Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

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Mahmoud
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Mahmoud » Mi 10. Jan 2018, 20:14

Boraiel hat geschrieben:(10 Jan 2018, 19:48)

Voran machst du fest, dass auch Ausreißer nach unten bei Männern häufiger sind?


Ich mache das nirgendwo fest. :cool: Da musst Du die Wissenschaftler fragen. Hier mal ein Beitrag zum Thema.

http://www.zeit.de/online/2007/39/studie-maenner-frauen

Ich persönlich halte es durchaus für möglich, daß Männer auch im Schnitt intelligenter sind, denn allein die Tatsache, daß Männer bei Kunst, Musik, Wissenschaft, Philosophie usw. immer überproportional vertreten waren, kann nicht nur daran liegen, daß Frauen immer unterdrückt waren und sich deshalb nie entfalten konnten. Das ist ja das gängige feministische Verteidigungsschema.

Hier sind wir wieder beim Thema von vor einigen Tagen: Wie weit schwimmt auch die Wissenschaft mit dem entsprechenden politisch korrekten Zeitgeist?
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Adam Smith
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Adam Smith » Mi 10. Jan 2018, 20:17

Boraiel hat geschrieben:(10 Jan 2018, 19:48)

Voran machst du fest, dass auch Ausreißer nach unten bei Männern häufiger sind?

Der Anteil der Jungen auf Förderschulen ist z.B. doppelt so hoch.
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Adam Smith
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Adam Smith » Mi 10. Jan 2018, 20:18

Mahmoud hat geschrieben:(10 Jan 2018, 20:14)

Ich mache das nirgendwo fest. :cool: Da musst Du die Wissenschaftler fragen. Hier mal ein Beitrag zum Thema.

http://www.zeit.de/online/2007/39/studie-maenner-frauen

Ich persönlich halte es durchaus für möglich, daß Männer auch im Schnitt intelligenter sind, denn allein die Tatsache, daß Männer bei Kunst, Musik,

In Bezug auf die Musik stimmt das jetzt nicht mehr.
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Mahmoud » Mi 10. Jan 2018, 20:22

Adam Smith hat geschrieben:(10 Jan 2018, 20:18)

In Bezug auf die Musik stimmt das jetzt nicht mehr.


Naja, ich rede nicht von Popmusik. Eher von Mozart, Beethoven, Händel, Schubert, Haydn, Schostakowitsch, Chopin, Rachmaninow, Bach usw...
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Adam Smith
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Adam Smith » Mi 10. Jan 2018, 20:39

Mahmoud hat geschrieben:(10 Jan 2018, 20:22)

Naja, ich rede nicht von Popmusik. Eher von Mozart, Beethoven, Händel, Schubert, Haydn, Schostakowitsch, Chopin, Rachmaninow, Bach usw...

Bei der Popmusik stimmt das nicht mehr. Und auch bei Romanen nicht mehr.
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Ammianus
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Ammianus » Mi 10. Jan 2018, 21:03

Mahmoud hat geschrieben:(10 Jan 2018, 19:22)

Afrikaner sind in IQ-Tests tatsächlich schlechter als weiße Europäer. Nicht nur das: Schwarze Amerikaner sind schlechter als weiße Amerikaner.

Das liegt, kurz gesagt, zunächst mal an der durchschnittlich schlechteren Bildung, die sie genossen haben. Daraus lässt sich erst mal kein genetischer Unterschied ableiten.
Die Frage ist aber, warum haben es die "Afrikaner" nicht geschafft, sich vergleichbare Bedingungen aufzubauen? Ein vergleichbares Bildungssystem? Denn irgendwann einmal, vor Tausenden von Jahren, waren die Startbedingungen ähnlich.
Es geht sogar noch weiter: Wenn die Theorie stimmt, daß Europa von Afrika aus bevölkert wurde, dann hatten die "Afrikaner" sogar einen Vorteil. Denn wer "zuhause" bleibt, kann auf vorhandene Strukturen zurückgreifen, so ungenügend Diese auch sind. Derjenige, der geht, hat es immer schwerer.
Und da die Besiedelung Europas von Afrika aus Tausende von Jahren dauerte, stellt sich die frage, warum die daheimgebliebenen Afrikaner diesen langen Vorsprung nicht entsprechend genutzt haben. HIER könnten genetische Unterschiede ins Spiel kommen.


