38 Grad und seit Monaten kein Regen

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Cat with a whip
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Sa 11. Aug 2018, 08:48

Misterfritz hat geschrieben:(11 Aug 2018, 09:26)

Dass geerntet wird, ist auch gar nicht die Frage, sondern der Ertrag. Und wenn der Weizen nur zur Biomasse reicht, weil die Ähren nicht ausreichend entwickelt sind, dann ist das ein Verlust, den man den abgeernteten Feldern kaum ansieht. Auch nicht, wie trocken der Boden darunter ist.


Verdrehung von Zusammenhängen und Lügen haben halt kurze Beinchen. Komisch widersprüchlich wirken diese Trolle erst, hier wenn man ihre verschiedenen Aussagen zusammen nimmt.
Einmal wird gefeiert, weil der Sommer so schön lange und warm ist und dann wird die auf Satellitenbildern sichtbare Folge dieser Dürre als jahreszeitlich normal behauptet.
Das sind typische Merkmale von Verschwörungsdenken: Selektive Warhnehmung, das Gegengteil von offensichtlichen Tatsachen behaupten usw.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Sa 11. Aug 2018, 09:30

Cat with a whip hat geschrieben:(11 Aug 2018, 08:52)

Das hätten sie gleich direkt so sagen sollen. Nur ist das ihre ganz persönliche eigene Interpretation der kryptischen Kommentare und diese Kommentare sind eher irrelevant für die Aussage der Bilder. Ein Teil solcher der Kommentare ist immer erwartbar wenn Wetter mit Klima verwechselt wird. Die finden sie hier auch. Nur ist es sehr müßig sich damit zum x-ten Mal auch noch hier auseinanderzusetzen, wenn man eh schon weiß dass dies nicht zulässig ist.

Immerhin stehen diese Bildvergleiche symbolisch für einen sich abzeichnenden Trend, der einigen Leuten auch bekannt ist.

Seltsam sind finde ich eher Leute wie Sie, H2O denen bei diesen Bildern nichts anderes einfällt als ihre abseitige Haarspalterei anhand irgendwelcher Kommentare in fremden Foren/Privaten Nachrichtenkanälen anzustrengen, aber kommentarlos über bzarre Behauptungen und falsche Aussagen in ihrem Forum hinwegsehen.
Beispiel: dort soll mit einem Verweis auf eine grönländische Region, in der mehr Schneemasse gemessen wird offenbar ein gegenläufiger Trend zu Vorgängen an Alpengletschern belegt werden. Nur ist das nicht geeignet, denn über Eisschmelze erhält man dort in Grönland trotz des Eintrags einen Massenverlust im Eisschild.
viewtopic.php?p=4265841#p4265841


Sie wollen mich sicher nicht verpflichten, daß ich auf jeden Unfug in meinem Moderationsbereich eingehe, oder? Ich bin schon ganz zufrieden, wenn ich lawinenartig auftretende Trolle und Spinner erwischen und ausmustern kann. Mir da, wo es Ihnen quer liegt, Haarspalterei vor zu halten, hhm, hhm. Natürlich habe ich Pech, und auch mir fällt schon einmal ein Unsinn ein... warum sollte nur mir das so gehen?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 11. Aug 2018, 10:06

Schnitter hat geschrieben:(11 Aug 2018, 01:55)

Der "Juli 2017 Erntebericht" widerlegt den wissenschaftlich erwiesenen Klimawandel natürlich umgehend.

Dieser Bericht zeigt nur auf, dass der Sommer 2017 besonders nass war und damit das Grün natürlich deutlich satter im Saft stand als im besonders trockenen Sommer 2018. Die zwei Bilder aus dem All zeigen also zwei Extreme.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon MoOderSo » Sa 11. Aug 2018, 10:11

Cat with a whip hat geschrieben:(11 Aug 2018, 09:48)

Verdrehung von Zusammenhängen und Lügen haben halt kurze Beinchen. Komisch widersprüchlich wirken diese Trolle erst, hier wenn man ihre verschiedenen Aussagen zusammen nimmt.
Einmal wird gefeiert, weil der Sommer so schön lange und warm ist und dann wird die auf Satellitenbildern sichtbaren Folge dieser Dürre als jahreszeitlich normal behauptet.
Das sind typische Merkmale von Verschwörungsdenken: Selektive Warhnehmung, das Gegegteil entgegen offensichtlicher Tatsachen behaupten usw.

