Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

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Adam Smith
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Adam Smith » So 13. Aug 2017, 17:35

Ebiker hat geschrieben:(13 Aug 2017, 18:26)

Wieso in ein paar tausend Jahren ? So ab 2030 könnte es schon empfindlich kühl werden.

In 13 Jahren werden wir es ja wissen.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Aristide » So 13. Aug 2017, 17:37

X3Q hat geschrieben:(13 Aug 2017, 18:32)

CO2 in die Luft blasen.

--X

Wäre es dann nicht eine tugend, damit schon jetzt zu beginnen!? Wenn die ganzen kohlereviere der gemäßigten breiten oder die vermuteten ölvorkommen der arktis unter einem eispanzer liegen, dürfte sich das schwierig gestalten!!
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X3Q
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon X3Q » So 13. Aug 2017, 17:45

Aristide hat geschrieben:(13 Aug 2017, 18:37)

Wäre es dann nicht eine tugend, damit schon jetzt zu beginnen!? Wenn die ganzen kohlereviere der gemäßigten breiten oder die vermuteten ölvorkommen der arktis unter einem eispanzer liegen, dürfte sich das schwierig gestalten!!

Nein.

--X
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Aristide » So 13. Aug 2017, 21:41

Das denke ich anders.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Voight-Kampff » So 13. Aug 2017, 22:43

Aristide hat geschrieben:(13 Aug 2017, 18:37)

Wäre es dann nicht eine tugend, damit schon jetzt zu beginnen!? Wenn die ganzen kohlereviere der gemäßigten breiten oder die vermuteten ölvorkommen der arktis unter einem eispanzer liegen, dürfte sich das schwierig gestalten!!

Wann wird das passieren? Wie wurde das ermittelt?
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Aristide » So 13. Aug 2017, 22:48

Voight-Kampff hat geschrieben:(13 Aug 2017, 23:43)

Wann wird das passieren? Wie wurde das ermittelt?


Schau dir die klimageschichte der letzten paar hundert tausend jahre an. Die forschungsdaten dazu sind sehr gut.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Voight-Kampff » So 13. Aug 2017, 23:02

Aristide hat geschrieben:(13 Aug 2017, 23:48)

Schau dir die klimageschichte der letzten paar hundert tausend jahre an. Die forschungsdaten dazu sind sehr gut.

Kein Antwort. Okay.
Woran machst du fest, dass die Daten sehr gut sind?
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Aristide » So 13. Aug 2017, 23:07

Eine sehr präzise antwort !!
Für diese zeit gibt es halt viel mehr marker, mit deren hilfe man den klimaverlauf rekonstruieren kann.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Voight-Kampff » So 13. Aug 2017, 23:09

Aristide hat geschrieben:(14 Aug 2017, 00:07)

Eine sehr präzise antwort !!
Für diese zeit gibt es halt viel mehr marker, mit deren hilfe man den klimaverlauf rekonstruieren kann.

Was ist ein "Marker"? Viel mehr als wann? Was ist der Vergleichswert, über den man ermittelt, dass die Daten sehr gut sind?
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Aristide » So 13. Aug 2017, 23:12

Grundlagenwissen sollte man sich woanders aneignen.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Voight-Kampff » So 13. Aug 2017, 23:19

Aristide hat geschrieben:(14 Aug 2017, 00:12)

Grundlagenwissen sollte man sich woanders aneignen.

Warum sagst du so was? Dir muss doch klar sein, dass ich nicht frage, weil ich es nicht weiß. Und dir muss doch auch klar sein, dass ich schon erkannt habe, dass du dich nicht auskennst.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon X3Q » So 13. Aug 2017, 23:28

Aristide hat geschrieben:(13 Aug 2017, 22:41)

Das denke ich anders.

Dann denke richtig.

--X
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon BingoBurner » Mo 14. Aug 2017, 01:42

Keine Ahnung ob das hier jemanden interessiert oder wer es bis zum Ende meines Beitrages schafft aber hier mal ein Tipps wenn
es um naturwissenschaftliche Fragen/Themen allgemein geht.


