38 Grad und seit Monaten kein Regen

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buspujn
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon buspujn » Fr 11. Jan 2019, 14:57

Ich lese hier schon ein weilchen mit und möchte meinen Senf dazugeben. Meiner Meinung nach hat der Mensch einen Teil zur Erderwärmung beigetragen jedoch ist der Klimawandel für mich ein natürlicher Prozess. Ich finde leider nur das sehr viele Schritte der Politik völlig falsch sind. Die Dieselfahrverbote mal als Beispiel sind ein Witz. Ja man senkt den Feinstaubgehalt in grösseren Städten aber diese ganzen Dieselfahrzeuge ab Euro 5 landen nun im EU Ausland und werden dort gefahren. Deutschland tut das am Praktischten , kurbelt die Autoindustrie an und den alten Schrott verscherbelt man ins Ausland. Global gesehen bringen die Fahrverbote überhaupt nichts. Zudem (da ich in der Batteriebranche tätig bin weis ich das) ist ein Elektroauto nicht viel besser für die Umwelt. Alleinschon der Produktionsaufwand als auch die spätere entsorgung sind nicht wirklich Klimaschonend/Umweltschonend. Man stelle sich nur mal vor es wären jetzt schon 30-40 Millionen Elektroautos in Deutschland unterwegs, da ist nix mit AKW abschaltung. Die Politil fasselt uns mit allem und möglichen voll aber horten den Atommüll schön unter der Erde bis mal was passiert. In meinen Augen sind die Maßnahmen der Politiker hier in Deutschland lächerlich, denn man dreht sich nur im Kreis anstatt was wirklich sinvolles zu tun. Ständig reden die Politiker davon man muss den Klimawandel stoppen bla bla. Leider ist das nicht möglich die Erde und das Klima werden immer im Wandel sein und während die Politiker darüber reden und debattieren wird gleichzeitig überall wo möglich ÖL gepumpt , der dicke fette A8 Diesel als Fahrzeug genutzt und und und. Man sehe sich nur einmal an wie schnell sich die Technik in den letzen 100 Jahren entwickelt hat. Jedes Jahr werden neue techische Fortschritte gemacht nur im Kopf verblöden wir leider immer weiter. Die Politik schiebt alles auf uns normalos, überlegt jedoch nicht was SIE alles falsch gemacht hat in Sachen Klimaschutz. Denn bis vor wenigen Jahren hat das niemanden so wirklich Interessiert und wenn doch wurde der oder diese Person ins lächerliche gezogen. Man hat die Fehler schon sehr viel früher gemacht.
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Ein Terraner
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ein Terraner » Fr 11. Jan 2019, 14:59

buspujn hat geschrieben:(11 Jan 2019, 14:57)

Ich lese hier schon ein weilchen mit und möchte meinen Senf dazugeben. Meiner Meinung nach hat der Mensch einen Teil zur Erderwärmung beigetragen jedoch ist der Klimawandel für mich ein natürlicher Prozess.

Ja stimmt, das Problem dabei ist, ein natürlicher Klimawandel erstreckt sich normalerweise sehr sehr langsam über viele Jahrhunderte.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Fr 11. Jan 2019, 15:10

@ BlueMonday:

Gut, am Sprachgebrauch kann jeder Anstoß nehmen. Geschieht in Zeitungsglossen zig-mal am Tag. Kommt mir hier etwas aufgesetzt vor, aber ok.

Im Rest: Wie kann man nur um die Sache so fein herumsegeln, sogar das Richtige beschreiben und dann daraus so etwas ableiten!

Ein Teil der fossilien Brennstoffe ist nun auch längst verbraucht. Laut der "peak oil"-Hysterie vergangener Tage, müssten die Menschen eigentlich schon auf dem Trockenen sitzen. Jedenfalls, was an fossilem Material verbrannt ist, ist nun mal unwiederbringlich verbrannt. Da ist nichts zurückzudrehen. Es geht nur noch um die verfügbaren Reste. Ob man die nun schlummern lassen sollte bis sie von selbst wieder ihren Kohlenstoff freigeben (Respiration) oder ob man sie früher verwerten sollte.


