Wölfe

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Ein Terraner
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Re: Wölfe

Beitragvon Ein Terraner » Do 24. Mai 2018, 19:08

H2O hat geschrieben:(24 May 2018, 20:04)

Der hier vorhandene Stand des Wissens ist in 99 Beiträgen besprochen worden. Ganz einfach einmal nachlesen. Tut auch gar nicht weh.


Tja das erklärt nur deine großartige Schlussfolgerung nicht.
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Re: Wölfe

Beitragvon H2O » Do 24. Mai 2018, 19:23

Ein Terraner hat geschrieben:(24 May 2018, 20:08)

Tja das erklärt nur deine großartige Schlussfolgerung nicht.


Muß ja auch nicht; schließlich hatte ich meine Schlußfolgerung auf das hier ausgebreitete Wissen bezogen. Wenn Sie zum Thema mehr wissen, dann bringen Sie am besten hier Ihr Wissen ein, und schon sind wir alle klüger.

Und wenn ich einem Fehler in der Logik meines Schlusses zum Opfer gefallen sein sollte, dann bitte her mit der Aufklärung. Ohne "Anfasser" zweifeln, das ist doch kein vernünftiger Beitrag in einer Diskussion über den Stand des uns verfügbaren Wissens.
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Ammianus
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Re: Wölfe

Beitragvon Ammianus » Do 24. Mai 2018, 19:44

Ist doch ganz einfach: Dingo verwilderter Hund, Hund hundiprozentig Wolf DNA.

Ein großer Teil der heutigen Hunderassen in all ihrer Verschiedenheit wurde erst in den letzten Jahrhunderten gezüchtet. Diese gewaltigen Unterschiede erreichte man also in doch sehr kurzer Zeit.
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Re: Wölfe

Beitragvon Ein Terraner » Do 24. Mai 2018, 20:23

Ammianus hat geschrieben:(24 May 2018, 20:44)

Ist doch ganz einfach: Dingo verwilderter Hund, Hund hundiprozentig Wolf DNA.


Aber Dingo nicht 100% Wolf DNA, deswegen frag ich ja so blöd. :)
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Re: Wölfe

Beitragvon Ammianus » Do 24. Mai 2018, 20:39

Ein Terraner hat geschrieben:(24 May 2018, 21:23)

Aber Dingo nicht 100% Wolf DNA, deswegen frag ich ja so blöd. :)


Dackel auch nicht 100% Wolf. Das ist doch normal. In der DNA wird doch die komplette Bauanleitung für das Lebewesen gespeichert. An aDNA - das ist aus alten Knochenmaterial (archäologische Ausgrabungen) gewonnene DNA kann man sogar Haar- und Augenfarben feststellen. Jedenfalls wenn sich genug erhalten hat.

Nachtrag:

Sehe grade, dass ich mich da etwas missverständlich ausgedrückt habe. Damit meinte ich, dass nach heutigem Forschungsstand und der basiert auf DNA-Untersuchungen, sich die DNA des Hundes komplett aus der des Wolfes entwickelt hat. Keine Schakale, keine Hyänen oder sonstige. Das konnte man vor der modernen Genetik noch nicht so gut feststellen und war dann teilweise auf Vermutungen angewiesen.
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Re: Wölfe

Beitragvon Quatschki » Mi 13. Jun 2018, 14:18

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Re: Wölfe

Beitragvon H2O » Mi 11. Jul 2018, 18:50



Mich beruhigt, daß der wohlmeinende Zeitungsschreiber jegliches Risiko für Menschen jeden Alters im Wolfsrevier ausschließt. Das machen wir bei Hunden ja auch; nur gibt es davon leider viel mehr und dichter an Menschenansammlungen. Dann kann es schon einmal zu bedauerlichen Zwischenfällen kommen. :dead:
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Re: Wölfe

