Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

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Tom Bombadil
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 20. Jun 2018, 14:55

Die Gletscher schmelzen, weil die Temperatur steigt, dunkle Oberflächen steigern den Effekt sicher noch. Besonders große Vulkanausbrüche waren in den letzten Jahrzehnten auch nicht häufig, ich glaube der Pinatubo war der letzte richtig große Ausbruch.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Corella » Mi 20. Jun 2018, 19:54

Tom Bombadil hat geschrieben:(20 Jun 2018, 15:55)

Die Gletscher schmelzen, weil die Temperatur steigt, dunkle Oberflächen steigern den Effekt sicher noch. Besonders große Vulkanausbrüche waren in den letzten Jahrzehnten auch nicht häufig, ich glaube der Pinatubo war der letzte richtig große Ausbruch.


Beides verstärkt einander! Enthaltener Dreck konzentriert sich an der Oberfläche schmelzenden Eises auf. Wichtige Fachbegriffe zum Nachschlagen und Mitschwätzen: "positive Rückkopplung", "Albedo".
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 25. Jun 2018, 08:24

[MOD] Bezugnahme auf in der Tat beleidigende Anwürfe gelöscht.

Nein, immernoch_ratlos, Ihre Empörung ist völlig gerechtfertigt!

H2O, 2019-11-24, 11:00 h


Wenn ich mit dieser Meinung zu sehr von dem hiesigen "Brauchtum" abweiche, muss man mir das nur deutlich sagen, ich bin dann gern bereit das Feld dauerhaft "anderen" zu überlassen.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Otto.F. » Do 22. Nov 2018, 12:42

Das wie vielte Jahr am Stück mit stetigen höchstwerten ist das nun schon? Schade das Treibhaus keine Hautfarbe hat, sonst wäre die Aufmerksamkeit weit höher.

https://www.google.com/amp/s/amp.n-tv.d ... 34398.html
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon ThorsHamar » Do 22. Nov 2018, 13:44

Otto.F. hat geschrieben:(22 Nov 2018, 12:42)

Das wie vielte Jahr am Stück mit stetigen höchstwerten ist das nun schon? Schade das Treibhaus keine Hautfarbe hat, sonst wäre die Aufmerksamkeit weit höher.

https://www.google.com/amp/s/amp.n-tv.d ... 34398.html


....hübsches Foto mit Wasserdampf im Abendlicht ....
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 22. Nov 2018, 14:32

Danke Otto für das dystopisch anmutende Bild - das recht gut zum Text passt. Das der - besonders darin enthaltene Kosten, die es ja nicht geben darf, wenn das eigenen Weltbild davon nichts wissen möchte, sind recht interessant :
Quelle hat geschrieben:Absetzer für Abraum am Rand des Braunkohletagebaus Jänschwalde: Laut UBA führte der 2016 in Deutschland erzeugte Braunkohlestrom zu Umweltkosten von 31,2 Milliarden Euro.

Der Ausstoß einer Tonne CO2 verursacht dem Umweltbundesamt (UBA) zufolge Schäden in der Natur von 180 Euro.

Umgerechnet auf die Treibhausgas-Emissionen Deutschlands im Jahr 2016 entspreche das Gesamtkosten von rund 164 Milliarden Euro, hatte die Behörde am Dienstag mitgeteilt.

Zu viele Treibhausgase, Luftschadstoffe und andere Umweltbelastungen schädigten Gesundheit, zerstörten Ökosysteme und ließen Tiere und Pflanzen aussterben. Dazu kämen wirtschaftliche Einbußen durch Produktionsausfälle, Ernteverluste und Schäden an Gebäuden und Infrastruktur.
Auch nicht uninteressant die gut versteckten Kosten die keiner sieht - sehen will - besonders nicht im Vergleich zu den Kosten die durch EE verursacht werden. Da ist dann jede Übertreibung höchst willkommen.
Die "Methodenkonvention 3.0" soll helfen, Umweltschäden deutlich zu machen und Kosten des Umweltschutzes gegenüberzustellen.
So verursacht der Umweltbehörde zufolge zum Beispiel eine Kilowattstunde Braunkohlestrom Umweltkosten von durchschnittlich 20,81 Cent.

Der 2016 in Deutschland erzeugte Braunkohlestrom führte den Angaben zufolge zu Umweltkosten von 31,2 Milliarden Euro.

Eine Kilowattstunde Strom aus Windenergie führe dagegen lediglich zu Umweltschäden von 0,28 Cent.

