Verschwörungstheorien - warum?

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Re: Verschwörungstheorien - warum?

Beitragvon Umetarek » Sa 21. Apr 2012, 21:03

Um nochmal auf die Borreliose zu kommen, auch die Entstehung der Theorie ist hier leicht zu erklären. Es hat bis vor wenigen Jahrzehnten gedauert, bis man die unterschiedlichen Symptome überhaupt einem Krankheitserreger zuordnen konnte. So entsteht der Eindruck, als wäre sie neu. Woher kommt sie dann? Dazu kommt, dass die Zuordnung der Symptome zum Erreger ausgerechnet in der Nähe eines Versuchslabors mit biologischen Kampfstoffen erfolgte.
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Kopernikus
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Re: Verschwörungstheorien - warum?

Beitragvon Kopernikus » Sa 21. Apr 2012, 21:06

Alexander Reither » Sa 21. Apr 2012, 21:03 hat geschrieben:
Nun, in der Weinstube mag sowas ja mal vorkommen - da würd ich auch mal behaupten, das wir alle durchsetzt sind mit minicomputären Steuerungseinheiten um zu funktionieren.
Nur warum spricht irgendwer überhaupt auf so etwas an?

Ich erwähnte die Weinstube nur, weil dort das Video der Gruppe verlinkt war, die so exorbitant alle VTs schluckt. Das Ganze wurde "unsererseits" vielmehr belächelt: http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?f=24&t=29662
http://kartoffeln-im-netz.tumblr.com/
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http://www.youtube.com/watch?v=xwsOi0ypuSI
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Re: Verschwörungstheorien - warum?

Beitragvon Umetarek » Sa 21. Apr 2012, 21:12

Umetarek » Sa 21. Apr 2012, 21:57 hat geschrieben: Ein absoluter Vertrauensverlust gegenüber denen, die wichtige Dinge entscheiden.

Wobei ich das sogar verstehen kann, nur gehe ich nicht immer vom worst case Szenario aus ;)
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Re: Verschwörungstheorien - warum?

Beitragvon Woppadaq » Sa 21. Apr 2012, 21:13

frems » Sa 21. Apr 2012, 21:01 hat geschrieben:Nee, der sportliche Teil besteht nur darin, daß es irgendwie schlüssig klingt und man versucht, Widersprüche zu vermeiden, damit es der Laie glaubt. Ist doch immer das selbe Muster.

Redest du von dir? Oder den VTlern?

Tja, und mir sind schon Deutsche begegnet, die nicht wußten, wo Japan auf der Karte liegt. Das ist natürlich ein Argument gegen Deutsche

Wenn du meinst....

frems » Sa 21. Apr 2012, 20:35 hat geschrieben:Herje. Ein Glenn Beck ist auch kein Grund, warum man Verschwörungstheoretiker für seriöse Wissenschaftler halten sollte. Der gute Erich ist nämlich Spezialist für Außerirdische. Natürlich gibt es dafür keine handfesten Beweise, sondern interpretiert gezielt herausgepickte und zigfach aufs Neue übersetzte Texte aus der Bibel heraus. Das klingt natürlich für manch einen auf einmal schlüssig, der anfällig für sowas ist. Aber keinen seriösen Wissenschaftler überzeugt das.


Wem sagst du das? Däniken ist eher Showmaster als Wissenschaftler. Aber stell dir ihn mal in einer ganz normalen deutschen Polit-Diskussion vor. Würdest du dich nicht fragen, was ARD oder ZDF damit bezwecken, ihn als Kommentator zu nehmen? Käme dir das nicht suspekt vor?

frems » Sa 21. Apr 2012, 20:35 hat geschrieben:Nein, wieso sollte man? Hitler lebt auch nicht mehr.


Und warum soll ich jetzt Amis hassen, weil ihre Regierung Scheisse baut?
Zuletzt geändert von Woppadaq am Sa 21. Apr 2012, 21:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verschwörungstheorien - warum?

Beitragvon frems » Sa 21. Apr 2012, 21:14

Alexander Reither » Sa 21. Apr 2012, 21:55 hat geschrieben:
Und was macht deines Erachtens eine solche Denkweise für möglcih? Übrigens sehe ich deine Analysen als sehr zutreffend an.

