Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Dark Angel » So 24. Sep 2017, 21:27

Ein Terraner hat geschrieben:(24 Sep 2017, 22:19)

Nein, und der Koran stammt von Bibel ab, interessante Sache das. Jetzt bin ich aber trotzdem mal gespannt wie du mir jetzt erklären willst das zu der Zeit Arabisch nichts mit dem Islam zu tun hat, oder darauf willst du doch hinaus ? :)

Das ist Quatsch! Es wurden nur bestimmte Elemente - die Abrahamsgeschichte - aus dem AT übernommen.
Abraham hatte zwei Söhne - Ismail von einer Nebenfrau/Sklavin und Isaak von seiner Ehefrau.
Nachdem Issak geboren war und heran wuchs, schickte Abraham Ismail und dessen Mutter in die Wüste. Im AT findet sich keine weitere Erwähnung. Im Islam wurde Ismail zum Stammvater von Mohammends Geschlecht und das ist im Großen und Ganzen auch schon die einzige Übereinstimmung mit dem AT, NICHT der Bibel.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Dark Angel » So 24. Sep 2017, 21:31

Ein Terraner hat geschrieben:(24 Sep 2017, 22:25)

Sorry eure Kulturhoheit,

Externe Einflüsse aus anderen Kulturen aufnehmen, bedeutet immer noch nicht "zur Kultur" gehörend.
Religiöse Glaubensvorstellungen gehören zu einer Kultur und prägen diese und das sind im Falle unserer europäischen Kultur, das Christentum und das Judentum und NICHT der Islam!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Ein Terraner » So 24. Sep 2017, 21:38

Dark Angel hat geschrieben:(24 Sep 2017, 22:31)

Externe Einflüsse aus anderen Kulturen aufnehmen, bedeutet immer noch nicht "zur Kultur" gehörend.
Religiöse Glaubensvorstellungen gehören zu einer Kultur und prägen diese und das sind im Falle unserer europäischen Kultur, das Christentum und das Judentum und NICHT der Islam!


Ich denke eher du hast Kulturelle Dissonanz, selektierst hier rum wie es dir gerade in den Kram passt.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Ein Terraner » So 24. Sep 2017, 21:49

Dark Angel hat geschrieben:(24 Sep 2017, 22:27)

Das ist Quatsch! Es wurden nur bestimmte Elemente - die Abrahamsgeschichte - aus dem AT übernommen.
Abraham hatte zwei Söhne - Ismail von einer Nebenfrau/Sklavin und Isaak von seiner Ehefrau.
Nachdem Issak geboren war und heran wuchs, schickte Abraham Ismail und dessen Mutter in die Wüste. Im AT findet sich keine weitere Erwähnung. Im Islam wurde Ismail zum Stammvater von Mohammends Geschlecht und das ist im Großen und Ganzen auch schon die einzige Übereinstimmung mit dem AT, NICHT der Bibel.


Da gibt es mehr, es ist nur nicht leicht eine Quelle zu finden die das auch entsprechend aufbereitet hat.

http://www.frieder-harz.de/pages/beitra ... gleich.php
https://www.alrahman.de/bibel-vs-koran- ... schriften/
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Keoma » So 24. Sep 2017, 21:56

Ein Terraner hat geschrieben:(24 Sep 2017, 22:49)

Da gibt es mehr, es ist nur nicht leicht eine Quelle zu finden die das auch entsprechend aufbereitet hat.

http://www.frieder-harz.de/pages/beitra ... gleich.php
https://www.alrahman.de/bibel-vs-koran- ... schriften/

Und?
Was kann die Bibel dafür, dass Mohammed daraus geklaut hat?
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Ein Terraner » So 24. Sep 2017, 21:58

Keoma hat geschrieben:(24 Sep 2017, 22:56)

Und?
Was kann die Bibel dafür, dass Mohammed daraus geklaut hat?

Nichts, war doch nur eine Randnotiz.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon BingoBurner » Mo 25. Sep 2017, 00:15

Alpha Centauri hat geschrieben:(24 Sep 2017, 16:03)

:thumbup: absolut, es gibt keine , gab nie eine und wird nie eine verbindende Kultur geben.

So ein albernes Geschwätz.


Die Negation der Negation der Negation.........

Die Romantik habe ich schon erwähnt oder ? Da geht es nicht um Weiblein und Männlein bei Kerzenschein.

