Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Kritikaster » Do 19. Apr 2018, 16:20

relativ hat geschrieben:(19 Apr 2018, 16:41)

Hier haben ja schon etliche bekanntegeben, daß sie bein schauen diesbezüglich erstmal nix erkennen konnten (btw. ich auch nicht), denn in der schneller der Bilder und des Textes ist dies kaum oder nur sehr schwer zu erkennen.

Dir ist aber schon bekannt, dass man mit kürzesten Sequenzen in einem Film, die der Zuschauer gar nicht bewusst wahrnimmt, hervorragend unterschwellige Botschaften transportieren kann? :?:
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Liegestuhl » Do 19. Apr 2018, 16:21



Erinnert irgendwie an eine Gruppe Neonazis, die mit Hakenkreuzfahnen und Fackeln durch die Straßen ziehen und anschließend mit unschuldiger Miene behaupten, das Hakenkreuz wäre doch ein buddhistisches Symbol.

Klar! Da gibt es auch immer Leute, die denen das glauben.
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Marmelada » Do 19. Apr 2018, 16:39

Liegestuhl hat geschrieben:(19 Apr 2018, 17:21)

Erinnert irgendwie an eine Gruppe Neonazis, die mit Hakenkreuzfahnen und Fackeln durch die Straßen ziehen und anschließend mit unschuldiger Miene behaupten, das Hakenkreuz wäre doch ein buddhistisches Symbol.

Klar! Da gibt es auch immer Leute, die denen das glauben.

https://www.tagesspiegel.de/politik/rec ... 99410.html
Tatsächlich kommen die T-Shirts mit "HKN KRZ"-Aufschrift in der rechten Szene gerade in Mode - im Stil ähneln sie Motiven mit dem Slogan "FCK NZS" ("Fuck Nazis"), mit denen gegen Neonazis protestiert wird. Auf rechten Versandhäusern werden sie angeboten mit dem - offenkundig ironischen - Hinweis "Es handelt sich hier um ein Soli-Shirt für den türkischen Blogger ,Hakan Kirez' - was soll das denn sonst heißen?!".
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Dark Angel » Do 19. Apr 2018, 16:43

think twice hat geschrieben:(19 Apr 2018, 16:23)

Ich habe geschrieben, dass ich den Antisemitismus nicht bemerkt hätte, weil ich das ganze irre Video gar nicht verstanden habe.
Ich habe weder geschrieben " ist alles nicht so schlimm" oder "wird nicht so schlimm werden".
Also unterstell mir hier nichts!

Ich unterstelle gar nichts!
Deine Aussagen waren:
"Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Konsumenten so unbedarft sind wie ich und nichts Schlimmes dabei gesehen hätten."

und
"Das irre Video kapiert doch eh kaum einer."

Zu diesen Aussagen gibt es sehr wohl Parallelen in der Geschichte - nur dass damals (1933/1938(!)) niemand gesagt hat "... versteht eh keiner", sondern "es wird schon nicht so schlimm kommen"

Du verstehst doch hoffentlich, was eine Parallele im geschichtlichen Kontext ist oder überfordert dich das intellektuell?
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon BlueMonday » Do 19. Apr 2018, 17:31

Bleibtreu hat geschrieben:(19 Apr 2018, 14:53)

Genau das Gegenteil ist bei einigen Schreibern wie zB Brainiac, Watch, mir oder Marmelada passiert, wie du dem Strang deutlich entnehmen kannst. Ich kannte die DreckSchleuder vor StrangEroeffnung nicht und habe deswegen ausfuehrlich recherchiert. ;)
Du hattest allerdings das Lied nur gehoert, nicht mal angesehen und gleich dein Urteil abgegeben, auf dem du immer noch beharrst. Auch den Beitrag von Marmelada an dich hast du ignoriert. So sei es, jedem das seine.


Für "ausführlich" müsstest du ja bei der Fülle an Verweisen noch dabei sein ... selbst wenn du nichts anderes zu tun hättest. :) Was ich hier im Forum entnehmen kann, ist nur eine hochselektive Beschäftigung mit dem Gegenstand, um eben herauszubekommen, was man von Anfang an als Urteil gefällt hat.

