Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

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Polibu
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Polibu » Di 12. Dez 2017, 11:37

ThorsHamar hat geschrieben:(12 Dec 2017, 02:45)

Eben! Und warum behauptest DU dann sowas? :cool:
Der Mensch stammt nicht vom Affen ab, sondern er hat gemeinsame Vorfahren. Richtiger ist, dass der Mensch ein Affe ist, entwicklungstechnisch ....


Ich habe nicht behauptet, dass der Mensch vom Affen abstammt.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Alexyessin » Di 12. Dez 2017, 11:56

Polibu hat geschrieben:(12 Dec 2017, 11:37)

Ich habe nicht behauptet, dass der Mensch vom Affen abstammt.


Nein, das hast du nicht. Du hast aber behauptet, diese These würde in den Schulen gelehrt. Und das wurde dir widerlegt.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Polibu » Di 12. Dez 2017, 11:57

Alexyessin hat geschrieben:(12 Dec 2017, 11:56)

Nein, das hast du nicht. Du hast aber behauptet, diese These würde in den Schulen gelehrt. Und das wurde dir widerlegt.


Mir wurde gar nichts widerlegt.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Aristide » Di 12. Dez 2017, 12:13

Das ist doch keine globale diskussionsgrundlage. Denn wenn selbst feststünde, dass der mensch vom affen abstamme, so wäre immer noch nicht klar woher die affen/säuge-/wirbeltiere/alle anderen lebewesen stammen.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Ammianus » Di 12. Dez 2017, 12:17

Polibu hat geschrieben:(12 Dec 2017, 11:57)

Mir wurde gar nichts widerlegt.


Wie ich sehe, gehst du überhaupt nicht auf das Geschriebene ein sondern wiederholst einfach nur Behauptungen. Sagen wir es einfach: Deine Sachkenntnis geht nicht über die der durchschnittlichen Kreationisten hinaus. Für die sind Sprüche wie: "In den Schulen lernen die Leute, der Mensch stamme vom Affen ab" üblich.
Tja, da kann man nichts machen.
Der Einwand, dass wir unter Bestimmten Voraussetzungen der Einordnung eigentlich Affen wären, ist dagegen vollkommen korrekt. Das erkannte schon Linne im 18. Jahrhundert als er die erste tatsächlich wissenschaftlich vertretbare und im Prinzip bis heute gültige Taxonomie der Lebewesen aufstellte.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Ammianus » Di 12. Dez 2017, 12:23

Aristide hat geschrieben:(12 Dec 2017, 12:13)

Das ist doch keine globale diskussionsgrundlage. Denn wenn selbst feststünde, dass der mensch vom affen abstamme, so wäre immer noch nicht klar woher die affen/säuge-/wirbeltiere/alle anderen lebewesen stammen.


Hier muss aber eine saubere Trennung durchgeführt werden. Typisch für Kreationisten bzw. deren Propaganda ist nämlich, die miteinander zu vermischen.
Die Entstehung des Lebens und die Entstehung der Arten sind zwei unterschiedliche Fragestellungen.
Religiös motivierte Bildungsverweigerer kommen dann gern mit der rhetorischen Frage: Und das soll alles zufällig sein. Der Begriff des angeblichen Zufalls ist eins von deren Markenzeichen. Dabei geht es bei der Evolutionsbiologie - also dort, wo man sich mit der Artenbildung befasst gerade darum die Faktoren zu erforschen, die dieses vielfältige Lebern hervorgebracht haben.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Aristide » Di 12. Dez 2017, 12:27

Ammianus hat geschrieben:(12 Dec 2017, 12:17)

Wie ich sehe, gehst du überhaupt nicht auf das Geschriebene ein sondern wiederholst einfach nur Behauptungen. Sagen wir es einfach: Deine Sachkenntnis geht nicht über die der durchschnittlichen Kreationisten hinaus. Für die sind Sprüche wie: "In den Schulen lernen die Leute, der Mensch stamme vom Affen ab" üblich.

