38 Grad und seit Monaten kein Regen

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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Fr 10. Aug 2018, 19:58

Cat with a whip hat geschrieben:(10 Aug 2018, 18:11)

Gersts aktuelles Foto aus der ISS im Vergleich zu normaler Vegetation.

https://pbs.twimg.com/media/Dj_r8YhW4AANhgl.jpg


Das wirkt besorgniserregend. Aber ohne den Durchschnitt der letzten 20 Jahre in dieser Jahreszeit ist gar kein sinnvoller Vergleich möglich. Sieht jeder Sommer so aus wie links oder rechts, ist der grüne Sommer eine Ausnahme, oder der braune Sommer? Zu solchen Bildern gehört Text und wissenschaftliche Erläuterung. So sind die Bilder für die Bildzeitung und deren Meinungsmacher ein
gefundenes Fressen.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Fr 10. Aug 2018, 21:06

Ebiker hat geschrieben:(10 Aug 2018, 16:52)

Deutschland verfehlt seine "Klimaziele" meilenweit während in den USA der CO2- Ausstoß deutlich sinkt. Läuft.

Klimaziele sind nen anderes Thema. Hier gehts um Energiewende.
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Cat with a whip
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Fr 10. Aug 2018, 21:09

H2O hat geschrieben:(10 Aug 2018, 20:58)

Das wirkt besorgniserregend. Aber ohne den Durchschnitt der letzten 20 Jahre in dieser Jahreszeit ist gar kein sinnvoller Vergleich möglich. Sieht jeder Sommer so aus wie links oder rechts, ist der grüne Sommer eine Ausnahme, oder der braune Sommer


Hier Gersts Fotoalbum bei Flickr.
https://www.flickr.com/photos/astro_alex/43182757324/

Das ist keine wissenschaftliche Arbeit, sondern ein einfacher Schnappschuß. Gerst kennt wohl den Anblick von Deutschland aus seinem ersten ISS-Flug 2014, bzw. vergleichbaren Bildaufnahmen.

https://twitter.com/Astro_Alex/status/1 ... 0544263170
https://twitter.com/Astro_Alex/status/1 ... 2713649%2F
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon MoOderSo » Fr 10. Aug 2018, 21:10

Bei uns sind abgeerntete Weizen- oder Rapsfelder jedes Jahr braun um diese Zeit. Wenn sie noch grün wären, würde ich mir Sorgen machen.
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Fr 10. Aug 2018, 21:37

Cat with a whip hat geschrieben:(10 Aug 2018, 22:09)

Hier Gersts Fotoalbum bei Flickr.
https://www.flickr.com/photos/astro_alex/43182757324/

Das ist keine wissenschaftliche Arbeit, sondern ein einfacher Schnappschuß. Gerst kennt wohl den Anblick von Deutschland aus seinem ersten ISS-Flug 2014, bzw. vergleichbaren Bildaufnahmen.

https://twitter.com/Astro_Alex/status/1 ... 0544263170
https://twitter.com/Astro_Alex/status/1 ... 2713649%2F


Vielleicht ungewollt hat Herr Gerst mit seinen Bildern einige Betroffenheit ausgelöst, wie sich in der Abfolge der Twitterbeiträge zeigt. Tja, wie mag das Bild (wäre es verfügbar...) von 2003 ausgesehen haben? Ich erinnere mich noch an eine unwahrscheinlich lange Hitzeperiode bis weit in den August hinein.

Wie man lesen kann, ist mit den Bildern auch gleich der Klimawandel "bewiesen". Ich glaube sogar, daß es den Klimawandel gibt... aber mit zwei Bildern nachgewiesen?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Fr 10. Aug 2018, 21:56

"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon johannes_bln » Fr 10. Aug 2018, 21:58

Mein erster Beitrag:

Ob dieser Sommer jetzt Resultat des Klimawandels ist oder nicht und ob ein Foto da vereinfacht ist oder nicht ist nicht die Frage.

