Bundesjugendspiele abschaffen wg Demütigung Unsportlicher?

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Umetarek
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Re: Bundesjugendspiele abschaffen wg Demütigung Unsportliche

Beitragvon Umetarek » Mo 2. Nov 2015, 19:37

epona » Mo 2. Nov 2015, 19:24 hat geschrieben:
Fritzin, wenn ich bitten darf.
Ich bin sicher, auch du kommst nicht OHNE Versicherungsschutz aus.
Noch Fragen?

Ich? Nein, die Fragen kamen doch von dir.
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epona
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Re: Bundesjugendspiele abschaffen wg Demütigung Unsportliche

Beitragvon epona » Mo 2. Nov 2015, 19:39

Umetarek » Mo 2. Nov 2015, 20:37 hat geschrieben:Ich? Nein, die Fragen kamen doch von dir.

:rolleyes:
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Fuerst_48
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Re: Bundesjugendspiele abschaffen wg Demütigung Unsportliche

Beitragvon Fuerst_48 » Mo 2. Nov 2015, 21:20

epona » Mo 2. Nov 2015, 20:24 hat geschrieben:
Fritzin, wenn ich bitten darf.
Ich bin sicher, auch du kommst nicht OHNE Versicherungsschutz aus.
Noch Fragen?

Wird das ein virtueller Vertragsabschluß?? :?: :?:
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Dampflok94
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Re: Bundesjugendspiele abschaffen wg Demütigung Unsportliche

Beitragvon Dampflok94 » Mi 4. Nov 2015, 13:39

Beikenator » 2. Nov 2015, 12:28 hat geschrieben:Um mal wieder zum ursprünglichen Thema zurückzukommen:
Habt ihr mal dran gedacht, euren Kindern einfach beizubringen, dass man über andere nicht lacht, auch wenn sie etwas nicht können?
Bei uns in der Klasse war das nie ein Problem. Die Unsportlichen konnten eben andere Dinge sehr gut und jeder wusste das. Das ganze Thema Mobbing wird meiner Erfahrung nach eh viel zu übertrieben dargestellt.

Da ist was dran. Ich war auch der Dicke, der immer als letzter gewählt wurde. Aber die Beliebtheit stieg schlagartig, wenn man von mir die Hausaufgaben abschreiben wollte. :cool:
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
Kajjo
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Re: Bundesjugendspiele abschaffen wg Demütigung Unsportliche

Beitragvon Kajjo » Mo 30. Nov 2015, 12:47

firlefanz11 » Fr 26. Jun 2015, 11:56 hat geschrieben:Ihre Hauptargumente: "Viele Schüler fühlen sich von der Veranstaltung vor ihren Mitschülerinnen und Mitschülern gedemütigt. Die Unsportlichen stehen chancenlos am Start und das postulierte Ziel, so mehr Freude an Bewegung zu erreichen, könne nur verfehlt werden."

Ja, so ging es mir damals auch. Ich habe diese Bundesjugendspiele absolut gehasst und Freude am Sport haben dadurch nur jene gewonnen, die besonders gut waren. Alle andere haben das doch nur als lästige Pflichtveranstaltung gesehen.

Muss man sie deswegen abschaffen? Nein, natürlich nicht. Weder müssen alle Gefühle sämtlicher Schüler ununterbrochen berücksichtigt werden, denn jeder hat halt schlechtere und bessere Fächer und muss damit klarkommen, noch muss man Events abschaffen, die manchen eben auch Freude bereiten.

Gleichwohl könnte man davon abrücken, dass es eine Pflichtveranstaltung ist. Die aktive, sportliche Teilnahme könnte ebenso gut freiwillig sein und die übrigen Schüler stattdessen anfeuern, zuschauen, helfen oder organisieren. Da könnten durchaus auch nicht-sportliche Leistungen erbracht werden, ohne Unsportliche zu zwingen und zum Gespött zu machen. Es gibt doch viel zu tun rund um so ein Event und da könnte sich alle einbringen und schon wäre der Stress für alle geringer, einschließlich der Lehrkräfte.

