38 Grad und seit Monaten kein Regen

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Kiwikopf
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Kiwikopf » Fr 3. Aug 2018, 16:08

Orbiter1 hat geschrieben:(03 Aug 2018, 16:30)

Das werden die über 3,3 Mrd Fluggäste pro Jahr anders sehen.


Sicherlich. Die Frage ist aber mit welchen Maßnahmen man (zum Beispiel) die Ziele des Pariser Abkommens erreichen kann und ob das mit einem Kuschelkurs in Sachen Umweltpolitik möglich ist, oder ob man auf globaler Ebene doch drastische Mittel braucht. Das Leute mit gewissen Limitierungen in ihrem "Lifestyle", egal wie sinnvoll, nicht viel anfangen können ist mir bewusst.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Skull » Fr 3. Aug 2018, 16:48

Kiwikopf hat geschrieben:(03 Aug 2018, 16:15)

Den Flugverkehr zu minimieren ist meiner Meinung nach schon eine der einfachsten Möglichkeiten.

Dann beginnen damit am besten die Kiwis... :?:

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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Quatschki » Fr 3. Aug 2018, 17:16

Die EU könnte einfach ein Gesetz machen:
Ab 2025 auf EU-Flughäfen keine Flieger mehr mit Treibstoff aus fossilen Ressourcen!
Zack. Wie bei der Glühbirne oder der Halogenlampe!
Gilt auch für die Air Force!
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon JJazzGold » Fr 3. Aug 2018, 17:24

Quatschki hat geschrieben:(03 Aug 2018, 18:16)

Die EU könnte einfach ein Gesetz machen:
Ab 2025 auf EU-Flughäfen keine Flieger mehr mit Treibstoff aus fossilen Ressourcen!
Zack. Wie bei der Glühbirne oder der Halogenlampe!
Gilt auch für die Air Force!


Mit dem Segelflieger nach New York.
Ach halt, das geht auch nicht, der muss motorisiert angehoben werden.
Deltaflügler braucht auch Schub.

Den erzeugen Sie wie noch mal gleich?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon MoOderSo » Fr 3. Aug 2018, 17:28

Trumps Opa ist auch irgendwie übern Teich gekommen
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Quatschki » Fr 3. Aug 2018, 17:28

JJazzGold hat geschrieben:(03 Aug 2018, 18:24)

Mit dem Segelflieger nach New York.
Ach halt, das geht auch nicht, der muss motorisiert angehoben werden.
Deltaflügler braucht auch Schub.

Den erzeugen Sie wie noch mal gleich?

Ich hab ja nicht gesagt ohne Verbrennungstriebwerk
Aber die Suppe, die da getankt wird, muß eben nachhaltig synthetisiert werden mittels Sonne und Wind!
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon JJazzGold » Fr 3. Aug 2018, 17:36

Quatschki hat geschrieben:(03 Aug 2018, 18:28)

Ich hab ja nicht gesagt ohne Verbrennungstriebwerk
Aber die Suppe, die da getankt wird, muß eben nachhaltig synthetisiert werden mittels Sonne und Wind!


Dass die erforderliche Menge, nur für den Verkehr wohlgemerkt 350TWh, bis 2025 darstellbar ist, ist ein Märchen.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Quatschki » Fr 3. Aug 2018, 17:48

JJazzGold hat geschrieben:(03 Aug 2018, 18:36)

Dass die erforderliche Menge, nur für den Verkehr wohlgemerkt 350TWh, bis 2025 darstellbar ist, ist ein Märchen.

Wir schaffen das!
Schließlich geht es um unseren Planeten!
Oder bist Du etwa gegen die Klimarettung??
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Fr 3. Aug 2018, 18:23

Selina hat geschrieben:(03 Aug 2018, 16:35)

Ja klar. Du hast natürlich recht, es ist sehr schlimm, was gerade passiert. Mal abgesehen davon, dass es gesundheitlich vorbelastete ältere Menschen wie ich gerade besonders schwer haben. Was ich lediglich meinte, ist der Begriff "Jahrhundertkatastrophe". Ist der krasse Begriff bereits angemessen oder noch nicht? Hier geht es selbstverständlich wie immer auch um Auflagen und Quoten, welche Begriffe verwendet werden. Ich zweifele keinesfalls die dringend nötigen klimapolitischen Entscheidungen an, mir gehts mehr um das Medien-Vokabular. Denn nebenbei herrscht auch überall nicht nur grenzenlose Hitze, sondern auch das alt bekannte Sommerloch, dass ja immer länger wird von Jahr zu Jahr. Da kommt jede "Katastrophe" gerade zur rechten Zeit.