Zunächst :

https://www.klimafakten.de/fakten-statt ... n/fakt-ist
https://skepticalscience.com/translation.php?lang=6
http://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/klimaw ... .live21072
https://www.pik-potsdam.de/forschung

Dort gibt es verlässliche Daten zum Klima bzw. zu den Mensch-gemachten Klimawandel, Wetter usw.


Gut, da muss man sich erstmal durch tanken.
Das ist oft verwirrend.
But dont panic.........

Das hier z.b. das ist eine kostenlose Datenbank für wissentschaftliche Literatur bzw. auch vergleichende Literatur :

https://www.elsevier.com/solutions/scopus

So..........Klimawandel.

Haut man den Begriff bei Google ein bekommt man unter den ersten Treffern
auch so ein Schwachsinn geliefert :



Wie damit umgehen ?

1. Man schaut sich den Namen an wer, was, wo, wann, wie publiziert hat. Siehe oben http://www.elsevier.com
Man schreibt schlicht den Namen in das Suchfeld (falls überhaupt vorhanden) oder die angebliche "Studie"
Gibt noch mehr Suchmaschinen dieser Art.

2. Wie bekannt ist diese Person, der zitierte Prof. whatever, hat er das überhaupt so gesagt/gemeint, Kontext?

3. Wie lange arbeitet diese Person auf diesen Gebiet ?

4. Wie oft wurde eine/seine/ihre Arbeit veröffentlicht und wo ?

5. Schlagworte wie Klimakirche, bestechliche Wissenschaftler, Linksgrün versifte Ideologie, Ökofaschisten
und man kann eigentlich gleich aufhören weiter zu lesen. Es sei den man hat Humor oder ist einfach zäh.

................


"CHAOSFORSCHUNG..............Das Ende des Schmetterlingseffekts
Angeblich folgt aus der Chaostheorie, dass Wettervorhersagen für Zeiträume von mehr als zwei Wochen unmöglich sind. Dieses Dogma ist mit Hilfe der statistischen Mechanik widerlegt worden.
Raoul Robert"

http://www.spektrum.de/magazin/das-ende ... kts/828112

Einfach mal selber testen.....Raoul Robert


Und auch das hier :

http://www.achgut.com/artikel/wann_wird ... _sommer/P5

Entweder versteht der Autor nicht das es einen Unterschied gibt zwischen KLIMA UND WETTER und den ZEITABSTÄNDEN.
(Eischichten/Gesteinschichten/Polarstationen wo die linksgrün versifften Klimatologen weltweit Sonden loschicken)

Oder er versucht mit lächerlichen Angaben wie "am 30.6. 1905 stand Berlin zwei Meter unter Spreewasser. Und so fort"
Stimmung zu machen, sich selbt zu erhöhen (?) um genau das anschließend Klimatologen vorzuwerfen.

Ist auch egal. Ist eh falsch.

"Naturgesetze hingegenn sind nicht politisch, sind machen keinen Deal, Sie verhandeln nicht, Sie sind nicht käuflich
................Prof. Harald Lesch (frei aus den Kopf zitiert)"

Naja ist letztlich wie mit der Ozonschicht. Erst muss die Hautkebsrate ansteigen bis die Leute lernen
sich einzucremen.

Weltweit und zwar weltweit kommen alle zu den selben Schluss. Es gibt auch keine große Debatte unter den Klimatologen.
Die heutige Erderwärumg ist Menschen gemacht. Und was allen Sorgen macht ist die Temperaturanstiegsgeschwindigkeit.

Flüchtlingskrise ?

Das was jetzt los ist, ist ein Zucker schlecken wenn die Klimawandel ungebremst zuschlägt.
Schon mal 38 Grad mit Nebel erlebt ? Da geht nichts mehr.
Da geht auch keiner mehr zur Arbeit. Da hockst nur noch in der Ecke mit was zu trinken in der Hand.

