Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

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Tatjana
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Tatjana » Mi 9. Aug 2017, 15:48

ThorsHamar hat geschrieben:(09 Aug 2017, 16:42)

In der Oberschicht braucht der Mann Geld und Macht, in der Unterschicht Schnaps ....


Aha, ein intimer Kenner der Unterschicht?
ThorsHamar hat geschrieben:
Du hast wohl 'n A zuviel, was?


Ich leihe Ihnen gerne eins: A
„Das nächste Mal, wenn Akademiker Dir erklären, wie wichtig diversity ist, frage sie, wieviel Konservative in ihrem Soziologie-Fachbereich tätig sind.“ Thomas Sowell
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ThorsHamar
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon ThorsHamar » Mi 9. Aug 2017, 15:55

Tatjana hat geschrieben:(09 Aug 2017, 16:48)

Aha, ein intimer Kenner der Unterschicht?


Nein, ein Mitglied der Oberschicht und somit profunder Kenner. Dazu kommen ca. 45 Jahre Fick -Erfahrungen in allen Schichten plus die Zeit des fleissigen Übens am eigenen Körper ...


Ich leihe Ihnen gerne eins: A


Danke, nicht notwendig. Mehr als 2 sind bei mir nicht sinnvoll ...
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Misterfritz » Sa 12. Aug 2017, 18:17

Tatjana hat geschrieben:(09 Aug 2017, 12:15)

Ausnahmen gibt's immer, aber der Trend ist klar:

Dieter E. Zimmer, Autor des Buchs "Ist Intelligenz erblich?"
Es dokumentiert den Stand der internationalen Intelligenzforschung anno 2012. Dabei stimmen viele Ergebnisse mit dem überein, was wir im Alltag wahrnehmen. Zum Beispiel schneiden Menschen, die wir für intelligent halten, in Intelligenztests gut ab.
Dieses Buch empfehle ich zu diesem Thema auch immer, man sollte allerdings ergebnisoffen daran gehen ;)
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Mjolmurmur » Mo 14. Aug 2017, 06:20

Ich denke es ist einfach, Du kannst so intelligent wie du willst sein, wenn du nicht gefördert wirst, hast du auch nichts davon.
Förderungen kosten Geld, deswegen sind Wohlhabende klar im Vorteil.
Vielleicht hätten wir eine Menschengruppe, die alle derzeitigen Probleme auf der Welt gelöst hätte, würde jeder individuell gefördert werden können und dazu noch ein glückliches Händchen hätte.
Aber machen wir uns nichts vor, das ist Utopie und wird soch über kurz oder lang auch nicht sonderlich ändern.
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Advocatus Diaboli » Fr 18. Aug 2017, 13:31

Die Intelligenz ist, sofern wir sie mit dem Intelligenzquotienten messen in der Tat zu einem großenTeil verrbar. Es besteht zudem eine Korrelation von r=0,6 zwischen IQ und schulischen Leistungen.
Natürlich ist Förderung sehr wichtig. Der Rahmen, in dem wir uns bewegen ist aber leider genetisch vorgegeben. Bei Kindern ist die Abweichung zum IQ der Eltern noch sehr stark aber interessanter Weise gleicht er sich an.
Natürlich hängt das auch mit der Lebensweise zusammen. Erfahrungsgemäß beschäftigen sich intelligente Kinder sehr viel lieber mit komplizierten, anspruchsvollen Inhalten was eine zustätzliche Intelligenzsteigerung bewirkt. Wichtig wäre es, lernschwachen Kindern Inhalte zu stellen, die sie fordern aber nicht überfordern. Das ist in einer gemischten Gruppe nicht immer einfach, der Pädagoge kann nur schwer allen Kindern gerecht werden. Das gibt auch für hochbegabte Kinder. Kleine Lerngruppen sind am besten aber personaltechnisch schwer umzusetzen. Von der Gesamtschule halte ich nichts.
Dass alle mit den gleichen Vorraussetzungen geboren werden bleibt leider ein Märchen. Es wäre mir lieber aber so ist es nicht.
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Olympus » So 24. Sep 2017, 13:29

Mir kommt es eher so vor als sei die Intelligenz in den letzten 4 Jahren um 40-80% gesunken.
Könnte auch genetisch bedingt sein. Der Schritt vom Affen zum "modernen" Menschen ist nicht wirklich allzu groß.
Wenn ich die heutige Jugend betrachte, scheint da in der Tat eine Rückentwicklung der Natur im Gange zu sein.