Die Schäden durch Emission einer Tonne Feinstaub im Verkehr beziffert das Amt auf 59.700 Euro,

die einer Tonne Stickoxide auf 15.000 Euro.

Das macht im Jahr 2016 Umweltschäden von 1,49 Milliarden Euro für Feinstaub und 7,29 Milliarden Euro für Stickoxide.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Otto.F. » Sa 24. Nov 2018, 09:11

Die USA wollen keine Flüchtlinge und bauen sich auf kurz oder lang die eigenen internen Flüchtlingsströme.

https://www.sueddeutsche.de/wissen/natu ... -1.4225342

Damit werden sie nicht die einzigen bleiben. Wer braucht schon New Orleans, Miami oder auch Houston, wenn man doch momentan anstatt Weitsicht so viel Geld in die eigene Tasche schaufeln kann.
Amerika und alle Anderen werden so nicht größer.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Otto.F. » Sa 24. Nov 2018, 09:53

So verursacht der Umweltbehörde zufolge zum Beispiel eine Kilowattstunde Braunkohlestrom Umweltkosten von durchschnittlich 20,81 Cent.


Eine Kilowattstunde Strom aus Windenergie führe dagegen lediglich zu Umweltschäden von 0,28 Cent.


Eindeutige Sache. Man merkt das manche nur Phrasen wiederholen und von der Materie keine Ahnung haben.

Aber auf die hört mittlerweile niemand mehr.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon H2O » Sa 24. Nov 2018, 10:29

Die erneuerbaren Energien treiben doch kein CO2 in die Höhe! Im Herstellungsvorgang der Technik mag da ja einiges verborgen sein, aber im Betrieb ist das doch unwahrscheinlich. Ich vermute einmal, daß derart bösartige Anmerkungen auf einer Pressemitteilung beruhen, daß nach dem Rückzug aus der Kernenergie diese Energielücke zunächst durch Kohlekraftwerke geschlossen werden mußte. Das ist natürlich ein Schlag ins Kontor der Befürworter der erneuerbaren Energien.

Inzwischen wird aber nahezu 1/3 unseres elektrischen Stroms durch erneuerbare Energien erzeugt; dumme Politik hat verhindert, daß es damit schneller voran geht, daß die Windräder zur See ihren Strom an Land abgeben können. Ich vermute, daß man Norddeutschland ganz aus erneuerbaren Energien versorgen könnte, zumal hier auch die großen Energiespeicher entstehen, die eine stetige Versorgung auch bei wechselnden Wind- und Sonnenbestrahlungen möglich machen.

Unsere Anstrengungen sollten sich verschärft darauf richten, daß wir uns möglichst bald ganz aus Umweltenergien versorgen können: Wind, Sonnenstrahlung, Bioenergien, Wasserkraft... die im Betrieb bestimmt keine fossilen Stoffe in CO2 verwandeln.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 24. Nov 2018, 10:49

Tja es ist immer das Selbe, wer warum auch immer wissenschaftliche Erkenntnisse ablehnt und lieber der gezielten Desinformation z.B. von Exxon Glauben schenkt, wird irgendwann - spätestens, wenn die Folgen des von Menschen "mindestens mitverursachten" Klimawandels unübersehbar werden, "überrascht". Je nach Gemütslage endet das in wildem verbales Umsichschlagen, aber wen wundert das noch :?:

Ein paar Meldungen die man auch nicht durch unflätige Sprüche einfach ungeschehen machen kann :

Quelle : SZ (22.11.2018) "Klimawandel : Mehr Treibhausgase in der Atmosphäre als je zuvor"

Quelle : ntv (24.11.2018) "Studie widerspricht Trump : US-Behörden erwarten heftige Klimaschäden"

Hier die amerikanische Studie selbst : Quelle : NCA (11/2018) "FOURTH NATIONAL CLIMATE ASSESSMENT : Volume II: Impacts, Risks, and Adaptation in the United States"

Hier das UBA mit deteilierten Kostensätzen - Bewertung von Klimafolgeschäden: Kostensatz für Kohlendioxid- und andere Treibhausgasemissionen :

UBA (19.11.2018)"Methodenkonvention 3.0" PDF-Download

An der Nummerierung kann man erkennen, es ist die 3. Version (45 Seiten) der "Ökonomische Bewertung von Umweltschäden" – "Methodenkonvention" zur Schätzung von Umweltkosten. Die erste "Methodenkonvention" datiert in 2007, die "Methodenkonvention 2.0" erschien im Mai 2013 (148 Seiten). Es handelt sich also um eine Ergänzung / Neubewertung einer umfangreichen Sammlung von unterschiedlichen Studien und Statistiken hauptsächlich aus dem Inland, aber auch Papiere von ausländischen Institutionen.

