Rassismus als "Satire": Böhmermann - Poggenburg - Rambatz

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Vongole
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Re: Rassismus als "Satire": Böhmermann - Poggenburg - Rambatz

Beitragvon Vongole » Sa 21. Apr 2018, 23:21

Alster hat geschrieben:(21 Apr 2018, 22:22)

Rassismus als "Satire" a la Böhmermann+Poggenburg+Rambatz - nun machen Kollegah/Farid von sich reden. Anscheinend letztes Jahr auch auf den Zug aufgesprungen. Da wird die Leuchtturmfunktion des ÖR doch wieder schön demonstriert.


Kollegah ist kein Satiriker, sondern ein antisemitischer, frauen- und menschenhassender widerlicher Rapper.
Nicht der ÖR hat ihm dafür einen Preise verliehen, sondern die Musikindustrie, die Verleihung wurde von VOX ausgestrahlt.
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Jekyll
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Re: Rassismus als "Satire": Böhmermann - Poggenburg - Rambatz

Beitragvon Jekyll » So 22. Apr 2018, 10:02

Vongole hat geschrieben:(22 Apr 2018, 00:21)

Kollegah ist kein Satiriker, sondern ein antisemitischer, frauen- und menschenhassender widerlicher Rapper.
Beim Rap geht es grundsätzlich "schmutzig" zu, ist sein wesentliches Merkmal. Abgesehen davon verfügen auch Rapper als Künstler über gewisse Freiheiten.
Erdogan => Özil & Gündogan => Deutschland fliegt raus (hmmm.....)
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Re: Rassismus als "Satire": Böhmermann - Poggenburg - Rambatz

Beitragvon Quatschki » So 22. Apr 2018, 10:41

Jekyll hat geschrieben:(22 Apr 2018, 11:02)

Beim Rap geht es grundsätzlich "schmutzig" zu, ist sein wesentliches Merkmal. Abgesehen davon verfügen auch Rapper als Künstler über gewisse Freiheiten.

Wenn man so herangeht, kann man auch das "Nazilied" zur Kunstform erklären!
Gebt Herms Niel postum den Echo für sein Lebenswerk. Platten müßte er ja genug verkauft haben...

Im Übrigen ist Satire immer etwas Doppelbödiges zum um die Ecke denken,
im unterschied zur schnöden Comedy, die Lacher generieren will,
oder zum politischen Agitationswitz, wie wir ihn aus linken Kabaretts oder der Heuteshow kennen
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Re: Rassismus als "Satire": Böhmermann - Poggenburg - Rambatz

Beitragvon Alster » So 22. Apr 2018, 14:52

Vongole hat geschrieben:(22 Apr 2018, 00:21)

Kollegah ist kein Satiriker, sondern ein antisemitischer, frauen- und menschenhassender widerlicher Rapper.
Nicht der ÖR hat ihm dafür einen Preise verliehen, sondern die Musikindustrie, die Verleihung wurde von VOX ausgestrahlt.

Ich habe nicht behauptet, dass der ZDF den Echo ausgereicht habe, sondern ich meine, dass der ZDF das Prinzip "Rassismus als Satire" über die Böhmermann Show hoffähig gemacht habe.
dies ist keine Rechtsberatung sondern nur meine persönliche Meinung
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Re: Rassismus als "Satire": Böhmermann - Poggenburg - Rambatz

Beitragvon Alster » Mo 30. Apr 2018, 11:12

Vongole hat geschrieben:(22 Apr 2018, 00:21)
Kollegah ist kein Satiriker, sondern ein antisemitischer, frauen- und menschenhassender widerlicher Rapper.

Böhmermann ist auch kein Satiriker, sondern ein mittelmäßiger Selbstdarsteller.
Die beiden Herren spielen in derselben Liga.
dies ist keine Rechtsberatung sondern nur meine persönliche Meinung
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Re: Rassismus als "Satire": Böhmermann - Poggenburg - Rambatz

Beitragvon yogi61 » Mo 30. Apr 2018, 11:30

Alster hat geschrieben:(30 Apr 2018, 12:12)

Böhmermann ist auch kein Satiriker, sondern ein mittelmäßiger Selbstdarsteller.
Die beiden Herren spielen in derselben Liga.


