38 Grad und seit Monaten kein Regen

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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Misterfritz » Sa 12. Jan 2019, 23:00

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Jan 2019, 21:33)

Im Devon betrug der CO2 Anteil in der Atmosphäre 2200ppm, trotzdem war es nur ca. 6 Grad wärmer als heute
"Nur" 6° wärmer? Hast Du eine Vorstellung davon, was das für eine Auswirkung auf das Klima hat? Das mag damals nicht wirklich wichtig gewesen sein, heute hätte das verheerende Auswirkungen.
6° wärmer meint die durchschnittliche Jahrestemperatur, der gesamten Erde.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Quatschki » Sa 12. Jan 2019, 23:13

Misterfritz hat geschrieben:(12 Jan 2019, 23:00)

"Nur" 6° wärmer? Hast Du eine Vorstellung davon, was das für eine Auswirkung auf das Klima hat? Das mag damals nicht wirklich wichtig gewesen sein, heute hätte das verheerende Auswirkungen.
6° wärmer meint die durchschnittliche Jahrestemperatur, der gesamten Erde.

Ich denke mal, die Menschheit kann eine Verschiebung der Klimazonen ohne Weiteres überleben.
Die Probleme dabei gehen eher von den Menschen selbst aus. Während die einen sich vielleicht mit all ihren Ressourcen gegen den Klimawandel zu stemmen versuchen, rüsten und wappnen die anderen sich für die zu erwartenden Umverteilungskriege und wieder andere machen garnichts und vertrauen auf Gott oder Allah.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Misterfritz » Sa 12. Jan 2019, 23:16

Quatschki hat geschrieben:(12 Jan 2019, 23:13)

Ich denke mal, die Menschheit kann eine Verschiebung der Klimazonen ohne Weiteres überleben.
Die Probleme dabei gehen eher von den Menschen selbst aus. Während die einen sich vielleicht mit all ihren Ressourcen gegen den Klimawandel zu stemmen versuchen, rüsten und wappnen die anderen sich für die zu erwartenden Umverteilungskriege und wieder andere machen garnichts und vertrauen auf Gott oder Allah.

Die Menschheit kann das sicherlich überleben - fragt sich nur, welchen Teil der Menschheit wir für unseren Lebensstil zu opfern bereit sind. Die, die auf Inseln leben, die wahrscheinlich überspült werden, die im Zweifel aber kaum CO2 in die Luft geblasen haben?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 12. Jan 2019, 23:17

Ich will gar nicht wissen, welche Szenarien hier aufgemalt würden, wenn ein CO2-Anteil von 2200ppm drohen würde, das ist mehr als FÜNFMAL soviel CO2 wie heute in der Atmosphäre ist, ich glaube nicht, dass da 6°C reichen würden. Im Devon explodierte übrigens Flora und Fauna (besonders im Meer) auf der Erde, die sog. "Erdölmuttergesteine" entstammen dieser Zeit.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Misterfritz » Sa 12. Jan 2019, 23:21

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Jan 2019, 23:17)

Ich will gar nicht wissen, welche Szenarien hier aufgemalt würden, wenn ein CO2-Anteil von 2200ppm drohen würde, das ist mehr als FÜNFMAL soviel CO2 wie heute in der Atmosphäre ist, ich glaube nicht, dass da 6°C reichen würden. Im Devon explodierte übrigens Flora und Fauna (besonders im Meer) auf der Erde, die sog. "Erdölmuttergesteine" entstammen dieser Zeit.
Ja, sicherlich tat es damals das. Nur, wir haben keine Millionen Jahre Zeit, um das evtl. dann nutzen zu können.
Und, wenn wir ehrlich sind, dann sieht es nicht nach blühenden Landschaften auf der Erde aus. Ganz abgesehen davon, dass Massen von Regenwäldern abgeholzt werden, die Wüsten breiten sich aus. Um aus einer Wüste längerfristig begrünte Landschaften zu machen, helfen steigende Temperaturen kaum.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Senexx » Sa 12. Jan 2019, 23:31

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Jan 2019, 21:33)

Im Devon betrug der CO2 Anteil in der Atmosphäre 2200ppm, trotzdem war es nur ca. 6 Grad wärmer als heute, darauf folgte das Karbon mir nur noch ca. 800ppm CO2, aber bei fast gleicher Temperatur wie heute. Will sagen: die Zusammensetzung der Atmosphäre verändert sich, der Mensch hat seinen Anteil daran, ob er aber die Ursache für die Erwärmung war, halte ich für noch ungeklärt. Das ist aber auch nicht schlimm, wenn wir als Menschheit anfangen würden, drastisch weniger CO2 in die Atmosphäre zu pumpen, dann hätte das sicherlich einen positiven Effekt auf den Temperaturanstieg. Wir bekommen es aber nicht hin.

Es gibt keinen Zusammenhang zwischen C2-Konzentration und Temperatur. Und der derzeitige Anstieg von 300 ppm auf 400 ppm ist marginal.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 12. Jan 2019, 23:36

Misterfritz hat geschrieben:(12 Jan 2019, 23:21)

Um aus einer Wüste längerfristig begrünte Landschaften zu machen, helfen steigende Temperaturen kaum.

