Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Moderator: Moderatoren Forum 7

Benutzeravatar
JohnAtarash
Beiträge: 163
Registriert: Mo 8. Mai 2017, 16:16

Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon JohnAtarash » Fr 17. Nov 2017, 18:35

Hallo liebe Forummitglieder,

Eigentlich könnte man meinen, dass seit der revolutionären Entdeckung von Charles Darwin, der Evolutionstheorie, die Beweise für diese klar auf der Hand liegen. Es gibt jedoch immer noch eine hitzige Debatte, wo vor allem religiöse Menschen und Wissenschaftler die ET ablehnen. Milliarden von Menschen beharren auf dem Schöpfungsbericht der Bibel. Kaum vorstellbar dass alle diese Menschen dumm sind und klare Beweise für die ET übersehen. Ist es Ignoranz, oder stimmt der Schöpfungsbericht der Bibel dennoch? Was ist euer Standpunkt und Meinung? Evolution, Schöpfung oder Beides?

Ich freue mich über eure Beiträge.
Benutzeravatar
X3Q
Beiträge: 3439
Registriert: So 7. Okt 2012, 07:46
Benutzertitel: Pro Gloria et Coetus

Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon X3Q » Fr 17. Nov 2017, 19:06

Die Wege des Herren sind halt unergründlich.

--X
Benutzeravatar
Ammianus
Beiträge: 2107
Registriert: Sa 17. Dez 2011, 22:05

Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Ammianus » Fr 17. Nov 2017, 20:17

Man muss sich doch nur die Argumentationsschema der religiös motivierten Bildungsverweigerer ansehen. Die setzen sich da ja nicht mit der Biologie auseinander sondern mit einem von ihnen selbst geschaffenen künstlichen Bild um dieses dann zu wiederlegen - oder sich zu mindest einzubilden, sie hätten es getan.

Manchmal bekommen die gar nicht mit, wie sie sich selbst zum Affen machen. Einer z.B. war dumm genug zu äußern: "Schnabeltier? Davon habe ich noch nie etwas gehört." Der glaubte wirklich, dies sei eine Erfindung der "Evolutionisten".
Benutzeravatar
ThorsHamar
Beiträge: 20628
Registriert: Di 19. Mai 2009, 21:53
Benutzertitel: Jury Jury
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Nov 2017, 20:25

JohnAtarash hat geschrieben:(17 Nov 2017, 18:35)

Hallo liebe Forummitglieder,

Eigentlich könnte man meinen, dass seit der revolutionären Entdeckung von Charles Darwin, der Evolutionstheorie, die Beweise für diese klar auf der Hand liegen. Es gibt jedoch immer noch eine hitzige Debatte, wo vor allem religiöse Menschen und Wissenschaftler die ET ablehnen. Milliarden von Menschen beharren auf dem Schöpfungsbericht der Bibel. Kaum vorstellbar dass alle diese Menschen dumm sind und klare Beweise für die ET übersehen. Ist es Ignoranz, oder stimmt der Schöpfungsbericht der Bibel dennoch? Was ist euer Standpunkt und Meinung? Evolution, Schöpfung oder Beides?

Ich freue mich über eure Beiträge.


Ich bin ein treuer Fan der Probleme der Schöpfungsgeschichte.
Schon immer wollte ich wissen, warum der Schöpfer Malaria erfunden hat, Mücken und Frauen mit Verona- Feldbusch -Stimmen ...
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
Voltaire,
Benutzeravatar
ThorsHamar
Beiträge: 20628
Registriert: Di 19. Mai 2009, 21:53
Benutzertitel: Jury Jury
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Nov 2017, 20:27

Ammianus hat geschrieben:(17 Nov 2017, 20:17)

Man muss sich doch nur die Argumentationsschema der religiös motivierten Bildungsverweigerer ansehen. Die setzen sich da ja nicht mit der Biologie auseinander sondern mit einem von ihnen selbst geschaffenen künstlichen Bild um dieses dann zu wiederlegen - oder sich zu mindest einzubilden, sie hätten es getan.

Manchmal bekommen die gar nicht mit, wie sie sich selbst zum Affen machen. Einer z.B. war dumm genug zu äußern: "Schnabeltier? Davon habe ich noch nie etwas gehört." Der glaubte wirklich, dies sei eine Erfindung der "Evolutionisten".


