Eine neue Eiszeit?

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Alter Stubentiger
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 7. Mai 2018, 14:53

Ein Terraner hat geschrieben:(07 May 2018, 15:29)

Wer weis, vielleicht findet sich ja ein effizienter Weg unseren Atommüll wieder aufzubereiten ?

Das ist bereits gescheitert. Der schnelle Brüter der sowas verbrennen kann hat sich in Frankreich als Milliardengrab und brandgefährlich erwiesen. Der deutsche Versuch wurde zum Glück schon früher gestoppt.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Cat with a whip
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Cat with a whip » Mo 7. Mai 2018, 14:54

Alter Stubentiger hat geschrieben:(07 May 2018, 15:36)

Das Uran selber aber nicht. Das kann sich dadurch an bestimmten Orten sammeln. Wirklich entstehen kann es wohl nur durch den Zerfall von Thorium.


Daher sagte ich auch Uranlagerstätten. Uran auf der Erde ist kein Zerfallsprodukt des Thoriums. Thorium besitzt die Ordnungszahl 90, Uran 92.
Das Uran auf der Erde entstand einmal vor der Bildung unseres Sonnensystems durch Fusionprozesse in Sternenexplosionen bei extrem hohen Energien.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon ThorsHamar » Mo 7. Mai 2018, 15:21

Alexyessin hat geschrieben:(07 May 2018, 15:41)

Also kann auch die Zuordnung nicht aus politischen Motiven getroffen worden sein. Logik.


Oh je....
Die Zuordnung von Uran zu offenbar "nicht erneuerbaren Energieträgern" ist eine logische Selbstverständlichkeit.
Die Zuordnung von Uran zu "fossilen Brennstoffen" aber, mit denen der Dödel Dreck, Rauch, Diesel, Krebs und weiteres Bäh und Würg verbindet, ist eine politische Zuordnung, ebenso, wie die Atomlobby mal die "saubere Energie" erfunden hatte.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Alexyessin » Mo 7. Mai 2018, 15:27

ThorsHamar hat geschrieben:(07 May 2018, 16:21)

Oh je....
Die Zuordnung von Uran zu offenbar "nicht erneuerbaren Energieträgern" ist eine logische Selbstverständlichkeit.
Die Zuordnung von Uran zu "fossilen Brennstoffen" aber, mit denen der Dödel Dreck, Rauch, Diesel, Krebs und weiteres Bäh und Würg verbindet, ist eine politische Zuordnung, ebenso, wie die Atomlobby mal die "saubere Energie" erfunden hatte.


Dreck macht das Uran auch. Mehr noch als der Rest.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon ThorsHamar » Mo 7. Mai 2018, 15:42

Alexyessin hat geschrieben:(07 May 2018, 16:27)

Dreck macht das Uran auch. Mehr noch als der Rest.


Ja, natürlich ....letztlich mehr und nachhaltigeren Dreck als die fossilen Brennstoffe.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon van Kessel » Mo 7. Mai 2018, 16:00

O.T.
Ich erwähnte das Uran nur, um es in die Reihe der nichterneuerbaren 'Brennstoffe' zu verschieben, denn Uran (kommt auch in den Weltmeeren vor) ist durchaus auch, als Sedimentprodukt zu verstehen, da es in LAGERSTÄTTEN vorkommt. Uran (ein Metall) hat eine Affinität zu anderen Stoffen, weshalb sich Lagerstätten bilden können.

Nach meinem Verständnis bedeutet 'fossil' (ausgegraben) nicht nur einen Abdruck, sondern eine Ablagerung. Hier ist aber - da private Ansicht - jede Interpretation richtig oder falsch.