(Noch ein paar Anmerkungen: Nein, es sind nicht nur die Dicken oder Kranken, die solchen Leistungssport hassen. Auch dünne, schmächtige Kinder können nicht im Ansatz die dem Alter angeblich zugeschriebene Leistung erbringen und viele Sportarten bekommt man nicht einmal gut genug gezeigt, als dass man da wirklich was gewinnen kann.)
Zuletzt geändert von Kajjo am Mo 30. Nov 2015, 12:48, insgesamt 1-mal geändert.
pikant
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Re: Bundesjugendspiele abschaffen wg Demütigung Unsportliche

Beitragvon pikant » Mo 30. Nov 2015, 12:54

Kajjo » Mo 30. Nov 2015, 12:47 hat geschrieben:Ja, so ging es mir damals auch. Ich habe diese Bundesjugendspiele absolut gehasst und Freude am Sport haben dadurch nur jene gewonnen, die besonders gut waren. Alle andere haben das doch nur als lästige Pflichtveranstaltung gesehen.

Muss man sie deswegen abschaffen? Nein, natürlich nicht. Weder müssen alle Gefühle sämtlicher Schüler ununterbrochen berücksichtigt werden, denn jeder hat halt schlechtere und bessere Fächer und muss damit klarkommen, noch muss man Events abschaffen, die manchen eben auch Freude bereiten.

Gleichwohl könnte man davon abrücken, dass es eine Pflichtveranstaltung ist. Die aktive, sportliche Teilnahme könnte ebenso gut freiwillig sein und die übrigen Schüler stattdessen anfeuern, zuschauen, helfen oder organisieren. Da könnten durchaus auch nicht-sportliche Leistungen erbracht werden, ohne Unsportliche zu zwingen und zum Gespött zu machen. Es gibt doch viel zu tun rund um so ein Event und da könnte sich alle einbringen und schon wäre der Stress für alle geringer, einschließlich der Lehrkräfte.

(Noch ein paar Anmerkungen: Nein, es sind nicht nur die Dicken oder Kranken, die solchen Leistungssport hassen. Auch dünne, schmächtige Kinder können nicht im Ansatz die dem Alter angeblich zugeschriebene Leistung erbringen und viele Sportarten bekommt man nicht einmal gut genug gezeigt, als dass man da wirklich was gewinnen kann.)


beim Sport ist auch immer ein gewisse Leistung gut, denn ansonsten kann man das ja nicht bewerten ausser ueber den Fleiss!
ist so wie beim Werken oder kochen als Fach!
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Re: Bundesjugendspiele abschaffen wg Demütigung Unsportlicher?

Beitragvon gill bates » Mo 8. Aug 2016, 15:51

Wir, d.h. eine Gruppe von 4 oder 5 Schülern machten uns bei den Bundesjugendspielen immer einen Spaß daraus, so schlecht wie möglich abzuschneiden.

Ich erinnere mich an Werte wie 100m Lauf knapp 40 Sekunden, Schlagballweitwurf unter 10 m und Weitsprung unter 1 m. :)

Bei jedem Klassentreffen beömmeln wir uns noch immer ob unserer Höchstleistungen
Ein echter Grüner ist nur dann glücklich, wenn er anderen was verbieten kann.
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Re: Bundesjugendspiele abschaffen wg Demütigung Unsportlicher?

Beitragvon heinzdecker » Mi 10. Aug 2016, 16:22

Ich denke nicht, dass schlechtere Sportler sich per se gedemütigt fühlen. Mir hat es immer Spaß gemacht, obwohl ich in einigen Disziplinen richtig schlecht war.
Ich kann mich auch an keinen einzigen Fall erinnern, bei dem ein schlechterer Sportler gedemütigt wurde.
Wenn das passiert ist der Lehrer gefragt dort einzugreifen. Aber Bundesjugendspiele halte ich grundsätzlich für eine sinnvolle und gute Sache.
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Re: Bundesjugendspiele abschaffen wg Demütigung Unsportliche

Beitragvon Postfach » Mi 7. Sep 2016, 16:13

Provokateur hat geschrieben:(29 Jun 2015, 14:39)