Die verfügbaren Reste fossiler Energien reichen bei Kohle so ungefähr für 300 Jahre bei ungebremster Verbrennung. Nach zu lesen in:
https://wupperinst.org/p/wi/p/s/pd/384/

Durch neue Förderverfahren ("Fracking") werden weitere fossile Brennstoffe wie Erdgas und Erdöl gewonnen... und zu 99% verbrannt. Wie lange dieser Frevel noch betrieben werden kann... kann man bestimmt nachlesen.

Ich erkenne einen Unterschied darin, daß ich in kurzer Zeit (150 Jahre) etwas verbrenne, was in Millionen Jahren und vor Millionen Jahren abgelagert wurde; jedenfalls nicht in der Gashülle der Erde als Treibhausschicht lagerte, nun schneller dazu kommt als es wieder in der Erdmasse gebunden werden kann. Mir leuchtet ein, daß der Mensch in seinem Energiewahn ein Ungleichgewicht hergestellt hat, das der Erde, so wie wir sie kennen, gefährlich wird. Meßreihen über fast 150 Jahre und Modelle der Einflußgrößen passen immer besser zusammen.

Das meinte ich hinsichtlich Ihrer Darstellungsweise mit "völlig richtig und zugleich Unfug."
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Fr 11. Jan 2019, 16:05

@ buspujn:

Meiner Meinung nach hat der Mensch einen Teil zur Erderwärmung beigetragen jedoch ist der Klimawandel für mich ein natürlicher Prozess.


Herzlich willkommen in unseren Forum; und dann auch gleich noch hier, wo es derzeit etwas hitzig zur Sache geht!

An Ihrer Meinung gibt es nichts aus zu setzen, weil sie dem Verständnis fast aller unabhängigen Forscher und Forschungsinstitute folgt, die mit gemessenen Daten den Verlauf der Erderwärmung mit den bekannten Einflußgrößen modelliert haben, und die diese Modelle durch Prüfung, Gegenprüfung, Kritik, immer weiter verfeinern.

Dennoch gibt es noch Unsicherheiten in der Vorhersage. Aus meiner Sicht, weil man bestimmt Einflußgrößen nicht so gut verhersagen kann wie etwa den gebremsten oder ungebremsten Zuwachs an Klimagasen. Änderungen der Strahlungsleistung der Sonne sind nicht vorhersagbar... und schon vergrößert sich die Bandbreite einer Vorhersage für die Erderwärmung. Aber daß die Dinge so sind... daran sind Zweifel kaum angebracht.

Ihre politischen Aussagen sind so weit auch zu vertreten... nur meine ich, daß sie eher in Unterforum 4 Technik ausgebreitet werden sollten. Dort geht es genau um diese Themen.

Ich lasse das jetzt alles so stehen, bitte Sie aber, Ihre Gedanken möglichst sachbezogen den Unterforen zu zu ordnen. Das ist oft genug ziemlich kniffelig, führt Sie dann aber mit Gesprächspartnern zusammen, die sich auf diese spezielle Thematik besser verstehen.

Ich wünsche Ihnen viel Freude in unseren Foren!
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Fr 11. Jan 2019, 16:26

H2O hat geschrieben:(11 Jan 2019, 16:05)

@ buspujn:



Herzlich willkommen in unseren Forum; und dann auch gleich noch hier, wo es derzeit etwas hitzig zur Sache geht!

An Ihrer Meinung gibt es nichts aus zu setzen, weil sie dem Verständnis fast aller unabhängigen Forscher und Forschungsinstitute folgt, die mit gemessenen Daten den Verlauf der Erderwärmung mit den bekannten Einflußgrößen modelliert haben, und die diese Modelle durch Prüfung, Gegenprüfung, Kritik, immer weiter verfeinern.

Dennoch gibt es noch Unsicherheiten in der Vorhersage. Aus meiner Sicht, weil man bestimmt Einflußgrößen nicht so gut verhersagen kann wie etwa den gebremsten oder ungebremsten Zuwachs an Klimagasen. Änderungen der Strahlungsleistung der Sonne sind nicht vorhersagbar... und schon vergrößert sich die Bandbreite einer Vorhersage für die Erderwärmung. Aber daß die Dinge so sind... daran sind Zweifel kaum angebracht.

Ihre politischen Aussagen sind so weit auch zu vertreten... nur meine ich, daß sie eher in Unterforum 4 Technik ausgebreitet werden sollten. Dort geht es genau um diese Themen.