Keine Ahnung. Menschen muß man nicht verstehen. Gibt halt solche und solche. Ich hab mich damit abgefunden, daß es einfach einige gibt, die man nicht überzeugen kann, weil sie nicht überzeugt werden wollen, sondern selbst nur darauf besessen sind, andere zu überzeugen. Die suchen dann halt nicht die Wahrheit, sondern wollen ihre aufgeschnappte Meinung verteilen. Wieso diskutieren sie beispielsweise in Foren statt zu recherchieren? Oder klopfen sich in VT-Foren gegenseitig auf die Schulter, wenn eine neue Verschwörung "entdeckt" wurde, die man so unkritisch wie die vorherigen in sein Repertoire aufgenommen hat. Hat irgendwie was von kleinen, abgeschotteten Sekten, die es nur gut mit ihren Menschen meinen, wenn sie sie bekehren. Und für die würde ich persönlich keine Zeit mehr aufwenden, weil's verschwendete Zeit ist.

Spätestens an dem Punkt, wo mehrere "Kuriositäten", die man alle schön aufschrieb oder sich merkte (-> je mehr, desto besser, selbst wenn diese keinen Zusammenhang darstellen), aufgelistet werden, die im Netz schon zigmal wiederlegt worden. Zum Beispiel wenn man die "gängige Meinung" aufschnappt, der vermeintliche Mörder Kennedys sei ein schlechter Schütze gewesen und deshalb sei es schlichtweg unmöglich (100%!), daß er treffen könnte. Sobald man auf die militärische Ausbildung und die Schießleistungen hinweist, wird abgelenkt oder die Angaben als gefälscht abgestempelt. Wieso man einfach nicht sagen kann "Oh, stimmt, da habe ich mich geirrt, danke für die Info, aber es gibt ja noch andere Punkte, über die man sprechen kann" weiß ich nicht. Da gehört dann auch immer etwas Courage dazu und die hat nicht jeder. Und wenn einen der Fall so interessiert, wie ein Kriminalpolizist stundenlang über Monate an einem Fall dran ist und mit modernsten Gerät die Sache untersucht, so könnte es doch nicht schwierig sein, einfach selbst mal zwei, drei Wörter bei Google einzugeben und sich die Informationen zu holen, die diese Kuriosität widerlegt. Vielleicht ist die Diffamierung dann doch wichtiger als das Streben nach Wahrheit.

So sind halt manche Menschen. Kann man nicht ändern und sollte es nicht so überbewerten, wie sich VTler überschätzen. :)
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Re: Verschwörungstheorien - warum?

Beitragvon Woppadaq » Sa 21. Apr 2012, 21:19

Umetarek » Sa 21. Apr 2012, 20:57 hat geschrieben:Ein absoluter Vertrauensverlust gegenüber denen, die wichtige Dinge entscheiden.

Das kann ich zur Abwechslung mal unterschreiben.
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Re: Verschwörungstheorien - warum?

Beitragvon frems » Sa 21. Apr 2012, 21:20

Woppadaq » Sa 21. Apr 2012, 22:13 hat geschrieben:Redest du von dir? Oder den VTlern?

Das weißt Du selber. :)


Wenn du meinst....

Och komm, bisschen mehr als dröge Floskeln kannst auch Du auf ironische Denkansätze erwidern. ;)


Wem sagst du das? Däniken ist eher Showmaster als Wissenschaftler. Aber stell dir ihn mal in einer ganz normalen deutschen Polit-Diskussion vor. Würdest du dich nicht fragen, was ARD oder ZDF damit bezwecken, ihn als Kommentator zu nehmen? Käme dir das nicht suspekt vor?

Erstens ist FOX ein Privatsender und nicht wie RBB öffentlich-rechtlich. Und zweitens: Welche Verschwörungstheorien hat ein Showmaster denn angeblich einmal präsentiert und was sagt uns das über Regierung, Bevölkerung und die Seriösität anderer Verschwörungstheorien? Ich bin gespannt. :?:

Und warum soll ich jetzt Amis hassen, weil ihre Regierung Scheisse baut?

