Rassismus ist keine Wissenschaft.

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schelm
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon schelm » Fr 23. Sep 2016, 23:47

Perdedor hat geschrieben:(23 Sep 2016, 19:10)

Tut ja auch niemand.
Als Rassismus (im weiteren Sinne) wird es nur dann bezeichnet, wenn jemand eine Menschengruppe, welche bspw aus demselben Land kommt, als Einheit bewertet und nicht individuell. Denn wie du schon sagst: Innerhalb solcher Gruppen gibt es auch erheblich abweichende Spezies.

Der Widerspruch dabei ist konstruiert. Ausschließliche individuelle Existenz ist als Modell für die Masse ohne eine funktionierende Gruppe gar nicht möglich, da wechselseitige Abhängigkeiten und Aufgabenteilung bestehen. Das Kriterium Einheit in einer freien Gesellschaft bezieht sich hier also auf eine Gemeinschaft, die im Grundsatz am gleichen Strang zieht, um individuelles Leben zu ermöglichen.
Im Widerspruch dazu steht das Modell einer individuellen ( " bunten " ) Gesellschaft ohne den Gedanken Einheit = am selben Strang ziehen, die Individualität toleriert die individuelle Freiheit durch Uniformität ersetzen möchte. In der letztgenannten befinden wir uns momentan.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon CaptainJack » Sa 24. Sep 2016, 00:25

Rote_Galaxie hat geschrieben:(24 Sep 2016, 00:25)

Schonmal Literatur bzw Texte der NPD gelesen? "Heimat" kommt da als Terminus oft vor. Was dahinter steht ist purer NS. Aber wenn du darauf nicht reagierst dann nur deshalb weil du keine Antworten hast.

Wenn du in Texten der NPD so heimisch bist, ist das dein Problem. Fakt ist, die NPD ist nicht der Nabel der Welt, und Heimat hat in etwa so viel mit Rassismus zu tun, wie unüberlegtes Schreiben mit einem seriösen Thread!
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Rote_Galaxie » Sa 24. Sep 2016, 00:52

CaptainJack hat geschrieben:(24 Sep 2016, 01:25)

Wenn du in Texten der NPD so heimisch bist, ist das dein Problem. Fakt ist, die NPD ist nicht der Nabel der Welt, und Heimat hat in etwa so viel mit Rassismus zu tun, wie unüberlegtes Schreiben mit einem seriösen Thread!


"Heimat" beinhaltet das "Fremde". Was "fremd" ist, ist bedrohlich.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Wasteland » Sa 24. Sep 2016, 00:58

Rote_Galaxie hat geschrieben:(24 Sep 2016, 01:52)

"Heimat" beinhaltet das "Fremde". Was "fremd" ist, ist bedrohlich.


Es gibt bei vielen Rechten natürlich so einen übersteigerten Heimatbegriff, der fast schon religiös aufgeladen ist.

Aber im Prinzip spricht nichts dagegen, wenn man den Begriff mit gesundem Menschenverstand benutzt.

Ich zum Beispiel liebe auch meine Heimat, Berlin. Aber ich hasse nicht die der anderen. Ich respektiere alle "Heimaten", auf der ganzen Welt. Das ist der Unterschied zwischen einem (Lokal)Patriot und einem Nationalisten.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Rote_Galaxie » Sa 24. Sep 2016, 01:12

Wasteland hat geschrieben:(24 Sep 2016, 01:58)

Es gibt bei vielen Rechten natürlich so einen übersteigerten Heimatbegriff, der fast schon religiös aufgeladen ist.

Aber im Prinzip spricht nichts dagegen, wenn man den Begriff mit gesundem Menschenverstand benutzt.

Ich zum Beispiel liebe auch meine Heimat, Berlin. Aber ich hasse nicht die der anderen. Ich respektiere alle "Heimaten", auf der ganzen Welt. Das ist der Unterschied zwischen einem (Lokal)Patriot und einem Nationalisten.


Denkst du nicht dass der Patriotismus zu Nationalismus führt?
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Wasteland » Sa 24. Sep 2016, 01:25

Rote_Galaxie hat geschrieben:(24 Sep 2016, 02:12)

Denkst du nicht dass der Patriotismus zu Nationalismus führt?


Nein. Ich sehe mich als Lokalpatriot. Aber ich könnte niemals ein Nationalist sein.
Ich habe viele Freunde mit anderen Heimatländern und in seinen Wurzeln gefestigt zu sein oder sie zu mögen, bedeutet nicht das man andere anfeinden muss.
Heimat ist das wo wir aufwachsen, wo wir Erinnerungen hegen, zu dem wir deshalb eine sentimentale Bindung haben.
Aber das ist beliebig austauschbar. Daher ist keine Heimat besser als die andere.
Zumindest sehe ich das so.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Rote_Galaxie » Sa 24. Sep 2016, 01:48

Wasteland hat geschrieben:(24 Sep 2016, 02:25)

Nein. Ich sehe mich als Lokalpatriot. Aber ich könnte niemals ein Nationalist sein.
Ich habe viele Freunde mit anderen Heimatländern und in seinen Wurzeln gefestigt zu sein oder sie zu mögen, bedeutet nicht das man andere anfeinden muss.
Heimat ist das wo wir aufwachsen, wo wir Erinnerungen hegen, zu dem wir deshalb eine sentimentale Bindung haben.
Aber das ist beliebig austauschbar. Daher ist keine Heimat besser als die andere.
Zumindest sehe ich das so.


