Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon 3x schwarzer Kater » So 15. Apr 2018, 22:08

Bleibtreu hat geschrieben:(15 Apr 2018, 23:03)

Zunder? Das ist ein peinlicher Kommentar, den du streichen solltest. :D


Dann bin ich ja beruhigt.
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Hyde
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Hyde » Mo 16. Apr 2018, 00:29

Ich finde es falsch, dass der Echo an Leute vergeben wird, die mit Antisemitismus spielen und Auschwitz-Opfer verhöhnen.

Ich wundere mich aber auch etwas über die Verhältnismäßigkeit. Wer den Rapper Kollegah etwas kennt, der weiß, wie frauenfeindlich seine Texte sind. Es gibt quasi keinen Song von ihm, in dem Frauen nicht total abgewertet werden. Komischerweise gab es darüber aber nie eine Diskussion z.B. hinsichtlich einer Echo-Verleihung. Erst 1-2 Zeilen über Juden haben zu dem Aufschrei geführt.

Da Frauen meines Wissens nach genauso wie Juden zur Rasse der Menschheit gehören, wundere ich mich, dass man bei der Feindlichkeit gegen die eine Gruppe andere Maßstäbe anlegt als bei der Feindlichkeit gegen die andere Gruppe.
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Bleibtreu » Mo 16. Apr 2018, 00:46

Hyde hat geschrieben:(16 Apr 2018, 01:29)

Ich finde es falsch, dass der Echo an Leute vergeben wird, die mit Antisemitismus spielen und Auschwitz-Opfer verhöhnen.

Ich wundere mich aber auch etwas über die Verhältnismäßigkeit. Wer den Rapper Kollegah etwas kennt, der weiß, wie frauenfeindlich seine Texte sind. Es gibt quasi keinen Song von ihm, in dem Frauen nicht total abgewertet werden. Komischerweise gab es darüber aber nie eine Diskussion z.B. hinsichtlich einer Echo-Verleihung. Erst 1-2 Zeilen über Juden haben zu dem Aufschrei geführt.

Da Frauen meines Wissens nach genauso wie Juden zur Rasse der Menschheit gehören, wundere ich mich, dass man bei der Feindlichkeit gegen die eine Gruppe andere Maßstäbe anlegt als bei der Feindlichkeit gegen die andere Gruppe.

Offensichtlich hast du hier nur oberflaechlich mitgelesen, wenn ueberhaupt - ich bitte dich deshalb dich mit solchen PauschalUrteilen zurueck zu halten und erst mal genauer zu informieren! :x
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Hyde » Mo 16. Apr 2018, 01:01

Bleibtreu hat geschrieben:(16 Apr 2018, 01:46)

Offensichtlich hast du hier nur oberflaechlich mitgelesen, wenn ueberhaupt - ich bitte dich deshalb dich mit solchen PauschalUrteilen zurueck zu halten und erst mal genauer zu informieren! :x


Mein Beitrag richtet sich nicht an die vorherige Diskussion hier. Ich sage nur, dass ich es falsch finde, dass Frauenfeindlichkeit in den Medien (und damit auch letztlich in der Bevölkerung) offensichtlich als Kavaliersdelikt hingenommen wird. 1000 Zeilen Frauenhass haben nicht ausgereicht, um einen medialen Aufschrei gegen Kollegah oder gegen eine Echo-Verleihung zu erzeugen, einige Zeilen Antisemitismus aber schon. Man sollte beides verurteilen, oder sind Frauen weniger wert?
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Hyde » Mo 16. Apr 2018, 01:03

hafenwirt hat geschrieben:(15 Apr 2018, 20:54)

Gut, dann ist er nicht ganz frei von der Palaestina-Sache, das ist dann wohl der islamische Einfluss.

Bleiben trotzdem die Denkmuster der politischen, buergerlich-liberalen Mitte.


