Eine neue Eiszeit?

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DagDag
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon DagDag » Mo 14. Mai 2018, 15:11

Biomasse!! Die Menge der Gesamtpopulationen, zudem sind deine Fakten wieder keine Fakten und keine Belege.
80 % der Vogelpopulationen, nicht Arten.
75% der Insektenpopulation, nicht Arten.

Aber bis zu 60000 Arten die die Erde jährlich verlieren könnte. Nur kann es da keine genauen Zahlen geben, da man dies nicht überblicken kann.
Letztlich werden es wohl die positivsten Zahlen sein. Wie man auch an der Klimaerwärmung sieht, treffen alle Befürchtungen ein und überschlagen sich sogar.
Sie übertreffen die Prognosen gar um ganze Jahrzehnte. Das sind nunmal Fakten. Egal was du zusammenkratzt. Hatten wir alles schon, alles wiederlegt.
Also beginne von vorne, wir hatten das ja noch nicht. :D

Also lass deinen Müll und Fantasien, die Menschheit schafft sich schon früh genug ab. Durch Öl und Kohle wirst du nicht reicher!!
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Dark Angel » Mo 14. Mai 2018, 15:53

DagDag hat geschrieben:(14 May 2018, 16:11)

Biomasse!! Die Menge der Gesamtpopulationen, zudem sind deine Fakten wieder keine Fakten und keine Belege.
80 % der Vogelpopulationen, nicht Arten.
75% der Insektenpopulation, nicht Arten.

Aber bis zu 60000 Arten die die Erde jährlich verlieren könnte. Nur kann es da keine genauen Zahlen geben, da man dies nicht überblicken kann.
Letztlich werden es wohl die positivsten Zahlen sein. Wie man auch an der Klimaerwärmung sieht, treffen alle Befürchtungen ein und überschlagen sich sogar.
Sie übertreffen die Prognosen gar um ganze Jahrzehnte. Das sind nunmal Fakten. Egal was du zusammenkratzt. Hatten wir alles schon, alles wiederlegt.
Also beginne von vorne, wir hatten das ja noch nicht. :D

Also lass deinen Müll und Fantasien, die Menschheit schafft sich schon früh genug ab. Durch Öl und Kohle wirst du nicht reicher!!

"Biomasse" - was soll das für eine Quelle sein?
Wenn man nicht weiß, wie viele Arten es überhaupt auf der Erde gibt, man etwas "nicht überblicken kann", können auch keine Prognosen aufgestellt werden!
Also nochmal(!): Ich möchte nachvollziehbare Quellen!
Kann doch nicht so schwer sein!
Du hast bisher keine Fakten geliefert - Fakten sind nachvollziehbar und vor allem überprüfbar!
Nichts von dem, was du hier von dir gibst, hällt einer Überprüfung stand.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Cat with a whip » Mo 14. Mai 2018, 16:04

Was für ein Gegeifer.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon DagDag » Mo 14. Mai 2018, 16:07

Dark Angel hat geschrieben:(14 May 2018, 16:53)

"Biomasse" - was soll das für eine Quelle sein?
Wenn man nicht weiß, wie viele Arten es überhaupt auf der Erde gibt, man etwas "nicht überblicken kann", können auch keine Prognosen aufgestellt werden!
Also nochmal(!): Ich möchte nachvollziehbare Quellen!
Kann doch nicht so schwer sein!
Du hast bisher keine Fakten geliefert - Fakten sind nachvollziehbar und vor allem überprüfbar!
Nichts von dem, was du hier von dir gibst, hällt einer Überprüfung stand.

Sagt der, der mit Einzelthesen kommt, die noch nicht mal Teil der Klimaerwärmung sind.
Du hast noch nie Irgendetwas gebracht. Außer alternativen Quatsch von geldgeilen Personen die einst mal ein Titel kauften, oder geschenkt bekamen.
Der Wandel ist real! Fakt!!
Er ist von Menschen hauptsächlich verursacht! Fakt!!
Sterben zuviele Arten und Populationen?---Logisch!! Fakt!!
Haben Klimaleugner auch nur einen Fakt? Nein!!! Fakt!!