Die sich nach Europa, Asien und Australien, später auch Amerika, ausbreitende Homo sapiens sapiens-Population hat sich zwar an die im Norden z.B. anderen Verhältnisse angepasst, irgendwelche technologischen Fortschritte gab es aber kaum.
Erste nachweisbare Ansätze finden sich im heutige Ägypten zum Ende der letzten Eiszeit hin. Da gibt es Fundstellen die bezeugen, dass Wildgetreide in größeren Mengen als Nahrung genutzt wurde. Die Domestikation von Pflanzen und Tieren erfolgte dann in Vorderasien im sogenannten fruchtbaren Halbmond. Auch hier war es wohl weniger die höhere Intelligenz sondern mehr der Umstand, dass ein Großteil der domestizierbaren Arten sich in diesen Gebieten regelrecht ballten.

Die mittelsteinzeitlichen Jäger, Fischer und Sammler auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands waren aus südlich gelegenen Gegenden Europas, die nicht von den Gletschern der Eiszeit bedeckt waren, gekommen. Auch ihre Kultur dürfte nicht höher als die der in Afrika verbliebenen gewesen sein.

Ackerbau, Viehzucht, Sesshaftigkeit, Keramik kamen dann über Kleinasien und den Balkan zu uns. Dabei wurden die vormaligen Bewohner unseres Gebietes an die Küsten der Nord- und Ostsee verdrängt wo sie noch eine Weile brauchten, bis sie von ihren nunmehrigen Nachbarn im Süden die neuen Technologien übernahmen. Ca. Tausend Jahre später kamen entwickelten sich dann auch im Afrika südlich der Sahara die ersten Bauernkulturen.

Wesentlich sind dabei eigentlich immer die geographischen Verhältnisse. Welche klimatischen Bedingungen gibt es, welche Rohstoffe stehen zur Verfügung. In Amerika z.B. gab es außer Lamas keine möglichen Reit- und Zugtiere. Mais war viel schwerer zu domestizieren als die eurasischen Getreidesorten. Das afrikanische Zebra ist zwar mit dem Pferd verwandt aber nicht domestizierbar.
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Misterfritz » Mi 10. Jan 2018, 22:05

Mahmoud hat geschrieben:(10 Jan 2018, 19:22)

Afrikaner sind in IQ-Tests tatsächlich schlechter als weiße Europäer. Nicht nur das: Schwarze Amerikaner sind schlechter als weiße Amerikaner.
Einige Kritiker dieser IQ-Test sagen, dass diese Test für weisse Menschen aus westlichen Ländern abgestimmt sind und daher andere üblicherweise schlechter abschneiden.
Wenn es für mein Überleben wichtig ist, die Savanne nach Feinden meiner Viehherde abzusuchen, dann sind abstrakte Fragen nicht wirklich hilfreich, um Intelligenz zu testen.
Und dass schwarze Amerikaner schlechter abschneiden, liegt wohl auch daran, dass die Anforderungen an afroamerikische US-Bürger immer noch andere sind, als an weisse.
Man wird sicherlich feststellen, dass auch weisse Amis, die eher der Unterschicht angehören, ähnliche IQs haben.
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Adam Smith » Mi 10. Jan 2018, 22:10

Misterfritz hat geschrieben:(10 Jan 2018, 22:05)

Einige Kritiker dieser IQ-Test sagen, dass diese Test für weisse Menschen aus westlichen Ländern abgestimmt sind und daher andere üblicherweise schlechter abschneiden.
Wenn es für mein Überleben wichtig ist, die Savanne nach Feinden meiner Viehherde abzusuchen, dann sind abstrakte Fragen nicht wirklich hilfreich, um Intelligenz zu testen.
Und dass schwarze Amerikaner schlechter abschneiden, liegt wohl auch daran, dass die Anforderungen an afroamerikische US-Bürger immer noch andere sind, als an weisse.
Man wird sicherlich feststellen, dass auch weisse Amis, die eher der Unterschicht angehören, ähnliche IQs haben.