Beitragvon Quatschki » Mi 1. Aug 2018, 21:14

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Re: Wölfe

Beitragvon Misterfritz » Mi 1. Aug 2018, 21:26

Nun jagt der Wolf einen Hirsch und das ist auch wieder falsch.
Sorry, aber solches alarming halte ich für völlig bescheuert.
Würden Wölfe Wildschweine jagen, deren Bestände ja in vielen Gebieten völlig ausser Kontrolle geraten sind, würden sich die Leute sicherlich freuen - wenn sie nicht die süssen Frischlinge töten würden. Nur sind erwachsene Wildschweine zu gefährlich für Wölfe ....
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Re: Wölfe

Beitragvon Quatschki » Mi 1. Aug 2018, 21:59

Misterfritz hat geschrieben:(01 Aug 2018, 22:26)

Würden Wölfe Wildschweine jagen, deren Bestände ja in vielen Gebieten völlig ausser Kontrolle geraten sind, würden sich die Leute sicherlich freuen - wenn sie nicht die süssen Frischlinge töten würden. Nur sind erwachsene Wildschweine zu gefährlich für Wölfe ....

Na ich weiß ja nicht.
Wenn sie die Wildschweine zwischen Haus, Schuppen und Garage deines eigenen Grundstücks jagen, mußt du schon ausgesprochener Naturliebhaber sein, um das toll zu finden.
Und tolerante Nachbarn haben, wenn du ihnen erklärst, dass du das Aufräumen der Kadaver ganz naturverbunden den Krähen und Fleischfliegen überlässt.
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Re: Wölfe

Beitragvon Der Leviathan » So 12. Aug 2018, 15:02

H2O hat geschrieben:(11 Jul 2018, 19:50)

Mich beruhigt, daß der wohlmeinende Zeitungsschreiber jegliches Risiko für Menschen jeden Alters im Wolfsrevier ausschließt. Das machen wir bei Hunden ja auch; nur gibt es davon leider viel mehr und dichter an Menschenansammlungen. Dann kann es schon einmal zu bedauerlichen Zwischenfällen kommen. :dead:

Und was willst du jetzt damit sagen? Dass du es besser weisst als diese Wolfsexperten?

Ich vermute, daß es auch diese "völlig unbegründete Furcht" ist, die die Zahl der Menschenopfer in freier Wildbahn bei Null hält. Und noch sind kopfstarke Rudel sehr selten.

Carl Safina, ein Biologe, hat die wiederangesiedelten Wölfe im Yellowstone-Nationalpark besucht. Eine der Erkenntnisse: Die Wölfe interessieren sich schlicht überhaupt nicht für Menschen. Sie sind weder Futterquelle noch Konkurrenten.
Es würde mich wirklich interessieren, ob du anderweitig auch so einen hohe Akzeptanzschwelle hinsichtlich angeblicher Gefahren hast. Sicher bist du auch für eine Abschaffung von Zügen? Schliesslich meiden die nicht aktiv Menschen, und ein Aufeinandertreffen kann anders als bei Wölfen auch anders als glimpflich ausgehen. :dead:
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Re: Wölfe

Beitragvon Quatschki » So 12. Aug 2018, 16:15

Der Leviathan hat geschrieben:(12 Aug 2018, 16:02)
Carl Safina, ein Biologe, hat die wiederangesiedelten Wölfe im Yellowstone-Nationalpark besucht. Eine der Erkenntnisse: Die Wölfe interessieren sich schlicht überhaupt nicht für Menschen. Sie sind weder Futterquelle noch Konkurrenten.

