Berufliche Qualifikation zum Studium

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McKnee
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Re: Berufliche Qualifikation zum Studium

Beitragvon McKnee » Mo 31. Dez 2018, 22:55

Teeernte hat geschrieben:(31 Dec 2018, 22:44)

Die Führungsriege der Bahn ist komplett mit Politikern besetzt - die NULL Berufserfahrung bei der Bahn haben.

Unsere Regierung//die meisten Abgeordneten...... besteht aus Lehrern und Rechtsanwälten. (Abi und Studium ... ) ein Arbeiter ???

Zum Chef sein gehört mehr als Ahnung im Fach.... in den HÖHEREN Chargen ist AHNUNG im FACH unerwünscht.


Ich sprach vom einfachen Richteramt, nicht von denen der höchsten Gerichte oder im Ministerium. Also dem Teil der Richterschaft, der quasi das Arbeitsvolk bildet. Natürlich wäre es nicht ausgeschlossen, dass man sich von dort hocharbeitet. Ich meine, ich kenne nen Polizisten, der war MdB. Wenn der nun studiert und nach 2. Staatsexamen ins Richteramt berufen wird, wäre auch da der Weg nicht verbaut.

Aber das ist alles nicht Thema.

Thema sind die Vor- und Nachteile, die ein beruflich Qualifizierter mitbringt. Sein Praxisbezug und seine Erfahrung wären da aus meiner Sicht ein hervortrendes positives Argument. Trifft nun mal auch beim Polizisten zu, der als Jurist ins Richteramt berufen wird. Ist übrigens auch Menung vieler jüngerer Richter, die diese Erfahrungsdefizite bemängeln.
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Re: Berufliche Qualifikation zum Studium

Beitragvon Teeernte » Mo 31. Dez 2018, 23:01

McKnee hat geschrieben:(31 Dec 2018, 22:55)

Ich sprach vom einfachen Richteramt, nicht von denen der höchsten Gerichte oder im Ministerium. Also dem Teil der Richterschaft, der quasi das Arbeitsvolk bildet. Natürlich wäre es nicht ausgeschlossen, dass man sich von dort hocharbeitet. Ich meine, ich kenne nen Polizisten, der war MdB. Wenn der nun studiert und nach 2. Staatsexamen ins Richteramt berufen wird, wäre auch da der Weg nicht verbaut.

Aber das ist alles nicht Thema.

Thema sind die Vor- und Nachteile, die ein beruflich Qualifizierter mitbringt. Sein Praxisbezug und seine Erfahrung wären da aus meiner Sicht ein hervortrendes positives Argument. Trifft nun mal auch beim Polizisten zu, der als Jurist ins Richteramt berufen wird. Ist übrigens auch Menung vieler jüngerer Richter, die diese Erfahrungsdefizite bemängeln.


Neeee.... ein Polizist als Richter - im Finanzrecht ? oder BGB ? Seerecht ?

...bestimmt für Internationales Staatsrecht, Sprachen und Latein.

Man macht den Bock nicht zum Gärtner.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Berufliche Qualifikation zum Studium

Beitragvon Max Wein » Mo 31. Dez 2018, 23:02

McKnee hat geschrieben:(31 Dec 2018, 22:45)

?



Wo habe ich dir das unterstellt?

Wenn sie mit sachen anderer kommen die ich nie gesagt habe, unterstellen sie mir hier was.
Nun, die Berufserfahrung ist ein wesentlicher Faktor für beruflich Qualifizierte.

ich schau mal:







hab´s nur mal so überflogen.


Aha
Du bist ja gut informiert über die Ausbildung eines Polizisten. Offensichtlich gar nicht.

Sann erzählen sie mal was über die Ausbildung, wenn sie so viel mehr wissen?

Wo spame ich? Ich nehme eure Ideen und Sichtweisen auf und wende sie an.

Also spamen, bleiben sie beim thema sonst werden sie wieder gemeldet.
Also, wenn der Maurer Architekt werden kann, weil es Berührungspunkte gibt, warum nicht der Polizist Richter, wo es ebenfalls Berührungspunkte gibt?

Sagen sie wo ein richter und ein polizist Berührungspunkte haben?

Ach, bevor wieder der Spamvorwurf kommt. Ich habe das Thema Polizist hier nicht aufgebracht, nur aufgenommen.