Sondern in Dingen mehr zu sehen als da ist. It is not a bug it is a feature......zumindest sahen das Menschen wie Schiller und Goethe das so. Die widerherum ohne Shakespeare, Homer.... z.b. so nicht gewesen wären wie sie waren.
Aber ehrlich........das ist Geisteswissenschaft.

Ich kann dir was erzählen über
http://www.labor-limbach.de/MRGN-Multir ... 655.0.html sowas hier.

Die kennen übrigens auch keine Grenzen, keine Rassen. Die fressen einfach.

Wie auch immer........verbinde Kultur. Kennst du den "Overview-Effekt" ........ https://de.wikipedia.org/wiki/Overview-Effekt

"Der Overview-Effekt wird als Erfahrung beschrieben, die die Perspektive auf den Planeten Erde und die darauf lebende Menschheit verändert. Grundlegende Merkmale sind ein Gefühl der Ehrfurcht, ein tiefes Verstehen der Verbundenheit allen Lebens auf der Erde und ein neues Empfinden der Verantwortung für unsere Umwelt."


Kriegen naturgemäß Raumfahrer wenn sie zum erstemal auf die Erde hinab blicken.

Oder "Blue Marbel".......... https://de.wikipedia.org/wiki/Blue_Marble

Verbindend ? Was kann den verbindener sein ?
Deutsch ? Besuche mal den deutschen Bundesrat.....http://www.bundesrat.de/DE/homepage/homepage-node.html

Da gibt es Antworten gerade in Hinlick auf "deutsche Kultur" in Hülle und Fülle.

Kein Wunder das dieser den Nazis ein Dorn im Auge waren.........



(Ganz ohne Videos..........)
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BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Bleibtreu » Mo 25. Sep 2017, 01:31

BingoBurner hat geschrieben:(25 Sep 2017, 01:15)
[...] Wie auch immer........verbinde Kultur. Kennst du den "Overview-Effekt" ........ https://de.wikipedia.org/wiki/Overview-Effekt [...]

Ich glaub, du hast das mit dem verbindend nicht richtig verstanden - schau mal in den Text der StrangEroeffnung. Es geht nicht darum, was D mit anderen Laendern oder Kulturen verbindet oder gar mit der ganzen Welt, sondern was innerhalb Deutschlands eine verbindende Kultur ist, wie zB die ErinnerungsKultur an die NazenGraeul oder die FDGO oder das StGB. DIE gelten nicht nur fuer den Norden wie der Labskaus oder im Sueden die SchweinsHaxe, sondern fuer GesamtDeutschland.
• This right is the natural right of the Jewish people to be masters of their own fate, like all other nations, in their own sovereign State [Ben-Gurion]

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Re: "

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 25. Sep 2017, 07:19

Zunder hat geschrieben:(24 Sep 2017, 00:10)
Mich hätte einfach mal eine Quelle interessiert, an der sich der kulturelle Rassismus belegen läßt.
Die Behauptung ist mir geläufig, hast du ja oft genug gepostet. Nur der Nachweis, daß der Kulturbegriff tatsächlich rassistisch verstanden wird, kommt ein bißchen zu kurz. Die Beschreibung von Kultur hat mit Rassismus halt schlicht und einfach nichts zu tun.

Kannst du gerne haben und ist jetzt auch nicht soo schwer zu ermitteln. Eines (unter einer beträchtlichen Menge ähnlich argumentierender Quellen): George M. Fredrickson: Rassismus. Ein historischer Abriss. Aus dem Vorwort:
Der Verweis auf angeblich tiefsitzende kulturelle Differenzen zur Rechtfertigung der Feindseligkeit und Diskriminierung, die Einwanderer aus der Dritten Welt in verschiedenen europäischen Ländern erfahren, hat zu dem Vorwurf eines neuen "kulturellen Rassismus" geführt.