Ich lasse das jetzt alles so stehen, bitte Sie aber, Ihre Gedanken möglichst sachbezogen den Unterforen zu zu ordnen. Das ist oft genug ziemlich kniffelig, führt Sie dann aber mit Gesprächspartnern zusammen, die sich auf diese spezielle Thematik besser verstehen.

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Nur NEBENBEI...

Wissenschaftlich gibt es dazu mindestens eine Einschränkung - die Strahlungsleistung der Sonne ist mit sehr guter Wahrscheinlichkeit vorherzusagen.

Die Strahlungsleistung der Sonne selbst ist nahezu konstant. Auch der elfjährige Sonnenfleckenzyklus verursacht nur Schwankungen – sowohl im sichtbaren Spektrum als auch in der Gesamtstrahlung – von weniger als 0,1 %.
Wiki.

Nebenbei gibt es noch einen ca 100 jährigen Zyklus .....und Bahnänderungen der Erde... nicht zu vergessen - "Verlängerung" der Zeit (Einführung von Korrektur-Sekunden in den 24h Tag)
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon BingoBurner » Sa 12. Jan 2019, 06:38

Teeernte hat geschrieben:(11 Jan 2019, 16:26)

Nur NEBENBEI...

Wissenschaftlich gibt es dazu mindestens eine Einschränkung - die Strahlungsleistung der Sonne ist mit sehr guter Wahrscheinlichkeit vorherzusagen.

Wiki.

Nebenbei gibt es noch einen ca 100 jährigen Zyklus .....und Bahnänderungen der Erde... nicht zu vergessen - "Verlängerung" der Zeit (Einführung von Korrektur-Sekunden in den 24h Tag)



Ich wusste es es kommt irgendwas mit der Sonne :)
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BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon BingoBurner » Sa 12. Jan 2019, 07:14

buspujn hat geschrieben:(11 Jan 2019, 14:57)

Ich lese hier schon ein weilchen mit und möchte meinen Senf dazugeben. Meiner Meinung nach hat der Mensch einen Teil zur Erderwärmung beigetragen jedoch ist der Klimawandel für mich ein natürlicher Prozess.


Bähm.....natürlich ist die Erderwärmung "natürlich". Ist eigentlich eine komische Wortwahl...was ist den nicht natürlich ? Selbst ein Atomkraftwerk ist "natürlich".
Es geht darum die CO2 Werte nach unten zu bringen und zwar weltweit...
Deshalb sind auch E-Autos absolut nicht unsinnig obwohl die Probleme die du skizzierst da sind. Aber das mit den Batterien ist eher erst mal nebensächlich.

Der trockene Sommer, der heftige Winter jetzt in Bayern und co. sind zwei Seiten derselben Medaille. Weißt ja, Schnee ist Niederschlag und je mehr sich die Erde erwärmt desto mehr Verdunstung.
Und die verschwindet ja nicht n ins Weltall. Das kommt ja irgendwo wieder runter. Aber die Heftigkeit nimmt eben zu. Und das deckt eins zu eins mit der Erderwärmung.

Von Menschen verursachter Klimawandel ? Natürlich....knick knack. Es wurde schon erwähnt es ist vor allem die Geschwindigkeit des Klimawandels die darauf hinweist.
Klar gibt es theoretische, technische Lösungen aber das ist nicht Problem. Sondern die Geschwindigkeit besonders im Hinblick auf die gesellschaftlichen Entwicklungen.

Ich habe es schon mal angerissen, du kannst Menschen nicht mit Moral kommen oder über den Verstand...ich denke das bei den meisten Menschen ein Verständnis da ist , was hier gerade passiert. Aber das verändert nichts.
Und weißt du warum ? Weil das Gefühl fehlt weil zu wenig die Emotionen angesprochen werden.

Das ist das Problem warum wir uns (Politik) so schwer damit tun notwendige, andere Wege zu gehen. Nicht weil der Verstand das nicht kapiert.
In der Medizin umschreibt man das als kognitive Dissonanz.

Je näher wir einer Gefahr sind desto eher sind wir bereit diese zu ignorieren.
Ganz ehrlich, ich wünschte ich würde irren. Ich befürchte aber nicht.

Aber auch da gibt es Abhilfe indem man ein positives Verhalten verstärkt. Kurz gesagt loben.
Und das ist wahrscheinlich genau der Punkt der dich nervt.
Soviel Vorwurf zu wenig Lob.

Das ist wenig so wie mit dem Rauchen...........