Und benutzt also haben sie sich zum thema beteiligt, weshalb sie jetzt mal fragen beantworten müssen sonst, melde ich sie wieder, es ist offensichtlich wie sehr sie von thema ausweichen.
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Re: Berufliche Qualifikation zum Studium

Beitragvon McKnee » Mo 31. Dez 2018, 23:03

Misterfritz hat geschrieben:(31 Dec 2018, 22:51)

Ich meinte damit, dass ein Richter nicht unbedingt die Praxiserfahrung als Polizist auf der Strasse benötigt, ja, sie eher hinderlich ist, um Recht zu sprechen.


Braucht er nicht unbedingt. Ein Architekt braucht auch nicht unbedingt Erfahrung als Maurer.

Ich finde, dass diese Vorerfahrung nicht hinderlich ist. Warum kann der ehem. Polizist nicht ebenso neutral Recht sprechen, wie er es neutral anwandte?

Aber das Thema dreh sich nicht nur um Polizisten. Ich fand es nur befremdlich und nicht nachvollziehbar, dass das was beim einen eine Begründung für eine Qualifizierung, beim anderen keine oder gar das Gegenteil ist.

Aber abschließend sei gesagt, es gibt viele Richter mit einer Vorgeschichte. Mancher war vorher Polizist (ja, gibt es), andere übten andere Berufe aus. Manch einer war politisch radikal oder Straftäter. Alles keine Faktoren, die ihn nur deswegen für das Richteramt disqualifizierten. Wie immer zählt es von dem Tag an, an dem er ins Amt berufen wird.

Wenn examinierte Krankenpfleger Medzinier, Maurer Architekten, Elektriker Ingenieure ... warum dann Polizisten nicht Richter?
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Re: Berufliche Qualifikation zum Studium

Beitragvon Misterfritz » Mo 31. Dez 2018, 23:07

McKnee hat geschrieben:(31 Dec 2018, 23:03)

Braucht er nicht unbedingt. Ein Architekt braucht auch nicht unbedingt Erfahrung als Maurer.

Ich finde, dass diese Vorerfahrung nicht hinderlich ist. Warum kann der ehem. Polizist nicht ebenso neutral Recht sprechen, wie er es neutral anwandte?

Aber das Thema dreh sich nicht nur um Polizisten. Ich fand es nur befremdlich und nicht nachvollziehbar, dass das was beim einen eine Begründung für eine Qualifizierung, beim anderen keine oder gar das Gegenteil ist.

Aber abschließend sei gesagt, es gibt viele Richter mit einer Vorgeschichte. Mancher war vorher Polizist (ja, gibt es), andere übten andere Berufe aus. Manch einer war politisch radikal oder Straftäter. Alles keine Faktoren, die ihn nur deswegen für das Richteramt disqualifizierten. Wie immer zählt es von dem Tag an, an dem er ins Amt berufen wird.

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Ich habe absolut nix gegen Quereinsteiger ;)
Und mit der Eignung ist das ja immer so eine Sache: Das hängt immer von der jeweiligen Person ab.
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Re: Berufliche Qualifikation zum Studium

Beitragvon Max Wein » Mo 31. Dez 2018, 23:10

McKnee hat geschrieben:(31 Dec 2018, 23:03)

Braucht er nicht unbedingt. Ein Architekt braucht auch nicht unbedingt Erfahrung als Maurer.



Doch schon, in Praxissemester ist es drinnen und wenn man dan eine funktion erfüllt, muss man ja grob wissen was die maurer können, dazu auch noch Realität bezogene bauwerke entwerfen.

Ohne grund gibts das Praxissemester nicht.
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Re: Berufliche Qualifikation zum Studium

Beitragvon McKnee » Mo 31. Dez 2018, 23:16

Max Wein hat geschrieben:(31 Dec 2018, 23:02)

Wenn sie mit sachen anderer kommen die ich nie gesagt habe, unterstellen sie mir hier was.


ich habe dir nichts von anderen Usern vorgehalten.

Aha

Sann erzählen sie mal was über die Ausbildung, wenn sie so viel mehr wissen?


Eine sehr vielschichtige Ausbildung mit einem juristischen Schwerpunkt. Geht weit über die Anforderungen im Securitybereich (der och nicht lange ein vollwertiger Ausbildungsberuf ist und dem meist mit einer Wochenendsachkunde nachgegangen werden kann) oder denen eines Privatdetektivs (der, glaube ich, bis heute kein Ausbildungsberuf ist) hinaus.

Das Thema ist Qualifizierung. Was du hier dargestellt hast, ist genau das GEgenteil. Du behauptest, ein hochqualifiziert ausgebildeter Polizist sei gut für die weniger qualifizierten Tätigkeiten anderer Berufssparten vorbereitet.