Der Erntebericht 2017 ist keine Verschwörungstheorie. Besonders in dem aufgenommenen Bildausschnitt sind in der Woche vor der Aufnahme letztes Jahr weit überdurchschnittliche Regenmengen gefallen. Deshalb gibts auch kein Vergleichsbild vom 26 Juli, denn da hätte man nur Regenwolken gesehen.
https://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/klima ... poster&v=2
Und so was verkauft ihr hier als Referenz für einen normalen Sommerzustand.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon MoOderSo » Sa 11. Aug 2018, 10:22

Schnitter hat geschrieben:(11 Aug 2018, 01:55)

Der "Juli 2017 Erntebericht" widerlegt den wissenschaftlich erwiesenen Klimawandel natürlich umgehend. :D

Die braunen Flecken auf dem Bild sind zumeist Felder. Da ist der Bauer also wohl die bessere Ansprechperson als ein Astronaut.
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Sa 11. Aug 2018, 10:25

Tom Bombadil hat geschrieben:(11 Aug 2018, 11:06)

Dieser Bericht zeigt nur auf, dass der Sommer 2017 besonders nass war und damit das Grün natürlich deutlich satter im Saft stand als im besonders trockenen Sommer 2018. Die zwei Bilder aus dem All zeigen also zwei Extreme.


Daran kann sicher niemand zweifeln! ;) Nur war die bewirkte Aussage eben weitreichender.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon TheManFromDownUnder » Sa 11. Aug 2018, 10:28

Immer wieder erstaunlich wie Leute irgendetwas verteidigen zu versuchen was nicht zu verteidigen ist, die Wahrheit nicht wahrnehmen wollen weil sie unangenehm ist. In der Illusion leben alles sei normal! So war e immer! So wird es immer sein.

Irgendwann werden auch diese "Vogel Strauss Kopf in den Sand" Zeitgenossen aufwachen und die Wirklichkeit wird zum Alptraum :cool:
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Sa 11. Aug 2018, 10:31

MoOderSo hat geschrieben:(11 Aug 2018, 11:22)

Die braunen Flecken auf dem Bild sind zumeist Felder. Da ist der Bauer also wohl die bessere Ansprechperson als ein Astronaut.

Nu, nu, die Aufnahmen finde ich schon auch insgesamt eindrucksvoll. Ein Teilnehmer hat diese Bilder auch beschriftet, so daß man eine Vorstellung hat, welche Landschaft solche Änderungen durchläuft: Der westliche Niederrhein mit seinen riesigen Braunkohlegruben..
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ebiker » Sa 11. Aug 2018, 10:38

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(11 Aug 2018, 11:28)

Immer wieder erstaunlich wie Leute irgendetwas verteidigen zu versuchen was nicht zu verteidigen ist, die Wahrheit nicht wahrnehmen wollen weil sie unangenehm ist. In der Illusion leben alles sei normal! So war e immer! So wird es immer sein.

Irgendwann werden auch diese "Vogel Strauss Kopf in den Sand" Zeitgenossen aufwachen und die Wirklichkeit wird zum Alptraum :cool:


In manchen Gegenden Australiens wachen sie grad auf und merken das man mit Zappelstrom halt doch keine Zuverlässige Stromversorgung hinbekommt. Da muß dann doch die pöse Steinkohle oder gar Dieselgeneratoren her.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Orbiter1 » Sa 11. Aug 2018, 10:41

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(11 Aug 2018, 11:28)

Irgendwann werden auch diese "Vogel Strauss Kopf in den Sand" Zeitgenossen aufwachen und die Wirklichkeit wird zum Alptraum :cool:
:D http://www.bilder-hochladen.net/files/b ... q-393d.jpg Quelle: Klaus Stuttmann vom Tagesspiegel.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon MoOderSo » Sa 11. Aug 2018, 10:53

Orbiter1 hat geschrieben:(11 Aug 2018, 11:41)

:D http://www.bilder-hochladen.net/files/b ... q-393d.jpg Quelle: Klaus Stuttmann vom Tagesspiegel.