Ich glaube nicht, dass man den Verschwörungstheoretiker und Reaktionär Kollegah der politischen liberalen Mitte zuordnen kann.
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Bleibtreu » Mo 16. Apr 2018, 02:10

el loco hat geschrieben:(15 Apr 2018, 20:13)

Genau, diese Art von Musik wird von Glatzen und 80jährigen Jugendsturmführern gehört. Judenhass verbreitet sich, weil man Kulturen willkommen heisst, für die das normal ist.

[...]

Natuerlich ist JudenHass immer noch unter Deutschen verbreitet, der ist nicht nur aus bestimmten Kulturen importiert. Was denkst du denn? Wenn du glaubst, dass deutsche JudenHasser nur mit Glatzen und SpringerStiefeln herum laufen, auf JugendSturmFuehrerTreffen wackeln oder AltNazis sind, hast du dich geirrt. JudenHasser findest du in allen GesellschaftsSchichten, bei Jung & Alt. Ebenso sind JudenHasser nicht nur "Bio"Deutsche [Fuer die ReflexBehafteten der anderen ExtremSeite: Wer kein "Bio"Deutscher ist, ist nicht automatisch Muslim!] - Ende der Durchsage.
Zuletzt geändert von Brainiac am Mo 16. Apr 2018, 12:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Eulenwoelfchen » Mo 16. Apr 2018, 02:34

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(15 Apr 2018, 14:10)

Das alles ist ziemlicher Unsinn, was du schreibst. Denn letztendlich findest du Provokationen nur in Ordnung, wenn sie deiner Meinung Veränderungen in der Gesellschaft bewirken. Und das Diskutierst du aus der Historie heraus. Wobei die Veränderungen in der Gesellschaft hauptsächlich eine positive im Sinne deiner Wahrnehmung ist. Ich dagegen sage, dass Provokation ein Teil der Popkultur ist, über deren Auswirkung wir uns zum Zeitpunkt der Provokation erstmal gar kein Urteil bilden können. Denn es ist nur eine Provokation im leeren Raum.


Dieser Antwort von Ihnen ist leider zu entnehmen, dass Sie meinen Beitrag im Kern nicht begriffen haben und sich stattdessen eine allgemeine und sehr steile, persönlich werdende Unsinnsinnsthese zurechbastelten. Die daran anschließende, persönliche Unterstellungsfummelei grenzte dann schon an eine zwar durchschaubare, aber mehr an alternative Fakten erinnernde Verschwörungstheorie, die in Ihrer Erkenntnis gipfelte, wann ich Provokationen in Ordnung finden, und wenn ja, welche.
Schade, aber nicht zu ändern. Weitere Erläuterungen spare ich mir daher.

Der Echo ist das Echo der Gesellschaft hierzulande, in der Frauenverachtung, Antisemitismus und Gewalttätigkeit wieder und immer mehr salonfähig werden. Und Kollegah findet das nicht nur wegen der Kohle gut.

Bei der Echo-Verleihung haben sich zwar nur 500 und 1 Doofer gefunden. Das ist aber fast schon das halbe Märchen aus TausendundeinerNacht…

Fazit: Jetzt fehlt nur noch Ali Kollegah Baba und die 40 Raper.
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Billie Holiday » Mo 16. Apr 2018, 06:47

Hyde hat geschrieben:(16 Apr 2018, 02:01)

Mein Beitrag richtet sich nicht an die vorherige Diskussion hier. Ich sage nur, dass ich es falsch finde, dass Frauenfeindlichkeit in den Medien (und damit auch letztlich in der Bevölkerung) offensichtlich als Kavaliersdelikt hingenommen wird. 1000 Zeilen Frauenhass haben nicht ausgereicht, um einen medialen Aufschrei gegen Kollegah oder gegen eine Echo-Verleihung zu erzeugen, einige Zeilen Antisemitismus aber schon. Man sollte beides verurteilen, oder sind Frauen weniger wert?