Du spamst dein eigenes Thema zu, wenn du derart von der Kernaussage abweichst.

Also spamen, bleiben sie beim thema sonst werden sie wieder gemeldet.


Warum ständig diese Drohungen?

Sagen sie wo ein richter und ein polizist Berührungspunkte haben?


Ein Strafrichter beschäftigt sich mit dem Strafrecht sowie dessen Nebengesetze und dem Straßfprozeßrecht. Er ist daran beteiligt, dass man Straftäter einer rechtstaatlichen Strafe zuführt. Das trifft auch für den Polizisten zu.

Beide sind juristisch aus- und fortgebildet.



Und benutzt also haben sie sich zum thema beteiligt, weshalb sie jetzt mal fragen beantworten müssen sonst, melde ich sie wieder, es ist offensichtlich wie sehr sie von thema ausweichen.


Ich wiederhole mich gerne. Ich habe das Thema aufgegriffen und nicht in die Diskussion eingebracht. Ich denke, das gelingt mir ganz gut und ich stelle mich umfassend entgegenstehender Meinungen, stehe Rede und Antwort. Und das, ohne anderen User ständig und wiederholt zu drohen.
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Re: Berufliche Qualifikation zum Studium

Beitragvon McKnee » Mo 31. Dez 2018, 23:20

Misterfritz hat geschrieben:(31 Dec 2018, 23:07)

Ich habe absolut nix gegen Quereinsteiger ;)
Und mit der Eignung ist das ja immer so eine Sache: Das hängt immer von der jeweiligen Person ab.


So ist es. Wenn wir also Bildung und Ausbildung reformieren wollen und es geht nur beides miteinander, dann dürfen wir uns auch keine Grenzen setzen (was verfassungsrechtlich übrigens mehr als bedenklich wäre)

Das System der beruflich Qualifizierten präsentiert uns auch nicht automatisch deren Creme. Nicht jeder Maurer wird ein guter Architekt. Aber es bietet Potential und das bereits in der Ausbildung.
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Re: Berufliche Qualifikation zum Studium

Beitragvon McKnee » Mo 31. Dez 2018, 23:22

Max Wein hat geschrieben:(31 Dec 2018, 23:10)

Doch schon, in Praxissemester ist es drinnen und wenn man dan eine funktion erfüllt, muss man ja grob wissen was die maurer können, dazu auch noch Realität bezogene bauwerke entwerfen.

Ohne grund gibts das Praxissemester nicht.


Sorry, Berufserfahrung
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Re: Berufliche Qualifikation zum Studium

Beitragvon Misterfritz » Mo 31. Dez 2018, 23:27

McKnee hat geschrieben:(31 Dec 2018, 23:22)

Sorry, Berufserfahrung
Ich denke aber trotzdem, dass einem Architekten Paxissemester in Mauern, etc. reicht, um zu wissen, wie man Mauern konstruiert, dass sie halten - für den Rest gibt es Statiker ;)
Es ist bei einigen Tätigkeiten bestimmt sinnvoll, mehr Berufs-/Praxiserfahrung zu haben. Aber ein Architekt muss ned perfekt klempnern können.
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Re: Berufliche Qualifikation zum Studium

Beitragvon McKnee » Mo 31. Dez 2018, 23:45

Misterfritz hat geschrieben:(31 Dec 2018, 23:27)

Ich denke aber trotzdem, dass einem Architekten Paxissemester in Mauern, etc. reicht, um zu wissen, wie man Mauern konstruiert, dass sie halten - für den Rest gibt es Statiker ;)
Es ist bei einigen Tätigkeiten bestimmt sinnvoll, mehr Berufs-/Praxiserfahrung zu haben. Aber ein Architekt muss ned perfekt klempnern können.


Es ist Silvester, meine Zeit ist begrenzt und ich kann nicht alle Berufe und deren Bezugspunkte abklopfen. Das verstehst du bestimmt. Ich hätte jedes andere Gewerk hernehmen können. Im Kern geht es darum, dass die theoretische Ausbildung einen praktischen Unterbau hat.

