Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Teeernte » So 29. Mai 2016, 11:48

H2O hat geschrieben:(28 May 2016, 21:22)

Sie werfen hier aber ziemlich unüberlegt Dinge durcheinander, wodurch Ihre Aussagen sehr entwertet werden:



Bei den Grünen geht es um die "Mobilisierung" einer Schicht der Bevölkerung.

Welches "Ding" dazu genutzt wird - ist vollkommen nebensächlich. Mit ausreichend PROPAGANDA kann man JEDES Produkt, Stoff, Produktionsweise oder Menge PLATT machen.

Man "stürzt" sich auf ein TEIL - wenn der Hersteller sich nicht "freikauft" - oder/und in der Propaganda mit macht - wird er bekämpft.

Bisher waren immer Grüne Politiker auch Nutznießer der Kampagnen - direkt oder indirekt .

Bei Glyphosat steht einzig und allein der sozial-ökonomische Effekt am Pranger....wer das nicht einsetzt - hat weniger Produkt.

Bei "ordentlichem" Gebrauch seh ich kein Problem.

Bei JEDEM Stoff ists immer GLEICH - die MENGE MACHTS ! Auch bei zu viel WASSER kann man ersaufen.

Die Apokalypse kommt - damit sind schon ganze Glaubensrichtungen Jahrhunderte auf Welttournee ...... :D :D :D

Alle werden sterben.... und seit Menschengedenken hat DAS auch noch keiner überlebt.....


Der § 130 ist MEINER MEINUNG NACH zu erweitern -

Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,

gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung hier sollte noch der Begriff FIRMEN, Produkte und Herstellungsarten mit aufgenommen werden - oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert .....


Volksverhetzung - mehr ist es - zumindest von einem TEIL der grünen Politik - MEINER unbedeutenden MEINUNG NACH - nicht.... :D :D :D
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H2O
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon H2O » So 29. Mai 2016, 12:31

Kibuka hat geschrieben:(29 May 2016, 12:43)

Dat.

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 German Angst: die zurückhaltende Außen- und Sicherheitspolitik Deutschlands nach der Wiedervereinigung, insbesondere in Bezug auf den zweiten Golfkrieg. Ebenso war die immer wiederkehrende, auf der Welt oft beispiellose Reaktion auf Ereignisse in den deutschen Medien ein Beispiel der „German Angst“. Populäre Anlässe hierfür konnten etwa die Flüchtlingskrise in Deutschland ab 2015, Google Street View (dessen Erweiterung in Deutschland als einzigem Land eingestellt wurde), die Vogelgrippe H5N1, BSE, die Risiken der Kernkraftwerke sowie die auswuchernde Angst vor dem Weltuntergang bzw. der Apokalypse durch den Klimawandel oder das Tōhoku-Erdbeben 2011 sein.




Waren die Geigerzähler auch in den USA oder der Schweiz ausverkauft?

Wurde Google Street View auch in Frankreich eingestellt?


Tja, mein Zitat stammt aus der selben Quelle, drei Zeilen tiefer. Man muß sicher nicht jeden Unfug ernst nehmen; das ist mein Eindruck davon. :D

Ich nehme an, daß die USA etwas weiter von Tschernobyl abgelegen sind als Deutschland. Vielleicht haben die wegen der Strahlenbelastung aus der Wüste von Nevada auch mehr Geigerzähler im Vorrat. Vielleicht kommen von dieser Strahlenbelastung auch die leuchtenden Augen der Trump-Verehrer?

Die verdammte Ruine von Tschernobyl hat noch heute 230 t (!) flüssigen Brennstoff im Bauch, und der dritte Sarkophag in 30 Jahren wird jetzt auch schon begonnen. Alles gaaanz unbedenklich! Könnte man wirtschaftlich nutzen zur Strahlentherapie für Liebhaber dieser Technik.