Das Verständnis des Kulturzugehörigkeitsbedürfnisses, der "Kulturverhaftung" als heutigem, neuen "funktionalen Äquivalent von Rassismus" ist eine verbreitete, etablierte wissenschaftliche, soziologische Auffassung. Es ist nicht die einzige. Aber mit Sicherheit nicht die Auffassung einer Randminorität. Und von daher kannst du dir solche angestrengten und dennoch unoriginellen Ironieversuche wie
Immerhin scheinst du schon anzuerkennen, daß es so etwas wie eine deutsche Kultur tatsächlich gibt. Nur das verbindende Element fehlt dir noch.

auch sparen.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 25. Sep 2017, 07:38

Bleibtreu hat geschrieben:(25 Sep 2017, 02:31)

Ich glaub, du hast das mit dem verbindend nicht richtig verstanden - schau mal in den Text der StrangEroeffnung. Es geht nicht darum, was D mit anderen Laendern oder Kulturen verbindet oder gar mit der ganzen Welt, sondern was innerhalb Deutschlands eine verbindende Kultur ist, wie zB die ErinnerungsKultur an die NazenGraeul oder die FDGO oder das StGB. DIE gelten nicht nur fuer den Norden wie der Labskaus oder im Sueden die SchweinsHaxe, sondern fuer GesamtDeutschland.

Schon der Begriff "Gesamtdeutschland" ist selbst in der kurzen Periode zwischen den Nazigräuln und der Gegenwart beretis rein geographisch überhaupt nicht definierbar. Hitler als geburtlich Österreicher, Ostpreußen und Pommern als mit Abstand größte Wahlerfolgsregionen der NSDAP 1933 und heute zum polnischen Staatsgebiet gehörend ... da fängt das Grübeln bereits an. "Völkischen Supranationalismus" nannte Hannah Arendt in ihrem Hauptwerk "Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft" die wesentliche Quelle des modernen Antisemitismus. Und sie meint damit, dass der klassische reaktionäre Nationalismus überhaupt nicht als Ausgangspunkt für eine Antisemitismuserklärung ausreicht. Und mithin auch ein Schuldbekenntnis als Element eines nationalen Wir-Gefühls in Bezug auf Deutschland untauglich ist.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon PeterK » Mo 25. Sep 2017, 08:04

Zunder hat geschrieben:(24 Sep 2017, 19:16)
Wer die deutsche Erinnerungskultur, die Willy Brandt mit dem Kniefall von Warschau durch eine wirkmächtige symbolische Geste dargestellt hat, als "lachhaft" oder als "Blödelei" denunziert, steht auf einer Stufe mit Höcke und Co.

Nein. Wer vergisst, dass gleichzeitig Filbinger Ministerpräsident in BaWü war, versucht, eine "deutsche Erinnerungskultur" herbeizufantasieren. Der Schoß war und ist fruchtbar noch.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon PeterK » Mo 25. Sep 2017, 08:13

Dark Angel hat geschrieben:(24 Sep 2017, 19:03)
Du wirst es hören und lesen müssen...

Ja, leider. Subtile Entschuldigungsversuche wie ...
Dark Angel hat geschrieben:(24 Sep 2017, 16:49)
... vom eigenen Volk begangener Verbrechen bzw mit Duldung des eigenen Volkes ...

... wird man wohl immer wieder lesen müssen.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 25. Sep 2017, 08:32

Zunder hat geschrieben:(24 Sep 2017, 19:16)

Wer die deutsche Erinnerungskultur, die Willy Brandt mit dem Kniefall von Warschau durch eine wirkmächtige symbolische Geste dargestellt hat, als "lachhaft" oder als "Blödelei" denunziert, steht auf einer Stufe mit Höcke und Co.
Die Ernte dieses dummen Geschwätzes, eine deutsche Kultur jenseits der Sprache sei nicht identifizierbar, hat die AfD heute eingefahren.

Der Hauptertrag, wenn man so will, dieses Kniefalls besteht in der nachfolgenden Entspannungspolitik, in der Reduzierung der Blockkonfrontation Ost/West und natürlich in dem generellen Versöhnungspotenzial zwischen Polen und Deutschland. Und das ist tatsächlich rundum positiv zu werten. Eine "Erinnerungskultur" als Ansatzpunkt für eine nationale Identität der Deutschen wird (aus meiner SIcht zurecht) kritisiert. Bis hin zu der These, dass etwa mit dem Holocaust-Denkmal in Berlin weniger der Judenvernichtung gedacht wird, sondern dieses Denkmal eben als nationale Identitätsstiftung benutzt wird, die de facto auf einen "erneueten gesellschaftlichen Ausschluss der Juden" hinausläuft.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon BingoBurner » Mo 25. Sep 2017, 11:30

Bleibtreu hat geschrieben:(25 Sep 2017, 02:31)

Es geht nicht darum, was D mit anderen Laendern oder Kulturen verbindet oder gar mit der ganzen Welt, sondern was innerhalb Deutschlands eine verbindende Kultur ist, wie zB die ErinnerungsKultur an die NazenGraeul oder die FDGO oder das StGB. DIE gelten nicht nur fuer den Norden wie der Labskaus oder im Sueden die SchweinsHaxe, sondern fuer GesamtDeutschland.