Der angesprochene 'yellow cake' wird in 200 Liter Fässern verpackt und ist schwach strahlend (deshalb konnte er auch in einer Uranmine für interessierte Laien, in Augenschein genommen werden). Das uranhaltige Gestein wird gesprengt, mit riesigen Haulpak-Muldenkipper transportiert (jedes andere Fahrzeug muss eine lange Heckstange mit einem orangefarbenen Ball haben, da sie sonst Gefahr laufen, von so einem Ungetüm geplättet zu werden (Reifengröße 3 Meter). Dann kommt das Gestein in eine Brechanlage.

Es folgen viele Schritte in (und mit) schwefeligem Wasser, um die Komponenten zu trennen (eine wahre Hexenküche). Die Arbeiter werden zwar regelmäßig auf die erhaltene Strahlung geprüft, dennoch sind in der Siedlung der Minenarbeiter bei Swakopmund, recht viele mit typischen Strahlenkrankheiten anzutreffen. Der Swakop-River (ein nur jahreszeitlich wasserführendes 'Etwas') liefert aus dem Untergrund die großen Mengen von Wasser, welche für die Separationsvorgänge benötigt werden.

Wasser wäre aber gerade in der Halbwüste Namib nützlicher, als damit Gestein zu waschen. Aus der Luft kann man die 'Abkling-und Sedimentationsbecken' sehen (ein Sportflugplatz ist* in der Nähe der Uranmine).

*zumindest als ich 1986 dort war
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 7. Mai 2018, 17:38

Uran ist ein chemisches Element - ein Metall.... ähm ein "besonderes" Metall dessen sämtliche Isotope radioaktiv sind

Kohle ist ein schwarzes oder bräunlich-schwarzes, festes Sedimentgestein, das durch Karbonisierung von Pflanzenresten entsteht. Sie besteht überwiegend aus dem chemischen Element Kohlenstoff.

Erdöl ist ein natürlich in der oberen Erdkruste vorkommendes, gelblich bis schwarzes, hauptsächlich aus Kohlenwasserstoffen bestehendes Stoffgemisch, das durch Umwandlungsprozesse organischer Stoffe entstanden ist.

Erdgas ist ein brennbares, natürlich entstandenes Gasgemisch, das in unterirdischen Lagerstätten vorkommt. Es tritt häufig zusammen mit Erdöl auf, da es auf ähnliche Weise entsteht.

Man muss kein Einstein sein um den Unterschied bzw. die Gemeinsamkeiten zu erkennen - wem das noch nicht genügt - hier das WIKI : "Fossil" ergänzend dazu : WIKI : "Fossilisation"

Resümee : nur sehr oberflächliche Menschen, religiöse Spinner, gern auch politische Spinner wissen darüber nix oder noch schlimmer wollen nix davon wissen, weil es zu ihrer generellen Ablehnung von Wissenschaft sehr gut passt.

Wer die Arbeiten und Erkenntnisse von mehr als 15tausend Wissenschaftlern durch seinen oder schlimmer noch den Nonsens von Pseudowissenschaftlern ersetzt, ist meist auch bei anderen wissenschaftlichen Erkenntnissen geradezu gezwungen, auch diesen feindlich und ablehnend gegenüberzustehen.

Im Gegensatz zu echter Wissenschaft, die kein Ergebnis für total unumstößlich hält - stehen Pseudowissenschaftlern und ihrem Gefolge - die das flugs als "Fehler" - "Unwahrheit" - "politisch konnotiert" usw. usf. finden.

Mit gutem Willen (und ein kräftiger Schuss Verstand vorausgesetzt) kann jeder sein Wissen (verfügbarer Bestand von Fakten, Theorien und Regeln , die sich durch den größtmöglichen Grad an Gewissheit auszeichnen) weiter ergänzen. Das ist bei sehr vielen der heute wichtigen Fragen leider unerlässlich.

Es gäbe da allerdings noch die Möglichkeit nach "57537 Wissen" umzuziehen, womöglich hilft es ja :p

Wo sich der Kreis schließt sich - Kohle (ganz besonders - Verbrennung und Asche - Abbau Radon) - die Öl- und Gasindustrie - Metallabbau - Metallschmelzen - Phosphat Industrie - Dünger enthält Uran und Thorium. Alles natürlich vorkommende radioaktive Materialien (Naturally-Occurring Radioactive Materials (NORM)).