Wir Deutschen haben nun einmal hautnähere Erfahrungen mit staatlichen oder anderen Überwachungssystemen. Die liegt die Alarmschwelle entsprechend niedrig. So ganz falsch ist das auch gar nicht.
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Kibuka » So 29. Mai 2016, 12:38

H2O hat geschrieben:(29 May 2016, 13:31)


Ich nehme an, daß die USA etwas weiter von Tschernobyl abgelegen sind als Deutschland.


Tschernobyl?

Mein verlinkter Beitrag stammt vom 15.3.2011! Der hat mit Tschernobyl überhaupt nichts zu tun. Hier ging es um Fukushima. Und davon sind die USA mit Sicherheit nicht weiter entfernt, als Deutschland.
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Teeernte » So 29. Mai 2016, 12:52

Kibuka hat geschrieben:(29 May 2016, 13:38)

Tschernobyl?

Mein verlinkter Beitrag stammt vom 15.3.2011! Der hat mit Tschernobyl überhaupt nichts zu tun. Hier ging es um Fukushima. Und davon sind die USA mit Sicherheit nicht weiter entfernt, als Deutschland.



Ich könnte hier mit der Messkarte winken....

http://odlinfo.bfs.de/DE/themen/wo-steh ... hland.html

1:10 Werterhöhung innerhalb von 10 km.

Mannnnnnn könnte nach fossiler Strahlung und "Man-made" unterscheiden..... DA macht mannns absichtlich NICHT.

Strahlung - Energiegehalt - Schädlichkeit .....Welle - Teilchen - Dualismus - alles KEINE Geheimwissenschaft.

Sonst könnte man ja an manchen Stellen gar nicht telefonieren.
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon H2O » So 29. Mai 2016, 13:10

Kibuka hat geschrieben:(29 May 2016, 13:38)

Tschernobyl?

Mein verlinkter Beitrag stammt vom 15.3.2011! Der hat mit Tschernobyl überhaupt nichts zu tun. Hier ging es um Fukushima. Und davon sind die USA mit Sicherheit nicht weiter entfernt, als Deutschland.


Tja, die Dichte der AKW ist in D und Umgebung nun einmal etwas größer als in den USA; da kann man schon einmal einen Zittertatterich bekommen. Zuletzt wurde Personal der AKW ausgespäht und Drohnen flogen da auch herum, die dort nichts zu suchen hatten. Alles gaaanz harmlose Risse in den Stahlrohren, sagte doch der belgische Energieminister. Der muß das schließlich auch wissen.

Hoffentlich sind bald diese Höllenmaschinen Vergangenheit und schlechtes Beispiel.
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Fazer » Do 9. Jun 2016, 20:20

Teeernte hat geschrieben:(29 May 2016, 12:48)

Bei den Grünen geht es um die "Mobilisierung" einer Schicht der Bevölkerung.

Welches "Ding" dazu genutzt wird - ist vollkommen nebensächlich. Mit ausreichend PROPAGANDA kann man JEDES Produkt, Stoff, Produktionsweise oder Menge PLATT machen.

Man "stürzt" sich auf ein TEIL - wenn der Hersteller sich nicht "freikauft" - oder/und in der Propaganda mit macht - wird er bekämpft.

Bisher waren immer Grüne Politiker auch Nutznießer der Kampagnen - direkt oder indirekt .

Bei Glyphosat steht einzig und allein der sozial-ökonomische Effekt am Pranger....wer das nicht einsetzt - hat weniger Produkt.

Bei "ordentlichem" Gebrauch seh ich kein Problem.

Bei JEDEM Stoff ists immer GLEICH - die MENGE MACHTS ! Auch bei zu viel WASSER kann man ersaufen.

Die Apokalypse kommt - damit sind schon ganze Glaubensrichtungen Jahrhunderte auf Welttournee ...... :D :D :D

Alle werden sterben.... und seit Menschengedenken hat DAS auch noch keiner überlebt.....



