Schule für alle

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Occham
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Schule für alle

Beitragvon Occham » Sa 19. Mai 2018, 16:58

Hallo,

wenn man lange genug im Sozialsystem lebt, lässt die Leistung irgendwann nach und man wird langsam arbeitsunfähiger, das kann doch nicht Sinn eines Sozialsystemes sein, extra die schön gemachten Stufen hinab steigen zu dürfen... Der Sinn muss sein, das man langsam arbeitsfähiger wird, die Stufen Schritt für Schritt hinauf steigen und das geht nur in einem Bildungssystem! Kurz gesagt würde ich, wenn es nach mir geht, alle Menschen die nichts zu tun haben in die Schule schicken und statt Hartz4 gibt es Bildungsgeld, die Höhe davon abhängig wie gut man in der Schule ist und damit es sinnvoll bleibt sollen sich die Unternehmer das Beste rauspicken dürfen. Das muss der Sinn sein, die Stufen Schritt für Schritt hinauf steigen.
Die beste Lösung eines Problems ist meist die Einfachste.
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Re: Schule für alle

Beitragvon Realist2014 » Sa 19. Mai 2018, 17:59

Occham hat geschrieben:(19 May 2018, 17:58)

Hallo,

wenn man lange genug im Sozialsystem lebt, lässt die Leistung irgendwann nach und man wird langsam arbeitsunfähiger, das kann doch nicht Sinn eines Sozialsystemes sein, extra die schön gemachten Stufen hinab steigen zu dürfen... Der Sinn muss sein, das man langsam arbeitsfähiger wird, die Stufen Schritt für Schritt hinauf steigen und das geht nur in einem Bildungssystem! Kurz gesagt würde ich, wenn es nach mir geht, alle Menschen die nichts zu tun haben in die Schule schicken und statt Hartz4 gibt es Bildungsgeld, die Höhe davon abhängig wie gut man in der Schule ist und damit es sinnvoll bleibt sollen sich die Unternehmer das Beste rauspicken dürfen. Das muss der Sinn sein, die Stufen Schritt für Schritt hinauf steigen.


du möchtest Hatz4 KÜRZEN- um dann alle in die Schule zu schicken und den BESTEN dann MEHR zu geben als ALG II?


in welche "Schule" möchtest du denn WEN schicken?

also diejenigen, die schon Schulabschlüsse haben?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Schule für alle

Beitragvon unity in diversity » So 20. Mai 2018, 03:14

Das Stufensystem hört sich verführerisch an. Man kann versucht sein, auf einer bestimmten Stufe zu verweilen und sich einzurichten.
Man muß den Zeitfaktor einbeziehen.
Wenn es um Leistung geht, steht im Nenner immer die Zeit.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
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Re: Schule für alle

Beitragvon watisdatdenn? » So 20. Mai 2018, 05:10

Gute Idee!
Dabei könnte man auch effiziente Schulformen a la "udacity" ausprobieren. So wie es der Ex-Thüringer Sebastian Thrun schon vormacht (muss halt auf niedrigem Niveau sein).
https://de.udacity.com/blog/post/anders ... tian-thrun
Also die Digitalisierung nutzen um die Massenbildung (wo es möglich ist) auch kosteneffizient zu stemmen.

Ich sehe es auch so:
Als rohstoffarmes Land sollten wir es uns nicht leisten, das Potential von Menschen (neuronale Supercomputer) brach liegen zu lassen.
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Der Neandertaler
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Re: Schule für alle

Beitragvon Der Neandertaler » So 20. Mai 2018, 11:21

Hallo Occham.
Occham hat geschrieben:Schule für alle!
Klingt gut, aber ...
Bis zum Ende der ersten Ausbildung ist dies ja auch staatlich schon garantiert, aber so, wie Du Dir das vorstellst, kann ich mir den nächtsten Diskurs ... das nächste Geschrei schon lebhaft vorstellen:
    Bevormundung!
      ... scheint mir noch das Kleinste aller Beschimpfungen zu sein.
Daß der damalige Anspruch der Hartz-Gesetze ... von Hartz-IV (Motto: fördern und fordern) nicht immer und im Endeffekt voll aufgeht - er mündet zuhauf im Fordern, dürfte wohl unumstritten sein. Allerdings dürfte wohl auch die Frage offen bleiben, worin das Fördern bestehen soll?
    ... wo und wann das Fördern in Bevormundung übergeht?
      ... wo da die Grenze ist?
Mit mehr Geldtransferleistungen ist dies ... ist dieses: "die Stufen Schritt für Schritt hinauf steigen" auch nicht unbedingt geregelt und zu bewerkstelligen. Solange das dann bekommene Mehr an Geld zum Unterhalt ausgegeben wird ... ausgegeben werden muß, wird Bildung immer hinten anstehen ... müssen.

