Nahtoderfahrungen

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Bielefeld09
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Re: Nahtoderfahrungen

Beitragvon Bielefeld09 » So 6. Nov 2016, 22:21

Billie Holiday hat geschrieben:(06 Nov 2016, 22:07)

Schön gesagt. :) :thumbup:

Naja, ein Forum ist vielleicht nicht der richtige Ort, um seine Wünsche und Hoffnungen zu äußern.

Warum ist ein Forum nicht der Richtige Ort?
Warum darf Mensch seine Ideen nicht herausposaunen?
Jeder hat Ideen und Gedanken,
aber es gibt eine Grundregel.
Füge mir nicht zu, was ich einem anderen nicht tu.
Aber ich glaube, darüber brauche ich mit dir hier nicht zu streiten.
Der Rest geht über Nahtoderfahrungen bestimmt hinaus.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Billie Holiday
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Re: Nahtoderfahrungen

Beitragvon Billie Holiday » So 6. Nov 2016, 22:33

Bielefeld09 hat geschrieben:(06 Nov 2016, 22:21)

Warum ist ein Forum nicht der Richtige Ort?
Warum darf Mensch seine Ideen nicht herausposaunen?
Jeder hat Ideen und Gedanken,
aber es gibt eine Grundregel.
Füge mir nicht zu, was ich einem anderen nicht tu.
Aber ich glaube, darüber brauche ich mit dir hier nicht zu streiten.
Der Rest geht über Nahtoderfahrungen bestimmt hinaus.


Richtig

Ich als Laie glaube, dass Nahtoderfahrungen mit unserem Hirn und chemischen Reaktionen zusammenhängen und nichts Mystisches oder Göttliches sind. :)
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Bielefeld09
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Re: Nahtoderfahrungen

Beitragvon Bielefeld09 » So 6. Nov 2016, 22:37

Billie Holiday hat geschrieben:(06 Nov 2016, 22:33)

Richtig

Ich als Laie glaube, dass Nahtoderfahrungen mit unserem Hirn und chemischen Reaktionen zusammenhängen und nichts Mystisches oder Göttliches sind. :)

Da bewegen wir uns beiden aber überhaupt nicht im Widerspruch.
Und das ist auch gut.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Nahtoderfahrungen

Beitragvon Nomen Nescio » So 6. Nov 2016, 22:41

:mad2: :mad2:
dies ist idiot. jedes mal lese ich erneut »naht oder fahrungen« und dann muß ich bewußt korrigieren. :mad:
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
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Re: Nahtoderfahrungen

Beitragvon Billie Holiday » So 6. Nov 2016, 22:41

Bielefeld09 hat geschrieben:(06 Nov 2016, 22:37)

Da bewegen wir uns beiden aber überhaupt nicht im Widerspruch.
Und das ist auch gut.


Ich könnte es akzeptieren, würdest Du es als gläubiger Mensch anders sehen. :)
Eine Freundin meiner Mutter hat mir vor Jahren sehr ernst und glaubhaft gesagt, sie sei davon überzeugt, nach ihrem Tod bei Jesus Christus zu sein. Wer bin ich, ihr das ausreden zu wollen?
Ich glaube das halt nicht und harre der Dinge, die da kommen. ;)
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Nahtoderfahrungen

Beitragvon PeterK » So 6. Nov 2016, 22:46

Billie Holiday hat geschrieben:(06 Nov 2016, 20:32)
... war noch nie tot.

Was warst Du denn, bevor Du lebtest? ;)
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Re: Nahtoderfahrungen

Beitragvon Billie Holiday » So 6. Nov 2016, 22:50

PeterK hat geschrieben:(06 Nov 2016, 22:46)

Was warst Du denn, bevor Du lebtest? ;)


Es gab mich schlicht nicht, aber ich war nicht tot. Tot ist etwas, was mal da war und jetzt nicht mehr lebt. :)

Wenn Du zwei Geschwister hast, dann behauptest Du doch nicht ernsthaft, Du hättest noch ganz viele tote Geschwister?
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Re: Nahtoderfahrungen

Beitragvon Bielefeld09 » So 6. Nov 2016, 22:56

Billie Holiday hat geschrieben:(06 Nov 2016, 22:41)