In der Tat. Leider funktioniert diese Art von Propaganda durch die Grünen, Campact und sonstige linke Organisationen immer wieder. Gegen die mantrahaft vorgetragenen Lügen, die oft Basis diverser Aktionen sind ist mit Argumenten kaum durchzukommen.

In SAchen Glyphosat und Vorsorgeprinzip gibt es insoweit aktuell einen sehr guten Beitrag bei Novo, der die Lächerlichkeit der Behauptung, Glyphosat sei so besonders gefährlich darlegt:

Alles macht Krebs

Kommentar von Thilo Spahl

Das Vorsorgeprinzip fordert: Wenn etwas im Verdacht steht, krebserzeugend zu sein, muss man es verbieten. Vollkommener Humbug.

...

Warum sollte das Vorsorgeprinzip für Glyphosat, nicht aber für unzählige andere Substanzen gelten, die sicher oder möglicherweise DNA-Schäden bewirken. Ein einzelner Sonnenstrahl kann Krebs auslösen. Was sollten wir tun, um das zu verhindern? Bananen enthalten viel Kalium und 0,012% allen natürlichen Kaliums ist radioaktiv und damit potenziell krebserzeugend. Noch schlimmer sind Paranüsse. Die nehmen Radium aus dem Erdboden auf und strahlen noch fünfmal stärker als Bananen. Also auf Sonne, Bananen und Paranüsse verzichten?

Natürlich brauchen wir uns wegen der Bananen keine Sorgen zu machen. Schließlich müsste man 30 Bananen pro Stunde essen, um den für Mitarbeiter in einem Kernreaktor festgelegten Grenzwert zu erreichen. Und wer isst schon 30 Bananen? Pro Stunde? Niemand. Genauso, wie niemand 1000 Liter Bier am Tag trinkt, um den Grenzwert für Glyphosat zu erreichen. Deshalb wäre es albern, Bananen zu verbieten. Und Bier. Und Glyphosat. Außer man beruft sich auf das Vorsorgeprinzip und die Tatsache, dass theoretisch auch schon eine Banane im Leben zu Krebs führen kann. Oder ein Tropfen Alkohol. Dann könnte man die EU auffordern, Bananen zu verbieten.

Dann aber auch Anis, Äpfel, Basilikum, Brokkoli, Rosenkohl, Kohl, Melonen, Karotten, Blumenkohl, Sellerie, Zimt, Nelken, Kakao, Grapefruitsaft, Honigmelone, Meerrettich, Pilze, Senf, Muskatnuss, Orangensaft, Petersilie, Pastinaken, Pfirsiche, Ananas, Radieschen, Estragon und Rüben. Diese sich harmlos gebenden Alltagslebensmittel enthalten alle von Natur aus Substanzen, die nicht nur theoretisch gefährlich sind, sondern sich im Tierversuch als krebserzeugend erwiesen haben.

http://www.novo-argumente.com/artikel/alles_macht_krebs

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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Welfenprinz » Fr 10. Jun 2016, 10:34

Erklärungen dieser Art sind doch lange durch.. tausend mal erklärt und nicht gehört.
Das Ding ist auf der emotional-religiösen Schiene zum Politikum geworden und damit jeder vernünftigen Entscheidung entzogen.
Man muss sich mal in Ruhe auf der Zunge zergehen lassen,dass sich momenran eine deutsche Groko und europäische Instanzen wegen der Zulassung eines PFLANZENSCHUTZMITTELS!!!!!!!!!!!!!!! paralysieren und zerstreiten.
Wenn das später in den Geschichtsbüchern steht,werden die Menschen sagen "mann,gings denen damals gut. Die hatten keine echten Sorgen"
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Fazer » Fr 10. Jun 2016, 10:41

Welfenprinz hat geschrieben:(10 Jun 2016, 11:34)