Praktisch jede moderne menschliche Tätigkeit hinterlässt eine Vielzahl von schädlichen "Nebenwirkungen" - die Idee, dies soweit als möglich zu begrenzen sollte logisch nachvollziehbar sein. Mit den heutigen Messinstrumenten und Messmethoden, können noch kleinste Partikel nahezu problemlos zugeordnet werden. Bakterien z.B. wurden bereits 1683 vom holländische Tuchhändler und Gelehrten van Leeuwenhoek (1632 - 1723) entdeckt. Doch es dauerte über den französischen Mikrobiologen Louis Pasteur bis zu dem deutsche Arzt Robert Koch der 1876, der den eindeutigen Zusammenhang zwischen einer Krankheit und einem bakteriellen Erreger nachweisen konnte. Viren wurden erstmals 1935 unter einem Mikroskop sichtbar.

Dennoch - auch 82 Jahre später - wird behauptet "Wissenschaft kann Viren nicht beweisen". Wem das warum auch immer "in den Kram passt" schließt sich solchen "Erkenntnissen" an. Nicht, das die meisten dieser Irren auch nur über rudimentäres Wissen verfügen, dass ihnen eine solche Meinung erlauben würde, sie schließen sich "gefühlsmäßig" nicht nur diesen nachweisbar falschen Behauptungen an, sie verteidigen ihr Unwissen mit zusammengeklaubtem Scheinwissen notfalls bis auf´s Blut. Werden die zumeist kruden Machwerke wissenschaftlich widerlegt, ist das nutzlos - auch "alternative Fakten" sind "Fakten" - jedenfalls für bedauerlich vielen Zeitgenossen.

So oder jedenfalls ähnlich verhält es sich mit den Spezialisten von "nichtmenschverursachten Klimawandel". Wem bekannt ist, wie wenig notwendig ist um den Kipppunkt in einem System "zum Kippen" zu bewegen, kann nur noch sein Haupt schütteln vor soviel Naivität....

"Getting skeptikal about global warming skepticism" Dort gibt es reichlich Material.... und allein die Masse der schlüssigen wissenschaftlichen Arbeiten, welche "agree" zu der handvoll "papers" welche "disagree" zeigt diese Animation recht eindrucksvoll. Da muss man schon sehr "VT" geneigt sein um ohne eigenes Fachwissen und Forschung reflexhaft zu widersprechen :dead:
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon H2O » Mo 7. Mai 2018, 19:34

[MOD] Bitte jetzt von dem in jeder Hinsicht erschöpfenden Streit um die Einordnung von Uran als eingelagertem Rohstoff zur Energiegewinnung ab zu lassen. Daran allein hängt keine Eiszeit oder Warmzeit, und wenn hier die Wissenschaftler aller Länder noch so sehr streiten mögen. Bitte also zum Thema "Eine neue Eiszeit ?" zurück zu kehren und ab sofort auf Verhöhnungen der Gesprächspartner mit anderer Meinung zu verzichten. Gegen eine lustige Frotzelei ist nichts ein zu wenden... im Gegenteil, aber bitte freundlich und höflich bleiben! H2O
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Cat with a whip » Mo 7. Mai 2018, 19:50

Es gibt keine neue Eiszeit, weil wir ja bereits eine haben. Wenn nichtmal die Moderation rafft dass hier nur Bullshit läuft....
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 7. Mai 2018, 21:56

Aus dem Eingangsbeitrag :

