Rassismus ist keine Wissenschaft.

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Rote_Galaxie
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Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Rote_Galaxie » Fr 23. Sep 2016, 17:02

Rassismus. Ein Wort das nicht aussterben will. Er hält sich hartnäckig, in jedem Land auf der Welt gibt es ihn in irgendeiner Form.
Die Folgen von Rassismus sind Nationalismus und Faschismus. Beides totalitäre Ideologien die darauf basieren den
Menschen nicht als Mensch zu sehen sondern als eine ökonomische Konstante die einen bestimmten Wert einnimmt.

Wie jüngst in der USA geschehen reagieren Menschen auf Rassismus mit Gewalt. Kein Wunder wenn man sich klar macht dass Rassismus nichts anderes als Gewalt ist
gegen die man das Recht hat sich zu wehren. Rassisten werden sozial-kulturell geprägt durch verschiedene Subkulturen wie z. B der rechtsradikalen Skinheadszene
oder dem neueren Phänomen der "Autonomen Nationalisten".

Hinter Parolen wie "Heimat", "Volk", "Asylschmarotzer" verstecken sich Rassistische Ansichtsweisen die nicht tolerierbar sind.
Doch wie sollte man mit Rassisten in einer freien und aufgeklärten Welt umgehen wenn sie gerade dieses Freiheit nutzen um ihren Hass zu verbreiten?

Bin gespannt auf die Diskussion.
Und wer kontrolliert die Kontrolle?
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Wasteland » Fr 23. Sep 2016, 17:17

Dummheit lässt sich nicht verbieten. Wissenschaftlich ist der Rassismus jedenfalls seit einer Weile widerlegt. Wer daran trotzdem festhalten will tut es, für manche ist es der Kitt der ihr Weltbild zusammenhält.
Und wer gibt schon gerne sein eigenes, über Jahre gefestigtes Weltbild auf?
Zuletzt geändert von Wasteland am Fr 23. Sep 2016, 17:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Katenberg » Fr 23. Sep 2016, 17:18

Wenn du die Begriffe Volk und Heimat schon per se als Rassismus betrachtest, glaube ich nicht, dass wir eine Basis haben, auf der wir diskutieren können.
Lass die Menschen doch Hass verbreiten, wie sie wollen, ist eben auch ein Bestandteil der menschlichen Gefühle und muss ja auch irgendwie kompensiert werden.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Katenberg » Fr 23. Sep 2016, 17:19

Wasteland hat geschrieben:(23 Sep 2016, 18:17)

Dummheit lässt sich nicht verbieten. Wissenschaftlich ist der Rassismus jedenfalls seit einer Weile widerlegt. Wer daran trotzdem festhalten will tut es, für manche ist es der Kitt der ihr Weltbild zusammenhält.
Und wer gibt schon gerne sein eigenes, über Jahre gefestigte Weltbild auf?


Was ist denn "DER Rassismus"?
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon BingoBurner » Fr 23. Sep 2016, 17:31

Rote_Galaxie hat geschrieben:(23 Sep 2016, 18:02)

Menschen nicht als Mensch zu sehen


Soweit gehe mit und setze noch einen oben drauf https://de.wikipedia.org/wiki/Speziesismus
Wissenschaftlich betrachtet ist das genau so ein Blödsinn. Also sich von "Arten" abzutrennen.
Aber das ist, zugegeben etwas zu hoch gestochen.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Wasteland » Fr 23. Sep 2016, 17:39

Katenberg hat geschrieben:(23 Sep 2016, 18:19)

Was ist denn "DER Rassismus"?


Naja die Lehre von den Rassen und der damit einhergehende Rassismus.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Katenberg » Fr 23. Sep 2016, 17:42

Wasteland hat geschrieben:(23 Sep 2016, 18:39)

Naja die Lehre von den Rassen und der damit einhergehende Rassismus.


