38 Grad und seit Monaten kein Regen

Moderator: Moderatoren Forum 7

Benutzeravatar
ThorsHamar
Beiträge: 23105
Registriert: Di 19. Mai 2009, 21:53
Benutzertitel: Jury Jury
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon ThorsHamar » Di 21. Aug 2018, 10:03

Hier mal was zur Abkühlung ...
Eben bei n-tv gelesen:
Zitat:
"Hitze von 2003 ungeschlagen
Sommer 2018 bricht doch nicht alle Rekorde
Die extrem heißen Temperaturen lassen zunächst vermuten, dass der Sommer 2018 der wärmste aller Zeiten wird. Doch der Eindruck ist laut n-tv Meteorologe Björn Alexander trügerisch. Zumindest im Hinblick auf die tatsächlichen Sommermonate."

https://www.n-tv.de/panorama/Sommer-201 ... 82909.html
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
Eric Arthur Blair
Benutzeravatar
X3Q
Beiträge: 3664
Registriert: So 7. Okt 2012, 07:46
Benutzertitel: Pro Gloria et Coetus

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon X3Q » Di 21. Aug 2018, 10:30

Ich kann da von Abkühlung nichts lesen. Klingt alles irgendwie heiß.

--X
Benutzeravatar
Cat with a whip
Beiträge: 11343
Registriert: Fr 4. Jul 2008, 20:49

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Di 21. Aug 2018, 11:40

X3Q hat geschrieben:(21 Aug 2018, 11:30)

Ich kann da von Abkühlung nichts lesen. Klingt alles irgendwie heiß.

--X


Ja aber sie müssen einfach mal nachdenken: Die "Argumentation" der Abkühlungs-These geht eben so dass man den Hinweis in dem Artikel auf die diesjähren aus dem Rahmen fallenden warmen Frühlingstemperaturen unterschlägt und die Sommermonate des Rekordsommer 2003 als Anfangspunkt einer Trendlinie gegen den diesjährigen setzt. Wohlgemerkt nur für willkürlich gewählte Zeitpunkte der Temperaturen nur in Deutschland. Ähnlich kreativ kann man ja auch den gegenteilige Trends zur Erderwärmung und des Verlusts des arktischen Seeeises "beweisen", ja, sogar die große "Klimaverschwörung" scheinbar belegen.

Erwärmungstrend real:

Sucht man nach den Jahren, in denen es im Durchschnitt besonders warm war, und vergleicht sie mit den Jahren, die besonders kalt waren, fällt eine gewisse Häufung auf: Am wärmsten waren die Aprilmonate in den Jahren 2018, 2009 und 2011 (11,6 Grad).

Für die drei kältesten Aprilmonate muss man lange zurückgehen. Kälterekorde gab es 1917, 1929 und 1903 mit durchschnittlich weit unter fünf Grad.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 05598.html
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
Benutzeravatar
Selina
Beiträge: 7872
Registriert: Do 29. Sep 2016, 14:33

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Selina » Di 21. Aug 2018, 12:49

H2O hat geschrieben:(20 Aug 2018, 16:02)

Ich stelle mir das so vor, daß eine unglücklich angelegte Monokultur bei ungünstigen Wetterlagen im Totalverlust enden kann, während auf "kleinteilig angelegten Äckern" wenigstens die weniger empfindlichen Ackerfrüchte noch ausreichende Erträge erlauben. Ein Aktienhändler würde raten, nicht alle Eier in einen Korb zu legen.


Ja, genauso hab ich mir das auch erklärt. Bestimmte, gegen Wetterkapriolen resistentere Pflanzen gleichen dann den Schaden auf den Nachbarfeldern wieder aus. Während bei Monokulturen immer alles zusammen flöten geht. Der Schaden ist um ein Vielfaches höher. Aber wie gesagt, dazu sollte sich vielleicht mal jemand äußern, der wirklich etwas versteht von der Materie. Die genaue Begründung für Kleinteiligkeit der Landwirtschaft würde mich ebenfalls interessieren. Obwohl ja auch der Laie weiß: Monokulturen laugen den Boden aus und "fahren" irgendwann auf Verschleiß. Mischkulturen sind immer zu bevorzugen.