Mit der Studie wurde das "Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI" in Karlsruhe beauftragt.
Fraunhofer ISE hat geschrieben:Methodenkonvention 3.0: Weiterentwicklung und Erweiterung der Methodenkonvention zur Schätzung von Umweltkosten

Mit der »Methodenkonvention zur Schätzung von Umweltkosten« fasst das Umweltbundesamt seit 2007 den Stand der internationalen Forschung zu Mengenschätzungen, Wirkungen und Bewertungsansätzen der Umweltwirkungen von Energieerzeugung und Energienutzung zusammen und entwickelt Empfehlungen für deren praktische Anwendung. Im Forschungsvorhaben werden die Grundlagen für die kommende Version 3.0 erarbeitet. Neben Aktualisierungen der Gebiete Luftschadstoffe, Treibhausgasemissionen und Lärm werden Ökosysteme, Baustoffe, Boden- und Gewässerverunreinigungen sowie Klimawirkungen der Landwirtschaft neu betrachtet. Die Ergebnisse werden in Form von Sachstandspapieren je Wirkungsbereich erarbeitet.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 24. Nov 2018, 11:29

Hallo H2O

alles leicht nachvollziehbar. Um von vornherein den üblichen - wenn auch falschen Behauptungen EE wären ja selbst "böse" entgegenzuwirken, hat Fraunhofer in der "Methodenkonvention 3.0" ab Seite 17 - "3 Umweltkosten der Strom- und Wärmeerzeugung" im Text erklärt und in Tabellen dargestellt :

Luftschadstoffe
Treibhausgase (Umrechnungsfaktor)
Umweltkosten gesamt (Umrechnungsfaktor)
Umweltkosten gesamt (Sensitivitätsrechnung Umrechnungsfaktor)

Der gegenwärtige Strommix - leider immer noch "fossil-lastig" :
Die Umweltkosten des Strommix Deutschland betragen 13,6 €-Cent / kWh el (44,1 €-Cent / kWh el bei einem Kostensatz von 640 €/t CO2 äq).
Ja - "dumme Politik hat verhindert, daß es damit schneller voran geht", das muss man leider so konstatieren :rolleyes:

Aber die Politik findet ja keineswegs im "luftleeren Raum" statt. Starke Lobbyverbänden gelingt es ihre kurzsichtigen Gewinnmaximierungen als "Leitlinie" der Politik, aber auch über Schreckensszenarien einem Teil der Bevölkerung zu verkaufen.

Das wohl "beste Beispiel" ist doch gerade die Braunkohle - als es opportun war sich der eX-DDR - Braunkohlebelegschaft zu entledigen, wo war da ein Protest, wie er nun heute für die nun plötzlich sehr wichtigen "Kohlekumpels" von den gleichen Protagonisten, denen es zuvor doch sehr in den Kram passte, wenn weit über 100.000 Arbeitsplätze "kostengünstig" wegfielen :?:

Statt ihre Mitarbeiter die jung genug sind um weiter vernünftige Arbeitsplätze haben zu müssen, schon mal "innerbetrieblich" weiterzubilden, wird gezielt nichts unternommen um sich dieses (noch opportune) menschliche Protestmaterial möglichst lange zu erhalten. Würden die Umweltkosten die diese Stromerzeugungsmethode verursacht, in ähnlich akribischer Weise wie das bei den EE geschieht nicht nur "sichtbar" sondern auch in der Stromrechnung enthalten, wer wäre da noch für den Erhalt dieser kostspieligen Stromerzeugung :eek:
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 24. Nov 2018, 11:45

Schon merkwürdig: erst leugnet Trump den Klimawandel, jetzt haut seine Regierung so einen Bericht raus. Wie muss man diese 180° Wende verstehen?
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 24. Nov 2018, 12:01

H2O hat geschrieben:Unsere Anstrengungen sollten sich verschärft darauf richten, daß wir uns möglichst bald ganz aus Umweltenergien versorgen können: Wind, Sonnenstrahlung, Bioenergien, Wasserkraft... die im Betrieb bestimmt keine fossilen Stoffe in CO2 verwandeln.
Ja genauso ist es - für meine Produktion kann ich schon mal Zahlen nennen :

Seit 27.09.2011 bis gestern 23.11.2018 hat meine PV (11 kWp) in nunmehr 7 Jahren 75.669 kWh emissionsfreien el. Energie generiert. Der Faktor für die CO2 Vermeidung = 0,7 womit durch diese CO2freie Generierung die Bilanz -52.969 kg CO2 beträgt.