Rassismus ist aber nicht gleich Rassenlehre, höchstens die (politische) Konsequenz aus ihr. Gleichzeitig beschreibt der Begriff Rassismus viel größere Felder, die gar nichts mit der Rassenlehre zu tun haben. Es ist nunmal ein reines Schlagwort.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Perdedor » Fr 23. Sep 2016, 17:50

Die "Rassenlehre" ist keine Wissenschaft.
Der Rassismus ist eine Sonderform der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit. Das Wort wird heutzutage allerdings auch oft synonym verwendet.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Anderus » Fr 23. Sep 2016, 18:03

Man muss hier unterscheiden. Es gibt einmal den Rassismus, den man erbbiologisch definieren und beweisen will, und es gibt den gefühlten Rassismus, den man anhand von Realen Vorkommnissen erklären will.

Für den wissenschaftlichen Rassismus, gibt es nicht den geringsten Hinweis. Alle genetischen Vorkommnisse beim Menschen,(wenn sie nicht krankhaft sind) haben hochbegabte und hochwertige Erscheinungen hervorgebracht, wie auch Kreaturen mit fragwürdigen Eigenschaften und Handlungen. Einen Menschen, nur nach seinen genetischen Erzeugnissen beurteilen zu wollen, ist durch wissenschaftliche Theorien nicht möglich.

Der Mensch, ist aber nicht nur ein Produkt seiner Gene, wenn die auch bei allen menschlichen Vorkommnissen mitspielen. In erster Linie ist die Sozialisation und die soziale Prägung entscheidend. Die Sozialisation ist im Zweifel, bis auf einige Reflexe, hauptverantwortlich, wie sich ein Mensch entwickelt, und wie er handelt.

So ist es durchaus möglich, Menschen einzuteilen, wenn sie in etwa die gleiche Sozialisation mitgemacht haben. Hier in Deutschland, kann man es beobachten. Man beobachtet regelmäßig, das aus einigen Gruppen, die aus denselben Ländern kommen, wo sie ähnliche Sozialisationen erfahren haben, ähnlich handelnde Menschen hervorgehen, wenn es innerhalb solcher Gruppen, auch erheblich abweichende Spezies gibt.

Solche Erkenntnisse abwertend als Rassismus zu bezeichnen, ist natürlich dumm. Überhaupt der Begriff Rassismus, ist sowas von abgedroschen und sehr oft missbraucht worden, das er wissenschaftlich und soziologisch ungeeignet ist, überhaupt noch verwendet zu werden. Er ist zur reinen Rhetorik und Polemik verkommen, um einen Gesprächspartner fertig zu machen, ohne über seine Gedanken und Beiträge nachdenken zu müssen. Ein Redner oder Schreiber, der bestimmte Schlüsselworte sagt oder schreibt, löst bei vielen Menschen den Reflex aus, reflexartig die Totschlagsargumentenkeule, in Form von dem Begriff Rassist, auszupacken, und dem Redner um die Ohren zu hauen. Wissenschaftlich gesehen, ein fragwürdiges Unterfangen.

Menschen, die allzu voreilig, mit in Mode gekommenen Begriffen, wie Rassist, Populist, Rechtsradikaler, Faschist, Linksradikaler, Antisemit, Homophob, Islamophob usw., um sich werfen, merken schon gar nicht mehr, wie sie mit solchen Totschlagsargumenten, sich selber demontieren und in die Situation bringen, das sie selber zu diesen fragwürdigen Erscheinungen gehören. Jeder vernünftige Kritiker, wird solche Totschlagsargumente weglassen oder vermeiden, und sich darauf konzentrieren, was an Argumenten vorgebracht worden ist. Argumente mit Totschlagsargumenten tot hauen zu wollen, ist eine Tabuisierung von Problemen, die solche Probleme nicht lösen, sondern zur Verschärfung beitragen.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Perdedor » Fr 23. Sep 2016, 18:10

Anderus hat geschrieben:Man beobachtet regelmäßig, das aus einigen Gruppen, die aus denselben Ländern kommen, wo sie ähnliche Sozialisationen erfahren haben, ähnlich handelnde Menschen hervorgehen, wenn es innerhalb solcher Gruppen, auch erheblich abweichende Spezies gibt.