Doch, doch genau das hatte ich Blick als ich den Overview-Effekt erwähnte.
Und geantwortet hatte ich auch schon. Verbindende- deutsche Kultur (innerhalbs)......für mich .........die Romantik die eigentlich alles beinflusst hat. Musik, Sprache, Kleidung, Architektur.....

Zumindest kenne ich keine ähnliche Bewegung aus anderen Ländern oder eben die Aufarbeitung bzw. der Erinnerung der geschichtlichen Verantwortung der eignen Schuld.
Was ich für eine Stärke halte und für keine Schwäche. Wie soll man auch sonst lernen ?
Deshalb hab ich auch den Bundesrat erwähnt bzw. dessen Geschichte. Die Idee zum deutschen Bundesrat entstand z.b. in (Frankreich) ? Weiß nicht mehr.......


Deshalb krankt schon die Fragestellung an sich "Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?"
Den letztlich kann man dann immer sagen......."das trifft es nicht" und sich im Kreis drehen.
Und doch......gibt es den Sandman.

Aber eben auch das kann man als Meme herunter brechen wie ein Rezept für Bier z.b.

"Das Mem (Neutrum; Plural: Meme) ist Gegenstand der Memtheorie und bezeichnet einen einzelnen Bewusstseinsinhalt, zum Beispiel einen Gedanken. Es kann durch Kommunikation weitergegeben und damit vervielfältigt werden und wird so soziokulturell auf ähnliche Weise vererbbar, wie Gene auf biologischem Wege vererbbar sind. Ganz entsprechend unterliegen Meme damit einer soziokulturellen Evolution, die weitgehend mit denselben Theorien beschrieben werden kann.

Analog sind bei der Weitergabe Veränderungen möglich – etwa durch Missverständnis oder unterschiedliche Auffassungen – wobei (äußere) Umwelteinflüsse die weitere Verbreitung verstärken oder unterdrücken können. Nach Ansicht des Wissenschaftlers Mihály Csíkszentmihályi wird ein Mem kreiert, „wenn das menschliche Nervensystem auf eine Erfahrung reagiert“.[1]

Kritik :

Die Memtheorie wird in verschiedenen Fachwissenschaften (insb. Psychologie, Sozialwissenschaften, Kulturwissenschaften), soweit sie Beachtung findet, einer zum Teil harschen Kritik unterzogen. Einerseits seien die Begriffe (Replikator, Einheit der Selektion etc.) zu unscharf definiert, um überhaupt empirisch bestätigt oder widerlegt werden zu können, andererseits ignoriere die Memtheorie schlicht die Ergebnisse der psychologischen und sozialwissenschaftlichen Forschung.[2] Zur Umstrittenheit der Memtheorie trage darüber hinaus bei, dass der Erkenntnisgewinn der Theorie unklar sei.[3]"


Für mich sind "Meme" schlüssig und gar kein Widerspruch zu "verbindene Deutsche Kultur".
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Zunder » Mo 25. Sep 2017, 11:57

PeterK hat geschrieben:(25 Sep 2017, 09:04)

Nein. Wer vergisst, dass gleichzeitig Filbinger Ministerpräsident in BaWü war, versucht, eine "deutsche Erinnerungskultur" herbeizufantasieren. Der Schoß war und ist fruchtbar noch.

Wer allen Ernstes behauptet, Filbinger stünde für die deutsche Erinnerungskultur, hat offensichtlich nicht mitbekommen, daß dieser ehemalige Marinerichter für seine unsägliche Haltung zurücktreten mußte. Damit bestätigst du, was du eigentlich widerlegen wolltest.
An dieser sich seit Mitte der 60er Jahre allmählich etabliert habenden Erinnerungskultur hat übrigens auch Helmut Kohl nie gerüttelt, obwohl er Parteifreund Filbingers war.