Diesen Kampf verliert ihr so oder so. Ich schau zu und genieße es. Fakt!!

Fakten braucht man nicht belegen. Ich kann nichts dafür, wenn du nur ausgesuchte Einzelthemen rauskramst und meinst, damit leugnen zu können.
Es glaubt außer euch niemand mehr. Aber keine Sorge, es wird nicht (weder heute, noch morgen) zuviel für die Umwelt getan-------das Gegenteil ist der Fall. Versprochen!!
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Dark Angel » Mo 14. Mai 2018, 17:13

DagDag hat geschrieben:(14 May 2018, 17:07)

Sagt der, der mit Einzelthesen kommt, die noch nicht mal Teil der Klimaerwärmung sind.
Du hast noch nie Irgendetwas gebracht. Außer alternativen Quatsch von geldgeilen Personen die einst mal ein Titel kauften, oder geschenkt bekamen.
Der Wandel ist real! Fakt!!
Er ist von Menschen hauptsächlich verursacht! Fakt!!
Sterben zuviele Arten und Populationen?---Logisch!! Fakt!!
Haben Klimaleugner auch nur einen Fakt? Nein!!! Fakt!!

Diesen Kampf verliert ihr so oder so. Ich schau zu und genieße es. Fakt!!

Fakten braucht man nicht belegen. Ich kann nichts dafür, wenn du nur ausgesuchte Einzelthemen rauskramst und meinst, damit leugnen zu können.
Es glaubt außer euch niemand mehr. Aber keine Sorge, es wird nicht (weder heute, noch morgen) zuviel für die Umwelt getan-------das Gegenteil ist der Fall. Versprochen!!

Ich stelle fest, du hast keinerlei nachvollziehbare und überprüfbare Quellen für deine Behauptungen.
Du hast auch keinerlei Fakten - unbelegte, nicht nachprüfbare Behautungen sind keine Fakten und werden auch keine.

Ich HABE Quellen angegeben!
Diese Quellen waren/sind nachvollziehbar und überprüfbar - sie waren/sind sogar falsifizierbar.
Du hingegen hast außer irgendwelchem Geschwurbel gar nichts vorzuweisen!
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Cat with a whip » Mo 14. Mai 2018, 17:14

Brüll, Ausrufungszeichen, Geifer, fettschreib, Doppelausrufungszeichen, dich lese ich nichtmehr, brüll, Ausrufungszeichen. :thumbup:

[Mod] Ja, das Gespräch hier artet regelmäßig aus, obwohl man ganz sachlich nachfragen könnte. H2O
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon H2O » Mo 14. Mai 2018, 17:26

[MOD] Bitte bei aller Wissenschaftlichkeit den höflichen Umgangston bewahren. Unsere Erkenntnisse in dieser Auseinandersetzung werden nicht wachsen, wenn wir uns hier wechselseitig "Schwachsinn" und Netteres um die Ohren hauen. Ich lasse das jetzt hier einmal so stehen, damit jeder erkennt, wie der Gesprächsstil entarten kann. Aber künftig verschiebe ich solche Beiträge in die Ablage! H2O
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Corella » Fr 18. Mai 2018, 08:23

Dark Angel hat geschrieben:(14 May 2018, 09:59)

Dann verstehst du mich falsch! Ich spreche die Menschen keinesfalss von ihrer Verantwortung bezüglich Ressourcenverschwendung frei und ich negiere auch keinesfalls den Einfluss menschlicher Aktivitäten auf das Klimageschehen.
Ich bezweifle lediglich die Urheberschaft des Menschen am Klimawandel.


Da muss ich widersprechen. Klimageschehen in der Vergangenheit lassen sich recht gut anhand von Sediment- und Eisbohrkernen rekonstruieren und auch in der Vergangenheit gab Klimawandel, die sich recht schnell (innerhalb weniger Jahrzehnte) vollzogen.
Richtig ist, die Vergangenheit betreffend, werden solche Untersuchungen nur regional durchgeführt, etwa um Korrelationen zwischen kulturellen Zäsuren und Klimageschehen in der/einer bestimmten Region herzustellen bzw nachzuweisen.