Zitat:

Als Monokultur (von altgriechisch μόνος monos, deutsch ‚allein‘ und lateinisch cultura ‚Anbau, Pflege‘) werden landwirtschaftliche, gartenbauliche oder forstwirtschaftliche Flächen bezeichnet, auf denen ausschließlich eine einzige Nutzpflanzenart über mehrere Jahre hintereinander angebaut wird.[1] Die Methode bietet Vorteile bei Pflege und Ernte, nutzt jedoch natürliche Ressourcen wie Licht und Wasser sowie Synergie-Effekte zwischen verschiedenen Organismen oft nicht optimal und erhöht die Anfälligkeit für Störungen (geringere Resilienz).

https://de.wikipedia.org/wiki/Monokultur
Benutzeravatar
ThorsHamar
Beiträge: 23105
Registriert: Di 19. Mai 2009, 21:53
Benutzertitel: Jury Jury
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon ThorsHamar » Di 21. Aug 2018, 13:16

X3Q hat geschrieben:(21 Aug 2018, 11:30)

Ich kann da von Abkühlung nichts lesen. Klingt alles irgendwie heiß.

--X


...ich meinte selbstredend die Abkühlung der Gemüter .... :dead:

War wohl doch nicht schlicht genug ....
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
Eric Arthur Blair
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 20930
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Di 21. Aug 2018, 13:20

Selina hat geschrieben:(21 Aug 2018, 13:49)

Ja, genauso hab ich mir das auch erklärt. Bestimmte, gegen Wetterkapriolen resistentere Pflanzen gleichen dann den Schaden auf den Nachbarfeldern wieder aus. Während bei Monokulturen immer alles zusammen flöten geht. Der Schaden ist um ein Vielfaches höher. Aber wie gesagt, dazu sollte sich vielleicht mal jemand äußern, der wirklich etwas versteht von der Materie. Die genaue Begründung für Kleinteiligkeit der Landwirtschaft würde mich ebenfalls interessieren. Obwohl ja auch der Laie weiß: Monokulturen laugen den Boden aus und "fahren" irgendwann auf Verschleiß. Mischkulturen sind immer zu bevorzugen.

Zitat:

Als Monokultur (von altgriechisch μόνος monos, deutsch ‚allein‘ und lateinisch cultura ‚Anbau, Pflege‘) werden landwirtschaftliche, gartenbauliche oder forstwirtschaftliche Flächen bezeichnet, auf denen ausschließlich eine einzige Nutzpflanzenart über mehrere Jahre hintereinander angebaut wird.[1] Die Methode bietet Vorteile bei Pflege und Ernte, nutzt jedoch natürliche Ressourcen wie Licht und Wasser sowie Synergie-Effekte zwischen verschiedenen Organismen oft nicht optimal und erhöht die Anfälligkeit für Störungen (geringere Resilienz).

https://de.wikipedia.org/wiki/Monokultur


Die gesamte Anbaugeschichte kann man sicher wissenschaftlicher erklären. Das wird dann länger und schwieriger, aber auch vollständiger. Ich bin davon überzeugt, daß wir mit unserem Kleingärtnerverstand sehr dicht an der Wahrheit liegen. Teeernte hatte noch einen Hinweis auf jahreszeitlich Regenfälle im Anbaurythmus gegeben... für die, die eine dazu passende Pflanzeart halten, "just in time", für die andere viel zu früh oder viel zu spät...
Benutzeravatar
Cat with a whip
Beiträge: 11343
Registriert: Fr 4. Jul 2008, 20:49

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Di 21. Aug 2018, 13:29

Selina hat geschrieben:(21 Aug 2018, 13:49)

Ja, genauso hab ich mir das auch erklärt. Bestimmte, gegen Wetterkapriolen resistentere Pflanzen gleichen dann den Schaden auf den Nachbarfeldern wieder aus.