Dass es bei der Story -auch- um Juden, etwa König Salomo, geht, bestreitet doch niemand. Salomo war ja auch nur ein Mensch, warum sollte der verschont davon bleiben, in die Versuchung geführt zu werden, oder vom Bösen ergriffen zu sein...
Aber genauso geht es auch um Satanisten, Okkultisten, blutmagische Ritualisten, so gut wie alles taucht da auf, bishin zu Queen Elizabeth II, Charles II oder George Bush. Das dürfte dir ja nicht entgangen sein, wenn du das Video aufmerksam und komplett gesehen hast.

Noch ein Beispiel: die Pyramide des Quetzalcoatl/Kukulcan, die du ja auch gesehen haben müsstest, wenn du das Video angeschaut hast...
Was hat die da nun zu suchen? Was sagt deine "Recherche" dazu? Das ist die uramerkanische Kultursphäre, die sich abgetrennt von der alten Welt entwickelt hat. Auch dort hat das Böse Einzug gehalten laut unserem Rapper. Und weit und breit kein "Semit" vorort.

Und dein Spruch da am Ende ist auch nicht so unbedenklich. Würde ich eher vermeiden im heutigen aufgeheizten Klima.
Wenn kollegah "jedem das seine" rappen würde, dann wäre er natürlich sofort der "Antisemit" denn dann ist freilich der zynische Spruch am Lagertor von Buchenwald gemeint, auch wenn der Spruch ne Geschichte hat, die weit weit darüber hinausreicht.
Als Antisemit kann er ja nur das gemeint haben. q.e.d.

So, für heute hab ich mehr als genug Zeit mit diesem Unfug verbrannt. Vielleicht morgen oder übermorgen mehr, falls der Thread dann noch existiert :)
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Bleibtreu » Do 19. Apr 2018, 18:15

BlueMonday hat geschrieben:(19 Apr 2018, 18:31)
[VollZitat]


Du bist erst gestern Nachmittag hier aufgeschlagen, ich schreibe hier seit der StrangEroeffnung - das ist fast eine Woche. Wieso sollte ich fuer einen Nachzuegler, der den Strang erst jetzt fuer sich entdeckt hat, noch mal alles durchkauen und dir Mundgerecht servieren? Du bist doch des Lesens maechtig und ich keine bezahlte Schreiberin. Zumal ich registriert habe, wie du einige Beitraege, die auf den Inhalt des Videos detailliert einigen, einfach ignoriert hast oder inhaltlich voellig an dir abprallten. Aehnlich ging es mir mit den Facts, die ich dir zu deiner falschen Annahme, es handle sich bei Kollegah um einen spinnerten [linken] WeltVerbesserer, einstellte. Denn auch ich habe nicht vor hier mein Leben zu verbringen. Auch nicht fuer dich. ;)

Dass du nicht glauben willst, dass sich einige Juser wie auch ich, nach Kenntnisnahme der Geschehnisse eingehend ueber den Typen + seine MachWerke informiert haben, ist fuer mich irrelevant und hoppla... ein Vorurteil von dir? Du hattest dich jedenfalls nicht vor deinem ersten Beitrag eingehend informiert, sondern dir "nur" das Video angehoert, nicht mal angesehen und dann deine Meinung raus gehauen, auf der du gleichbleibend beharrst. :D

Eben dieses Beharren auf deiner einmal gefassten Meinung sei dir bei allem Unverstaendnis unbenommen. SO war mein Satz "So sei es, jedem das seine" unmissverstaendlich gemeint - bitte immer beim Kontext bleiben und nicht Aussagen perfide pervertieren - schon gar nicht mit dem Wink auf ein KZ. Das ist mir gegenueber besonders geschmacklos, wie dir sicherlich selbst bewusst ist. Sophistische TaschenspielerTricks sind auch kein Ersatz fuer Argumente.

Dass die DreckSchleuder gespickt ist mit VTs und esoterischem Schwachfug, weil diese Teil seines bizarren WeltBildes sind, ist niemandem entgangen und auch typisch fuer RechtsKnaller. Dieses Argument ist also mitnichten ein GegenBeleg. Auch darauf wurde im Strang eingegangen. Was du bisher anfuehrtest tut der Tatsache keinen Abbruch, dass dieses widerliche MachWerk "Apokalypse" die Geschichte von der Vernichtung des juedischen Volkes erzaehlt. Eine Shoah 2.0, die er, der grosse Kollegah mit dem Geheimwissen, anfuehrt und erfolgreich durchfuehrt! :dead:
Zuletzt geändert von Bleibtreu am Do 19. Apr 2018, 18:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon relativ » Do 19. Apr 2018, 18:44

Brainiac hat geschrieben:(19 Apr 2018, 16:48)

Nein, auch ohne dass man "davon ausgeht".

