Benutzertitel: Jury Jury
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon ThorsHamar » Di 4. Feb 2014, 00:33

Tantris » Mo 3. Feb 2014, 18:13 hat geschrieben:
ThorsHamar » Mo 3. Feb 2014, 22:12 hat geschrieben:
Nein, irgendwie willst Du wohl nicht .... :p

ICH weiss, dass es formulierte Menschenrechte gibt. Ich weiss, wann die wo notiert wurden.
So weit die Theorie.
DIE PRAXIS des Lebens auf der Erde ignoriert diese Menschenrechte vollständig.
Eine juristische Relevanz von Menschenrechten, also eine Rechtsbeanspruchung, wie Du sie anmahnst, ist unsinnig, weil die sog. Menschenrechte mit der Realität aller relevanten Gesellschaftsformen der Menschheit kollidieren.
Nun gut, das soll es dazu gewesen sein.


In staaten wie D kannst du die grundrechte sehr wohl einklagen. Aber, es gibt halt zuviele ausnahmen: Kinder müssen in die schule oder zum zahnarzt, zum beschneiden etc. ob sie wollen oder nicht, und abends sogar noch ins bett, und wenn du verhaftet wirst, ists auch erstmal vorbei mit der menschenwürde und der selbstbestimmung, davon gibts im knast nicht sehr viel.


Na ja, Tantris, das ist doch klar.
Und wie oft die Menschenwürde, noch so eine schwammige Formulierung, täglich allein in Deutschlands Amtsstuben auf dem Prüfstand steht, kann man nur ahnen. Die Erlebnisse im Bürgerhaus Wedding lassen da Einiges erwarten ....
Ich hatte gerade so den Gedanken, als ich nochmal den Threadtitel las, dass das wichtigste Menschenrecht wohl das Recht auf Leben ist, immerhin die grundlegende Prämisse für alles Weitere ....
Aber selbst darüber, also über das Lebensrecht für jeden Menschen, gibt es weltweit keinen Konsens ....
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
Eric Arthur Blair
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 14189
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon Dark Angel » Di 4. Feb 2014, 08:25

SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 22:34 hat geschrieben:Wie recht sie damit haben, wissen sie selbst nicht, weil die Evolution tatsächlich nur durch Rechtsverletzungen entstanden ist. Es kommt nur auf das von allen akzeptierte Maß an. Und selbst extreme Rechtsverletzungen hatten ihren Sinn. Ohne Mutationen könntest Du heute nicht deine Positionen (Rechte) mir gegenüber artikulieren, weil es uns beide gar nicht gäbe.

So ein Schwachsinn! Evolution hat mit "Rechtsverletzung" (von Menschenrechten) nicht das geringste zu tun.
Menschenrechte sind subjektive Rechte, die ihren Ursprung in der Idee des Humanismus haben und allen Menschen, allein aufgrund ihres Menschseins, zugesprochen werden.

SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 22:34 hat geschrieben:Welches [b]"Basisrecht", das für alle Menschen gilt, kann wie das Selbstbestimmungsrecht unterstützen, daß sich das Selbst eines Menschen möglichst unbeeinträchtigt vom Selbst anderer Geltung verschaffen und entfalten kann?[/b]

Dein, ach so wichtiges, "Basisrecht" kannste Dir dahin schieben, wo die Sonne nicht hinscheint, wenn nicht gleichzeitig das Recht auf Leben, das Recht auf Freiheit der Person und das Recht auf körperliche Unversehrtheit (ebenso wie alle anderen Menschenrechte) verwirklicht sind.

SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 22:34 hat geschrieben: Das Recht auf Aufmerksamkeit, Achtung, Respekt, Akzeptanz? Das Recht auf Desinteresse, Ignoranz?

Das ist Humbug - solche Menschenrechte gibt es nicht.
Mannomann, was manche so zusammenspinnen und dann auch noch meinen im Besitz allgemeingültiger Erkenntnis zu sein. :s
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Di 4. Feb 2014, 10:24

ThorsHamar, wer zwingt dich dazu, hier so zu tun, als würdest Du mehr wissen als die schon längst in einen Konsenswettstreit getreteten Kernforscher, die mit Gemeinschaftsgeldern beispielsweise CERN auf die Beine gestellt haben und nach langer Arbeit mit beachtlicher kybernetischer Organisation das Higgs Boson nachweisen konnten? Bist Du fitter als beispielsweise Anton Zeilinger, der Photonen Verständigungsfähigkeiten nachwies beim Managen gewaltiger Energien, von denen Du nicht mal träumen kannst?

ThorsHamar, wenn Du nochmal behauptest, ich hielte das Recht auf Leben für das wichtigste Menschenrecht, was Du hier DarkAngel in deinem Post kurz vor dem Zubettgehen geflüstert hast, werde ich herumerzählen, daß dir merkwürdige Betthupferl bleiben, die man im Netz als Fehlschüsse geistiger Ergüsse bezeichnet ... Vielleicht solltest Du dir mit deinem reifen Erfahrungswissen nur mal sachte vorstellen, was möglich ist, wenn viele Menschen merken, daß mit dem wichtigsten Menschenrecht auch "STAATSBÜRGERDIENST NACH VORSCHRIFT" möglich ist, mit viel Vergnügen vor den vielen Schreibtischen in Amtstuben und in Telefonleitungen bei Kontakten mit "Obrigen" unseres Staatswesens ...