Mich hat mal ein Wachturmjünger gefragt, ob ich meinte, dass der Gieraffe seinen langen Hals einfach so von selbst hätte ....
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
Voltaire,
Benutzeravatar
Ammianus
Beiträge: 2107
Registriert: Sa 17. Dez 2011, 22:05

Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Ammianus » Fr 17. Nov 2017, 21:44

ThorsHamar hat geschrieben:(17 Nov 2017, 20:27)

Mich hat mal ein Wachturmjünger gefragt, ob ich meinte, dass der Gieraffe seinen langen Hals einfach so von selbst hätte ....


Und gerade der mit seinem langen Hals ist ein wertvolles Indiz. Da war irgend was mit den Nervenbahnen glaub ich die mit ihrem Verlauf auf einen kurzhalsigen Vorgänger deuten.
Benutzeravatar
Ammianus
Beiträge: 2107
Registriert: Sa 17. Dez 2011, 22:05

Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Ammianus » Fr 17. Nov 2017, 21:46

ThorsHamar hat geschrieben:(17 Nov 2017, 20:25)

Ich bin ein treuer Fan der Probleme der Schöpfungsgeschichte.
Schon immer wollte ich wissen, warum der Schöpfer Malaria erfunden hat, Mücken und Frauen mit Verona- Feldbusch -Stimmen ...


Schon im anderen Zusammenhang schrieb ich, besser, zitierte die Aussage eines Gläubigen: Das hier ist eine Prüfungswelt und Mücken und Malaria sind nichts gegen Verona-Feldbusch-Stimmen.

Korrektur: Das mit den Mücken, dem Feldbusch und der Malaria war nicht von dem Gläubigen ...
Benutzeravatar
ThorsHamar
Beiträge: 20628
Registriert: Di 19. Mai 2009, 21:53
Benutzertitel: Jury Jury
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Nov 2017, 23:57

Ammianus hat geschrieben:(17 Nov 2017, 21:44)

Und gerade der mit seinem langen Hals ist ein wertvolles Indiz. Da war irgend was mit den Nervenbahnen glaub ich die mit ihrem Verlauf auf einen kurzhalsigen Vorgänger deuten.


Das mag sein, trotzdem habe ich eine Weile gebraucht, bis ich merkte, dass der Experte für Gottes Wort eine Giraffe meinte.
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
Voltaire,
Benutzeravatar
ThorsHamar
Beiträge: 20628
Registriert: Di 19. Mai 2009, 21:53
Benutzertitel: Jury Jury
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Nov 2017, 23:59

Ammianus hat geschrieben:(17 Nov 2017, 21:46)

Schon im anderen Zusammenhang schrieb ich, besser, zitierte die Aussage eines Gläubigen: Das hier ist eine Prüfungswelt und Mücken und Malaria sind nichts gegen Verona-Feldbusch-Stimmen.

Korrektur: Das mit den Mücken, dem Feldbusch und der Malaria war nicht von dem Gläubigen ...


Immerhin ist die Stimme von Verona ganz manierlich verpackt.
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
Voltaire,
Benutzeravatar
Ammianus
Beiträge: 2107
Registriert: Sa 17. Dez 2011, 22:05

Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Ammianus » Sa 18. Nov 2017, 15:25

ThorsHamar hat geschrieben:(17 Nov 2017, 23:57)

Das mag sein, trotzdem habe ich eine Weile gebraucht, bis ich merkte, dass der Experte für Gottes Wort eine Giraffe meinte.


Ach du Scheiße.
Ich dachte, du machst dich auf die Art lustig über den Experten.
Aber der wusste wirklich nicht, was eine Giraffe ist.
Ach du Scheiße.

Doch irgendwie verwundert mich das auch nicht gerade.
Benutzeravatar
Boraiel
Beiträge: 3798
Registriert: Di 25. Feb 2014, 02:25
Benutzertitel: Let's rule the world.
Wohnort: Deutschland/Niederlande

Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Boraiel » Sa 18. Nov 2017, 16:28

JohnAtarash hat geschrieben:(17 Nov 2017, 18:35)

Hallo liebe Forummitglieder,

Eigentlich könnte man meinen, dass seit der revolutionären Entdeckung von Charles Darwin, der Evolutionstheorie, die Beweise für diese klar auf der Hand liegen. Es gibt jedoch immer noch eine hitzige Debatte, wo vor allem religiöse Menschen und Wissenschaftler die ET ablehnen. Milliarden von Menschen beharren auf dem Schöpfungsbericht der Bibel. Kaum vorstellbar dass alle diese Menschen dumm sind und klare Beweise für die ET übersehen. Ist es Ignoranz, oder stimmt der Schöpfungsbericht der Bibel dennoch? Was ist euer Standpunkt und Meinung? Evolution, Schöpfung oder Beides?