Ein Ereignis das sich im Jahrhundert statistisch einmal ereignet ist ein Jahrhundertereignis. Wenn es große folgenschwere Schäden betrifft kann man es als Katastrophe bezeichnen. Mittlerweile haben wir gesehen, dass alte Statisiken mit der Klimaerwärmung revidiert werden müssen, wie man an den Flutereignissen sah. Das Ausmaß dass früher im Jh. einmal zu erwarten war tritt heute bereits mehrfach in einem Jahrzehnt auf.

Den Ausfall einer Setzlingsgeneration im Nutzwald würde ich jetzt nicht als Katastrophe im eigentlichen Sinn bezeichnen wenn auch die finanziellen Verluste bestimmt spürbar sind. Die Arbeit war umsonst und die Erträge sind weg. Der Ruf nach öffentlichen Hilfen ist immer wieder zu hören.

https://www.schweizerbauer.ch/pflanzen/ ... 26457.html

Zu Dürren hat man nun einen Alte-Welt-Atlas der letzten 2000 Jahre rekonstruiert:

http://advances.sciencemag.org/content/1/10/e1500561
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon JJazzGold » Fr 3. Aug 2018, 18:48

Quatschki hat geschrieben:(03 Aug 2018, 18:48)

Wir schaffen das!
Schließlich geht es um unseren Planeten!
Oder bist Du etwa gegen die Klimarettung??


Ich bin gegen blindwütigen Aktionismus.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 3. Aug 2018, 19:09

X3Q hat geschrieben:(03 Aug 2018, 14:52)

Letztendlich sind Alle gemeint, ja. Aber anfangen müssen die, die es können und das sind dann wir; also das andere WIR ;-)

Damit das auch nur einen messbaren Effekt hat, müssen dieses andere WIR dann die G20-Staaten sein.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Fr 3. Aug 2018, 19:15

JJazzGold hat geschrieben:(03 Aug 2018, 19:48)

Ich bin gegen blindwütigen Aktionismus.


Will ja keiner, die Politik über Freiwilligkeit und Subventionen ist jedenfalls auch gescheitert.

Das blöde ist nur, wir hätten schon vor 30 Jahren viel entschiedener und strikter handeln müssen um Zeit zu gewinnen. Die Zeit rennt uns weg.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon JJazzGold » Fr 3. Aug 2018, 19:34

Cat with a whip hat geschrieben:(03 Aug 2018, 20:15)

Will ja keiner, die Politik über Freiwilligkeit und Subventionen ist jedenfalls auch gescheitert.

Das blöde ist nur, wir hätten schon vor 30 Jahren viel entschiedener und strikter handeln müssen um Zeit zu gewinnen. Die Zeit rennt uns weg.


Wenn so lese, einfach ab 2025 verbieten, dann kommen mir Zweifel, ob diese Leute wissen, von was sie reden.
Explizit im Bereich Triebwerke hat sich der Verbrauch kontinuierlich verringert. Machen wir uns nichts vor, der Hauptfaktor ist Kostenreduzierung, nicht Umwelt. Nichts desto trotz gehen beide Hand in Hand. Der der Verbrauch ist das größte Problem, auch bei der Erzeugung synthetischer Kraftstoffe. Ja, man hätte visionärer sein können, das ist schon richtig. Nur, wenn sie das Heizöl oder Kerosin ein paar Cent/Liter kostet, dann wird jede Regierung, egal wie sie sich zusammensetzt das Problem haben, den Menschen zu erklären, dass sie auf teurere Systeme umsteigen müssen, noch dazu, da die Forschung das damals noch gar nicht hergab.