Wie soll man das denn sonst interpretieren?
Meinst du auch, wie Blue Monday, der hat einfach zufällig die ersten besten drei Religionen genommen und sonst nicht weiter drüber nachgedacht? Ich bitte dich.

Ich betreibe ungern Spekulation. Entweder ich weiss es , oder bin mir 100% sicher. Da ich mir nicht sicher bin, muss ich leider von der Antisemitenkeule abstand nehmen. Das ist auch schon alles. Ansonsten bin ich ja bei euch. ;)
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Senexx » Do 19. Apr 2018, 19:00

Erste Sponsoren springen ab oder drohen

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... 17efc.html
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Brainiac » Do 19. Apr 2018, 19:31

[MOD] Hui, fast einen halben Tag ging's gut... das hier bleibt jetzt etwas länger geschlossen, es ist auch erst mal alles gesagt, scheint mir.
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Brainiac » Mi 25. Apr 2018, 16:25

[MOD] Habe das mal wieder aufgemacht, da der Preis abgeschafft wurde. Ihr könnt das natürlich auch in der Weinstube weiterdiskutieren...

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/der-echo-wird-abgeschafft-15559595.html
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Kritikaster » Mi 25. Apr 2018, 16:50

Brainiac hat geschrieben:(25 Apr 2018, 17:25)

[MOD] Habe das mal wieder aufgemacht, da der Preis abgeschafft wurde. Ihr könnt das natürlich auch in der Weinstube weiterdiskutieren...

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/der-echo-wird-abgeschafft-15559595.html

Es ist zu begrüßen, dass öffentlicher Druck dafür sorgen kann, solch offensichtlichen Fehlentscheidungen rein kommerziell motivierter Preisverleihungen korrigierende Konsequenzen folgen zu lassen. :thumbup:
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Polibu » Mi 25. Apr 2018, 16:55

Kritikaster hat geschrieben:(25 Apr 2018, 17:50)

Es ist zu begrüßen, dass öffentlicher Druck dafür sorgen kann, solch offensichtlichen Fehlentscheidungen rein kommerziell motivierter Preisverleihungen korrigierende Konsequenzen folgen zu lassen. :thumbup:


Meiner Meinung nach sind das keine korrigierenden, sondern kaschierende Konsequenzen. Man möchte sich seines alten stinkenden Gewandes entledigen, um dann im neuen Gewand so zu tun als wäre nichts gewesen.

Die Veranstalter des Echos haben Schuld auf sich geladen, die sie jetzt einfach wegwischen wollen.
Zuletzt geändert von Polibu am Mi 25. Apr 2018, 17:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Kritikaster » Mi 25. Apr 2018, 17:01

Polibu hat geschrieben:(25 Apr 2018, 17:55)

Meiner Meinung nach sind das keine korrigierende, sondern kaschierende Konsequenzen. Man möchte sich seines alten stinkenden Gewandes entledigen, um dann im neuen Gewand so zu tun als wäre nichts gewesen.

Die Veranstalter des Echos haben Schuld auf sich geladen, die sie jetzt einfach wegwischen wollen.

Kein Widerspruch, was die Schuldfrage angeht. Rückgangig zu machen ist das aber natürlich nicht.

Immerhin werden offenbar die Kriterien so geändert, dass auch im Bereich Pop die reinen Verkaufszahlen nicht mehr vorrangig für die Vergabe entscheidend sein sollen:
Der Vorstand nennt erste konkrete Schritte. Die Kriterien der Nominierung und Preisvergabe werden vollständig verändert. Wie beim Echo Klassik und Echo Jazz, die von Anfang an reine Jurypreise waren, soll beim neuen Musikpreis auch für den Pop-Bereich die Jury stärker in den Vordergrund rücken. http://www.spiegel.de/kultur/musik/echo ... 04745.html
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Polibu » Mi 25. Apr 2018, 17:03

Kritikaster hat geschrieben:(25 Apr 2018, 18:01)

Kein Widerspruch, was die Schuldfrage angeht. Rückgangig zu machen ist das aber natürlich nicht.