Bis zum Vertrocknen wird es wohl noch etwas dauern.
https://www.umweltbundesamt.de/sites/de ... -05-09.png
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Sa 11. Aug 2018, 11:32

H2O hat geschrieben:(11 Aug 2018, 10:30)

Sie wollen mich sicher nicht verpflichten, daß ich auf jeden Unfug in meinem Moderationsbereich eingehe, oder? Ich bin schon ganz zufrieden, wenn ich lawinenartig auftretende Trolle und Spinner erwischen und ausmustern kann. Mir da, wo es Ihnen quer liegt, Haarspalterei vor zu halten, hhm, hhm. Natürlich habe ich Pech, und auch mir fällt schon einmal ein Unsinn ein... warum sollte nur mir das so gehen?


Mit rhetorischen Fragen zu arbeiten und vorsätzlich lächerliche Strohmänner wie bei der Bilderkritik eben aufzubauen ist leider kein guter Stil in einer Diskussion. Belassen wirs dabei.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon TheManFromDownUnder » Sa 11. Aug 2018, 11:38

Ebiker hat geschrieben:(11 Aug 2018, 11:38)

In manchen Gegenden Australiens wachen sie grad auf und merken das man mit Zappelstrom halt doch keine Zuverlässige Stromversorgung hinbekommt. Da muß dann doch die pöse Steinkohle oder gar Dieselgeneratoren her.


Merkst du was du fuer einen Quatsch verzapfst?

Erstens wachen wir um diese Zeit nicht auf sondern gehen bald ins Bett! Zweitens haben wir eine sehr zuverlaessige Stromversorgung inklusive Solar und Wind.

Wir selbst haben Solar auf unserm Dach installiert und unsere Stromrechnung ist per Quartal so um die $ 15.00. Was wir nicht verbrauchen geht zurueck ins Netz und wir bekommen Geld per KW vom Stromlieferant. Letztes Quartal hatten wir sogar $ 21 Guthaben.

Steinkohle ist Steinzeit! :cool:
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Boracay » Sa 11. Aug 2018, 12:01

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(11 Aug 2018, 12:38)
Steinkohle ist Steinzeit! :cool:


Schreibst du aus einem Land ohne nennenswerte Industrieproduktion das vollkommen auf Rohstoffexporte (unter den Top Exporten Kohle und Gas) angewiesen ist?? Ich fürchte die Steinzeit kommt aus gegenteiligem Grund.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Sa 11. Aug 2018, 12:19

Cat with a whip hat geschrieben:(11 Aug 2018, 12:32)

Mit rhetorischen Fragen zu arbeiten und vorsätzlich lächerliche Strohmänner wie bei der Bilderkritik eben aufzubauen ist leider kein guter Stil in einer Diskussion. Belassen wirs dabei.


Diesen Vorsatz kann ich nur unterstützen.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Sa 11. Aug 2018, 14:05

Reisende berichten aktuell von Flächen/Gegenden am Niederrhein ohne grüne Bäume und teilweise entlaubten Bäumen. Das deckt sich auch gut mit Gersts Bildern aus dem Weltraum.

In Neuss beispielsweise finden Notbewässerung von städtischen Grünanlagen statt.
https://www.neuss.de/notbewaesserung
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 12. Aug 2018, 02:36

Boracay hat geschrieben:(11 Aug 2018, 13:01)

Schreibst du aus einem Land ohne nennenswerte Industrieproduktion das vollkommen auf Rohstoffexporte (unter den Top Exporten Kohle und Gas) angewiesen ist?? Ich fürchte die Steinzeit kommt aus gegenteiligem Grund.