So grob ganz ungefähr. Und willst Du anhand solcher Rekonstruktionen Klimamodelle in der Nachhersage eichen, dann kommst Du mit experimentell versuchten, evtl. übersehenen, puffernden (negativ rückkoppelnden) Parametern nicht weiter. Was ein massiver Hinweis ist, dass Deine Hoffnungen vergeblich.
Aber so allmählich stimme ich Cat zu, ich glaube so verstehstur wie du tust, bist du nicht. Das merkt man zum Beispiel an der Mischung, mit schon oft wiederholten Aussagen die Tür einzurennen und mit massiven, aber nicht immer leicht zu vermittelnden, altbekannten Desinformationen von Eike und co. zu mischen.

Auch zum Thema Artenschutz: man kann auch kompetent die unten angerissen Studien diskutieren. Aber sowohl bei ihrer alarmistischen Auswertung durch bestenfalls halbverstehende Presse-Quoten-Heinis als auch bei ihrer Kritik braucht es Quellen-Kompetenz und Hintergrundwissen, es einzuordnen. Du bemühst dich nicht um Versehen und Erörterung, sondern verbreitest deftige Meinung trotz massiver Verstehprobleme. Bist tendenziell schon der 2. Mod, der auf ignore kommt.
Wir haben uns ... der Illusion hingegeben, dass es so etwas wie Umweltkapital nicht gibt. Dass man ... [es] zum Nulltarif nutzen kann und ... in diesen Kapitalstock nicht reinvestieren muss. (Klaus Töpfer 2005)
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Corella » Fr 18. Mai 2018, 08:39

Dark Angel hat geschrieben:(14 May 2018, 16:53)

"Biomasse" - was soll das für eine Quelle sein?
Wenn man nicht weiß, wie viele Arten es überhaupt auf der Erde gibt, man etwas "nicht überblicken kann", können auch keine Prognosen aufgestellt werden!
Also nochmal(!): Ich möchte nachvollziehbare Quellen!
Kann doch nicht so schwer sein!
Du hast bisher keine Fakten geliefert - Fakten sind nachvollziehbar und vor allem überprüfbar!
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Ohne das deinerseits etwas trollige Streitschreibgespräch gründlich gelesen zu haben: die Studien geben Hinweise. Aber ihre Repräsentanz wurde von Presseheinis stark überdehnt. Was nicht heißt, dass die Überdehnung falsch sein muss. Für grundlegende Zweifler haben Biologen als objektivste Erkenntnisquelle die Fortschreibung der Roten Listen. Die nähere Ursachenanalyse der dortigen Trends ist mit den genannten Studien grundsätzlich konsistent, daher ist der Ausdruck "Hinweis" zutreffend.
Den aufgezeigten Erkenntnisweg zu gehen, würde deiner Forderung nach Nachvollziehbarkeit gerecht. Es hat aber Gründe, warum das studierten Leuten oder sehr interessierten, die u.a. viel lesen, vorbehalten ist. Lebenswissenschaften sind komplex.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Dark Angel » Mo 21. Mai 2018, 10:33

Corella hat geschrieben:(18 May 2018, 09:39)

Ohne das deinerseits etwas trollige Streitschreibgespräch gründlich gelesen zu haben: die Studien geben Hinweise. Aber ihre Repräsentanz wurde von Presseheinis stark überdehnt. Was nicht heißt, dass die Überdehnung falsch sein muss. Für grundlegende Zweifler haben Biologen als objektivste Erkenntnisquelle die Fortschreibung der Roten Listen. Die nähere Ursachenanalyse der dortigen Trends ist mit den genannten Studien grundsätzlich konsistent, daher ist der Ausdruck "Hinweis" zutreffend.
Den aufgezeigten Erkenntnisweg zu gehen, würde deiner Forderung nach Nachvollziehbarkeit gerecht. Es hat aber Gründe, warum das studierten Leuten oder sehr interessierten, die u.a. viel lesen, vorbehalten ist. Lebenswissenschaften sind komplex.