Diese Phänomene beobachtet man z.b. in Mexico bzw. Saudi Arabien.
Übrigens Mexico war aus diesen Gründen auch eines der ersten Länder die das Pariser Abkommen unterschrieben haben.

Verweisen möchte auch nochmal auf das Geomar : http://www.geomar.de/

Was denken einige ? Da arbeiten nur Vollidioten ? Alle bestochen ?

Einfaches Deutsch ! Nur lesen.

http://www.hamburg.de/contentblob/39564 ... iveWorker2



"2.1 Beobachtete Klimaänderung
2.1.1 Temperatur
Die Jahresmitteltemperatur an der Station Hamburg-Fuhlsbüttel ist zwischen 1891 und 2007
um 0,8 °C angestiegen, das entspricht einer Anstiegsrate von 0,07 °C/Dekade (Schlünzen et
al. 2009). Betrachtet man kürzere und jüngere Zeitabschnitte, wird deutlich, dass der Trend
der Temperaturzunahme in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen hat. So ist die
Jahresmitteltemperatur in den letzten 60 Jahren (1948-2007) um 0,19 °C/Dekade und in den
vergangenen 30 Jahren (1978-2007) sogar um 0,6 °C/Dekade angestiegen, wobei die
stärkste Temperaturzunahme mit 0,9 °C/Dekade in die Wintermonate (DJF) fällt (Schlünzen

2 Der Weltklimarat (IPCC – Intergovernmental Panel on Climate Change) hat insgesamt 40 Zukunftsszenarien
für den Zeitraum 2001-2100 entwickelt, die auf unterschiedlichen Emissionen von Treibhausgasen basieren.
Diese Szenarien werden nach dem Special Report on Emissions Scenarios als SRES-Szenarien bezeichnet
(Nakicenovic et al. 2000)."

............




"Es gibt verschiedene Gründe, warum Aussagen zu künftigen Klimaänderungen und
Klimafolgen unsicher sind:
• Aussagen über die künftige klimatische Entwicklung können nur durch den Einsatz von
Computermodellen erstellt werden – Modelle, egal zu welchem Sachverhalt, sind aber
nie „1-zu-1“-Abbildungen der Realität, sondern immer Vereinfachungen. Das Verständnis
des Klimasystems wächst aber zusehends, so dass sich Klimamodelle immer mehr der
realen Verhältnissen nähern.
• Das Klima ist ein hochgradig komplexes und nichtlineares System, das eine natürliche
Schwankungsbreite (Variabilität) besitzt. Die Kenntnisse über diese klimatische
Variabilität werden zwar immer besser, dennoch ist es bislang noch sehr schwer, die
natürliche Variabilität in Klimamodellen abzubilden.
• Klimamodelle (globale, regionale) benötigen als Eingangsinformation die
Konzentrationen von klimawirksamen Gasen wie CO2, CH4 usw. Um diese
Konzentrationen zu ermitteln, muss bekannt sein, wie hoch die Emissionen
klimawirksamer Gase sind bzw. sein werden – anthropogene Emissionen resultieren u. a.
aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe und Landnutzungsänderungen. Emissionen
klimawirksamer Gase lassen sich nicht exakt prognostizieren, sondern müssen
abgeschätzt werden. Eine exakte Prognose würde voraussetzen, dass die
gesellschaftliche Entwicklung (Wirtschaftswachstum, demographische Entwicklung,
Einsatz verschiedener Energieträger etc.) vorhergesagt werden könnte – es ist
unmittelbar einleuchtend, dass eine solche Prognose prinzipiell unmöglich ist. Das heißt,
Klimamodelle sind auf Annahmen über die künftige Entwicklung von Emissionen und
Konzentrationen klimawirksamer Gase angewiesen. Diese Annahmen werden in Form
von Szenarien konkretisiert und gebündelt – beispielsweise in den IPCC-Szenarien A1B,
B2 usw. Ein Klimamodell kann nun mit verschiedenen Szenarien gerechnet werden – als
Ergebnis resultiert eine Bandbreite möglicher künftiger Klimaänderungen. Die
18
Ergebnisse, also zum Beispiel die globale Niederschlagsentwicklung für die Szenarien
A1B und B2, sind gleichermaßen plausibel.
Die beschriebenen Gründe machen deutlich: Unsicherheit ist nicht gleich Unsicherheit.
Beispielsweise wird es nie gelingen, die gesamte Komplexität des Klimasystems in einem
Computermodell abzubilden; es wird immer ein Bereich des Nicht-Wissens verbleiben.
Andere Sachverhalte können als „temporäres“ Nicht-Wissen bezeichnet werden – so ist
absehbar, dass wir in einigen Jahren sehr viel mehr bspw. über die Kopplung von
Atmosphäre und Biosphäre wissen werden – das wiederum wird unsere
Aussagemöglichkeiten über künftige Klimaänderungen verbessern.
Aussagen zu Klimaänderungen und Klimafolgen werden somit in einem gewissen Umfang
immer unsicher bleiben – auch wenn die Klima(folgen)forschung Verfahren entwickelt, diese
Unsicherheiten zu reduzieren (Projekt ENSEMBLES). "