Die Frage ist doch wie wir es schaffen den Klimawandel zu beschränken und unsere Zukunft als Menschheit zu sichern. Insofern finde ich es gut wenn das Thema in den Fokus rückt, auch wenn es durch Panikmache passiert.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Fr 10. Aug 2018, 22:09

johannes_bln hat geschrieben:(10 Aug 2018, 22:58)

Mein erster Beitrag:

Ob dieser Sommer jetzt Resultat des Klimawandels ist oder nicht und ob ein Foto da vereinfacht ist oder nicht ist nicht die Frage.

Die Frage ist doch wie wir es schaffen den Klimawandel zu beschränken und unsere Zukunft als Menschheit zu sichern. Insofern finde ich es gut wenn das Thema in den Fokus rückt, auch wenn es durch Panikmache passiert.

Willkommen.

Das haben sie ganz richtig erkannt, denn erstmal ist das eine Wettererlage auf der Nordhalbkugel die einen trockenen und langen Sommer verursacht.

Panik macht hier niemand. Panik ensteht von ganz alleine wenn wie zum Beispiel aktuell in Japan 70.000 Menschen in Kliniken mit hitzebedingen Kreislaufproblemen in Krankenhäuser eingeliefert werden und Tokios Bürgermeisterin von einer Gefahrenbekämpfung spricht wie sie bei Terror besteht. In den Megastädten wird es zu heiss.
http://www.fr.de/leben/reise/nachrichte ... -a-1518622
https://www.derwesten.de/reise/japan-ka ... 86303.html
http://www.spiegel.de/panorama/japan-hi ... 19668.html

Wichtig ist es das im Auge zu behalten, denn solche Extremwetterereignisse kommen nun immer öfter mit der vom Menschen verursachten Klimaerwärmung wenn wir nicht gegensteuern.
Zuletzt geändert von Cat with a whip am Fr 10. Aug 2018, 22:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon MoOderSo » Fr 10. Aug 2018, 22:12

Cat with a whip hat geschrieben:(10 Aug 2018, 22:56)

ESA twittert auch dazu.

https://twitter.com/ESA_EO/status/1026468259779026945

Juli 2017 Erntebericht:
Der Monat wird wahrscheinlich als einer der niederschlagsreichsten seit Beginn der Wetter-
aufzeichnungen in die Annalen eingehen. Auch im August wurde in der ersten Monatshälfte das Regensoll
im Durchschnitt bereits übererfüllt, allerdings mit einer erheblichen regionalen Streuung. Für die Ernte-
arbeiten kamen die Niederschläge, die für Hackfrüchte und Futterpflanzen durchaus erwünscht sind, zur
Unzeit. Im langjährigen Vergleich gestaltet sich der Erntefortschritt aufgrund der übermäßigen Feuchtigkeit
in diesem Jahr sehr schleppend.
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Fr 10. Aug 2018, 22:32

H2O hat geschrieben:(10 Aug 2018, 22:37)
Wie man lesen kann, ist mit den Bildern auch gleich der Klimawandel "bewiesen". Ich glaube sogar, daß es den Klimawandel gibt... aber mit zwei Bildern nachgewiesen?


Wo haben sie das bei ESA und Gerst gelesen? Die Bilder zeigen zuerst einmal einfach die Trockenheit dieses Sommers. Wer auch ein bischen hier im Thread gelesen hat weiß auch dass solche Wetterlagen sich wahrscheinlich häufen werden. Nächstes Jahr kanns einen kalten, verregneten Sommer geben. Nur wird das am Trend nix ändern.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Quatschki » Fr 10. Aug 2018, 22:53

Cat with a whip hat geschrieben:(10 Aug 2018, 23:09)
Panik macht hier niemand. Panik ensteht von ganz alleine wenn wie zum Beispiel aktuell in Japan 70.000 Menschen in Kliniken mit hitzebedingen Kreislaufproblemen in Krankenhäuser eingeliefert werden und Tokios Bürgermeisterin von einer Gefahrenbekämpfung spricht wie sie bei Terror besteht. In den Megastädten wird es zu heiss.