Fazit:
    es scheint eher angebracht zu sein, zuerst zu versuchen, die genannten Fragen zu beantworten - etwa die nach dem Fördern und Fordern, nach der grundsätzlich benötigten Höhe der Hart-IV-Sätze, oder der Schere zwischen arm und reich, etc., als über weitergehende Maßnahmen nachzudenken.
      ... was ja letztlich unter Umständen als Bevormundung verstanden weren kann.
"Ich teile Ihre Meinung nicht, ich werde aber bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen, daß Sie Ihre Meinung frei äußern können." (Voltaire)
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Teeernte
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Re: Schule für alle

Beitragvon Teeernte » So 20. Mai 2018, 13:03

Occham hat geschrieben:(19 May 2018, 17:58)

Hallo,

wenn man lange genug im Sozialsystem lebt, lässt die Leistung irgendwann nach und man wird langsam arbeitsunfähiger, das kann doch nicht Sinn eines Sozialsystemes sein, extra die schön gemachten Stufen hinab steigen zu dürfen... Der Sinn muss sein, das man langsam arbeitsfähiger wird, die Stufen Schritt für Schritt hinauf steigen und das geht nur in einem Bildungssystem! Kurz gesagt würde ich, wenn es nach mir geht, alle Menschen die nichts zu tun haben in die Schule schicken und statt Hartz4 gibt es Bildungsgeld, die Höhe davon abhängig wie gut man in der Schule ist und damit es sinnvoll bleibt sollen sich die Unternehmer das Beste rauspicken dürfen. Das muss der Sinn sein, die Stufen Schritt für Schritt hinauf steigen.


Mit Beendigung der 10. Klasse ist JEDER seines Glückes Schmied. Wenn man etwas lernen will ist es EINFACH - da man ja weiß wie "ES" geht !

NUR man muss sich dazu aufraffen....und da wollen einige nur einen "SCHEIN" -

Ein Beispiel : Fast jeder Anlagenbauer / Schaltschrankverdrahter / Mobilfunk//DSL Errichter würde SOFORT einen "A" Funkamateur einstellen (ohne Elektrofacharbeiterabschluss) - aber auch die sind RAHR.

Wie "ES" geht - kann man auch auf ARBEIT lernen. - nur das WOLLEN ist meistens nicht da....

(zu Hause) Hinsetzen - und ANDERE "Schuld" sein lassen .... :D :D :D

Was willst Du "geschult" bekommen ? Hohe Mathematik zur Berechnung von Schaltimpulsen ? (oder zum 20. Mal - wie bewerbe ich mich RICHTIG ?)

Man steigt bei der ARBEIT die Stufen hinauf - so man will. Die MEISTEN (Ungelernten) wollen aber nicht mal auf Montage....

MAn muss dem Glück entgegen gehen ! Es kommt nur selten auf die heimische Couch.


WAS willst DU geschult bekommen ? . ....auf Staatskosten ....
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Schule für alle

Beitragvon Occham » So 20. Mai 2018, 13:30

Realist2014 hat geschrieben:(19 May 2018, 18:59)

du möchtest Hatz4 KÜRZEN- um dann alle in die Schule zu schicken und den BESTEN dann MEHR zu geben als ALG II?


in welche "Schule" möchtest du denn WEN schicken?

also diejenigen, die schon Schulabschlüsse haben?

klar, auch die die schon Abschlüsse haben, würde ich in schulen für erwachsene schicken, damit man gar nicht erst die Treppe hinab klettern kann. oder willst du ein dummes volk, weil man über Dummheit besser herrschen kann?
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Re: Schule für alle

Beitragvon Occham » So 20. Mai 2018, 13:31

unity in diversity hat geschrieben:(20 May 2018, 04:14)

Das Stufensystem hört sich verführerisch an. Man kann versucht sein, auf einer bestimmten Stufe zu verweilen und sich einzurichten.
Man muß den Zeitfaktor einbeziehen.
Wenn es um Leistung geht, steht im Nenner immer die Zeit.