Eine resitentere Monokultur gleicht den Schaden der anderen Monkultur auf dem Nachbarfeld aus. Genau.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
Benutzeravatar
Cat with a whip
Beiträge: 11343
Registriert: Fr 4. Jul 2008, 20:49

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Di 21. Aug 2018, 13:34

Selina hat geschrieben:(21 Aug 2018, 13:49)

Während bei Monokulturen immer alles zusammen flöten geht. D.[/i]

https://de.wikipedia.org/wiki/Monokultur


Definition Monokultur: "Anbau immer der gleichen Pflanzenart auf einer Bodenfläche"
Das macht so kaum ein Landwirt.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
Benutzeravatar
Selina
Beiträge: 7872
Registriert: Do 29. Sep 2016, 14:33

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Selina » Di 21. Aug 2018, 13:40

Cat with a whip hat geschrieben:(21 Aug 2018, 14:29)

Eine resitentere Monokultur gleicht den Schaden der anderen Monkultur auf dem Nachbarfeld aus. Genau.


So hatte ich das nicht gemeint. Ich versuchte zu erklären, was ich unter dieser oft gewünschten Kleinteiligkeit verstehe. Und ich hatte gesagt, dass es sich dabei leider um eine Laien-Erklärung handelt. Wie erklärst du das denn selbst? Also was glaubst du, warum Kleinteiligkeit gegen die Auswirkungen von zu langer Hitze oder zu langer Kälte helfen könnte oder sollte?
Benutzeravatar
Cat with a whip
Beiträge: 11343
Registriert: Fr 4. Jul 2008, 20:49

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Di 21. Aug 2018, 14:19

Selina hat geschrieben:(21 Aug 2018, 14:40)

So hatte ich das nicht gemeint. Ich versuchte zu erklären, was ich unter dieser oft gewünschten Kleinteiligkeit verstehe. Und ich hatte gesagt, dass es sich dabei leider um eine Laien-Erklärung handelt. Wie erklärst du das denn selbst? Also was glaubst du, warum Kleinteiligkeit gegen die Auswirkungen von zu langer Hitze oder zu langer Kälte helfen könnte oder sollte?


Es geht zum einen darum was in der Talkshow von der Grünenpolitikerin gesagt wurde und zum anderen was sie wirklich damit gemeint hat und nicht haben könnte.
Ich habe Zweifel an der Wirksamkeit der Strategie gegen Erteausfälle, wenn es sich so verhält wie Sie es interpretieren.
Keinesfalls bezweifle ich den ökologischen Nutzen eine solchen Anbauweise. Hier gehts darum dass die industrielle Landwirtschaft ihre schädliche Wirkung auf die restliche Natur um sie herum möglichst verringert. Möglicherweise hatte die Grünenpolitikerin das Schlagwort einfach nur parat und hat es an der Stelle einfach angebracht. In der Folge wurde ja in der Runde bekräftigt, dass dies ökologisch sinnvoll sei.

Wenn ich nach Strategien der Ackerbaus im Klimawandel suche, erscheint auch nichts über Kleinteiligkeit der Anbauweise. Da gehts um ganz andere Dinge.

https://www.agrarheute.com/land-leben/k ... aft-509585

Oder dort unter 5.3:
https://publikationen.sachsen.de/bdb/ar ... ents/11994
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
Benutzeravatar
Selina
Beiträge: 7872
Registriert: Do 29. Sep 2016, 14:33

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Selina » Di 21. Aug 2018, 15:46

Cat with a whip hat geschrieben:(21 Aug 2018, 15:19)

Es geht zum einen darum was in der Talkshow von der Grünenpolitikerin gesagt wurde und zum anderen was sie wirklich damit gemeint hat und nicht haben könnte.
Ich habe Zweifel an der Wirksamkeit der Strategie gegen Erteausfälle, wenn es sich so verhält wie Sie es interpretieren.
Keinesfalls bezweifle ich den ökologischen Nutzen eine solchen Anbauweise. Hier gehts darum dass die industrielle Landwirtschaft ihre schädliche Wirkung auf die restliche Natur um sie herum möglichst verringert. Möglicherweise hatte die Grünenpolitikerin das Schlagwort einfach nur parat und hat es an der Stelle einfach angebracht. In der Folge wurde ja in der Runde bekräftigt, dass dies ökologisch sinnvoll sei.