Die Roten Listen umfassen bekannte Arten, die durch menschliche Aktivitäten vom Aussterben bedroht sind und die sind m.M.n. schon lang genug. Selbst wenn jedes Jahr nur eine einzige Art durch menschliche Aktivitäten ausstirbt, ist das eine zu viel, ist das ein Alarmsignal und sollte zum Nach- bzw Umdenken führen. Da muss nicht künstlich hoch gerechnet werden, müssen keine hypothetischen Arten einbezogen werden, die (noch) gar nicht bekannt sind.
Leider wird auch von so genannten Naturschützern Schaden angerichtet (eigene Erfahrung). Ich streite mich z.B. seit nahezu 20 Jahren mit Vertretern des NABU. Hintergrund: wir haben einen naturnahen Teich angelegt, an und in dem sich verschiedene Arten angesiedelt haben, darunter zwei, die auf der Roten Liste der Bundesrepublik Deutschland stehen bzw besonders geschützt sind.
Ich habe den "Fehler" gemacht und den NABU davon in Kenntnis gesetzt, dass die Tiere bei uns heimisch geworden sind. Seit dem versuchen die Leute vom NABU "Druck" auszuüben, um die Tiere umzusiedeln. Begründen können sie dieses Vorhaben allerings nicht.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon DagDag » Mo 21. Mai 2018, 10:56

Dark Angel hat geschrieben:(21 May 2018, 11:33)

Die Roten Listen umfassen bekannte Arten, die durch menschliche Aktivitäten vom Aussterben bedroht sind und die sind m.M.n. schon lang genug. Selbst wenn jedes Jahr nur eine einzige Art durch menschliche Aktivitäten ausstirbt, ist das eine zu viel, ist das ein Alarmsignal und sollte zum Nach- bzw Umdenken führen. Da muss nicht künstlich hoch gerechnet werden, müssen keine hypothetischen Arten einbezogen werden, die (noch) gar nicht bekannt sind.
Leider wird auch von so genannten Naturschützern Schaden angerichtet (eigene Erfahrung). Ich streite mich z.B. seit nahezu 20 Jahren mit Vertretern des NABU. Hintergrund: wir haben einen naturnahen Teich angelegt, an und in dem sich verschiedene Arten angesiedelt haben, darunter zwei, die auf der Roten Liste der Bundesrepublik Deutschland stehen bzw besonders geschützt sind.
Ich habe den "Fehler" gemacht und den NABU davon in Kenntnis gesetzt, dass die Tiere bei uns heimisch geworden sind. Seit dem versuchen die Leute vom NABU "Druck" auszuüben, um die Tiere umzusiedeln. Begründen können sie dieses Vorhaben allerings nicht.

Jetzt sind also schon Naturschützer schuld. Ist dein Garten denn auf Dauer gesichert? Irgendwann erkrankst, stirbst, oder ziehst um. Sind die Arten dann noch geschützt?
Zudem gibt es Leugner, Verharmloser, Optimisten, Pessimisten. Im Falle des Klimas hatten dummerweise die Pessimisten recht.
Sollen wir warten bis die Pessimisten im Falle des Artensterben wieder Recht haben? Man könnte zur Abwechslung mal mit dem Hirn denken, nicht mit den Gefühlen, oder des "Ich will das aber so!"
Die unbekannten aussterbenden Arten sind im übrigen beunruhigender als die von denen man weiß.
Weil man nicht weiß, woran diese Arten beteiligt und wie sie in der Kette verankert sind.

Bsp. Krill. Diese haben ihre Brutstätten in der Arktis. Bis heute weiß man nicht genau, was damit alles zusammenhängt und was unter der Eiskappe vor sich geht. Man weiß aber das unser tun auch Einfluss auf das Geschehen in diesen fernen Breiten hat.
Fällt in diesem Zusammenhang ein Teil raus und der Krill bleibt aus, haben auch wir ein Problem. Denn nach Plankton ist Krill der zweite Motor der Meere.
Man spielt mit einer unbekannten und redet sich manisch ein, es würde schon nicht so kommen.
Leider überholen wir uns aber am laufendem Band selbst. Bis wir die Welt verstanden hätten, wären wir nicht mehr auf dieser anwesend.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Dark Angel » Mo 21. Mai 2018, 11:23

DagDag hat geschrieben:(21 May 2018, 11:56)

Jetzt sind also schon Naturschützer schuld. Ist dein Garten denn auf Dauer gesichert? Irgendwann erkrankst, stirbst, oder ziehst um. Sind die Arten dann noch geschützt?