Selbst wenn man es sich einrichtet, der Gedanke ist, das ein Unternehmer sich immer das passendste rauspicken kann und nicht jeder Beruf braucht ein Genie. Anreize müssen schon da sein, um nicht zu verweilen :) da wird es ruckzuck viele schlaue Menschen geben *g* und es dauert natürlich, wenn ein Mensch Schritt für Schritt eine Kompetenztreppe hinaufklettern soll, die er noch nicht erklimmt hat. Aber wie weit man klettern soll, regelt ohnehin Nachfrage und Angebot, von dem her
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Re: Schule für alle

Beitragvon Occham » So 20. Mai 2018, 13:34

watisdatdenn? hat geschrieben:(20 May 2018, 06:10)

Gute Idee!
Dabei könnte man auch effiziente Schulformen a la "udacity" ausprobieren. So wie es der Ex-Thüringer Sebastian Thrun schon vormacht (muss halt auf niedrigem Niveau sein).
https://de.udacity.com/blog/post/anders ... tian-thrun
Also die Digitalisierung nutzen um die Massenbildung (wo es möglich ist) auch kosteneffizient zu stemmen.

hört sich interessant an
watisdatdenn? hat geschrieben:(20 May 2018, 06:10)
Ich sehe es auch so:
Als rohstoffarmes Land sollten wir es uns nicht leisten, das Potential von Menschen (neuronale Supercomputer) brach liegen zu lassen.

seh ich auch so, aber ich hasse ungenutztes potential eh wie die pest
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Re: Schule für alle

Beitragvon Occham » So 20. Mai 2018, 13:35

Der Neandertaler hat geschrieben:(20 May 2018, 12:21)

Hallo Occham.Klingt gut, aber ...
Bis zum Ende der ersten Ausbildung ist dies ja auch staatlich schon garantiert, aber so, wie Du Dir das vorstellst, kann ich mir den nächtsten Diskurs ... das nächste Geschrei schon lebhaft vorstellen:
    Bevormundung!
      ... scheint mir noch das Kleinste aller Beschimpfungen zu sein.
Daß der damalige Anspruch der Hartz-Gesetze ... von Hartz-IV (Motto: fördern und fordern) nicht immer und im Endeffekt voll aufgeht - er mündet zuhauf im Fordern, dürfte wohl unumstritten sein. Allerdings dürfte wohl auch die Frage offen bleiben, worin das Fördern bestehen soll?
    ... wo und wann das Fördern in Bevormundung übergeht?
      ... wo da die Grenze ist?
Mit mehr Geldtransferleistungen ist dies ... ist dieses: "die Stufen Schritt für Schritt hinauf steigen" auch nicht unbedingt geregelt und zu bewerkstelligen. Solange das dann bekommene Mehr an Geld zum Unterhalt ausgegeben wird ... ausgegeben werden muß, wird Bildung immer hinten anstehen ... müssen.

Fazit:
    es scheint eher angebracht zu sein, zuerst zu versuchen, die genannten Fragen zu beantworten - etwa die nach dem Fördern und Fordern, nach der grundsätzlich benötigten Höhe der Hart-IV-Sätze, oder der Schere zwischen arm und reich, etc., als über weitergehende Maßnahmen nachzudenken.
      ... was ja letztlich unter Umständen als Bevormundung verstanden weren kann.

wenn man Bevormundung schreit, verstehe ich das so, das man über ein dummes volk herrschen will, weil sich über Dummheit einfacher herrschen lässt.
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Re: Schule für alle

Beitragvon Occham » So 20. Mai 2018, 13:35

Teeernte hat geschrieben:(20 May 2018, 14:03)

Mit Beendigung der 10. Klasse ist JEDER seines Glückes Schmied. Wenn man etwas lernen will ist es EINFACH - da man ja weiß wie "ES" geht !