In Deutschland hat die Fälle offenbar nur keiner gezählt.
Oder es wurde nicht veröffentlicht.
In meinem Bekanntenkreis hab ich von 4 Fällen gehört, die in den letzten Wochen kreislaufbedingt ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Alle nach Stabilisierung wieder draussen. Alle Rentner. Zwei davon hochbetagt, eine hatte so was schon häufiger.
Man muß aber auch sehen, dass jedes Jahr in Deutschland 1 Mio Leute eines natürlichen Todes sterben und solche Hitzetage dazu führen können, dass die, die ohnehin auf der Kippe stehen, dann wegen der Belastung manchmal etwas eher abberufen werden, was statistisch zu einer Häufung führen kann.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon MoOderSo » Sa 11. Aug 2018, 00:02

Die Kreislaufprobleme haben oft Menschen, die ihre normalen Blutdrucksenker bei Hitze einwerfen. Die Hitze selbst erweitert aber schon die Gefäße. So haben diese Menschen dann die doppelte Dröhnung. Bei Kälte ist es anders herum, deshalb sterben im Winter auch deutlich mehr Menschen an einem Schlaganfall. Aber das interessiert auch niemand. Da bestimmen Grippetote die Schlagzeilen oder welche infektiöse Seuche bei nasskaltem Wetter halt gerade Mode ist.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Schnitter » Sa 11. Aug 2018, 00:55

MoOderSo hat geschrieben:(10 Aug 2018, 23:12)

Juli 2017 Erntebericht:


Der "Juli 2017 Erntebericht" widerlegt den wissenschaftlich erwiesenen Klimawandel natürlich umgehend. :D
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon TheManFromDownUnder » Sa 11. Aug 2018, 04:18

Quatschki hat geschrieben:(10 Aug 2018, 23:53)

In Deutschland hat die Fälle offenbar nur keiner gezählt.
Oder es wurde nicht veröffentlicht.
In meinem Bekanntenkreis hab ich von 4 Fällen gehört, die in den letzten Wochen kreislaufbedingt ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Alle nach Stabilisierung wieder draussen. Alle Rentner. Zwei davon hochbetagt, eine hatte so was schon häufiger.
Man muß aber auch sehen, dass jedes Jahr in Deutschland 1 Mio Leute eines natürlichen Todes sterben und solche Hitzetage dazu führen können, dass die, die ohnehin auf der Kippe stehen, dann wegen der Belastung manchmal etwas eher abberufen werden, was statistisch zu einer Häufung führen kann.


Viele Leute trinken einfach nicht genug Wasser! Hinzukommt das Wohnungen in Europa keine Klimaanlagen haben und die Wohnungen abends unzureichend abkuehlen. Da kann schon der Kreislauf leiden vor allem wenn man bereits ein Problem damit hat.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon TheManFromDownUnder » Sa 11. Aug 2018, 04:22

Schnitter hat geschrieben:(11 Aug 2018, 01:55)

Der "Juli 2017 Erntebericht" widerlegt den wissenschaftlich erwiesenen Klimawandel natürlich umgehend. :D


Ich nehme an das ist ironisch gemeint.

Heftige Platzregen, die den Niederschlag eines Monates in ein paar Stunden liefern sind nach einer Duerre sehr problematisch. Das Wasser trinkt nicht tief in den Boden. Es laueft an der Oberflaeche ab und Naehrboeden werden weggeschwemmt.

Klimawandel beinhaltet neben steigenden Duerren, hoehen Temperaturen und Waldbraenden auch schwere Gewitter, Sintflut Regen und Ueberschwemmungen. Viele extreme Wetterlagen.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Boracay » Sa 11. Aug 2018, 06:31

Schnitter hat geschrieben:(11 Aug 2018, 01:55)

Der "Juli 2017 Erntebericht" widerlegt den wissenschaftlich erwiesenen Klimawandel natürlich umgehend. :D


Genauso wenig tut das ein trockener Sommer.