Du bist wohl ein Fan von Dieter Nuhr, was? :D
Two unique places, one heart
https://www.youtube.com/watch?v=Ca9jtQhnjek
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Re: Rassismus als "Satire": Böhmermann - Poggenburg - Rambatz

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 30. Apr 2018, 11:51

Ich mag Malmsheimer :cool:
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Re: Rassismus als "Satire": Böhmermann - Poggenburg - Rambatz

Beitragvon Alster » Mi 16. Mai 2018, 18:54

Von den beiden Herren kenne ich nur vereinzelte Auftritte und kann mir kein pauschales Urteil erlauben. Scheinen aber nicht schlecht zu sein.
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Re: Rassismus als "Satire": Böhmermann - Poggenburg - Rambatz

Beitragvon Alster » Mi 16. Mai 2018, 19:06

Hier News zur causa Böhmermann:
Auch im Berufungsverfahren wusste das Landgericht Hamburg die Leistungen des Möchtegern "Satirikers" nicht zu schätzen:
http://justiz.hamburg.de/pressemitteilu ... 15-olg-01/

Jetzt kontert B mit Wichtigtuerei:
http://www.spiegel.de/spiegel/jan-boehm ... 07590.html
Sich selbst als "Speerspitze des Guten" zu inszenieren ist bei dem ja nichts neues. So hat B sich bereits mal als Walraff Kopie versucht und an anderer Stelle sich selbst als "Ai Weiwei" bezeichnet.

Alles in Allem halte ich das für eine durch und durch erbärmliche Performance.
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Re: Rassismus als "Satire": Böhmermann - Poggenburg - Rambatz

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 16. Mai 2018, 19:21

Alster hat geschrieben:(16 May 2018, 20:06)

Hier News zur causa Böhmermann:
Auch im Berufungsverfahren wusste das Landgericht Hamburg die Leistungen des Möchtegern "Satirikers" nicht zu schätzen:
http://justiz.hamburg.de/pressemitteilu ... 15-olg-01/
Da geht es aber nicht um die Leistungen der Satire, sondern vielmehr um die Persönlichkeitsrechte Erdogans.

Jetzt kontert B mit Wichtigtuerei:
http://www.spiegel.de/spiegel/jan-boehm ... 07590.html
Sich selbst als "Speerspitze des Guten" zu inszenieren ist bei dem ja nichts neues. So hat B sich bereits mal als Walraff Kopie versucht und an anderer Stelle sich selbst als "Ai Weiwei" bezeichnet.
Alles in Allem halte ich das für eine durch und durch erbärmliche Performance.

B ist praktisch der wichtigste Satiriker der Zeit.

Böhmermann, Satiriker, Moderator, Provokateur, ist in kürzester Zeit zum neuen Lieblingsfeind rechter Onlineaktivisten avanciert.
http://www.spiegel.de/spiegel/jan-boehm ... 07590.html

Ob er wohl Personenschutz hat ?
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Re: Rassismus als "Satire": Böhmermann - Poggenburg - Rambatz

Beitragvon Alster » Do 17. Mai 2018, 17:43

DarkLightbringer hat geschrieben:(16 May 2018, 20:21)
Da geht es aber nicht um die Leistungen der Satire, sondern vielmehr um die Persönlichkeitsrechte Erdogans.

Nun war ja die Argumentationsschiene, Menschenverachtung und Rassismus seien dem Böhmi erlaubt, weil sie als Satire einzuordnen seien. Dem ist das LG wohl nicht gefolgt.


DarkLightbringer hat geschrieben:(16 May 2018, 20:21)
B ist praktisch der wichtigste Satiriker der Zeit.

Ausgerechnet einen Deutschen als "der wichtigste Satiriker der Zeit" zu bezeichnen ist schon reichlich gewagt.
Dass B nicht wirklich Satiriker ist, habe ich im Thread anderweitig relativ ausführlich begründet.
Alster hat geschrieben:(14 Mar 2018, 12:06)
Böhmis Problem ist, dass er keine Einfälle hat. D.h. eine Idee liefert nicht nur einen Gag, die muss für einen ganzen Sketch herhalten. Insoweit entspricht es natürlich den Interessen des ZDF Konsens herbeizuführen, dass es ausreiche eine Nummer in einer Satiresendung vorzutragen um sie als Satire einzustufen.
Auf diese innovative Interpretation setzt nun Poggi auf, wenn er argumentiert, etwas sei schon dann Satire, wenn es nur am Aschermittwoch vorgetragen wird.