Inzwischen gibt es in D ca. 1,5 Millionen PV-Anlagen unterschiedlicher Größe - deren "Nennleistung" liegt lt. Bundesnetzagentur am Stichtag (01.07.2018) bei 44,59 GW

Aus der Einspeisung aller Anlagen kann selbstverständlich auch zum jeweiligen Jahresende das "CO2 Minus" errechnet werden. Dem steht nach wie vor ein "CO2 Plus" entgegen, welches bei der Produktion der Anlagen (noch) entsteht. Das die auch bei allen konventionellen Stromerzeugern so ist, setze ich als Wissensstand voraus. Allerdings addiert der sich dort zu den bei der Verbrennung unvermeidbar entstehenden CO2 Emissionen.

So bedeuten mehr EE längerfristig auch immer weniger CO2 Emissionen bei neuen EE-Anlagen. Bei PV-Anlagen liegt die energetische Amortisation bei ca. 3 Jahren. Was in meinem Fall bedeutet, alles was jetzt weiter generiert wird, ist nichtmehr durch die vorausgegangene "Energieinvestition" belastet. Bei eine mittleren Laufzeit einer PV von 20 Jahren kann also mit bis zu 17 Jahren völlig CO2 freier Stromgenerierung gerechnet werden. Da auch sonst keinerlei Emissionen entstehen, ist eigentlich jede kWh neben dem Handelswert auch noch den Betrag wert, der bei fossilen Brennstoffen angerechnet werden muss :thumbup:
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Otto.F. » Sa 24. Nov 2018, 12:15

Tom Bombadil hat geschrieben:(24 Nov 2018, 11:45)

Schon merkwürdig: erst leugnet Trump den Klimawandel, jetzt haut seine Regierung so einen Bericht raus. Wie muss man diese 180° Wende verstehen?

Es ist nicht Trumps Wende. Diesen Bericht kann er nicht einfach ignorieren und vorenthalten. Dazu sind zu viele Institutionen beteiligt.
So kam dieser aber überraschend am Black Friday, an dem wohl nur wenig Notiz von diesem genommen wird und ohne Kommentar zeigt, das sich an seiner stumpfen Haltung nichts geändert hat.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 24. Nov 2018, 12:19

Tom Bombadil hat geschrieben:Schonm merkwürdig: erst leugnet Trump den Klimawandel, jetzt haut seine Regierung so einen Bericht raus. Wie muss man diese 180° Wende verstehen?
Weil Herr Trump zwar US-Präsident ist, aber (glücklicherweise) nicht der unumschränkte Herrscher, der er wohl gern wäre....

Ist wohl den "Checks and Balances" des amerikanischen Systems zu verdanken
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon streicher » Sa 24. Nov 2018, 13:58

Tom Bombadil hat geschrieben:(24 Nov 2018, 11:45)

Schon merkwürdig: erst leugnet Trump den Klimawandel, jetzt haut seine Regierung so einen Bericht raus. Wie muss man diese 180° Wende verstehen?
Manches überrascht: Greener Living, [An official website of the United States government.]
Die Zukunft ist Geschichte.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Teeernte » Sa 24. Nov 2018, 14:25

immernoch_ratlos hat geschrieben:(24 Nov 2018, 11:29)



Das wohl "beste Beispiel" ist doch gerade die Braunkohle - als es opportun war sich der eX-DDR - Braunkohlebelegschaft zu entledigen, wo war da ein Protest, wie er nun heute für die nun plötzlich sehr wichtigen "Kohlekumpels" von den gleichen Protagonisten, denen es zuvor doch sehr in den Kram passte, wenn weit über 100.000 Arbeitsplätze "kostengünstig" wegfielen :?:



Es gibt da eine TABELLE.....

Braunkohlenförderung
- 1 000 t -
Jahr Rheinland Helmstedt Hessen Bayern Lausitz Mittel- deutsch- land Deutsch- land