Wenn ich nach Strategien der Ackerbaus im Klimawandel suche, erscheint auch nichts über Kleinteiligkeit der Anbauweise. Da gehts um ganz andere Dinge.

https://www.agrarheute.com/land-leben/k ... aft-509585

Oder dort unter 5.3:
https://publikationen.sachsen.de/bdb/ar ... ents/11994


Danke für die Infos. Der das von der gewünschten Kleinteiligkeit kurz erwähnte bei Anne Will, war nicht die Grünen-Politikerin, sondern Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber. Kleinteilige Landwirtschaft fördert die Artenvielfalt (siehe Link), um es mal kurz zusammenzufassen. Das ist nötig, um dem Artensterben durch den Klimawandel und durch die Chemiekeulen auf den großen Feldern etwas entgegenzusetzen. Besonders wichtig ist die Kleinteiligkeit vor allem auch, um dem gravierenden Insektensterben entgegenzuwirken (wie ich weiter oben schon schrieb im Zusammenhang mit der höheren Zahl der Feldraine bei Kleinteiligkeit, was die Insekten-Populationen fördert). Und die Bedeutung der Insekten in einem intakten Ökosystem dürfte ja jedem bewusst sein.

https://www.weltagrarbericht.de/aktuell ... 32736.html
Kölner1302
Beiträge: 342
Registriert: So 10. Jun 2018, 17:44

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Kölner1302 » Di 21. Aug 2018, 21:05

Ketzerische Frage:
Könnte man nicht an dem La Grange Punkt einen Sonnenschirm installieren?
Dazu müsste man eine gar nicht so große Kunststoffolie zwischen Sonne und Erde installieren. Der La Grange Punkt - ca 2 Millionen KM entfernt - ist der Punkt, an dem eine Sonde in der Umlaufbahn um die Sonne immer zwischen Sonne und Erde stationär bleibt.
Die genaue Zusammensetzung des Stoffes, aus dem der Sonnenschirm sein müsste, müsste im Labor erforscht werden.
Nach dem Ende des Problems - zB. der Ersetzung der fossilen Brennstoffe durch Wasserstoff - könnte man die Folie wieder wegräumen. Oder man baut einen chemischen Stoff ein, dass sich die Folie nach 30 Jahren selbst zersetzt.
Benutzeravatar
X3Q
Beiträge: 3664
Registriert: So 7. Okt 2012, 07:46
Benutzertitel: Pro Gloria et Coetus

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon X3Q » Mi 22. Aug 2018, 08:53

ThorsHamar hat geschrieben:(21 Aug 2018, 14:16)

...ich meinte selbstredend die Abkühlung der Gemüter .... :dead:

War wohl doch nicht schlicht genug ....

Es war eher zu schlicht. Die unterkomplexe Darstellung eines nichttrivialen Sachverhaltes ist der Sache nun einmal nicht förderlich.

--X
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 14315
Registriert: Do 11. Sep 2014, 17:55

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Mi 22. Aug 2018, 09:10

H2O hat geschrieben:(20 Aug 2018, 20:34)

Was hilft mir die Vergangenheit, wenn die unter ganz anderen Randbedingungen verlaufen ist. .