So haben wir es den jetzt soweit ? Nö ................





"neue Erkenntnisse der Klimaänderung- und Klimafolgenforschung reagieren zu können.
Hierbei sollte ein integrierter Ansatz für Adaptation und Mitigation angewendet werden, damit
rechtzeitig Konflikte zwischen Klimaschutz und Anpassung (an den Klimawandel) erkannt
und Synergien genutzt werden können. Die Vermeidung bzw. Verminderung
treibhauswirksamer Emissionen ist und bleibt eine zentrale Aufgabe der Klimapolitik.
Aufgrund der Trägheit des Klimasystems wirken Maßnahmen zum Klimaschutz
(Vermeidung) langfristig. Nur durch intensive Bemühungen im Klimaschutz lassen sich
langfristig die globalen Risiken durch Klimaänderungen verringern. Es ist kein Widerspruch
dazu, dass in den nächsten Jahren und Jahrzehnten gleichzeitig Aktivitäten zur Anpassung
an den nicht mehr vermeidbaren Klimawandeln intensiviert werden müssen. Auch wenn die
Klimaschutzbemühungen Wirkung zeigen, gibt es einen spürbaren Klimawandel – hierfür
bedarf es Strategien und Maßnahmen zur Anpassung.

Dringender Forschungsbedarf hinsichtlich der Klimafolgen für Hamburg besteht vor allem für
die Handlungsfelder Gesundheit, Wirtschaft und Tourismus, Infrastruktur sowie
Katastrophenschutz/Feuerwehr/Rettungsdienst und Bodenschutz, Naturschutz sowie
Forstwirtschaft. Um den Prozess der Anpassungsstrategie zu unterstützen, spielt zudem der
Bereich Bildung und Forschung eine wichtige Rolle. "



Just (my) two cents.
Danke an "wolf_niese".
(Fett von mir)
Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 14. Aug 2017, 09:30

Voight-Kampff hat geschrieben:(13 Aug 2017, 11:38)

Man betrachtet nur die Veränderung der Temperatur., nicht den Absolutwert.

Ok. Und welches Jahr dient als Referenzwert?

Außerdem bildet man keinen einfachen Durchschnitt über die Messstationen, sondern geht über die Oberfläche.

Was bedeutet "geht über die Oberfläche"?
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 14. Aug 2017, 09:35

CaptainJack hat geschrieben:(13 Aug 2017, 16:08)

...dass sie clevererweise Messstationen aus kühleren Gebieten entfernt haben.