Kommt drauf an, was man als "Scheiße bauen" bezeichnet. Ich hab's jedenfalls nicht nötig, Amerikaner in Deutschland als irgendwas zu bezeichnen. Dafür kenne ich sie eigentlich gut genug. Rettungsversuche a la "Es gibt ja auch Ausnahmen" ändern da auch nicht so viel. Man hat genau mit diesem Land seine Problemchen und sucht sich Gründe zur Bestätigung. Da sind Verschwörungstheorien immer sehr naheliegend.
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Re: Verschwörungstheorien - warum?

Beitragvon Adam Smith » Sa 21. Apr 2012, 21:22

frems » Sa 21. Apr 2012, 22:14 hat geschrieben: Wieso diskutieren sie beispielsweise in Foren statt zu recherchieren?


Das eine schließt das andere nicht aus. Aber es ist schon so, dass das Niveau in den Foren nicht besonders hoch ist. Forendiskussionen sind sehr selten hilfreich. Foren dienen m.E. nur der Unterhaltung (Freizeitvergnügen)
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Re: Verschwörungstheorien - warum?

Beitragvon frems » Sa 21. Apr 2012, 21:24

Sebastian Hauk » Sa 21. Apr 2012, 22:22 hat geschrieben:
Das eine schließt das andere nicht aus. Aber es ist schon so, dass das Niveau in den Foren nicht besonders hoch ist. Forendiskussionen sind sehr selten hilfreich. Foren dienen m.E. nur der Unterhaltung (Freizeitvergnügen)

Natürlich schließt das eine nicht das andere aus. Aber wenn man sich selbst so präsentiert, als sei man seit Ewigkeiten an einem Fall dran und hätte nun bahnbrechende Erkenntnisse, ist es äußerst eigenartig, wenn Aussagen zur Bestätigung der Theorie trifft, die jeder Zwölfjährige heutzutage vorm Zähneputzen widerlegen könnte. Und für mich gibt's da nur zwei Erklärung: Entweder hat man sich niemals nach Argumente für oder gegen seine Theorie/Aussage umgeschaut -- oder man fand diese Informationen, aber wollte sie nicht wahrhaben, weil dann das Konstrukt zusammenbricht. Egal was: Es ist nicht überzeugend. :?
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Re: Verschwörungstheorien - warum?

Beitragvon Alexyessin » Sa 21. Apr 2012, 21:25

Sebastian Hauk » Sa 21. Apr 2012, 22:22 hat geschrieben:
Das eine schließt das andere nicht aus. Aber es ist schon so, dass das Niveau in den Foren nicht besonders hoch ist. Forendiskussionen sind sehr selten hilfreich. Foren dienen m.E. nur der Unterhaltung (Freizeitvergnügen)


Forumsdiskussionen sind aber jünger als die Verschwörungstheorien.
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Re: Verschwörungstheorien - warum?

Beitragvon Woppadaq » Sa 21. Apr 2012, 21:32

frems » Sa 21. Apr 2012, 21:14 hat geschrieben:Spätestens an dem Punkt, wo mehrere "Kuriositäten", die man alle schön aufschrieb oder sich merkte (-> je mehr, desto besser, selbst wenn diese keinen Zusammenhang darstellen), aufgelistet werden, die im Netz schon zigmal wiederlegt worden. Zum Beispiel wenn man die "gängige Meinung" aufschnappt, der vermeintliche Mörder Kennedys sei ein schlechter Schütze gewesen und deshalb sei es schlichtweg unmöglich (100%!), daß er treffen könnte. Sobald man auf die militärische Ausbildung und die Schießleistungen hinweist, wird abgelenkt oder die Angaben als gefälscht abgestempelt. Wieso man einfach nicht sagen kann "Oh, stimmt, da habe ich mich geirrt, danke für die Info, aber es gibt ja noch andere Punkte, über die man sprechen kann" weiß ich nicht. Da gehört dann auch immer etwas Courage dazu und die hat nicht jeder.

Naja, Junge du verschweigst da nur ein paar wichtige Sachen.

