Palliativmedizin

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Bielefeld09
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Re: Palliativmedizin

Beitragvon Bielefeld09 » Fr 15. Dez 2017, 00:11

Boraiel hat geschrieben:(14 Dec 2017, 23:24)

Ich habe das nicht missverstanden. Ich weiß inzwischen sehr genau, wie die Welt funktioniert.

Ich habe vor allem den Eindruck, dass ich einen weiteren Weisheitszahn bekomme. :s

Ich bin nicht gerne ein fairer Spieler. ;)

Ich würde es als Schicksal bezeichnen, dass ich meinen Eltern in Deutschland geboren wurde, aber ansonsten bin kein großer Anhänger diese Konzeptes.

Bist du Arzt? Jedenfalls ist Krebs immer heilbar. Auf der Medizinschule haben sie euch vielleicht erzählt, dass diese und jene Krebsarzt immer tödlich ist, aber das war die Unwahrheit. Die wollten dich davon abringen in solche Fälle besonders viel Energie zu investieren, weil sie selber und du es wohl auch mit dem Stand der Technik und bezahlbaren Aufwand nicht heilen könnt. Das heißt aber nicht, dass es generell nicht möglich ist. Die Wissenschaft kam nämlich zum gegenteiligen Schluss.

Ich bin gar nicht generell dagegen, solchen Menschen Drogen zu geben, aber dann sollte man auch ehrlich sagen, wie es ist. Herr Patient, mit dem jetzigen Stand der Technik und in einem bezahlbaren Kostenraumen können wir sie nicht wieder zur Genesung führen, deswegen betätige ich, Herr Dr. X, mich bei ihnen als Drogendealer, falls sie ihren Tod möglichst schmerzfrei gestalten wollen.

Was denkt der Verfassser dieser Zeilen eigentlich,
wer er ist?
Wie kann er hier ernsthaft behaupten, das Krebs jederzeit heilbar ist?
Ist er Rasputin und zu Wunderheilungen befähigt?
Nein,er weiss gar nicht was Palliativmedizin bedeutet und
hat auch von sonstigen Sachen wenig Ahnung.
Der Tod ist für Lebende eigentlich unproblematisch,
sie erleben ihn eben nicht.
Anders ist das schon mit dem Sterben.
Das erlebt irgendwann jeder von uns ganz einsam.
Die Frage dabei ist nur, ob mit Qualen oder ohne.
Und nur darum geht es.
Und nun reagiere, du Rasputin.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Palliativmedizin

Beitragvon Boraiel » Fr 15. Dez 2017, 00:23

X3Q hat geschrieben:(15 Dec 2017, 00:09)

Welche Drogen nimmst du eigentlich so?

--X

Theobromin und Coffein regelmäßig. ;)
Außerdem bin ich ein exzellenter Schachspieler, habe eine naturwissenschaftliche Ausbildung höchster Qualität erhalten, mich intensiv mit Philosophie beschäftigt und bin in einem christlichen Haushalt aufgewachsen, falls dir das zum besseren Verständnis hilft.
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Re: Palliativmedizin

Beitragvon X3Q » Fr 15. Dez 2017, 00:29

Boraiel hat geschrieben:(15 Dec 2017, 00:23)

Theobromin und Coffein regelmäßig. ;)
Außerdem bin ich ein exzellenter Schachspieler, habe eine naturwissenschaftliche Ausbildung höchster Qualität erhalten, mich intensiv mit Philosophie beschäftigt und bin in einem christlichen Haushalt aufgewachsen, falls dir das zum besseren Verständnis hilft.

Dann kannst du ja mit Leichtigkeit die wissenschaftlichen Studien benennen, die deine Aussage bestätigen.

--X
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Re: Palliativmedizin

Beitragvon Boraiel » Fr 15. Dez 2017, 00:42

X3Q hat geschrieben:(15 Dec 2017, 00:29)

Dann kannst du ja mit Leichtigkeit die wissenschaftlichen Studien benennen, die deine Aussage bestätigen.