Ich könnte es akzeptieren, würdest Du es als gläubiger Mensch anders sehen. :)
Eine Freundin meiner Mutter hat mir vor Jahren sehr ernst und glaubhaft gesagt, sie sei davon überzeugt, nach ihrem Tod bei Jesus Christus zu sein. Wer bin ich, ihr das ausreden zu wollen?
Ich glaube das halt nicht und harre der Dinge, die da kommen. ;)

Das ist doch kein Widerspruch!
Jesus lebt, Mohamed lebt, aber bitte wo denn?
In unseren Gedanken!
Sonst nirgendwo.
Und unsere Gedanken entwickeln sich weiter.
Warum ist das so schwer?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Nahtoderfahrungen

Beitragvon PeterK » So 6. Nov 2016, 22:58

Billie Holiday hat geschrieben:(06 Nov 2016, 22:50)
Es gab mich schlicht nicht, aber ich war nicht tot. Tot ist etwas, was mal da war und jetzt nicht mehr lebt. :)

Das ist eine Frage der Definition. Meiner Ansicht nach ist "tot" schlicht das Gegenteil von "lebend(ig)". Daher vermute ich, dass ich schon ziemlich viele Milliarden Jahre lang "tot" war. Also eigentlich schon immer - bis ich dann mal lebendig wurde. :D
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Re: Nahtoderfahrungen

Beitragvon Billie Holiday » So 6. Nov 2016, 23:02

PeterK hat geschrieben:(06 Nov 2016, 22:58)

Das ist eine Frage der Definition. Meiner Ansicht nach ist "tot" schlicht das Gegenteil von "lebend(ig)". Daher vermute ich, dass ich schon ziemlich viele Milliarden Jahre lang "tot" war. Also eigentlich schon immer - bis ich dann mal lebendig wurde. :D


Meiner Meinung nach gibt es Dich, weil Dein Vater zum richtigen Zeitpunkt...............
Und vorher gab es Dich eben nicht.
Ich definiere es so, dass etwas Totes zuerst lebendig war, bevor es tot sein konnte. Etwas, was gar nicht da ist, ist nicht da, weder tot noch lebendig. Sonst müßte ich davon ausgehen, neben meinen zwei Töchtern noch unzählige tote Kinder zu haben. :|

Meine 50 Cent. :)
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Re: Nahtoderfahrungen

Beitragvon Bielefeld09 » So 6. Nov 2016, 23:09

PeterK hat geschrieben:(06 Nov 2016, 22:58)

Das ist eine Frage der Definition. Meiner Ansicht nach ist "tot" schlicht das Gegenteil von "lebend(ig)". Daher vermute ich, dass ich schon ziemlich viele Milliarden Jahre lang "tot" war. Also eigentlich schon immer - bis ich dann mal lebendig wurde. :D

Nee, nur deine Gedanken leben weiter.
Aber warum solltest du genaueres Wissen?
"Eben schlicht."
Deine Worte.
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Re: Nahtoderfahrungen

Beitragvon harry52 » So 6. Nov 2016, 23:16

Billie Holiday hat geschrieben:Ich als Laie glaube, dass Nahtoderfahrungen mit unserem Hirn und chemischen Reaktionen zusammenhängen und nichts Mystisches oder Göttliches sind.

Vermutlich liegst Du da richtig.
Dazu gibt es auch schon Erklärungsansätze: https://de.wikipedia.org/wiki/Nahtoderf ... nforschung
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Re: Nahtoderfahrungen

Beitragvon Bielefeld09 » So 6. Nov 2016, 23:41

Kennt ihr den Begriff der" neuronalen Wolke"?
Das bestimmt dich und mich und alle.
Wir sind Teil des Ganzen und bestimmen es zu Guten.
Nur durch Gedanken,
.
Was für eine Welt!
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Nahtoderfahrungen

Beitragvon firlefanz11 » Do 8. Dez 2016, 15:43

Provokateur hat geschrieben:(02 Nov 2016, 11:36)
Nahtoderfahrungen sind ein Thema, welches ich äußerst faszinierend finde.