Nur mal als Relation:
Der Yellowstone-Nationalpark hat 8987 km² Fläche, und vermutlich eine Bevölkerungsdichte, die gegen Null geht. (Die Parkbesucher konzentrieren sich auf wenige Visitor-Hotspots)
Die Landkreise Bautzen und Görlitz haben zusammen 4507 km² und 560.000 Einwohner, also 124 Menschen pro Quadratkilometer. Wölfe können sich garnicht weiter als 2-3 Kilometer von der nächsten Siedlung entfernen, weil die Zwischenräume nun mal nicht größer sind.
Der ganze US-Bundesstaat Wyoming hat eine durchschnittliche Bevölkerungsdichte von 2 Einwohner pro km²!
Also muß du doch wohl zugeben, dass es völliger Schwachsinn ist, hier auf die Erkenntnisse dieses Yellowstone-Biologen zu verweisen?!
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Re: Wölfe

Beitragvon H2O » So 12. Aug 2018, 21:27

Der Leviathan hat geschrieben:(12 Aug 2018, 16:02)

Und was willst du jetzt damit sagen? Dass du es besser weisst als diese Wolfsexperten?

Anders herum wird ein Schuh daraus: Was geschieht mit diesen "Experten", wenn analog zu Haushunden und den Gefahren die von ihnen ausgehen, auch bei Wölfen solche Mistviecher vorkommen und in unserer dicht besiedelten Landschaft Menschenopfer zu beklagen sind? Ich halte diese Art von Expertentum für unverantwortlich.
Carl Safina, ein Biologe, hat die wiederangesiedelten Wölfe im Yellowstone-Nationalpark besucht. Eine der Erkenntnisse: Die Wölfe interessieren sich schlicht überhaupt nicht für Menschen. Sie sind weder Futterquelle noch Konkurrenten.

Wir leben in Deutschland in einem der am dichtsten besiedelten Gebiete der Erde und nicht im Yelowstone Nationalpark, wohin sich auch einmal ein Wolfsexperte verirrt. Auf jeden Fall wird hier die Unfallwahrscheinlichkeit als Funktion der Besiedlungsdichte sehr viel höher sein. Erstaunlich, daß ich Ihnen das hier erklären muß!
Es würde mich wirklich interessieren, ob du anderweitig auch so einen hohe Akzeptanzschwelle hinsichtlich angeblicher Gefahren hast. Sicher bist du auch für eine Abschaffung von Zügen? Schliesslich meiden die nicht aktiv Menschen, und ein Aufeinandertreffen kann anders als bei Wölfen auch anders als glimpflich ausgehen. :dead:

Ich finde Ihre Logik erbärmlich. Die Züge werden mich nicht suchen, wenn ich mich von den Gleisanlagen fern halte.Unbeschrankte Bahnübergänge halte ich in Siedlungsgebieten für unverantwortlich. Ein Wolf oder gleich mehrere Wölfe sind Raubtiere, die Beute suchen müssen, um zu überleben. Derzeit ist Weidevieh in den Gebieten mit Wolfsvorkommen schon ihrem Jagdtrieb als leichte Beute ausgeliefert. Ja, schon richtig gesagt: Ein Aufeinandertreffen kann glimpflich ausgehen. Ich bin sogar überzeugt, daß das Aufeinandertreffen sehr wahrscheinlich glimpflich ausgeht, bis auf die Male, wo es eben nicht glimpflich ausgeht... mit Seitenblick zu unseren Haushunden. Dort ist eine ziemlich erregte Diskussion im Gang, ob man bestimmte Hunde halten sollte, oder ob die immer vorhandene Gefahr gar nicht mit der Rasse der Tiere verknüpft ist. Wollen wir diese Diskussion dann auch nach erwartbaren Unfällen mit Wölfen dort neu beginnen?
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Re: Wölfe

Beitragvon Misterfritz » So 12. Aug 2018, 21:34

H2O hat geschrieben:(12 Aug 2018, 22:27)Anders herum wird ein Schuh daraus: Was geschieht mit diesen "Experten", wenn analog zu Haushunden und den Gefahren die von ihnen ausgehen, auch bei Wölfen solche Mistviecher vorkommen und in unserer dicht besiedelten Landschaft Menschenopfer zu beklagen sind? Ich halte diese Art von Expertentum für unverantwortlich.
Aaaah, die Mär vom bösen Wolf, immer noch in den Köpfen - danke die Herren Grimm!
Menschen gehören nicht zum Beuteschema des Wolfes.
Und der Vergleich mit Haushunden hinkt gewaltig: Wenn Hunde zu Mistviechern werden, dann durch den Menschen.
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Re: Wölfe

