38 Grad und seit Monaten kein Regen

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Cat with a whip
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Mo 20. Aug 2018, 17:42

H2O hat geschrieben:(20 Aug 2018, 16:02)

Ich stelle mir das so vor, daß eine unglücklich angelegte Monokultur bei ungünstigen Wetterlagen im Totalverlust enden kann, während auf "kleinteilig angelegten Äckern" wenigstens die weniger empfindlichen Ackerfrüchte noch ausreichende Erträge erlauben. Ein Aktienhändler würde raten, nicht alle Eier in einen Korb zu legen.


Bitte keine Spekulationen wenn man nichts sicheres weiß.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Mo 20. Aug 2018, 17:53

Raul71 hat geschrieben:(20 Aug 2018, 18:03)

Wo waren sie eigentlich in 2017, beim kühlen und verregneten Sommer?


Sie bestimmt nicht in Australien, den USA, Grossbritannien, Iran, China oder Kanada.

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_heat_waves#2017

Oder waren sie dort und [edit] sie folgendes nicht mitbekamen?

https://www.livescience.com/60868-extre ... cords.html

Ohne die El Nino Jahre war 2017 das wärmste Jahr.
https://www.nytimes.com/interactive/201 ... -2017.html
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Mo 20. Aug 2018, 18:02

Raul71 hat geschrieben:(20 Aug 2018, 18:03)

Aber wir sind uns doch einig, dass die derzeitige Hitzewelle überhaupt keinen Anlass zu irgendeiner Diskussion gibt, außer, dass es eben affenheiß ist. Wie die Regenwürmer aus dem Boden bei Regen, kommen sie jetzt aus dem Boden, die Klimahorrorpropheten. Wo waren sie eigentlich in 2017, beim kühlen und verregneten Sommer?
Mit Schaudern hat man gestern die Anne Will - Sendung gesehen. Die kichernde und bei Widerspruch, der nur ganz leicht war, da man bewusst keine Leute der Gegenseite eingeladen hatte, empörte Frau Bärbuck und der unverzichtbare Herr Schellnhuber, der jetzt schon bei 4 Grad ist, obwohl nicht mal sichere 2 Grad empirisch nachgewiesen werden können. Und dann auch noch menschengemacht. Zuviel der Ehre.
Zurück zum Threadtitel. Nicht mal einen Hauch Anlass zur Besorgnis, siehe auch Vergangenheit.


Nein, wir sind uns gar nicht einig! Ich vertraue den Wissenschaftlern mehr als selbsternannten Bescheidwissern. Alle Anzeichen sprechen dafür, daß die Erde sich erwärmt, daß Gletscher allerorten auf dem Rückzug sind, daß Eiskappen an den Polen abschmelzen, daß Kanada und Rußland sich auf eine zuverlässige Nordpassage freuen, daß der Meeresspiegel steigt. Die Abfolge der "Jahrhundertsommer" wird kürzer. Alle diese Anzeichen deuten auf eine Klimaveränderung hin. Die Kunst besteht darin, den vom Menschen verursachten Anteil daran zu ermitteln. Damit beschäftigen sich diese Wissenschaftler. Aber "kein Grund zur Besorgnis" wäre wohl angesichts dieser Häufung leichtfertig.

Selbst wenn die Wissenschaft einem Riesenirrtum aufsitzen sollte, was ich ausschließe, sind vorbeugende Maßnahmen zur Minderung der Einflußgrößen billiger als nach eingetretener Katastrophe für die Menschheit Abhilfe zu suchen. Die Natur ist mit ganz anderen Rahmenbedingungen fertig geworden. Die braucht uns nicht.

Ihnen und den Gegenmeinungsvertretern ist es doch frei gestellt, die Irrtümer des Herrn Schellnhuber auf zu decken und zu verbessern. Warum geschieht das nicht? Ich wäre auch froh, wenn ich fröhlich in den Tag leben könnte. Wo bleibt die unabhängige Forschung und Wissenschaft... in Japan, in den USA, in Europas hochentwickelten Forschungsinstituten, die uns beruhigt und die Irrtümer von Schellnhuber & Cie offenlegt?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Mo 20. Aug 2018, 18:05

Cat with a whip hat geschrieben:(20 Aug 2018, 18:42)

Bitte keine Spekulationen wenn man nichts sicheres weiß.


Ich darf selbstverständlich begründeten Annahmen folgen. Mit hochmütigen Herabsetzungen kann ich hier nichts anfangen. Was war falsch an meinen Annahmen?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Mo 20. Aug 2018, 18:25

H2O hat geschrieben:(20 Aug 2018, 19:05)

Ich darf selbstverständlich begründeten Annahmen folgen. Mit hochmütigen Herabsetzungen kann ich hier nichts anfangen. Was war falsch an meinen Annahmen?