NUR man muss sich dazu aufraffen....und da wollen einige nur einen "SCHEIN" -

Ein Beispiel : Fast jeder Anlagenbauer / Schaltschrankverdrahter / Mobilfunk//DSL Errichter würde SOFORT einen "A" Funkamateur einstellen (ohne Elektrofacharbeiterabschluss) - aber auch die sind RAHR.

Wie "ES" geht - kann man auch auf ARBEIT lernen. - nur das WOLLEN ist meistens nicht da....

(zu Hause) Hinsetzen - und ANDERE "Schuld" sein lassen .... :D :D :D

Was willst Du "geschult" bekommen ? Hohe Mathematik zur Berechnung von Schaltimpulsen ? (oder zum 20. Mal - wie bewerbe ich mich RICHTIG ?)

Man steigt bei der ARBEIT die Stufen hinauf - so man will. Die MEISTEN (Ungelernten) wollen aber nicht mal auf Montage....

MAn muss dem Glück entgegen gehen ! Es kommt nur selten auf die heimische Couch.


WAS willst DU geschult bekommen ? . ....auf Staatskosten ....

der staat hält die menschen im Sozialsystem, also ist der staat gefordert die menschen da wieder raus zu holen!
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Re: Schule für alle

Beitragvon Teeernte » So 20. Mai 2018, 13:49

Occham hat geschrieben:(20 May 2018, 14:35)

der staat hält die menschen im Sozialsystem, also ist der staat gefordert die menschen da wieder raus zu holen!


Nö, der speist die Leute preiswert ab. ....und muss die nicht da rausholen.

In Zukunft versprech ich Dir 30% Arbeitslosenquote - (Natürlich die Inoffizielle. )

Die sind dann "Über".
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Re: Schule für alle

Beitragvon Der Neandertaler » So 20. Mai 2018, 14:30

Hallo Occham.
Occham hat geschrieben:wenn man Bevormundung schreit, verstehe ich das so, das man über ein dummes volk herrschen will, weil sich über Dummheit einfacher herrschen lässt.
Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn man Bildungseinrichtung der Bevölkerung ... dem Einzelnen vermehrt zur Verfügung stellt - etwa in Form von einer VHS. Das gilt noch nicht als Bevormundung!
Wenn aber staatliche (Geld-) Leistungen von deren Benutzung abhängig gemacht wird, ... dann ist der Vorwurf der Bevormundung nicht weit. Vielleicht würde damit auch einer Gleichmacherei das Wort geredet?!?

Zumal Du hier mindestens zwei Sachen vermengst! Wenn Du dies mal weiter denkst ... zu Ende denkst, ... wir brauchen nicht flächendeckend und zu fast hundertprozent Studierte - wer soll dann die "einfache" Arbeit erledigen?
"Dummes Volk" hat aber nichts damit zu tun: "weil sich über Dummheit einfacher herrschen lässt." Ich darf recht viele studierte Leute zu meinen Freunden nennen - Leute also, die letztlich aus Deinem System hervorgehen würden, die aber bis dato noch nicht das politische System verstanden haben.
    ... oder vielleicht auch nicht wollen?!?
Also für mich klinkt das so, als wolle jemand, der seine Chancen im Leben verpaßt hat, als wolle er damit Andere für sein Verhalten schuldig machen und so sein (Fehl-) Verhalten rechtfertigen.

Außerdem:
    die die Bevormundung schrein (würden), werden wohl die sein, die diese Bevormundung einführen würden.
    Sprich:
      normale Leute würden wohl Bevormundung schreien - aber die herrschen wohl selten über das "dumme Volk"!?!
"Ich teile Ihre Meinung nicht, ich werde aber bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen, daß Sie Ihre Meinung frei äußern können." (Voltaire)
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Re: Schule für alle

Beitragvon Occham » So 20. Mai 2018, 14:41

Teeernte hat geschrieben:(20 May 2018, 14:49)

Nö, der speist die Leute preiswert ab. ....und muss die nicht da rausholen.

In Zukunft versprech ich Dir 30% Arbeitslosenquote - (Natürlich die Inoffizielle. )

Die sind dann "Über".