--X

Korrekt, ist seit gestern in meiner Signatur verlinkt.
Falls ich die mal ändern sollte, hier für den Strang: http://www.feynmanlectures.caltech.edu/I_01.html
:)
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Re: Palliativmedizin

Beitragvon X3Q » Fr 15. Dez 2017, 01:01

Boraiel hat geschrieben:(15 Dec 2017, 00:42)

Korrekt, ist seit gestern in meiner Signatur verlinkt.
Falls ich die mal ändern sollte, hier für den Strang: http://www.feynmanlectures.caltech.edu/I_01.html
:)

*facepalm * - nimm weniger Drogen.

--X
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Re: Palliativmedizin

Beitragvon Kritikaster » Fr 15. Dez 2017, 01:09

Boraiel hat geschrieben:(15 Dec 2017, 00:23)

habe eine naturwissenschaftliche Ausbildung höchster Qualität erhalten

Weshalb Du Dich an die Vorstellungen dieses auf dem Gebiet der Biologie im Grunde ziemlich fies gescheiterten Physikers hältst:
Feynman und Kollegen[19][20] entging jedoch die korrekte Erklärung und zentrale Einsicht von Crick und Kollegen, dass drei Basen für eine Aminosäure stehen und eine Einzelmutation, die eine Base entfernt oder hinzufügt das Auslesen verschiebt, zwei Mutationen an benachbarten Stellen wegen der Länge drei aber wieder „Normalität“ herstellen können. Stattdessen stellte er sich eine Änderung des pH-Werts einer Aminosäure vor, die durch eine weitere Mutation ausgeglichen wurde.[21] Immerhin führten die Experimente zu einer Einladung zu einem Vortrag in Harvard durch Watson. Danach befasste er sich unter Matthew Meselson und unter anderem mit J. D. Smith mit Ribosomen-Forschung, was aber nicht gut lief: er konnte seine Experimente nicht reproduzieren[22]. Feynman, der acht Monate daran gearbeitet hatte, verlor daraufhin das Interesse an experimenteller biologischer Forschung. Hinzu kam, dass ein entscheidendes Experiment aufgrund einer Laborverunreinigung, für die er letztlich verantwortlich war, misslang. (...)
Eine seit vielen Jahren latente Krebserkrankung wurde 1987 akut. Nachdem er sich schon einige Jahre vorher deswegen einer Operation unterzogen hatte, entschied sich Feynman, weitere Behandlungen zu unterlassen. Zwei Wochen vor seinem Tod hielt er seine letzte Vorlesung. Er starb am 15. Februar 1988.
https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_F ... ls_Biologe

Hast Du eigentlich schon eine Patientenerklärung/-verfügung des Inhaltes verfasst, auch im schlimmsten Bedarfsfall von der Verabreichung schmerzstillender Mittel ausgenommen zu werden?
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Re: Palliativmedizin

Beitragvon Boraiel » Fr 15. Dez 2017, 01:22

X3Q hat geschrieben:(15 Dec 2017, 01:01)

*facepalm * - nimm weniger Drogen.

--X

Du solltest das nicht unterschätzen. Ich habe das Kapitel vor 3-3,5 Jahren das erste Mal gelesen und habe dann gedacht ok, fein, und das nächste Kapitel gelesen. Nach einen 0,5-0,75 Jahr hatte ich dann die ersten zwei Bücher durchgearbeitet und habe dann gedacht, der Anfang war gut, aber ich habe wieder vieles vergessen, lass noch mal die ersten Kapitel kurz lesen. Das habe ich dann getan und so langsam dämmerte es mir, und dann habe ich Kapitel 1 noch mal gelesen und noch mal gelesen und noch mal gelesen und dann habe ich mir gedacht, "Moment, Obacht!", lass mal einen Moment innehalten. Das habe ich dann getan und seitdem begleitet mich das ständig und wird es mein ganzes Leben lang tun.
Wenn man die Ausführungen von Herrn Feynman für richtig hält, dann gibt es keinen Zweifel daran, dass jede Art von Krebs heilbar ist.
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Re: Palliativmedizin

Beitragvon Kritikaster » Fr 15. Dez 2017, 01:24

Boraiel hat geschrieben:(15 Dec 2017, 01:22)

Wenn man die Ausführungen von Herrn Feynman für richtig hält, dann gibt es keinen Zweifel dran, dass jede Art von Krebs heilbar ist.

Sein eigener war es offensichtlich nicht.
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Re: Palliativmedizin

Beitragvon Boraiel » Fr 15. Dez 2017, 01:34

Kritikaster hat geschrieben:(15 Dec 2017, 01:24)

Sein eigener war es offensichtlich nicht.