Ich auch. Bin diesbezüglich echt neugierig...
Wenn es jemanden gäbe der die gezielt hervorrufen kann, und zuverlässig dafür sorgen, dass der Tod nicht permanent ist (so a la Flatliners), und wenn ich wüsste, dass es keine Langzeitschäden gibt, und ich mich anschliessend an alles erinnern kann, würde ich mich sofort als Versuchskarnickel zur Verfügung stellen. Gern auch mehrmals um zu sehen ob die Erfahrung immer ähnlich ist.
Diese Sache mit dem schweben, sich selbst sehen u. dem Tunnel, verstorbenen Verwandten, Lichtwesen oder Dämonen etc. halte ich weniger für eine Ausschüttung von Stoffen, die einen Trip verursachen, als dafür, dass das Bewusstsein im Nachinein (nach dem Aufwachen) nicht in der Lage ist Sinneseindrücke aus der Zeit zu interpretieren als die Gehirnfunktionen auf ein Minimum zurück gefahren wurde, und versucht es in "verstehbare" Bilder zu packen. Ist wohl ähnlich wie nach dem träumen...
Denn auch wenn jemand 10 Minuten lang für hirntot erklärt wurde muss das noch lange nicht heissen, dass da GAR nichts mehr gelaufen ist. Es war womöglich nur einfach mit unseren Methoden nicht mehr messbar.
WIE das Bewusstsein im Nachinein das erlebte visualisiert hängt dann natürlich stark von der Vorprägung des Fastverstorbenen ab...

Kann im Übrigen auch immer noch keiner faktisch erklären wie Träume zustanden kommen. Das ist allerdings zum Glück ein weit weniger gefährliches Forschungsgebiet für potenzielle Probanden... :D
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Re: Nahtoderfahrungen

Beitragvon aleph » Do 8. Dez 2016, 15:52

firlefanz11 hat geschrieben:(08 Dec 2016, 15:43)

Ich auch. Bin diesbezüglich echt neugierig...
Wenn es jemanden gäbe der die gezielt hervorrufen kann, und zuverlässig dafür sorgen, dass der Tod nicht permanent ist (so a la Flatliners), und wenn ich wüsste, dass es keine Langzeitschäden gibt, und ich mich anschliessend an alles erinnern kann, würde ich mich sofort als Versuchskarnickel zur Verfügung stellen. Gern auch mehrmals um zu sehen ob die Erfahrung immer ähnlich ist.
Diese Sache mit dem schweben, sich selbst sehen u. dem Tunnel, verstorbenen Verwandten, Lichtwesen oder Dämonen etc. halte ich weniger für eine Ausschüttung von Stoffen, die einen Trip verursachen, als dafür, dass das Bewusstsein im Nachinein (nach dem Aufwachen) nicht in der Lage ist Sinneseindrücke aus der Zeit zu interpretieren als die Gehirnfunktionen auf ein Minimum zurück gefahren wurde, und versucht es in "verstehbare" Bilder zu packen. Ist wohl ähnlich wie nach dem träumen...
Denn auch wenn jemand 10 Minuten lang für hirntot erklärt wurde muss das noch lange nicht heissen, dass da GAR nichts mehr gelaufen ist. Es war womöglich nur einfach mit unseren Methoden nicht mehr messbar.
WIE das Bewusstsein im Nachinein das erlebte visualisiert hängt dann natürlich stark von der Vorprägung des Fastverstorbenen ab...

Kann im Übrigen auch immer noch keiner faktisch erklären wie Träume zustanden kommen. Das ist allerdings zum Glück ein weit weniger gefährliches Forschungsgebiet für potenzielle Probanden... :D


Da gibt es jede Menge Bücher dazu.
Zum Thema Nahtod: Mortal Minds.
Zum Thema Träume bzw. besser: warum das Gehirn so arbeitet: Träume
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein.
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Re: Nahtoderfahrungen

Beitragvon firlefanz11 » Do 8. Dez 2016, 16:05

aleph hat geschrieben:(08 Dec 2016, 15:52)
Da gibt es jede Menge Bücher dazu.
Zum Thema Nahtod: Mortal Minds.
Zum Thema Träume bzw. besser: warum das Gehirn so arbeitet: Träume

Alles Spekulatius. Und nur selbst erfahren bringt Gewissheit.

