Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

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jack000
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Re: Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Beitragvon jack000 » Mi 14. Jan 2015, 22:02

Dieter Winter » Mi 14. Jan 2015, 21:43 hat geschrieben:
Wurde zu Gunsten des Klimawandels abgesagt.

Irgend eine Ausrede findet sich immer für ein generelles Tempolimit ...
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...
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nichtkorrekt
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Re: Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Beitragvon nichtkorrekt » Mi 14. Jan 2015, 22:06

jack000 » Mi 14. Jan 2015, 22:02 hat geschrieben:Irgend eine Ausrede findet sich immer für ein generelles Tempolimit ...


Autobahn ist haram ;)
Wer nicht AfD wählt, wählt Merkel.
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Tantris
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Re: Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Beitragvon Tantris » Mi 14. Jan 2015, 23:16

jack000 » Mi 14. Jan 2015, 23:02 hat geschrieben:Irgend eine Ausrede findet sich immer für ein generelles Tempolimit ...


In den usa ist freiheit waffentragen in D ist freiheit rasen.

Jack... Lass dich nicht hu billig und zu willig verarschen....
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garfield336
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Re: Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Beitragvon garfield336 » Mi 14. Jan 2015, 23:19

Lomond » Sa 3. Jan 2015, 12:44 hat geschrieben:Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?



Mehr dazu: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 09580.html

Ja, was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Kennt ihr sterbende Wälder in Deutschland - oder sonstwo in Europa?


Das Waldsterben ist zu Ende. Der Wald ist tot
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Nichtwähler
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Re: Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Beitragvon Nichtwähler » Mi 14. Jan 2015, 23:47

Uff. Das Waldsterben haben wir - dank unserer Politiker - ja alle überstanden. Dank an die Industrie, welche sofort für alle Automobile die Kat`s erfunden hat.

Das Ozonloch war schon eine härtere Nummer, kostete noch mehr Geld und wurde - durch viel Geld - auch gemeistert.

Allerdings brauchts für den Klimawandel noch mehr Geld, als in den vorgenannten Themen und die Welt kämpft mit Bravur dagegen an. Wenn nur genug Abgaben gezahlt werden, wird auch der Klimawandel gemeistert und alle haben ein gutes Gewissen.
Aufgemerkt, wir können das Klima bestimmen. Kommt nur darauf an, wieviel Geld fliesst und ob alle Menschen das verinnerlichen.

Dabei kommt den Politfuzzi`s zu gute, das fast 80% der Menschen - völlig kritiklos - in ihrer bodenlosen Dummheit diesen Unsinn glauben.
Morgen scheint die Sonne, aber nur wenn alle genug Geld in den Klimawandel versenken.

Die Firmen welche CO2 in Massen ausstoßen, können dieses durch immense Geldauflagen auch weiterhin machen. Die dafür bezahlten TEuros werden umgehend in die Umlaufbahn befördert und stoppen mit ihrem Eintreffen dort sofort die Erweiterung des Ozonloches.

Die Folgen der globalen Erwärmung erfahren zur Zeit die Amerikaner. Sie frieren sich den Arsch ab.
Selbst schuld, schließlich haben sie nicht dafür bezahlt, das die Politiker die Sonne scheinen lassen können.

All das ist - nach den Religionen - die weitaus größte Verarschung, die jemals den Menschen über geholfen wurde.

Ist diese Verarschung die nachfolge für die Religion bw. Konfessionen?
Zuletzt geändert von Nichtwähler am Mi 14. Jan 2015, 23:47, insgesamt 1-mal geändert.
Tatsachen hören nicht auf zu existieren, nur weil sie ignoriert werden.
( Aldous Huxley )
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Re: Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Beitragvon Tantris » Mi 14. Jan 2015, 23:55

Allein schon der glaube, menschliches handeln koennte die umwelt, klima etc beeinflussen sollte verboten werden.

Sonst schadet das noch dem industriestandort D.
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jack000
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Re: Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Beitragvon jack000 » Do 15. Jan 2015, 00:30

Tantris » Mi 14. Jan 2015, 23:16 hat geschrieben:
In den usa ist freiheit waffentragen in D ist freiheit rasen.

Jack... Lass dich nicht hu billig und zu willig verarschen....

Hauptsache es ist irgendwas verboten ... das wird schon so seine Richtigkeit haben ...
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Re: Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Beitragvon Zweiundvierzig » Do 15. Jan 2015, 02:36

Lomond » Sa 3. Jan 2015, 13:44 hat geschrieben:Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?



Mehr dazu: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 09580.html

Ja, was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Kennt ihr sterbende Wälder in Deutschland - oder sonstwo in Europa?