Die heftigste Trockenheit gab es 1540 und das auch nur seit Beginn der Chroniken. Bestimmt gab es noch viel trockenere Sommer.
Lag das an den Millionen Autos die im Mittelalter rum gefahren sind?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Sa 11. Aug 2018, 07:23

Cat with a whip hat geschrieben:(10 Aug 2018, 23:32)

Wo haben sie das bei ESA und Gerst gelesen? Die Bilder zeigen zuerst einmal einfach die Trockenheit dieses Sommers. Wer auch ein bischen hier im Thread gelesen hat weiß auch dass solche Wetterlagen sich wahrscheinlich häufen werden. Nächstes Jahr kanns einen kalten, verregneten Sommer geben. Nur wird das am Trend nix ändern.


Im zweiten Teil stimme ich Ihnen zu. Im ersten Teil bezog ich mich auf die Beiträge, die den Beweis so führen wollten. Das ist die ungewollte, aber erwartbare Folge, wenn solche Bilder kommentarlos
veröffentlicht werden. "Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte..."
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ebiker » Sa 11. Aug 2018, 07:33

Boracay hat geschrieben:(11 Aug 2018, 07:31)

Genauso wenig tut das ein trockener Sommer.

Die heftigste Trockenheit gab es 1540 und das auch nur seit Beginn der Chroniken. Bestimmt gab es noch viel trockenere Sommer.
Lag das an den Millionen Autos die im Mittelalter rum gefahren sind?



Gleiches trifft auf die sogenannten Jahrtausendhochwässer der letzten Zeit zu. Alles nur milde wässerchen gegen die Magdalenenflut. Konnten wir in Mitteleuropa seit der Klimaerwärmung schon mal im Winter frische Erdbeeren ernten ? Vor der Klimaerwärmung gabs das durchaus.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Sa 11. Aug 2018, 07:52

H2O hat geschrieben:(11 Aug 2018, 08:23)

Im zweiten Teil stimme ich Ihnen zu. Im ersten Teil bezog ich mich auf die Beiträge, die den Beweis so führen wollten. Das ist die ungewollte, aber erwartbare Folge, wenn solche Bilder kommentarlos
veröffentlicht werden. "Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte..."


Das hätten sie gleich direkt so sagen sollen. Nur ist das ihre ganz persönliche eigene Interpretation der kryptischen Kommentare und diese Kommentare sind eher irrelevant für die Aussage der Bilder. Ein Teil solcher der Kommentare ist immer erwartbar wenn Wetter mit Klima verwechselt wird. Die finden sie hier auch. Nur ist es sehr müßig sich damit zum x-ten Mal auch noch hier auseinanderzusetzen, wenn man eh schon weiß dass dies nicht zulässig ist.

Immerhin stehen diese Bildvergleiche symbolisch für einen sich abzeichnenden Trend, der einigen Leuten auch bekannt ist.

Seltsam sind finde ich eher Leute wie Sie, H2O denen bei diesen Bildern nichts anderes einfällt als ihre abseitige Haarspalterei anhand irgendwelcher Kommentare in fremden Foren/Privaten Nachrichtenkanälen anzustrengen, aber kommentarlos über bzarre Behauptungen und falsche Aussagen in ihrem Forum hinwegsehen.
Beispiel: dort soll mit einem Verweis auf eine grönländische Region, in der mehr Schneemasse gemessen wird offenbar ein gegenläufiger Trend zu Vorgängen an Alpengletschern belegt werden. Nur ist das nicht geeignet, denn über Eisschmelze erhält man dort in Grönland trotz des Eintrags einen Massenverlust im Eisschild.
viewtopic.php?p=4265841#p4265841
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Misterfritz » Sa 11. Aug 2018, 08:26

MoOderSo hat geschrieben:(10 Aug 2018, 22:10)

Bei uns sind abgeerntete Weizen- oder Rapsfelder jedes Jahr braun um diese Zeit. Wenn sie noch grün wären, würde ich mir Sorgen machen.
Dass geerntet wird, ist auch gar nicht die Frage, sondern der Ertrag. Und wenn der Weizen nur zur Biomasse reicht, weil die Ähren nicht ausreichend entwickelt sind, dann ist das ein Verlust, den man den abgeernteten Feldern kaum ansieht. Auch nicht, wie trocken der Boden darunter ist.

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