Nebenbei finde ich den folgende Absatz aus dem einen Spiegelartikel sehr wichtig. Unterstützt er doch meine Einstellung, dass "Lebenserhaltende Maßnahamen um jeden Preis" inhuman sind...
Werden die herkömmlichen Vorstellungen vom Sterben zweifelhaft, wenn sich herausstellen sollte, daß entgegen der geltenden Lehre der Medizin das Bewußtsein im Vorgang des Sterbens nicht untergeht? Und zeugen die Erlebnisse aus dem Grenzbereich des Todes nicht gerade von einer "außerordentlich gesteigerten Arbeit des Bewußtseins" (Hampe) in den Augenblicken vor dem biologischen Tod?
Dann freilich kann, ja muß aus diesen Berichten doch gefolgert werden, daß es das Sterben nicht leichter, sondern schwerer macht, wenn sich die moderne Medizin dieser gesteigerten Arbeit des Bewußtseins, dieser menschlichen Leistung, die im Sterben vollbracht wird, mit allen ihren Mitteln entgegenstellt.
Dann muß man befürchten, daß im hochtechnisierten Sterbeelend der Intensivstationen immer mehr Menschen, die medikamentös auf den Nullpunkt ihres Bewußtseins gedämpft werden oder deren ohnmächtigen Körpern maschinell eine letzte Frist des Vegetierens aufgezwungen wird, vom menschlichen Erlebnis ihres Sterbens abgeschnitten werden.
Dann lehren die Berichte aus dem Grenzbereich des Todes, daß man Menschen nicht nur ums Leben, sondern auch ums Sterben bringen kann.
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Re: Nahtoderfahrungen

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 8. Dez 2016, 16:11

Tom Bombadil hat geschrieben:(02 Nov 2016, 13:22)

Jeder Mensch und damit auch jedes Gehirn ist anders. Ich bin kein Mediziner/Biologe/Neurowissenschaftler, aber wie gesagt, ich halte das für wahrscheinlicher als irgendwelche spirituellen Erklärungen.

Ich auch. Ich war ja schon mal klinisch tot. Bei mir war einfach nur Nirvana.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Nahtoderfahrungen

Beitragvon firlefanz11 » Do 8. Dez 2016, 16:12

Aus dem Spiegel Interview mit Dr. Becker:
Man kann sich auf das Null-Linien-Elektroenzephalogramm, also nicht mehr meßbare Hirnströme, und auch auf die Isotopen-Diagnostik allein nicht verlassen.

Genau was ich sage...
Im übrigen gibt es auch z. B. bei Zündkerzen im Auto das sogenannte "Nachfeuern" nachdem die Zündug bereits ausgeschaltet ist. Ebensogut können vermutlich Neuronen nach Eintreten der Nullinie weiterfeueren ohne dass das noch messbar ist...
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Re: Nahtoderfahrungen

Beitragvon Marlies » Do 13. Jul 2017, 09:35

Ich habe vor einiger Zeit die eine oder andere Sendung der Reihe zum 2. Weltkrieg auf einem der Spartensender des ÖR gesehen, meine, es war phoenix oder so.

In einer Sendung ging es um den U-Boot-Krieg im Atlantik.

Ein noch lebendes Besatzungsmitglied eines U-Boots erzählte in der Sendung unter anderem auch von seiner Rettung in letzter Sekunde. Das U-Boot war vom Feind getroffen worden
und deutlich unter Wasser. Irgendwie schaffte er es als einziges Besatzungsmitglied, so gerade noch im letzten Augenblick aus dem Boot zu kommen und schwamm nach oben an die Meeresoberfläche.

Er hatte aber natürlich schon eine gewisse Zeit ohne Sauerstoff verbracht, muss deshalb wohl allem Anschein nach während des Hochschwimmens bereits in Todesnähe gewesen sein.

Er erzählte etwas, was man häufiger von Menschen in ähnlichen Situationen hört.

Denn er meinte, sein bisheriges Leben sei in diesem Augenblicken komplett an ihm vorbeigezogen, mit allen Begegnungen usw.
Wie erklärt es sich, dass ein Mensch innerhalb von weniger als einer Minute sein 25-jähriges Leben komplett im Geiste nacherleben kann?

Was bedeutet das für unsere Vorstellung von Zeit?
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Adam Smith
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Re: Nahtoderfahrungen

Beitragvon Adam Smith » Do 13. Jul 2017, 10:18

PeterK hat geschrieben:(06 Nov 2016, 22:58)

Das ist eine Frage der Definition. Meiner Ansicht nach ist "tot" schlicht das Gegenteil von "lebend(ig)". Daher vermute ich, dass ich schon ziemlich viele Milliarden Jahre lang "tot" war. Also eigentlich schon immer - bis ich dann mal lebendig wurde. :D

Wo befindet sich der Wind, wenn er nicht weht?

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