Beitragvon H2O » So 12. Aug 2018, 22:06

Misterfritz hat geschrieben:(12 Aug 2018, 22:34)

Aaaah, die Mär vom bösen Wolf, immer noch in den Köpfen - danke die Herren Grimm!
Menschen gehören nicht zum Beuteschema des Wolfes.
Und der Vergleich mit Haushunden hinkt gewaltig: Wenn Hunde zu Mistviechern werden, dann durch den Menschen.

Na, ich bin gespannt, was Sie erzählen werden, wenn es den ersten vermeidbaren Unfall von Menschen mit Wölfen außerhalb von Wolfsgehegen gegeben hat. Die Gebrüder Grimm können Sie dafür nicht zur Verantwortung ziehen.
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Re: Wölfe

Beitragvon Misterfritz » So 12. Aug 2018, 22:08

H2O hat geschrieben:(12 Aug 2018, 23:06)

Na, ich bin gespannt, was Sie erzählen werden, wenn es den ersten vermeidbaren Unfall von Menschen mit Wölfen außerhalb von Wolfsgehegen gegeben hat. Die Gebrüder Grimm können Sie dafür nicht zur Verantwortung ziehen.
Bisher hat immer der Wolf bei der Begegnung mit dem Menschen verloren.
Totgefahren, erschossen - bitte einen Fall, in dem ein Wolf in Deutschland einen Menschen angefallen hätte!
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Re: Wölfe

Beitragvon H2O » Mo 13. Aug 2018, 09:06

Misterfritz hat geschrieben:(12 Aug 2018, 23:08)

Bisher hat immer der Wolf bei der Begegnung mit dem Menschen verloren.
Totgefahren, erschossen - bitte einen Fall, in dem ein Wolf in Deutschland einen Menschen angefallen hätte!


Das ist doch gar keine Frage oder Antwort: Der Mensch hat sich die Erde und alle Mitgeschöpfe untertan gemacht... und das in einer Weise... denken wir an Quälzuchten und Quälhaltungen zur Fleisch und Butter und Eiererzeugung, die keinen Menschen mit Mitgefühl unberührt läßt. Ich würde auch gern dem Wolf eine unberührte Natur überlassen, von der er ja ein wesentlicher Teil ist.

Aber in unserer dicht besiedelten Landschaft gibt es diese Freiflächen nicht, in denen auch Wölfe ohne ständige Belästigung leben zu können und sogar überfahren (!) zu werden. Die Wiedereinführung dieses Raubtiers halte ich für eine Schnapsidee. Unfälle mit alten Leuten und Kindern sind erwartbar, wenn auch selten. Da greift das Gesetz der leicht zu bewältigenden Beute.

Eine Erfolgsgeschichte scheint dagegen die Auswilderung von Luchsen zu sein. Wenn man ihnen Wanderwege mit viel Gebüsch anlegt und größere und kleinere Gehölze, dann wendet er sich seinen Beutetieren zu. Mir ist bisher nicht bekannt geworden, daß es zu Unfällen zum Nachteil von Menschen gekommen ist. Auch leben solche Raubtiere nicht in Rudeln, die gemeinsam auf Jagd gehen und allein schon dadurch gefährlich werden können.

Vor Jahren gab es eine ähnliche Welle der Begeisterung bei der Einwanderung von Bären. Da dachte man wohl an putzige Tedddies und nicht daran, daß diese Tiere sich im Herbst eine dicke Speckschicht anfuttern müssen. Und plötzlich hießen sie Problembären und wurden abgeschossen.
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Re: Wölfe

Beitragvon Misterfritz » Mo 13. Aug 2018, 11:23

H2O hat geschrieben:(13 Aug 2018, 10:06)

Das ist doch gar keine Frage oder Antwort: Der Mensch hat sich die Erde und alle Mitgeschöpfe untertan gemacht...
Jau, ey, immer schön der Bibel nach ...
Der mensch hat sich die Erde nicht Untertan gemacht, die Natur richtet sich nicht nach dem Menschen. Der Mensch hat Natur vernichtet, Tiere ausgerottet, denen die Lebensgrundlage genommen, etc.