Momentmal, Sie haben einfach eine Begründung frei erfunden und daraus einen Sinn gebastelt. Bisher ist aber noch gar nicht klar was das Motiv dieser kleinteiligen Anbauweise ist und um welche Mechanismen es da gehen soll. Das was sie sagen hatte ich mir zuvor ja auch zusammengereimt (jedoch gibt das wenig Sinn als Strategie, denn die Spannbreite des Verlustrisikos würde so nur innerhalb der Betriebe verringert, jedoch überregional und volkswirtschaftlich betrachtet wäre der Schaden gleich), nur stellte ich die Frage weil ich eine Antwort mit Gewissheit wollte, nicht eine Spekulation. Also, bitte keine Antwort mehr darauf, wenn nix genaues bekannt. Danke.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Mo 20. Aug 2018, 18:44

Ich sage im realen Leben bitte wie auch hier. Siehe oben. Sie habens ja nett gemeint. Aber erneute Spekulationen auf eine ernst gemeinte Nachfrage zu einem unklaren Sachverhalt helfen leider nicht weiter, im Gegenteil stiften sie nur weitere Verwirrung und am Ende kommt dann der nächste und nimmts für bare Münze nur weils irgendwie "logisch" klingt.

//Edit: Dieser Post bezog sich auf einen Beitrag von H2O den er inzwischen gelöscht hat.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Mo 20. Aug 2018, 18:49

Cat with a whip hat geschrieben:(20 Aug 2018, 19:25)

Momentmal, Sie haben einfach eine Begründung frei erfunden und daraus einen Sinn gebastelt. Bisher ist aber noch gar nicht klar was das Motiv dieser kleinteiligen Anbauweise ist und um welche Mechanismen es da gehen soll. Das was sie sagen hatte ich mir zuvor ja auch zusammengereimt (jedoch gibt das wenig Sinn als Strategie, denn die Spannbreite des Verlustrisikos würde so nur innerhalb der Betriebe verringert, jedoch überregional und volkswirtschaftlich betrachtet wäre der Schaden gleich), nur stellte ich die Frage weil ich eine Antwort mit Gewissheit wollte, nicht eine Spekulation. Also, bitte keine Antwort mehr darauf, wenn nix genaues bekannt. Danke.


Ja, da habe ich Sie erwischt! Nun phantasieren Sie noch hübscher, als ich das getan habe. Überregional ist das Verlustrisiko gleich... wenn das örtliche Wetter überall gleich ist. Das ist es nun aber nicht, noch nicht einmal regional. Meist gibt es kaum Verluste, und in einer vom Pech verfolgten Region gibt es Totalausfall einer Monokultur. Wirtschaftlich eine Katastrophe, die man durch kleinteiligen Anbau hätte verringern können. Das hat hier auch der Kollege Teeernte sehr schön erklärt.

Ach ja, noch eins: Sie müssen auf meine Beiträge nicht antworten oder Sie bewerten; was mich nicht hindert überall dort ein zu haken, wo eine Sache mich bewegt. Befehle der hier erteilten Art sind entbehrlich!
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Raul71 » Mo 20. Aug 2018, 18:52

Cat with a whip hat geschrieben:(20 Aug 2018, 18:53)

Sie bestimmt nicht in Australien, den USA, Grossbritannien, Iran, China oder Kanada.

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_heat_waves#2017

Oder waren sie dort und [edit] sie folgendes nicht mitbekamen?

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Ihre und meine Aussagen sind völlig belanglos. Oder merken sie das nicht? Man braucht nur in Zeiten gehen, als es keine oder fast keine Autos usw. gab. Sie können auch noch viel weiter zurück, da wird ihnen geholfen. Viele plappernden Leute denken nicht einmal daran, dass alleine Mrd mehr Menschen den C02 Wert steigern.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Raul71 » Mo 20. Aug 2018, 18:57

H2O hat geschrieben:(20 Aug 2018, 19:02)

Nein, wir sind uns gar nicht einig! Ich vertraue den Wissenschaftlern mehr als selbsternannten Bescheidwissern. Alle Anzeichen sprechen dafür, daß die Erde sich erwärmt, daß Gletscher allerorten auf dem Rückzug sind, daß Eiskappen an den Polen abschmelzen, daß Kanada und Rußland sich auf eine zuverlässige Nordpassage freuen, daß der Meeresspiegel steigt. Die Abfolge der "Jahrhundertsommer" wird kürzer. Alle diese Anzeichen deuten auf eine Klimaveränderung hin. Die Kunst besteht darin, den vom Menschen verursachten Anteil daran zu ermitteln. Damit beschäftigen sich diese Wissenschaftler. Aber "kein Grund zur Besorgnis" wäre wohl angesichts dieser Häufung leichtfertig.

Selbst wenn die Wissenschaft einem Riesenirrtum aufsitzen sollte, was ich ausschließe, sind vorbeugende Maßnahmen zur Minderung der Einflußgrößen billiger als nach eingetretener Katastrophe für die Menschheit Abhilfe zu suchen. Die Natur ist mit ganz anderen Rahmenbedingungen fertig geworden. Die braucht uns nicht.

Ihnen und den Gegenmeinungsvertretern ist es doch frei gestellt, die Irrtümer des Herrn Schellnhuber auf zu decken und zu verbessern. Warum geschieht das nicht? Ich wäre auch froh, wenn ich fröhlich in den Tag leben könnte. Wo bleibt die unabhängige Forschung und Wissenschaft... in Japan, in den USA, in Europas hochentwickelten Forschungsinstituten, die uns beruhigt und die Irrtümer von Schellnhuber & Cie offenlegt?
Wie gesagt, gehen sie einfach in die Vergangenheit der Erde, dann wissen sie Bescheid. Nicht, dass sie das falsch verstehen. Es wird wieder, wie üblich, einen Klimawandel geben, aber der Mensch ist da unbedeutend. Wenden sie sich da bitte vertrauensvoll an die Sonne und Co.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Mo 20. Aug 2018, 18:59

Cat with a whip hat geschrieben:(20 Aug 2018, 19:44)

Ich sage im realen Leben bitte wie auch hier. Siehe oben. Sie habens ja nett gemeint. Aber erneute Spekulationen auf eine ernst gemeinte Nachfrage zu einem unklaren Sachverhalt helfen leider nicht weiter, im Gegenteil stiften sie nur weitere Verwirrung und am Ende kommt dann der nächste und nimmts für bare Münze nur weils irgendwie "logisch" klingt.

//Edit: Dieser Post bezog sich auf einen Beitrag von H2O den er inzwischen gelöscht hat.


Sie verwechseln einen Gedankenaustausch in einem Diskussionsforum mit einer Forschungsarbeit, wo natürlich jede Aussage entweder aus anerkannter Literatur belegt werden muß, oder aber eigene wissenschaftliche Arbeit der Prüfung entsprechender Fachleute standhalten muß. Davon sind wir hier aber weit entfernt. Ich schlage vor, wir dämpfen unseren Eifer ein wenig und kehren zu erträglichen Umgangsformen zurück.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Mo 20. Aug 2018, 19:11

H2O hat geschrieben:(20 Aug 2018, 19:49)

Überregional ist das Verlustrisiko gleich... wenn das örtliche Wetter überall gleich ist. Das ist es nun aber nicht, noch nicht einmal regional. Meist gibt es kaum Verluste, und in einer vom Pech verfolgten Region gibt es Totalausfall einer Monokultur. Wirtschaftlich eine Katastrophe, die man durch kleinteiligen Anbau hätte verringern können.


Überrregional gesehen bleiben die Gesamtverluste gleich, auch wenn Unwetter regionale Ausfälle erzeugen. Denn: Real sind ja die Flächen nicht einheitlich genutzt.
Wirtschaftlich kann ein regionales Unwetter zwar einen Kleinbetrieb der am Existenzminimum krebst und nur eine Frucht anbaut den Gar ausmachen. Auf alle Betriebe gerechnet ist die Summe der Schäden aber gleich. Die Schäden der Verlierer können über Kompensation der Ausfälle über Fonds ausgeglichen werden. Nochmal, wir wissen immer noch nicht was das Wesen der Idee war. Das was Sie und ich sagen ist erstmal Herumraterei.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Mo 20. Aug 2018, 19:22

Raul71 hat geschrieben:(20 Aug 2018, 19:52)

Man braucht nur in Zeiten gehen, als es keine oder fast keine Autos usw. gab. Sie können auch noch viel weiter zurück, da wird ihnen geholfen. Viele plappernden Leute denken nicht einmal daran, dass alleine Mrd mehr Menschen den C02 Wert steigern.