Alster hat geschrieben:(25 Mar 2018, 13:19)
Das Gedicht war sogar für Stammtisch- oder Sandkastenniveau bestenfalls mittelmäßig. Wer lesen will, was intelligentes Stammtischniveau ist, der sei auf den Erdogan-Limmerick von Boris Johnson verwiesen.
Interessant, dass bei Boris Johnson in einem Fünfzeiler mehr Intelligenz drinsteckt als bei Böhmi in einem ellenlangen Gedicht.
Dass Böhmi aus Mangel an Ideen auf eine höchst wirtschaftliche Verwertung derselben angewiesen ist, wurde meinerseits weiter oben schon ausgeführt.

Er ist ein Selbstdarsteller und ein schlechter dazu, da seine Selbstinszenierung zu plump daherkommt.


DarkLightbringer hat geschrieben:(16 May 2018, 20:21)
Ob er wohl Personenschutz hat ?

Man sollte ihm ein Ticket nach Ankara spendieren. Da bekommt er den.
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Re: Rassismus als "Satire": Böhmermann - Poggenburg - Rambatz

Beitragvon DarkLightbringer » Do 17. Mai 2018, 18:23

Alster hat geschrieben:(17 May 2018, 18:43)

Nun war ja die Argumentationsschiene, Menschenverachtung und Rassismus seien dem Böhmi erlaubt, weil sie als Satire einzuordnen seien. Dem ist das LG wohl nicht gefolgt.
Wie gesagt, da ging es um Persönlichkeitsrechte und da hatte sozusagen das LG ein Herz für Erdogan.

Ausgerechnet einen Deutschen als "der wichtigste Satiriker der Zeit" zu bezeichnen ist schon reichlich gewagt.
Dass B nicht wirklich Satiriker ist, habe ich im Thread anderweitig relativ ausführlich begründet.
Dann ist er eben der wichtigste Nicht-Satiriker Deutschlands, das kann man ja bewerten wie man will.

Er ist ein Selbstdarsteller und ein schlechter dazu, da seine Selbstinszenierung zu plump daherkommt.
Den Zuschauern gefällt es anscheinend, das ist dann halt so.

Man sollte ihm ein Ticket nach Ankara spendieren. Da bekommt er den.
Da regiert doch der "Irre vom Bosporus", wie Böhmi (*) sagt und die Gegend soll sehr unsicher sein.
Zuletzt geändert von DarkLightbringer am Do 17. Mai 2018, 20:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rassismus als "Satire": Böhmermann - Poggenburg - Rambatz

Beitragvon Quatschki » Do 17. Mai 2018, 18:26

Juhu. Heute ist es wieder soweit.

(Gute Gelegenheit, in der Tube ein paar Folgen von Classic Harry zu schauen.)
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Re: Rassismus als "Satire": Böhmermann - Poggenburg - Rambatz

Beitragvon DarkLightbringer » Do 17. Mai 2018, 20:58

(*)
Korrektur: Nicht Böhmi sprach vom "Irren vom Bosporus", sondern natürlich Martin Sonneborn.
Wir bitten um Beachtung.
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Re: Rassismus als "Satire": Böhmermann - Poggenburg - Rambatz

Beitragvon Alster » Fr 18. Mai 2018, 11:50

DarkLightbringer hat geschrieben:(17 May 2018, 19:23)
Dann ist er eben der wichtigste Nicht-Satiriker Deutschlands, das kann man ja bewerten wie man will.
Den Zuschauern gefällt es anscheinend, das ist dann halt so.

Hoher Bekanntheitsgrad ist nicht identisch mit Wichtigkeit (wenn es auch gelegentlich korreliert)
Das Spektrum bei dem er sich anbiedert reicht vom rechten Rassisten (z.B. Erdogan Gedicht) bis zum linken Gutmenschen. Das sorgt für hohe Bekanntheits- ggf. auch Beliebtheitswerte.
Bewirken wird der Opportunist perspektivisch eher wenig. Die Fahne richtet sich nach dem Wind, nicht umgekehrt.


DarkLightbringer hat geschrieben:(17 May 2018, 19:23)
Da regiert doch der "Irre vom Bosporus", wie Böhmi (*) sagt und die Gegend soll sehr unsicher sein.

Für Böhmi wäre sie dort vermutlich relativ sicher. Er hätte dort sehr wahrscheinlich Personenschutz.
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