Das hat sich inzwischen geändert, wenn auch nicht soweit, dass man sich zufrieden zurücklehnen könnte. Aber man muss die Menschen auch mitnehmen und das kostet Zeit. Die rennt uns davon, auch das ist richtig, aber sie rennt uns auch davon, weil platte Verbote Widerstand generieren. Dass sich ungeachtet davon das Klima verändern wird, das müsste eigentlich Jedem klar sein. Nur, weshalb versucht man nur die Veränderung aufzuhalten, statt parallel mindestens ebensoviel Energie in die Entwicklung zu stecken, wie man den zu erwartenden Veränderungen begegnen kann?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Fr 3. Aug 2018, 21:13

JJazzGold hat geschrieben:(03 Aug 2018, 20:34)

Wenn so lese, einfach ab 2025 verbieten, dann kommen mir Zweifel, ob diese Leute wissen, von was sie reden.
Explizit im Bereich Triebwerke hat sich der Verbrauch kontinuierlich verringert. Machen wir uns nichts vor, der Hauptfaktor ist Kostenreduzierung, nicht Umwelt. Nichts desto trotz gehen beide Hand in Hand. Der der Verbrauch ist das größte Problem, auch bei der Erzeugung synthetischer Kraftstoffe. Ja, man hätte visionärer sein können, das ist schon richtig. Nur, wenn sie das Heizöl oder Kerosin ein paar Cent/Liter kostet, dann wird jede Regierung, egal wie sie sich zusammensetzt das Problem haben, den Menschen zu erklären, dass sie auf teurere Systeme umsteigen müssen, noch dazu, da die Forschung das damals noch gar nicht hergab.

Das hat sich inzwischen geändert, wenn auch nicht soweit, dass man sich zufrieden zurücklehnen könnte. Aber man muss die Menschen auch mitnehmen und das kostet Zeit. Die rennt uns davon, auch das ist richtig, aber sie rennt uns auch davon, weil platte Verbote Widerstand generieren. Dass sich ungeachtet davon das Klima verändern wird, das müsste eigentlich Jedem klar sein. Nur, weshalb versucht man nur die Veränderung aufzuhalten, statt parallel mindestens ebensoviel Energie in die Entwicklung zu stecken, wie man den zu erwartenden Veränderungen begegnen kann?


>Die Effizienzsteigerung ist eben wegen der Kostenvermeidung und trotzdem kann der Verbrauch steigen wenn der Konsum steigt. Genau das ist der Rebound-Effekt. Daher greift Effizienzsteigerung alleine nicht. Unser Tun muss sich an den harten Fakten messen lassen und das ist die ungebremst weiter exponentiell steigende CO-Konzentration.

>Ja, die Energiewiende samt strukturellen Wandel muss sozial ausgeglichen geplant werden.

>Es ist wohl so dass die beste Investition die Vermeidung ist und nicht Schadensregulierung wenn der Schaden bereits eingetreten ist.

Es geht darum zu vermeiden dass wir unumkehrbare Kippunkte des Erdklimas erreichen.
http://wiki.bildungsserver.de/klimawand ... limasystem

-> Mit Naturgesetzen verhandelt man nicht, weil das nicht geht. Wir haben bereits die normalen 280 ppm CO2 auf 410 ppm erhöht. Wir steuern gerade mit extrem hoher Geschwindigkeit auf eine Verdoppelung dessen zu was in den Warmzeiten üblich war, als der moderne Mensch noch nicht existierte. Das hochriskante Spiel ist, dass die Zusammenhänge im Klimasystem nichtlinear sind. Damit spielt man nicht. Das muß den Menschen klar werden.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Fr 3. Aug 2018, 21:29

Cat with a whip hat geschrieben:(03 Aug 2018, 22:13)

>Die Effizienzsteigerung ist eben wegen der Kostenvermeidung und trotzdem kann der Verbrauch steigen wenn der Konsum steigt. Genau das ist der Rebound-Effekt. Daher greift Effizienzsteigerung alleine nicht. Unser Tun muss sich an den harten Fakten messen lassen und das ist die ungebremst weiter exponentiell steigende CO-Konzentration.

>Ja, die Energiewiende samt strukturellen Wandel muss sozial ausgeglichen geplant werden.

>Es ist wohl so dass die beste Investition die Vermeidung ist und nicht Schadensregulierung wenn der Schaden bereits eingetreten ist.