Das ist bisher nur eine Behauptung von McKitrick, außerdem wäre das in der Tat irrelevant, wenn die Veränderung der Temperatur notiert wird. Wenn es in München immer höhere Abweichungen nach oben gibt, dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass es auch auf der Zugspitze so ist. Sieht man ja auch am Schrumpfen des Schneeferners.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 14. Aug 2017, 09:38

Ebiker hat geschrieben:(13 Aug 2017, 16:12)

Nicht die Temperatur steigt wegen mehr CO2, nein erst wird es wärmer, dann steigt der CO2 Gehalt

Endogen gesehen mag das richtig sein, die Menschheit führt der Atmosphäre aber seit ca. 150 Jahren massiv CO2 zu. Bist du wirklich der Meinung, dass das keinerlei Folgen für die Temperatur und damit das Klima hat? Falls ja: hältst du CO2 nicht für ein Klimagas?
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Voight-Kampff » Mo 14. Aug 2017, 10:51

Tom Bombadil hat geschrieben:(14 Aug 2017, 10:30)

Ok. Und welches Jahr dient als Referenzwert?

Normalerweise nimmt man da einen 30-Jahre-Durchschnitt. Für die globale Temperatur macht man den Durchschnitt/die Anomalie monatsweise, so dass die jahreszeitlichen Schwankungen verschwinden und nur die Abweichung vom langfristigen Mittel übrigbleibt.

Was bedeutet "geht über die Oberfläche"?

Es ist eine Weile her, dass ich gelesen habe wie das gemacht wird, aber es ist ungefähr so:
Man legt ein Gitternetz über die Erdoberfläche. Dann errechnet man die Temperaturanomalie für jeden Gitterpunkt. So vermeidet man, das Regionen mit vielen Messpunkten mehr zählen. Dann bildet man den Durchschnitt der Gitterpunkte.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon CaptainJack » Mo 14. Aug 2017, 10:52

Tom Bombadil hat geschrieben:(14 Aug 2017, 10:38)

Endogen gesehen mag das richtig sein, die Menschheit führt der Atmosphäre aber seit ca. 150 Jahren massiv CO2 zu. Bist du wirklich der Meinung, dass das keinerlei Folgen für die Temperatur und damit das Klima hat? Falls ja: hältst du CO2 nicht für ein Klimagas?
Es gibt zig Möglichkeiten, wie sich das Klima "wandeln" könnte, z.B. http://www.tagesspiegel.de/wissen/treib ... 93692.html. Ich weigere mich aber, ausgerechnet die unbedeutendste Möglichkeit, die menschengemachte, als Maß aller Dinge zu betrachten. Das allerdings gibt schon Sinn .... aber nicht für unsere Erhellung! ;)
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 14. Aug 2017, 10:53

Voight-Kampff hat geschrieben:(14 Aug 2017, 11:51)

Normalerweise nimmt man da einen 30-Jahre-Durchschnitt.
Man legt ein Gitternetz über die Erdoberfläche.

Danke für die Info!
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 14. Aug 2017, 10:58

CaptainJack hat geschrieben:(14 Aug 2017, 11:52)

Es gibt zig Möglichkeiten, wie sich das Klima "wandeln" könnte, z.B. http://www.tagesspiegel.de/wissen/treib ... 93692.html

"Allerdings braucht es dazu nicht nur ein paar große Eruptionen, sondern riesige Vulkan-Bögen und -Ketten, wie sie sich heute durch Indonesien oder entlang der amerikanischen Pazifikküste ziehen. Und die müssen – in langen „geologischen“ Zeitmaßstäben – permanent aktiv sein und Lava, Gas und Asche in die Luft schleudern."
Sowas war ja in den letzten hundert, zweihundert Jahren nicht wirklich der Fall oder hast du andere Informationen?

Ich weigere mich aber, ausgerechnet die unbedeutendste Möglichkeit, die menschengemachte, als Maß aller Dinge zu betrachten.

Also ist es für dich nicht folgerichtig, dass die menschengemachte, massenhafte Zuführung von CO2 in die Atmosphäre für steigende Temperaturen sorgt? Warum sorgt dann das CO2 aus den Vulkanen für steigende Temperaturen?
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