Am besten schneiden noch Ostasiaten bei diesen Tests ab.
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Misterfritz » Mi 10. Jan 2018, 22:20

Adam Smith hat geschrieben:(10 Jan 2018, 22:10)

Am besten schneiden noch Ostasiaten bei diesen Tests ab.
Ja, und die trimmen ihre Kinder schulisch. Ist das jetzt ein Qualitätsmerkmal von IQ-Tests?
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Adam Smith » Mi 10. Jan 2018, 22:27

Misterfritz hat geschrieben:(10 Jan 2018, 22:20)

Ja, und die trimmen ihre Kinder schulisch. Ist das jetzt ein Qualitätsmerkmal von IQ-Tests?

Es bilden sich dann dauerhaft mehr Verknüpfungen.
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Misterfritz » Mi 10. Jan 2018, 22:31

Adam Smith hat geschrieben:(10 Jan 2018, 22:27)

Es bilden sich dann dauerhaft mehr Verknüpfungen.
Sicherlich,
aber das zeigt nur, dass diese IQ-Tests nicht wirklich vergleichbar sind.
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Boracay » Do 11. Jan 2018, 04:45

Adam Smith hat geschrieben:(10 Jan 2018, 20:17)

Der Anteil der Jungen auf Förderschulen ist z.B. doppelt so hoch.


Was nichts über ihre Inteligenz aussagt, sonder über Motivation und konzentration. Schulisch sind Frauen viel besser und ehrgeiziger, wer kennt nicht die Mädels früher aus der Klasse die alle auswendig gelernt haben.
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Boracay » Do 11. Jan 2018, 04:48

Misterfritz hat geschrieben:Und dass schwarze Amerikaner schlechter abschneiden, liegt wohl auch daran, dass die Anforderungen an afroamerikische US-Bürger immer noch andere sind, als an weisse.


Was für Anforderungen? Ein schwarzes Kind das sich in der Schule anstrengt wird in aller Regel von den schwarzen Mitschülern als „Acting White“ verspottet.... meinst du das? Selbst gewählte Dummheit aus Coolness?
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Adam Smith » Do 11. Jan 2018, 07:35

Boracay hat geschrieben:(11 Jan 2018, 04:48)

Was für Anforderungen? Ein schwarzes Kind das sich in der Schule anstrengt wird in aller Regel von den schwarzen Mitschülern als „Acting White“ verspottet.... meinst du das? Selbst gewählte Dummheit aus Coolness?

Ostasiaten in den USA argumentieren genau umgekehrt. Hier gelten Weisse als Schulversager. Aus dem Grund sind dann Ostasiaten auch erfolgreicher in der Schule und verdienen mehr als Weisse. So etwas hat dann auch gravierenden Einfluss auf die Kriminalität. Schuld soll der Rassismus sein. In Baltimore-Sandtown leben z.B. fast nur Schwarze und in Baltimore selber leben 63% Schwarze. Die Kriminalität ist extrem hoch. Schuld soll der Rassismus sein wobei die Schwarzen eindeutig die Mehrheit stellen. Sie sind also selber verantwortlich. Das können sie aber nicht einsehen. Der Sohn von Boris Becker soll ja Probleme haben, weil es nicht genügend Schwarze gibt. Das ist Unsinn, denn mehr Schwarze lösen das Problem nicht. Schuld am Problem dürfte Boris Becker sein. Die Mutter ist ja vernünftig.

