Ocean Cleanup Technologie

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Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon Ein Terraner » Mo 13. Aug 2018, 15:36

Und wiedermal ein neue Erfindung zum Reinigen der Ozeane, dieses mal hat es sogar eine ökonomisch Komponente, vielleicht findet dieses mal ein Projekt zur Reinigung der Ozeane einen Investor.

So funktioniert die Plattform
Meereslebewesen werden durch die Plattform nicht beeinflusst, das war Marcella wichtig. Die 400 Meter lange Plattform hat eine bauchige, fischgrätenartige Form. Sie ragt 15 Meter aus dem Wasser. Unter der Wasseroberfläche geht sie 35 Meter in die Tiefe. Das ist nötig, weil Strömungen Plastikteile bis zu 30 Meter unter die Wasseroberfläche spülen. Durch diese Bauart kann die Meeresströmung punktuell beruhigt werden. So kann das Plastik durch seinen eigenen Auftrieb an die Wasseroberfläche steigen, dort gesammelt und abgeschöpft werden. Der Plastikmüll lässt sich wegen einer chemischen Reaktion mit dem Meereswasser nicht mehr recyceln. Deshalb wird er durch einen Gasprozess zu Kohlendioxid und Wasserstoff umgewandelt. Der Wasserstoff soll die Brennstoffzellen der Anlage versorgen. Mit dem entstandenen Kohlendioxid werden wiederum Algen gezüchtet, aus denen anschließend biologisch abbaubarer Kunststoff hergestellt werden soll.


https://ze.tt/diese-frau-entwickelte-ei ... t.teaser.x
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon H2O » Di 14. Aug 2018, 13:27

Ein Terraner hat geschrieben:(13 Aug 2018, 16:36)

Und wiedermal ein neue Erfindung zum Reinigen der Ozeane, dieses mal hat es sogar eine ökonomisch Komponente, vielleicht findet dieses mal ein Projekt zur Reinigung der Ozeane einen Investor.



https://ze.tt/diese-frau-entwickelte-ei ... t.teaser.x


Mich hinterläßt das vorgestellte Projekt völlig ratlos. Fährt da ein Roboter durch den Ozean, oder liegt er vor Anker? Werden die Prozesse der Plastikmaterialumsetzung dort von Automaten verrichtet, und warum macht die Wirkung von Salzwasser die Wiederaufbereitung des Materials unmöglich? Ist der Maschine die Art des Plastikmaterials gleichgültig, oder braucht sie doch sortenreines Material? Wie bindet sie die Partikel, verdichtet sie zu bearbeitbaren Massen mit welchen Prozessen? Ist das sehr aufwendige Gerät orkanfest? Als Freund des Lebens hoffe ich, daß dieses Projekt einen Erfolg haben wird. Aber mehr technische Einzelheiten sollten schon offen gelegt werden, wenn man Geld zum Aufbau des Systems einsammeln möchte.

Da kann man doch nur hoffen, daß DIE ZEIT als angegebener Kooperationspartner von ze/tt das Thema etwas umfassender durchdringt und darstellt, wo technische Risiken bestehen und wie man sie ab zu bauen gedenkt.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon Ein Terraner » Di 14. Aug 2018, 13:37

Hier gibt es noch mehr Infos zu dem Projekt, von der Funktion her soll es einfach nur Strömungen punktuell verlangsamen so das die Plastikteile an die Oberfläche aufschwimmen können um sie da abzufischen. Wird also verankert sein oder frei und langsam rum treiben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 92011.html


Das hier ist die Webseite von dem Projekt.
http://pacific-garbage-screening.de/

Das mit dem Salzwasser kann ich nicht sagen, bin kein Chemiker. Vielleicht war es auch nur Unsinn.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon MoOderSo » Di 14. Aug 2018, 14:32

Solange man die Kunstoffzufuhr aus den Flüssen nicht stoppt, ist das eher ein sinnloses Unterfangen.
https://www.wissenschaftsjahr.de/2016-1 ... temen.html
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon H2O » Di 14. Aug 2018, 15:30

Doch, die genannte Quelle ist schon deutlich klarer. Zwar bleibt der Abschöpfprozeß der Plastikteilchen im Dunkeln... vermutlich mit Absaugpumpen, aber der Verarbeitungsprozeß wird mit einem Kurzwort Pyrolyse angesprochen. Die Frage wird dabei sein, ob es einen sich selbst erhaltenden Verbrennungsprozeß für das eingesammelte Material gibt, oder ob man dazu erheblich Energie hinzufügen muß. Damit dürfte das Projekt stehen oder fallen.