Ich freue mich über eure Beiträge.

Beides hat seine Berechtigung meiner Meinung nach. Anhänger der Evolutionstheorie müssen den Glaubensatz akzeptieren, dass wir Zugang zur Vergangenheit haben. Das ist gar nicht so selbstverständlich wie es scheint. Vor 2 Stunden bin ich beispielsweise zum Supermarkt gegangen, sagt mir mein Gehirn, Einkaufstasche steht noch da, die Verkäuferin würde mir das bestätigen und Videoaufnahmen ebenso. Aber ich leite das immer nur aus der Gegenwart ab, der Mensch kennt letztlich nur das Gegenwärtige. Über Vergangenes mag ich mir viel einreden, ob es wirklich so war, steht auf einem anderen Blatt. Die Radio-Carbon-Methode sagt mir, dass ein Knochen zu einem Lebewesen gehört, dass vor 100.000 Jahren gelebt hat. Vielleicht liegt es in Wahrheit erst seit 200 Jahren da und diese Methode hat in die Irre geführt. Der Gegenwarts-Mensch hat dazu nicht den sicheren Zugang, den einige uns glauben lassen wollen. Wenn man über die Evolutionstheorie vernünftig sprechen will, dann sollte man sich vorab darauf einigen, dass man für den Moment akzeptiert mittels naturwissenschaftlicher Methoden sicheren Zugang zur Vergangenheit zu haben. Dazu ist generell niemand gezwungen, man hat gute Gründe das abzulehnen, aber auch gute Gründe das zu akzeptieren.
Wenn man vernünftig über die Schöpfungsgeschichte diskutieren will, dann sollte man sich vorab darauf verständigen, dass man für den Moment akzeptiert, keinen sicheren Zugang zu Vergangenheit zu haben. Wenn man dann noch einige philosophische Überlegungen anstellt, dann macht es meiner Meinung nach durchaus Sinn, was dort geschrieben steht.
Libertatis veritatisque.
Benutzeravatar
Ammianus
Beiträge: 2107
Registriert: Sa 17. Dez 2011, 22:05

Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Ammianus » Sa 18. Nov 2017, 17:33

Was du über die 14C-Methode (Radio-Karbon-Datierung) sagst, illustriert ein hier schon angesprochenes Problem. Denn man kann mit ihr nicht 100 000 Jahre zurückgehen. Das ist wie mit dem Schnabeltier oder dem "Gieraffen". Die Ablehnung der Evoltuionsbiologie fusst einfach auf einem geschlossenen Weltbild, welches alles ausklammert, das dieses gefährden könnte.
Nun will ich dir das auf keinen Fall unterstellen. Aber diese mangelnden Kenntnisse, die wichtige Voraussetzung für Kreationismus sind finden sich in deiner Aussage. Generell ist es eben so, dass die nur geringe zeitliche Reichweite von 14C sie bedeutungslos für die Biologie, dafür aber sehr wichtig für die Archäologie macht.
Und tatsächlich, gerade habe ich bei Google schnell "Kreationismus" eingegeben, wollte als nächstes Wort "Radiokarbonmethode" schreiben und bekam das schon nach "Rad...". Ein Reihe von "Junge Erde"- Anhängern und Kreationisten versucht auf diversen Seiten 14C wegzuschwatzen. Hier geht es ihnen natürlich darum, nachzuweisen, die Welt wäre erst vor wenigen Jahrtausenden entstanden und dazu muss dann 14C das weiter zurück reicht falsch sein.
Ich mache jetzt mal noch einen Test - und es kam, was ich vermutete. Ich habe "Kreationismus" und "Piltdown" eingegeben. Auch da wieder reichlich Beute.
Benutzeravatar
Ein Terraner
Beiträge: 4642
Registriert: Sa 7. Mai 2016, 18:48
Wohnort: München

Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Ein Terraner » Sa 18. Nov 2017, 18:25

Boraiel hat geschrieben:(18 Nov 2017, 16:28)

Beides hat seine Berechtigung meiner Meinung nach. Anhänger der Evolutionstheorie müssen den Glaubensatz akzeptieren, dass wir Zugang zur Vergangenheit haben. Das ist gar nicht so selbstverständlich wie es scheint. Vor 2 Stunden bin ich beispielsweise zum Supermarkt gegangen, sagt mir mein Gehirn, Einkaufstasche steht noch da, die Verkäuferin würde mir das bestätigen und Videoaufnahmen ebenso. Aber ich leite das immer nur aus der Gegenwart ab, der Mensch kennt letztlich nur das Gegenwärtige. Über Vergangenes mag ich mir viel einreden, ob es wirklich so war, steht auf einem anderen Blatt. Die Radio-Carbon-Methode sagt mir, dass ein Knochen zu einem Lebewesen gehört, dass vor 100.000 Jahren gelebt hat. Vielleicht liegt es in Wahrheit erst seit 200 Jahren da und diese Methode hat in die Irre geführt. Der Gegenwarts-Mensch hat dazu nicht den sicheren Zugang, den einige uns glauben lassen wollen. Wenn man über die Evolutionstheorie vernünftig sprechen will, dann sollte man sich vorab darauf einigen, dass man für den Moment akzeptiert mittels naturwissenschaftlicher Methoden sicheren Zugang zur Vergangenheit zu haben. Dazu ist generell niemand gezwungen, man hat gute Gründe das abzulehnen, aber auch gute Gründe das zu akzeptieren.
Wenn man vernünftig über die Schöpfungsgeschichte diskutieren will, dann sollte man sich vorab darauf verständigen, dass man für den Moment akzeptiert, keinen sicheren Zugang zu Vergangenheit zu haben. Wenn man dann noch einige philosophische Überlegungen anstellt, dann macht es meiner Meinung nach durchaus Sinn, was dort geschrieben steht.


Hier, das ist das perfekte Buch für dich.

http://www.evolutionsschwindel.com/de/E ... ung-Band-1
Licht und Dunkel
Benutzeravatar
Quatschki
Beiträge: 7063
Registriert: Mi 4. Jun 2008, 08:14
Wohnort: rechtselbisch

Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Quatschki » Sa 18. Nov 2017, 18:27

JohnAtarash hat geschrieben:(17 Nov 2017, 18:35)
Milliarden von Menschen beharren auf dem Schöpfungsbericht der Bibel.

Die Storys aus der Bibel waren nur in einem sehr kleinen Gebiet verbreitet. Der größte Teil der Menschheit glaubte an vollkommen andere Schöpfungsmythen.
Wie kann das sein, wenn die Bibel stimmen würde?

Kennst du die Geschichte von Atahualpa, dem Aztekenhäuptling?
Die Spanier reichten ihm die Bibel mit den Worten: "Dies ist das Wort Gottes". Er hörchte daran, konnte nichts vernehmen und warf die "heilige" Schrift verächtlich auf den Boden, da er sich verständlicherweise verarscht vorkam. Dies nahmen die Spanier zum Anlaß für das folgende Gemetzel.


Kaum vorstellbar dass alle diese Menschen dumm sind

Klingt komisch - ist aber so.
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
Benutzeravatar
Ammianus
Beiträge: 2107
Registriert: Sa 17. Dez 2011, 22:05

Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Ammianus » Sa 18. Nov 2017, 20:27

Ein Terraner hat geschrieben:(18 Nov 2017, 18:25)

Hier, das ist das perfekte Buch für dich.

http://www.evolutionsschwindel.com/de/E ... ung-Band-1


Der hat ein gutes Geschäft mit seinen Spinnereien gemacht. Ist es nicht dieser "Atlas" in dem er auch ein Foto, dass er aus einem Katalog für Angelzubehör geklaut hat, verwendet?
Benutzeravatar
Ein Terraner
Beiträge: 4642
Registriert: Sa 7. Mai 2016, 18:48
Wohnort: München

Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Ein Terraner » Sa 18. Nov 2017, 20:50

Ammianus hat geschrieben:(18 Nov 2017, 20:27)

Der hat ein gutes Geschäft mit seinen Spinnereien gemacht. Ist es nicht dieser "Atlas" in dem er auch ein Foto, dass er aus einem Katalog für Angelzubehör geklaut hat, verwendet?