Ich habe nicht gesagt, dass Naturschützer schuld sind, sondern dass auch sie Schaden anrichten.
Und ja - die Arten sind geschützt, weil das geschaffene Biotop gem. Naturschutzgesetz Bestandsschutz hat - heißt weder wir selbst, noch fiktive Nachnutzer dürfen es wieder beseitigen. Das ist das Gute am Naturschutz!
Der Streit mit dem NABU dreht sich auch nur um die Umsiedlung der Tiere - ansonsten arbeite ich mit den Leuten zusammen. Die dürfen regelmäßig kommen und Zählungen vornehmen, die dürfen ihre Arbeit sogar nachts durchführen. Ich bin nämlich keineswegs gezwungen, die Leute auf mein Grundstück zu lassen. Privatsphäre - you know!

Anderes Beispiel - auch eigene Erfahrung: mein Mann war Segelflieger und wir verbrachten sehr viel Zeit auf dem Flugplatz. (Sport)Flugplätze werden regenmäßig gemäht und bieten auf diese Weise einen Lebensraum für bestimmte bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Naturschützer setzten wegen genau dieser Arten die Schließung des Flugplatzes durch. Ergebnis - der Platz wurde nicht mehr gemäht, die Vegetation veränderte sich innerhalb weniger Jahre, die Tiere und Pflanzen, die am Platz heimisch waren, verschwanden. Lebensraum zerstört!
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon H2O » Mo 21. Mai 2018, 11:28

[MOD] Aus gegebenem Anlaß bitte ich um inhaltliche Beiträge; hier können wir alle etwas dazu lernen. Deshalb möchte ich die streitenden Teilnehmer ausdrücklich loben. Bitte nicht mit unsachlichen Beiträgen diesen Streit stören! H2O
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Dark Angel » Mo 21. Mai 2018, 11:29

Corella hat geschrieben:(18 May 2018, 09:23)

So grob ganz ungefähr. Und willst Du anhand solcher Rekonstruktionen Klimamodelle in der Nachhersage eichen, dann kommst Du mit experimentell versuchten, evtl. übersehenen, puffernden (negativ rückkoppelnden) Parametern nicht weiter. Was ein massiver Hinweis ist, dass Deine Hoffnungen vergeblich.

Nun - wenn dem so ist, dann erkläre mir doch bitte, wie Klimatologen und Paläoklimatologen ein recht stimmiges Modell über Klimaveränderungen erstellen konnten, deren Auslöser im Nordatlantik und im Pazifik lagen, die Auswirkungen jedoch den mediterranen Raum und Mesopotamien betrafen, Klimaveränderungen, die über mehrere Jahrzehnte anhielten und zum Zusammenbruch mehrerer Kulturen führten.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon DagDag » Mo 21. Mai 2018, 11:32

Dark Angel hat geschrieben:(21 May 2018, 12:23)

Ich habe nicht gesagt, dass Naturschützer schuld sind, sondern dass auch sie Schaden anrichten.
Und ja - die Arten sind geschützt, weil das geschaffene Biotop gem. Naturschutzgesetz Bestandsschutz hat - heißt weder wir selbst, noch fiktive Nachnutzer dürfen es wieder beseitigen. Das ist das Gute am Naturschutz!
Der Streit mit dem NABU dreht sich auch nur um die Umsiedlung der Tiere - ansonsten arbeite ich mit den Leuten zusammen. Die dürfen regelmäßig kommen und Zählungen vornehmen, die dürfen ihre Arbeit sogar nachts durchführen. Ich bin nämlich keineswegs gezwungen, die Leute auf mein Grundstück zu lassen. Privatsphäre - you know!