Wie kann man die die "über" sind besser "inkludieren" als in einer Schule für Erwachsene? Das erklär mir Mal. Oder bedeutet Inklusion für dich die Menschen preiswert abstellen... Wie nobel
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Re: Schule für alle

Beitragvon Occham » So 20. Mai 2018, 14:45

Der Neandertaler hat geschrieben:(20 May 2018, 15:30)

Hallo Occham.Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn man Bildungseinrichtung der Bevölkerung ... dem Einzelnen vermehrt zur Verfügung stellt - etwa in Form von einer VHS. Das gilt noch nicht als Bevormundung!
Wenn aber staatliche (Geld-) Leistungen von deren Benutzung abhängig gemacht wird, ... dann ist der Vorwurf der Bevormundung nicht weit. Vielleicht würde damit auch einer Gleichmacherei das Wort geredet?!?

Zumal Du hier mindestens zwei Sachen vermengst! Wenn Du dies mal weiter denkst ... zu Ende denkst, ... wir brauchen nicht flächendeckend und zu fast hundertprozent Studierte - wer soll dann die "einfache" Arbeit erledigen?
"Dummes Volk" hat aber nichts damit zu tun: "weil sich über Dummheit einfacher herrschen lässt." Ich darf recht viele studierte Leute zu meinen Freunden nennen - Leute also, die letztlich aus Deinem System hervorgehen würden, die aber bis dato noch nicht das politische System verstanden haben.
    ... oder vielleicht auch nicht wollen?!?
Also für mich klinkt das so, als wolle jemand, der seine Chancen im Leben verpaßt hat, als wolle er damit Andere für sein Verhalten schuldig machen und so sein (Fehl-) Verhalten rechtfertigen.

Außerdem:
    die die Bevormundung schrein (würden), werden wohl die sein, die diese Bevormundung einführen würden.
    Sprich:
      normale Leute würden wohl Bevormundung schreien - aber die herrschen wohl selten über das "dumme Volk"!?!

Wieso zu Ende denken? Es wird nicht jeder top Leistung in der Schule erbringen und selbst wenn, das Thema wird von Angebot und Nachfrage erledigt, wenn die Plätze besetzt sind, muss der schlechteste, oder wie man es auch immer auswählt, die einfachen arbeiten verrichten.
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Re: Schule für alle

Beitragvon Teeernte » So 20. Mai 2018, 15:09

Occham hat geschrieben:(20 May 2018, 15:41)

Wie kann man die die "über" sind besser "inkludieren" als in einer Schule für Erwachsene? Das erklär mir Mal. Oder bedeutet Inklusion für dich die Menschen preiswert abstellen... Wie nobel


Schon bemerkt - dass sich die ANDEREN eine "bessere" Schule nehmen ?

Natürlich kannst Du Inkludieren - da bleiben dann MEHR Leute auf der Strecke.... Inklusion ist SPAREN - an Spezialschulen und ausgebildeten FACHLEHRERN.

Statt 30 Schüler nun 32 ..... und die Hälfte der Schüler kann auch kein Deutsch.... was können die DANN ? Warten bis auf dem Amt die Nummer gezogen wird - und ein paar Vordrucke mit Hilfe des Beamten ausfüllen..... (das reicht).
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Re: Schule für alle

Beitragvon Der Neandertaler » So 20. Mai 2018, 15:23

Occham hat geschrieben:Wieso zu Ende denken? Es wird nicht jeder top Leistung in der Schule erbringen und selbst wenn, das Thema wird von Angebot und Nachfrage erledigt, wenn die Plätze besetzt sind, muss der schlechteste, oder wie man es auch immer auswählt, die einfachen arbeiten verrichten.
Da Du "alle Menschen die nichts zu tun haben in die Schule schicken" möchtest - "statt Hartz4 gibt es Bildungsgeld, die Höhe davon abhängig wie gut man in der Schule ist", ... also für mich ist es offensichtlich, daß letztlich nur gutgebildete Leute hervorkommen werden. Denn da dieser Mensch - ebenso wie sein Nachbar, der diese Einrichtung zwangsweise besuchen darf, nunmal von Geldtranferleistungen seiten des Staates abhängig ist und wohl vorerst auch bleibt, wird sich wohl jeder anstrengen ... anstrengen müssen, um soviel Geld zu bekommen wie möglich. Eine Abstufung in der Bildung wird es dann dadurch wohl kaum geben. Wenn ich aber eine gute (Aus-) Bildung habe, werde ich mich wohl kaum herablassen, die "einfachen" Arbeiten zu erledigen - ich würde mich dann für überqualifiziert halten.
    ... was ich ja dann wohl auch bin.
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Re: Schule für alle

Beitragvon Occham » So 20. Mai 2018, 15:24

Teeernte hat geschrieben:(20 May 2018, 16:09)

Schon bemerkt - dass sich die ANDEREN eine "bessere" Schule nehmen ?