Die netten Bildchen auf der Zigarettenpackung helfen Nicht-Rauchern. Aber keinen Raucher.
Der Nicht-Raucher wird sagen....ehyyyyyyy kein Bock auf so eine schwarze Lunge. Lass ich lieber sein.
Der Raucher wird sagen, mich trifft es schon nicht. Ist nicht so schlimm.

So ähnlich ist das mit dem Klimawandel.
Für die Zukunft gibt es eine Menge Konzepte, Lösungen. Aber wie gesagt der Hacken liegt bei der Geschwindigkeit.

Keine Ahnung mehr wer das mal gesagt hat.

"Aufklärung war schon immer ein Wettlauf zwischen Abgrund oder Neuanfang"
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Senexx » Sa 12. Jan 2019, 08:31

Selbstverständlich beeinflusst der Mensch das Klima. Die Frage ist nur: Wie stark. Der Beitrag des Menschen zum Klimawandel ist marginal. Nicht messbar. Und der Beitrag des irrwitzigen "Klimaschutzes" zur Minderung des Einflusses des Menschen auf das Klima ist irrelevant.
Hinweis aus gegebenen Anlass: Ich verwende niemals "copy paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Sa 12. Jan 2019, 10:23

BingoBurner hat geschrieben:(12 Jan 2019, 07:14)
Aber wie gesagt der Hacken liegt bei der Geschwindigkeit.


Achilles :D :D :D

Doch wir horchen allein dem Gerücht und wissen durchaus nichts.


Homer.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Sa 12. Jan 2019, 10:31

[Mod] Geht das hier wieder los mit "Meinungen" ohne jeden Beleg? Wenn das so weiter geht, werde ich diese Beiträge in die Ablage verschieben! Dieses Unterforum heißt "Wissenschaft", nicht "Meinung". H2O
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 12. Jan 2019, 10:34

Ein Terraner hat geschrieben:(11 Jan 2019, 14:59)

Ja stimmt, das Problem dabei ist, ein natürlicher Klimawandel erstreckt sich normalerweise sehr sehr langsam über viele Jahrhunderte.

Das stimmt so pauschal nicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Abrupter_Klimawechsel
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Sa 12. Jan 2019, 10:39

In dem Wiki findet man aber auch Ursachen beschrieben, die zu plötzlichen Wechseln des Erdklimas führten... und viele Hinweise auf Vorgänge, die unser Klima heute stark beeinflussen könnten.

Eine ganz böse Falle scheint mir dieser Quelle zufolge der Beitrag von Methan aus auftauenden Permafrostböden zu sein:

Das Treibhauspotenzial von 1 kg Methan ist, auf einen Zeitraum von 100 Jahren betrachtet, 25 mal höher als das von 1 kg Kohlenstoffdioxid
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 12. Jan 2019, 11:04

Und dann sind da noch die Milanković-Zyklen: https://de.wikipedia.org/wiki/Milankovi%C4%87-Zyklen

Nichtsdestotrotz gebietet Logik, dass die Erhöhung des CO2 in der Atmosphäre durch den Menschen einen Einfluss haben muss, ob der Einfluss ursächlich für die Erwärmung ist oder sie "nur" verstärkt und beschleunigt, weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass ich lieber in einer Warmzeit als in einer Eiszeit leben wollen würde, letztere würde das Leben in Europa (mit Ausnahme Südeuropas) wohl sehr unerfreulich machen. Logisch betrachtet müsste in einer Warmzeit auch deutlich mehr Niederschlag fallen als in einer Eiszeit, weil ja mehr Wasser verdunstet, daher stelle ich mir zB. Landwirtschaft in der Eiszeit als sehr schwierig vor, weil nur wenig Wasser da ist und die Vegetationsphasen sehr kurz sind.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Sa 12. Jan 2019, 11:11

In den letzten drei Jahrzehnten ist die Durchschnittstemperatur auf der Erde um 0,2 bis 0,4 Grad angestiegen. Doch diese globale Erwärmung ist auf die Oberfläche unseres Planeten beschränkt. Oberhalb einer Höhe von 50 Kilometern kehrt sich der Trend um, dort ist eine Abkühlung zu beobachten.

Dieser Effekt wurde bereits 1989 vorhergesagt, konnte aber erst in den letzten Jahren tatsächlich nachgewiesen werden.