Anderes Beispiel - auch eigene Erfahrung: mein Mann war Segelflieger und wir verbrachten sehr viel Zeit auf dem Flugplatz. (Sport)Flugplätze werden regenmäßig gemäht und bieten auf diese Weise einen Lebensraum für bestimmte bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Naturschützer setzten wegen genau dieser Arten die Schließung des Flugplatzes durch. Ergebnis - der Platz wurde nicht mehr gemäht, die Vegetation veränderte sich innerhalb weniger Jahre, die Tiere und Pflanzen, die am Platz heimisch waren, verschwanden. Lebensraum zerstört!


Aha, unser Park wird regelmäßig gemäht = Null Insekten!!
Die einzigen Stellen mit Insekten sind die, an denen die Natur noch einigermaßen Natur sein darf. Wenn man halt nur gewünschte Insekten will ist Monokultur genau das richtige! :thumbup:
Dann gibt es halt schön viele Stechmücken und Fliegen. Der Rest bleibt aus, bis auch diese wenigen blühenden Arten dann doch wieder verschwinden.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon van Kessel » Mo 21. Mai 2018, 12:15

Dark Angel hat geschrieben:(21 May 2018, 12:29)

Nun - wenn dem so ist, dann erkläre mir doch bitte, wie Klimatologen und Paläoklimatologen ein recht stimmiges Modell über Klimaveränderungen erstellen konnten, deren Auslöser im Nordatlantik und im Pazifik lagen, die Auswirkungen jedoch den mediterranen Raum und Mesopotamien betrafen, Klimaveränderungen, die über mehrere Jahrzehnte anhielten und zum Zusammenbruch mehrerer Kulturen führten.
ist es zu viel verlangt, diese 'Ereignisse' im Nordatlantik und Pazifik zu benennen?
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Dark Angel » Mo 21. Mai 2018, 12:46

DagDag hat geschrieben:(21 May 2018, 12:32)

Aha, unser Park wird regelmäßig gemäht = Null Insekten!!
Die einzigen Stellen mit Insekten sind die, an denen die Natur noch einigermaßen Natur sein darf. Wenn man halt nur gewünschte Insekten will ist Monokultur genau das richtige! :thumbup:

Ein Flugplatz ist kein Park mit englischem Rasen und angepflanzten Ziersträuchern und Blumen. Da wird auch nicht gedüngt oder gegossen, werden auch keine Bodenaufbereitungsmaßnahmen vorgenommen.
Flugplätze werden (oft) auf so genannten Magerwiesen angelegt - die Böden sind steinig, oft sehr kalkhaltig und teilweise relativ verdichtet.
Das Interessante an Magerwiesen ist, dass sie sehr artenreich sind, sich jedoch ohne Meliorationsmaßnahmen nicht für landwirtschaftliche Nutzung eignen.
Und nebenbei - dreimal im Jahr mähen ist auch regelmäßig.

DagDag hat geschrieben:(21 May 2018, 12:32)Dann gibt es halt schön viele Stechmücken und Fliegen. Der Rest bleibt aus, bis auch diese wenigen blühenden Arten dann doch wieder verschwinden.

Tja siehste und genau das ist auf Flugplätzen - insbesondere Sportflugplätzen - ohne betonierte und asphaltierte Roll- und Startbahnen nicht der Fall. Die sind i.d.R nur an Wochenenden in Betrieb, werden vorrangig von Segelfliegern genutzt, so dass auch Lärmbelästigung wegfällt.
Hast du schon einmal Schwärme von Glühwürmchen während der Paarungszeit beobachtet?
Auf einem Sportflugplatz kann man das.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon DagDag » Mo 21. Mai 2018, 12:53

Dark Angel hat geschrieben:(21 May 2018, 13:46)

Ein Flugplatz ist kein Park mit englischem Rasen und angepflanzten Ziersträuchern und Blumen. Da wird auch nicht gedüngt oder gegossen, werden auch keine Bodenaufbereitungsmaßnahmen vorgenommen.
Flugplätze werden (oft) auf so genannten Magerwiesen angelegt - die Böden sind steinig, oft sehr kalkhaltig und teilweise relativ verdichtet.
Das Interessante an Magerwiesen ist, dass sie sehr artenreich sind, sich jedoch ohne Meliorationsmaßnahmen nicht für landwirtschaftliche Nutzung eignen.
Und nebenbei - dreimal im Jahr mähen ist auch regelmäßig.