Immerhin werden offenbar die Kriterien so geändert, dass auch im Bereich Pop die reinen Verkaufszahlen nicht mehr vorrangig für die Vergabe entscheidend sein sollen:


Rückgängig machen kann man es nicht, aber man könnte versuchen es wieder gut zu machen. Unter altem Namen.

Die Änderung der Kriterien begrüße ich auch.
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Kritikaster » Mi 25. Apr 2018, 17:08

Polibu hat geschrieben:(25 Apr 2018, 18:03)

Rückgängig machen kann man es nicht, aber man könnte versuchen es wieder gut zu machen. Unter altem Namen.

Die Änderung der Kriterien begrüße ich auch.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch bei der ersten Vergabe unter neuem Namen genügend rückschauende Berichte zur Vorgeschichte erscheinen werden, die einem Vergessen entgegen wirken. ;)
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Senexx » Mi 25. Apr 2018, 19:23

Kritikaster hat geschrieben:(25 Apr 2018, 17:50)

Es ist zu begrüßen, dass öffentlicher Druck dafür sorgen kann, solch offensichtlichen Fehlentscheidungen rein kommerziell motivierter Preisverleihungen korrigierende Konsequenzen folgen zu lassen. :thumbup:

Die beiden Rapper werden berühmt, bald können sie für sich reklamieren, die letzten lebenden Träger des Echo zu sein...
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon BlueMonday » Mi 25. Apr 2018, 20:43

Senexx hat geschrieben:(25 Apr 2018, 20:23)

Die beiden Rapper werden berühmt, bald können sie für sich reklamieren, die letzten lebenden Träger des Echo zu sein...


Berühmt und reich sind die ja schon. Und den Echo geben sie natürlich auch brav zurück: http://www.politplatschquatsch.com/2018 ... g-und.html

Nur Helene Fischer behält in einem Anflug von gedankenlosem Leichtsinn natürlich alle 17 Echos.
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Polibu » Mi 25. Apr 2018, 20:45

Mit einem Schlag wird der Echo entwertet und keiner will den Müll mehr haben. :D
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Senexx » Mi 25. Apr 2018, 21:30

BlueMonday hat geschrieben:(25 Apr 2018, 21:43)

Nur Helene Fischer behält in einem Anflug von gedankenlosem Leichtsinn natürlich alle 17 Echos.


Sondermüll kann man nicht so einfach entsorgen. Erst muss ein nachhaltiges Müllkonzept für die Echos her.
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Re: Echo gewinnen mit Auschwitz- Vergleich

Beitragvon Marmelada » Do 26. Apr 2018, 07:20

Auch wenn die Musikindustrie es unter neuem Namen schafft, keinen Dreck mit hohen Verkaufszahlen mehr auszuzeichnen, wird sie wohl kaum damit aufhören, Dreck zu hohen Verkaufszahlen zu verhelfen. Ein Aspekt, der bislang untergegangen ist:

"Wer profitiert eigentlich von dieser Musik?"
Regener: [...] Worüber man aber mal reden könnte: Wer profitiert eigentlich von dieser Musik? Zum Beispiel die Bertelsmann Music Group, die im Dezember, als das Album veröffentlicht wurde, eine stolze Pressemitteilung herausgab: Mit Kollegah und Farid Bang sind wir jetzt die Nummer eins in Deutschland.

ZEIT: Bertelsmann ist es erstaunlicherweise gelungen, sich in dieser Debatte wegzuducken.

Regener: Weil es natürlich viel einfacher und vielleicht auch lustiger ist, sich über den Echo zu mokieren und über die Künstler, die an dem Abend keine Stellung beziehen. Aber das ist ungerecht. Man schlägt lieber den Sack als den Esel. Wenn man irgendwo ansetzen muss, dann bei den Leuten im Hintergrund, die das verantworten und aus Profitinteresse pushen. Bei den Bertelsmann-Managern. Oder bei YouTube. Ohne Bertelsmann würden Kollegah und Farid Bang bei Weitem nicht so viele Platten verkaufen. Ohne YouTube hätte diese Art von sexistischer, homophober, antisemitischer Musik generell nicht die Reichweite, die sie heute hat.

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