Geschätzte Userin,

nein, das will ich durchaus nicht. Ich habe durch meinen Beruf einige Sportler, auch Spitzensportler, kennen lernen und ausbilden dürfen. Da war die Intelligenz in etwa normalverteilt, evtl. leicht unter dem gesellschaftlichen Durchschnitt (speziell bei Boxern).
In meiner Schulzeit gleichwohl war das etwas anders.
Diejenigen, welche drei mal die Woche (2x Training, 1x Spiel am Wochenende) abends keine Zeit zum Lernen hatten, waren durchschnittlich schlechter in der Schule.
Es mag auch mit dem elterlichen Engagement für den schulischen Erfolg der Kinder zusammenhängen - abgeschoben, aus dem Haus, und man hat mal etwas Ruhe - aber dieses Muster konnte ich durchweg beobachten.



Wie gesagt, schwimmen lernen heißt überleben lernen. Jeder Nichtschwimmer, der ins Wasser fällt. wird das bestätigen können. Das Seepferdchen sollte jedes Kind vor der ersten Klasse gemacht haben.

Ansonsten gilt: Der Spaß ist wichtig.


Glaube man sollte die Bundesjugendspiele auch nicht so überbewerten ...
In der Schulzeit macht man auch so Dinge wie Vorsingen, oder Bildende Kunst.
Letztendlich stellt sich immer die Frage, ob man sowas für das spätere Leben benötigt (?)
Würde das eher als kleine unterstützung ansehen um persönliche Stärken/Interessen auszuloten.

Sport im allgemeinen halte ich für Kinder & Jugendliche für sehr wichtig.
Egal was man für eine Sportart ausübt oder einfach mal ausprobiert und auch erstmal egal
ob man besonders talentiert ist, hauptsache man bewegt sich.
Vor allem Kids sollten schon früh damit beginnen um später klare Vorteile in der Koordination
zu haben.

Einige deiner Beiträge hier haben mich zum schmunzeln gebracht ...
Besonders das hier:
"Diejenigen, welche drei mal die Woche (2x Training, 1x Spiel am Wochenende) abends keine Zeit zum Lernen hatten, waren durchschnittlich schlechter in der Schule.
Es mag auch mit dem elterlichen Engagement für den schulischen Erfolg der Kinder zusammenhängen - abgeschoben, aus dem Haus, und man hat mal etwas Ruhe - aber dieses Muster konnte ich durchweg beobachten."


Entweder Du hast bis jetzt nicht wirklich mit viele Menschen zu tun gehabt die Sport berteiben (egal ob Breitensport oder Leistungssport)
oder in dem Berufszweig in dem du ausbildest, (ZOLL / BGS ?) findet man vielleicht unter den Bewerbern nicht ganz so viele hochbegabte Denker die trotzdem Leistungssport betreiben (?)

Die Kids/Jugendliche die 2 x die Woche 1,5 Stunden lang trainieren haben mit absoluter Sicherheit keinen Nachteil. (Im Gegenteil !)
Bewegung = Sauerstoff im Gehirn ; )
Und wenn mal eine besonders schwierige Klassenarbeit ansteht, dann lässt man einfach ein Training ausfallen um perfekt vorbereitet zu sein bzw. um zu lernen ;)
Ich bin seit vielen Jahren Jugendtrainer und habe dort mit den unterschiedlichsten Charaktertypen an Jugendlichen zu tun ...
da gibt`s darunter hochintelligente und weniger schlaue, da gibt`s hochmotivierte und welche die sind es halt nicht so besonders.
Manche davon sind hochintelligent + hochmotiviert (die hab ich am liebsten) und andere haben beide Eigenschaften nicht (und ich hab Sie trotzdem gerne und bin froh, dass sie nicht nur daheim rumgammeln)
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Powerwolf
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Re: Bundesjugendspiele abschaffen wg Demütigung Unsportliche

Beitragvon Powerwolf » Mi 7. Sep 2016, 16:32

John Galt hat geschrieben:(26 Jun 2015, 14:16)

Fette Menschen sind die nächste Gruppe die rechtlichen Schutz haben wollen vor Diskriminierung.

Wehret den Anfängen!


genau, Fettenquote in allen Vorständen!

Kann nicht sein, dass da so viele Sportliche chillen.

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