Erstens: die Seite, auf die hier von usatomorrow hingewiesen wurde um zu belegen, dass Oswald ein exzellenter Schütze gewesen sei, war von Wikipedia und enthielt auf der gleichen Seite auch die gegenteilige Meinung eines anderen aus Oswalds Army-Zeit. Steht Aussage gegen Aussage.
Zweitens ging es darum, dass der Winkel, in dem Oswald angeblich schoss, durch einen verdeckenden Baum hindurch, und dass er dreimal aus dieser Entfernung traf, einmal sogar so, dass Kennedys Kopf zurückprallte - das gilt im Allgemeinen als fast unmöglicher Schuss.

Was genau soll man da jetzt einsehen? Erst recht, wenn man sich "JFK" von Oliver Stone reingezogen hat, und die wenigsten bereit sind, alles zu widerlegen, was in dem Film gezeigt wurde? Verlangst du da nicht ein bisschen viel von Ottonormalkinobesucher?
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Re: Verschwörungstheorien - warum?

Beitragvon Adam Smith » Sa 21. Apr 2012, 21:38

Hier:

Der amerikanische Experte für Computeranimation Dale Myers entwarf auf der Grundlage sämtlicher zur Verfügung stehender Filme, Photographien und Baupläne in zehnjähriger Arbeit eine 3D-Simulation des Attentats. Das Ergebnis wurde 2003 in der Dokumentation The Kennedy Assassination: Beyond Conspiracy („Der Kennedy-Mord – jenseits der Verschwörung“) auf ABC gezeigt, die einen Emmy gewann. Diese Simulation erlaubte, das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven mit größter geometrischer Zuverlässigkeit zu betrachten. Sie zeigt, dass Schusswunden von Kennedy und Connally exakt zu den Positionen passen, die sie eingenommen hatten, als die Schüsse fielen. Verfolgt man die ballistische Flugbahn der Kugeln in dieser Animation, kommt man auf einen schmalen Winkel, in dem sich auch einige Fenster im fünften Stock des Schulbuchlagers befinden, darunter auch das, von dem aus Oswald geschossen haben soll.[65]


http://de.wikipedia.org/wiki/Attentat_a ... F._Kennedy
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Re: Verschwörungstheorien - warum?

Beitragvon Adam Smith » Sa 21. Apr 2012, 21:43

Hallo,

bald gibt es aber Neuigkeiten:

Später folgten zahlreiche weitere Untersuchungen, die zwar Ungenauigkeiten, Widersprüche und auch Fälschungen vorheriger Ermittlungen aufdeckten, das Rätsel um das Attentat auf Kennedy jedoch nicht zweifelsfrei lösten. Die Akten über Kennedys Ermordung bleiben bis 2017 unter Verschluss.


http://de.wikipedia.org/wiki/John_F._Kennedy
Zuletzt geändert von Adam Smith am Sa 21. Apr 2012, 21:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verschwörungstheorien - warum?

Beitragvon Woppadaq » Sa 21. Apr 2012, 21:45

frems » Sa 21. Apr 2012, 21:20 hat geschrieben:Das weißt Du selber. :)

Oha, du hältst mich für Gott?

Nicht schlecht...denk ich noch mal drüber nach.

Och komm, bisschen mehr als dröge Floskeln kannst auch Du auf ironische Denkansätze erwidern. ;)

Ich finds immer witzig, wie ihr Feindbilder verarscht, die eigentlich nur in eurem Kopp existieren, und gleichzeitig fragt "Warum gibts die eigentlich?", das hat sowas von Katze-die-sich-in-den-eigenen Schwanz-beisst-Syndrom.

Erstens ist FOX ein Privatsender und nicht wie RBB öffentlich-rechtlich.

Yo, weil's da drüben einfach mal keine ÖR-Sender gibt. (Und auch keine GEZ, worum ich die Amis echt beneide...)


Und zweitens: Welche Verschwörungstheorien hat ein Showmaster denn angeblich einmal präsentiert und was sagt uns das über Regierung, Bevölkerung und die Seriösität anderer Verschwörungstheorien?

Ich glaub, ich versteh den Sinn dieser Frage nicht....