1. Wo ist der saure Regen (in Deutschland) geblieben?
2. Wer oder was trägt dafür Verantwortung?
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NMA
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Re: Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Beitragvon NMA » Do 15. Jan 2015, 05:44

:rolleyes:

Ich weiß, mein Beitrag auf Seite 1 ist lang, aber er ist gut.
Angst ist ein schlechter Ratgeber
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Dieter Winter
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Re: Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Beitragvon Dieter Winter » Do 15. Jan 2015, 07:54

Nichtwähler » Mi 14. Jan 2015, 23:47 hat geschrieben:Ist diese Verarschung die nachfolge für die Religion bw. Konfessionen?



Könnte schon sein. Immerhin forderte ein Prof schon die Todesstrafe für Ketzer, also Leute die den anthropogenen Klimawandel anzweifeln.

http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Parncutt
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Oder
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Re: Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Beitragvon Oder » Do 15. Jan 2015, 09:52

Moin,

wenn man in der globalisierten Welt das Waldsterben nur auf das kleine Deutschland
bezieht, zieht man den verkehrten Schluß.
Deutschland ist ein reiches Land und kann überall auf der Welt Holz einkaufen und
Wälder für die Tierfutter- und Masttier-Erzeugung, usw. flächendeckend roden lassen,
was auch getan wird.
Der Wald ist überall eine Ressource, die am schnellsten für alles Mögliche zuerst
geopfert wird.
Deutschland ist am globalen Waldsterben sehr stark beteiligt.

Gruß Oder
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Re: Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Beitragvon Corella » Fr 16. Jan 2015, 10:56

Zweiundvierzig » Do 15. Jan 2015, 02:36 hat geschrieben:
1. Wo ist der saure Regen (in Deutschland) geblieben?
2. Wer oder was trägt dafür Verantwortung?


Zu 1: in Deutschland kommen mit dem Regen nach wie vor 30-50 kg N pro ha und Jahr herunter. Dazu noch S. Beide reagieren mit dem Wasser zu Salpetriger-, Salpeter-, Schwefliger- und Schwefelsäure. Wenn Dir davon etwas nicht verständlich ist -> Wiki! Das ist etwas genauer der "Saure Regen", der ja von Natur aus auch kohlensauer ist. Die menschengemachten Säuren sind halt sehr viel stärker. Je weniger basisch das Ausgangsgestein, aus dem unsere Böden wachsen, desto anfälliger sind die Böden auf Säureeinträge. Dabei verschiebt sich die Verwitterung von der Produktion von Dreischicht- nach Zweischicht-Tonminerale, deren Speicher- und Austauschvermögen für pflanzenverfügbare Nährstoffe herabgesetzt ist. Ferner sind Mykorrhizapilze pH-sensibel. Das alles finden die Förster nicht so toll, deshalb werden anfällige Waldböden regelmäßig gekalkt. Deshalb siehst Du von Baumschäden weniger. Kalkung ist aber keine Dauerlösung! Die ökologische Sicht ist viel komplizierter, ohne Willen und Interesse habe ich z.Z. keine Lust, darauf einzugehen. Das von New Model indirekt über Ellenberg zitierte ist ein guter Ansatz, aber für Laien wohl kaum verständlich.

Zu 2: Die Verbrennung fossiler Rohstoffe. Mit der Erhitzung wird Luftstickstoff fixiert. Es ist also kaum das fossile N, wie man unbefangen meinen könnte, oder: Wasserstoffverbrennung wäre keine theoretische Lösung. Aber Brennstoffzelle. Sie entspräche einer kalten Verbrennung, das wäre eine Lösung für dieses Problem.
Zuletzt geändert von Corella am Fr 16. Jan 2015, 11:03, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Beitragvon Tantris » Fr 16. Jan 2015, 13:16

Dieter Winter » Mi 14. Jan 2015, 22:43 hat geschrieben:
Wurde zu Gunsten des Klimawandels abgesagt.


Zugunsten des kat.
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Re: Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Beitragvon Corella » Fr 16. Jan 2015, 13:46

Tantris » Fr 16. Jan 2015, 13:16 hat geschrieben:
Zugunsten des kat.


Ich gebe zu, aus "dem Waldsterben" gelernt zu haben, und zwar, dass Alarmismus nicht zielführend ist. Paradigmatisch wie die Bodenkalkung, was ja zum Thema passt. Kurzfristig bringt es was, langfristig schadet es.
Wenn Ihr meint, alles nur Hysterie, dann schätzungsweise das übliche: je weniger Ahnung, desto deftiger die Meinung.
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Córdoba
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Re: Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Beitragvon Córdoba » Sa 17. Jan 2015, 10:29

Tantris » Mi 14. Jan 2015, 23:16 hat geschrieben:
In den usa ist freiheit waffentragen in D ist freiheit rasen.