Senexx hat geschrieben:In der Wissenschaft hat diese Hypothese weite Anerkennung gefunden, obwohl sie letztlich nichts weiter als ein Hypothese ist.
Dieser These muss widersprochen werden - weil ein völlig unbeachteter Teil des Zitats - und der völlig davon abweichenden emotiven Reaktion die in dem Satz : "Nun ist es so, dass bisher immer vom "anthropogenen Klimawandel" hypothetisisert wird."
Senexx hat geschrieben:Derzeit aber scheint die Sonnenaktivität nachzulassen und es könnte sich eine kleine Eiszeit einstellen, die den - angeblichen - anthropogenen Klimawandel stark abmildern würde. Ob es dann Verhältnisse wie in der letzten kleinen Eiszeit geben wird, mit Hungernöten und Missernten ist unklar.
Das Zitat widerspricht dieser Annahme deutlich :
SPON hat geschrieben:Wirklich bemerken würden wir ein "großes Aktivitätsminimum" der Sonne nicht. Bestenfalls würde es die Klimaerwärmung etwas abbremsen.
Fällt das niemandem auf :?: Zwischen :
Senexx hat geschrieben:...anthropogenen Klimawandel stark abmildern
CONTRA :
SPON hat geschrieben:Bestenfalls würde es die Klimaerwärmung etwas abbremsen.
liegen auch sprachlich "Welten".

Nun was denn nun :(
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon DagDag » Di 8. Mai 2018, 09:29

immernoch_ratlos hat geschrieben:(07 May 2018, 22:56)

Aus dem Eingangsbeitrag :

Dieser These muss widersprochen werden - weil ein völlig unbeachteter Teil des Zitats - und der völlig davon abweichenden emotiven Reaktion die in dem Satz : "Nun ist es so, dass bisher immer vom "anthropogenen Klimawandel" hypothetisisert wird."Das Zitat widerspricht dieser Annahme deutlich :Fällt das niemandem auf :?: Zwischen : CONTRA :liegen auch sprachlich "Welten".

Nun was denn nun :(


Erwarte dadrauf keine Antwort. Es wird nur wieder wiederholt und einseitig verlinkt und wiederholt und....... :D
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 9. Mai 2018, 19:47

DagDag hat geschrieben:Erwarte dadrauf keine Antwort. Es wird nur wieder wiederholt und einseitig verlinkt und wiederholt und....... :D
Damit hast Du zweifellos recht ! Nur schon, wenn wenigstens ab und an andere dadurch nachdenklich werden und sich bemühen "der Sache auf den Grund gehen" und nicht einfach den Verstand völlig abschalten und einfach solchen "Verschwörungstheorien" folgen.

Manchmal muss "so was" eben aushalten und anderen klugen Menschen wenigstens zuhören.

Dazu passt neben dem o. verlinkten Gespräch Richard David Precht mit Prof. Harald Lesch ganz sicher auch dieser Vortrag von Prof. Harald Lesch : "Die Menschheit schafft sich ab"
DIE MENSCHHEIT SCHAFFT SICH AB
Die Erde im Griff des Anthropozän

Treffen sich zwei Planeten.
Der Eine: "Oh, du siehst aber schlecht aus."
Der Andere: "Ich habe Menschen!"
Der Eine: "Das geht vorbei."


Seit 4,5 Milliarden Jahren zieht die Erde ihre Bahn um die Sonne. Das Leben gesellte sich später dazu und seit rund 160.000 Jahren der aufrecht gehende Homo sapiens.

Mit Ackerbau und Viehzucht, Rodungen und Bewässerung griff er rund um den Globus in die Natur ein vermehrte sich und besiedelte selbst entlegenste Gegenden.

Immer tiefere Spuren hinterließ das "Anthropozän", das Menschenzeitalter, in den letzten 2.000 Jahren.

Wissenschaft und Technik nahmen seit der Industrialisierung die Erde in den Griff. Sei es die Ausbeutung der Bodenschätze, die Verpestung der Lufthülle, die Veränderung des Klimas, Wasserverschmutzung bis zur Kernspaltung und einer Wohlstands-Verschwendungssucht.