Zwar zeigt man die Mahlstellen im Pazifik und im Atlantik, wo aus großen Plastikteilen kleinere Teilchen abgerieben werden, aber dort ist nicht der Einsatzort für den "Meeresbesen". Der ist spezialisiert auf die Teilchen, die von den Meeresströmungen in alle Richtungen getrieben werden. Der Besen muß sicher verankert werden, damit er in der Strömung steht, die ihm die Plastikteilchen zuführt.

Die Kernidee des Konzepts ist wohl, daß Plastikteilchen aufsteigen, wenn sie nicht in einer verwirbelten Strömung in den oberen 30 m des Meeres gehalten werden. Und in dem Meeresbesen soll die Strömung zur Ruhe kommen, damit die Teilchen dann aufsteigen. Der Rest ist und, und, und... Viele gute Ideen, die es auch anderswo schon gab.

Ich frage mich, weshalb man überhaupt Abfälle ins Meer entsorgen kann. Das ist ja hirnverbrannt! weiter frage ich mich, weshalb man nicht an den Mahlstellen ansetzt und die vom Meer zusammen getragenen großteiligen Plastikabfälle systematisch abfischt.

Ok, vielleicht kennt einer unserer Teilnehmer das Projekt genauer. Von der Physik her doch ein ganz spannendes Projekt
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon Ein Terraner » Di 14. Aug 2018, 15:40

H2O hat geschrieben:(14 Aug 2018, 16:30)

weshalb man nicht an den Mahlstellen ansetzt und die vom Meer zusammen getragenen großteiligen Plastikabfälle systematisch abfischt.


Das sind nur Kosten ohne Möglichkeit zum Profit, das abgeschöpfte Zeug muss dann ja auch noch wo hin, das kostet nochmal. Und dann sind das auch noch intentionale Gewässer, da fühlt sich sowieso niemand zuständig.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon MoOderSo » Di 14. Aug 2018, 16:30

Ein Terraner hat geschrieben:(14 Aug 2018, 16:40)

Das sind nur Kosten ohne Möglichkeit zum Profit, das abgeschöpfte Zeug muss dann ja auch noch wo hin, das kostet nochmal. Und dann sind das auch noch intentionale Gewässer, da fühlt sich sowieso niemand zuständig.

Nach dem Artikel im Eingangsbeitrag soll das Zeug doch vor Ort mehr oder minder verheizt werden. Mit dem CO2 will man dann Algen züchten, welche man dann zu Bio-Kunststoff verarbeiten will.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon Ein Terraner » Di 14. Aug 2018, 17:10

MoOderSo hat geschrieben:(14 Aug 2018, 17:30)

Nach dem Artikel im Eingangsbeitrag soll das Zeug doch vor Ort mehr oder minder verheizt werden. Mit dem CO2 will man dann Algen züchten, welche man dann zu Bio-Kunststoff verarbeiten will.

H2O ging es darum die Müllinsel im Pazifik abzubaggern, da sammelt sich Müll auf einer Fläche die ungefähr Großbritannien oder inzwischen schon Indien entspricht.

https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt ... zifik.html
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon MoOderSo » Di 14. Aug 2018, 18:53

Ein Terraner hat geschrieben:(14 Aug 2018, 18:10)

H2O ging es darum die Müllinsel im Pazifik abzubaggern, da sammelt sich Müll auf einer Fläche die ungefähr Großbritannien oder inzwischen schon Indien entspricht.

https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt ... zifik.html

Gerade da macht es doch Sinn das Zeug vor Ort zu verwerten. Das schleppt doch keiner mehr an Land.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon H2O » Di 14. Aug 2018, 19:22

MoOderSo hat geschrieben:(14 Aug 2018, 17:30)

Nach dem Artikel im Eingangsbeitrag soll das Zeug doch vor Ort mehr oder minder verheizt werden. Mit dem CO2 will man dann Algen züchten, welche man dann zu Bio-Kunststoff verarbeiten will.


