Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

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Tilman Kluge
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Tilman Kluge » Sa 11. Jun 2016, 12:43

Welfenprinz hat geschrieben:(11 Jun 2016, 13:10)

Das BfR ist die Instituion die die Informationen auf statistisch solidem Wege zusammen führt.
.


Sollte dem so sein, was ich insoweit nicht annehme, als es dann nicht die in der bereits angesprochenen Petition angesprochenen Aussagen über verschiedene Informationsgrundlagen verschiedener Institutionen machen würde, sondern auch über deren Verwertung, dann wird ja nach Eingang der Petition bei dem Bundestag (vss. Ende Juli '16) ein entsprechender Bericht nicht schwerfallen, der auch die besagte statistische Zusammenführung erläutert......
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Welfenprinz
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Welfenprinz » Sa 11. Jun 2016, 13:01

Äh, sie ist die derzeit dafür vorgesehene Institution in diesem unserem Lande.(jedenfalls eine davon).und 13 Jahre befand es seltsamerweise niemand für nötig sie zu kritisieren dafür wie sie ihre Arbeit macht.

Und dass und wer das ist, wird immer noch durch Gesetze und Verwaltungsakte bestimmt. nicht durch petitionen und nciht durch Medien.
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Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Cat with a whip
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Cat with a whip » Sa 11. Jun 2016, 19:31

Welfenprinz hat geschrieben:(10 Jun 2016, 19:26)Wir sind froh, dass wir davon ab sind. Und wenn die Bauern im Inntal mehr mit Mulchsaat inkl. Glyphosateinsatz arbeiten würden, wären die Überschwemmungen nur halb so hoch ausgefallen.


Bodenverdichtung ist da eine begünstigende Ursache unter anderen. Nennen sie doch bitte die Quelle der Daten aufgrund derer Sie eine quanititative Aussage "halb so große Überschwemmung" folgern. Würde mich jetzt auch mal interessieren wie Niederschlagsmenge, Abluß und Speicherfähigkeit sich da mit der Zeit verhielten. Oder haben sie da eine Quelle auf die man sich in diesem letzten Strartregenereignissen berufen könnte?

Könnte ja auch sein, dass bereits ohnehin so viel Niederschlag in kurzer Zeit fiel, dass es in jeden Fall die jeweilige Speicherfähigkeit von Böden nach einer Zeit überlastet gewesen wäre, weswegen nur die Schnelle des Anstiegs anders wäre, jedoch nicht das Ausmaß des Resultats.
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Welfenprinz » So 12. Jun 2016, 08:06

:D
Jetzt wollte ich einmal sein wien Grüner, einfach was behaupten und alle glauben es, und stelle fest, dass ich nicht mal das kann. :s
Mich hat halt wahnsinnig aufgeregt, dass antiroundup-hendricks nicht mal im Angesicht von Toten und Massenschaden aufhören kann oraldiarrhoe zu produzieren.

nein, "um die Hälfte" ist eine rein rhetorische Aussage. Ich kann es nicht quantifizieren. Vor allem nicht in dem Zusammenhang, dass in den betroffenen Gebieten durch tagelange Regenfälle die Flächen schon wassergesättigt waren, bevor die finale Unglücksflut kam.

Was ich weiss, ist dass bei mir - Lösslehm mit mittlerem Schluffanteil und 40 m Höhenunterschied auf 800 m Länge - gepflügtes Land nach einem 30-40mm/h Sommergewitter anfängt zu fliessen.
Die Auswirkungen dürften übrigens weniger auf die Wasseraufnahmefähigkeit des Bodens zurückzuführen sein, die müsste zumindest für die erste Wassermenge in dem gelockerten gepflügten Boden (Porenanteil in der Krume zwischen 50 -60%) sogar höher sein.
Es geht um die Oberfläche. Die Aufprallenergie des Regentropfens "reisst" kleinst Bodenteilchen(von denen ein intensiv bearbeiteter Boden an der Oberfläche sehr viel hat) beim hochspritzen heraus, passiert das dauernd und vielfach entsteht eine Vertiefung, ein Loch, eine rinne,............ das Wasser fängt an zu fliessen und das von oben kommende nimmt das untere mit.
Eine Auflage -aus organischem Material- oder auch nur ein sehr grob bzw gar nicht bearbeiteter Boden verhindert das. Die Aufprallenergie wird gedämmt, und das "erste Fliessen" des ersten kleinen Teilchens wird dadurch verhindert, dass da ein Strohhalm liegt.
Bis zu welchen Grenzen -Gefälle,Bodenart,Regenmenge- das so wirkt, kann ich nicht sagen.
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Welfenprinz » So 12. Jun 2016, 10:29

http://www.spiegel.de/panorama/simbach- ... 96837.html

"Die Flutkatastrophe im niederbayerischen Simbach am Inn mit mehreren Toten ist auch durch einen Dammbruch und mindestens ein verstopftes Rohr ausgelöst worden. "Sie können aber nicht die alleinige Ursache gewesen sein", sagte Simbachs Bürgermeister Klaus Schmid (CSU). "Da kommen viele Faktoren zusammen."

ist natürlich einfacher erstmal reflexartig anderen (in diesem Fall der Landwirtschaft) die Schuld in die Schuhe zu schieben als das Versagen der öffentlichen hand bei der Pflege wasserregulierender Massnahmen zu thematisieren.
Wenn durch das verstopfte Abflussrohr noch ein paar Stunden lang 30 der 200 mm abfliessen können ist der Schaden zwar nicht aus der Welt aber auf jeden Fall geringer.