Kommt drauf an, was man als "Scheiße bauen" bezeichnet. Ich hab's jedenfalls nicht nötig, Amerikaner in Deutschland als irgendwas zu bezeichnen.

Oh lala...als was hab ich sie denn bezeichnet?

Man hat genau mit diesem Land seine Problemchen und sucht sich Gründe zur Bestätigung. Da sind Verschwörungstheorien immer sehr naheliegend.

Also im Pauschalisieren bist du wirklich gut.
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Re: Verschwörungstheorien - warum?

Beitragvon frems » Sa 21. Apr 2012, 21:46

Woppadaq » Sa 21. Apr 2012, 22:32 hat geschrieben:Naja, Junge du verschweigst da nur ein paar wichtige Sachen.

Erstens: die Seite, auf die hier von usatomorrow hingewiesen wurde um zu belegen, dass Oswald ein exzellenter Schütze gewesen sei, war von Wikipedia und enthielt auf der gleichen Seite auch die gegenteilige Meinung eines anderen aus Oswalds Army-Zeit. Steht Aussage gegen Aussage.
Zweitens ging es darum, dass der Winkel, in dem Oswald angeblich schoss, durch einen verdeckenden Baum hindurch, und dass er dreimal aus dieser Entfernung traf, einmal sogar so, dass Kennedys Kopf zurückprallte - das gilt im Allgemeinen als fast unmöglicher Schuss.

Was genau soll man da jetzt einsehen? Erst recht, wenn man sich "JFK" von Oliver Stone reingezogen hat, und die wenigsten bereit sind, alles zu widerlegen, was in dem Film gezeigt wurde? Verlangst du da nicht ein bisschen viel von Ottonormalkinobesucher?

Und die Aussagen von Wikipedia sind mit entsprechenden Quellen hinterlegt, wie diese hier: http://www.archives.gov/research/jfk/wa ... html#intro

Und ob er ein hervorragender (Scharf-)Schütze war oder ein mittelmäßiger, ist eigentlich egal. Er wird wohl ein besserer Schütze als 99% der Bevölkerung mit so einem militärischen Training gewesen sein und es ist absurd dann zu behaupten, er sei ein schlechter Schütze und könne es deshalb nicht gewesen sein. Und die weiteren Punkte, die nun wie erwartet reinkommen statt etwas zur Ausbildung und der vorigen Aussagen zu sagen, sind auch schon etliche Male durchgekaut worden. Deshalb sagte ich ja weiter vorher schon, daß ich meine Zeit nicht unnötig verschwende, wenn ein VT-Anhänger andere überzeugen will und gar keine Gegenargumente hören möchte. Man kann sich bei Interesse halt all die Akten und wissenschaftlichen Werke, die schon Tausende Menschen vorher bearbeitet haben, durchlesen; oder man überlegt sich, ob man als voreingenommener Antiamerikaner die Tat für nachvollziehbar hält oder eben nicht. Einen Holocaustleugner können auch die Heere von Wissenschaftler aller erdenklichen Länder nicht überzeugen.

Ob es Oswald war, sage ich ja auch nicht. Deshalb schrieb ich ja explizit von einem vermeintlichen Mörder. Aber weil leider manche Sachen bisher noch nicht ausreichend befriedigend geklärt werden könnten, stelle ich mich nicht auf die Straße und wittere eine böse US-Regierung, die ihren Präsidenten einfach mal abmurkst. Zudem, wie Sebastian Hauk schrieb, werden die Akten bald freigegeben. Bei einer Verschwörung hätte man die wohl verschwinden lassen statt sich öffentlich um den Fall zu kümmern. Und daß diese Akten für eine gewisse Zeit unter Verschluß gehalten werden, ist auch nichts besonderes, sondern aus Datenschutzgründen immer so. Also auch kein Argument für CIA, Mossad, Freimaurer oder sonstwen. :?
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Re: Verschwörungstheorien - warum?

Beitragvon frems » Sa 21. Apr 2012, 21:54

Woppadaq » Sa 21. Apr 2012, 22:45 hat geschrieben:Ich finds immer witzig, wie ihr Feindbilder verarscht, die eigentlich nur in eurem Kopp existieren, und gleichzeitig fragt "Warum gibts die eigentlich?", das hat sowas von Katze-die-sich-in-den-eigenen Schwanz-beisst-Syndrom.