Einige Stunden später und nach dem sacken Lassen des Beitrags meine ich, daß da eine ganze Reihe junger idealistischer Leute alles aufgeschrieben hat, was umwelttechnisch irgendwie zum Thema paßt, und daß sie daraus ein Projekt machen möchten. Eine Kostenbetrachtung für den Prototyp im Einsatz gibt es noch nicht, insbesondere eine Kostenbetrachtung zum Energiebedarf der Kunststoffverbrennung / Kunststoffvergasung durch Pyrolyse im Dauerbetrieb..

Nach wie vor ist der Grundgedanke: "Ohne Verwirbelung in Strömungen steigen Kunststoffteilchen auf" der Kern des Projekts. Dafür würde ein wahrer schwimmender Koloss aufgebaut werden, ohne erkennbare Betrachtung der Seefestigkeit einer derart ausgedehnten Konstruktion. Wie man den dann zum Einsatzort bewegen könnte... nächstes schwieriges Ingenieursproblem. Eine schwimmende Werft vor Ort bauen? Teile getrennt anliefern?

Am Ende noch die ganz dämliche Frage: "Kann der Betreiber damit in ferner Zukunft Geld verdienen unter der Annahme, daß eine hochherzige Weltgemeinschaft ihm das Gerät kostenlos überläßt?"

Diesen Fragen auf den Grund zu gehen, das wird eine hochinteressante Studie sein, die einer Technischen Hochschule genug Stoff für Masterarbeiten und Promotionen läßt... bevor auch nur ein einziger Teil eines Prototypen entstanden sein wird.

So stelle ich mir vor, daß ein sehr ähnlicher Ansatz dort gewagt werden könnte, wo Kunststoffe und andere Abfälle sich noch unzerkleinert sammeln, bevor sie in den Mahlströmen zu Staub zerkleinert werden.

Natürlich wäre es auf lange Sicht noch besser, diese Systeme an Land auf zu bauen, damit Kunststoffe gar nicht erst ins Meer gelangen, sondern schon an Land und in Flüssen, abgebaut und stofflich verwandelt würden.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon MoOderSo » Di 14. Aug 2018, 19:59

H2O hat geschrieben:(14 Aug 2018, 20:22)

Einige Stunden später und nach dem sacken Lassen des Beitrags meine ich, daß da eine ganze Reihe junger idealistischer Leute alles aufgeschrieben hat, was umwelttechnisch irgendwie zum Thema paßt, und daß sie daraus ein Projekt machen möchten. Eine Kostenbetrachtung für den Prototyp im Einsatz gibt es noch nicht, insbesondere eine Kostenbetrachtung zum Energiebedarf der Kunststoffverbrennung / Kunststoffvergasung durch Pyrolyse im Dauerbetrieb..

Natürlich ist das erst mal nur eine nette Idee. Billig wird das Ding sicher auch nicht, aber energetisch sollte sich das Ding selbst tragen können. Im Kunststoff selbst steckt ja schon genug Energie und das Ding wird ja ausreichend groß, dass da an Deck noch genügend Platz für Solar- oder Windkraftanlagen ist. Stabil sollte man so was auch konstruieren können. Allein die Ausdehnung und der große Tiefgang sorgen schon dafür, dass selbst größter Wellengang das Ding nicht sonderlich durchschaukeln wird. Aber das wird wohl auch selten nötig sein, denn die Müllstrudel befinden sich in der Regel in den Rossbreiten, wo häufig nicht mal das kleinste Lüftchen weht.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon H2O » Di 14. Aug 2018, 20:42

MoOderSo hat geschrieben:(14 Aug 2018, 20:59)

Natürlich ist das erst mal nur eine nette Idee. Billig wird das Ding sicher auch nicht, aber energetisch sollte sich das Ding selbst tragen können. Im Kunststoff selbst steckt ja schon genug Energie und das Ding wird ja ausreichend groß, dass da an Deck noch genügend Platz für Solar- oder Windkraftanlagen ist. Stabil sollte man so was auch konstruieren können. Allein die Ausdehnung und der große Tiefgang sorgen schon dafür, dass selbst größter Wellengang das Ding nicht sonderlich durchschaukeln wird. Aber das wird wohl auch selten nötig sein, denn die Müllstrudel befinden sich in der Regel in den Rossbreiten, wo häufig nicht mal das kleinste Lüftchen weht.


Völig richtig; das Projekt ist Ausdruck einer Hoffnung. Und nun muß die eigentliche Arbeit losgehen, wie man das riesige Floß baut, zusammenbaut, an den Einsatzort bringt, es dort stationiert. Wie die Prozesse an Bord organisiert werden können, wie eine Rentabilität des Projekts erreicht wird.