Natürlich kannst Du Inkludieren - da bleiben dann MEHR Leute auf der Strecke.... Inklusion ist SPAREN - an Spezialschulen und ausgebildeten FACHLEHRERN.

Statt 30 Schüler nun 32 ..... und die Hälfte der Schüler kann auch kein Deutsch.... was können die DANN ? Warten bis auf dem Amt die Nummer gezogen wird - und ein paar Vordrucke mit Hilfe des Beamten ausfüllen..... (das reicht).

Die Pädagogikwelt benutzt das Wort Inklusion also, im Sinne von Sparen... du bist ja lustig

Und die die kein Deutsch sprechen, dennen muss man es beibringen, der erste zwingende Schritt, damit der nächste Schritt auf einer Leiter folgen kann, die auch die erklimmen wollen, die kein Deutsch können
Die beste Lösung eines Problems ist meist die Einfachste.
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Re: Schule für alle

Beitragvon Teeernte » So 20. Mai 2018, 15:33

Occham hat geschrieben:(20 May 2018, 16:24)

Die Pädagogikwelt benutzt das Wort Inklusion also, im Sinne von Sparen... du bist ja lustig

Und die die kein Deutsch sprechen, dennen muss man es beibringen, der erste zwingende Schritt, damit der nächste Schritt auf einer Leiter folgen kann, die auch die erklimmen wollen, die kein Deutsch können


Wer möchte kann Deutsch innerhalb von einem Jahr..... auch ohne Schule. Wer in der 4. Klasse kein Deutsch kann...... ähmmmmm...... braucht nicht.

Nicht die GESELLSCHAFT ist "SCHULD" .....JEDER ist SEINES Glückes SCHMIED.

MAN MUSS anderen kein Deutsch beibringen !

Die DÜRFEN als Decke auf der Couch liegen.....oder als Kissen ! Man MUSS nicht.

Der Arbeitgeber mag Leute - die von SICH AUS arbeiten. Keine, die man TREIBEN muss. Das Sortiert sich in Sprache und Bildung//Fertigkeit.


....für Pädagogen ist Inklusion eine Kleine Klasse....mit 11 bis 15 Schülern - die sich untereinander helfen. Keine Rabaukentruppe mit 30 Schülern - die auf die unteren 3 herabprügeln und die ausnehmen.
Zuletzt geändert von Teeernte am So 20. Mai 2018, 15:35, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Schule für alle

Beitragvon Occham » So 20. Mai 2018, 15:34

Der Neandertaler hat geschrieben:(20 May 2018, 16:23)

Da Du "alle Menschen die nichts zu tun haben in die Schule schicken" möchtest - "statt Hartz4 gibt es Bildungsgeld, die Höhe davon abhängig wie gut man in der Schule ist", ... also für mich ist es offensichtlich, daß letztlich nur gutgebildete Leute hervorkommen werden. Denn da dieser Mensch - ebenso wie sein Nachbar, der diese Einrichtung zwangsweise besuchen darf, nunmal von Geldtranferleistungen seiten des Staates abhängig ist und wohl vorerst auch bleibt, wird sich wohl jeder anstrengen ... anstrengen müssen, um soviel Geld zu bekommen wie möglich. Eine Abstufung in der Bildung wird es dann dadurch wohl kaum geben. Wenn ich aber eine gute (Aus-) Bildung habe, werde ich mich wohl kaum herablassen, die "einfachen" Arbeiten zu erledigen - ich würde mich dann für überqualifiziert halten.
    ... was ich ja dann wohl auch bin.

Ich habe es doch schon gesagt, Angebot und Nachfrage, das bestimmt dann auch die Schule für Erwachsene, das ist manchmal nicht so barmherzig, aber so läuft die Welt
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