Ich kannte die Spacken nicht und nach Rappers Delight von der Sugarhill Gang (1979) hat mich nie wieder ein Rap-Stück ansatzweise begeistert.
Um das Ausmaß der Dummheit und Menschenverachtung dieses Kollegen zu kennen, müßten die Radiosender sowas tagtäglich von morgens bis abends bringen, damit mehr Menschen eine Ahnung davon bekommen, was die da überhaupt so von sich geben. Ich wußte es jedenfalls nicht. Es ist nicht mein Genre, ich höre sowas nicht freiwillig, mein Jungvolk auch nicht.
Die Verhöhnung von Auschwitzopfern wurde in den Medien thematisiert, und ich kann das entsetzlich finden, ohne auch nur ein einziges Stück dieser “Künstler“ zu kennen. Es ist nämlich völlig ausreichend, diese zwei Textzeilen zu lesen, um sich fassungslos an den Kopf zu fassen.
Es wäre nett, du würdest den Leuten nicht pauschal unterstellen, sie hießen Frauenverachtung gut oder stünden dem achselzuckend gleichgültig gegenüber - viele haben schlicht keine Ahnung, was da so in den Texten steht.
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon JJazzGold » Mo 16. Apr 2018, 06:58

hafenwirt hat geschrieben:(15 Apr 2018, 20:54)

Gut, dann ist er nicht ganz frei von der Palaestina-Sache, das ist dann wohl der islamische Einfluss.

Bleiben trotzdem die Denkmuster der politischen, buergerlich-liberalen Mitte.


Eine Position soweit linksaussen, um die Denkmuster dieser Typen als bürgerlich-liberale Mitte einzusortieren, existiert nicht.
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon JJazzGold » Mo 16. Apr 2018, 07:04

Hyde hat geschrieben:(16 Apr 2018, 02:01)

Mein Beitrag richtet sich nicht an die vorherige Diskussion hier. Ich sage nur, dass ich es falsch finde, dass Frauenfeindlichkeit in den Medien (und damit auch letztlich in der Bevölkerung) offensichtlich als Kavaliersdelikt hingenommen wird. 1000 Zeilen Frauenhass haben nicht ausgereicht, um einen medialen Aufschrei gegen Kollegah oder gegen eine Echo-Verleihung zu erzeugen, einige Zeilen Antisemitismus aber schon. Man sollte beides verurteilen, oder sind Frauen weniger wert?


Mit dieser “Musik“richtung habe ich mich nie eingehend beschäftigt; ich dachte es sei deren Markenkern frauenverachtend aufzutreten und das entsprechende Käuferklientel fände das so richtig geil? Dementsprechend ist mir auch keine # Empörung bekannt.
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 16. Apr 2018, 08:23

Alexyessin hat geschrieben:(15 Apr 2018, 15:00)

Meiner Meinung nach muss die Musikindustrie hier ein starkes Zeichen setzen und den Preis wieder einfordern. Es ist doch nicht so, das ich eine Band gründe und eine vertragliche Zusicherung habe bei so und so viel verkaufen Tonträgern in meinem Genre bekomme ich einen Echo. Das kann man, nein, das muss man zurückziehen. Ich bin, zugegebener Weise, kein Freund des Aggro Rap, aber hier geht es mir nicht um die Musik oder die Subkultur sondern um diesen Text. Und da ist es mir egal, woher der Künstler kommt. Das geht nicht. Campino hat da öffentlich zu Stellung genommen und das kann ich so unterschreiben.