Ich mein das nichteinmal abwertend. Für die Zukunft der Menschheit und des Planeten, mit Abstand die beste Entwicklung ever. Back to the Roots, back in die Büsche.
Es wird Zeit das die Evolution ihren schwersten Fehler korrigiert.

Also wehrt euch nicht. Gebt euch der Verblödung hin und lebet ewig. So manch "niedere" Kreatur existiert seit Millionen von Jahren und das mit Erfolg.
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Boraiel
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Boraiel » So 24. Sep 2017, 13:47

Wenn man sich mal Herrn Carlsen, den Schachweltmeister, anschaut, hier z.B. https://www.google.de/search?q=magnus+carlsen&rlz=1C9BKJA_enDE749DE750&hl=de&prmd=nvi&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwiy3orX673WAhVNZ1AKHYtTAhoQ_AUICygD&biw=1366&bih=909#imgrc=l0W907niwFFSJM:, dann fällt auf, dass er einen relativ großen Kopf hat. Das heißt aber auch, dass dort einfach mehr Platz ist für Neuronen, entsprechend können mehr neuronale Verbindungen hergstellt werden, mehr Mustern können erkannt werden etc. und das hilft für ein besseres Abschneiden bei Intelligenztest. Menschen mit großem Kopf sind im Durchschnitt wohl intelligenter als solche mit einem kleinen. Die Kopfgröße wird neben der zur Verfügung stehenden Nahrung ganz erheblich durch die Gene beeinflusst.
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Olympus » So 24. Sep 2017, 14:03

Boraiel hat geschrieben:(24 Sep 2017, 14:47)

Wenn man sich mal Herrn Carlsen, den Schachweltmeister, anschaut, hier z.B. https://www.google.de/search?q=magnus+carlsen&rlz=1C9BKJA_enDE749DE750&hl=de&prmd=nvi&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwiy3orX673WAhVNZ1AKHYtTAhoQ_AUICygD&biw=1366&bih=909#imgrc=l0W907niwFFSJM:, dann fällt auf, dass er einen relativ großen Kopf hat. Das heißt aber auch, dass dort einfach mehr Platz ist für Neuronen, entsprechend können mehr neuronale Verbindungen hergstellt werden, mehr Mustern können erkannt werden etc. und das hilft für ein besseres Abschneiden bei Intelligenztest. Menschen mit großem Kopf sind im Durchschnitt wohl intelligenter als solche mit einem kleinen. Die Kopfgröße wird neben der zur Verfügung stehenden Nahrung ganz erheblich durch die Gene beeinflusst.

Elefanten haben ein weit größeres Hirn und Milliarden mal mehr Neuronale Verbindungen als ein Mensch.
Allerdings wird das auch wieder zum Nachteil, ebenfalls weit größer sind die Wege zwischen den Verbindungen. So braucht das Denken ewig und bevor ein hochintelligenter Gedanke gefasst ist, treibt der Hunger und sonstige Bedürfnisse zur Aufgabe des weiteren klugseins.

Man weiss lange das Größe nicht gleich Intelligenz bedeutet. So ist ein Elefant nicht zwingend klüger als ein Mensch und eine Frau nicht dümmer als ein Mann.
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon unity in diversity » So 24. Sep 2017, 14:23

Olympus hat geschrieben:(24 Sep 2017, 15:03)

Elefanten haben ein weit größeres Hirn und Milliarden mal mehr Neuronale Verbindungen als ein Mensch.
Allerdings wird das auch wieder zum Nachteil, ebenfalls weit größer sind die Wege zwischen den Verbindungen. So braucht das Denken ewig und bevor ein hochintelligenter Gedanke gefasst ist, treibt der Hunger und sonstige Bedürfnisse zur Aufgabe des weiteren klugseins.

Man weiss lange das Größe nicht gleich Intelligenz bedeutet. So ist ein Elefant nicht zwingend klüger als ein Mensch und eine Frau nicht dümmer als ein Mann.

Das Tier/Mensch- Übergangsfeld ist fließend.
Kennzeichnend war der Übergang von der Schwarmintelligenz, zur Individualintelligenz.
Darum ist die Menschheit ein aussterbendes Projekt der Natur.
Ein evolutionärer Irrtum.
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
(Aus den USA)
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Nomen Nescio » So 24. Sep 2017, 22:29

Olympus hat geschrieben:(24 Sep 2017, 15:03)

Elefanten haben ein weit größeres Hirn und Milliarden mal mehr Neuronale Verbindungen als ein Mensch.
Allerdings wird das auch wieder zum Nachteil, ebenfalls weit größer sind die Wege zwischen den Verbindungen. So braucht das Denken ewig und bevor ein hochintelligenter Gedanke gefasst ist, treibt der Hunger und sonstige Bedürfnisse zur Aufgabe des weiteren klugseins.