Es geht darum zu vermeiden dass wir unumkehrbare Kippunkte des Erdklimas erreichen.
http://wiki.bildungsserver.de/klimawand ... limasystem

-> Mit Naturgesetzen verhandelt man nicht, weil das nicht geht. Wir haben bereits die normalen 280 ppm CO2 auf 410 ppm erhöht. Wir steuern gerade mit extrem hoher Geschwindigkeit auf eine Verdoppelung dessen zu was in den Warmzeiten üblich war, als der moderne Mensch noch nicht existierte. Das hochriskante Spiel ist, dass die Zusammenhänge im Klimasystem nichtlinear sind. Damit spielt man nicht. Das muß den Menschen klar werden.


Typisch Doppelmoral - der Regierungen...des IPCC ....und das "Klimaschutzes"...

Flugverkehr gibts bei Kyoto nicht...die Auswirkungen werden kleingerechnet - ....

Auch das vom IPCC erdachte Global Warming Potential (siehe Strahlungsantrieb) eignet sich nicht zu einer Bewertung, da es nur auf langlebige Gase anwendbar ist. Außerdem hängt die Treibhauswirkung wie oben erklärt davon ab, in welcher Höhe und zu welcher Tages- und Jahreszeit geflogen wird. Die Quantifizierung des Einflusses der Luftfahrt auf das Klima ist daher ein Thema, das sich herkömmlichen Methoden entzieht. Die Beschäftigung mit dieser Aufgabe ist dabei nicht nur von wissenschaftlicher, sondern insbesondere auch von politischer Relevanz: Sollte es in der Zukunft ein Abkommen geben, welches den Luftverkehr betrifft, so hängt dessen Erfolg auch davon ab, welche Maßstäbe darin angelegt werden. Gäbe es z.B. nur einen Gewichtungsfaktor für das emittierte Kohlendioxid, so bestünde kein besonderer Druck, die Auswirkungen, die über den reinen CO2-Effekt hinausgehen, gezielt zu bekämpfen.
http://wiki.bildungsserver.de/klimawand ... ftverkehrs
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Sa 4. Aug 2018, 01:46

Cat with a whip hat geschrieben:(03 Aug 2018, 22:13)

>Die Effizienzsteigerung ist eben wegen der Kostenvermeidung und trotzdem kann der Verbrauch steigen wenn der Konsum steigt. Genau das ist der Rebound-Effekt. Daher greift Effizienzsteigerung alleine nicht. Unser Tun muss sich an den harten Fakten messen lassen und das ist die ungebremst weiter exponentiell steigende CO-Konzentration.

>Ja, die Energiewiende samt strukturellen Wandel muss sozial ausgeglichen geplant werden.

>Es ist wohl so dass die beste Investition die Vermeidung ist und nicht Schadensregulierung wenn der Schaden bereits eingetreten ist.

Es geht darum zu vermeiden dass wir unumkehrbare Kippunkte des Erdklimas erreichen.
http://wiki.bildungsserver.de/klimawand ... limasystem

-> Mit Naturgesetzen verhandelt man nicht, weil das nicht geht. Wir haben bereits die normalen 280 ppm CO2 auf 410 ppm erhöht. Wir steuern gerade mit extrem hoher Geschwindigkeit auf eine Verdoppelung dessen zu was in den Warmzeiten üblich war, als der moderne Mensch noch nicht existierte. Das hochriskante Spiel ist, dass die Zusammenhänge im Klimasystem nichtlinear sind. Damit spielt man nicht. Das muß den Menschen klar werden.


Diese Zusammenhänge sind seit vielen Jahren bekannt. Sie waren auch schon Gegenstand der politischen Diskussion am Anfang der 2000er Jahre. Auch wenn man mit Naturgesetzen nicht verhandeln kann... mit welchem Ziel denn nur... so muß man in einer bestehenden Gesellschaft die Menschen politisch dennoch davon überzeugen, daß sie Opfer bringen müssen, daß Verzicht notwendig ist, um eine absehbare Katastrophe zu vermeiden.