Warum? Höhere Temperaturen bedeuten mehr Wasserdampf und das bedeutet mehr Niederschlag.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Sa 12. Jan 2019, 23:54

drastisch weniger CO2 in die Atmosphäre zu pumpen, dann hätte das sicherlich einen positiven Effekt auf den Temperaturanstieg. Wir bekommen es aber nicht hin.


Kann ja tatsächlich darauf hinauslaufen. Aber das Ziel deshalb verwerfen... das wäre nun wirklich Selbstaufgabe.

Ich meine auch, daß inzwischen genügend viele anerkannte Fachleute für Geo- und Klimawissenschaften an diesem harten Knochen gekaut haben. Aus dieser Sicht halte ich Zweifel an der menschgemachten Erderwärmung für Kritik um der Kritik willen. Ich traue diesen Wissenschaftlern zu, Unsinnskorrelationen von Ursache und Wirkung zu erkennen.

Gestreute Zweifel ohne überprüfbaren Beweis auf Anwendbarkeit in der heutigen Entwicklung stärken jenen den Rücken, die aus naheliegenden Interessen an der Energiewende kein Interesse haben. Das entnehme ich Ihren kritischen Ausführungen so aber auch wieder nicht. Das politische Umfeld im Kampf um CO2-Verminderung, ja, das ist zum Haareraufen. Wer wollte Ihnen da nicht zustimmen!
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Sa 12. Jan 2019, 23:57

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Jan 2019, 23:36)

Warum? Höhere Temperaturen bedeuten mehr Wasserdampf und das bedeutet mehr Niederschlag.


Das ist ja richtig. Besonders günstig, wenn der Niederschlag an den passenden Orten
herunter kommt und in verträglichen Mengen. Eine Garantie wird dazu niemand geben wollen.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ebiker » So 13. Jan 2019, 00:02

H2O hat geschrieben:(12 Jan 2019, 23:57)

Das ist ja richtig. Besonders günstig, wenn der Niederschlag an den passenden Orten
herunter kommt und in verträglichen Mengen. Eine Garantie wird dazu niemand geben wollen.

Genau so wurde es aber vorhergesagt, gerade die dürregeplagte Sahelzone soll vom Klimawandel profitieren.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Senexx » So 13. Jan 2019, 00:06

Ebiker hat geschrieben:(13 Jan 2019, 00:02)

Genau so wurde es aber vorhergesagt, gerade die dürregeplagte Sahelzone soll vom Klimawandel profitieren.

Das heiße aber dann, nimmt man die abstrusen Theorien der Klimahysteriker zum Maßstab, wir müssten mehr CO2 ins die Atmosphäre blasen.
Hinweis aus gegebenen Anlass: Ich verwende niemals "copy paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » So 13. Jan 2019, 00:19

Ebiker hat geschrieben:(13 Jan 2019, 00:02)

Genau so wurde es aber vorhergesagt, gerade die dürregeplagte Sahelzone soll vom Klimawandel profitieren.


Wer hat nachgewiesen, daß es letztlich genau so kommt? Wer kann ausschließen, daß die großen Regenfälle, womöglich in Sturzfluten, an den Hochgebirgen abregnen und das Vorland wegspülen? Wir haben uns so an unser gutes Leben in unserer Gegend gewöhnt, daß wir solche Ausbrüche der Naturgewalten nicht wahr haben wollen!

Ich finde es wirklich nicht so gelungen, wissenschaftlich ermittelte Ergebnisse wie den in großen Teilen menschgemachten Klimawandel zuerst zurück zu weisen, und dann, wenn tatsächlich die Wirkung des Klimawandels durchschlägt, von der besten aller Möglichkeiten aus zu gehen.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » So 13. Jan 2019, 00:25

Allerdings gibt es große Unterschiede: Immerhin sieben unter den 30 Modellen sagen der Region im Laufe dieses Jahrhunderts 40 bis 300 Prozent mehr Regen voraus, weil der westafrikanische Monsun nach Norden expandiert.
https://www.sueddeutsche.de/wissen/klim ... -1.3576104
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » So 13. Jan 2019, 00:36

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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » So 13. Jan 2019, 00:40

Na gut, das ist schon einmal so etwas wie eine begründete Hoffnung. Immerhin war dieses Land einmal bewohnt von Antilopen, Büffeln, Elefanten und Löwen, wie Höhlenmalereien zeigen... also auch von Menschen! Aus meinem Schulunterricht noch mitgenommen: Libyen und Tunesien als Kornkammern des Römischen Reichs, Hannibal mit Elefanten gen Rom über die Alpen...

Ja, das wär's dann!
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Misterfritz » So 13. Jan 2019, 08:34

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Jan 2019, 23:36)

Warum? Höhere Temperaturen bedeuten mehr Wasserdampf und das bedeutet mehr Niederschlag.
Ja, aber nicht unbedingt über den Wüsten. Sonst hätte sich ja die bisherige Klimaerwärmung durch mehr Regen in den Wüsten bemerkbar gemacht.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ebiker » So 13. Jan 2019, 08:48

H2O hat geschrieben:(13 Jan 2019, 00:19)

Wer hat nachgewiesen, daß es letztlich genau so kommt?