Solche Erkenntnisse abwertend als Rassismus zu bezeichnen, ist natürlich dumm.


Tut ja auch niemand.
Als Rassismus (im weiteren Sinne) wird es nur dann bezeichnet, wenn jemand eine Menschengruppe, welche bspw aus demselben Land kommt, als Einheit bewertet und nicht individuell. Denn wie du schon sagst: Innerhalb solcher Gruppen gibt es auch erheblich abweichende Spezies.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Cat with a whip » Fr 23. Sep 2016, 18:20

Rote_Galaxie hat geschrieben:(23 Sep 2016, 18:02)
Die Folgen von Rassismus sind Nationalismus und Faschismus.


Das ist ganz falsch. Rassismus gabs schon vor Nationalismus und Faschismus. So wurde ja auch schon in der Renaissance die kolonialistische Unterdrückung fremder Völker mittels Rassismus scheinbar legitimiert.

Rassismus ist letztendlich ein bloses politisches Herrschaftsinstrument das die Hegemonie oder Dominanz einer Gruppe scheinbar legitimiert.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Wasteland » Fr 23. Sep 2016, 18:36

Perdedor hat geschrieben:(23 Sep 2016, 18:50)

Die "Rassenlehre" ist keine Wissenschaft.
Der Rassismus ist eine Sonderform der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit. Das Wort wird heutzutage allerdings auch oft synonym verwendet.


Im Endeffekt bilden beide Begriffe ja auch eine Kausalkette.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Wasteland » Fr 23. Sep 2016, 18:54

Katenberg hat geschrieben:(23 Sep 2016, 18:42)

Rassismus ist aber nicht gleich Rassenlehre, höchstens die (politische) Konsequenz aus ihr. Gleichzeitig beschreibt der Begriff Rassismus viel größere Felder, die gar nichts mit der Rassenlehre zu tun haben. Es ist nunmal ein reines Schlagwort.


Die Rassenlehre war seit je her ein pseudowissenschaftliches Konstrukt, das zur Legitimation realer Herrschaftsverhältnisse und von Greueltaten herangezogen wurde.
Wenn der Feind einer dümmeren, weniger entwickelten oder verschlagenen Rasse angehört, dann kann man ihn leichter versklaven und ermorden.
Die Rassenlehre hat seit Anbeginn ihrer Existenz gewertet und das tun ihre Anhänger auch heute noch.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Flat » Fr 23. Sep 2016, 20:25

Katenberg hat geschrieben:(23 Sep 2016, 18:42)

Rassismus ist aber nicht gleich Rassenlehre, höchstens die (politische) Konsequenz aus ihr. Gleichzeitig beschreibt der Begriff Rassismus viel größere Felder, die gar nichts mit der Rassenlehre zu tun haben. Es ist nunmal ein reines Schlagwort.


Moin,

Rassismus ist nicht die Aussage, dass es mehrere Rassen gibt sondern dass eine Rasse mehr wert ist als eine andere.

Allerdings war die Lehre über Rassen eigentlich stets mit dieser Auf- und Abwärtung verbunden, auch und gerade in der Wissenschaft.

Ob sich die Menschheit wirklich in verschiedene Rassen einteilt, ist übrigens heute durchaus umstritten. Meines Wissens ist sogar herschende Meinung, dass sie es nicht tut.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Katenberg » Fr 23. Sep 2016, 20:27

Flat hat geschrieben:(23 Sep 2016, 21:25)

Moin,

Rassismus ist nicht die Aussage, dass es mehrere Rassen gibt sondern dass eine Rasse mehr wert ist als eine andere.

Allerdings war die Lehre über Rassen eigentlich stets mit dieser Auf- und Abwärtung verbunden, auch und gerade in der Wissenschaft.

Ob sich die Menschheit wirklich in verschiedene Rassen einteilt, ist übrigens heute durchaus umstritten. Meines Wissens ist sogar herschende Meinung, dass sie es nicht tut.