Man weiss lange das Größe nicht gleich Intelligenz bedeutet. So ist ein Elefant nicht zwingend klüger als ein Mensch und eine Frau nicht dümmer als ein Mann.

der mensch würde nicht der mensch sein, wenn er nicht durch irgendeine formel bestätigt hatte, daß er das intelligenteste wesen auf der erde ist. nur dolfinen sollen eine ungefähr vergleichbare intelligenz haben.
es ist etwas mit ^2 oder (vermutlich) ^3. ich müßte es aufsuchen. vermutlich ist es in einem zoologiebuch zu finden.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon KarlRanseier » Mo 25. Sep 2017, 17:49

Nomen Nescio hat geschrieben:(24 Sep 2017, 23:29)

der mensch würde nicht der mensch sein, wenn er nicht durch irgendeine formel bestätigt hatte, daß er das intelligenteste wesen auf der erde ist. nur dolfinen sollen eine ungefähr vergleichbare intelligenz haben.
es ist etwas mit ^2 oder (vermutlich) ^3. ich müßte es aufsuchen. vermutlich ist es in einem zoologiebuch zu finden.



Richtig, der Mensch will um jeden Preis die "Krone der Schöpfung" sein. Die Sinnesorgane sind eher mittelmäßig bis schlecht. Körpergröße und Lebenserwartung sind auch nicht gerade überragend. Also argumentierte man mit der Sprache, bis sich herausstellte, dass viele Tiere auch soetwas wie eine Sprache haben. Dann dachte man an die "Intelligenz", aber auch das ist heute nicht mehr haltbar.

Man hat übrigens festgestellt, dass das menschliche Gehirn deutlich geschrumpft ist. Bei den Menschen in der Antike war es größer, sie waren intelligenter.

Noch heute kann man die Pyramiden in Ägypten bestaunen, aber was wird man in 4.000 Jahren aus unserer Zeit finden? Nichts. Die meisten unserer Bauwerke werden schon in 250 Jahren restlos verschwunden sein. Und wenn man sich die ganzen Smartphone-Zombies anschaut, die in Autos laufen oder die absoluten Vollidioten, die sich vom Navi in einen Fluss leiten lassen, dann wird klar, dass jede geistig nicht behinderte Ameise intellektuell deutlich besser ist. :D
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 25. Sep 2017, 17:54

KarlRanseier hat geschrieben:(25 Sep 2017, 18:49)

Man hat übrigens festgestellt, dass das menschliche Gehirn deutlich geschrumpft ist. Bei den Menschen in der Antike war es größer, sie waren intelligenter.

das kannst du nicht so sagen. die frage ist wieviel verknüpfungen es in ihren gehirn gab.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Boraiel » Do 12. Okt 2017, 22:49

Die Einteilung in Prozente ist hier nicht sinnvoll, sonder eher irreführend.
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Re: Intelligenz zu 40%-80% genetisch bedingt?

Beitragvon Olympus » Do 12. Okt 2017, 23:31

Nomen Nescio hat geschrieben:(25 Sep 2017, 18:54)

das kannst du nicht so sagen. die frage ist wieviel verknüpfungen es in ihren gehirn gab.

IQ ist ein Mysterium. Genau kann man nicht sagen, was Intelligenz ausmacht. Ein Elefantenhirn hat ca. 2,4 milliarden mal so große neuronale Verbindungen wie ein Menschenhirn. Ist ein Elefant gleich zigfach Intelligenter als ein Mensch? In Zahlen müsste er es locker sein. Aber er hat trotz großer Kapazität Probleme, diese auch anzuwenden. Denn die Verbindungen sind nicht nur verdammt viel, sie sind gleichermaßen weit entfernt.
Ein Signal braucht ewig von einem Neuronalen Knoten zum nächsten.

Um zu verstehen warum ein Apfel zu Boden fällt braucht ein Elefantenhirn Tage. Auch wenn sein Hirn Kapazitäten böte, die Menschen weit in den Schatten stellen würde.

Von Walgehirnen reden wir mal besser nicht. Die knallen mal alles weg.

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