Erklärungen dieser Art sind doch lange durch.. tausend mal erklärt und nicht gehört.
Das Ding ist auf der emotional-religiösen Schiene zum Politikum geworden und damit jeder vernünftigen Entscheidung entzogen.
Man muss sich mal in Ruhe auf der Zunge zergehen lassen,dass sich momenran eine deutsche Groko und europäische Instanzen wegen der Zulassung eines PFLANZENSCHUTZMITTELS!!!!!!!!!!!!!!! paralysieren und zerstreiten.
Wenn das später in den Geschichtsbüchern steht,werden die Menschen sagen "mann,gings denen damals gut. Die hatten keine echten Sorgen"


Wenn es ernsthaft gesundheitsgefährdend wäre, wäre es ja richtig, darüber zu streiten. Ist es aber nicht. Am Ende geht es z.B. den Grünen darum, die industrielle Landwirtschaft zu verändern - es geht nicht um Gesundheit, das wird nur vorgeschoben. Und in D versucht sich die SPD insoweit an diesen linken, globalisierungs- und industriefeindlichen Teil der Gesellschaft anzudocken. Dabei wird verantwortliches Regierungshandeln preisgegeben.

Es ist erschreckend, wie sehr heutzutage Kampagnen wie zu TTIP, Glyphosat und anderen Themen von linken/grünen Zeitgenossen in verlogener Weise geführt werden.
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Welfenprinz » Fr 10. Jun 2016, 11:24

Natürlich kann es gesundheitsgefährdend sein. (obwohl grad auf youtube ein clip rumgeistert , in dem jemand pur einen Schluck davon nimmt), wie jeder andre Stoff auch. und auch dazu gibt es Untersuchungen .... die sind allerdings ernst, seriös , trocken und verstaubt.
Da ist es einfach viel geiler und aufsehenerregender wenn Reste von Spülmittlen in Muttermilch und Bier nachgewiesen werden.

an diesen linken, globalisierungs- und industriefeindlichen Teil der Gesellschaft anzudocken


Die Hendricks hat kaum dass der erste Wassertropfen durch Simbach rollte , verkündet , dass die "industrialisierte Landwirtschaft" am Hochwasser schuldig ist, um dann kurz danach in Hamburg ein Kreuzfahrtschiff für "das nachhaltige blablablablabalblup" zu loben. :D :D :D

klar geht es darum. Die Sünden einer verwöhnten,dekadenten Bildungsbürgeroberschicht müssen auf andere abgewälzt werden.Wär ja schlimm, wenn man wegen dieser Scheissumwelt nicht mehr zum Selbstverwirklichungstaichi II für Fortgeschrittene nach Thailand jetten soll.
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Ebiker » Fr 10. Jun 2016, 13:52

Welfenprinz hat geschrieben:(10 Jun 2016, 11:34)

Erklärungen dieser Art sind doch lange durch.. tausend mal erklärt und nicht gehört.
Das Ding ist auf der emotional-religiösen Schiene zum Politikum geworden und damit jeder vernünftigen Entscheidung entzogen.
Man muss sich mal in Ruhe auf der Zunge zergehen lassen,dass sich momenran eine deutsche Groko und europäische Instanzen wegen der Zulassung eines PFLANZENSCHUTZMITTELS!!!!!!!!!!!!!!! paralysieren und zerstreiten.
Wenn das später in den Geschichtsbüchern steht,werden die Menschen sagen "mann,gings denen damals gut. Die hatten keine echten Sorgen"


Wovor schützt Glyphosat eine Pflanze ? Es vernichtet Pflanzen.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 10. Jun 2016, 14:14

Ebiker hat geschrieben:(10 Jun 2016, 14:52)

Wovor schützt Glyphosat eine Pflanze ? Es vernichtet Pflanzen.