Doch, auch seiner war es, aber nicht mit dem damaligen Stand der Medizin. Auch mit dem heutigen können wir wohl nicht jede Art von Krebs heilen, trotzdem ist eine Heilung prinzipiell in jedem Fall möglich.
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Re: Palliativmedizin

Beitragvon Bielefeld09 » Fr 15. Dez 2017, 01:37

Boraiel hat geschrieben:(15 Dec 2017, 01:22)

Du solltest das nicht unterschätzen. Ich habe das Kapitel vor 3-3,5 Jahren das erste Mal gelesen und habe dann gedacht ok, fein, und das nächste Kapitel gelesen. Nach einen 0,5-0,75 Jahr hatte ich dann die ersten zwei Bücher durchgearbeitet und habe dann gedacht, der Anfang war gut, aber ich habe wieder vieles vergessen, lass noch mal die ersten Kapitel kurz lesen. Das habe ich dann getan und so langsam dämmerte es mir, und dann habe ich Kapitel 1 noch mal gelesen und noch mal gelesen und noch mal gelesen und dann habe ich mir gedacht, "Moment, Obacht!", lass mal einen Moment innehalten. Das habe ich dann getan und seitdem begleitet mich das ständig und wird es mein ganzes Leben lang tun.
Wenn man die Ausführungen von Herrn Feynman für richtig hält, dann gibt es keinen Zweifel daran, dass jede Art von Krebs heilbar ist.

Ach wer immer sich hier als Rasputin darstellt,
es ist egal.
Nur eine Frage sei erlaubt;
Endet es nicht immer tragisch, wenn sich der Krebs nicht an Herrn Feynman`s Theorien hält?
Und Palliiativmedizin ist eben nicht nur für Krebskranke.
Es sterben auch andere.
Und Würde ist dir eben auch egal, oder?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Palliativmedizin

Beitragvon Kritikaster » Fr 15. Dez 2017, 01:47

Boraiel hat geschrieben:(15 Dec 2017, 01:34)

Doch, auch seiner war es, aber nicht mit dem damaligen Stand der Medizin. Auch mit dem heutigen können wir wohl nicht jede Art von Krebs heilen, trotzdem ist eine Heilung prinzipiell in jedem Fall möglich.

Da kommen wir uns allmählich näher.

So lange es Krankheiten gibt, die mit dem jeweiligen Stand der medizinischen Wissenschaft nicht zu heilen sind (was m. E. immer der Fall sein wird) und zu Schmerzen beim Patienten führen, sind dann ja wohl süffisante Bemerkungen der Art, wie Du sie in diesem Strang zur Palliativmedizin vom Stapel gelassen hast, eine Verhöhnung der Betroffenen. :mad:

Aber noch einmal zu meiner Frage: Wenn Du so wenig von Palliativmedizin hältst, hast Du deren Anwendung auf Dich selbst doch wohl schon gerichtsfest ausgeschlossen, oder?
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Re: Palliativmedizin

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 15. Dez 2017, 06:43

X3Q hat geschrieben:(15 Dec 2017, 00:09)

Welche Drogen nimmst du eigentlich so?

--X


Cola zum Frühstück.
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Re: Palliativmedizin

Beitragvon Provokateur » Fr 15. Dez 2017, 07:43

Boraiel hat geschrieben:(14 Dec 2017, 23:24)

Ich habe das nicht missverstanden. Ich weiß inzwischen sehr genau, wie die Welt funktioniert.


Wow.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Palliativmedizin

Beitragvon yogi61 » Fr 15. Dez 2017, 08:07

Boraiel hat geschrieben:(15 Dec 2017, 00:23)

Theobromin und Coffein regelmäßig. ;)
Außerdem bin ich ein exzellenter Schachspieler, habe eine naturwissenschaftliche Ausbildung höchster Qualität erhalten, mich intensiv mit Philosophie beschäftigt und bin in einem christlichen Haushalt aufgewachsen, falls dir das zum besseren Verständnis hilft.


Jetzt fehlen nur noch die bitteren Aprikosenkerne.
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Re: Palliativmedizin

Beitragvon H2O » Fr 15. Dez 2017, 08:23

yogi61 hat geschrieben:(15 Dec 2017, 08:07)

Jetzt fehlen nur noch die bitteren Aprikosenkerne.