Bohrkern-Analyse
Menschen unschuldig am CO2-Anstieg in der Steinzeit
Seit 6000 Jahren erhöht sich langsam der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 50854.html

Seit 6000 Jahren....
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
Benutzeravatar
X3Q
Beiträge: 3664
Registriert: So 7. Okt 2012, 07:46
Benutzertitel: Pro Gloria et Coetus

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon X3Q » Mi 22. Aug 2018, 09:25


Nur um die Zahlen einmal richtig einzuordnen. Dieser CO2-Anstieg im Holocen beträgt 20 ppmv über eine Zeitspanne von 6000 Jahren. Der anthropogen verursachte Anstieg beträgt über 130 ppmv in 200 Jahren ... you do the math.

--X
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 20930
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Mi 22. Aug 2018, 09:31



Bei aller Wertschätzung: Glauben Sie im Ernst, daß diese Tatsache den Klimaforschern bisher verborgen geblieben ist, und daß sie in ihren Forschungen diese Tatsache absichtlich oder versehentlich verdrängt haben.

Es mag interessierte Kreise geben, die anhand einer solchen Meldung gleich eine jahrelange Forschung vieler bestens unterrichteter Forscher ins Lächerliche ziehen möchten. Nur werden Sie kein unabhängiges Institut finden, das die Ergebnisse der Klimaforscher verwirft.

Bleibt als letzte Bastion dieser Kreise der Hinweis, daß da eine "Klimaindustrie" seine Auftraggeber am Nasenring durch die Manege führt, um sich Ansehen und gesicherte Einkünfte zu verschaffen.

Ich meine, daß wir auf diesem Kenntnisstand nicht diskutieren sollten.
Benutzeravatar
X3Q
Beiträge: 3664
Registriert: So 7. Okt 2012, 07:46
Benutzertitel: Pro Gloria et Coetus

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon X3Q » Mi 22. Aug 2018, 09:32

Kölner1302 hat geschrieben:(21 Aug 2018, 22:05)

Ketzerische Frage:
Könnte man nicht an dem La Grange Punkt einen Sonnenschirm installieren?
Dazu müsste man eine gar nicht so große Kunststoffolie zwischen Sonne und Erde installieren. Der La Grange Punkt - ca 2 Millionen KM entfernt - ist der Punkt, an dem eine Sonde in der Umlaufbahn um die Sonne immer zwischen Sonne und Erde stationär bleibt.
Die genaue Zusammensetzung des Stoffes, aus dem der Sonnenschirm sein müsste, müsste im Labor erforscht werden.
Nach dem Ende des Problems - zB. der Ersetzung der fossilen Brennstoffe durch Wasserstoff - könnte man die Folie wieder wegräumen. Oder man baut einen chemischen Stoff ein, dass sich die Folie nach 30 Jahren selbst zersetzt.

Wie willst du einen solchen riesigen Sonnenschirm am La Grange Punkt stabil halten? Der Sonnenwind wird ein solches Gebilde konstant aus seiner Position verschieben.

Im Gespräch (im Bereich Geo-Engineering) ist die Möglichkeit der Ausbringung von Aerolsolen in der Atmosphäre. Diese würden für eine Reflexion der Sonnenstrahlen sorgen und damit die Gesamtmenge an eingestrahlter Energie reduzieren. Diese Aerosole haben zudem eine ganz natürliche Haltbarkeit und wurden mit der Zeit ausgewaschen werden.

--X
Benutzeravatar
Cat with a whip
Beiträge: 11343
Registriert: Fr 4. Jul 2008, 20:49

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Mi 22. Aug 2018, 09:34

Kölner1302 hat geschrieben:(21 Aug 2018, 22:05)

Ketzerische Frage:
Könnte man nicht an dem La Grange Punkt einen Sonnenschirm installieren?
Dazu müsste man eine gar nicht so große Kunststoffolie zwischen Sonne und Erde installieren. Der La Grange Punkt - ca 2 Millionen KM entfernt - ist der Punkt, an dem eine Sonde in der Umlaufbahn um die Sonne immer zwischen Sonne und Erde stationär bleibt.
Die genaue Zusammensetzung des Stoffes, aus dem der Sonnenschirm sein müsste, müsste im Labor erforscht werden.
Nach dem Ende des Problems - zB. der Ersetzung der fossilen Brennstoffe durch Wasserstoff - könnte man die Folie wieder wegräumen. Oder man baut einen chemischen Stoff ein, dass sich die Folie nach 30 Jahren selbst zersetzt.