In der Landwirtschaft wird Glyphosat hauptsächlich zur Erntebeschleunigung eingesetzt.
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Ebiker » Fr 10. Jun 2016, 14:35

In der Landwirtschaft wird Glyphosat zur großflächigen Vernichtung von Pflanzen, sogenannten Unkräutern, eingesetzt. Notwendig ist dazu der Anbau genetisch veränderter Pflanzen. Beides ist abzulehnen da unnötig. Gelegentlich und kleinflächig ist es durchaus nützlich. Der beliebteste Einsatz, Unkrautbekämpfung auf befestigten Flächen ist auch jetzt schon verboten

https://www.gartenakademie.info/pdf/LTZ_Pflanzenschutz-auf-Wegen-und-Plaetzen.pdf
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Fazer » Fr 10. Jun 2016, 14:45

Ebiker hat geschrieben:(10 Jun 2016, 14:52)

Wovor schützt Glyphosat eine Pflanze ? Es vernichtet Pflanzen.


Ja, es ist ein Unkrautvernichtungsmittel. Wie es in der modernen Landwirtschaft nötig ist. Würde man nicht Glyphosat einsetzen, müsste man andere Unkrautvernichter einsetzen, die meist viel gefährlicher sind, oder mechanisch (mittels Pflügen) vorgehen, was zu Bodenverdichtung und CO2 Ausstoss führt.

Hier ein schöner Bericht vom Deutschlandfunk von einem Glyphosatanwender, der hoffentlich Leuten, die blind und ohne jegliche Kenntnisse das Mittel verdammen aufklärt. Hoffen kann man ja zumindest, dass nicht alle der blinden Grünen Propaganda erliegen:

Das Thema Glyphosat erhitzt die Gemüter. Ein Landwirt aus Baden-Württemberg ärgerte sich so vehement über die seiner Meinung nach mangelhafte Berichterstattung, dass er den Deutschlandfunk einlud, sich die Situation doch einmal selbst auf seinem Hof anzuschauen. Ein Ortsbesuch.

...

Manfred Koppenhagen baut seit Anfang der 1980er-Jahre auf 70 Hektar lehmig-sandigem Boden verschiedene Feldfrüchte an: Mais, ein wenig Erbsen und Soja, aber vor allem Getreide. Ohne Pflug, für ihn praktischer Umweltschutz. Er vertraut auf Bodenorganismen und Regenwürmer.

"Wir haben auf einem Quadratmeter, so habe ich es mal gelernt, wir eine Million Unkrautsamen. Wenn ich über eine mechanische Maßnahme ein bis drei Prozent zum Auflaufen bringe, ist noch genügend Potenzial da, was später im Bestand durchwächst."

...

Und um als Firma zu überleben, packt Koppenhagen jeden Herbst nach der Ernte die Kanister mit dem noch legalen, glyphosathaltigen Pflanzenschutzmittel "Roundup Powerflex" auf seinen Traktor, rund 40 bis 50 Liter pro Jahr für die 70 Hektar. Er befüllt das Sprühgerät und fährt über den Acker. Danach ist so ziemlich alles tot auf dem Feld, gibt er zu, also vor allem die Pflanzen. Die Alternative?

"Mehr andere Herbizide, mehr mechanische Bekämpfung, das schadet meiner Meinung nach der Umwelt, dem Boden, denn wenn ich mehr Diesel in die Luft puste, macht das ja auch keinen Sinn."

Der Acker sei nun mal seine Arbeitsfläche, sagt der Landwirt. In einer Arztpraxis müsse auch desinfiziert, in einem Büro auch geputzt werden. Eine Arztpraxis würde man aber nicht essen, entgegne ich. Für Tiere sei das Glyphosat nicht schädlich, hätten Studien ergeben. Das werde verschwiegen in den Medien, so Koppenhagen.

http://www.deutschlandfunk.de/landwirts ... _id=356786

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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Ebiker » Fr 10. Jun 2016, 15:12

Vor allem schadet herkömmliche Unkrautbekämpfung dem Geldbeutel, das verschweigt der Bauer. Boden bearbeiten muß er eh mehrmals da eine Fläche nicht brach liegen darf
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Welfenprinz » Fr 10. Jun 2016, 15:46

Die Experten überschlagen sich wieder mit Unsinn. :p :D

Hört doch mal auf mit diesem Unsinn,ich referiere auch nicht über die Operationsmethoden eines Chirurgen.