Klingt schön. Aber Patriotismus bietet Nährboden für Nationalismus davon bin ich überzeugt.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Wasteland » Sa 24. Sep 2016, 02:13

Rote_Galaxie hat geschrieben:(24 Sep 2016, 02:48)

Klingt schön. Aber Patriotismus bietet Nährboden für Nationalismus davon bin ich überzeugt.


Ja, ist ja auch so.

Islam bietet den Nährboden für Islamismus, Nationalismus den Nährboden für Faschismus und Messer den für eine Messerstecherei.
Es kommt darauf an Maß zu halten und den gesunden Menschenverstand zu benutzen.

Hast du keine emotionale Bindung zu deiner Heimat?
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Rote_Galaxie » Sa 24. Sep 2016, 02:34

Wasteland hat geschrieben:(24 Sep 2016, 03:13)

Ja, ist ja auch so.

Islam bietet den Nährboden für Islamismus, Nationalismus den Nährboden für Faschismus und Messer den für eine Messerstecherei.
Es kommt darauf an Maß zu halten und den gesunden Menschenverstand zu benutzen.

Hast du keine emotionale Bindung zu deiner Heimat?


Heimat bedeutet für mich eine Grenze zu ziehen, und Grenzen mag ich nicht.
Für mich ist meine Heimat die Erde und nicht Deutschland.

Aber wenn wir in die Zukunft blicken wird es wahrscheinlich größer werden.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Wasteland » Sa 24. Sep 2016, 02:41

Rote_Galaxie hat geschrieben:(24 Sep 2016, 03:34)

Heimat bedeutet für mich eine Grenze zu ziehen, und Grenzen mag ich nicht.
Für mich ist meine Heimat die Erde und nicht Deutschland.

Aber wenn wir in die Zukunft blicken wird es wahrscheinlich größer werden.


Darf ich fragen wo du aufgewachsen bist?
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Rote_Galaxie » Sa 24. Sep 2016, 02:43

Wasteland hat geschrieben:(24 Sep 2016, 03:41)

Darf ich fragen wo du aufgewachsen bist?


Ja darfst du, in der Pfalz.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Wasteland » Sa 24. Sep 2016, 02:54

Rote_Galaxie hat geschrieben:(24 Sep 2016, 03:43)

Ja darfst du, in der Pfalz.


Und du hast keine emotionale Bindung zur Pfalz?
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon schokoschendrezki » Sa 24. Sep 2016, 05:37

Kleine Empfehlung: http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/menschenrassen/42123.
Daraus:
Kurz gefaßt: Die Unterschiede zwischen den geographischen Gruppen sind gering, die Differenzen ändern sich mit der geographischen Entfernung kontinuierlich, die Unterschiede zwischen den Gruppen sind geringer als die zwischen den Individuen innerhalb der jeweiligen geographischen Gruppen. Es lassen sich keine (über längere Zeit) getrennten Stammeslinien unterscheiden. Statt dessen besteht ein genetisches Netzwerk, das alle Populationen verbindet (s.u.). Das traditionelle Rassenkonzept ist zugunsten einer geschichtlichen und dynamischen Sicht menschlicher Vielfalt aufzugeben.

Hans und Peter aus Berlin unterscheiden sich im Mittel mehr als Berliner und Pekinger als Gruppe. Auch wenn das auf den ersten Blick unwahrscheinlich erscheint. Das liegt daran, dass wir kulturellen Gewohnheiten und Praktiken und natürlich einfachen Umweltanpassungen (wie Hautfarbe) eine solch markante Rolle zuschreiben. Der Mensch als Art ist schon einfach (im Vergleich zu anderen Arten) viel zu jung, als dass sich wesentliche Unterarten-Differenzen herausgebildet haben könnten.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon CaptainJack » Sa 24. Sep 2016, 06:33

Rote_Galaxie hat geschrieben:(24 Sep 2016, 03:34)

Heimat bedeutet für mich eine Grenze zu ziehen, und Grenzen mag ich nicht.
Für mich ist meine Heimat die Erde und nicht Deutschland.

Aber wenn wir in die Zukunft blicken wird es wahrscheinlich größer werden.

Du bist aber nicht etwa in einer Art Sekte? :?: .... nicht böse gemeint, nur so wie du formulierst. :rolleyes:
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon schelm » Sa 24. Sep 2016, 06:38

Rote_Galaxie hat geschrieben:(24 Sep 2016, 02:12)

Denkst du nicht dass der Patriotismus zu Nationalismus führt?

edit Mod. Spam - argumentum ad personam
Jeder Kaiser hat das Recht nackt vor sein Volk zu treten, aber dafür bedarf es eines Volkes, das nicht blind ist.
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Nomen Nescio » Sa 24. Sep 2016, 09:21

edit Mod. Spam - off topic
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon ThorsHamar » Sa 24. Sep 2016, 09:45

Rote_Galaxie hat geschrieben:(24 Sep 2016, 03:34)

Heimat bedeutet für mich eine Grenze zu ziehen, und Grenzen mag ich nicht.
Für mich ist meine Heimat die Erde und nicht Deutschland.