Wer ist denn "Ihr"? :?:


Yo, weil's da drüben einfach mal keine ÖR-Sender gibt. (Und auch keine GEZ, worum ich die Amis echt beneide...)

Siehste, wieder so eine Aussage, die man einfach nachschlagen kann, aber es nicht tat, weil man bereits eine Meinung hatte: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffen ... te_Staaten

Zudem, selbst wenn es keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk in den USA gebe, hätte diese Aussage nichts mit dem Thema zu tun, denn es ging darum, was Du angeblich über einen einzelnen Showmaster weißt und was er mal gesagt hat und daraufhin die Frage stellst, was ich denke, wenn dieser nicht bei einem deutschen Privatsender, sondern bei "ARD oder ZDF" tätig sei. Typisches, voraussehbares Ablenken. :|

Ich glaub, ich versteh den Sinn dieser Frage nicht....

Überraschend. :p

Oh lala...als was hab ich sie denn bezeichnet?

Na, dann schau doch noch mal genau hin.

Also im Pauschalisieren bist du wirklich gut.

Man paßt sich seinem Gesprächspartner halt an, weil man hofft, daß so irgendeine Botschaft noch ankommt. Scheinbar aber nicht. Deshalb gibt's auch nur einen persönlichen Vorwurf anstelle eines Gegenargumentes. Genau wie vorher schon vermutet. :|
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Re: Verschwörungstheorien - warum?

Beitragvon Woppadaq » Sa 21. Apr 2012, 21:54



Also wenn es dieser Film ist, den ich auf n-tv gesehen habe, dan muss ich sagen: sieht wirklich gut aus. Aber nur bedingt überzeugend. Ich mein damit gar nicht mal den Schuss, denn wenn es nur um den geht: schwer zu glauben, aber möglich.

Es gibt aber genügend andere Punkte, die schon merkwürdiger wirken. Aber wir wolln das mal jetz wirklich nicht breittreten.
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Re: Verschwörungstheorien - warum?

Beitragvon Adam Smith » Sa 21. Apr 2012, 21:57

Woppadaq » Sa 21. Apr 2012, 22:54 hat geschrieben:Es gibt aber genügend andere Punkte, die schon merkwürdiger wirken. Aber wir wolln das mal jetz wirklich nicht breittreten.


Ich habe jetzt bei wikipedia keinen gefunden. Aber in einem anderen Strang kann das ja mal diskutiert werden.
Zuletzt geändert von Adam Smith am Sa 21. Apr 2012, 21:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verschwörungstheorien - warum?

Beitragvon Woppadaq » Sa 21. Apr 2012, 22:09

frems » Sa 21. Apr 2012, 21:54 hat geschrieben:Wer ist denn "Ihr"? :?:

Na neben dir noch al die anderen netten Leute, die sich im 9/11-Thread gegenseitig erzählen, wie bescheuert VTler doch sind und warum man auf gar keinen Fall eine seriöse Disussion mit ihnen anfangen darf.

Das hat schon was von Aberglaube, und den herauszukitzeln macht immer wieder Spass.

Siehste, wieder so eine Aussage, die man einfach nachschlagen kann, aber es nicht tat, weil man bereits eine Meinung hatte: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffen ... te_Staaten


Hmm...es gibt da drüben also "Public Broadcasting", welches von einem Privatunternehmen gesponsert wird.

Das nenn ich ne Win-Win-Aussage.

Zudem, selbst wenn es keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk in den USA gebe, hätte diese Aussage nichts mit dem Thema zu tun, denn es ging darum, was Du angeblich über einen einzelnen Showmaster weißt und was er mal gesagt hat und daraufhin die Frage stellst, was ich denke, wenn dieser nicht bei einem deutschen Privatsender, sondern bei "ARD oder ZDF" tätig sei. Typisches, voraussehbares Ablenken. :|

Ich dachte immer, ich sei paranoid....man lernt nie aus.