Es geht bei der Zulassung eines Stoffes auch nicht um dessen Anwendungszweck sondern Auswirkungen auf Mensch und Umwelt ,Verhalten,Metabolite usw

Und da stehen wir vor der Erkenntnis,dass ein Stoff der 40 Jahre auf der Welt in allen Ländern problemlos zugelassen ist,durch eine Kampagne,die die fachliche Ebene umgeht, zum Gegenstand von Politik wird.
Das ist doch hochgradig absurd.
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Welfenprinz » Fr 10. Jun 2016, 18:26

Tut mir leid wegen des sarkastischen "Experten"bashings.
Aber wenn man den Unsinn zum hundertesten und millionsten mal liest ist man es langsam mal leid und die Geduld lässt auch mal nach.

nein, die Hauptanwendung von roundup ist nicht die ERnteerleichterung. Die war eh nur ein Randgebiet und ist inzwischen auch verboten.
Nein, zur Anwendung von Glyphosat braucht man keine gentechnisch veränderten Pflanzen. Das eine hat mit dem anderen soviel zu tun wie Brot backen mit ficken.
round up ist als Pflanzenschutzmittel zur Bekämpfung von dauerunkräutern seit 1973 zugelassen. Gentechnisch veränderte Pflanzen gibts es seit Anfang der 90er........ die Verknpüpfung zu roundup ist weder ursächlich nochirgendwie wichtig zur Zulassungssituation.
Und nein,man muss keinen boden mehrmals bearbeiten. Wir sind froh, dass wir davon ab sind. Und wenn die Bauern im Inntal mehr mit Mulchsaat inkl. Glyphosateinsatz arbeiten würden, wären die Überschwemmungen nur halb so hoch ausgefallen.
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Tilman Kluge » Sa 11. Jun 2016, 11:41

Interessant ist, daß das Bundesinstitut für Risikobewertung zuminest zugibt, daß verschiedene Aussagen verschiedener institutionen auf versciedenen Informationen beruhen. Warum wohl werden diese verschiedenen Informationen nicht auf wissenschaftlich bzw. statistisch soliden Wegen zusammengeführt?

Ceterum censeo http://www.glyphosat.schwarzgruen.de
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Welfenprinz » Sa 11. Jun 2016, 12:10

Das BfR ist die Instituion die die Informationen auf statistisch solidem Wege zusammen führt.

Natürlich sind dann Auftragslabors der Grünen in Leipzig oder das Umwelt"institut" in München, eine ansammlung weltfremder technikfeindlicher Sozialpädagogen , sauer, dass ihre aufsehenerregenden "Informationen" nicht berücksichtigt werden.
Wie auch, wenn der ELISA Test nicht dafür geeignet ist , Glyphosat von anderen Glycinen -die in allen unseren Waschmitteln vorkommen- zu unterscheiden.
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Ebiker » Sa 11. Jun 2016, 12:18

Welfenprinz hat geschrieben:(10 Jun 2016, 16:46)



Es geht bei der Zulassung eines Stoffes auch nicht um dessen Anwendungszweck sondern Auswirkungen auf Mensch und Umwelt ,Verhalten,Metabolite usw

Und da stehen wir vor der Erkenntnis,dass ein Stoff der 40 Jahre auf der Welt in allen Ländern problemlos zugelassen ist,.


problemlos zugelassen bedeutet nicht problemlos
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Re: Mögliche Gesundheitsrisiken: Glyphosat verbieten?

Beitragvon Welfenprinz » Sa 11. Jun 2016, 12:41

Ja, problemlos war in dem Zusammenhang eine unexakte Formulierung.

seit 40 jahren unter den bestehenden Prüf- und Zulassungskriterien zu bestimmten Zwecken weltweit zugelassen wurde.


mit diversen Formulierungshilfsstoffen - wie den Tallowaminen- hat es Gründe zur Beanstandung gegeben. Und diese wurden einige Male umformuliert.
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