Energiehunger und virtuelles Kapital treiben einen zerstörerischen Kreislauf an. Außerdem werden wir immer mehr. Wie kommen wir aus diesem Teufelskreis raus?

Harald Lesch, Astrophysiker und Philosoph, ist aus den Weiten des Weltalls zurück.

Es geht ihm jetzt um die Heimat des Menschen, der in einer bisher nie gekannten Hybris den Ast, auf dem er sitzt, absägt.

HARALD LESCH
Wer möchte kann sich diesen Vortrag den Harald Lesch am 06.05.2018 anhören.....
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon DagDag » Do 10. Mai 2018, 10:55

immernoch_ratlos hat geschrieben:(09 May 2018, 20:47)

Damit hast Du zweifellos recht ! Nur schon, wenn wenigstens ab und an andere dadurch nachdenklich werden und sich bemühen "der Sache auf den Grund gehen" und nicht einfach den Verstand völlig abschalten und einfach solchen "Verschwörungstheorien" folgen.

Manchmal muss "so was" eben aushalten und anderen klugen Menschen wenigstens zuhören.

Dazu passt neben dem o. verlinkten Gespräch Richard David Precht mit Prof. Harald Lesch ganz sicher auch dieser Vortrag von Prof. Harald Lesch : "Die Menschheit schafft sich ab"Wer möchte kann sich diesen Vortrag den Harald Lesch am 06.05.2018 anhören.....

Ich hab da auch keine große Hoffnung mehr. Das schlimmste ist fast noch, das man zwar angeblich viel tut, doch was hilft jede technische Verbesserung die weniger Schadstoffe produziert, wenn im Gegenzug so viel mehr hergestellt wird, das diese "Verbesserungen" direkt ins Negative umschwenken.
Man denkt sich, jetzt produzieren wir sauberer, also können wir uns mehr gönnen.

Das ist wie mit dem Fleisch und dem Urlaub.

"Ich hab mein Fleischkonsum von 6 Tagen auf 4 Tage reduziert. Im Gegenzug flieg ich statt 1 mal im Jahr, 3 mal im Jahr in den Urlaub. Schließlich hab ich doch genug für die Umwelt getan durch den geringeren Verbrauch von Fleisch!"

Nur oftmals wird dabei lediglich das Schnitzel durch Wurst ersetzt.

Aus dieser misslichen Lage kommt der mensch auch nicht raus. Die Politik kann nicht sagen, man rationiert den Handel, das würde sehr wütende Bürger erzeugen.
Man kann die Industrie nicht endlos einschränken, dann wäre man ganz schnell weg von den vorderen Plätzen im "Wir sind die Tollsten und die Besten" Wahn.

Freiwillig durch die Bürger.......dann kommt: "Umweltschutz ja, macht mal!"

Eine Zwickmühle die wohl nur mit Gewalt zu durchbrechen ist. Gegner unsere Erde und die ist um ein vielfaches Stärker, denn sie hat als Planet nichts zu verlieren.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Troh.Klaus » Do 10. Mai 2018, 11:39

Die Erde ist doch selbst schuld. Was hat sie auch die Evolution gestartet. Hätte es ja bei den Cyano-Bakterien belassen können. Und dann auch noch der Mensch als Krone der Schöpfung - da muss die Erde jetzt halt durch.

Für die Menschheit bedeutet das, dass wir uns ab einem bestimmten Punkt gegen-seitig massakrieren werden, bis wir uns wieder auf ein umwelt-verträgliches Maß reduziert haben. (Und wenn man die jüngsten Nahost-Entwicklungen betrachtet, könnte dieser Punkt schon recht bald kommen, ist aber hier OT).
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Teeernte » Do 10. Mai 2018, 12:16

DagDag hat geschrieben:(10 May 2018, 11:55)

Ich hab da auch keine große Hoffnung mehr. Das schlimmste ist fast noch, das man zwar angeblich viel tut, doch was hilft jede technische Verbesserung die weniger Schadstoffe produziert, wenn im Gegenzug so viel mehr hergestellt wird, das diese "Verbesserungen" direkt ins Negative umschwenken.
Man denkt sich, jetzt produzieren wir sauberer, also können wir uns mehr gönnen.