Die Einwanderer aus den Phillipinen verhalten sich wie Chinesen in den USA.
Zuletzt geändert von Adam Smith am Do 11. Jan 2018, 08:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Billie Holiday » Do 11. Jan 2018, 07:48

Adam Smith hat geschrieben:(11 Jan 2018, 07:35)

Ostasiaten in den USA argumentieren genau umgekehrt. Hier gelten Weisse als Schulversager. Aus dem Grund sind dann Ostasiaten auch erfolgreicher in der Schule und verdienen mehr als Weisse. So etwas hat dann auch gravierenden Einfluss auf die Kriminalität. Schuld soll der Rassismus sein.


Wenn ich mein eigenes Versagen auf Rassismus schieben kann, ist das ungemein praktisch.
Mich würde interessieren, wieviele Lehrer wirklich zwei identische Arbeiten je nach Hautfarbe unterschiedlich bewerten und einem Dunkelhäutigen Steine in den Weg legen. Gibt es da seriöse Studien, dass alle außer Weiße systematisch am Lernen behindert werden? Und warum sollte ein Lehrer sich nicht lieber denen widmen, ganz ungeachtet der Hautfarbe, die im Unterricht mitarbeiten?
Meine Ältere hatte einen schwarzen Klassenkameraden. Es gab weder Benachteiligung noch Bevorzugung aufgrund der Hautfarbe, er war ein stinknormaler Schüler - mittlerweile bei der Bundespolizei. :cool:
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Adam Smith » Do 11. Jan 2018, 08:17

Billie Holiday hat geschrieben:(11 Jan 2018, 07:48)

Wenn ich mein eigenes Versagen auf Rassismus schieben kann, ist das ungemein praktisch.
Mich würde interessieren, wieviele Lehrer wirklich zwei identische Arbeiten je nach Hautfarbe unterschiedlich bewerten und einem Dunkelhäutigen Steine in den Weg legen. Gibt es da seriöse Studien, dass alle außer Weiße systematisch am Lernen behindert werden? Und warum sollte ein Lehrer sich nicht lieber denen widmen, ganz ungeachtet der Hautfarbe, die im Unterricht mitarbeiten?
Meine Ältere hatte einen schwarzen Klassenkameraden. Es gab weder Benachteiligung noch Bevorzugung aufgrund der Hautfarbe, er war ein stinknormaler Schüler - mittlerweile bei der Bundespolizei. :cool:

Wobei es vermutlich in Baltimore-Sandtown fast nur schwarze Lehrer gibt und in Baltimore selber mehrheitlich schwarze Lehrer gibt.
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Mahmoud » Do 11. Jan 2018, 08:24

Ammianus hat geschrieben:(10 Jan 2018, 21:03)

Die sich nach Europa, Asien und Australien, später auch Amerika, ausbreitende Homo sapiens sapiens-Population hat sich zwar an die im Norden z.B. anderen Verhältnisse angepasst, irgendwelche technologischen Fortschritte gab es aber kaum.
Erste nachweisbare Ansätze finden sich im heutige Ägypten zum Ende der letzten Eiszeit hin. Da gibt es Fundstellen die bezeugen, dass Wildgetreide in größeren Mengen als Nahrung genutzt wurde. Die Domestikation von Pflanzen und Tieren erfolgte dann in Vorderasien im sogenannten fruchtbaren Halbmond. Auch hier war es wohl weniger die höhere Intelligenz sondern mehr der Umstand, dass ein Großteil der domestizierbaren Arten sich in diesen Gebieten regelrecht ballten.

Die mittelsteinzeitlichen Jäger, Fischer und Sammler auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands waren aus südlich gelegenen Gegenden Europas, die nicht von den Gletschern der Eiszeit bedeckt waren, gekommen. Auch ihre Kultur dürfte nicht höher als die der in Afrika verbliebenen gewesen sein.