Überraschend. :p

Überraschend, dass du dich nicht sinnvoller ausdrücken kannst :p

Na, dann schau doch noch mal genau hin.

Na, dann sag es doch einfach :D

Man paßt sich seinem Gesprächspartner halt an, weil man hofft, daß so irgendeine Botschaft noch ankommt.

Du willst mir sagen, ICH pauschalisiere?
Man kann sich auch direkt ausdrücken, mein Lieber. Nicht immer nur hintenrum und durch die Blume.
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Re: Verschwörungstheorien - warum?

Beitragvon frems » Sa 21. Apr 2012, 22:17

Woppadaq » Sa 21. Apr 2012, 23:09 hat geschrieben:Na neben dir noch al die anderen netten Leute, die sich im 9/11-Thread gegenseitig erzählen, wie bescheuert VTler doch sind und warum man auf gar keinen Fall eine seriöse Disussion mit ihnen anfangen darf.

Das hat schon was von Aberglaube, und den herauszukitzeln macht immer wieder Spass.

Also ist pauschal jeder, der sich mit Argumenten gegen Verschwörungstheorien mal auseinandergesetzt hat und daher auch keiner VT anhängt, in dieser schwarz-weißen Welt damit gemeint. Gut.

Hmm...es gibt da drüben also "Public Broadcasting", welches von einem Privatunternehmen gesponsert wird.

Das nenn ich ne Win-Win-Aussage.

Privatunternehmen sponsern auch ARD und ZDF. Geringfügige Unterschiede wirst Du zwischen jedem nationalen System finden und brauchst Du nun nicht heraussuchen, um davon abzulenken, daß Du Dich wieder vorschnell geirrt hast statt Dich zu informieren. Also liege ich mit der Annahme richtig, daß trotz mehrmaligem Nachfragen Deine Behauptung nicht mehr mit auch nur einem einzigen Beweis ergänzt wird? :?:


Ich dachte immer, ich sei paranoid....man lernt nie aus.

Kommt noch was? Oder lassen wir das verwirrte Spiel mit Glenn Beck lieber sein?

Überraschend, dass du dich nicht sinnvoller ausdrücken kannst :p

Siehe vorherige Frage. Ist eigentlich ganz einfach. Ich wiederhole es für Dich aber gerne noch einmal:

Erstens ist FOX ein Privatsender und nicht wie RBB öffentlich-rechtlich. Und zweitens: Welche Verschwörungstheorien hat ein Showmaster denn angeblich einmal präsentiert und was sagt uns das über Regierung, Bevölkerung und die Seriösität anderer Verschwörungstheorien? Ich bin gespannt.


Du bringst Beck ins Spiel und vergleichst ihn mit Däniken, um anschließend eine Frage zu stellen, was man davon fände, wenn Däniken Kommentator bei ARD oder ZDF wäre. Merkst Du denn gar nichts mehr?

Außerdem kannst Du in wenigen Sekunden nachschlagen, daß Däniken im deutschen Fernsehen schon zu Gast war: http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_von_ ... iken#Leben

Ich weiß, ich weiß: Gleich wirst Du mir nur mitteilen, daß Du "Kommentator" und nicht "Gast" schriebst. Das weiß ich selber und hat mit Deinen komischen Spielchen auch nichts zu tun. Meine Güte. Da wirkt aber jemand getroffen. :dead:

Na, dann sag es doch einfach :D

:rolleyes:

Du willst mir sagen, ICH pauschalisiere?
Man kann sich auch direkt ausdrücken, mein Lieber. Nicht immer nur hintenrum und durch die Blume.

Wieso überrascht es mich nicht, daß Du den Rest des Zitat ausnahmsweise lieber wegläßt statt auf die eigentliche Sache einzugehen? Naja, ging wohl schneller als vermutet zu Ende. :?

* Edit: Dann geb ich's mal auf. Das Argumentationsmuster und die Vermutungen sowie Auffälligkeiten, die man vorher schon erwähnte, werden am laufenden Band auch noch bestätigt. Besser geht's ja kaum. :|
Zuletzt geändert von frems am Sa 21. Apr 2012, 22:31, insgesamt 2-mal geändert.
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