Das ist wie mit dem Fleisch und dem Urlaub.

"Ich hab mein Fleischkonsum von 6 Tagen auf 4 Tage reduziert. Im Gegenzug flieg ich statt 1 mal im Jahr, 3 mal im Jahr in den Urlaub. Schließlich hab ich doch genug für die Umwelt getan durch den geringeren Verbrauch von Fleisch!"

Nur oftmals wird dabei lediglich das Schnitzel durch Wurst ersetzt.

Aus dieser misslichen Lage kommt der mensch auch nicht raus. Die Politik kann nicht sagen, man rationiert den Handel, das würde sehr wütende Bürger erzeugen.
Man kann die Industrie nicht endlos einschränken, dann wäre man ganz schnell weg von den vorderen Plätzen im "Wir sind die Tollsten und die Besten" Wahn.

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Mit Flens//Radeberger auf Großwildjagd in Afrika.....

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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 12. Mai 2018, 12:47

Hmmm: https://www.tichyseinblick.de/meinungen ... senschaft/

Schon sehr bedenklich, wie in der Wissenschaft mit unbequemen Daten umgegangen wird, das ist Dogma, nicht denken, erinnert an den Umgang der Kirche mit Galilei und Kopernikus.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon ThorsHamar » Sa 12. Mai 2018, 13:34

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 May 2018, 13:47)

Hmmm: https://www.tichyseinblick.de/meinungen ... senschaft/

Schon sehr bedenklich, wie in der Wissenschaft mit unbequemen Daten umgegangen wird, das ist Dogma, nicht denken, erinnert an den Umgang der Kirche mit Galilei und Kopernikus.


Entdeckst Du gerade eben die Welt???
Es ist doch nicht neu, dass in Deutschland unbequeme Daten politisch entsorgt werden ....
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Unité 1 » Sa 12. Mai 2018, 14:05

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 May 2018, 13:47)

Hmmm: https://www.tichyseinblick.de/meinungen ... senschaft/

Schon sehr bedenklich, wie in der Wissenschaft mit unbequemen Daten umgegangen wird, das ist Dogma, nicht denken, erinnert an den Umgang der Kirche mit Galilei und Kopernikus.

Der Autor stellt die Aussage des Doktoranden als Tatsache hin. Womöglich hat der an der Wahrheit ebenso wenig Interesse wie der, der über ihn schreibt. Kutscheras Aussagen kannst du dir ja mal anschauen. Dass der nicht auf spontane Jubelstürme trifft, ist verständlich. Zu Manginis These gibt es eine Antwort des PIK. Dessen, Manginis These wird übrigens ebenfalls vom Autor als Tatsache hingestellt.

Überhaupt strotzt der Kommentar nur so von nebulösen Andeutungen und suggestiven Leerstellen, die der geneigte Leser selbst füllen darf. Dummes Geraune zum Kubik. Sind eigentlich alle Artikel auf dem Blog so hundserbärmlich?
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Cat with a whip » Sa 12. Mai 2018, 14:12

Michael Limburg Vizepräsident EIKE und fachfremder Ingeneur, ebenso AfD-Heini. Jahrgang 1940. Bullshitdetektor schlägt aus. Das wird hier nix mehr.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 12. Mai 2018, 19:14

Cat with a whip hat geschrieben:(12 May 2018, 15:12)

Michael Limburg Vizepräsident EIKE und fachfremder Ingeneur, ebenso AfD-Heini. Jahrgang 1940. Bullshitdetektor schlägt aus. Das wird hier nix mehr.

Okay, dann hat sich das Ding erledigt, danke für die Info.
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