Ackerbau, Viehzucht, Sesshaftigkeit, Keramik kamen dann über Kleinasien und den Balkan zu uns. Dabei wurden die vormaligen Bewohner unseres Gebietes an die Küsten der Nord- und Ostsee verdrängt wo sie noch eine Weile brauchten, bis sie von ihren nunmehrigen Nachbarn im Süden die neuen Technologien übernahmen. Ca. Tausend Jahre später kamen entwickelten sich dann auch im Afrika südlich der Sahara die ersten Bauernkulturen.

Wesentlich sind dabei eigentlich immer die geographischen Verhältnisse. Welche klimatischen Bedingungen gibt es, welche Rohstoffe stehen zur Verfügung. In Amerika z.B. gab es außer Lamas keine möglichen Reit- und Zugtiere. Mais war viel schwerer zu domestizieren als die eurasischen Getreidesorten. Das afrikanische Zebra ist zwar mit dem Pferd verwandt aber nicht domestizierbar.


Das ist ein schöner Aufsatz! Und wahrscheinlich ist auch viel Wahres dran.

Eine Frage drängt sich trotz Allem geradezu auf: Warum sind überwiegend "weiße" Staaten und Kontinente wie USA, Australien, Kanada, Europa weiter entwickelt als Staaten in Schwarzafrika? Und mit weiter entwickelt meine Ich nicht nur, daß die Bewohner mehr Geld haben. Sie haben stabilere Staatssysteme, bessere Wirtschaft, ein besseres Bildungs- und Gesundheitssystem, ganz generell angenehmere Lebensbedingungen. Warum war Südafrika als einziger von Weißen regierter Staat südlich der Sahara das reichste Land in Südafrika und profitiert bis Heute davon?
Das kann doch nicht nur daran liegen, daß die klimatischen und geographischen Bedingungen in Afrika "schlechter" sind als im Rest der Welt, die Flora und Fauna in Afrika bedrohlicher sind und der Salzgehalt des Meeres ein Anderer ist ( Achtung, enthält teilweise Ironie)
Und da ich vermute, was jetzt wieder auf den Tisch kommt: Unter der Kolonialzeit hatten auch Staaten wie Indien, Vietnam und Indonesien zu leiden.
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Adam Smith » Do 11. Jan 2018, 08:29

Wegen dem Kapitalismus. Südkorea und Taiwan haben das System kritiklos übernommen. Der Gegner war ja das Gegenteil.

Und China hat das dann auch kritiklos übernommen.

In England begann das ja mit dem Kapitalismus. Danach ging es mit Holland und den USA weiter.

Das beliebteste Urlaubsziel der Chinesen ist Hongkong. Und das ist kapitalistisch. Shenzhen die Werkbank der Welt liegt in der Nähe.

Südafrika ist ein verhasster Staat. In Südafrika gibt es viele Lynchmorde und eine extrem hohe Kriminalität. Frauen leben hier so unsicher wie in Jemen, Somalia oder Afghanistan. Ganz ohne Islam. Der Kapitalismus ist kein Vorbild.
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Misterfritz » Do 11. Jan 2018, 13:49

Billie Holiday hat geschrieben:(11 Jan 2018, 07:48)
Meine Ältere hatte einen schwarzen Klassenkameraden. Es gab weder Benachteiligung noch Bevorzugung aufgrund der Hautfarbe, er war ein stinknormaler Schüler - mittlerweile bei der Bundespolizei. :cool:
Der hat aber sicherlich nicht in einem schwarzen Ghetto, wie man das USA kennt, gelebt, oder?
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Adam Smith » Do 11. Jan 2018, 13:59

Misterfritz hat geschrieben:(11 Jan 2018, 13:49)

Der hat aber sicherlich nicht in einem schwarzen Ghetto, wie man das USA kennt, gelebt, oder?

Er wird vermutlich weisse Lehrer gehabt haben.

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