Tantris, ich war noch nie der irren Meinung, ein Recht würde sich ununterbrochen selbst realisieren. Du wirst mich mit deinem Denkwurstgebruzzel auf Sparflamme auch nicht davon abbringen, anderswo Start und Ziel so einander anzunähern, daß der Weg dazwischen die so lohnende Mühe nicht wert ist. Ich kann nämlich nicht nur von der fundamentalen Mechanik träumen, um die sich auch die Quantenphysiker kümmern ... Du möchtest doch nicht behaupten, die bislang bekannten Menschenrechte würden weniger für kleine Menschen gelten? Möchtest Du aufgrund der allgemeinen Wirrnisse zum Gleichheitsgrundsatz etwas erreichen, was mal einer anderswo in den Raum stellte, der frecherweise ;-) meinen wundervollen Avatar benutzt: Er forderte, kleine Männer mit Periskopen auszustatten und kleine Frauen mit Stöckelschuhen. Auf Staatskosten ...
Benutzeravatar
X3Q
Beiträge: 3651
Registriert: So 7. Okt 2012, 07:46
Benutzertitel: Pro Gloria et Coetus

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon X3Q » Di 4. Feb 2014, 10:34

Da haben wohl die Anstaltswärter wieder mal den PC im Aufenthaltsraum nicht ausgeschaltet ... :mad2:

--X
SIRENE

Re: Das wichtigste Menschenrecht

Beitragvon SIRENE » Di 4. Feb 2014, 11:03

X§Q, hast Du die Traute, konkret zu werden, oder hast Du Angst davor, daß die User hier, die bisher kaum auf meine Informationen eingegangen sind und nur abspulten, was sie im Dickschädel haben, dich mit all dem überziehen, was gerade noch von der Moderation geduldet wird?

Dark Angel » Di 4. Feb 2014, 09:25 hat geschrieben:So ein Schwachsinn! Evolution hat mit "Rechtsverletzung" (von Menschenrechten) nicht das geringste zu tun.
Menschenrechte sind subjektive Rechte, die ihren Ursprung in der Idee des Humanismus haben und allen Menschen, allein aufgrund ihres Menschseins, zugesprochen werden.
Indem Du dein Schrumpfwissen zu meinen Informationen dazu packst, sie damit veränderst und daraus falsche Schlüsse ziehst, ist deinen Wissenserweiterungsbemühungen nicht gedient. Und wenn Du hier nun meinen Thread mit dem Rechtswissen vollstopfen möchtest, der zu einem großen Teil in Mißachtung des wichtigsten Menschenrechtes entstanden ist, wirst Du in meinem Ansehen nicht steigen. Daß Du mir ständig den Buckel herunterrutschst, ist auch nicht soooo mein Ding. Rei§ dich bitte mal ein wenig zusammen. Du machst doch mit sowas auch viel anderes, was Du hier loswirst, unglaubwürdig.

Dein, ach so wichtiges, "Basisrecht" kannste Dir dahin schieben, wo die Sonne nicht hinscheint, wenn nicht gleichzeitig das Recht auf Leben, das Recht auf Freiheit der Person und das Recht auf körperliche Unversehrtheit (ebenso wie alle anderen Menschenrechte) verwirklicht sind.
Vermutlich werden meine hell strahlenden Gedanken dein schattiges Bewußtsein nie so erhellen können, daß Du dich dafür entschuldigst, geistig und körperlich behinderte Menschen derart zu entrechten. Das tust Du, indem Du meinst, die Rechte auf Leben, auf Freiheit der Person, körperliche Unversehrtheit und alle anderen Menschenrechte müßten gleichzeit verwirklicht sein. Bitte glaube mir, Du verschwendest deine Zeit, meine, und die anderer, wenn Du weiterhin nur so behindert liest, daß Du so viel Murks postest. Ich hatte hier schon mindestens zweimal klargestellt, daß nur Lebende das Selbstbestimmungsrecht nutzen können und genau mit diesem Recht viel tun können, um die Nutzung aller anderen sicherzustellen. Und daß Ansprüche durch Selbsterfüllung nichtig werden, braucht nicht mal Abitur, um nachvollziehen zu können, daß auch in den schattigen geistigen Regionen unserer Gesellschaft, wie in den hell erleuchteten nicht gleichzeitig die so unteilbaren Menschenrechte verwirklicht sind.

SIRENE » Mo 3. Feb 2014, 22:34 hat geschrieben:Das Recht auf Aufmerksamkeit, Achtung, Respekt, Akzeptanz? Das Recht auf Desinteresse, Ignoranz?
Das ist Humbug - solche Menschenrechte gibt es nicht.
Mannomann, was manche so zusammenspinnen und dann auch noch meinen im Besitz allgemeingültiger Erkenntnis zu sein. :s
Diese Rechte finden sich als weitere Beispiele zum Unterstreichen der individuellen Bedeutsamkeit von Menschenrechten unter den Oberbegriffen der Menschenrechte, wie sie in internationalen Menschenrechtsabkommen, nationalen Verfassungen, Grundrechten mit unzähligen Ausgestaltungen in hoffentlich allen dazu kreierten Gesetzen, Rechtsnormen, Verordnungen usw., Vereinbarungen unter Menschen im weitesten Sinne, formuliert sind.

Ich glaube, das Thema ist wirklich zu anspruchsvoll für dich.

Zurück zu „8. Gesellschaft“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Ammianus und 1 Gast