Das stimmt wir exportieren Erdgas und Kohle, bauen aber unsere Abhaengigkeit von Energiegewinnung durch Kohle ab obwohl hier in "meinem" Land viele immer noch glauben das wir Kohlekraftwerke brauchen.. Ich bin auch dafuer das wir keine neuen Kohleabbau betreiben, egal was "mein" Land bzw "meine" Regierung dazu meint und wenn ich in "deinem" Land wohnen wuerde haette ich dieselbe Meinung.

Ich tue meinen Anteil. Ich habe Solarzellen auf dem Dach und was sich nicht verbrauche geht ins Netz zurueck. Ich beziehe Elektrizitaet von einem Anbieter der Elektrizitaet aus renewable energy sources anbietet. Kostet ein bisschen mehr aber das ist es wert.

Wenn jemand eine tatsaechlich clean coal energy erzeugen kann, also Stromerzeugung mittels Kohle ohne CO2 ausstoss dann ist absolut nichts gegen Kohle einzuwenden. Es waere im Interesse " meines" Landes eine solche Technology zu entwickeln und zusammen mit der Kohle zu exportieren. Added Value! Mehr Einnahmen und somit mehr Geld.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Raul71 » So 12. Aug 2018, 21:52

Kölner1302 hat geschrieben:(02 Aug 2018, 23:10)

Ein Hochdruckgürtel hat sich über Mitteleuropa gelegt. Köln ist so heiß und trocken wie Kairo.
Nie dagewesene Hitze von unbekannter Dauer.

Nur der Klimawandel oder gibt es andere Ursachen ?

Seltene aber immer wieder vorkommende Vorgänge, die wir nicht steuern können. Es gab innerhalb der letzten hundert Jahre schon viel extremere Hitze bzw. Dürreperioden in Deutschland.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Mo 13. Aug 2018, 09:18

Raul71 hat geschrieben:(12 Aug 2018, 22:52)

Seltene aber immer wieder vorkommende Vorgänge, die wir nicht steuern können. Es gab innerhalb der letzten hundert Jahre schon viel extremere Hitze bzw. Dürreperioden in Deutschland.


Derzeit erlebe ich in Polen, wo auch über eine Dürre geklagt wurde, daß zumindest in West-Pommern das Land grün und die Bäume dicht belaubt sind, die Apfelbäume sich unter ihrer Last biegen, und die Mirabellen reichlich tragen. Die Wiese vor meinem Haus ist grün; die Pferde haben reichlich Futter. Allerdings waren Mai & Juni hier ungewöhnlich heiß und trocken. Die Getreideflächen sind inzwischen abgeerntet.

Eine Klimakatastrophe würde man hier aber nicht vermuten. Könnte es sein, daß Industrielandschaften mit hoher Besiedlungsdichte durch ihren hohen Wasserverbrauch dazu führen, daß die verbliebenen Freiflächen im Umland verwüsten? Das Photo aus dem Weltall vom Niederrhein ist wirklich zum Erschrecken geeignet.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Misterfritz » Mo 13. Aug 2018, 14:19

H2O hat geschrieben:(13 Aug 2018, 10:18)

Derzeit erlebe ich in Polen, wo auch über eine Dürre geklagt wurde, daß zumindest in West-Pommern das Land grün und die Bäume dicht belaubt sind, die Apfelbäume sich unter ihrer Last biegen, und die Mirabellen reichlich tragen. Die Wiese vor meinem Haus ist grün; die Pferde haben reichlich Futter. Allerdings waren Mai & Juni hier ungewöhnlich heiß und trocken. Die Getreideflächen sind inzwischen abgeerntet.

Eine Klimakatastrophe würde man hier aber nicht vermuten. Könnte es sein, daß Industrielandschaften mit hoher Besiedlungsdichte durch ihren hohen Wasserverbrauch dazu führen, daß die verbliebenen Freiflächen im Umland verwüsten? Das Photo aus dem Weltall vom Niederrhein ist wirklich zum Erschrecken geeignet.
Grünflächen wie Wiiesen, Weiden, Äcker brauchen, um grün zu sein, Regen! Das hat nichts mit Besiedlungsdichte zu tun. Und wenn dort die Wiesen grün sind, dann dürfte es dort häufiger mal geregnet haben.

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