Und das stimmt ja auch wenn eine durchschnittlich intelligente person sich ein prägendesm plakatives bild davon macht. Ich sehe jetzt nicht, warum diese einfache umschreibung nicht verwendet werden sollte, nur weil sie nicht zu 100,00000000000% taxonomisch korrekt ist.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Aristide » Di 12. Dez 2017, 12:31

Ammianus hat geschrieben:(12 Dec 2017, 12:23)

Hier muss aber eine saubere Trennung durchgeführt werden. Typisch für Kreationisten bzw. deren Propaganda ist nämlich, die miteinander zu vermischen.
Die Entstehung des Lebens und die Entstehung der Arten sind zwei unterschiedliche Fragestellungen.
Religiös motivierte Bildungsverweigerer kommen dann gern mit der rhetorischen Frage: Und das soll alles zufällig sein. Der Begriff des angeblichen Zufalls ist eins von deren Markenzeichen. Dabei geht es bei der Evolutionsbiologie - also dort, wo man sich mit der Artenbildung befasst gerade darum die Faktoren zu erforschen, die dieses vielfältige Lebern hervorgebracht haben.

Ja eben, daher verstehe ich ehrlich gesagt auch den ständigen kofnlikt zwischen kreationismus und evolutionstheorie nicht, denn die frage nach dem ursprung des lebens ist abseits suspekter ursuppentheorien nach wie vor unerträglich offen.
Man muss ja nicht alles buchstäblich genau nehmen, was irgendwo in einem alten buch steht...
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon X3Q » Di 12. Dez 2017, 12:37

Aristide hat geschrieben:(12 Dec 2017, 12:31)

Ja eben, daher verstehe ich ehrlich gesagt auch den ständigen kofnlikt zwischen kreationismus und evolutionstheorie nicht, denn die frage nach dem ursprung des lebens ist abseits suspekter ursuppentheorien nach wie vor unerträglich offen.
Man muss ja nicht alles buchstäblich genau nehmen, was irgendwo in einem alten buch steht...

Natürlich muss man das nicht. Man kann die Schöpfungsgeschichte natürlich auch metaphorisch verstehen. Nur läßt sich mit metaphorischen Erzählungen nicht viel brauchbares anfangen, außer vielleicht kleine Kinder damit zu erschrecken.

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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Alexyessin » Di 12. Dez 2017, 12:42

Polibu hat geschrieben:(12 Dec 2017, 11:57)

Mir wurde gar nichts widerlegt.


Na sicherlich. Umetarek hat dir sogar den jetzigen Lehrplan vorgelegt. Lesen und annehmen des Gelesenen können wir dir hier nicht abnehmen.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon X3Q » Di 12. Dez 2017, 12:47

Alexyessin hat geschrieben:(12 Dec 2017, 12:42)

Na sicherlich. Umetarek hat dir sogar den jetzigen Lehrplan vorgelegt. Lesen und annehmen des Gelesenen können wir dir hier nicht abnehmen.

Und trotzdem kann der eine oder andere Lehrer den Schülern erzählen (erzählt haben), dass der Mensch vom Affen abstammt.

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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Alexyessin » Di 12. Dez 2017, 13:01

X3Q hat geschrieben:(12 Dec 2017, 12:47)

Und trotzdem kann der eine oder andere Lehrer den Schülern erzählen (erzählt haben), dass der Mensch vom Affen abstammt.

--X


Das ist natürlich nie ausgeschlossen. Leider.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon ThorsHamar » Di 12. Dez 2017, 13:05

Polibu hat geschrieben:(12 Dec 2017, 11:37)

Ich habe nicht behauptet, dass der Mensch vom Affen abstammt.


Das ist richtig, aber Du hast diese These genau so als Gegen-Argument benutzt.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon ThorsHamar » Di 12. Dez 2017, 13:10

X3Q hat geschrieben:(12 Dec 2017, 12:47)

Und trotzdem kann der eine oder andere Lehrer den Schülern erzählen (erzählt haben), dass der Mensch vom Affen abstammt.