Im Bereich zwischen 50 und 100 Kilometern Höhe ist die Temperatur demnach in den letzten 30 Jahren um fünf bis zehn Grad gesunken. In noch größeren Höhen ist die Messung der Temperatur schwierig, doch es gibt Hinweise darauf, dass die Temperatur in 350 Kilometern Höhe sogar um 17 Grad pro Jahrzehnt gefallen ist,
https://www.weltderphysik.de/gebiet/erd ... tenbahnen/
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 12. Jan 2019, 11:13

Und welchen Einfluss auf das Klima unten auf der Erde hat das?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ein Terraner » Sa 12. Jan 2019, 11:51

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Jan 2019, 10:34)

Das stimmt so pauschal nicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Abrupter_Klimawechsel

Wenn ich das richtig interpretiere sind das kurze Sprünge die wieder auf den Durchschnitt zurück fallen und dessen Ursachen ungeklärt sind. Aber auch hier muss es eine abrupte Veränderung der Atmosphäre gegeben haben, Vulkane, Meteoriten.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Sa 12. Jan 2019, 18:59

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Jan 2019, 11:13)

Und welchen Einfluss auf das Klima unten auf der Erde hat das?


Könnte man vielleicht gedanklich modellieren: Um ein Treibhaus herum wird die Umwelt auch nicht wärmer, wenn die eingefangene Energie aus dem Treibhaus nicht entweichen kann.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Sa 12. Jan 2019, 19:21

@ Tom Bombadil:
dass die Erhöhung des CO2 in der Atmosphäre durch den Menschen einen Einfluss haben muss, ob der Einfluss ursächlich für die Erwärmung ist oder sie "nur" verstärkt und beschleunigt


Diese Vermutungen sind doch aber durch wiederholbare physikalische Versuche in Tatsachen überführt worden. Andernfalls wären die Darlegungen der Fachwelt höchst unseriös.

Wenn ich die Diskussionen richtig verstanden habe, dann geht es darum, daß das natürlich entstandene Gleichgewicht im CO2 Kreislauf von neu dazu gekommen und alt abgebaut durch das Wirken des Menschen aus dem Gleichgewicht gebracht wird, weil der eben riesige Mengen CO2 aus fossilen Brennstoffen oben drauf legt.

Und noch schlimmer, daß der instabile Zustand verstärkt wird, weil schon gebundenes Klimagas (Methan) aus Permafrostboden und Meeressedimenten durch die Erwärmung entweicht... und den Kreislauf weiter von seinem stabilen Zustand entfernt. Auf dieser Vermutung baut doch Ihr Gedanke auf, daß es inzwischen schon zu spät sein könnte, sich an der CO2-Vermeidung ab zu arbeiten... daß die Dinge nun erbarmungslos ihren Lauf nehmen, den die Klimaforscher nach Überschreiten der 2°C- oder 3°C-Erhöhung der Erdtemperatur befürchten.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon BingoBurner » Sa 12. Jan 2019, 20:22

Teeernte hat geschrieben:(12 Jan 2019, 10:23)

Achilles



Tut mir Leid mein Freund, das ist einfach nur dumm....

Achilles..........you see....

........................"IST DA KEIN ANDERER ? ".............................



Von mir aus kannst du mit einen Panzer von A nach B fahren...aber bitte mit EEG...
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 12. Jan 2019, 21:33

H2O hat geschrieben:(12 Jan 2019, 19:21)

...durch das Wirken des Menschen aus dem Gleichgewicht gebracht wird, weil der eben riesige Mengen CO2 aus fossilen Brennstoffen oben drauf legt.

Im Devon betrug der CO2 Anteil in der Atmosphäre 2200ppm, trotzdem war es nur ca. 6 Grad wärmer als heute, darauf folgte das Karbon mir nur noch ca. 800ppm CO2, aber bei fast gleicher Temperatur wie heute. Will sagen: die Zusammensetzung der Atmosphäre verändert sich, der Mensch hat seinen Anteil daran, ob er aber die Ursache für die Erwärmung war, halte ich für noch ungeklärt. Das ist aber auch nicht schlimm, wenn wir als Menschheit anfangen würden, drastisch weniger CO2 in die Atmosphäre zu pumpen, dann hätte das sicherlich einen positiven Effekt auf den Temperaturanstieg. Wir bekommen es aber nicht hin.
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