Das ist ja auch nicht allgemeingültig für jeden Studenten, da die Zulassungen quotiert sind, und es ist auch nicht so, dass es das Allheilmittel ist ... am Ende steht immer noch der Mensch, seine Interessen und seine Motivation im Mittelpunkt ... ich befürworte diesen "Erfahrungsanteil" in den Studiengängen und glaube, dass es für alle Studenten positive Aspekte bietet

PS
so, ich hab die Kamerasteuerung eingestellt und melde mich nächstes Jahr wieder
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Re: Berufliche Qualifikation zum Studium

Beitragvon PeterK » Di 1. Jan 2019, 11:50

McKnee hat geschrieben:(31 Dec 2018, 20:38)
Kann ja nicht. Es erfüllt die Anforderungen eines beruflich Qualifizierten und kann genau das in den Beruf einbringen, was Richtern im Studium ja nicht vermittelt werden kann. Alles :thumbup:

Trotz der idR guten juristischen Ausbildung der Polizisten in D - zumindest bei vielen LaPos - meine ich, dass sie sich nicht per se besonders gut als Richter eignen. Als Cop bist Du ja im repressiven Teil Deiner Aufgaben (aka Ermittlungsperson der StA) stärker auf die Strafverfolgung als auf das Abwägen fokussiert (trotz § 160 (2) StPO).

Ich denke, dass Polizisten aufgrund ihrer Ausbildung und nach einem zusätzlichen Studium eher ausgezeichnete Staatsanwälte werden können.
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Re: Berufliche Qualifikation zum Studium

Beitragvon Max Wein » Di 1. Jan 2019, 12:40

McKnee hat geschrieben:(31 Dec 2018, 23:16)

Eine sehr vielschichtige Ausbildung mit einem juristischen Schwerpunkt. Geht weit über die Anforderungen im Securitybereich (der och nicht lange ein vollwertiger Ausbildungsberuf ist und dem meist mit einer Wochenendsachkunde nachgegangen werden kann) oder denen eines Privatdetektivs (der, glaube ich, bis heute kein Ausbildungsberuf ist) hinaus.

Das Thema ist Qualifizierung. Was du hier dargestellt hast, ist genau das GEgenteil. Du behauptest, ein hochqualifiziert ausgebildeter Polizist sei gut für die weniger qualifizierten Tätigkeiten anderer Berufssparten vorbereitet.




Nicht nur juristisch sind die bestens augebildet sondern auch kampfsport und allgemein sport.
Weshalb die auch in security Bereich tätig sein können, weil in der ausbildung auch jura mit vorhanden ist und die 3 jahre geht.
Weshalb ein Vergleich mit einen verwanten Beruf doch nichts auszusetzen ist.
Soweit ich mitgekriegt habe gab es mal ein Ausbildungsberuf für Detektiv aber das haben die rausgethan keine ahnung, der name kann sich geändert haben oder wurde mit anderen berufen gemischt, kann auch sein das es in studium vorhanden ist.

Ja das behaupte ich wenn man schon eine Ausbildung zum Polizisten gemacht hat, weshalb kann mam nicht in security bereich mit der ausbildung anfangen?
Man muss nur in den Stellenangeboten schauen wo leute sogar vergleichbare abschlüsse von behörden akzeptieren.
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Re: Berufliche Qualifikation zum Studium

Beitragvon Max Wein » Di 1. Jan 2019, 12:43

Misterfritz hat geschrieben:(31 Dec 2018, 23:27)

Ich denke aber trotzdem, dass einem Architekten Paxissemester in Mauern, etc. reicht, um zu wissen, wie man Mauern konstruiert, dass sie halten - für den Rest gibt es Statiker ;)
Es ist bei einigen Tätigkeiten bestimmt sinnvoll, mehr Berufs-/Praxiserfahrung zu haben. Aber ein Architekt muss ned perfekt klempnern können.


Ja stimmt aber wenigstens wissen was in der praxis los ist.

Der statiker ist auch nur ein bauing. Der auch sein Praxissemester braucht, sonst würde er/sie genau so wenig taugen.
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Re: Berufliche Qualifikation zum Studium

Beitragvon Max Wein » Di 1. Jan 2019, 12:44

McKnee hat geschrieben:(31 Dec 2018, 23:45)

Es ist Silvester, meine Zeit ist begrenzt und ich kann nicht alle Berufe und deren Bezugspunkte abklopfen. Das verstehst du bestimmt. Ich hätte jedes andere Gewerk hernehmen können. Im Kern geht es darum, dass die theoretische Ausbildung einen praktischen Unterbau hat.