In den USA ist überwiegend die Langsamkeit auf den Straßen Pflicht.
Trotz gigantischer Ausmaße der USA ist eher das Kriechen vorgeschrieben.
Warum auch nicht, auch langsam kommt man zum Ziel, dann ist eben der Weg das Ziel.
Schöne Landschaft gibt es in den USA zu genüge.

Aber dafür haben sie keine Geschwindigkeitsbeschränkung für schnelle Kugeln.
Offenes Waffentragen vielfach erlaubt, andernorts sogar vorgeschrieben, damit man weiß, wer eine Waffe trägt.

Jedes Land nach seiner Facon....................
Zuletzt geändert von Córdoba am Sa 17. Jan 2015, 10:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Beitragvon Fabi » So 18. Jan 2015, 22:01

Feinstaubbelastung ist das neue Waldsterben, möchte man meinen.
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Oder
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Re: Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Beitragvon Oder » Sa 24. Jan 2015, 11:51

Fabi » So 18. Jan 2015, 22:01 hat geschrieben:Feinstaubbelastung ist das neue Waldsterben, möchte man meinen.



Moin, Fabi,

das ist falsch!
Der bayrische TÜV e. V. hat mal vor vielen Jahren festgestellt, dass in den Wintermonaten
durch die Kaminofenfeuerungen in der Bundesrepublik mehr Feinstaub emitiert als dies über
das ganze Jahr durch den Fahrzeugverkehr verursacht wird.
In den Wintermonaten interessieren dem Wald die Emissionen - egal woher- nicht,
denn die Photosythese ist eingestellt.

Ein nicht diskutiertes Problem sind die vielen Emissionen der Flugzeuge über den Wolken
in den klimasensiblen Schichten und deren Verteilung und Annreicherung in den
erdumfassenden Luftschichten.

Gruß Oder
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Re: Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Beitragvon Theo Strabe » Mi 11. Mär 2015, 15:39

Die Frage ist ein bisschen wie beim Jahr-2000-Problem. All die Aufregung um die Computerprogramme und dann gab es kaum Probleme beim Jahreswechsel. Riesenhype um nix. Was für eine Fehleinschätzung. Nur weil vor allem Banken und Versicherungen das Problem ernst genommen haben und den Programmcode rechtzeitig angepasst hatten gab es keine Probleme.

Mit dem Waldsterben war es genauso. Problem in den Griff bekommen, da ernst genommen.

Nur beim Klimawandel wird es anders ausgehen. Der ist politisch nicht zu lösen. Ab 2050 werden unsere Kinder und Enkel dann mit Klima-Engineering versuchen Schadensbegrenzung zu betreiben. Die Klimaschwindel-Verbreiter werden dann endlich wie Vollidioten dastehen.
Zuletzt geändert von Theo Strabe am Mi 11. Mär 2015, 15:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Beitragvon Quatschki » Mi 11. Mär 2015, 17:19

Das Hauptproblem war das Schwefeldioxid.
Das hat man in den Griff gekriegt und gleichzeitig die Gipskartonplatten erfunden, und aus der Not der riesigen anfallenden Gipsmengen eine Tugend gemacht.

Nichtsdestotrotz brauchen die Böden und der Wald in den Kammlagen von Erzgebirge und Sudeten noch Jahrzehnte zum Regenerieren
Zuletzt geändert von Quatschki am Mi 11. Mär 2015, 17:22, insgesamt 1-mal geändert.
Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken!
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Cat with a whip
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Re: Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?

Beitragvon Cat with a whip » Do 12. Mär 2015, 14:59

Theo Strabe » Mi 11. Mär 2015, 15:39 hat geschrieben: Die Klimaschwindel-Verbreiter werden dann endlich wie Vollidioten dastehen.


Diejenigen, die das aus Kalkül machen sind weniger die Idioten. Dort sind ja wirtschaftliche Interessen im Spiel. Anyway, sie werden dann nicht mehr leben. Genauso wie die, die an diese interessengeleiteten Lügen und an Verschwörungstheorien mit ihren einfachen Erklärungsmustern glauben, weil ihnen der Verstand zum Erkennen komplexer Zusammenhänge fehlt. Diese letztere Sorte Leugner des antropogenen Anteils an der Klimaerwärmung und der Versauerung der Meere stehen ja schon jetzt da wie Vollidioten. Nur merkt halt ein Vollidiot höchst selten, dass er einer ist.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum

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