Sind das die Kerne, die den Affentest bestanden haben?
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Re: Palliativmedizin

Beitragvon yogi61 » Fr 15. Dez 2017, 08:32

H2O hat geschrieben:(15 Dec 2017, 08:23)

Sind das die Kerne, die den Affentest bestanden haben?


Das sind die Präparate, die Tumorpatienten in ihrer Verzweiflung auch noch das Geld aus der Tasche ziehen.
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Re: Palliativmedizin

Beitragvon Boraiel » Fr 15. Dez 2017, 11:27

yogi61 hat geschrieben:Jetzt fehlen nur noch die bitteren Aprikosenkerne.

Die werden auch weiterhin "fehlen", außerdem glaub ich nicht, dass das Drogen sind, sondern die enthalten einfach Gift.
Provokateur hat geschrieben:
Wow.

Ja, so ist das wohl (relativ zu den meisten anderen und zu dir). :x
3x schwarzer Kater hat geschrieben:
Cola zum Frühstück.

Hab ich mal ausprobiert, Resultate waren nicht zufriedenstellend, kann das daher nicht weiter empfehlen. Ich würde im Gegenteil empfehlen, niemals Cola zu trinken.
Kritikaster hat geschrieben:Da kommen wir uns allmählich näher.

So lange es Krankheiten gibt, die mit dem jeweiligen Stand der medizinischen Wissenschaft nicht zu heilen sind (was m. E. immer der Fall sein wird) und zu Schmerzen beim Patienten führen, sind dann ja wohl süffisante Bemerkungen der Art, wie Du sie in diesem Strang zur Palliativmedizin vom Stapel gelassen hast, eine Verhöhnung der Betroffenen. :mad:

Aber noch einmal zu meiner Frage: Wenn Du so wenig von Palliativmedizin hältst, hast Du deren Anwendung auf Dich selbst doch wohl schon gerichtsfest ausgeschlossen, oder?

Ich werde das sicherlich nicht tun, da das Aufwand bedeutet, der keinen Nutzen bringt. Anstatt als Verhöhnung der Opfer solltest du das eher als Kritik an der Scheinheiligkeit dieses Fachbereichs sehen und als Aufforderung besser zu werden bei der Heilung von Patienten.
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Re: Palliativmedizin

Beitragvon yogi61 » Fr 15. Dez 2017, 11:47

Mein lieber Boraiel, das mit den Aprikosenkernen war auch eher sarkastisch gemeint, aber es passt in der Regel zu den Leuten, die behaupten Krebs sei immer zu heilen und nebenbei bemerkt,ist die Bezeichnung Gift relativ, denn selbst mit Koffein kann man sich vergiften, frag mal die Insekten. ;)
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Re: Palliativmedizin

Beitragvon Kritikaster » Fr 15. Dez 2017, 11:54

Boraiel hat geschrieben:(15 Dec 2017, 11:27)

Ich werde das sicherlich nicht tun, da das Aufwand bedeutet, der keinen Nutzen bringt. Anstatt als Verhöhnung der Opfer solltest du das eher als Kritik an der Scheinheiligkeit dieses Fachbereichs sehen und als Aufforderung besser zu werden bei der Heilung von Patienten.

Ja, genau, man müsste etwas tun, und daran scheitert es. ;)

Ins Hochdeutsche übersetzt heißt das doch nichts anderes, als dass Du die Fortschritte, die die "Drogendealer" machen, bei Bedarf auch gerne nutzen würdest.

Dass wir bei Deiner Forderung nach einem Besser-Werden in der Heilung von ganz anderen Fachbereichen als der Palliativmedizin sprechen und fehlende Fortschritte, die Du zu erkennen meinst, mit dem Strangthema selbst im Grunde also gar nichts zu tun haben, ist Dir sicher bewusst.
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Re: Palliativmedizin

Beitragvon H2O » Fr 15. Dez 2017, 15:53

yogi61 hat geschrieben:(15 Dec 2017, 08:32)

Das sind die Präparate, die Tumorpatienten in ihrer Verzweiflung auch noch das Geld aus der Tasche ziehen.


Wenn ich das dann noch schaffe, dann buche ich Endstation Schweiz.

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