Unterschätzen wir die Gewalt der Meere nicht; die toben ja nicht dauernd, aber gelegentlich werden da Gewalten frei, denen selbst große Schiffe zum Opfer fallen. Das muß der Koloß überstehen und danach auch wieder weiter arbeiten...
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon Misterfritz » Di 14. Aug 2018, 20:52

MoOderSo hat geschrieben:(14 Aug 2018, 20:59)

Natürlich ist das erst mal nur eine nette Idee. Billig wird das Ding sicher auch nicht, aber energetisch sollte sich das Ding selbst tragen können. Im Kunststoff selbst steckt ja schon genug Energie und das Ding wird ja ausreichend groß, dass da an Deck noch genügend Platz für Solar- oder Windkraftanlagen ist.
Windkraft auf einem Floss? Das mag bei normalen Winden ok sein, aber bei Sturm?
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon MoOderSo » Di 14. Aug 2018, 21:16

Misterfritz hat geschrieben:(14 Aug 2018, 21:52)

Windkraft auf einem Floss? Das mag bei normalen Winden ok sein, aber bei Sturm?

Dafür gibt es Batterien. Aber eigentlich sollte der Kunststoff selbst schon genügend Energie bereitstellen, damit es nicht dunkel wird.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon Misterfritz » Di 14. Aug 2018, 21:26

MoOderSo hat geschrieben:(14 Aug 2018, 22:16)

Dafür gibt es Batterien. Aber eigentlich sollte der Kunststoff selbst schon genügend Energie bereitstellen, damit es nicht dunkel wird.
Es geht mir um die Aufbauten, also um die Windräder selbst.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon MoOderSo » Di 14. Aug 2018, 21:38

Misterfritz hat geschrieben:(14 Aug 2018, 22:26)

Es geht mir um die Aufbauten, also um die Windräder selbst.

Es gibt ja nicht nur Windräder als Windkraftanlagen.
Darrieus oder Savonius Rotoren könnte man platzsparend einfahren.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon Misterfritz » Di 14. Aug 2018, 21:41

MoOderSo hat geschrieben:(14 Aug 2018, 22:38)

Es gibt ja nicht nur Windräder als Windkraftanlagen.
Darrieus oder Savonius Rotoren könnte man platzsparend einfahren.
Ich weiss, dass es andere Formen der Windkraftenergiegewinnung als die üblichen Windräder gibt. Aber sie benötigen auch den Widerstand und der ist bei Sturm als Aufbau bei einem schwimmenden Untergrund halt immer ein Problem.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon MoOderSo » Di 14. Aug 2018, 21:45

Misterfritz hat geschrieben:(14 Aug 2018, 22:41)

Ich weiss, dass es andere Formen der Windkraftenergiegewinnung als die üblichen Windräder gibt. Aber sie benötigen auch den Widerstand und der ist bei Sturm als Aufbau bei einem schwimmenden Untergrund halt immer ein Problem.

Windkraft hatte ich eigentlich auch nur so eingeworfen. In den Breiten wo die Müllinseln treiben herrscht ohnehin die meiste Zeit Flaute. Daher ist das dort eher uninteressant.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon H2O » Sa 6. Okt 2018, 09:05

Misterfritz hat geschrieben:(14 Aug 2018, 22:41)

Ich weiss, dass es andere Formen der Windkraftenergiegewinnung als die üblichen Windräder gibt. Aber sie benötigen auch den Widerstand und der ist bei Sturm als Aufbau bei einem schwimmenden Untergrund halt immer ein Problem.


Oh je, Monate später, aber hoffentlich noch rechtzeitig, schießt mir durch den Kopf, daß unsere Windräder auf schwimmenden Erdschollen stehen. Ob das wohl meßbare Auswirkungen auf die Lage unserer Erdschollen haben wird?

Und etwas ernster gemeint: Gibt es inzwischen gute oder schlechte Nachrichten von der systematischen Entmüllung der Meere?
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon Ein Terraner » Sa 6. Okt 2018, 09:14

H2O hat geschrieben:(06 Oct 2018, 10:05)

Oh je, Monate später, aber hoffentlich noch rechtzeitig, schießt mir durch den Kopf, daß unsere Windräder auf schwimmenden Erdschollen stehen. Ob das wohl meßbare Auswirkungen auf die Lage unserer Erdschollen haben wird?

Meinst du das Ernst?
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