Jup

Der Atlas der Schöpfung versucht darzustellen, dass sich die heute auf der Erde lebenden Tiere und Pflanzen seit Jahrmillionen nicht verändert haben sollen, dies soll mit entsprechenden nebeneinander gezeigten Fotos von Fossilien und heute lebenden Tieren oder Pflanzen nachgewiesen werden. Vielfach ist allerdings leicht erkennbar, dass es sich nicht wie behauptet um dieselben Lebewesen handelt.

So wird zum Beispiel ein Seestern mit einem Schlangenstern gleichgesetzt, obwohl es sich dabei sogar um Tiere aus unterschiedlichen biologischen Klassen handelt, eine angebliche Forelle ist tatsächlich ein Weißfisch und eine abgebildete Kammuschel wird fälschlicherweise als Auster bezeichnet, weder die eine noch die andere sind überhaupt Fossilien. Auch wurden Fotos von Angelködern verwendet, die einer Spinne und einem Insekt nachempfunden waren.[12] Auf einer dieser Abbildungen ist sogar der Angelhaken zu erkennen

https://de.wikipedia.org/wiki/Harun_Yah ... C3.B6pfung
Licht und Dunkel
Benutzeravatar
Boraiel
Beiträge: 3798
Registriert: Di 25. Feb 2014, 02:25
Benutzertitel: Let's rule the world.
Wohnort: Deutschland/Niederlande

Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Boraiel » Sa 18. Nov 2017, 21:59

Ein Terraner hat geschrieben:(18 Nov 2017, 18:25)

Hier, das ist das perfekte Buch für dich.

http://www.evolutionsschwindel.com/de/E ... ung-Band-1

Du solltest allmählich verstehen, dass dich wegen u.a. sowas fast keiner mag. ;)
Libertatis veritatisque.
Benutzeravatar
Ein Terraner
Beiträge: 4642
Registriert: Sa 7. Mai 2016, 18:48
Wohnort: München

Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Ein Terraner » Sa 18. Nov 2017, 22:15

Boraiel hat geschrieben:(18 Nov 2017, 21:59)

Du solltest allmählich verstehen, dass dich wegen u.a. sowas fast keiner mag. ;)


Wie es mag mich fast keiner, jetzt muss ich mir aber eine Träne verdrücken. Was meinst du, soll ich auch die Radiokarbon Datierung anzweifeln um wieder gemocht zu werden ?
Licht und Dunkel
Troh.Klaus
Beiträge: 61
Registriert: Sa 28. Okt 2017, 20:56

Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Troh.Klaus » Sa 18. Nov 2017, 22:18

"Die Radio-Carbon-Methode sagt mir, dass ein Knochen zu einem Lebewesen gehört, dass vor 100.000 Jahren gelebt hat. Vielleicht liegt es in Wahrheit erst seit 200 Jahren da und diese Methode hat in die Irre geführt."

Die zugrunde liegenden physikalischen Gesetze sind die gleichen, auf denen auch die Funktionsfähigkeit der Atombombe beruht. Könnte natürlich sein, dass Hiroshima auch nur ein blöder Zufall war. Und beim nächsten Mal ist alles anders ...
Benutzeravatar
Boraiel
Beiträge: 3798
Registriert: Di 25. Feb 2014, 02:25
Benutzertitel: Let's rule the world.
Wohnort: Deutschland/Niederlande

Re: Artenvielfalt: Evolution, Schöpfung oder beides?

Beitragvon Boraiel » Sa 18. Nov 2017, 22:23

Ein Terraner hat geschrieben:(18 Nov 2017, 22:15)

Wie es mag mich fast keiner, jetzt muss ich mir aber eine Träne verdrücken. Was meinst du, soll ich auch die Radiokarbon Datierung anzweifeln um wieder gemocht zu werden ?

Du kannst tun und lassen, was du willst. Ich wollte dir nur helfen zu verstehen, warum viele dich unsympathisch finden und entsprechend auf dich reagieren. Gerngeschehen. ;)
Libertatis veritatisque.

Zurück zu „7. Wissenschaft“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste