Gündogan, Özil und das Posieren mit Erdogan

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Tom Bombadil
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Re: Gündogan, Özil und das Posieren mit Erdogan

Beitragvon Tom Bombadil » Di 12. Jun 2018, 12:19

Der Artikel wurde 2012 aktualisiert, schon kurios nach so langer Zeit, sowas hab ich noch nicht gesehen. Ändert aber am Inhalt nichts.
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Re: Gündogan, Özil und das Posieren mit Erdogan

Beitragvon Marmelada » Di 12. Jun 2018, 12:24

Senexx hat geschrieben:(12 Jun 2018, 13:01)

Der Artikel ist 36 Jahre alt.
Der ist neun Jahre alt.

https://www.augsburger-allgemeine.de/au ... 70061.html
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Keoma
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Re: Gündogan, Özil und das Posieren mit Erdogan

Beitragvon Keoma » Di 12. Jun 2018, 12:33

relativ hat geschrieben:(12 Jun 2018, 12:42)

Es würde evtl. sogar schon ausreichen, wenn man einige Traditionen und Gebräuche die sich neben dieser Religion entwicklelt haben, einfach mal entspannter angeht, oder einfach abschafft. Der Umgang mit der eigenen Sexualität z.B., gerade bei Männern m.M. ganz wichtig, das Kopftuch als religiöses Zeichen, auch Beschneidungen ect.pp.
Es gibt fast nix schlimmeres als Männer mit einem tiefen sexuellen Komplex, wenn dann noch schlechte Bildung und Minderwertigkeitsprobleme auftauchen, kann es für Mitmenschen ganz schnell unangenehm werden.


Das Problem dabei ist, dass es viele Muslime gibt, die zwischen echtem Glauben und kultureller Beimengung nicht unterscheiden (können).
Dazu gibt es auch für jeden Scheiß einen Hadith, der ihn zur Glaubensfrage erhebt.
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Re: Gündogan, Özil und das Posieren mit Erdogan

Beitragvon Tom Bombadil » Di 12. Jun 2018, 12:37

Wurde/wird in diesen gr. Schulen denn nur auf Griechisch unterrichtet? Das wäre ein Unding.
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Re: Gündogan, Özil und das Posieren mit Erdogan

Beitragvon Alexyessin » Di 12. Jun 2018, 13:02

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Jun 2018, 13:37)

Wurde/wird in diesen gr. Schulen denn nur auf Griechisch unterrichtet? Das wäre ein Unding.


Hier ist mal was aus BW
http://www.griechische-schule-lb.de/

Ich schau, das ich mal morgen oder die Tage einen von den Grekos im Bus frage auf welche Schule sie in München gehen.
Die alte Schule in Dachau, mittlerweile geschlossen, hat bis in die 90er Jahre als Volksschule in Griechisch fungiert.
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Re: Gündogan, Özil und das Posieren mit Erdogan

Beitragvon Tom Bombadil » Di 12. Jun 2018, 13:24

Danke für den link.

"In unserer Schule wird der muttersprachliche Unterricht für Kinder mit griechischem Migrationshintergrund durchgeführt." Was für ein Schwachsinn. Bei Kindern von Diplomaten, Botschafts-/Konsulatspersonal oder Arbeitnehmern, die nur vorübergehend in Deutschland sind und nach ein paar Jahren wieder in die Heimat zurück gehen, lasse ich das gelten, da macht das ja auch Sinn, aber nicht bei Kindern, die den Rest des Lebens hier bleiben.
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Re: Gündogan, Özil und das Posieren mit Erdogan

Beitragvon relativ » Di 12. Jun 2018, 13:30

Keoma hat geschrieben:(12 Jun 2018, 13:33)

Das Problem dabei ist, dass es viele Muslime gibt, die zwischen echtem Glauben und kultureller Beimengung nicht unterscheiden (können).
Dazu gibt es auch für jeden Scheiß einen Hadith, der ihn zur Glaubensfrage erhebt.

Solche Einstellungen gibt es in jeder Religion, in jeder Gesellschaft, in jeder Ideologie, daß sind nun wirklich keine Alleinstellungsmerkmale von Muslimen.
Ob man sowas in vermeintlichen Regel/Überlieferung presst bzw. rechtfertigt, oder mit seiner Ideologie, Hass, oder sonst was, völlig egal, heraus kommt meist der selbe Mist.
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Re: Gündogan, Özil und das Posieren mit Erdogan

Beitragvon Senexx » Di 12. Jun 2018, 13:55


Dass Italiener die Bildungsversager an sich sind, ist schon ein alter Hut.

Aber es ist jetzt leider OT.
Hinweis aus gegebenen Anlass: Ich verwende niemals "copy paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
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Re: Gündogan, Özil und das Posieren mit Erdogan

Beitragvon Alexyessin » Di 12. Jun 2018, 14:19

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Jun 2018, 14:24)

Danke für den link.

"In unserer Schule wird der muttersprachliche Unterricht für Kinder mit griechischem Migrationshintergrund durchgeführt." Was für ein Schwachsinn. Bei Kindern von Diplomaten, Botschafts-/Konsulatspersonal oder Arbeitnehmern, die nur vorübergehend in Deutschland sind und nach ein paar Jahren wieder in die Heimat zurück gehen, lasse ich das gelten, da macht das ja auch Sinn, aber nicht bei Kindern, die den Rest des Lebens hier bleiben.


Glaub mir, das ist jetzt die dritte oder vierte Generation. Da gibts bei uns ein Zwillingspärchen ( w ) die waren dann bei uns bei den FWlern, mein Alter. Die eine konnte etwas besser Deutsch, beide mussten aber vorher zum griechischen Pfarrer ums es sich absegnen zu lassen überhaupt aktiv werden zu dürfen. Mittlerweile haben die beide Kinder und die Kinder sprechen.............richtig, Griechisch und gehen auf die griechische Schule in München. Das ist eine in sich geschloßene Volksgruppe. Es stört sich halt keiner groß daran, "weil es schon immer so war" und, wie polibo zu Recht gesagt hat, die Jugendlichen weniger auffällig sind. Also zumindest bei uns.
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Re: Gündogan, Özil und das Posieren mit Erdogan

Beitragvon Geri2 » Di 12. Jun 2018, 15:45

Die innerdeutschen Debatten haben in meinem Umfeld inzwischen dazu gefuehrt, dass selbst saekulare Tuerken zur Pro-Erdogan Fraktion wechselten.
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Re: Gündogan, Özil und das Posieren mit Erdogan

Beitragvon Keoma » Di 12. Jun 2018, 15:47

Geri2 hat geschrieben:(12 Jun 2018, 16:45)

Die innerdeutschen Debatten haben in meinem Umfeld inzwischen dazu gefuehrt, dass selbst saekulare Tuerken zur Pro-Erdogan Fraktion wechselten.


Die Armen werden geradezu gezwungen.
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Re: Gündogan, Özil und das Posieren mit Erdogan

Beitragvon Geri2 » Di 12. Jun 2018, 15:54

Keoma hat geschrieben:(12 Jun 2018, 16:47)

Die Armen werden geradezu gezwungen.

Ein natuerlicher Prozess, in einem Land, deren Buergern es an kritischer Selbstreflexion fehlt. Das ist deren groesster Vorwurf.
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Re: Gündogan, Özil und das Posieren mit Erdogan

Beitragvon Julian » Di 12. Jun 2018, 23:29

Marmelada hat geschrieben:(12 Jun 2018, 12:17)

Bei mir geht der Zeit-Link ohne Anmeldung.

Was sich die beiden Dödel neben der Wahlkampfhilfe für Erdogan an die Brust heften können, ist die Argumentationshilfe für die Rechtsausleger, die zuvor verdruckst völkisch argumentieren mussten, weshalb Migranten/Halbmigranten/Nachkommen von Migranten nicht in eine toitsche Mannschaft gehören. Jetzt gibt es einen gutmenschlichen Grund.


Ich war immer dafür und fand es gut, dass jemand wie Özil in der Nationalmannschaft spielt. Ich fand sowohl die Kritik seitens der Türken wie auch der Deutschen unangebracht, wobei ich mich hier auf die Zeit vor dem Erdogan-Foto beziehe.

Ich habe keine Vorstellung von ethnischer Reinheit oder ähnlichem Schwachsinn. Was mir aber wichtig ist, ist kulturelle Assimilation, und vor allem: Identität. Wenn jemand in Deutschland leben möchte, erwarte ich eine gewisse Begeisterung für Kultur und Gesellschaft, und demzufolge eine gewisse Anpassung an die Gepflogenheiten dieses Landes. Und ich erwarte ein Bekenntnis zu diesem Land. Wieso soll ich jemanden als Deutschen anerkennen, der sich als Türke fühlt und den deutschen Pass nur deswegen hat, weil er ihm Vorteile verschafft?

Es gibt aber andere, die das anders sehen und glauben, dass sich Türken prinzipiell nur sehr schwer in die deutsche Gesellschaft integrieren aufgrund ihrer Kultur und Religion, und dass sie dies von anderen, z.B. Polen, unterscheide. Interessanterweise stammt diese Behauptung von der türkischen, nicht der deutschen Seite, nämlich vom Spielerberater Özils, einem gewissen Erkut Söğüt.
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Re: Gündogan, Özil und das Posieren mit Erdogan

Beitragvon ThorsHamar » Mi 13. Jun 2018, 01:06

Marmelada hat geschrieben:(12 Jun 2018, 12:17)

... Was sich die beiden Dödel neben der Wahlkampfhilfe für Erdogan an die Brust heften können, ist die Argumentationshilfe für die Rechtsausleger, die zuvor verdruckst völkisch argumentieren mussten, weshalb Migranten/Halbmigranten/Nachkommen von Migranten nicht in eine toitsche Mannschaft gehören. Jetzt gibt es einen gutmenschlichen Grund.


...vielleicht hätten wir ja viel weniger von Deinen "Rechtsauslegern", wenn es keine solchen Argumente gäbe ... So schon mal probiert, zu denken?
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Gündogan, Özil und das Posieren mit Erdogan

Beitragvon yogi61 » Mi 13. Jun 2018, 06:52

Bitte beim Thema bleiben,wer etwas zu Beamten schreiben möchte, der darf gerne einen Strang aufmachen,allerdings nicht im Fußball. Mod.
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Re: Gündogan, Özil und das Posieren mit Erdogan

Beitragvon Keoma » Mi 13. Jun 2018, 07:08

Geri2 hat geschrieben:(12 Jun 2018, 16:54)

Ein natuerlicher Prozess, in einem Land, deren Buergern es an kritischer Selbstreflexion fehlt. Das ist deren groesster Vorwurf.


Der war gut.
Türken sind ja im Gegensatz Meister der kritischen Selbstreflexion.
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Re: Gündogan, Özil und das Posieren mit Erdogan

Beitragvon relativ » Mi 13. Jun 2018, 07:30

ThorsHamar hat geschrieben:(13 Jun 2018, 02:06)

...vielleicht hätten wir ja viel weniger von Deinen "Rechtsauslegern", wenn es keine solchen Argumente gäbe ... So schon mal probiert, zu denken?

...also dies These halte ich so gut wie unmöglich. So ein rechtes und xenophobes Denkmuster ist anerzogen und sozialisiert. Kein Kind nimmt so eine Denke mit der Muttermilch auf. Daher ist es unwahrscheinlich, daß wir weniger Rechtsausleger hätten, evtl. weniger Mitläufer.
Das Beispiel Özil Gündogan zeigt nur zu deutlich woran sich die Rechtsausleger festhalten. Vor 2015 wäre dies kaum eine Schlagzeile wert gewesen. Denen geht es nur um Ab und Ausgrenzung. Je mehr Futter sie dafür bekommen umso besser. Die allgemeine Kritik und Verunsicherung der Bevölkerung wegen den Flüchtlingen und der Kritik am Islam evc. hilft ihnen dabei. Steigbügelhalter sind auch einige demokratische Parteien und einige Printmedien.
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Re: Gündogan, Özil und das Posieren mit Erdogan

Beitragvon busse » Mi 13. Jun 2018, 07:43

relativ hat geschrieben:(11 Jun 2018, 16:24)

Also ich bin ja ein alter Stadiongänger und die Pfeifenheinis unter den Fans haben immer bei denjenigen Dauerhaft gepfifen bei den klar war, die können sie nicht ab. Wo es also was Persönliches ist/war. Bei anderen Pfiffen ging es mal eine Weile und ebbte dann auch wieder ab.
Hier kommt zu der persönlichen Abneigung einiger, noch eine politisch/ideologische Varriante hinzu. Wenn du andere Erklärungen für ein dauerhaftes Pfeifen hast, ich bin ganz Ohr.
Was Journalisten dazu denken ist auch immer ein zweischneidiges Schwert, denn denen geht es natürlich in erster Linie um Themen und solche Themen sind Super, da sie wenig Arbeit, aber viel Aufmerksamkeit (Auflage Einschaltquote) bringen. Da sind einige Journalisten ziemlich altmodisch gestrickt.


Erzähle doch hier nicht so einen Mist ! Du kannst doch nicht Vereinsanhängerschaft mit Nationalmannschaftsanhängerschaft vergleichen. Ich war in den letzten 30 Jahren viel mit der Nationalmannschaft unterwegs, vielfach auch auswärts. Da ist Özil gefeiert worden, ein Gündogan allerdings noch nicht was an seinen wenigen Einsätzen über 90 min liegt und er auch noch nicht richtig überzeugen konnte, auch wegen vieler Verletzungen.
Nein, die echten Fans und da kamen massiv die Pfiffe her, haben ein Gespür. Sie geben alles , was richtig ins Geld und in die aufgewendete Zeit geht, (weil auch der Heimatverein möchte auch bedient werden), dann wird vom DFB (auch in Werbespots)die wunderbare Integration hochgelobt , La Mannschaft als Werbegag installiert und dann kommen diese Söldner mit ihren wunderbaren Auftritt . Das es da hochkocht ist völlig normal, der "gemeine " Fan spürt die Diskrepanz die sich ausdrückt in alles mitnehmen, als Paßdeutscher Karriere machen, in England Millionen verdienen und dort versteuern und dann noch einen auf Unverstandenen spielen.
Solche Arschlöcher will keiner zum Nachbarn. Aber das ist bestimmt politisch/ideologisch.
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Re: Gündogan, Özil und das Posieren mit Erdogan

Beitragvon busse » Mi 13. Jun 2018, 07:46

relativ hat geschrieben:(13 Jun 2018, 08:30)

...also dies These halte ich so gut wie unmöglich. So ein rechtes und xenophobes Denkmuster ist anerzogen und sozialisiert. Kein Kind nimmt so eine Denke mit der Muttermilch auf. Daher ist es unwahrscheinlich, daß wir weniger Rechtsausleger hätten, evtl. weniger Mitläufer.
Das Beispiel Özil Gündogan zeigt nur zu deutlich woran sich die Rechtsausleger festhalten. Vor 2015 wäre dies kaum eine Schlagzeile wert gewesen. Denen geht es nur um Ab und Ausgrenzung. Je mehr Futter sie dafür bekommen umso besser. Die allgemeine Kritik und Verunsicherung der Bevölkerung wegen den Flüchtlingen und der Kritik am Islam evc. hilft ihnen dabei. Steigbügelhalter sind auch einige demokratische Parteien und einige Printmedien.



Man merkt das Du vom "Fanclub Nationalmannschaft" bzw. den mitreisenden Fans der N11 Null Ahnung hast, aber träume mal weiter von Rechtsknallern u.s.w. *lach*
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Re: Gündogan, Özil und das Posieren mit Erdogan

Beitragvon relativ » Mi 13. Jun 2018, 07:57

busse hat geschrieben:(13 Jun 2018, 08:43)

Erzähle doch hier nicht so einen Mist ! Du kannst doch nicht Vereinsanhängerschaft mit Nationalmannschaftsanhängerschaft vergleichen. Ich war in den letzten 30 Jahren viel mit der Nationalmannschaft unterwegs, vielfach auch auswärts. Da ist Özil gefeiert worden, ein Gündogan allerdings noch nicht was an seinen wenigen Einsätzen über 90 min liegt und er auch noch nicht richtig überzeugen konnte, auch wegen vieler Verletzungen.
Nein, die echten Fans und da kamen massiv die Pfiffe her, haben ein Gespür. Sie geben alles , was richtig ins Geld und in die aufgewendete Zeit geht, (weil auch der Heimatverein möchte auch bedient werden), dann wird vom DFB (auch in Werbespots)die wunderbare Integration hochgelobt , La Mannschaft als Werbegag installiert und dann kommen diese Söldner mit ihren wunderbaren Auftritt . Das es da hochkocht ist völlig normal, der "gemeine " Fan spürt die Diskrepanz die sich ausdrückt in alles mitnehmen, als Paßdeutscher Karriere machen, in England Millionen verdienen und dort versteuern und dann noch einen auf Unverstandenen spielen.
Solche Arschlöcher will keiner zum Nachbarn. Aber das ist bestimmt politisch/ideologisch.
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Jetzt erzählst du quatsch, natürlich kann man die intention der Pfeifenheinis vergleichen.. Die echten Fans pfeifen nicht 90 min. die eigenen Spieler aus. Evtl. ein Gegnerischen den sie nicht mögen. Die Pfeifenheinis die du jetzt gehört hast und die Gündogan bei jeder Ballberührung ausgepfiffen haben, sind nicht "die Fans", das sind Fans mit rechten Gedankengut nicht mit feinem Gespür. Die Fans haben vorher auch nicht Özil, oder Gündogan gefeiert sondern die Mannschaft. Jetzt wo diese deine angeblichen Fans endlich einen vermeintlich moralischen Grund haben, gibt es kein halten mehr. Dabei ist auch gar nicht klar was die jetzt von den beiden erwarten. Vermutlich wollen diese "Fans" nur noch die Spieler sehen, die sie als Deutsche sehen, da sind sie ganz nah beim Gauland, so wie du wohl auch.
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