Die Anerkennung der Nazi-Verbrechen und die sich daraus ergebende Verantwortung verbindet tatsächlich Berlin mit Hamburg, München mit Köln, Stuttgart mit Frankfurt.

Die Ablehnung dieser gemeinsamen Erinnerungskultur verbindet Höcke mit jenen, die eine deutsche Kultur gar nicht erkennen können.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 25. Sep 2017, 12:11

Warum darf es eigentlich keine verbindende deutscher Kultur geben, was wäre daran so schrecklich? Und gibt es auch in anderen Völkern oder Nationen keine solche verbindende Kultur?
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Selina » Mo 25. Sep 2017, 12:16

PeterK hat geschrieben:(25 Sep 2017, 09:04)

Nein. Wer vergisst, dass gleichzeitig Filbinger Ministerpräsident in BaWü war, versucht, eine "deutsche Erinnerungskultur" herbeizufantasieren. Der Schoß war und ist fruchtbar noch.


Richtig. Außerdem hat es ein Gschmäckle, mit Neuen Rechten über das Gedenken und Erinnern an die Gräueltaten der deutschen Nazis zu reden. Sie gebärden sich als Nationalisten, suchen krampfhaft irgendwelche scheinbar sachlichen Argumente für ihre Fremdenfeindlichkeit, grenzen damit andere aus und diffamieren sie und wollen gleichzeitig mit liberalen und demokratischen Menschen über "Erinnerungskultur" reden. Passt vorne und hinten nicht zusammen. Beziehungsweise ist es genau das, was mit Wolf im Schafspelz gemeint ist.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon BingoBurner » Mo 25. Sep 2017, 12:23

Zunder hat geschrieben:(25 Sep 2017, 12:57)

Die Ablehnung dieser gemeinsamen Erinnerungskultur verbindet Höcke mit jenen, die eine deutsche Kultur gar nicht erkennen können.


mein Reden.... :thumbup:

"Löw-Ärger über rechte Fans. Ich bin voller Wut" Nationalmannschaft verweigert sich.....
http://www.spiegel.de/sport/fussball/jo ... 65901.html

Wobei in Deutschland wieder Typen in Bundestag sind die erklären das man auf die Wehrmacht stolz sein kann.

"Wir holen unser Volk und Land zurück" .........(Gauland 15 Minuten nach der Wahl). Passt irgendwie auch zum Thema.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Zunder » Mo 25. Sep 2017, 12:27

schokoschendrezki hat geschrieben:(25 Sep 2017, 09:32)

Der Hauptertrag, wenn man so will, dieses Kniefalls besteht in der nachfolgenden Entspannungspolitik, in der Reduzierung der Blockkonfrontation Ost/West und natürlich in dem generellen Versöhnungspotenzial zwischen Polen und Deutschland. Und das ist tatsächlich rundum positiv zu werten. Eine "Erinnerungskultur" als Ansatzpunkt für eine nationale Identität der Deutschen wird (aus meiner SIcht zurecht) kritisiert. Bis hin zu der These, dass etwa mit dem Holocaust-Denkmal in Berlin weniger der Judenvernichtung gedacht wird, sondern dieses Denkmal eben als nationale Identitätsstiftung benutzt wird, die de facto auf einen "erneueten gesellschaftlichen Ausschluss der Juden" hinausläuft.

Der Kniefall fand am Mahnmal für den Aufstand im Warschauer Ghetto statt. Da helfen deine Umdeutungsversuche auch nicht weiter. Diese krampfhaften Versuche, diese spezifisch deutsche Erinnerungskultur wegzubekommen, sind ziemlich peinlich.
Und daß das Holocaust-Mahnmal dem Ausschluß der Juden dient, muß man sich auch erstmal ausdenken können. Respekt.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 25. Sep 2017, 12:31

Tom Bombadil hat geschrieben:(25 Sep 2017, 13:11)

Warum darf es eigentlich keine verbindende deutscher Kultur geben, was wäre daran so schrecklich? Und gibt es auch in anderen Völkern oder Nationen keine solche verbindende Kultur?


Man kann es nicht spezifizieren, das ist alles. Diese Kulturschubladen die hier einige gerne hätten gibt es einfach nicht, jede Kultur hat Schnittmengen mit anderen Kulturen und je genauer man hinsieht desto verschwindender ist die spezielle Kultur.
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