Aber wenn wir in die Zukunft blicken wird es wahrscheinlich größer werden.


Heimat ist, wenn damit nicht der rein bürokratische Begriff der Herkunft gemeint ist, eine emotionale Kategorie einer jeden Persönlichkeit, offenbar auch eines jeden Individuums, wie man an zahlreichen Beispielen aus der Tierwelt beobachten kann.
Wenn ich z.B. viele Monate, insgesamt sogar Jahrzehnte, im Ausland, auf anderen Kontinenten lebte, "vergrösserte" sich tatsächlich der Heimatbegriff und jeder Europäer, den ich traf, war ein Stück Heimat. Das ging vielen meiner Kollegen so.
Und es ist noch immer so: Wenn ich in Berlin lande, bin ich zu Hause und fühle das ....
Ansonsten habe ich auch kein Problem, woanders zu sein, auch gerne und ohne direktes Heimweh. Aber wenn ich lange genug weg bin und an "zu Hause" denke, .... ;)
Jedenfalls:
Wer keine Heimat kennt, oder meint, die Erde sei seine Heimat, hat keine emotionale Vorstellung davon, was es heisst, eine Heimat zu haben und sollte sich schon etwas zurückhalten ....
Ich finde übrigens auch, dass die fehlende emotionale Erfahrung der meisten EU - Bürger verhindert, dass man sich als Europäer fühlen kann!
Deshalb bleibt Europa eben ein rein rationales Produkt und wird somit als hoher Wert überhaupt nicht wahrgenommen ....
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon ThorsHamar » Sa 24. Sep 2016, 09:47

schelm hat geschrieben:(24 Sep 2016, 07:38)

Vor allem führt der Versuch der Menschennormierung zu Lagerhaltung ...


edit Mod. Spam
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon harry52 » Sa 24. Sep 2016, 12:51

Teeernte hat geschrieben:...von HundeRasse zu HundeRasse...

So ist es und
bei meinem Hund ist es ähnlich wie bei den Schnecken. Mein Köter ist weder besonders intelligent, noch hart wie Kruppstahl und so schnell wie ein Windhund ist der Zwerg auch nicht. Faul ist er auch und eigentlich zu nichts nütze. Ihr evolutionärer Vorteil ist, dass sie süß ist. Nur deswegen bekommt sie genug zu essen und alles, was so ein Hund noch braucht.

Hitler war auch richtig dumm, wie mein Hund.
Dreimal sitzengeblieben, keinen Schulabschluss und sein Rassismus war vollkommen blöde und auch noch inkonsequent. Wenn z.B. die Polen Untermenschen waren, was bedeutet das denn für das Ruhrgebiet? Jeder halbwegs gute Schüler wusste auch schon damals, dass das Ruhrgebiet von ehemaligen Polen bewohnt war, was man schon an den ganzen Namen leicht erkennen konnte. Und was war mit den eher kleinen dunkelhaarigen Italienern, mit denen man verbündet war?

und und und

Bei den Kommunisten sieht es nicht besser aus.
Nur Blöde fallen drauf rein und glauben den ganzen Quatsch. Leider muss man feststellen, dass es selbst beim Volk der Dichter und Denker ziemlich viele Blöde gibt. Und!!! Es gibt auch einige intelligente Nazis, Linke und Islamisten, die sich die Dummheit der anderen zu nutze machen und Karriere mit dem Mist machen. Lafontaine kann z.B. gar nicht so dämlich sein, wie der Mist den er verbreitet.
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Re: Rassismus ist keine Wissenschaft.

Beitragvon Wasteland » Sa 24. Sep 2016, 13:35

ThorsHamar hat geschrieben:(24 Sep 2016, 10:45)
Ich finde übrigens auch, dass die fehlende emotionale Erfahrung der meisten EU - Bürger verhindert, dass man sich als Europäer fühlen kann!
Deshalb bleibt Europa eben ein rein rationales Produkt und wird somit als hoher Wert überhaupt nicht wahrgenommen ....


Ich glaube damit hast du Recht.
Viele Junge Menschen fühlen sich zwar als Europäer, da es heute eine Selbstverständlichkeit ist mit Menschen aus dem europäischen Ausland aufzuwachsen und täglich zu kommunizieren, aber der nationale Dünkel ist dann doch noch grösser.
Europa fehlt sowas wie ein einender Mythos, eine Legende.
Dies wird sich dann ändern, wenn es zu neuen, globalen, essentiellen Krisen kommt, denn dann wird unser Überleben davon bestimmt ob Europa zusammenarbeitet oder nicht.
Die Nationalstaaten alleine bewegen nichts mehr.

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