H2O hat geschrieben:(13 Aug 2018, 10:06)Aber in unserer dicht besiedelten Landschaft gibt es diese Freiflächen nicht, in denen auch Wölfe ohne ständige Belästigung leben zu können und sogar überfahren (!) zu werden. Die Wiedereinführung dieses Raubtiers halte ich für eine Schnapsidee. Unfälle mit alten Leuten und Kindern sind erwartbar, wenn auch selten. Da greift das Gesetz der leicht zu bewältigenden Beute.
Der Wolf wurde nicht wieder angesiedelt, er ist zugewandert.
Und wenn alte Leute und Kinder Unfälle mit Wölfen befürchten (was ich nicht erwarten würde), dann sollten sie sich von z.B. Truppenübungsplätzen fernhalten.
Es ist im Übrigen so, dass die wenigsten Menschen die Anwesenheit von Wölfen bemerken, weil sie schlicht nicht sehen.
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Re: Wölfe

Beitragvon H2O » Mo 13. Aug 2018, 13:20

Misterfritz hat geschrieben:(13 Aug 2018, 12:23)

Jau, ey, immer schön der Bibel nach ...
Der mensch hat sich die Erde nicht Untertan gemacht, die Natur richtet sich nicht nach dem Menschen. Der Mensch hat Natur vernichtet, Tiere ausgerottet, denen die Lebensgrundlage genommen, etc.

Der Wolf wurde nicht wieder angesiedelt, er ist zugewandert.
Und wenn alte Leute und Kinder Unfälle mit Wölfen befürchten (was ich nicht erwarten würde), dann sollten sie sich von z.B. Truppenübungsplätzen fernhalten.
Es ist im Übrigen so, dass die wenigsten Menschen die Anwesenheit von Wölfen bemerken, weil sie schlicht nicht sehen.


Hat man den Wölfen denn ein Truppenübungsplatz-Gen angezüchtet, bevor sie auf Truppenübungsplätze gewandert sind? Nein, Spaß beiseite, Sie haben ja Recht, kaum jemand sieht diese scheuen Tiere. Tatsächlich wurde ein einzelner Wolf am nordöstlichen Stadtrand Bremens fotografiert. Ich vermute auf der Durchreise nach dem Truppenübungsplatz Garlstedt. Hoffen wir, daß kein bösartiger Einzelgänger einmal zu einem Unfall mit Menschen führt. Man könnte natürlich immer noch sagen, daß das ein bedauerlicher Einzelfall war, von dem aus nicht auf das Kollektiv geschlossen werden sollte. Kommt uns auch bekannt vor... bei Kampfhunden...
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Re: Wölfe

Beitragvon Quatschki » Mo 13. Aug 2018, 14:22

http://www.sz-online.de/nachrichten/wol ... 93767.html

Mal ein aktueller Artikel über ein neues Rudel. Da stehen einige interessante Fakten drin.
Territorium eines Rudels 226-350 km². Ein Waldgebiet wird als Rückzugsraum benötigt, macht aber in diesem Fall nur 1/10 des auf Nahrungssuche durchstreiften Revieres aus.

Die größe eines Revieres ergibt sich aus dem Nahrungsangebot. Wenn ein Revier besetzt ist, werden keine weiteren Zuwanderer geduldet.
(Im Unterschied zu den Haushunden, deren Bestandsdichte ja zum Teil so hoch ist, dass sich in Stadtparks keine unverkoteten Bereiche mehr finden)
Es ist Deutscvhland hier!

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