Es gibt nicht nur ausschließlich positive Wertungen zu Campino in dieser Sache und von seiten derer, die diese Rap-Texte als untragbar ansehen. Leider habe ich das nur in einer Pressekommentarzusammenfassung im Radio gehört und weiß nicht mehr, in welcher Zeitung kritische Stimmen kamen. Ich will das auch nicht weiter werten sondern nur darauf hinweisen. Es hat damit zu tun, dass die "Toten Hosen" ja selbst aufs engste mit diesem Musikpreis "Echo" verknüpft sind. Es ist der Musikpreis der Musikindustrie, und es geht dabei um Verkaufszahlen und nicht um künstlerische Leistungen. Man kann sich über das schlechte Benehmen der Rap-Brüder beklagen. Aber man gehört doch zur Familie. Und es gibt andere Musik-Szenen, die nicht zur Familie gehören.
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon relativ » Mo 16. Apr 2018, 09:09

Hyde hat geschrieben:(16 Apr 2018, 02:03)

Ich glaube nicht, dass man den Verschwörungstheoretiker und Reaktionär Kollegah der politischen liberalen Mitte zuordnen kann.

Wie der Marius früher über Dicke hergezogen ist. Aber dafür gabs glaube ich kein Echo. :D
Klar kann man sich über Texte und künstlerische Freiheit diskutieren, ärgern, oder echauffieren, was ja auch zu genüge getan wurde, aber man sollte bei all dem die Kirche im Dorf lassen.
Jeder der die Musik hört muss sie selber einschätzen und wenn demjenigen Texte nicht so wichtig sind, können sogar solche Hirnlostexte zu einem Echo führen.
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Billie Holiday » Mo 16. Apr 2018, 09:40

relativ hat geschrieben:(16 Apr 2018, 10:09)

Wie der Marius früher über Dicke hergezogen ist. Aber dafür gabs glaube ich kein Echo. :D
Klar kann man sich über Texte und künstlerische Freiheit diskutieren, ärgern, oder echauffieren, was ja auch zu genüge getan wurde, aber man sollte bei all dem die Kirche im Dorf lassen.
Jeder der die Musik hört muss sie selber einschätzen und wenn demjenigen Texte nicht so wichtig sind, können sogar solche Hirnlostexte zu einem Echo führen.


Marius hat sich über Fettleibige lustig gemacht. Soweit ich weiß, wurden Dicke wegen ihres Dickseins nicht gefoltert und ermordet. Bin mir auch nicht sicher, ob er sich heutzutage überhaupt noch traut, dieses Stück auf der Bühne zu bringen.
Aber relativiere ruhig weiter und finde andere lächerlich.
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon relativ » Mo 16. Apr 2018, 10:17

Billie Holiday hat geschrieben:(16 Apr 2018, 10:40)

Marius hat sich über Fettleibige lustig gemacht. Soweit ich weiß, wurden Dicke wegen ihres Dickseins nicht gefoltert und ermordet. Bin mir auch nicht sicher, ob er sich heutzutage überhaupt noch traut, dieses Stück auf der Bühne zu bringen.
Aber relativiere ruhig weiter und finde andere lächerlich.

Relativieren? Mach dich ruhig weiter lächerlich [...]
Zuletzt geändert von Brainiac am Mo 16. Apr 2018, 12:13, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: [MOD] ad hominem
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Billie Holiday » Mo 16. Apr 2018, 10:48

relativ hat geschrieben:(16 Apr 2018, 11:17)

Relativieren? Mach dich ruhig weiter lächerlich[...]

[...]
Ich habe Buchenwald, Dachau und Neuengamme besucht und konnte nichts Amüsantes entdecken.