Sie und ihre kreativen Klimaklempner haben einen Dimmer vergessen, denn wir wollen ja noch alle fossilen Kohlenstofflager in die Atmosphäre jagen bis dann *schwuuuuuuups" irgendwann auf Knopfdruck die dummen Nachkommen die magic Umstellung auf Wasserstoff für uns einleiten. Wir sind ja mit den richtig großen Problemen beschäftigt und haben gar keine Zeit die Ursache zu bekämpfen. Und natürlich müsste ab dann der Schirm noch für tausende Jahre im Weltraum verbleiben und muss weiter gewartet werden, bis die anthropogen erzeugten CO2-Level sich langsam abgebaut hat.
Es lohnt sich sicher noch Gedanken über andere nicht unwesentlichen Punkte wie Gezeitenkräfte, Strahlungsdruck/Sonnenwind, Statik und den logistischen Aufwand wie mehrere hundert Millionen Tonnen Material in den L1 zu transportierenden zu machen. Da war doch noch was....? Ach ja, wenn erledigt bitte auch gleich noch eine Bastellösung erfinden die das CO2 wieder aus den Meeren fischt.

Aber bitte nicht hier, hier gehts eher um lustige Wetterkapriolen.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
Benutzeravatar
X3Q
Beiträge: 3664
Registriert: So 7. Okt 2012, 07:46
Benutzertitel: Pro Gloria et Coetus

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon X3Q » Mi 22. Aug 2018, 09:42

H2O hat geschrieben:(22 Aug 2018, 10:31)
...
Ich meine, daß wir auf diesem Kenntnisstand nicht diskutieren sollten.

Was wurde in der Untersuchung gemacht? Die Wissenschaftler haben den CO2-Gehalt in den im Eis befindlichen Gasblasen gemessen. Soweit bekannt. Die haben aber auch zusätzlich die Kohlenstoff-Isotopenverteilung im CO2 bestimmt. Und man hat unter Verwendung eines globalen Modells für den Kohlenstoffzyklus die Quelle für den CO2-Anstieg ermittelt.

Wenn Ergebnisse unter Ausschaltung höherer kognitiver Fähigkeiten in den Kram passen, so wie hier bei Teebeutel, dann sehen diese Leute geflissentlich über die Verwendung von Modellen hinweg. Wenn aber eine Warnmeldung raus geht, die auf Klimamodellen beruht, dann feuern die selben Leute jede Kritik ab, weil Modelle sind ja scheiße ...

--X
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 14315
Registriert: Do 11. Sep 2014, 17:55

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Mi 22. Aug 2018, 09:59

Cat with a whip hat geschrieben:(21 Aug 2018, 14:34)

Definition Monokultur: "Anbau immer der gleichen Pflanzenart auf einer Bodenfläche"
Das macht so kaum ein Landwirt.


Im Rahmen der Vermietung - kann man hier im Osten - Magdeburger Börde (Schwarzerde) heraustreten ......und bis zum Horizont in Monokultur schauen.

Hin und wieder ein Dorf ... Es ist für die Miet-Fonds natürlich sehr einfach eine Kultur an den Markt zu bringen .....die Maschinen für eine Kultur anzumieten ....und eine Kultur als Saatgut einzukaufen. (Die Maschinen kommen meistens aus Polen - mit Bedienung .... wenn dann die Ukraine die Maschinenförderung bekommt ---- werden die dann von dort kommen...)

Man schaut in der Börse auf den höchsten Preis für das nächste Jahr - und baut DAS an ?

Da fast ALLE ihre Äcker VERMIETEN//Verpachten - kann "Volks und Raiffeisen" da nichts festlegen - wie in anderen Gegenden.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D

Zurück zu „7. Wissenschaft“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: BingoBurner und 1 Gast