Frau hendrick sollte man erstmal eine Schaufel in die hand drücken und die nächsten 3 Monate Gräben räumen und vertiefen lassen um den Wasserabfluss zu beschleunigen.
Dann hätte die Mähre endlich mal wirklich was für ihre Mitmenschen getan.
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Cat with a whip » So 12. Jun 2016, 12:21

Welfenprinz hat geschrieben:(12 Jun 2016, 09:06)

:D
Jetzt wollte ich einmal sein wien Grüner, einfach was behaupten und alle glauben es, und stelle fest, dass ich nicht mal das kann. :s


Ist aber schlechter Stil selbst auf dem falschen Fuß erwischt zu werden, und dann sich damit entschuldigen, die ideologischen Feinde sind doch eigentlich nur so.

Umso unverständlicher, wenn Sie Ihre aktuelle Aufregung mit Aversion gegen Hendricks begründen und dann ein Zitat eines vor Ort verantwortlichen Politikers einer Partei anbringen, die in Bayern derart regiert, als ob sie Bayern quasi gepachtet hätte. Ein Zitat das eine Fehlfunktion der baulichen Maßnahmen der Wasserwirtschaft einräumt, das Sie dann als mangelhafte Pflege werten, für die ja irgendwie dann erstmal welche Partei im Fadenkreuz stünde wenn der Bürgermeister im tiefschwarzen Bayern CSU ist? Nun nannten sie zwei Beispiele wo kein Grüner dabei war...daher wie kanns sein dass reflexartig und unsachlich die eigene Unzulänglichkeit mit Grünen entschuldig wird?
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Welfenprinz » So 12. Jun 2016, 18:29

nobody 's perfect.

ja, die hendricks hat mich aufgeregt.
Belassen wir es dabei.
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Cat with a whip » So 12. Jun 2016, 19:46

Belassen wirs dabei dass eben automatische Beißreflexe gegen die Grünen losgehen, auch wenn jemand anderes schuld ist.
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Provokateur » Mi 22. Mär 2017, 11:16

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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon ebi80 » Do 27. Apr 2017, 21:14



Ist doch nichts neues. Leugner gehören immer irgendwelchen Institutionen oder Parteien an. Ich höre lieber auf die echte Wissenschaft von unabhängigen.
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Boracay » Do 27. Apr 2017, 21:20



Ein starkes Stück was dieser offensichtlich Schwachsinnige Artikel dieser linksextremen Zeitung behauptet.

WAs sollen wir daraus schließen? Dass das von den Grünen gegründete BFR von Monsanto manipuliert wird und absichtlich lügt bzw. zu dumm ist Studien zu verstehen während linke Journalisten und dumme Kinder in Internetforen den totalen Durchblick haben?

Unabhängiger als BFR und WHO geht doch kaum.

Oder ist bei den linken nur Unabhängig wer von Grünpisse und BUND finanziert wird?
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon ebi80 » Do 27. Apr 2017, 21:47

Boracay hat geschrieben:(27 Apr 2017, 22:20)

Ein starkes Stück was dieser offensichtlich Schwachsinnige Artikel dieser linksextremen Zeitung behauptet.

WAs sollen wir daraus schließen? Dass das von den Grünen gegründete BFR von Monsanto manipuliert wird und absichtlich lügt bzw. zu dumm ist Studien zu verstehen während linke Journalisten und dumme Kinder in Internetforen den totalen Durchblick haben?

Unabhängiger als BFR und WHO geht doch kaum.

Oder ist bei den linken nur Unabhängig wer von Grünpisse und BUND finanziert wird?


Woher hast du denn deine Kenntnisse? Von Trump? Glaskugel? Wunschdenken? Oder hat dir das die Zahnfee ins Ohr geflüstert? Fragen über Fragen..... Keine Antworten, gell?
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Teeernte » Do 27. Apr 2017, 21:58

ebi80 hat geschrieben:(27 Apr 2017, 22:47)

Woher hast du denn deine Kenntnisse? Von Trump? Glaskugel? Wunschdenken? Oder hat dir das die Zahnfee ins Ohr geflüstert? Fragen über Fragen..... Keine Antworten, gell?


Die in detaillierten Studien zur Exposition von Landwirten beobachtete maximale systemische Exposition beträgt 0,004 mg/kg. Der maximale Wert ohne toxische Wirkung (NOEL) beträgt 175 mg/kg.


Man kanns nachlesen.
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Boracay » Do 27. Apr 2017, 22:20

ebi80 hat geschrieben:(27 Apr 2017, 22:47)

Woher hast du denn deine Kenntnisse? Von Trump? Glaskugel? Wunschdenken? Oder hat dir das die Zahnfee ins Ohr geflüstert? Fragen über Fragen..... Keine Antworten, gell?


Na dann bring doch mal einen Beleg für die Gefährlichkeit von Gyphosat. Neben der total dummen und peinlichen Seralin Studie tut sich da ja recht wenig.

Und das von den Grünen gegründete BFR sagt ganz offiziell:

http://www.bfr.bund.de/de/a-z_index/gly ... 26638.html

Vollkommen ungefährlich.

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