1989 104 210 4 389 1 222 55 195 138 105 652 410 666
1990 102 181 4 348 999 61 168 045 80 879 356 513
1991 106 361 4 536 779 58 116 784 50 885 279 403
1992 107 505 4 694 135 55 93 143 36 275 241 807
1993 102 096 3 940 130 58 87 357 28 221 221 802
1994 101 362 3 774 150 51 79 410 22 330 207 077
1995 100 184 4 074 153 41 70 668 17 618 192 739
1996 102 779 3 874 181 30 63 574 16 771 187 207
1997 99 179 3 935 186 30 59 434 14 365 177 129
1998 97 406 4 294 153 30 50 495 13 629 166 007
1999 91 906 4 334 154 27 51 034 13 800 161 255
2000 91 898 4 141 156 28 55 006 16 431 167 660
2001 94 349 4 073 165 30 57 503 19 215 175 335
2002 99 394 2 901 159 33 59 290 19 970 181 747
2003 97 479 2 132 23 27 57 418 22 005 179 085
2004 100 286 2 372 - 23 58 996 20 248 181 926
2005 97 288 2 129 - 32 59 373 19 085 177 907
2006 96 178 1 804 - 31 57 955 20 353 176 321
2007 99 752 2 116 - - 59 460 19 082 180 409
2008 95 778 2 131 - - 57 897 19 508 175 313
2009 92 013 1 921 - - 55 732 20 191 169 857
2010 90 742 1 984 - - 56 673 20 004 169 403
2011 95 644 1 628 - - 59 763 19 467 176 502
2012 101 739 2 027 - - 62 441 19 225 185 432
2013 98 616 1 196 - - 63 600 19 584 182 995
2014 93 598 1 812 - - 61 814 20 931 178 155
2015 95 214 1 474 - - 62 452 18 924 178 065
2016 90 451 1 074 - - 62 292 17 730 171 547
2017 91 249 - - - 61 211 18 826 171 286

Soooooo schön gleichmässiger "Abbau" der Förderung in OST und West....

...und die V_E_RTRAGSMÄSSIGE GLEICHBLEIBENDE PRODUKTION seit 10 Jahren... :D :D :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Teeernte » Sa 24. Nov 2018, 14:31

H2O hat geschrieben:(24 Nov 2018, 10:29)

Die erneuerbaren Energien treiben doch kein CO2 in die Höhe! Im Herstellungsvorgang der Technik mag da ja einiges verborgen sein, aber im Betrieb ist das doch unwahrscheinlich.


Die Herstellung der Kupferplatte (mit Vergraben derselben) ist teuer und produziert CO2. Kabel halten nicht "Unbegrenzt" und sind REGELMÄSSIG zu erneuern.

So ein Ekliges Braunkohlekraftwerk hält dagegen ellenlang.....und hat eine kurze "Anbindung" ....(Kabel). Emission ist die gleiche je MW - wie bei Müllverbrennung..
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon H2O » Sa 24. Nov 2018, 14:42

Teeernte hat geschrieben:(24 Nov 2018, 14:31)

Die Herstellung der Kupferplatte (mit Vergraben derselben) ist teuer und produziert CO2. Kabel halten nicht "Unbegrenzt" und sind REGELMÄSSIG zu erneuern.

So ein Ekliges Braunkohlekraftwerk hält dagegen ellenlang.....und hat eine kurze "Anbindung" ....(Kabel). Emission ist die gleiche je MW - wie bei Müllverbrennung..


Diese Betrachtung greift doch viel zu kurz! Sicher werden die ersten paar Kabel/Kupferplatten noch mit Hilfe fossiler Brennstoffe gewonnen/gefertigt werden. Wenn die erneuerbaren sich aber breit durchgesetzt haben... das ist ja wohl unser Ziel... dann sehe ich keine CO2-Zuwächse aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe mehr.

Die Müllverbrennung dürfte ohne die umstrittenen Plastikabfälle allenfalls zu einem CO2-Kreisllauf führen. Wobei mir auch nicht klar ist, wie man dieses in der Nutzung so praktische Zeug wieder los wird. Da ist wirklich ein böser Geist aus der Flasche entwischt! Aber die Menschheit muß diese Nuß knacken, notfalls durch Gesetze und Verkehrsverbote.
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Re: Rasanter CO2-Anstieg schockiert Klimaforscher

Beitragvon Otto.F. » Sa 24. Nov 2018, 14:46

Teeernte hat geschrieben:(24 Nov 2018, 14:31)

Die Herstellung der Kupferplatte (mit Vergraben derselben) ist teuer und produziert CO2. Kabel halten nicht "Unbegrenzt" und sind REGELMÄSSIG zu erneuern.

So ein Ekliges Braunkohlekraftwerk hält dagegen ellenlang.....und hat eine kurze "Anbindung" ....(Kabel). Emission ist die gleiche je MW - wie bei Müllverbrennung..

Wie viel Kupferplatten braucht ein Windrad und wieviel haut ein Kohlekraftwerk raus?

So ganz denken Sie ihre Geschichten wohl nicht zu Ende.

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