Das ist ja auch nicht allgemeingültig für jeden Studenten, da die Zulassungen quotiert sind, und es ist auch nicht so, dass es das Allheilmittel ist ... am Ende steht immer noch der Mensch, seine Interessen und seine Motivation im Mittelpunkt ... ich befürworte diesen "Erfahrungsanteil" in den Studiengängen und glaube, dass es für alle Studenten positive Aspekte bietet

PS
so, ich hab die Kamerasteuerung eingestellt und melde mich nächstes Jahr wieder


Da haben sie recht und ich kann ihnen zustimmen.
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Re: Berufliche Qualifikation zum Studium

Beitragvon McKnee » Di 1. Jan 2019, 12:47

PeterK hat geschrieben:(01 Jan 2019, 11:50)

Trotz der idR guten juristischen Ausbildung der Polizisten in D - zumindest bei vielen LaPos - meine ich, dass sie sich nicht per se besonders gut als Richter eignen. Als Cop bist Du ja im repressiven Teil Deiner Aufgaben (aka Ermittlungsperson der StA) stärker auf die Strafverfolgung als auf das Abwägen fokussiert (trotz § 160 (2) StPO).

Ich denke, dass Polizisten aufgrund ihrer Ausbildung und nach einem zusätzlichen Studium eher ausgezeichnete Staatsanwälte werden können.


Es steht jedem frei, das für sich zu entscheiden.

Worum es bei dieser Diskussion geht ist, dass selbst das gute System am Ende kein Garant ist, selbst wenn manch einer versucht das Thema vor dem Hintergrund seines eigenen Scheiterns zu instrumentalisieren. Es gibt einfach nicht dieses, die sind grundsätzlich besser als andere und wurden in allen Belangen mehr gefordert und blablabla ... da werden die individuellen Aspekte völlig ignoriert.

Wichtig ist die Erkenntnis, dass man seine Möglichkeiten nutzen kann.

Wichtig für mich, dass ein einmal eingeschlagener Weg nicht die Endstation sein muss und das bisher erreichte auch in der eigenen Weiterentwicklung genutzt und vielleicht sogar für andere nutzbar gemacht werden kann.

Da tritt die Frage, ob ehemalige Polizisten bessere Staatsanwälte, als Richter sein könnten, in den Hintergrund.

Deutlich wird, wie schnell Menschen an ihren eigenen Ansprüchen scheitern.
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Re: Berufliche Qualifikation zum Studium

Beitragvon McKnee » Di 1. Jan 2019, 13:03

Max Wein hat geschrieben:(01 Jan 2019, 12:40)

Ja das behaupte ich wenn man schon eine Ausbildung zum Polizisten gemacht hat, weshalb kann mam nicht in security bereich mit der ausbildung anfangen?
Man muss nur in den Stellenangeboten schauen wo leute sogar vergleichbare abschlüsse von behörden akzeptieren.


Ich lass das mal als Zeichen deiner Qualifikation und Dokumentation deines Wissens um Ausbildung und Status stehen.

Vielleicht noch einmal mein freundschaftlicher Hinweis.

Wir reden hier über Qualifikationen!
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Re: Berufliche Qualifikation zum Studium

Beitragvon Max Wein » Di 1. Jan 2019, 13:06

McKnee hat geschrieben:(01 Jan 2019, 13:03)

Ich lass das mal als Zeichen deiner Qualifikation und Dokumentation deines Wissens um Ausbildung und Status stehen.

Vielleicht noch einmal mein freundschaftlicher Hinweis.

Wir reden hier über Qualifikationen!


Ist eine polizeiliche Ausbildung keine Qualifikation?

Meine mutter ihr freund ist Polizist, ich kann ihn in bezug der Ausbildung alles fragen.
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Re: Berufliche Qualifikation zum Studium

Beitragvon McKnee » Di 1. Jan 2019, 13:20

Max Wein hat geschrieben:(01 Jan 2019, 13:06)

Ist eine polizeiliche Ausbildung keine Qualifikation?

Meine mutter ihr freund ist Polizist, ich kann ihn in bezug der Ausbildung alles fragen.


Vielleicht fragst du den Freund mal, was ich meine.

Mein letzter Tipp: Qualifikation und Weiterbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Noch ein Tipp: Polizisten bekommen für das was sie tun sicher keine Reichtümer, aber es ist doch über Mindestlohn.
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Re: Berufliche Qualifikation zum Studium

Beitragvon PeterK » Di 1. Jan 2019, 13:36

McKnee hat geschrieben:(01 Jan 2019, 12:47)
Deutlich wird, wie schnell Menschen an ihren eigenen Ansprüchen scheitern.

Ja, manch einer verschätzt sich dahingehend ein wenig:
McKnee hat geschrieben:(31 Dec 2018, 22:23)
Was die Juristen so im Studium lernen, haben Polizisten ja schon längst drauf und viel besser.

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