Tja siehste und genau das ist auf Flugplätzen - insbesondere Sportflugplätzen - ohne betonierte und asphaltierte Roll- und Startbahnen nicht der Fall. Die sind i.d.R nur an Wochenenden in Betrieb, werden vorrangig von Segelfliegern genutzt, so dass auch Lärmbelästigung wegfällt.
Hast du schon einmal Schwärme von Glühwürmchen während der Paarungszeit beobachtet?
Auf einem Sportflugplatz kann man das.

Dann ist es traurig wenn man nur noch auf Flugplätzchen einzelne Arten in Massen sieht. Noch dringender etwas für die Umwelt zu tun.
Denn Flugplätzchen sind nicht die Welt und ob Horden von Fliegen, oder Glühwürmchen machen lange keine Artenvielfalt. Es ist immer noch Monokultur.
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Dark Angel » Mo 21. Mai 2018, 13:18

DagDag hat geschrieben:(21 May 2018, 13:53)

Dann ist es traurig wenn man nur noch auf Flugplätzchen einzelne Arten in Massen sieht. Noch dringender etwas für die Umwelt zu tun.
Denn Flugplätzchen sind nicht die Welt und ob Horden von Fliegen, oder Glühwürmchen machen lange keine Artenvielfalt. Es ist immer noch Monokultur.

Nein - Flugplätze sind nicht die Welt, aber aufgrund von Bodenbeschaffenheit und Art der Nutzung stellen sie einzigartige Lebensräume dar. In der (durchaus guten Absicht) der Naturschützer, diese Lebensräume zu erhalten, zerstören sie die durch die Schließung. Gut gemeint ist halt oft das Gegenteil von gut gemacht.
Und was deine Monokultur auf Fluglätzen betrifft: Remember Flugplätze werden auf Mager- bzw Trockenwiesen angelegt.

"Trockenwiesen sind trockene, nährstoffarme und artenreiche Wiesen. Sie werden regelmäßig zur Heugewinnung gemäht, kommen aber natürlicherweise auch in Auen oder in den Felsensteppen der Inneralpen vor. Teilweise werden sie zusätzlich im Herbst beweidet. Ohne Nutzung stünde auf diesen Flächen in Mitteleuropa meist Wald.
Mit über 100 Pflanzenarten pro Are und schätzungsweise bis zu 1000 Insektenarten gehören Trockenwiesen zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Sie sind durch Nutzungsintensivierung bzw. Nutzungsaufgabe stark bedroht."
Quelle


"Magerwiese, sehr artenreiche Wiese, die nur 1–2mal im Jahr gemäht und kaum gedüngt wird. Charakterart auf kalkreichen Standorten ist in Mitteleuropa Bromus erectus, die Aufrechte Trespe (Halbtrockenrasen), auf kalkarmen Böden das Rote Straußgras (Agrostis tenuis). Wegen der geringen Erträge ist die Magerwiese heute ein sehr gefährdeter Lebensraum, ihre Erhaltung ist daher ein wichtiges Anliegen des Naturschutzes."
Quelle
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Re: Eine neue Eiszeit?

Beitragvon Dark Angel » Mo 21. Mai 2018, 13:28

DagDag hat geschrieben:(21 May 2018, 13:53)

Dann ist es traurig wenn man nur noch auf Flugplätzchen einzelne Arten in Massen sieht. Noch dringender etwas für die Umwelt zu tun.
Denn Flugplätzchen sind nicht die Welt und ob Horden von Fliegen, oder Glühwürmchen machen lange keine Artenvielfalt. Es ist immer noch Monokultur.

Und nochwas zu deiner Monokultur Flugplatz:
schau mal!
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