--X


Das ist ja auch letztlich nicht grundsätzlich falsch, sondern eher eine Verkürzung der tatsächlichen Relationen, welche dann, allein auf diese Verkürzung reduziert wiedergegeben, als Gegenargument verwendet wird. Hat man ja hier gesehen ...
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon X3Q » Di 12. Dez 2017, 13:24

ThorsHamar hat geschrieben:(12 Dec 2017, 13:05)

Das ist richtig, aber Du hast diese These genau so als Gegen-Argument benutzt.

Hat er nicht. Er hat nur kritisiert, daß die Abstammung des Menschen in der Schule falsch gelehrt wird und die Leute dann mit diesem "Halbwissen" gegen Religionen pöbeln.

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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon ThorsHamar » Di 12. Dez 2017, 13:46

X3Q hat geschrieben:(12 Dec 2017, 13:24)

Hat er nicht. Er hat nur kritisiert, daß die Abstammung des Menschen in der Schule falsch gelehrt wird und die Leute dann mit diesem "Halbwissen" gegen Religionen pöbeln.

--X


Eben ... :cool: Das nenne ich halt Gegenargument, sorry.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon X3Q » Di 12. Dez 2017, 13:47

Gegenargument gegen was?

--X
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Polibu » Di 12. Dez 2017, 13:57

X3Q hat geschrieben:(12 Dec 2017, 13:24)

Hat er nicht. Er hat nur kritisiert, daß die Abstammung des Menschen in der Schule falsch gelehrt wird und die Leute dann mit diesem "Halbwissen" gegen Religionen pöbeln.

--X


Genau. Danke fürs richtige Wiedergeben meiner Aussagen.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Ammianus » Di 12. Dez 2017, 15:12

Und da geht es eben mit den falschen Aussagen los. Denn selbst wenn von schlechten Lehrern gelehrt wird - oder aber von dummen oder religiös indoktrinierten Schülern so verstanden - dass der Mensch vom Affen abstamme, dann ist dies im Prinzip genau so wenig falsch wie die Aussage, dass der Mensch ein Affe wäre. Und vor einer Erörterung dieser Problematik drückt sich User Polibu.

Im übrigen sind mir Leute, die ihren Atheismus und den Kampf gegen Religionen an sich zum Lebensmittelpunkt machen genau so suspekt wie ihre Gegenseite. Ich hab solche auch schon mal als atheistische Talibunnys bezeichnet.
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Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon JohnAtarash » Di 12. Dez 2017, 21:02

Alexyessin hat geschrieben:(11 Dec 2017, 21:08)

Schauen wir mal, Herr Flaig
https://de.wikipedia.org/wiki/Egon_Flaig

Er scheint leichte Probleme mit seinen Auffassungen zu haben, oder?

Und auch Herr Raddatz https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_Raddatz gilt in Fachkreisen nicht gerade als Unumstritten.

Damit hast du, wie zu erwarten war, deine Zahlen von zwei Menschen, die selbst mit dieser Thematik nicht objektiv umgehen können oder wollen. Ist übrigens genau die Denkweise, die Flaig aber kritisiert.

Natürlich wird es bei der arabischen Expansion zu Toten gekommen sein und es werden mit Sicherheit auch Christen darunter gewesen sein, aber die Zahlen sind nicht haltbar. Es ist ja nicht so, als wäre das ganze Gebiet, das die Araber eingenommen hatten durchgehend Christianisiert war.


1. Wenn die Authoren nicht unmustritten sind, heißt es noch lange nicht, dass sie keine Wahrheit schreiben können. Das gilt zu prüfen.
2. Wenn ich diese Artikel hier durchlese:

https://de.wikipedia.org/wiki/Politisch ... des_Islams
https://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Expansion

Die Arabisch-islamische Geschichte ist voll von Eroberungsfeldzügen, zum großen Teil auch gegen die christliche Bevölkerung, beginned lange vor dem ersten Kreuzzug. Die vielen Toten auch unter der Zivilbevölkerung kann man sich denken, oder?
Zuletzt geändert von JohnAtarash am Di 12. Dez 2017, 21:34, insgesamt 1-mal geändert.

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