Nun, der Begriff wird allerdings nun im Bezug auf sogenannte "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" benutzt, weil er so schlimm klingt ^^
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Flat » Fr 23. Sep 2016, 20:32

Katenberg hat geschrieben:(23 Sep 2016, 21:27)

Nun, der Begriff wird allerdings nun im Bezug auf sogenannte "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" benutzt, weil er so schlimm klingt ^^


Moin,

der Begriff Rassismus wird schon seit seinen Anfängen in dieser Art verwendet. Z.B. ging man eine Zeitlang davon aus, dass Adel und Volk unterschiedliche Rassen seien. Oder nach Glauben dass es z.B. eine christliche Rasse gibt.

Es also auf gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu beziehen, ist also nicht so verkehrt, wie du meinst.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Perdedor » Fr 23. Sep 2016, 20:39

Flat hat geschrieben:Ob sich die Menschheit wirklich in verschiedene Rassen einteilt, ist übrigens heute durchaus umstritten.


Eigentlich nicht.
Der Begriff "Rasse" kommt in der deutschsprachigen Taxonomie nicht vor. Die untersten Ebenen sind

...
Gattung (Homo)
Art (Homo Sapiens)
[Unterart]

Beim Menschen gibt es allerdings keine Unterarten (manchmal werden Neandertaler als solche geführt (Homo sapiens neanderthalensis)).
Der Begriff Rasse wird nur noch im Zuchtwesen verwendet (Hunderassen...).
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Flat » Fr 23. Sep 2016, 20:47

Perdedor hat geschrieben:(23 Sep 2016, 21:39)

Eigentlich nicht.
Der Begriff "Rasse" kommt in der deutschsprachigen Taxonomie nicht vor. Die untersten Ebenen sind

...
Gattung (Homo)
Art (Homo Sapiens)
[Unterart]



Moin,

ist nicht so ganz mein Thema, aber da du dich auszukennen scheinst, mal an dich die Frage:

Es gibt ja bei bestimmten Bevölkerungen mancher Länder und Regionen Besonderheiten. Sei es Aussehen (Hautfarbe, asiatische Augenform, etc.) oder biologische Besonderheiten (so weiß ich, dass der Verdauungstrakt Unterschiede haben kann, es gibt z.B. Bevölkerungen, wo es eine extreme Milchunverträglichkeit gibt oder eine Empfindlichkeit/Unempfindlichkeit bei bestimmten Krankheiten)

Wie ist da die unterscheidende Bezeichnung?
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Katenberg » Fr 23. Sep 2016, 20:49

Flat hat geschrieben:(23 Sep 2016, 21:32)

Moin,

der Begriff Rassismus wird schon seit seinen Anfängen in dieser Art verwendet. Z.B. ging man eine Zeitlang davon aus, dass Adel und Volk unterschiedliche Rassen seien. Oder nach Glauben dass es z.B. eine christliche Rasse gibt.

Es also auf gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu beziehen, ist also nicht so verkehrt, wie du meinst.


Ich meine nicht, dass es verkehrt ist, benutze den Begriff ja ebenfalls dazu, nur eben, dass es nichts mehr mit "Rasse" zu tun hat.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Perdedor » Fr 23. Sep 2016, 20:52

Flat hat geschrieben:Es gibt ja bei bestimmten Bevölkerungen mancher Länder und Regionen Besonderheiten. Sei es Aussehen (Hautfarbe, asiatische Augenform, etc.) oder biologische Besonderheiten (so weiß ich, dass der Verdauungstrakt Unterschiede haben kann, es gibt z.B. Bevölkerungen, wo es eine extreme Milchunverträglichkeit gibt oder eine Empfindlichkeit/Unempfindlichkeit bei bestimmten Krankheiten)


Ich bin auch kein Experte, aber i.A. spricht man vom "Phänotyp".
Laktoseintoleranz hängt nicht direkt damit zusammen. Es gibt auch zahlreiche Mitteleuropäer die laktoseintolerant sind. Statistisch sind es weniger als in Ostasien, aber es handelt sich um eine Mutation die weltweit verbreitet ist. Genau wie unterschiedliche Blutgruppen.
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