Niemand kann erwarten, daß in einer demokratischen Gesellschaft Otto Normalverbraucher sich durchweg einsichtiger verhält als die politischen Führungskräfte das vorleben. Die haben aber sehr viel getan, was ihre Glaubwürdigkeit und Vorbildfunktion erschüttert hat. Schlechte Zeiten für allgemeine Einsicht und innere Einkehr!
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Kölner1302 » Sa 4. Aug 2018, 07:00

Ich befürchte, nein, ich habe so ein Gefühl, dass der POINT OF NO RETURN ÜBERSCHRITTEN wurde:
In Köln ist zu beobachten, dass es FAST KEINE INSEKTEN MEHR gibt... dass die VÖGEL VERSCHWINDEN und ich selbst sehe dass die PLATANEN KAUM NOCH BLÄTTER haben. SEIT WOCHEN HABEN WIR ÜBER 35 GRAD, nur am Rheinufer fiel seit Mai ein ganz wenig Regen, schon 10 km weiter in den Vorstädten KEIN TROPFEN REGEN SEIT MEHR ALS 3 MONATEN ... SCHIFFE IM RHEIN LAUFEN AUF GRUND, und das Ganze ist kein lokales Ereignis, sondern AUF DER GANZEN NORDHLABKUGEL. AN SIBIRIENS NORDKÜSTE 30 GRAD. Die Tundra taut auf, große Mengen des Treibhausgases METHAN verlassen den Boden in Richtung Atmosphäre.

WARUM Herrgottnocheinmal stellen wir die Verbrennungsmotoren nicht endlich auf etwas anderes um - z.B. Solarenergie + Elektrolyse + Knallgasreaktion? Da bleit nur Wasser übrig - 0 % CO2. Wenn es jetzt überhaut noch was hilft.
DIES IST EINE KATASTROPHE.
Zuletzt geändert von Kölner1302 am Sa 4. Aug 2018, 07:23, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Kölner1302 » Sa 4. Aug 2018, 07:08

JJazzGold hat geschrieben:(03 Aug 2018, 18:24)

Mit dem Segelflieger nach New York.
Ach halt, das geht auch nicht, der muss motorisiert angehoben werden.
Deltaflügler braucht auch Schub.

Den erzeugen Sie wie noch mal gleich?


Ein Flugzeug könnte doch mit Wasserstoff und Sauerstoff fliegen. In der rechten Tragfläche Sauerstoff, in der linken Tragfläche Wasserstoff. Zusammengeführt entsteht gewaltig viel Energie (wir kennen das von den Raketenstarts - die Mondrakete flog so) und Wasser - kein CO2.

Auf dem Wasser könnte man tatsächlich auf Segel zurückkommen - moderne Katamaran-Lastensegler, die vollautomatisch fahren und nur einen Hilfsmotor zum Einchecken im Hafen haben! Katamarane sind sehr schnell - bis zu 60 Knoten - 120 km/h.
http://www.spiegel.de/video/sailrocket- ... 36967.html
Zuletzt geändert von Kölner1302 am Sa 4. Aug 2018, 08:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Kölner1302 » Sa 4. Aug 2018, 07:29

Quatschki hat geschrieben:(03 Aug 2018, 16:45)

Ich bezweifle, dass das 3,3 Mrd Leute sind. Es sind ja größtenteils immer die selben!

Am besten wäre ein internationales Flugkilometerregister, wo für jeden Flugreisenden die Meilen kummuliert und dann progressiv bemautet werden, dass es für Vielflieger richtig teuer wird.
Wird aber nicht kommen, da die politischen Entscheider selbst alle Vielflieger sind


NEIN. Das wäre zu wenig. Jetzt muss das STOPPschild kommen. VERBOT VON KEROSIN.

Mit Waserstoff und Sauerstoff würde nicht nur kein Schadstoff enstehen, der Flieger wäre auch nicht mehr auf die Atmosphäre begrenzt und hätte keinen Luftwiderstand mehr, was den Energieverbrauch drastisch senken würde.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon JJazzGold » Sa 4. Aug 2018, 07:58

Kölner1302 hat geschrieben:(04 Aug 2018, 08:08)

Ein Flugzeug könnte doch mit Wasserstoff und Sauerstoff fliegen. In der rechten Tragfläche Sauerstoff, in der linken Tragfläche Wasserstoff. Zusammengeführt entsteht gewaltig viel Energie (wir kennen das von den Raketenstarts - die Mondrakete flog so) und Wasser - kein CO2.

Auf dem Wasser könnte man tatsächlich auf Segel zurückkommen - moderne Katamaran-Lastensegler, die vollautomatisch fahren und nur einen Hilfsmotor zum Einchecken im Hafen haben! Katamarane sind sehr schnell.


Schaun wir mal, was wir bis 2063 so gebastelt bekommen.
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