Aber vergleiche ruhig weiterhin Marius M.-W. mit den Spacken. Viel Spaß.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Marmelada » Mo 16. Apr 2018, 10:50

relativ hat geschrieben:(16 Apr 2018, 11:17)

Relativieren? ...
Ja, du setzt Westernhagens Dickenbashing mit Kollegahs Verhöhnung von Holocaustopfern gleich, was letzteres abschwächt und somit relativiert. Außerdem bezieht sich die Kritik nicht allein auf diese Zeile.


https://www.tagesschau.de/kultur/echo-117.html
Die Verleihung der Echo-Trophäen richtet sich in den meisten Kategorien nach dem Ergebnis der Verkäufe und einer darauf folgenden Juryabstimmung.
Also doch nicht nur die Verkaufszahlen?
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon relativ » Mo 16. Apr 2018, 11:28

Marmelada hat geschrieben:(16 Apr 2018, 11:50)

Ja, du setzt Westernhagens Dickenbashing mit Kollegahs Verhöhnung von Holocaustopfern gleich, was letzteres abschwächt und somit relativiert. Außerdem bezieht sich die Kritik nicht allein auf diese Zeile.


https://www.tagesschau.de/kultur/echo-117.html
Also doch nicht nur die Verkaufszahlen?

Ja dann darfst die Jury gerne kritisieren, wogegen ich überhaupt nix habe. Ich finde solche Texte auch unterirrdisch, nur weiss ich diesen "Erfolg" wohl richtig einzuschätzen, andere gehen damit wohl lieber ihre gewöhnlichen Vorurteile füttern, oder verfallen in Schnappatmung.
Aus meinen Vergleich eine Relativierung abzuleiten ist Hinriss hoch 10, da ich solche Texte auch unterirrdisch finde, nur zum Teeren und Feder der Texteschreiber reichen mir solche künstlerischen Darbietungen und Freiheiten nicht aus, sorry!
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon relativ » Mo 16. Apr 2018, 11:33

Billie Holiday hat geschrieben:(16 Apr 2018, 11:48)

[...]
Ich habe Buchenwald, Dachau und Neuengamme besucht und konnte nichts Amüsantes entdecken.

Aber vergleiche ruhig weiterhin Marius M.-W. mit den Spacken. Viel Spaß.


Also du meinst also solche unterirrdischen Texte sind eine neue muslimische Musikrichtungserscheinung und gab es nie zuvor?
Ich weiss nicht ob in der ehemaligen Ostrebublik sozialisiert wurdest , aber solche unterirrdischen Texte, samt Diskussionen (Beispiel: Dicke von Maruis) hat es schon immer gegeben, da hat so jede Jugendgeneration ihr Schärflein zu tragen.
Ich weiss auch nicht wie so ein Text die KZs Amüsanter machen kann, aber dafür hast du gleich bestimmt eine logische, Erklärung gelle?
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Billie Holiday » Mo 16. Apr 2018, 11:45

relativ hat geschrieben:(16 Apr 2018, 12:33)

Also du meinst also solche unterirrdischen Texte sind eine neue muslimische Musikrichtungserscheinung und gab es nie zuvor?
Ich weiss nicht ob in der ehemaligen Ostrebublik sozialisiert wurdest , aber solche unterirrdischen Texte, samt Diskussionen (Beispiel: Dicke von Maruis) hat es schon immer gegeben, da hat so jede Jugendgeneration ihr Schärflein zu tragen.
Ich weiss auch nicht wie so ein Text die KZs Amüsanter machen kann, aber dafür hast du gleich bestimmt eine logische, Erklärung gelle?



Ah, ich verstehe. Dein Beschützerinstinkt bricht sich Bahnen. Es betrifft Sakrosankte, da muß selbstverständlich relativiert werden.
Der selbe Text von Rammstein, Freiwild oder Wildecker Herzbuben und dein Aufschrei würde einen Tinitus verursachen.
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon becksham » Mo 16. Apr 2018, 12:00

Ach ne, jetzt soll das Konzept des Echo überarbeitet werden. Naja. Warten wirs mal ab.
Aufgrund des Proteststurms nach der Preisverleihung. Mist, hätten sie das mal lieber nicht im Fernsehen übertragen, dann hätten Helene Fischer und Co. einfach unbehelligt feiern können, denn auf der Verleihung selber kam es ja nicht zu einem Proteststurm.

http://www.maz-online.de/Nachrichten/Me ... erarbeiten

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