Ja. Seit es den Menschen gibt und er die Kohlenstofflager nicht im großen Stil anzündete lag die atmosphärische CO2-Konzentration bei 280 ppm. Über hundertausende Jahre. Innerhalb 13 Dekaden hat der Mensch diese Konzentration um 50% erhöht. In viel früheren Zeiten war es durchaus einmal wärmer, und der CO2-Gehalt der Atmosphäre auch höher. Nur waren die Veränderungen sehr viel viel langsamer und es gab damals keine Menschen die sich anpassen mussten.
Menschen alleine erhöhen nicht die atmosphärische CO2-Konzentration, da sie im kurzfristigen Kohlenstoffkreislauf eingebunden sind, das macht nur ihre Lebensweise wenn sie Kohlenstofflager anzünden und Wälder roden.

Sie müssen noch viel lernen.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Mo 20. Aug 2018, 19:34

Raul71 hat geschrieben:(20 Aug 2018, 19:57)

Wie gesagt, gehen sie einfach in die Vergangenheit der Erde, dann wissen sie Bescheid. Nicht, dass sie das falsch verstehen. Es wird wieder, wie üblich, einen Klimawandel geben, aber der Mensch ist da unbedeutend. Wenden sie sich da bitte vertrauensvoll an die Sonne und Co.


Was hilft mir die Vergangenheit, wenn die unter ganz anderen Randbedingungen verlaufen ist. Das geht so wie der gute Rat, doch aus unserer Geschichte lernen zu sollen. Ja, da ist was dran, und nein, so richtig brauchbar ist das auch nicht.

Ich gehe wieder auf meine Wissenschaftsgläubigkeit zurück. Ich bin davon überzeugt, daß unsere Klimaforscher in der Erdgeschichte herum gesucht haben, daß sie versuchen, die zugehörigen Daten von bewährten Fachleuten bewerten zu lassen, etwa wie vertrauenswürdig..., und daß sie eine Theorie abklopfen, und noch eine, und noch eine. Daß sie Modellrechnungen dazu durchführen, die mit vergangenen Daten und gegenwärtigen Daten die Vergangenheit und die Gegenwart möglichst treffsicher nachbilden... so daß sie sich getrauen dürfen anhand vorgekoppelter Meßdaten auch die Zukunft in brauchbarer Näherung zu beschreiben.

Unsere Wetterfrösche können inzwischen doch ziemlich zuverlässig unser Wetter über einige Tage vorher sagen. Wenn ich daran denke, wie oft früher die Feuerwehr die leichte Bewölkung aus dem Keller pumpen mußte... ein erstaunlicher Fortschritt, der durch Auswertung riesiger Meßdatenfelder und der bekannten Wechselwirkungen von Einflußgrößen in einem Klimamodell errungen wurde. Natürlich wird dort weiter geforscht und immer umfangreichere Modelle durchgerechnet.

So stelle ich mir auch den Ernst der erdgeschichtlichen Klimaforscher vor. Das sind doch keine Esel und Wichtigtuer, deren Tun man ohne eigene wissenschaftliche Anstrengung kritisieren kann. Ich bin überzeugt, daß, wenn ein Kritiker einen Hinweis gibt: "Meeensch, diese Einflußgröße mußt Du doch noch in Wechselwirkung mit jener berücksichtigen!" die Klimaforscher diesen Hinweis abklopfen, und sie ihn in ihr Modell übernehmen, wenn er ihrer kritischen Prüfung stand hält. Die wollen doch auch möglichst dicht bei der Wahrheit ankommen.

Für uns als Menschen genügt eine verlässliche Vorhersage für die nächsten 150 Jahre. Erdgeschichtlich sicher ein schlechter Witz. Nur müssen wir in diesen Zeiträumen leben.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Raul71 » Mo 20. Aug 2018, 19:36

Cat with a whip hat geschrieben:(20 Aug 2018, 20:22)

Ja. Seit es den Menschen gibt und er die Kohlenstofflager nicht im großen Stil anzündete lag die atmosphärische CO2-Konzentration bei 280 ppm. Über hundertausende Jahre. Innerhalb 13 Dekaden hat der Mensch diese Konzentration um 50% erhöht. In viel früheren Zeiten war es durchaus einmal wärmer, und der CO2-Gehalt der Atmosphäre auch höher. Nur waren die Veränderungen sehr viel viel langsamer und es gab damals keine Menschen die sich anpassen mussten.
Menschen alleine erhöhen nicht die atmosphärische CO2-Konzentration, da sie im kurzfristigen Kohlenstoffkreislauf eingebunden sind, das macht nur ihre Lebensweise wenn sie Kohlenstofflager anzünden und Wälder roden.

Sie müssen noch viel lernen.
Ich muss gar nichts lernen. Und wenn sie schon den Menschen über sämliche Klimawandel der Vergangenheit, ob mehrfache Eis- oder Heißzeiten, stellen, warum betreibt man dann die Widersprüche an sich, indem ausgerechnet Deutschland saubere AKWs stillegt und dafür dreckige Kohlenkraftwerke unentbehrlich macht. Das ist doch für dumme Jungs.
Grönland heißt übrigens grünes Land. Dämmert´s?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Mo 20. Aug 2018, 19:52

Raul71 hat geschrieben:(20 Aug 2018, 20:36)

Ich muss gar nichts lernen. Und wenn sie schon den Menschen über sämliche Klimawandel der Vergangenheit, ob mehrfache Eis- oder Heißzeiten, stellen, warum betreibt man dann die Widersprüche an sich, indem ausgerechnet Deutschland saubere AKWs stillegt und dafür dreckige Kohlenkraftwerke unentbehrlich macht. Das ist doch für dumme Jungs.
Grönland heißt übrigens grünes Land. Dämmert´s?


Nein, so geht das aber heftig in die Hose! Woher nehmen Sie die Gewißheit, daß der Wahrheit verpflichtete Forscher nicht alles das tun und natürlich noch viel mehr, um die Wahrheit zu beschreiben und kritisch ihre Annahmen und Modelle immer wieder kritisieren? Und das ist doch nicht in einem Institut so, sondern in vielen Instituten, die liebend gern damit auffallen würden, daß sie ihren Wettbewerbern national und international einen Fehler nachweisen können.

Die Sache mit den AKW war eine nach langem Streit gefällte Entscheidung. Die sollten wir nicht hier in das Klimathema einbauen. Dafür haben wir die Energiewende eingeleitet, aber auch um unsere Kohlekraftwerke aus dem Verkehr ziehen zu können. Und siehe da: Es klappt! Und wird abgebremst, weil die sozialen Folgen an den Kohlestandorten überbewertet werden. Auch den Wandel kann man gestalten!
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Mo 20. Aug 2018, 20:24

Raul71 hat geschrieben:(20 Aug 2018, 20:36)
warum betreibt man dann die Widersprüche an sich, indem ausgerechnet Deutschland saubere AKWs stillegt


AKW sind nicht sauber und auch nicht CO2-neutral. Wie gesagt, sie haben ein enormes Wissensdefizit.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Raul71 » Mo 20. Aug 2018, 20:33

Cat with a whip hat geschrieben:(20 Aug 2018, 21:24)

AKW sind nicht sauber und auch nicht CO2-neutral. Wie gesagt, sie haben ein enormes Wissensdefizit.
Bitte versuchen sie mich nicht zu veralbern. Sowohl eine Maus als auch ein Elefant ist ein Tier. Beide fressen. Nur die Menge ist unterschiedlich.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon X3Q » Mo 20. Aug 2018, 22:39

Raul71 hat geschrieben:(20 Aug 2018, 20:36)
Grönland heißt übrigens grünes Land. Dämmert´s?

Boah ey. Ich hatte wirklich gedacht, daß diese Argumentation mal langsam in der Mottenkiste verrottet. Man lernt halt nie aus.

--X
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Raul71 » Mo 20. Aug 2018, 22:45

X3Q hat geschrieben:(20 Aug 2018, 23:39)

Boah ey. Ich hatte wirklich gedacht, daß diese Argumentation mal langsam in der Mottenkiste verrottet. Man lernt halt nie aus.

--X

Aber dieser relativ heiße Sommer steht für einen furchtbaren Klimawandel? :D Sonst haben sie nichts zu sagen?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Di 21. Aug 2018, 08:49

Raul71 hat geschrieben:(20 Aug 2018, 23:45)

Aber dieser relativ heiße Sommer steht für einen furchtbaren Klimawandel? :D Sonst haben sie nichts zu sagen?


[Mod] Wenn Sie sich hier nur mit Redensarten weiterhin am Gespräch beteiligen möchten, dann werde ich Ihre Beiträge als Spam in die Ablage verschieben. Ich habe verstanden, daß Sie an einen von Menschen mitverursachten Klimawandel nicht glauben. Das ist eine Glaubensfrage und so weit in Ordnung. Durch Wiederholung in Redensarten wird diese Behauptung aber nicht richtiger. Dann müssen schon Nachweise von Irrtümern folgen, die die Klimawissenschaften sich anlasten lassen müssen. Das wäre auch zum Guten dieser Wissenschaft. Dazu sind veröffentlichte Beweise anerkannter wissenschaftlicher Einrichtungen erforderlich. Eigentlich doch ganz einfach, oder? H2O

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