Niemand, aber die Vorhersage kommt von den gleichen Wissenschaftlern die uns unaufhörliche Temperatursteigerungen vorhersagen wenn wir weiter CO2 ausstoßen wie bisher. Du fängst doch nicht etwa an zu zweifeln ? Nicht das die Erwärmung doch noch was gutes hat ?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon odiug » So 13. Jan 2019, 08:53

Misterfritz hat geschrieben:(12 Jan 2019, 23:21)

Ja, sicherlich tat es damals das. Nur, wir haben keine Millionen Jahre Zeit, um das evtl. dann nutzen zu können.
Und, wenn wir ehrlich sind, dann sieht es nicht nach blühenden Landschaften auf der Erde aus. Ganz abgesehen davon, dass Massen von Regenwäldern abgeholzt werden, die Wüsten breiten sich aus. Um aus einer Wüste längerfristig begrünte Landschaften zu machen, helfen steigende Temperaturen kaum.

Das kommt ein wenig darauf an, zu welchem Zweck der Regenwald abgeholtzt wird und was mit den Flächen danach passiert.
Also rein aus dem Argument der CO2 Reduzierung, ist gegen die Abholzung zur Gewinnung von Holz eigentlich nix einzuwenden.
Gegen Abbrennung zur Ausweitung landwirtschaftlich genutzter Flächen jedoch sehr wohl.
Der nachwachsende Sekundärwald bindet genausoviel CO2, wie der ursprüngliche Regenwald ...
Das Argument gegen den Raubbau an dem natürlichen Regenwald, ist das des Verlust an Artenvielfalt.
Der Sekundärwald ist verarmt an Arten ... aber von der CO2 Bilanz macht er keinen Unterschied, wenn er wieder nachwachsen kann ... was übrigens erstaunlich schnell vor sich geht, wenn er denn nachwächst, was so gut wie nie der Fall ist.
Die Straßen, die für den Holtzabbau geschlagen werden, sind oft Einfallschneisen für Landlose Bauern, die mit Brandrodung kleine Farmen schaffen, die dann später von großen Plantagen ersetzt werden und das Schlimste, was passieren kann, sind Goldgräber, die mit Quecksilber die Böden verseuchen.
Das Problem des Schutzes des Regenwalds ist viel mehr ein soziales Problem, denn eines des Umweltschutz.
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » So 13. Jan 2019, 10:28

Misterfritz hat geschrieben:(13 Jan 2019, 08:34)

Ja, aber nicht unbedingt über den Wüsten.

Eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht, siehe link ein paar postings weiter vorne.

Sonst hätte sich ja die bisherige Klimaerwärmung durch mehr Regen in den Wüsten bemerkbar gemacht.

Regnet es denn jetzt durchschnittlich mehr auf der Welt als vor 30 Jahren? Im anderen link weiter vorne zeigt sich, dass manche Menschen im Sahel Dämme und Terrassen bauen, um den Regen - der oft als Starkregen fällt - aufzufangen. Das sollte Schule machen und da könnten wir vor Ort mit Geld und Maschinen helfen.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » So 13. Jan 2019, 11:36

Ebiker hat geschrieben:(13 Jan 2019, 08:48)

Niemand, aber die Vorhersage kommt von den gleichen Wissenschaftlern die uns unaufhörliche Temperatursteigerungen vorhersagen wenn wir weiter CO2 ausstoßen wie bisher. Du fängst doch nicht etwa an zu zweifeln ? Nicht das die Erwärmung doch noch was gutes hat ?


Was gut für die Sahelzone sein könnte, das muß nicht gut an anderer Stelle auf der Erde sein. Es ist nun einmal sehr schwierig, genaue Vorhersagen zu machen, wenn man noch nicht so richtig weiß, wie sich sämtliche Einflußgrößen auf den Klimawandel der Erde entwickeln. Wenn 7 von 30 Modellannahmen auf künftigen Regen in der Sahara hinweisen, dann sind 23 andere ja nicht unbedingt falsch. Eine kritische Betrachtung von Ergebnissen unterscheide ich schon von schlichter Ablehnung. Das kann die Menschheit sich aus meiner Sicht gar nicht leisten, wenn sie böse Fallen meiden will.

So wie eine ganz gewöhnliche Wettervorhersage nicht falsch sein kann, wenn sie wissenschaftlich sauber durchgerechnet wurde. Wenn diese Vorhersagen daneben liegen, dann fehlten eben etliche Daten, die durch Annahmen aufgefüllt wurden. Das verbessert man ständig und systematisch, und die Wettervorhersagen werden immer treffsicherer. Da bin ich voller Hochachtung, wenn ich mit Wettervorhersagen in meinen jungen Jahren vergleiche. Da hätte es der berühmte Wetterfrosch im Glase auch getan!

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